Jeffery Deaver Der talentierte Mörder

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Inhaltsangabe zu „Der talentierte Mörder“ von Jeffery Deaver

In den Händen dieses Killers wird alles zur tödlichen Waffe – der 12. Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs!
Zwei Wochen nach einem brutalen Mord in Manhattan ist Detective Amelia Sachs dem vermeintlichen Killer dicht auf den Fersen. Sie liefert sich mit ihm eine Verfolgungsjagd in einem Einkaufszentrum in Brooklyn, als es dort zu einem technischen Defekt an einer der Rolltreppen kommt – mit verheerenden Folgen. Die Stufen brechen ein, ein Mann stürzt und wird vom Getriebe zerquetscht. Kurz darauf erkennen Amelia und ihr Partner Lincoln Rhyme, dass es sich bei dem Ereignis keineswegs um einen Unfall handelte. Der Täter verwandelt Alltagsgegenstände und intelligente Technologien in Mordwaffen – und er plant offensichtlich weitere Anschläge.

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Spannender Thriller mit interessanter Mordmethode

    Der talentierte Mörder

    michael_lehmann-pape

    11. December 2017 um 15:42

    Spannender Thriller mit interessanter MordmethodeEinerseits ist es tatsächlich ein wenig zu bekannt inzwischen, dieses Arbeiten mit „Vergasungsapparaturen“, „White Boards“, den vielen anderen feinteiligen Untersuchungsmethoden samt dem Zusammenkratzen auch noch so hauchfeiner Staubpartikel, um damit dem Täter näher und näher auf die Spur zu kommen. Was allerdings nun auch ein stückweit festgelegt ist als allgemeiner roter Faden der Deaver-Thriller durch die umfassende Behinderung von Lincoln Rhyme. Der zwar auch in diesem Werk das Haus einmal verlassen wird, aber eben, auf den Rollstuhl angewiesen, seine überragende Rolle in den Thrillern vor allem eben durch die wissenschaftliche Forensik erhält.Das dabei aber zudem noch zwei Seiten einer „Blindschachpartie“ im Buch dargestellt werden müssen, ist nun wirklich ein überflüssiges Anhängsel und trägt werden für die Tiefe der Personen noch den Fall selbst irgendetwas aus.Gut also, dass zur Auflockerung das „menschliche Karussell“ in den Nebenhandlungen gut in Schwung kommt.Sei es der ehemalige Lover von Amelie Sachs (bei der einen Hauch zu oft immer noch betont wird, dass sie als ehemaliges Modell eine überzeugende Schönheit ist), der vordergründig als Justizopfer firmiert und durchaus, im Ansatz zumindest, gewisse Gefühle bei der patenten Ermittlerin wachruft. Die zwar mit Rhyme liiert ist, aber durch dessen Entscheidung, sich aus der Beratertätigkeit der Polizei zurückzuziehen findet tatsächlich so etwas wie ein Bruch zwischen beiden statt. Unausgesprochen natürlich.Was vielleicht auch mit der jungen Studentin und aktuellen Praktikantin Rhymes zu tun hat, die einen ebenbürtigen „Kollegen“ für diesen ergibt und auch menschlich den nicht selten bärbeißigen Forensiker zu nehmen weiß.Bis hin zu Amelies Mutter, die im sich langsam steigernden Finale des Thrillers eine „elektrifizierende Rolle“ einnehmen wird oder dem Betreuer des bekannten Forensikers, der in Rhymes Augen zu sehr auf ihn achtet.Denn der überaus intelligente und bestens vorbereitete Täter, der das „Internet der Dinge“ für noch ganz andere „Hobbys“ nutzt, hat zwar zum eine seine „Mission“, die er Schritt für Schritt perfide umsetzt, sieht es auf der anderen Seite allerdings auch gar nicht ein, sich von Ermittlern dabei stören zu lassen. Und was liegt näher, die bewährte Methode seines „Hobbys“ auch diesen entgegen zu halten.Interessant und gut gelungen ist es dabei, wie der Täter vorgeht und wie Deaver die umfassende Digitalisierung der Welt und des Menschen selbst bis in die intimen Bereiche des Privatlebens hinein in ihren innewohnenden Gefahren zum Thema macht, ohne dabei einen moralischen Zeigefinger zu erheben.Das, gepaart mit den überzeugenden Figuren (samt „Spielzimmer“ des Täters) und den unterschwellig sich entfaltenden inneren Beziehungen all derer zueinander ergibt, in Verbindung mit den immer stärker werdenden Gefahrenmomenten für das Ermittlerteam eine insgesamt runde Mischung, die unterhält und den Leser durchgehend fesselt.Auch wenn, angesichts der kleinteiligen forensischen Spurensuchen, der ein oder andere Durchbruch eher wenig realistisch in einer Millionenmetropole, auch „offener Straße“ eher zufällig des Weges daherkommt.

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  • Ein abwechslungsreicher, sehr komplexer und mit vielen Details angereicherter Lincoln-Rhyme-Thriller

    Der talentierte Mörder

    Krimine

    10. December 2017 um 00:20

    Als Amelia Sachs in einem New Yorker Einkaufszentrum einen Mörder verfolgt, ist sie sich sicher, dass er schon bald hinter Schloss und Riegel sitzt. Doch anstatt ihn in der Starbucks-Filiale zu stellen, wird sie durch die gellenden Schreie eines Mannes abgelenkt, der in den Antriebsschacht einer Rolltreppe gefallen ist. Ohne zu zögern, hilft sie ihm, während der flüchtende Mörder entkommen kann. Lange dauert es nicht, bis Amelia Sachs gemeinsam mit ihrem Partner Lincoln Rhyme erkennt, dass der vermeintliche Unfall ein Mordanschlag war und dessen Verursacher sich mit todbringender Sicherheit in die Steuerungssysteme von Anlagen und Maschinen hackt. "Der talentierte Mörder" ist ein spannender und sehr komplexer Thriller, der nicht nur die Ermittler mit ungeahnten Wendungen in Atem hält, sondern auch seine Leser. Denn während Amelia Sachs gemeinsam mit Lincoln Rhyme und seiner neuen Praktikantin den Spuren eines intelligenten Mörders folgt, hat er ebenfalls ordentlich zu tun, um dessen Rachepläne zu durchschauen. Dabei wird er regelmäßig mit neuen Informationen gefüttert, ist dabei, wenn Tatorte besichtigt werden oder es während der zwangsläufig entstehenden Verfolgungsjagden ordentlich zur Sache geht. Doch nicht nur das. Seine Aufmerksamkeit ist genauso gefragt, wenn Sachverhalte bis ins kleinste Detail erörtert werden oder Diskussionen einfach kein Ende nehmen. Hier hätte Jeffery Deaver besser daran getan, einige Dinge abzukürzen, um die Geduld aller Beteiligter nicht so arg zu strapazieren.Gewohnt flüssig geschrieben und gut recherchiert weiß auch dieser Fall mit einem gut durchdachten Plot und interessanten Einblicken in das Privatleben seiner Figuren zu überzeugen. Da ist zum einem Detective Amelia Sachs, die sich diesmal den Avancen ihres Exfreundes Nick stellen muss, der aus dem Gefängnis entlassen wurde. Zum anderen lernt der Leser mit Juliette Archer eine hochintelligente junge Frau kennen, die ebenfalls im Rollstuhl sitzt und Licolm mit ihren Schlussfolgerungen zu überraschen versteht. Und dann sind da noch Ron Pularski als Partner von Amelia Sachs, der im Alleingang Ermittlungen in der Drogenszene anstellt, der Mörder selbst, dessen Gedanken und Handlungsansätze verfolgt werden können und nicht zu vergessen Lincoln Rhyme, welcher plötzlich nicht mehr beim NYPD tätig ist, sondern freiberuflich als Dozent sein Dasein fristet. Allerdings hindert ihn seine neue Tätigkeit nicht daran, bei Amelias Ermittlungen ordentlich mitzumischen.Fazit:"Der talentierte Mörder" ist ein Thriller, der erst in Fahrt kommen muss, dann aber mit einem rasanten und abwechslungsreichen Fall zu fesseln versteht. Allerdings sollte sich der Leser im Klaren darüber sein, dass sich die Detailverliebtheit von Jeffery Deaver in seinen Büchern niederschlägt.

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