Lautloses Duell

von Jeffery Deaver 
3,9 Sterne bei9 Bewertungen
Lautloses Duell
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Thommy28s avatar

Eines der schwächeren Bücher des Autors - allenfalls mittelmäßig

Tine_1980s avatar

Zu Beginn etwas schwierig, dafür ab der Hälfte super spannend!

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Inhaltsangabe zu "Lautloses Duell"

»Ein Wahnsinns-Trip zwischen zwei Buchdeckeln.« Los Angeles Times
Angst und Schrecken breiten sich im Silicon Valley aus. Unter dem Codenamen Phate hackt sich ein Mörder in die Computer seiner zukünftigen Opfer ein. So erfährt er ihre intimsten Geheimnisse und kann sie in eine tödliche Falle locken. Um den Täter endlich zu entlarven, wählt Detective Anderson einen ungewöhnlichen Weg. Er bittet Wyatt Gillette, Computergenie und zurzeit in Haft, um Hilfe. Wyatt bekommt einen Rechner gestellt, als Gegenleistung soll er Phate aufspüren. Ein nervenzerreißendes Duell beginnt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734104664
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:21.08.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2017 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    TheBelladonnaEyess avatar
    TheBelladonnaEyesvor 6 Monaten
    Interessanter Cyber-Thriller

    Kritik:

    Cyber-Thriller sind genau was für mich, denn da kann ich mich auf viel Nervenkitzel und eine Schnipsel-Jagd gefasst machen.


    Eine junge Frau wird durch einen vermeidlichen Killer über ihre Website gestalkt und anschließend ermordet. Jetzt stellt sich die Frage, warum ausgerechnet diese Frau und was hat der Killer für Absichten?

    Detective Anderson folgte mit Hilfe des inhaftierten Hacker, Wyatt Gillette, die Spur und stößt dabei auf viele kuriose Dinge. Doch beiden bleibt nicht lange Zeit, bis der Killer wieder zuschlägt.


    Dies ist mein erster Deaver-Thriller und er konnte mich von sich überzeugen. Ohne Wenn und Aber kommt der Autor gleich zum Punkt. Die Spannung hielt leider nicht lange, denn ab der zweiten Hälfte ging es langsam voran und die Handlung zog sich in die Länge. Hinzu passierten Dinge, die weniger zur Geschichte passten. Nach etwa 300 Seiten ging es wieder steil auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

     

    Die Protagonisten waren authentisch und sympathisch. Ständig fragte ich mich, was wohl im Kopf des Hackers abging und wie Anderson ihn wohl fassen wollte. Deaver hat einen ruhigen Schreibstil, der etwas flüssiger sein könnte. Es gab keine vorhersehbaren Momente, so dass man stets gespannt war, was wohl als nächstes passiert.

     

    Man merkt, dass Deaver sich zuvor intensiv mit dem Thema „Hacken“ auseinandergesetzt hatte, denn es war interessant zu erfahren, wie ein Hacker es so weit schafft, ohne dabei in unserer heutigen Gesellschaft gefasst zu werden.

     

    Fazit:

    Ein Buch, welches „Hacken“ thematisiert und kritisiert. Die Geschichte ist trotz einiger Mängel interessant und spannend geschrieben.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der schwächeren Bücher des Autors - allenfalls mittelmäßig
    Eines der schwächeren Bücher des Autors - allenfalls mittelmäßig

    Einen knappen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich habe schon eine ganze Reihe von Büchern des Autors gelesen und war meist positiv von dessen überraschenden, sprunghaften Wendungen in den Geschichten überrascht. Das ist ihm in diesem Buch nur partiell gelungen.

    Der Plot selbst ist durchaus mal neu und ziemlich unverbraucht. Die Protagonisten sind recht gut gezeichnet, ohne mich wirklich überzeugt zu haben.

    Das Buch hat leider deutliche Längen und plätschert über weite Strecken so vor sich hin. Es strotzt von Fachbegriffen aus der Computer- und Internetwelt, die der Autor zwar alle in verständliche Worte übersetzt, dadurch aber zusätzliche recht langweilige Passagen erzeugt. 

    Ich habe über lange Lesestrecken gedacht, dieses Buch kann allenfalls eine 3 Sterne Bewertung erreichen. Gegen Ende - so im letzten drittel bis viertel des Buches etwa - kommt den doch noch gutes Tempo und Spannung auf. Das Finale war denn auch wieder gelungen. Insofern habe ich mich für einen dritten Stern entschieden.

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Zu Beginn etwas schwierig, dafür ab der Hälfte super spannend!
    Schwieriger Start, dann aber super spannend!

    Lara Gibson wird tot aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass ein Hacker ihren PC schon länger ausspioniert und sie so als Opfer ausgewählt hat. Unter dem Codenamen Phate hackt der Mörder sich in die Computer seiner zukünftigen Opfer ein. Detective Anderson geht einen ungewöhnlichen Weg und holt sich Hilfe bei einem Häftling. Wyatt Gillette, Computergenie, soll helfen, Phate aufzuspüren. So beginnt ein nervenzerreißender Hackerkrieg zwischen den Beiden.

     

    Dies ist die Neuauflage des Buches von Jeffery Deaver aus dem Jahr 2002. Das Cover ist etwas hübscher, der Inhalt natürlich der Gleiche.

    Der Thriller benötigt etwas Zeit um an Fahrt aufzunehmen und ich tat mir durch die ganzen Hackerbegriffe zu Beginn schwer reinzukommen, auch wenn der Autor es immer wieder schafft, die nötigen Erklärungen gut einzubauen. Wenn es mir mit den Beschreibungen zu ausufernd wurde, habe ich die Absätze überflogen.

    Die Charaktere sind detailliert und glaubwürdig gezeichnet und auch das Silicon Valley mit den ganzen Computerfirmen wird gut beschrieben. Man hatte das Gefühl, dass der Autor gut recherchiert hat und mit seinem flüssigen Schreibstil auch ordentlich Fachwissen in die Geschichte eingebracht hat. Besonders hat mir Wyatt Gillette gefallen. Man konnte sich durch die Beschreibung seiner Persönlichkeit den Hacker, seine Gedanken und Gefühlswelt super vorstellen.

    Die Ermittlungsarbeit gefiel mir sehr gut und ich war oft genug, genau wie die Polizei auf dem falschen Weg. Es gab viele überraschende Wendungen, die die Handlung spannend gehalten haben und die Jagd im blauen Nichts lebendig gehalten haben.

    Ab der Hälfte des Buches war der Krieg zwischen Phate und Gillette so spannend, mitreißend und authentisch geschrieben, dass man das Buch kaum weglegen konnte. Es war genial, dieses Hin und Her zwischen den beiden Hackern zu lesen und ich fand es toll, dass sich die Schlinge um Phate immer weiter zugezogen hat, es ihm aber dennoch immer wieder gelungen ist, sich gerade noch zu retten.

     

    Auch wenn sich der Beginn etwas schwer lesen ließ, war das Buch ab der Hälfte an Spannung kaum zu überbieten. Vielleicht eher für Computernerds, doch wenn man über die erste Hürde des Hacker-Alphabets hinwegkommt, ist es sehr zu empfehlen.

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    Krimines avatar
    Kriminevor einem Jahr
    Ein todbringendes Duell zischen zwei Computergenies

    Im Silicon Valley wird die fünfunddreißigjährige Lara Gibson tot aufgefunden, die eine Website über Selbstverteidigung für Frauen unterhält und regelmäßig Kurse gibt. Doch das Wissen über diverse Kampftechniken und deren Einsatz hat ihr diesmal nichts genutzt. Denn ein versierter Mörder hat sich bereits seit einiger Zeit in ihren Computer gehackt und mit dem dadurch erworbenen Wissen einen mörderischen Plan in die Tat umgesetzt. Allerdings bleibt es nicht bei dem einen Fall. Und so sieht sich Detective Anderson gezwungen, diesmal einen konventionellen Weg zu gehen. Mit Wyatt Gillette holt er sich einen inhaftierten Hacker an Bord, mit dessen Hilfe er einem Killer auf die Spur zu kommen gedenkt, der im Cyberspace ein Fachmann ist.

    "Lautloses Duell" ist ein spannender Thriller, der an einem der bedeutendsten Standorte der IT- und High-Tech-Industrie, dem US-amerikanischen Silicon Valley, spielt und dementsprechend diese Sparte mit einem atemberaubenden Plot bedient. So geht es in diesem Buch nicht nur auf dem Gebiet der Kriminalistik ordentlich zur Sache, sondern auch in den Weiten des virtuellen Raums wird sich ordentlich ausgetobt. Hier liefern sich zwei geniale Hacker ein todbringendes Duell, das auch die Ermittler der California State Police nicht verschont. Denn der mit dem Codenamen Phate agierende Killer hat es auf alle diejenigen abgesehen, die sich hinter trügerischen Sicherheitsvorkehrungen verstecken und glauben unantastbar zu sein.

    Gut recherchiert und flüssig geschrieben versteht es, der mit einer ordentlichen Portion Fachwissen versehende Thriller gut zu unterhalten. Zwar braucht er einige Zeit, um in die Gänge zu kommen. Aber kaum ist das Duell zwischen den beiden Computergenies entfacht, gibt es in Sachen Spannung kein halten mehr. Hinzu kommen interessante Figuren, die glaubwürdig gezeichnet sind, überraschende Wendungen, die die Handlung beleben und rasante Schlagabtausche im World Wide Web, die dem Leser regelmäßig Schauer über den Rücken jagen. Aber auch dem Privatleben der Protagonisten wurde ausreichend Platz eingeräumt, sodass der Thriller authentisch erscheint.

    Fazit:
    Ein wendungsreicher Thriller, der mit viel Fachwissen und einem gut ausgeklügelten Verwirrspiel angereichert ist, allerdings aufgrund der verwendeten Thematik nicht jedermanns Geschmack treffen wird. 

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    j125s avatar
    j125vor einem Jahr
    Social engineering vom feinsten

    Inhalt:
    Ein gefährlicher Mörder treibt im Silicon Valley sein Unwesen. Er manipuliert seine Mitmenschen indem er sich als jemand ausgibt, der er eigentlich nicht ist. Seine Tarnungen sind immer perfekt. Er ist der Meister des social engineering. Außerdem ist er ein begnadeter Hacker, weshalb Detective Anderson nur einen Ausweg sieht: Er bittet den inhaftierten Hacker Wyatt Gillette um Hilfe. Nur er kann es mit dem Mörder aufnehmen…

    Meine Meinung:
    Jeffery Deaver ist einer meiner Lieblingsautoren, weshalb ich mich sehr über die Neuauflage dieses alten Werkes gefreut habe. Ich kannte es nämlich noch nicht. Bereits 2001 erschien es in Deutschland.

    Gerade bei einem Computer-Thriller wie diesem, ist das Erscheinungsjahr von Bedeutung. Techniken die damals noch neu und relativ unbekannt waren, sind heute schon veraltet. Charaktere wie Anderson und Gillette galten damals als Freaks und keiner konnte sie so richtig verstehen. Das macht die Lektüre sehr interessant und hat so seinen ganz eigenen Charme. Hin und wieder waren mir die technischen Erklärungen ein bisschen zu ausschweifend, da habe ich die Absätze einfach überflogen. Andererseits muss man es dem Autor zugutehalten, dass er versucht dem Leser alles verständlich zu erklären, sodass man nachvollziehen kann, warum die Polizei diesen oder jenen Schritt unternimmt.

    Für mich ist Jeffery Deaver der Meister der Täuschung. Immer wieder lockt er den Leser auf falsche Fährten, nur um am Ende mit einer verblüffenden Lösung für Überraschung zu sorgen. Das hat auch hier in weiten Teilen wieder funktioniert. Einige Wendungen haben mich sehr überrascht, andere hatte ich ähnlich erwartet. Es gab nur eine Sache, relativ zu Beginn, die ich für eine Täuschung gehalten habe, die aber tatsächlich keine war. Das hat mich ein bisschen überrascht, weil ich diese Wendung schade fand und auch irgendwie so nebensächlich. Da passiert etwas Schreckliches und nach einer Sekunde innehalten, wird das nie wieder erwähnt.

    Anfangs zog es sich für mich noch etwas, weil ich mit den Charakteren nicht richtig warm wurde und ich eigentlich auch mit der technischen Seite von Computern nicht viel am Hut habe. Später wurde es für mich aber zunehmend spannender und die Lektüre hat mir viel Spaß gemacht. Im letzten Kapitel werden alle offenen Enden nacheinander gelöst, was ich fast ein bisschen verwunderlich fand. Es las sich ein bisschen wie das abarbeiten einer Checkliste der noch zu beantwortenden Fragen. Aber das ist nur eine Kleinigkeit.

    Fazit:
    Obwohl es thematisch nicht unbedingt mein Fall war, konnte mich Deaver auch hier wieder sehr gut unterhalten. Es zeigt sich, dass nicht nur aktuelle Neuerscheinungen es verdienen gelesen zu werden, sondern auch ältere Bücher Spaß machen können.

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    Lesewutzs avatar
    Lesewutzvor 6 Monaten
    LauraNewmans avatar
    LauraNewmanvor einem Jahr
    AndyKs avatar
    AndyKvor einem Jahr
    F
    fifi91vor einem Jahr

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