Jeffery Deaver Die Saat des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Saat des Bösen“ von Jeffery Deaver

Unvorhersehbar, rasant, verstörendDie siebzehnjährige Megan ist spurlos verschwunden. Ihr Vater Tate Collier, ein ehemaliger Staatsanwalt, hat den furchtbaren Verdacht, dass seine Tochter entführt wurde. In seinem Beruf macht man sich viele Feinde, und nicht immer verurteilt die Justiz den wahren Schuldigen. Da die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, macht er sich auf eigene Faust auf die Suche und hat bald schon eine erste Spur. Doch Megans Entführer scheint ihm immer mehrere Schritte voraus zu sein …

Das kann Deaver definitiv besser. Schade!

— Lesewutz
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  • Spannend! Selbst ohne Rhyme und Dance

    Die Saat des Bösen
    Nirena

    Nirena

    16. September 2016 um 11:48

    Bekanntermaßen bin ich ein großer Fan von Jeffery Deavers Reihen um Lincoln Rhyme bzw. Kathryn Dance. Ein Buch außerhalb dieser Reihen hatte ich von ihm noch nicht gelesen. Entsprechend war ich gespannt, ob Jeffery Deaver mich auch mit einem Einzelbuch mitreißen könnte.Allerdings habe ich bereits nach wenigen Seiten gar nicht mehr über den Autor nachgedacht, weil mich die Geschicht schnell mitriss.Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, vorrangig denen von Tate Collier und unserem Psychopathen. Dass man bei Deaver-Büchern den Mörder meist früh kennt und begleitet, kenne ich schon, auch wenn dies nicht unbedingt meine favorisierte Erzählweise ist.Aber diesen Psychopathen zu begleiten, macht durchaus Spaß - zumindest bis sein Wahn so ausufert, dass er eher Gänsehaut hervorruft...Man sollte meinen, dass einem Thriller, bei dem der Leser den Mörder kennt, ein Großteil an Potential verloren geht - dem ist nicht so, schon gar nicht, wenn man es wie in "Die Saat des Bösen" mit einem religiösen Eiferer zu tun hat - da ist jede Menge Raum für bösartige Entwicklung!Reizvoll ist aber auch, dass sowohl Jäger als auch Gejagter (und hier kann man die Rollen beliebig zwischen Tate und dem Mörder wechseln), über eine hohe Intelligenz verfügen - das macht einiges am Reiz der Handlung aus.Der Lesefluss ist hervorragend und der Spannungsbogen nahezu perfekt - es wird ein Sog erzeugt, der es dem Leser im Laufe der Geschichte kaum mehr ermöglicht, das Buch an die Seite zu legen und sollte man doch dazu gezwungen werden, läuft die Geschichte im Kopf weiter.Allzu zart besaitet sollte man beim Lesen allerdings nicht sein, mitunter wird es ganz schön unschön und blutig.Mit "Die Saat des Bösen" hat Jeffery Deaver mich einmal mehr von seine erzählerischen Können und seiner Leserfängermentalität überzeugt - spannend, mitreißend: ein wunderbarer Thriller!

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  • Ungewohnt schlecht von Deaver

    Die Saat des Bösen
    Krimifee86

    Krimifee86

    Klappentext: Die siebzehnjährige Megan ist spurlos verschwunden. Ihr Vater Paul, ein ehemaliger Staatsanwalt, hat den furchtbaren Verdacht, dass seine Tochter entführt wurde. In seinem Beruf macht man sich viele Feinde, und nicht immer verurteilt die Justiz den wahren Schuldigen. Da die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, sucht Paul seine Tochter auf eigene Faust. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn der Täter hat nichts zu verlieren … Cover: Ich habe einen Doppelband, der ein ganz anderes Cover hat. Bewerten möchte ich aber das Cover hier. Auf diesem zu sehen sind zwei übereinandergeschlagene Beine. Keine Ahnung, ob das ein Symbol für Unschuld sein soll oder etwas ganz anderes damit gemeint ist. Ich finde es jedenfalls weder ansprechend noch passend zum Buch. Schreibstil: Vielleicht ist das Buch auch wahnsinnig schlecht übersetzt worden, aber irgendwie gefällt mir der Schreibstil von Jeffery Deaver in „Die Saat des Bösen“ überhaupt nicht. Normalerweise finde ich seine Bücher immer wahnsinnig toll und spannend geschrieben, hier jedoch wirkt die Sprache irgendwie sehr gestelzt und unnatürlich. Da blödeln Eltern, deren Tochter vermisst wird, seitenweise mit dem ermittelnden Kommissar herum oder unterhalten sich mit dem zwanzig Jahre älteren Lehrer, der eine Affäre mit der Tochter hatte, als wären sie beste Freunde. Und ich frage mich: Wer macht sowas? Wenn ich eine Tochter hätte, die vermisst würde, hätte ich sicherlich keine Zeit für Albernheiten und Späße. Dann würde mir der Sinn nach etwas ganz anderem stehen. Diese unrealistische Art der Sprache zieht sich konsequent durch das Buch und macht auch die Charaktere unglaubwürdig. Schade. Die Story: Ebenso wie die Sprache und die Charaktere war auch leider die Story sehr unrealistisch. Die Story an sich klingt ja erst einmal nicht schlecht: Mädchen wird entführt, Polizei glaubt sie ist abgehauen, Eltern machen sich alleine auf die Suche. So weit so gut. Leider entwickelt sich das Ganze in eine vollkommen abstruse Richtung bei der es dann auf einmal um christliche Sekten geht, Menschen die es überleben von fünf Rottweilern zerfleischt zu werden, ein Mädchen, das sich mit einem Plastikmesser aus ihrem Gefängnis schneidet, zahlreiche unaufgeklärte Morde und so weiter und so fort. Irgendwie hat es alles keinen Spaß gemacht, weil es nicht glaubwürdig war. Fazit: Ich liebe die Bücher von Jeffery Deaver, aber das hier war so gar nichts. Das Lesen hat wegen der merkwürdigen und gestelzten Sprache keinen Spaß gemacht. Dadurch wurden auch die Charaktere unglaubwürdig. Hinzu kommt eine ebenso unrealistische Story, sodass alles in allem nur das Wort „Unglaubwürdig“ stehen bleibt. Ich kann Deaver nicht mehr als zwei Punkte geben.

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    • 3
  • Rezension zu "Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver

    Die Saat des Bösen
    Frau Margritli

    Frau Margritli

    27. February 2010 um 20:01

    Nachdem mir “Schule des Schweigens” von Jeffery Deaver nicht so richtig gefallen hat, gefiel mir dieses Buch dann wieder viel besser. Zugegeben, der Täter ist äußerst brutal und die Story damit nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter. Aber spannend ist sie und das ist bei so einem Buch doch die Hauptsache, oder? Immer wieder fiebert man mit und denkt: “Ja, mach weiter, du bist auf der richtigen Fährte!” Doch dann ist der Täter den Ermittlern doch immer noch einen Schritt voraus und man fürchtet um Megan. (Wobei natürlich jedem mit einem Blick auf die noch zu lesenden Seiten klar ist, dass der Täter noch nicht gefasst werden kann…) Einzig das “große Finale” war mir ein bisschen zu platt. Doch insgesamt hat es mich mit Herrn Deaver wieder versöhnt.

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  • Rezension zu "Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver

    Die Saat des Bösen
    November

    November

    09. July 2009 um 17:56

    Ich wollte unbedingt mal wieder etwas spannendes lesen und da ich nichts daheim hatte, hab ich mich etwas umgeschaut. Dabei bin ich auch auf das Buch"Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver gestoßen. Eigentlich fand ich die Inhaltsangabe(Mädchen wird entführt, Awaltvater sucht nach ihr..) nicht sehr viel versprechend, aber ich hörte einige positive Kritiken, darum nahm ich es einfach mit. Und ich muss sagen, es hat sich echt gelohnt. Das Buch hält einen guten Spannungsbogen, auch wenn man vermutlich sehr schnell die meisten Zusammenhänge erkennt, hält es doch immer wieder Überraschungen bereit, die ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten möchte.^^ Äußerst unangenehme Gefühle und eine Gänsehaut bekam ich auch bei Megans 1. Fluchtversuch. Die Vorstellung mit den Ratten und dem Feststecken (näheres im Buch) war wirklich überaus eklig. Gleichzeitig macht es das Buch aber dadurch zu einem guten.Auch die Charakterisierung des Predigers und Möchtegern-Psychiaters scheint mir gelungen. Andere Bücher von Jeffery Deaver werden garantiert folgen.

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  • Rezension zu "Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver

    Die Saat des Bösen
    Jens65

    Jens65

    15. June 2008 um 20:52

    Spannung von Anfang bis Ende. Man erfährt immer wieder Hintergründe und Zusammenhänge während des Lesens, was das Buch erst recht spannend macht, aber auch deshalb ein wenig kompliziert zum Lesen ist. Wer jedoch das Buch am Anfang gleich bei Seite legt, weiß nicht, was er verpaßt. Aber J.D. versteht es meisterhaft, eine Mischung aus Thriller, Horror, Psychologie und Kriminaltechnik zu schreiben. Da ist für jeden etwas dabei.

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