Die Saat des Bösen

von Jeffery Deaver 
3,8 Sterne bei47 Bewertungen
Die Saat des Bösen
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Lesewutzs avatar

Das kann Deaver definitiv besser. Schade!

Krimifee86s avatar

Jeffery Deaver kann es tausend Mal besser, - „Die Saat des Bösen“ hat mich leider nicht überzeugt.

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Inhaltsangabe zu "Die Saat des Bösen"

Unvorhersehbar, rasant, verstörend

Die siebzehnjährige Megan ist spurlos verschwunden. Ihr Vater Tate Collier, ein ehemaliger Staatsanwalt, hat den furchtbaren Verdacht, dass seine Tochter entführt wurde. In seinem Beruf macht man sich viele Feinde, und nicht immer verurteilt die Justiz den wahren Schuldigen. Da die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, macht er sich auf eigene Faust auf die Suche und hat bald schon eine erste Spur. Doch Megans Entführer scheint ihm immer mehrere Schritte voraus zu sein …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734103179
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:15.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.08.2016 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 2 Monaten
    Die Saat des Bösen

    Jeffery Deaver gehört schon lange zu meinen liebsten Autoren, da seine Thriller immer eine gute Mischung aus Spannung und Action enthalten. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Jeffery Deaver habe ich hohe Erwartungen an dieses Buch gehabt und wurde nicht enttäuscht. Zwar gibt es andere Bücher von ihm, die mir ein bisschen besser gefallen haben, aber dieses kann dennoch gut mit seinen weiteren Werken mithalten. 
    Den Täter kennt man, wie für Werke des Autors oftmals üblich, bereits recht früh und obwohl man meinen könnte, dass dadurch viel Potenzial verloren geht, ist dem nicht so. Im Gegenteil. Mit Tate und dem Psychopathen treffen zwei überaus intelligente Menschen aufeinander, die ein spannendes Katz und Maus Spiel liefern. Während ich dem Täter gegenüber absoluten Hass empfunden habe und ihn am liebsten in die Hölle wünschen würde, so konnte ich für die übrigen Charaktere kaum empfinden. Sie waren recht neutral und keiner war mir sonderlich sympathisch oder hat mein Mitgefühl geweckt, mit Ausnahme von Megan. Aber auch sie blieb mir trotz ihrer, prekären Situation irgendwie fremd.
    Der Spannungsbogen ist ziemlich perfekt und das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, sodass man es kaum aus der Hand legen kann. Leser, die etwas zarter besaitet sind würde ich allerdings von dem Buch abraten, da es doch auch die ein oder andere blutige bzw. brutale Situation gibt. 

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 9 Monaten
    Die Saat des Bösen

    Inhalt

    Die siebzehnjährige Megan ist spurlos verschwunden. Ihr Vater Tate Collier, ein ehemaliger Staatsanwalt, hat den furchtbaren Verdacht, dass seine Tochter entführt wurde. In seinem Beruf macht man sich viele Feinde, und nicht immer verurteilt die Justiz den wahren Schuldigen. Da die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, macht er sich auf eigene Faust auf die Suche und hat bald schon eine erste Spur. Doch Megans Entführer scheint ihm immer mehrere Schritte voraus zu sein …
    (Quelle: Amazon )

     

    Meine Meinung

    Megan wird von allen als verrückt eingeschätzt und sie trägt einiges an Wut in sich. Ihre männlichen Partner wechselt sie wie Socken und auch vor Künstlern und Lehrern macht sie keinen Halt. Es scheint als hätte sie keine Ahnung, was sie im Leben machen will. Im Besuch beim Psychiater sieht sie ihre letzte Chance auf „Heilung“, doch das es so endet hätte sie nicht gedacht…
    Megan war mir leider vollkommen unsympathisch – sie frisst alles in sich rein und bekommt den Mund nicht auf. Zumindest macht es auf mich diesen Eindruck. Erst in der Gefangenschaft beginnt sie sich zu verändern, sie versucht sich aus dem Kellerloch zu befreien und hat damit auch Erfolg. Auch wenn er anders aussieht als die Freiheit.

    Tate hat für seinen Job als Staatsanwalt gelebt, ohne Rücksicht auf Verluste – so war er auch in seinem Job selbst. Seine Familie stand immer hinten an, sodass es schließlich zur Trennung kam. Die Tochter Megan blieb bei der Mutter und sieht ihn nur noch ab und zu. Das Verhältnis ist schlecht, doch Tate kann sie doch nicht einfach in den Händen des Entführers lassen und macht sich auf die Suche.
    Auch mit Tate bin ich nicht warm geworden – er zeigt Schuldgefühle ohne sich zu schämen, doch auch das machte es nicht besser. Auch wenn er sich inzwischen gebessert hat und auch für seine Mitmenschen Interesse hat. Das er die Superspürnase schlechthin ist, konnte ich ihm nicht abkaufen.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
    Erzählt wird aus der Sicht von Megan, dem Entführer, dem Vater, dem Polizisten und einigen weiteren Personen. Was nach Abwechslung klingt, was leider nicht so. Es war einfach zu viel, da man dadurch keinen wirklichen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt bekommen konnte.

    Ich fand die Geschichte an sich leider langweilig und oberflächlich. Von den ersten Seiten an weiß man, wer der Entführer ist, und wird in diesem Punkte nicht mehr überrascht. Das eine Polizei sich so querstellt etwas zu unternehmen, obwohl Anzeichen für eine Entführung da sind, und selbst einer der Mitarbeiter sagt, das er ein schlechtes Gefühl hat, kann ich nicht verstehen. Der Vater, der sich nie wirklich um seine Tochter gekümmert hat, kann plötzlich nur noch an sie denken und möchte sie alleine finden. Natürlich ist er ein ehemaliger Staatsanwalt mit einer Spürnase, die seinesgleichen sucht, und findet sie schließlich vollkommen alleine. So vorhersehbar und uninteressant.
    Wirklich „spannend“ und „gut“ waren die brutalen Szenen, die hier vorkommen. Das war auch der einzige Anflug von einem Thriller. „Die Saat des Bösen“ ist ein schlechter Krimi und kein Thriller. Ein Vergleich zu „Nachtschrei“.

     Sterne

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    Nirenas avatar
    Nirenavor 2 Jahren
    Spannend! Selbst ohne Rhyme und Dance

    Bekanntermaßen bin ich ein großer Fan von Jeffery Deavers Reihen um Lincoln Rhyme bzw. Kathryn Dance. Ein Buch außerhalb dieser Reihen hatte ich von ihm noch nicht gelesen. Entsprechend war ich gespannt, ob Jeffery Deaver mich auch mit einem Einzelbuch mitreißen könnte.
    Allerdings habe ich bereits nach wenigen Seiten gar nicht mehr über den Autor nachgedacht, weil mich die Geschicht schnell mitriss.
    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, vorrangig denen von Tate Collier und unserem Psychopathen. Dass man bei Deaver-Büchern den Mörder meist früh kennt und begleitet, kenne ich schon, auch wenn dies nicht unbedingt meine favorisierte Erzählweise ist.
    Aber diesen Psychopathen zu begleiten, macht durchaus Spaß - zumindest bis sein Wahn so ausufert, dass er eher Gänsehaut hervorruft...Man sollte meinen, dass einem Thriller, bei dem der Leser den Mörder kennt, ein Großteil an Potential verloren geht - dem ist nicht so, schon gar nicht, wenn man es wie in "Die Saat des Bösen" mit einem religiösen Eiferer zu tun hat - da ist jede Menge Raum für bösartige Entwicklung!Reizvoll ist aber auch, dass sowohl Jäger als auch Gejagter (und hier kann man die Rollen beliebig zwischen Tate und dem Mörder wechseln), über eine hohe Intelligenz verfügen - das macht einiges am Reiz der Handlung aus.
    Der Lesefluss ist hervorragend und der Spannungsbogen nahezu perfekt - es wird ein Sog erzeugt, der es dem Leser im Laufe der Geschichte kaum mehr ermöglicht, das Buch an die Seite zu legen und sollte man doch dazu gezwungen werden, läuft die Geschichte im Kopf weiter.
    Allzu zart besaitet sollte man beim Lesen allerdings nicht sein, mitunter wird es ganz schön unschön und blutig.
    Mit "Die Saat des Bösen" hat Jeffery Deaver mich einmal mehr von seine erzählerischen Können und seiner Leserfängermentalität überzeugt - spannend, mitreißend: ein wunderbarer Thriller!

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Jeffery Deaver kann es tausend Mal besser, - „Die Saat des Bösen“ hat mich leider nicht überzeugt.
    Ungewohnt schlecht von Deaver

    Klappentext: Die siebzehnjährige Megan ist spurlos verschwunden. Ihr Vater Paul, ein ehemaliger Staatsanwalt, hat den furchtbaren Verdacht, dass seine Tochter entführt wurde. In seinem Beruf macht man sich viele Feinde, und nicht immer verurteilt die Justiz den wahren Schuldigen. Da die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, sucht Paul seine Tochter auf eigene Faust. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn der Täter hat nichts zu verlieren …

    Cover: Ich habe einen Doppelband, der ein ganz anderes Cover hat. Bewerten möchte ich aber das Cover hier. Auf diesem zu sehen sind zwei übereinandergeschlagene Beine. Keine Ahnung, ob das ein Symbol für Unschuld sein soll oder etwas ganz anderes damit gemeint ist. Ich finde es jedenfalls weder ansprechend noch passend zum Buch.

    Schreibstil: Vielleicht ist das Buch auch wahnsinnig schlecht übersetzt worden, aber irgendwie gefällt mir der Schreibstil von Jeffery Deaver in „Die Saat des Bösen“ überhaupt nicht. Normalerweise finde ich seine Bücher immer wahnsinnig toll und spannend geschrieben, hier jedoch wirkt die Sprache irgendwie sehr gestelzt und unnatürlich. Da blödeln Eltern, deren Tochter vermisst wird, seitenweise mit dem ermittelnden Kommissar herum oder unterhalten sich mit dem zwanzig Jahre älteren Lehrer, der eine Affäre mit der Tochter hatte, als wären sie beste Freunde. Und ich frage mich: Wer macht sowas? Wenn ich eine Tochter hätte, die vermisst würde, hätte ich sicherlich keine Zeit für Albernheiten und Späße. Dann würde mir der Sinn nach etwas ganz anderem stehen. Diese unrealistische Art der Sprache zieht sich konsequent durch das Buch und macht auch die Charaktere unglaubwürdig. Schade.

    Die Story: Ebenso wie die Sprache und die Charaktere war auch leider die Story sehr unrealistisch. Die Story an sich klingt ja erst einmal nicht schlecht: Mädchen wird entführt, Polizei glaubt sie ist abgehauen, Eltern machen sich alleine auf die Suche. So weit so gut. Leider entwickelt sich das Ganze in eine vollkommen abstruse Richtung bei der es dann auf einmal um christliche Sekten geht, Menschen die es überleben von fünf Rottweilern zerfleischt zu werden, ein Mädchen, das sich mit einem Plastikmesser aus ihrem Gefängnis schneidet, zahlreiche unaufgeklärte Morde und so weiter und so fort. Irgendwie hat es alles keinen Spaß gemacht, weil es nicht glaubwürdig war.

    Fazit: Ich liebe die Bücher von Jeffery Deaver, aber das hier war so gar nichts. Das Lesen hat wegen der merkwürdigen und gestelzten Sprache keinen Spaß gemacht. Dadurch wurden auch die Charaktere unglaubwürdig. Hinzu kommt eine ebenso unrealistische Story, sodass alles in allem nur das Wort „Unglaubwürdig“ stehen bleibt. Ich kann Deaver nicht mehr als zwei Punkte geben.

    Kommentare: 2
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    Frau Margritlis avatar
    Frau Margritlivor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver

    Nachdem mir “Schule des Schweigens” von Jeffery Deaver nicht so richtig gefallen hat, gefiel mir dieses Buch dann wieder viel besser. Zugegeben, der Täter ist äußerst brutal und die Story damit nicht unbedingt etwas für zarte Gemüter. Aber spannend ist sie und das ist bei so einem Buch doch die Hauptsache, oder? Immer wieder fiebert man mit und denkt: “Ja, mach weiter, du bist auf der richtigen Fährte!” Doch dann ist der Täter den Ermittlern doch immer noch einen Schritt voraus und man fürchtet um Megan. (Wobei natürlich jedem mit einem Blick auf die noch zu lesenden Seiten klar ist, dass der Täter noch nicht gefasst werden kann…) Einzig das “große Finale” war mir ein bisschen zu platt. Doch insgesamt hat es mich mit Herrn Deaver wieder versöhnt.

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    Novembers avatar
    Novembervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver

    Ich wollte unbedingt mal wieder etwas spannendes lesen und da ich nichts daheim hatte, hab ich mich etwas umgeschaut. Dabei bin ich auch auf das Buch"Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver gestoßen. Eigentlich fand ich die Inhaltsangabe(Mädchen wird entführt, Awaltvater sucht nach ihr..) nicht sehr viel versprechend, aber ich hörte einige positive Kritiken, darum nahm ich es einfach mit. Und ich muss sagen, es hat sich echt gelohnt.
    Das Buch hält einen guten Spannungsbogen, auch wenn man vermutlich sehr schnell die meisten Zusammenhänge erkennt, hält es doch immer wieder Überraschungen bereit, die ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten möchte.^^
    Äußerst unangenehme Gefühle und eine Gänsehaut bekam ich auch bei Megans 1. Fluchtversuch. Die Vorstellung mit den Ratten und dem Feststecken (näheres im Buch) war wirklich überaus eklig. Gleichzeitig macht es das Buch aber dadurch zu einem guten.Auch die Charakterisierung des Predigers und Möchtegern-Psychiaters scheint mir gelungen.
    Andere Bücher von Jeffery Deaver werden garantiert folgen.

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Saat des Bösen" von Jeffery Deaver

    Spannung von Anfang bis Ende. Man erfährt immer wieder Hintergründe und Zusammenhänge während des Lesens, was das Buch erst recht spannend macht, aber auch deshalb ein wenig kompliziert zum Lesen ist. Wer jedoch das Buch am Anfang gleich bei Seite legt, weiß nicht, was er verpaßt.

    Aber J.D. versteht es meisterhaft, eine Mischung aus Thriller, Horror, Psychologie und Kriminaltechnik zu schreiben. Da ist für jeden etwas dabei.

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    Lesewutzs avatar
    Lesewutzvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das kann Deaver definitiv besser. Schade!
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    Skinflowers avatar
    Skinflower
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