Die Menschenleserin

von Jeffery Deaver 
4,2 Sterne bei200 Bewertungen
Die Menschenleserin
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35 Seiten spannend, 100 Seiten langweilig, Rest wieder spannend! Also 100 Seiten weniger hätte dem Buch gut getan. Da muss man durchhalten!

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Solider Thriller, der mich vor allem aufgrund seiner überraschenden Wendungen fasziniert hat.

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Inhaltsangabe zu "Die Menschenleserin"

Ein Blinzeln zu viel. Ein Zucken der Mundwinkel. Eine zitternde Hand.

Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus – zumindest beinahe: Allein die neunjährige Tochter überlebte die Schreckensnacht. Doch nun ist Pell die Flucht aus der Haft gelungen. Und nur Kathryn Dance kann jetzt noch verhindern, dass der Mörder sein Versäumnis von damals wettmacht. Doch dafür muss die geniale Verhörspezialistin ganz tief in Daniel Pells Psyche eintauchen – ein Höllentrip, von dem es vielleicht keine Wiederkehr für sie gibt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442372126
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:09.11.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2008 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Solider Thriller, der mich vor allem aufgrund seiner überraschenden Wendungen fasziniert hat.
    Thriller mit überraschenden Wendungen

    Der Thriller "Die Menschenleserin" zeichnet sich vor allem durch seine unerwarteten Wendungen aus. Auch wenn es mir am Anfang schwer fiel, mich in das Werk hineinzufinden, hat es mich nach und nach gefesselt gerade dadurch, dass, wenn man dachte, den weiteren Verlauf vorhersehen zu können, immer wieder etwas passierte, das den Geschichtenverlauf und das Bild von den einzelnen Charakteren (komplett) veränderte.


    Sehr gut hat mir auch gefallen, dass Deaver für die Figur der Kommissarin Dance sehr genau recherchiert zu haben scheint, hat er mit ihr als Kinesikexpertin mal einen ganz anderen Typ von Ermittlerin geschaffen und vermittelt auf interessante Weise Fachwissen aus diesen Bereich, ohne zu lehrerhaft zu wirken. Wer die Fernsehserie "Lie to me" mochte, wird auch dieses Buch interessant finden.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter Auftakt für diese neue Reihe - typisch Jeffery Deaver.
    Guter Auftakt für diese neue Reihe - typisch Jeffery Deaver.

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Die Leser der Reihe um den Ermittler Lincoln Rhyme haben ja mit der Protagonistin des vorliegenden Buches bereits Bekanntschaft gemacht. Nun erhält Kathryn Dance eine eigene Reihe.

    Das Buch beginnt mit einem ordentlichen Tempo um dann in ruhigeres Fahrwasser zu gleiten bevor es zu einem furiosen und überraschenden Finale kommt.

    Für meinen Geschmack ist der Autor stellenweise zu sehr in das Analyse-Thema eingetaucht und hat damit unnötigerweise Tempo aus der Geschichte genommen. Sehr gut gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen der Ermittlersicht und der Tätersicht.

    Dem Autor gelingt es mit ständigen Wendungen das Interesse des Lesers aufrecht zu erhalten. Es entwickelt sich ein regelrechtes "Katz-und-Maus-Spiel mit abwechslungsreichen und spannenden Momenten. Die handelnden Personen sind durchweg gut und plastisch gezeichnet. Die aus den Lincoln Rhyme Romanen bekannten Personen kommen nur ganz am Rande vor, die Kenntnis dieser Romane ist daher für das Verständnis dieses Buches völlig unerheblich.

    Insgesamt ein toller Reihenauftakt der Lust auf die Folgebände macht.

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    P_Gandalfs avatar
    P_Gandalfvor 2 Jahren
    Solider Thriller

    Die Menschenleserin ist ein solider, spannender Thriller um die Ermittlerin Kathryn Dance, die als Expertin für Kinesik neue Elemente in die Thrillermasse einbringt.

    Die Story beginnt fulminant mit dem Ausbruch eines gefährlichen Mörders aus der Justizverwahrung. Daniel Pell - so heißt der Gefangene - geht dabei mit einem Komplizen zusammen rücksichtslos vor. 

    Dance und ihre Kollegen jagen nun den Ausbrecher, der ihnen immer wieder knapp erwischen kann. Das FBI wird hinzugezogen und schickt einen Experten für Kulttäter. Pell war ähnlich wie Charles Manson hatte er junge Menschen um sich geschart, die in Konflikt mit ihren Eltern standen und dann eine ganze Familie ausgelöscht. 

    Von daher liegt es nahe, die Mitglieder seiner "Familie" wieder zusammenzuholen und über sie einen Zugang zu Pell zu finden. Dies erweist sich am Ende als ein fataler Fehler.

    Sprachlich ist der Roman einwandfrei. Wie Dance aus Gestik und Mimik schließt, wann jemand die Wahrheit sagt oder eben nicht wird immer erklärt und klingt glaubhaft. 

    Dance kommt als sympathische aber tuffe Ermittlerin rüber. Ihr Team ist eher Staffage. Lediglich O'Neill ist eine eigenständige Person, verflacht aber gegen Ende. Und dann ist da noch der sympathische Winston Kellogg - der FBI Agent, der im Roman eine ziemlich interessante Rolle spielt.
    Die drei überlebenden Mitglieder auf Pell's Familie fallen vor allem durch ihre unterschiedliche Entwicklung nach ihrer Verurteilung und Haftstrafe auf. Das Aufeinandertreffen verläuft auch nicht ohne Komplikationen. Und dann ist eine von ihnen auch noch eine Verräterin.
    Neben Pell - der gut in Szene gesetzt wird - gibt es noch seine Komplizin Jennie Marston, die ebenfalls glaubhaft agiert. 

    Der einzige Kritikpunkt meinerseits ist die Rolle des Winston Kellogg. Viel mehr kann ich ohne zu viel zu verraten nicht schreiben. Aber warum Deaver die Geschichte diese Wendung nehmen läßt, hat sich mir nicht erschlossen.

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 2 Jahren
    Die Menschenleserin

    Wie muss ein Buch über zwei Protagonisten aussehen von denen einer über Leichen geht und der andere die Aufgabe hat den ersten aufzuhalten? Wer auf den Kampf zwischen Gut und Böse liebt und nach Gewalt lechzt der kann sich getrost ein anderes Buch, vielleicht auch einen Groschenroman, zulegen.
    Dem genialen Autor geht es anscheinend um etwas anderes. Seine nachhaltige Recherche verleiht dem Buch eine rote Linie die einer Startbahn eines internationalem Flughafen entspricht. Wer detalierte Schilderungen diverser Tötungsdelikte in sich aufsaugen will kann auch eine Folge CSI verfolgen. Jeffrey Deaver beleuchtet eher welche gradlinig erscheinenden Gründe entsprechendes Handeln begründen. Im Vordergrund steht ganz klar die Kunst einen Menschen zu lesen. Es ist beeindruckend wie wir uns geben wenn wir versuchen ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Für mich ist dies die Startbahn Alpha. Beide Protagonisten beherrschen diese Gabe. Es fesselt einen die Tatsache das Menschen so leicht zu manipulieren, beeinflussbar und lesbar sind. Die Startbahn Bravo ist für mich die Person des 'Täters' . Aufgrund von Erfahrungen bilden sich für mich sinnvolle Verbindungen wenn der Täter aus seiner Kindheit erzählt und mit welchen Gründen er sein Handeln erklärt. Ein Aspekt dieses Buches ist definitiv die klare Aussage, dass wenn Erziehungsberechtigte dem eigenen Kind keine Zuwendung und Richtlinien zukommen lassen sich der entwickelnde Mensch seine sinnvolle Welt bastelt. Für jeden mag es eine andere Aussage zentral im Mittelpunkt stehen. Für mich wiegt schwer, dass ein Mensch sich nur vorstellen kann, das ein 'Problem' restlos vernichtet werden muss wenn es nicht kontrollierbar ist. Dieses 'Schwarz-Weiß-Denken' ist ein großes Problem. Dagegen stellt der Autor eine Kompetenz die ebenbürtig ist, aber auf der 'Hellen-Seite-der-Macht' steht. Die Schilderung der einzelnen Figuren und die Kraft der Ermittlern verleihen dem Roman die spannende Spitzigkeit und die Startbahn Charly gehört zweifelsfrei zu den interessantesten der 3 da man oft nochmal über das gerade gelesene nachdenken muss um zu verstehen welche Schlüsse gerade zu einer Erkenntniswende geführt hat.

    Ich bin von Haus aus kein Thriller/Krimi-Fan. Trotzdem empfehle ich jedem Jeffrey Deaver der gerne seinen Horizont erweitert und versichere das man aus den glesenen Worten mit einem Wissenschatz hervorgeht der helfen kann sich selbst gegen Ausnutzung oder ähnlichem zu wappnen.

    Rund um ein sehr gelungenes Buch, das sauber aufgestellt und anscheinend fachlich korrekt aufgestellt wurde.

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    haTikvas avatar
    haTikvavor 3 Jahren
    Kathryn Dance I

    Mit diesem Thriller ist dem Autor Jeffrey Deaver ein gelungener Auftakt einer neuen Serie gelungen.
    Mit der Verhör- und Kinesikexpertin Kathryn Dance vom CBI (California Bureau of Investigation) hat der Autor eine kluge und sympathische Protagonistin geschaffen, die mit ihrem Wissen um die menschliche Körpersprache überzeugen kann. So erfuhr ich viel über Verhörtechniken und was Menschen durch ihre Körpersprache von sich preisgeben. In diesem Genre etwas Neues für mich.

    Daniel Pell, ein Killer, kann nach acht Jahren aus dem Gefängnis fliehen. Dance ist erst der Ansicht, dass er seine Tat von damals zuende führen möchte, da es eine Überlebende gab. Doch da er in der Nähe blieb, musste sie sich andere Theorien einfallen lassen. Dabei steht ihr ein FBI-Spezialist zur Seite, der für Täter zuständig ist, die sich durch Manipulation ihre Opfer gefügig machen.

    Die Erklärungen von Dance’s Techniken als kinesische Verhörspezialistin waren für mich sehr aufschlussreich und interessant. Sie waren meist sehr genau und ausschweifend, aber zu keinem Zeitpunkt empfand ich Langeweile.
    Ebenso die Art, wie Pell mit seinen Mitmenschen umging, wie er sie sozusagen manipulierte und sie dazu brachte, alles für ihn zu tun, wurde sehr gut beschrieben.

    Der Thriller war von Anfang an spannend und da der Autor immer wieder verschiedene Fährten legte, bei denen ich miträtseln konnten wohin diese führten, wurde die Dramatik noch gesteigert.
    Zum Schluss wurde eine weitere Sichtweise gezeigt, die den Täter in einem anderen Licht darstellte. Was daraufhin geschah, war sensationell beschrieben und entlockte mir einen erstaunten Aufschrei.
    Zum Ende hin konnte ich dieses Werk nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie sich die verstreuten Puzzleteile, die Kathryn und eine weitere Figur gestreut hatten, auf das Gesamtbild auswirkten.

    Das Zwischenmenschliche kamt auch gut zur Geltung. Ob im Privatleben, oder ihrem Job beim CBI, immer wieder tauchten Probleme auf, die Kathryn Dance lösen musste, selbst unter Kollegen.
    So wurden mir auch einige Blicke in ihren persönlichen Lebensbereich und auf ihre Familie gegönnt.
    Auch wird kurz durch einen Anruf von ihr zu einer anderen Reihe des Autors Bezug genommen. Solche Verstrickungen gefallen mir immer sehr!

    Der Roman wurde abwechselnd aus Dance und Pells Sicht ezählt. Dadurch erfuhr ich mehr über den Täter und ich durfte erfahren, was in seinem Kopf abgeht. Dazu bekam ich mit, was Kathryn dachte.
    Das Buch wurde in Wochentage unterteilt und darunter in nummerische Kapitel. So hatte ich die Zeit an Tagen sozusagen auch immer im Auge, was mir sehr zusagte.

    Fazit:

    Dieser Thriller war mal etwas anders gestrickt, was mir sehr gefiehl.
    Somit vergebe ich die volle Punktzahl, fünf Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Die Menschenleserin

    Er lügt! Daniel Pell ist ein Meister der Manipulation. Er macht seine Opfer zu willenlosen Marionetten.

    Und sie weiß es … Kathryn Dance ist eine brilliante Verhörspezialistin. Sie liest Menschen wie ein offenes Buch.

    Ein atemberaubendes Duell zwischen Mörder und Ermittlerin, bei dem jeder Schritt tödlich sein kann!


    Kommentare: 1
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    WortGestalts avatar
    WortGestaltvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Deaver weiß einfach, wie es geht! Toller, anspruchsvoller Thriller mit unfassbar gutem Plot!
    Anspruchsvoll und genial! :)

    Jeffery Deaver ist für mich ein Meister seines Faches. Ganz schlicht und einfach. Das muss nicht jeder so empfinden, aber ich verbinde mit seinem Namen einfach wirklich gut durchdachte, vielschichtige Thriller. Das ist keine Massenware und kein Mainstream, auch keine Popliteratur, das ist wirklich was für Liebhaber der ausgeklügelten amerikanischen Thrillerkost. Ein Deaver ist selten was schnelles für zwischendurch und auch nichts zum Berieseln, ein Deaver fordert seinen Leser.

    In „Die Menschenleserin“ schickt Jeffery Deaver nun erstmals die Verhörspezialistin Kathryn Dance mit einer eigenen Serie aufs literarische Parkett. Bereits in „Der gehetzte Uhrmacher“, dem siebenten Band der erfolgreichen Lincoln Rhyme-Reihe von Deaver, hatte Kathryn Dance einen ersten Auftritt und half in New York bei einem Fall aus.

    In ihrer Heimat Kalifornien ist Dance beim CBI angestellt, dem California Bureau of Investigation. Diese Behörde ist dem Generalstaatsanwalt von Kalifornien direkt unterstellt und als Strafverfolgungsbehörde ähnlich dem FBI, allerdings auf bundesstaatlicher Ebene, tätig. Das ist insofern interessant, als dass es sich bei diesem Setting nicht um eine „normale“ Polizeidienststelle handelt und somit in diesem Thriller wieder andere Aspekte der Ermittlungsarbeit beleuchtet werden. Dance arbeitet hier als Spezialistin für Vernehmungen. Sie ist als Expertin für Kinesik dafür ausgebildet, ihren Gesprächspartner und seine Körpersprache aufs Genaueste zu analysieren und so in einem Verhör Lügen und Halbwahrheiten aufzudecken. Und Kathryn Dance wäre keine Ermittlerin aus der Feder von Jeffery Deaver, wenn sie nicht klug genug wäre, dabei auch versteckte Hinweise oder relevante Details für die laufenden Ermittlungen herauszufiltern.

    So auch im Fall Daniel Pell. Pell ist ein klassischer Psychopath, begleitet von einer guten Portion Größenwahn und zu allem Überfluss ist er auch noch wahnsinnig clever. Trotzdem wurde er gefasst, nachdem er vor 8 Jahren bei einem Raubüberfall mehrere Menschen ermordet und damit fast eine komplette Familie ausradiert hat. Nun sitzt er in einem Hochsicherheitsgefängnis seine Strafe ab. Lebenslänglich.

    Pell beschließt, diesen Zeitraum etwas zu verkürzen. Während eines Verhörs bei Dance in einer weniger gut bewachten Polizeibehörde gelingt ihm die Flucht. Diese ist so spektakulär, dass der Leser bereits auf den ersten 50 Seiten einiges geboten bekommt. Und auch im weiteren Verlauf kann man sich zurücklehnen und die Show genießen, die der Autor da für einen inszeniert hat. Denn Pell macht sich nicht nur einfach vom Acker und die Polizei jagt ihm hinterher, nein, das wäre kein Deaver. Pell sowie die um ihn herum agierenden Figuren und auch die gesamte Handlung trumpfen mit immer neuen Facetten auf.

    Ich bin bei Deaver jedes Mal wieder davon begeistert, wie er seine Figuren entwirft. Und dabei meine ich weniger die eigentlichen Protagonisten, sondern tatsächlich die Antagonisten und die einzelnen Nebendarsteller. Hier steckt Deaver wirklich viel Mühe in die Details, formt die Charaktere richtig gut heraus und weckt damit bei mir die Faszination für die kleineren Rollen. Denn oftmals entpuppt sich ein stimmiges Figurenensemble dann am wirkungsvollsten, wenn nicht die Hautfigur die Geschichte allein trägt, sondern wenn sich aus vielen Beteiligten ein stimmiges Gesamtbild formt. Und da sind es bei Deaver eben auch vermeintliche Nebenrollen, die unglaublich viel Reibungsfläche bieten und die Geschichte damit lebendiger machen. Und am Ende auch die Handlung in eine völlig neue Richtung lenken können.

    Bei Deaver sollte man keine Figur unterschätzen. Und man hat bis zuletzt nicht den Hauch einer Ahnung.

    Fazit: „Die Menschenleserin“ kombiniert eine spannende Verfolgungsjagd mit einer komplexen Geschichte dahinter. Mit der einen Hälfte rechnet man nicht und die andere Hälfte schleicht sich heimlich von hinten an. Dazu gibt es wie von Jeffery Deaver gewohnt jede Menge aufschlussreiches Hintergrundwissen, in diesem Buch über Kulte und Kinesik. Zudem gibt es raffinierte Charaktere und unerwartete Wendungen, die nicht platt und konstruiert wirken, sondern erstaunen. Spannend, klug und komplex, her mit dem nächsten Band!

    Gesamteindruck: 5 Sterne satt für einen spannenden und anspruchsvollen Thriller!

    Kommentare: 2
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    butterflyintheskys avatar
    butterflyintheskyvor 5 Jahren
    Die Menschenleserin

    Zusammenfassung:

    Daniel Pell ist ein verurteilter Mörder und ihm soll bald der Prozess gemacht werden. Kathryn Dance soll helfen ein paar Geheimnisse aus ihm heraus zu bekommen denn sie ist die beste Verhörspezialistin. Pell gelingt es jedoch aus dem Gefängnis zu entkommen. Es beginnt eine spannende Verfolgungsjagd, bei dem jeder dem anderen einen Schritt voraus ist. Wem man am Ende noch trauen kann und ob Pell geschnappt wird, bleibt lange ungeklärt.


    Meine Meinung:

    Naja. An sich ist das Buch und die Idee ganz gut. Auch das ende hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem reicht es leider nicht für 5 Sterne, weil ich mit den Protagonisten nicht warm werden konnte, weil sich alles viel zu lange zog und weil es dennoch sehr voraussehbar war.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Lange hat es sich hingezogen ^^

    Ein Buch was eigentlich ganz spannend hätte sein können, aber alles im allen waren bestimmt 200 Seiten zuviel da, nicht weil ich lese faul bin, sonder weil es alles ewig hinausgezogen wurde und mit teils echt unnützen Sachen zu gebombt wurde. Eigentlich wollte ich alle drei Dance Teile nacheinander lesen, aber nachdem sich das Buch doch so hingezogen wurde, lege ich die anderen beiden Bücher erstmal zurück. 

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    Nirenas avatar
    Nirenavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Menschenleserin" von Jeffery Deaver

    Wie ihr aus früheren Rezensionen wisst, bin ich ein großer Fan von Jeffery Deavers Reihe um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. In zwei Fällen der beiden begegnen wir auch Kathryn Dance, der Kinesik-Spezialistin.

    Ich war vor dem Lesen des Buches zwiegespalten: einerseit gefiel mir Kathryn Dance und das Thema der Kinesik, der Körpersprache, finde ich recht interessant. Auf der anderen Seite hatte ich Zweifel, ob Deaver sich soweit von der Rhyme-Reihe lösen kann, dass die Kathryn Dance - Bücher, die auch als Reihe geplant sind, Teil zwei "Allwissend" ist bereits erschienen, wirklich etwas selbständiges und nicht nur ein Abklatsch sind.

    Bereits nach wenigen Seiten jedoch war ich in der Handlung gefangen. Wie gewohnt gelingt es Deaver mühelos, den Leser in die Handlung zu ziehen und sein Spannungsbogen gleicht eher einer Wellenform - spannende Szenen wechseln mit ruhiger plätschernden ab, aber langatmig wird es nie. Auch "typisch Deaver" gibt es vor dem Ende noch Wendungen, mit denen der Leser nicht gerechnet hat. Im Prinzip hätte das Buch schon 60 Seiten früher enden können, dort war die eigentliche Haupthandlung beendet - dann folgte noch eine Wendung nach der nächsten - ohne zuviel verraten zu wollen, hätte ich persönlich auf diese letzten Seiten verzichten können, allerdings nicht, weil die restliche Handlung unsinnig wäre, sondern rein, weil mir das Ende aus persönlicher Sicht nicht gefällt.

    Alles in allem "typisch Deaver", also super zu lesen, spannend und abwechslungsreich - Teil 2 um Kathryn Dance, "Allwissend" werde ich also auf jeden Fall auch lesen.

    http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2012/08/jeffery-deaver-die-menschenleserin.html

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