Jeffery Deaver Der Knochenjäger

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Inhaltsangabe zu „Der Knochenjäger“ von Jeffery Deaver

Ein Serienkiller versetzt New York in Angst und Schrecken: Scheinbar wahllos verschleppt und tötet er unschuldige Menschen und hinterlässt an jedem Tatort einen obskuren Hinweis auf den nächsten Mord. Die letzte Hoffnung der Polizei ist der geniale Forensiker Lincoln Rhyme, der seit einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt ist. Die brutalen Fälle wecken sein Interesse - denn ihm kommt der Verdacht, dass er den Mörder kennen muss ...

So super!!!

— Sissasb113

Mal wieder ein richtig spannendes Buch bzgl. Tetraplegie und einigen Problemen, die damit entstehen. Super spannend, richtig interessant.

— Lichterregen

Super spannend und noch viel besser als der Film!

— Tine_1980

Rundum überzeugend: durchgehend spannend, ungewöhnliche Ermittler, überraschendes Ende. So muss ein Thriller sein!

— parden

Super Auftakt der Lincoln-Rhyme-Reihe. Adrenalin pur. Spannung bis zur letzten Seite.

— Mondspektrum

Was soll ich sagen, lesen lesen lesen. Absolute Empfehlung, wer Spannung liebt.

— Formel1Krimi

Spannend vom Anfang bis zum Ende.Ein tolles Buch.

— Angelinchen

GENIAL!

— Stups

Der Auftakt des Ermittlerduos Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. Kaum zu toppen, tiefgründig und voller Spannung und forensischem Geschick.

— Nisnis

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  • Der Knochenjäger

    Der Knochenjäger

    vormi

    10. October 2017 um 23:38

    Ein Serienkiller versetzt New York in Angst und Schrecken: Scheinbar wahllos verschleppt und tötet er unschuldige Menschen und hinterlässt an jedem Tatort einen obskuren Hinweis auf den nächsten Mord. Die letzte Hoffnung der Polizei ist der geniale Forensiker Lincoln Rhyme, der seit einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt ist. Die brutalen Fälle wecken sein Interesse – und nach und nach kommt ihm der Verdacht, dass er den Mörder kennen muss …Inhaltsangabe auf amazonDies ist einer der ganz seltenen Fälle, in dem ich mal den Film zuerst gesehen habe. Sonst schaffe ich, fast immer, das Buch doch noch schnell vor dem Film.So hatte ich hier beim Lesen dieses Buches die ganze Zeit schon die Schauspieler im Kopf, was aber besonders im Fall von Denzel Washington gar nicht schlimm ist.Und das Buch war trotzdem total ingeressant und spannend.Nicht zuletzt aich da ich vieles vom Film schon wieder vergessen hatte...

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  • Spurenlese...

    Der Knochenjäger

    kassandra1010

    06. September 2017 um 20:36

    Der Knochenjäger ist der Auftakt einer Thriller-Reihe um Lincolm Rhyme, einem an seinen Rollstuhl gefesselten Ex-Polizisten und Forensikspezialisten.Wenn die Ermittlungen still stehen oder nicht schnell genug vorangehen, wird er mit dem Fall beauftragt.In seinem aktuellen Fall hinterlässt der Killer am Opfer einen Hinweis auf den nächsten Mord. Lincolm hat Lunte gerochen und ahnt, dass der Killer sein Spielchen mit ihm spielt. Doch Lincolm sind bei manchen Spurensuchen die Hände gebunden und so tritt eine junge Polizistin in sein Leben, die für ihn die Tatorte von nun an untersucht. Amelia Sachs, wie Lincolm Rhyme auch sehr mit sich selbst beschäftigt, lässt sich von dessen herrischem Gehabe und seinen nicht gerade freundlichen Ton nicht in die Parrade fahren.Beide erkennen den "Vorteil" des jeweils anderen und kommen dem Killer Schritt für Schritt näher.Ein guter Einstieg in eine Thriller-Reihe, in der Spannung wirklich "großgeschrieben" wird und mit wieder Erwarten sogar die Verfilmung gut gefallen hat.

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  • "Der Knochenjäger" von Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

    ichhh07

    01. October 2016 um 15:49

    "Der Knochenjäger" von Jeffery Deaver ist ein 512 seitiger Thriller (ursprünglicher Titel: Die Assistentin). Dies ist der  Roman der Lincoln-Rhyme-Reihe. Klapptext: Ein Serienkiller versetzt New York in Angst und Schrecken: Scheinbar wahllos verschleppt und tötet er unschuldige Menschen und hinterlässt an jedem Tatort einen obskuren Hinweis auf den nächsten Mord. Die letzte Hoffnung der Polizei ist der geniale Forensiker Lincoln Rhyme, der seit einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt ist. Die brutalen Fälle wecken sein Interesse - denn ihm kommt der Verdacht, dass er den Mörder kennen muss ...Meine Meinung:Ich hab mir das Buch ursprünglich gekauft, weil mir der Film recht gut gefallen hat. Nach dem ich das Buch gelesen hab, glaub ich kann ich mir den Film niewieder anssehen - da im Film so viel verändert wurde und das nicht grad zum guten. Es zahlt sich auf jeden Fall aus das Buch zu lesen. Es ist von Anfang an mitreißend und man kann einfach nicht aus der Hand legen. Jedoch muss man auch beachten dass das Buch 1997 erschien und die Kriminaltechnischen untersuchungen noch nicht soweit waren wie heute. Somit sind manche Stellen auch recht amüsant zu lesen. (z.b. groß Angelege Recherchen über Telefonisten statt übers Internet) Vor allem die Figur des Lincoln Rhyme ist realistisch dargestellt und man kann gut nach empfinden wie er sich fühlt. Außerdem fanziniert mich sein unheimlich großes Wissen über alle erdenklichen Dinge, welches schlussendlich zu der Lösung des Falls führt.Vor allem der Schluss bei dem bekannt wird was die Person, welche sie vorher mit Müh und Not gerettet  haben eigendlich geplant hat - gibt einem zu denken. Ich empfähle auf jeden Fall jeden der Thriller mag - selbst wenn man den Film kennt - das Buch zu lesen. Ich werde bestimmt auch die weiteren Bände lesen.

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  • Tetraplegie mal anders

    Der Knochenjäger

    Lichterregen

    19. August 2016 um 10:24

    Viele (weibliche) Buchliebhaber haben sich bestimmt schon durch das ein oder andere Buch mit Tetraplegie auseinandergesetzt. Eins der bekanntesten Beispiele ist bestimmt "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. In diesem Buch werden einige Probleme, die mit dieser Behinderung einhergehen, in einen anderen Kontext gesetzt. Denn Lincoln Rhyme ist ein Tetraplegiker, der früher ein hervorragender Spurenspezialist war (und es auch weiterhin ist). Es geht in diesem Buch um einen Serienkiller in New York, der bewusst an Tatorten Spuren hinterlässt, damit die Polizei das nächste Opfer möglicherweise retten kann. Und um Rhyme, der einen etwas schroffen Forensiker, der immer mehr anfängt, sich für die Fälle zu interessieren. Dann gibt es da noch Amelia Sachs, eine Streifenpolizistin, die durch die Umstände der Fälle Rhyme's rechte Hand wird und die fingierten Spuren sicherstellt. Das Buch hat mir super gut gefallen, es ist sehr spannend, man wird mit den Gedanken von Rhyme konfrontiert und fängt mit der Zeit an, seine Gedanken auch nachvollziehen zu können. Sowohl Rhyme als auch Sachs sind, auf ihre Weise, faszinierende Charaktere, beide eigensinnig, aber auch sehr sympatisch. Der Spannungsbogen wird das gesamte Buch über gehalten und ich habe direkt Lust bekommen, noch weitere Bücher von Jeffery Deaver über Lincoln Rhyme und Amelia Sachs zu lesen. 

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  • Die Assistentin (ursprünglicher Titel) Bd. 1

    Der Knochenjäger

    Federfee

    22. July 2016 um 14:54

    Der gut aussehende ehemalige Detective-Forensiker Lincoln Rhyme ist ein richtiges Ekel, ein Zyniker, aber das sieht man ihm schnell nach, denn seit einem schweren Unfall im Polizeidienst ist er querschnittsgelähmt, von den Schultern abwärts. Zwar lebt er in einer privilegierten Situation mit einem Rund-um-die-Uhr-Pfleger, aber er hat sich dennoch entschieden, sein Leben zu beenden.Doch dann kommt ihm nicht nur die Tatsache dazwischen, dass ihn seine ehemaligen Kollegen um Hilfe bitten, sondern auch noch die schöne rothaarige Polizistin Amelia Sachs. Sie wird seine Assistentin, seine Stellvertreterin am Tatort. Nach seinen telefonischen Anweisungen nimmt sie detaillierte Spurenuntersuchungen vor und gerät dabei durch ihre eigenwillige Verhaltensweise mehrmals in Gefahr.Die Ermittler stehen ständig unter Zeitdruck, weil der Mörder an jedem Tatort einen Hinweis auf den nächsten hinterlässt und es ergeben sich auch noch andere überraschende Wendungen.So ein Buch sollte mit der Warnung versehen werden "Nur anfangen, wenn man genügend Zeit hat", denn man kann es kaum aus der Hand legen.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1141
  • Thriller vom Feinsten

    Der Knochenjäger

    Tine_1980

    18. June 2016 um 19:55

    Ein Serienkiller treibt sein Unwesen in New York. Die Streifenpolizistin Amelia Sachs sichert den ersten Tatort. Als der ehemalige Forensiker und Berater Lincoln Rhyme, der seit seinem letzten Einsatz gelähmt im Bett liegt, zu den Ermittlungen dazu gezogen wird, ist er seine Assistentin, die für ihn die Tatorte sichert und nach den Beweisen sucht. Doch der Killer ist ihnen immer einen Schritt voraus. Meinung: Den Film fand ich schon immer klasse, als ich dann über dieses Buch gestolpert bin, wusste ich im ersten Moment nicht, dass es die Vorlage zum Film war. Dies wurde mir zwar schnell klar, aber da ich den Film schon vor längerer Zeit gesehen hatte stellte dies keinerlei Problem dar. Und was soll ich sagen? Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Der Spannungsbogen war so geschickt durch die Erzählung gefädelt, dass man es nur sehr ungern zur Seite legen wollte. Lincoln Rhyme, der griesgrämig (was in seiner Lebenssituation verständlich ist) aber auch brillant in seiner Ermittlertätigkeit ist, kam teilweise etwas hart und eiskalt rüber. Doch dies ist bei diesem Job wahrscheinlich notwendig, dass man etwas abstumpft, denn sonst würde man wohl nicht damit klar kommen. Amelia Sachs, die sich in ihrer Arbeit wohl fühlt und hier zur Assistentin von Lincoln Rhyme gewählt wird, ist hier eine Polizistin. Sie harmoniert super mit ihm und setzt seine Ratschläge ohne Probleme um. Beide sind facettenreich und detailliert beschrieben. Dieses Buch fasziniert, es lädt zum Miträtseln und Mitbibbern ein. Wie oft war ich vor Spannung schnell blätternd und Seiten verschlingend vor dem Buch gesessen. Deaver gelingt es ohne Mühe ein tolles Buch zu kreieren, bei dem man sogar noch das ein oder andere lernt. Ich mag Bücher, in denen Fachwissen über die Ermittlertätigkeit vermittelt wird und hier bekommt man davon wahnsinnig viel. Es wird aufgezeigt, was die Technik heutzutage alles ans Licht bringen kann. Auch die Orte von New York sind ausführlich und bildgewaltig beschrieben, so kann man noch besser in die Geschichte eintauchen. Dieses Buch empfehle ich jedem weiter, der auf Ermittlertätigkeiten und viel Thrill steht. Die Charaktere sind detailreich beschrieben und man meint zu jedem Zeitpunkt fast mit dabei zu sein. Ein Thriller vom Feinsten - absolute Leseempfehlung!

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  • So muss ein Thriller sein!

    Der Knochenjäger

    parden

    18. June 2016 um 15:49

    SO MUSS EIN THRILLER SEIN!Die junge Amelia Sachs stolpert ausgerechnet an ihrem letzten Tag als Streifenpolizistin über eine Hand, die aus der Erde ragt. Ein Leichenfund, wie ihr schnell klar wird, und schon rückt der angestrebte Innendienst in weite Ferne. Als erste Polizistin am Tatort obliegt es ihr, diesen zu sichern, und dabei geht sie durchaus innovative Wege, für die sie zunächst eine harsche Kritik ihres Vorgesetzten einstecken muss. Doch der ehemalige Detective Lincoln Rhyme, der zwar nach einem Unfall querschnittsgelähmt und aus dem Dienst ausgeschieden ist, jedoch nach wie vor als Koryphäe auf dem Gebiet der Kriminalistik gilt und recht schnell von den Verantwortlichen zu dem überaus grausamen Fall hinzugezogen wird, erkennt in Amelia Sachs einen wachen Geist und besteht darauf, dass sie ebenfalls an den Ermittlungen beteiligt wird.Denn es bleibt nicht bei dem einen Toten, wie sich schnell herausstellt. Ein Serienkiller verschleppt scheinbar wahllos Menschen und bringt sie auf brutale Weise um - und hinterlässt an jedem Tatort einen mysteriösen Hinweis auf den nächsten Mord. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Lincoln Rhyme und seinen genialen Ermittlungsmethoden - vielleicht kann er diese Hinweise rechtzeitig entschlüsseln und das nächste Opfer retten? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und mehr als einmal geraten auch die Polizisten selbst in den Fokus des Geschehens!Der erste Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs ist nichts für Zartbesaitete. In wechselnden Perspektiven (Lincoln Rhyme - Amelia Sachs - Täter) hastet das Geschehen von Tatort zu Tatort, wobei Amelia Sachs unter der Regie von Lincoln Rhyme die eigentliche Tatortarbeit übernimmt. Sehr detailliert erfährt der Leser so einerseits vom Geschehen am Tatort und über die Art, wie das jeweilige Opfer ums Leben kam, andererseits aber auch über die forensische Kleinarbeit, in der die Tatortspuren ausgewertet werden. Lincoln Rhymes Schlafzimmer mit seinem der Querschnittslähmung angepassten Spezialbett gleicht bald einem hochspezialisiert ausgerüsteten Labor, und Polizisten, Ärzte und Wissenschaftler geben sich dort gegenseitig die Klinke in die Hand. Lincoln Rhyme ist dabei derjenige, der sich am meisten über all diese Vorgänge wundert, denn eigentlich ist er gerade dabei herauszufinden, wie er möglichst effizient und zügig aus dem Leben scheiden kann. Ein Leben, wo er nur noch den Kopf und einen einzelnen Finger bewegen kann, erscheint ihm wenig erstrebenswert - eine Aussicht auf Heilung oder auch nur Besserung gibt es nicht, dagegen aber eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit, dass sich sein Zustand derart verschlechtern kann, dass er künftig nur noch vor sich hin vegitieren und selbst zu keiner Willensäußerungen mehr fähig sein wird. Doch dieser Fall fordert seinen wachen Geist, und selbst als Rhyme über seine körperlichen Grenzen hinausgeht, lässt der Fall ihm keine Ruhe. Gelegentlich muten die Fähigkeiten des querschnittsgelähmten Detectives an wie seinerzeit die des berühmten Sherlock Holmes, und da bleibt dem Leser gemeinsam mit der unerfahrenen Amelia Sachs nur noch übrig zu staunen. Beispielsweise anhand von Schuhabdrücken darauf zu schließen, dass es sich bei dem Täter um eine Leseratte handeln muss, ist zumindest doch wohl als außergewöhnlich zu bezeichnen.Obwohl der Leser immer auf der Höhe der Ermittlungen ist und mit Rhyme und Sachs von Tatort zu Tatort hastet, barg die Auflösung für mich eine große Überraschung. Neben dem hohen Tempo, der anhaltenden bzw. immer noch zunehmenden Spannung nebst einigen überraschenden Wendungen sowie den ungewöhnlichen Ermittlern ist dies ein weiterer Pluspunkt für den Thriller. Mich konnte Jeffery Deaver mit seinem Einstieg in die Reihe vollends überzeugen (selbst der deutsche Titel ist in diesem Fall äußerst stimmig), und ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Fälle des Ermittlerduos. So muss ein Thriller sein!© Parden

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    • 13
  • 1. Fall für Amelia Sachs

    Der Knochenjäger

    Mondspektrum

    28. May 2016 um 15:47

    Inhalt Der ehemalige Detective Lincoln Rhyme ist nach einem Dienstunfall querschnittgelähmt. Einst eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kriminalistik, setzt seine frühere Abteilung weiterhin auf seinen scharfen Verstand und sein ungetrübtes Fachwissen. Für ihn jedoch ist das Leben längst nicht mehr lebenswert und er hat nur noch den Wunsch zu sterben. Als die junge New Yorker Streifenpolizistin Amelia Sachs praktisch über eine aus dem Boden ragende Hand eines Leichnams stolpert, reagiert sie blitzschnell und lässt das Gebiet weiträumig abriegeln - völlig überzogen, wie ihr Vorgesetzter meint. Doch schon bald wird klar, dass es sich bei der Tat um keinen Einzelfall handelt. Ein gewiefter Serienmörder treibt in New York sein Unwesen und Lincoln Rhyme ist der Einzige, der die Hinweise deuten könnte. Als er von Amelia Sachs Aktion erfährt, sieht er in ihr eine Seelenverwandte und will sie in seinem Team haben. Sie soll für ihn agieren, wie er es einst konnte. Was für eine Story! Gleich am Anfang wird die junge Streifenpolizistin mit einem grausamen Mord konfrontiert, wo sie sonst nur Kleinganoven jagt und Strafzettel ausstellt. Und eigentlich sollte dies doch ihr letzter Tag sein, denn aufgrund ihrer schmerzhaften Arthritis wollte sie sich in den Innendienst versetzen lassen. Gekonnt wird das Schicksal beider Figuren mit einander verwoben, die sich trotz ihrer Gegensätze - sie kann laufen und sich frei bewegen, er ist ans Bett gefesselt - anziehen und einander aufbauen.  Lincoln ist mürrisch, unbeherrscht, hat nichts mehr vom Leben zu erwarten und lässt dies seine Umwelt spüren. Lediglich die äußerst attraktive Amelia mit ihrem messerscharfen Verstand vermag es, sein Interesse an dem Fall zu wecken. Sie ist für ihn Augen und Ohren und da die Spurensicherung für sie absolutes Neuland ist lernfähig.  Amelia ihrerseits ist von dem genialen, bärbeißigen Lincoln fasziniert, der sie mit Worten zu umgarnen weiß, damit sie sein Werkzeug ist. Die Story selbst läuft in stetig ansteigendem Tempo nebenher und mittendrin, man kann kaum Luft holen und hofft, dass der Mörder endlich gefasst wird. Bis zum letzten Abschnitt bleibt die Story spannend und hält immer wieder neue Wendungen parat. Lediglich der zeitliche Ablauf ist etwas überzogen. Jede Sonderkommission kann nur davon träumen, ihre Fälle derart schnell zu lösen und das bei Scotch, Schlafmangel und lebensbedrohlichen Anfällen seitens Lincoln. Ein spannender Auftakt der Lincoln-Rhyme-Reihe die Lust auf mehr macht.

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  • Sehr gutes Buch

    Der Knochenjäger

    Jisbon

    20. May 2016 um 20:24

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie war von Anfang an interessant und blieb dies auch bis zuletzt.Lincoln Rhyme ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Protagonist - nicht nur, weil er querschnittsgelähmt ist, sondern auch aufgrund seiner Art, mit allem umzugehen und seinem enormen Wissen über verschiedene Aspekte der kriminaltechnischen Arbeit. Der Charakter hat Ecken und Kanten, ist rechthaberisch und teilweise auch unfreundlich, aber er war mir sehr sympathisch. Seine Behinderung an sich war meiner Meinung nach sehr realistisch, ohne etwas zu beschönigen, aber auch ohne unnötige dramatische Ausschmückungen, dargestellt. Es wird klar gemacht, dass seine Situation sehr schwer ist und stellenweise ist dies sehr beklemmend, vor allem, da der Autor kein Blatt vor den Mund nimmt und uns mit harten Fakten konfrontiert, aber mir hat gut gefallen, dass Rhyme trotz seiner Situation Möglichkeiten findet, langsam wieder Spaß am Leben zu haben.Rhyme zur Seite gestellt ist Amelia Sachs, eine Streifenpolizistin. Ich muss zugeben, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mit ihr warmzuwerden, doch nachdem sie und Lincoln ihre Differenzen beseitigen konnten, ist sie mir ebenfalls ans Herz gewachsen. Sie hat ebenfalls einige Fehler, was sie menschlich und echt macht. Vor allem die Entwicklung ihrer Beziehung zum Protagonisten war sehr schön dargestellt. Die Zusammenarbeit der beiden war wirklich gelungen und sie bilden ein gutes Team; ich bin schon gespannt, welche Fällen sie in den nächsten Büchern lösen werden.Der Fall selbst war spannend und vor allem die Polizeiarbeit war wahnsinnig interessant beschrieben. Die Tatortbegehungen werden sehr detailliert geschildert, da Amelia sie vornimmt und Lincoln am Telefon alles beschreibt, was sie entdeckt. Dies hat mir gut gefallen, man hatte fast das Gefühl, selbst am Tatort zu stehen und nach Spuren zu suchen, um den (wirklich sehr intelligenten) Täter zu überführen. Ein schönes stilistisches Mittel hierbei war, dass der Autor regelmäßig einen 'Steckbrief' zum Mörder abgedruckt hat, der alle Informationen enthielt, die die Ermittler zu diesem Zeitpunkt hatten. So konnte man gut sehen, welche Fortschritte gemacht wurden. Die Auflösung hat mich dennoch überrascht, ich hatte den Täter überhaupt nicht im Verdacht. Die Enthüllung war allerdings überzeugend und plausibel, sie passte gut zum Rest der Geschichte und sorgte für einen durch und durch befriedigenden Abschluss.Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Fehlverhalten des Teams Konsequenzen hat, auch wenn sie nur temporär sind. So wird zum Beispiel nicht einfach übergangen, dass Rhyme aus dem Dienst ausgeschieden ist und eigentlich nicht mehr an Fällen arbeiten dürfte..."Der Knochenjäger" ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es ist spannend und sehr gut geschrieben, bietet realistische, ungewöhnliche Protagonisten und einen interessanten Fall, bei dem es mir vor allem bei die detaillierten Beschreibungen der Ermittlungen angetan haben. Den kleinen Abzug gab es hauptsächlich wegen der Probleme, die ich anfänglich mit Amelia hatte.Den zweiten Band der Reihe werde ich definitiv lesen.4,5/5 Sternen

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  • Wow! Spannend bis zur letzten Seite!!

    Der Knochenjäger

    Line1984

    06. February 2015 um 10:24

    Klappentext: Ex-Detective Lincoln Rhyme ist nach einem Arbeitsunfall querschnittsgelähmt und zieht sich immer mehr zurück. Bis ein Serienkiller die Stadt in Angst versetzt: an jedem Tatort hinterläßt er einen Hinweis auf seinen nächsten Mord. Lincolns Interesse wird geweckt - denn langsam kommt ihm der Verdacht, daß er den Mörder kennen muß... Der erste Satz: Sie wollte nur noch schlafen. Meine Meinung: Nachdem ich vor kurzem ein anderes Buch des Autoren gelesen hatte war ich natürlich sehr gespannt auf weitere Werke von ihm. Also habe ich mir Der Knochenjäger zur Hand genommen und war gespannt ob er mich auch dieses mal wieder überzeugen konnte. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, das dieses Buch sogar verfilmt wurde. Allerdings muss ich ehrlich sein, die meisten Buchverfilmungen haben mich bisher enttäuscht. Vom dem her werde ich auf diesen Film wohl lieber verzichten. Man beginnt mit dem lesen und ist sofort mitten im geschehen. Der Schreibstil ist auch hier wieder etwas ganz besonderes. Ich als Leser bin förmlich durch die Seiten gelogen. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, es kam mir so vor als könnte ich sie mit den Händen greifen. Was für mich einen Thriller noch besonders macht sind geschickte Wendungen. Dies ist dem Autoren auch hier gelungen. Ein wahres Meisterwerk. Die Protagonisten Amelia und Lincoln sind authentisch beschrieben, beide sind keine einfachen Menschen jeder von ihnen musste schon einiges einstecken. Das ist auch der Grund warum sie authentisch und auch sympatisch rüberkommen. Das Ende und die Auflösung ist überraschend aber dennoch auch stimmig. Und haben mich völlig überzeugt. Was bleibt mir nun noch zu sagen? Durch diesen Thriller habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und hatte wirklich spannende Lesemomente. Ich empfehle diesen Thriller uneingeschränkt, aber besonders Leser des Genres oder Fans des Autoren werden mit diesem Buch bestens bedient! Das Cover: Das Cover wirkt auf mich geheimnisvoll und finster aber dennoch passt es hervorragend zum Buch. Fazit: Mit Der Knochenjäger ist dem Autoren ein spannungsgeladener und mitreißender Thriller gelungen der mich vor allen durch seine rasante Handlung sowie durch sein Ermittlerduo vollkommen überzeugen konnte! Von mir gibt es daher 5 Sterne!

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  • Leserunde zu "Der Knochenjäger" von Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

    vormi

    LR Eröffnung  Leider gibt es hier keine Bücher zu gewinnen, denn wir haben uns in der Gruppe Serien-Leserunden zusammengefunden und hatten das Buch zu Hause liegen.  Wer es also auch noch bei sich rumsubben hat, kann sich uns gerne anschließen:-)  Wir starten am 1. September Zur Gruppe Serien-Leserunden geht's hier http://www.lovelybooks.de/gruppe/1083663533/serien_leserunden/themen/

    • 61

    monerl

    20. September 2014 um 22:14
    Beitrag einblenden
    vormi schreibt Auch hier hab ich wieder nicht geschafft, was mitzuschreiben.

    machst du notizen? das überrascht mich jetzt! :-D

  • Spannender Thriller

    Der Knochenjäger

    PMelittaM

    19. September 2014 um 10:17

    Amelia Sachs entdeckt, während ihrer letzten Stunden als Streifenpolizistin, eine Leiche, der Tote wurde lebendig begraben und es gibt Anzeichen, dass der Täter noch ein zweites Opfer in seiner Gewalt hat. Die Polizei wendet sich an Lincoln Rhyme, früher ein hervorragender Kriminologe, jetzt mit einer hohen Querschnittslähmung ans Bett gefesselt. Rhyme fordert Amelia an, sie soll die Tatortarbeit für ihn verrichten. Es verschwinden weitere Menschen und an jedem Tatort hinterlässt der Serientäter Spuren für die Ermittler, es ist ein Wettlauf mit dem Tod. Wahrscheinlich kennt so ziemlich jeder den Film mit Angelina Jolie und Denzel Washington, ich fand ihn hervorragend und er trug viel dazu bei, dass ich den Roman, auf dem der Film basiert, lesen wollte, was ich nun endlich auch getan habe – und, das kann ich schon vorausschicken, der Roman ist noch besser als der Film (der im übrigen nicht immer der Handlung des Romans folgt). Amelia und Lincoln sind Charaktere, die der Autor sehr tiefgehend zeichnet, beide sind keine einfachen Menschen und beide haben ihre Päckchen zu tragen, als Leser lernt man sie gut kennen. Besonders Lincoln ist ein ganz besonderer Ermittler, da sein Körper fast komplett ausfällt, ist er auf seinen Verstand angewiesen – und auf zuverlässige helfende Hände (sowohl was sein körperliches Wohlergehen als auch den Fall angeht). Er macht im Laufe der Handlung eine emotionale Wandlung durch, die man gut nachvollziehen kann. Jeffery Deaver arbeitet mit Perspektivewechseln, man erlebt das Geschehen sowohl aus Rhymes als auch aus Amelias Sicht, eine weitere Perspektive ist dem Täter vorbehalten und auch dem einen oder anderen Opfer muss sich der Leser anschließen, lernt es gut kennen und wird so auch gefühlsmäßig involviert. Der Autor hat einen sehr eingängigen Erzählstil, bildhaft und flüssig. Der Roman ist sehr spannend, die recht kurzen Kapitel verführend dazu, immer weiter zu lesen. Die Auflösung ist überraschend, aber logisch, Jefferey Deaver hat am Ende alle offenen Fäden verknüpft und sogar noch eine Pointe parat – klasse! Der Leser wird recht umfassend über die Tatortarbeit informiert, der Autor findet aber meiner Meinung nach das genau nötige Maß, es ist interessant aber nicht langweilig. Im Anhang findet sich noch ein Glossar, das aber auch nicht mehr verrät, als man schon dem Text entnehmen konnte. Da es sich hier um den ersten Band einer Reihe um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs handelt, kann man sich auf weitere Abenteuer der beiden freuen. Ich werde jedenfalls der Reihe treu bleiben. Absolute Leseempfehlung für Freunde spannender Thriller.

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  • mein erster Deaver, aber es macht Lust auf mehr...

    Der Knochenjäger

    PrettyDark

    16. August 2014 um 03:31

    Schon auf der ersten Seite wird man direkt in die Geschichte gezogen. Die Story handelt vom Knochensammler, der in New York wahllos Opfer nach einer alten Buchvorlage tötet. Diese Tatsache ist der Polizei noch unklar, als sie Lincoln Rhyme, einen Ex-Cop und exzellenten Spurenspezialisten, der vor 3 Jahren durch Arbeitsunfall eine Querschnittslähmung erlitt, zu Rate zieht. Kaum ist ein Opfer gerettet liegen schon die neuen Hinweise vor, die der Täter selber an den Tatorten zurücklässt und die Uhr tickt unaufhaltsam. Man fiebert mit ob es auch diesmal Sachs, einen Police Officer, die von Rhyme den Job der Spurensicherung erhalten hat, und Rhyme gelingt die Opfer rechtzeitig zu finden. Die Geschichte verliert auf kaum einer Seite an Spannung und als Rhyme am Schluß denkt den Mörder zu kennen ist er auf einmal ganz auf sich allein gestellt. Mein Fazit: ​Ich finde Deaver hat vor allem das Ende sehr harmonisch gestaltet, denn Rhyme bekommt eine zweite Chance, auf die er wahrscheinlich seit seinem Unfall wartet, um allen anderen und vor allem sich selbst zu zeigen, dass er auch trotz Behinderung 100% Mensch ist. Das Buch wäre perfekt, wenn sich nicht die Selbstmordabsichten von Rhyme ständig wiederholen würden, deshalb einen Stern Abzug.

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  • Deaver, die 2. ...

    Der Knochenjäger

    Virginy

    Nachden ich vor kurzem "Das Teufelsspiel" gelesen habe, wollte ich mich über den Rest der Reihe hermachen und natürlich beginnt man mit dem ersten Teil. Den Film kennen ja sicherlich viele, allerdings unterscheidet er sich teilweise ganz erheblich vom Buch. Warum Rhyme im Film farbig ist, kann ich nicht nachvollziehen, ich hab nichts in diese Richtung in beiden Büchern gelesen und auch Angelina Jolie entspricht so gar nicht meiner Vorstellung von Sachs. Aber genug zum Film, kommen wir zum Buch ;) Natürlich haben wir auch hier die Streifenpolizistin Amelia Sachs, die sich auf ihre Versetzung freut und den ehemaligen Tatortermittler Lincoln Rhyme, der durch einen Unfall querschnittsgelähmt ist und ihr einen fetten Strich durch die Rechnung macht, indem er sie, nachdem sie eine Leiche gefunden und den Tatort gesichert hat, gegen ihren Willen zu seiner Assistentin macht. Er bewundert ihren aufbrausendes Wesen, sie verabscheut seine kalte Art mit Menschen umzugehen, ein perfektes Duo also... Dreh- und Angelpunkt der Ermittlungen ist Rhymes Krankenzimmer, in dem er in seinem Bett thront, umgeben von Kathedern und Erwachsenenwindeln. Und nach und nach läßt der brillante in seinem Körper eingesperrte Wissenschaftler wieder menschliche Kontakte zu, deutet die Spuren, die der sadistische Mörder an den Tatorten zurückläßt, fühlt sich gebraucht. Aber ist das genug, um seinen Todeswunsch aufzugeben ? "...Die Dakotas glaubten, daß die Geister all jener, die Selbstmord verübt hatten, auf ewig den Baum mit sich herumschleppen müßten, an dem sie sich erhängt hatten. Ließen sich die Selbstmorde dadurch etwa verhindern ? Keineswegs. Man suchte sich nur kleinere Bäume aus. ..." (Seite 376) Wer nur den Film kennt, dem empfehle ich, auch das Buch zu lesen(allen anderen natürlich auch), der Täter ist ein anderer, auf Lincoln und Amelia hier viel mehr eingegangen und ein rührseeliges Hollywood-Ende gibt es auch nicht....

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    • 2

    Floh

    09. August 2014 um 04:33
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