Jeffery Deaver Nachtschrei

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Inhaltsangabe zu „Nachtschrei“ von Jeffery Deaver

Zwei Frauen gejagt von einem eiskalten Mörderduo In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …

Einer seiner schwächsten!

— QueenDebby

Spannend in endlosen Wäldern auf der Flucht

— Synan

Fazit: Eine vielschichtige, stellenweise jedoch konstruiert wirkende Story, die nach einem rasanten, fesselnden Start in Sachen Spannung bald ziemlich nachlässt.

— Bellexr

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. Immer wenn es gerade anfängt, spannend zu werden, wechselt der Autor zu einer anderen Szene. Ich habe auf Seite 127 entnervt aufgegeben.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Nachtschrei

    fraeulein_lovingbooks

    10. August 2017 um 21:16

    Inhalt In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Brynn hat keine schöne Vergangenheit – Keith, ihr erster Ehemann, hat sie verprügelt und in Notwehr löste sich ein Schuss. Er ging in Therapie und danach haben sie es wieder zusammen versucht. Sind gescheitert und sehen sich nur noch, wenn der Sohn Vaterzeit hat. (Nach einer Szene habe ich mir gewünscht, das sie wieder ein Paar werden – schade, das es nicht geklappt hat.) Graham ist der neue Mann an ihrer Seite, aber er wird sie wohl verlassen. Zumindest glaubt das Brynn. Als sie in den Einsatz geschickt wird, freut sie sich und geht voller Elan an die Sache ran – doch als sie antrifft, verändert sich das Gefühl und ihr wird klar, das sie zur Gejagten geworden ist.Brynn ist eine taffe Frau, die nicht aufgibt, egal wie aussichtslos es ist. Immer wieder stellt sie auf der Flucht Fallen oder versucht die Täter zu verwirren – mit mäßigen Erfolg. Hart ist ihr ein ebenbürtiger Gegner, der sich nicht verarschen lässt. Hart macht sich öfters – indirekt – über seinen Kollegen lustig, der nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Immer wieder muss er ihn auf den richtigen Weg bringen und erklären, warum sie es so machen und nicht anders. Hart ist ein helles Köpfchen und war damit immer einen Schritt vor Brynn, die ihn einfach nicht austricksen konnte. Seine Absichten lässt er nie verlauten und wiegt sich in Sicherheit – bis ihn schließlich jemand erwischt…Hart war mit Abstand der interessanteste Charakter in diesem Buch und ich hatte mir wirklich erhofft, das er nach der Verfolgungsjagd nochmal mit Brynn in Berührung kommt. Der Showdown wäre spannend geworden. Graham ist der Mann von Brynn, aber hat kein Mitspracherecht bei der Erziehung des Stiefsohnes. Auch Brynn scheint ihn nicht wirklich an ihrer Seite zu haben wollen, aber trotzdem macht er sich große Sorgen, als sie vom Einsatz nicht zurückkommt und macht sich auf den Weg, um sie zu finden.Bei ihm war ich mir nie sicher, ob er wirklich zu den Guten gehört, oder ob er mit Hart und den anderen unter der Decke steckt. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Brynn und Hart, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Gegen Ende kommt eine weitere Person zu Wort, in der sich alle getäuscht haben. Ich habe „Nachtschrei“ verschlungen und ich bin begeistert von dem Autor – es war mein erstes Buch von ihm und ich habe es mir damals ohne Vorwissen oder Recherche gekauft. Zum Glück. Ich werde mit Sicherheit mehr Bücher von ihm lesen!Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gegeben und es gibt immer wieder Wendungen und Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.Durch die vielen detailreichen Beschreibungen hatte ich das Gefühl mit auf der Flucht zu sein und überlegte ebenfalls, welchen Schritt Hart als nächstes ausdenken wird, oder welchen Weg er gehen würde oder wo er sich verstecken würde.Was mich aber gestört hat, war der Mittelteil, der wegen der Flucht viel Platz eingenommen hat und weswegen das Ende, möglicherweise, so kurz und knapp ausgefallen ist. Das fand ich enttäuschend und zu schnell gelöst. Ansonsten aber eine klasse Geschichte.Dieses Buch muss man gelesen haben! Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Spannung pur

    Nachtschrei

    JuliaO

    03. May 2014 um 17:08

    3 Sterne sind eigentlich fast wenig für dieses Buch. Es strotzt nur so vor Spannung! Der Leser fühlt sich fast wie in einem Hollywood Action Film. Doch genau das ist auch der Grund für die abgezogenen Sterne. Denn was ich bei einem Hollywood Film durchaus in Kauf nehmen mag, funktioniert in einem Buch für mich einfach nicht. Jedesmal passiert etwas in letzter Sekunde - die Killer vermasseln es, die Frauen haben einfach nochmal mehr Glück als Verstand, usw. Klar, so kann es im echten Leben gehen! Aber nicht so oft hintereinander... Das kam für mich äußerst unglaubwürdig rüber. Alles in allem hat die Geschichte mir aber ein schönes Lesewochenede beschert und mich gut unterhalten! Deswegen eben trotz öfterem Kopfschütteln beim Lesen 3 Sterne. Und für die Leser die nur rasante Action suchen definitiv uneingeschränkt empfehlenswert!

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  • Überraschend....

    Nachtschrei

    lievke14

    Als "Hochgeschwindigkeitsthriller" wurde dieses Buch in irgendeiner Rezension beschrieben. Nun ja...spannend war es allemal...allerdings fehlte mir irgendein letzter Funke an Thrill. Herausgerissen hat es aber das Ende. Wenn man regelmäßig Thriller liest, hat man ja schon hin und wieder einen Blick bzw. eine Ahnung auf die mögliche Richtung, in die ein Roman steuert...aber hier hat mich die Auflösung absolut überrascht. Aus diesem Grund sind es doch 4 statt der ursprünglich geplanten 3 Sterne in meiner Bewertung geworden. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    Lesemaus85

    12. January 2013 um 18:43

    Brynn wird zu einem einsamen im tiefen Wald gelegenen Haus gerufen. Sie findet zwei Leichen und zwei mutmaßliche Täter sowie eine verängstigte Zeugin. Die einzige Chance ist es, in den Wald zu fliehen. Doch die Täter geben nicht auf und die Jagd beginnt... ***************************************************** Was nach einer spannenden Story klingt, entpuppt sich leider als nicht ganz so spannend. Zwar ist die Jagd durch die Nacht und durch den Wald ist ideenreich und bietet viele Wendungen. Die kurzen Kapitel und etwa drei bis vier verschiedene Handlungstränge bietet Abwechslung. Doch irgendwie konnte die Handlung mich nicht richtig fesseln. Ich war meistens nicht richtig bei der Sache, weil die Situation im Wald doch etwas überstrapaziert wurde. Alles zieht sich hin und es gibt, meiner Meinung nach, keine wirkliche Spannungskurve. Die Jagd, die Drogendealer und die ständigen spektakulären Fluchten hätten besser in Szene gesetzt werden können. Naja. Es war kein schlechter Thriller, aber ich habe schon spannendere gelesen.

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    Aldona

    25. November 2012 um 17:31

    ich bin begeistert, so liebe ich die bücher, es scheint fast so etwas ein stil like richard laymon zu sein, ich liebe es !!! spannend, rasant, fesselnd und unerwartete handlungen, genau mein ding !!
    leider hat nur am ende die action etwas versagt aber trotz allem ein super spannendes buch :-)

  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    Bellexr

    01. July 2012 um 19:12

    Der Trickster . „Dies …“, mehr nicht. Nur dieses eine Wort. Doch für den Sheriff einer kleinen Polizeistation in Wisconsin ist dieser Notruf Grund genug, seine Kollegin Brynn McKenzie zu der ermittelnden Adresse zu schicken. Es handelt sich um ein Ferienhaus, weitab von jeder Zivilisation, mitten in einem Naturschutzgebiet am Lake Mondac. Als Brynn bei dem Ferienhaus ankommt, entdeckt sie die Leichen eines jungen Ehepaars, doch auch die Täter sind noch auf dem Gelände und zusammen mit einer verängstigten Zeugin, die den Mördern entkommen konnte, flieht Brynn direkt in das Naturschutzgebiet. Doch die Täter bemerken ihre Flucht und eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht in den Wäldern Wisconsins beginnt. . Schnell steigt Jeffery Deaver in die eigentliche Story ein und so findet man sich schon bald mitten in einer anfangs wirklich atemberaubenden Hetzjagd durch die Nacht wieder. Zwischendurch wechselt der Autor regelmäßig die Handlungsstränge und so lernt man unter anderem auch das Umfeld von Brynn und ihre Familie kennen. Diese Wechsel sind gut gelegt und schüren zu Beginn die Spannung schon sehr. . Allerdings lässt diese im Verlauf des Thrillers immer mehr nach. Jeffery Deaver überzeugt natürlich wieder problemlos mit seinem flüssigen, einnehmenden Schreibstil und einem ist auch schnell klar, dass es sich bei dem Mord an dem jungen Ehepaar nicht um einen einfachen Einbruch handelt, sondern dass hier ein viel komplexerer Grund dahinter steckt und die Morde geplant waren. Dies sorgt früh dafür, dass die Neugier geweckt wird und diese ist dann bald auch der einzige Grund, warum ich den Thriller nicht zur Seite gelegt habe. . Die Stimmung des Thrillers ist durchweg ziemlich beklemmend und mühelos kann man sich auch die verzweifelte Situation von Brynn und Michelle vorstellen, die sich nachts – nur der Mondschein sorgt für ein wenig Helligkeit – quer durch die Wildnis am Lake Mondac kämpfen. Immer auf der Flucht und in Todesangst vor dem Mörderduo und in der Hoffnung, an ihrem Ziel – einer Ranger-Station – ein funktionierendes Telefon vorzufinden. . Trotz der vielschichtigen Story, die hinter den Morden steckt, sorgt diese jedoch nicht dafür, dass sich genug Spannungspotential aufbaut. Irgendwann hat man das Gefühl, dass die Erlebnisse von Brynn und Michelle sich im Naturschutzgebiet wiederholen und auch die ständigen Erwähnungen, welche Fortbildungskurse Brynn nun schon alle besucht hat, stören mit der Zeit. Irgendwann habe ich mich gefragt, wann die Polizistin bei all den vielen Kursen überhaupt noch Zeit für Beruf und Familie gefunden hat. Zudem wirkt die Geschichte stellenweise schon ein wenig konstruiert, denn eigentlich ist das Waldgebiet ja riesig und trotzdem sind die Täter den beiden Frauen immer sehr dicht auf der Spur. Auch wenn Jeffery Deaver dies mit einem GPS-Gerät begründet, waren mir manche Szenen doch nicht recht einleuchtend. . Die Charaktere sind natürlich wieder hervorragend herausgearbeitet und nehmen schnell Konturen an. Und sie überraschen auch in ihrem Verhalten und dies wirklich nicht zu knapp. So revidiert man bei einigen der Mitwirkenden im Verlauf der Story seine Meinung. Im Fokus stehen Brynn und Michelle. Brynn ist eine ziemlich toughe Polizistin, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, ständig die Kontrolle haben muss, verheiratet und Mutter eines 12-jährigen Sohnes ist. Michelle ist das genaue Gegenteil: eine verwöhnte Schicki-Micki-Lady, die mit High Heels in die Wildnis flüchten will, sich vor allem fürchtet und sich anfangs nur wie eine zickige Diva aufführt. Doch während manche Menschen an Extremsituationen verzweifeln, wächst Michelle scheinbar an ihnen. . Fazit: Eine vielschichtige, stellenweise jedoch konstruiert wirkende Story, die nach einem rasanten, fesselnden Start in Sachen Spannung bald ziemlich nachlässt.

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    FranzIska

    18. July 2011 um 18:40

    Eine spannende Story, sympathische Charaktere und unerwartete Wendungen. An einem einsamen Seegrundstück wird ein Ehepaar brutal ermordet. Sowohl die Freundin des Paares als auch die Täter befinden sich noch am Tatort als Deputy Brynn McKenzie außerplanmäßig dort erscheint. Es folgt eine gefährliche Verfolgungsjagd durch die verlassene und unwegsame Gegend. Doch was als klarer Fall erscheint, zeigt sich nach und nach in einem völlig anderen Licht. Wer ist wer in diesem Katz- und Maus-Spiel?

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    Ailis

    06. July 2011 um 18:43

    Fragt man echte Fans dieses Genres nach einem wirklich guten Thriller-Autoren, bekommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit folgende Antwort: Jeffery Deaver! Vor einigen Jahren hatte ich bereits einen ersten Annäherungsversuch an dessen Bücher gewagt, als ich "Nachtgebet" las. Da mich dieser Thriller jedoch alles andere als begeistert hatte, geriet Deaver wieder in Vergessenheit. Doch in den letzten Wochen las ich wieder ein paar Lobeshymnen und erinnerte mich an "Nachtschrei", den ich vor einigen Monaten gewonnen hatte und der noch immer ungelesen im Regal stand. Doch leider muss ich auch dieses Mal sagen, dass sein Thriller mich nicht wirklich mitreißen konnte. Heldin dieses Romans ist Deputy Brynn McKenzie, die von ihrem Chef aus dem Feierabend gerufen wird, weil ein zu früh abgebrochener Notruf in der Zentrale eingegangen war, dem sie noch schnell nachgehen soll. Reine Routine, kein Problem - wenn da nicht die zwei Leichen wären, die sie in dem einsamen Haus am See vorfindet. Zu spät merkt sie, dass die Täter noch im Haus sind und wird bei einem Schusswechsel verletzt. Ihr gelingt jedoch die Flucht und vor einem der in der Nebensaison leerstehenden Nachbarhäuser trifft sie auf eine junge Frau, die eine Freundin der beiden Toten und ebenfalls auf der Flucht vor den beiden kaltblütigen Mördern ist. Gemeinsam fliehen sie in den Wald, was in der Nacht alles andere als ein einfacher Fluchtweg ist. Da sie keine Gelegenheit hatte, ihre Kollegen von dem Mord zu unterrichten, im Gegenteil, diese sogar davon ausgehen, dass Brynn sich bereits auf dem Rückweg befindet, ist auch nicht so schnell mit Hilfe zu rechnen. Und so beginnt ein Wettlauf gegen den sicheren Tod, den Brynn unbedingt zu gewinnen gedenkt... Die ersten 200 Seiten waren eine Qual. Die Geschichte beginnt zäh und langatmig, der Handlungsaufbau wirkt ungeschickt und mitunter stark an den Haaren herbeigezogen. Die Sprache kommt holprig und ungeübt daher, als hätte man das Werk eines Anfängers in der Hand. Außerdem habe ich mich daran gestört, dass diese beiden Frauen sich des Nachts durch Wald und Kugelhagel kämpfen und sich dabei immer noch siezen - die Begründung des Übersetzers würde mich in diesem Fall mal sehr interessieren. An die Sprache hatte ich mich mit der Zeit dann gewöhnt, doch Deavers Hang zu Schmalspurpsychologie war recht enervierend. Da wird mit Leichtigkeit eine Charakteranalyse aus dem Hut gezaubert, die eindeutig den Stempel eines stümperhaften Hobbypsychologen trägt. Ein Beispiel: Brynn entwickelt eine Strategie, doch einer der Täter durchschaut sie. Das geschieht mehrere Male und auch ihr Versuch, umgekehrte Psychologie anzuwenden, fliegt auf und die Täter enttarnen sie und wenden nun ihrerseits umgekehrte umgekehrte Psychologie an. Diese ganzen Spielchen ziehen sich durch das gesamte Buch und sind letztlich so ermüdend, weil man doch eh schon weiß, wie es ausgehen wird. Und während man gähnend diese Flucht verfolgt, gibt es auch nichts zu rätseln: die Motive sind klar, der Drahtzieher benannt, man liest die Frauen einfach nur 400 Seiten lang durch ihr Martyrium. Erst auf den letzten 100 Seiten gibt es eine interessante Wende, die den Leser noch mal rätselnd in das Geschehen einbezieht. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass bis zu diesem Punkt eine Mehrheit der Leser gelangweilt aufgegeben hat, ist relativ groß. Nun wird Deaver nur noch eine Chance von mir bekommen - seine Lyncoln-Rhyme-Reihe soll sehr gut sein, wohingegen "Nachtschrei" selbst von manch treuem Fan abgekanzelt wurde. Und wenn auch der erste Titel dieser Reihe mich nicht überzeugt, werde ich Deaver den Rücken kehren und nicht mehr zurückblicken.

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    maunger

    21. May 2011 um 08:52

    Zwei Frauen gejagt von einem eiskalten MörderduoIn einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können Meine Meinung: Also ganz ehrlich. Dieses Buch hat mich gefesselt, von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist unglaublich spannend und man mag es gar nicht aufhören. Wie so oft, fielen mir am Abend die Augen zu, aber nein, komm schon, noch ein paar Seiten. Was Brynn Mc Kenzie in diesem Buch alles mitmacht ist schon der Hammer. Wie sie sich da durchkämpft und Situationen bravourös meistert ist wirklich beeindruckend geschrieben. Dieses Buch ist voller Überraschungen. Wenn man meint, dass man weiss wie es gleich weitergeht, wird man immer wieder überrascht. Für mich ein wirklich spannendes Buch dass ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!!

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    -nicole-

    17. March 2011 um 10:50

    Die Polizistin Brynn McKenzie geht einem unverständlichen Noruf aus einem abgelegendem Ferienhaus nach. Sie gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Sie findet in dem Haus eine verängstigte Zeugin und mekt beinahe zu spät, das sich die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Gemeinsam fliehen sie in die angenzenden, endlosen Wälder. Eine Albtraumnacht beginnt.... Ein guter, spannender Thriller, wo doch alles anders kommt, als es zunächst scheint. Gut geschrieben!

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    BeautyBooks

    25. February 2011 um 22:11

    >Wo immer du dich verbirgst, der Tod wird dich finden..< Eine Polizistin und eine völlig verängstigte Zeugin am Schauplatz eines grausamen Doppelmordes .. Die Killer befinden sich noch auf dem Grundstück. Den beiden Frauen bleibt nur die Flucht in die endlosen Wälder.. Mitten hinein in eine Albtraumnacht, die sie nur gemeinsam überleben können.. Meine persönliche Meinung: Und mehr will ich auch gar nicht verraten ^^ .. Ich finde bei Thrillern reicht eine kurze Angabe zu dem Buch vollkommen aus .. Die Neugierde steigt, weil man einfach nichts von dem Buch weiß, nur kleine wichtige Eckdaten die ein bisschen von der Gesamtstory preisgeben .. Und neugierig sollte man ja doch auch bleiben, oder..? =D So ging es mir jedenfalls .. Obwohl ich anfangs bisschen skeptisch war .. Ich hab noch nie etwas von dem Autor gehört weder noch gelesen .. Vom Cover her konnte man auch nicht viel sagen, somit hab ich mich einfach überraschen lassen ;) Und das ganze Buch hat mich sehr positiv überrascht .. Man wurde von Seite zu Seite regelrecht mitgerissen .. Und ich wusste wirklich bis zum Schluss nicht, wie das ganze ausgehen wird .. Das Ende hat mich jedenfalls seehr überrascht & ich kann jz schon sagen, dass es definitiv nicht mein erster und letzter Thriller von Jeffery Deaver bleibt ;)

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    haTikva

    21. February 2011 um 22:24

    Ein abgebrochener Notruf führt die Polizistin Brynn McKenzie an den Lake Mondac. Dort findet sie in einem Ferienhaus zwei Leichen und seitdem ist sie selbst in Gefahr. Denn die Täter sind noch auf dem Gelände ... Überdies trifft Brynn auf dem Grundstück auf eine Augenzeugin. Gemeinsam mit ihr schlägt sie sich durch das Naturschutzgebiet des naheliegenden Parks. Und so beginnt eine Hetzjagd, oder eine Flucht, je nachdem, aus wessen Sicht dem Leser die Ereignisse geschildert werden, durch ein riesiges Areal reinster Natur. Der Thriller war von Anfang an äußerst spannend! Die abwechselnden Szenen zwischen der Jagd/Flucht und Brynns Privatleben sowie anderen Figuren war genial platziert. So brachte der fesselnde Schreibstil mich dazu, dass ich nach jedem Kapitel gleich weiterlesen musste, da diese Cliffhanger die Dramatik der gefährlichen Situation der beiden Frauen noch steigerte. Nachdem die beiden Frauen endlich in Sicherheit sind, lässt der Autor eine neue Bombe platzen. Manch einem Leser, so ging es zumindest mir, mögen Anzeichen davon schon im Vorfeld aufgefallen sein, aber trotzdem war ich schockiert, als es Tatsache wurde. Und somit ging das Spiel von vorne los, nur ohne Wald, mit Verstärkung und das Ganze wurde etwas straffer geschildert. Durch das ganze Buch hindurch gab es ein einziges Katz- und Mausspiel und dabei wurde es nie langweilig. Einige Male kam der Gedanke auf, dass manches doch sehr "zufällig" war, damit die Flucht wieder einmal gelingt oder die Jäger auf der Spur ihrer Opfer bleiben konnten ... Durch die verschiedenen Blickwinkel, von Brynn und ihrer Gefährtin sowie von den Tätern, war jede Situation angespannt und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Sozusagen in Echtzeit, was den Thriller so dramatisch machte, wurden die Polizistin und ihre Verbündete durch die Nacht gejagt und stolperten und strauchelten dabei durch einen Wildpark. Zwischendurch wurden Ausschnitte aus Brynns Privatleben eingeflochten und ab und zu wurde mir gezeigt, wozu die Ermordung zweier Menschen angeblich "nötig" war. Brynn lernte ich im Lauf des Buches immer besser kennen, ebenso einen der Killer. Dadurch wurde mir aber auf eine gewisse Art auch dieser Täter recht sympathisch. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob der Autor wirklich über fast 500 Seiten eine Verfolgungsjagd in dunkler Nacht in einem Park schildern und dazu gleichmäßig die Spannung hochhalten kann. Aber schon nach einiger Zeit konnte mich der fesselnde Schreibstil überzeugen, dass dies wirklich möglich ist. Er hat es mit Bravour geschafft! Ab und zu ließ der Autor auch entscheidende Fakten in Nebensätzen fallen, die im Laufe der Zeit wichtig wurden. Das Tolle dabei ist, dass diese Sätze wirklich vollkommen untergehen und erst im Nachhinein wurde klar: Das wurde doch irgendwann schon einmal erwähnt. Zumindest erging es mir so und das brachte neben der andauernden Spannung noch einen gewissen Nervenkitzel mit sich. Einfach nur genial gemacht! Durch die Beschreibung der Umgebung wirkte das Geschehen sehr realistisch, da ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Das Buch ist in zwei Abschnitte aufgeteilt, die die Monate April und Mai darstellen. Der Ort der Handlung ist eine abgelegene Gegend in Wisconsin, bei Kennesha County. Ich bin echt begeistert von diesem Roman und würde dem Thriller auch fünf Sterne geben, wenn nicht manches zu offensichtlich übertrieben gewesen wäre. Somit werden es vier bis fünf Sterne. Jeffrey Deaver weiß, wie er seine Leser fesseln kann! Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! © Tikvas Schmöckertruhe / fictionfantasy.de Dieser Text darf weder komplett noch teilweise ohne ausdrückliche Genehmigung verwendet oder veröffentlicht werden.

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  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    Dolly

    16. February 2011 um 13:17

    Ein wirklich sehr gutes Buch von Jeffery Deaver. Spannend bis zur letzten Seite. Tolles Buch mit einem unvorhersehbarem Ende.

  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    Desire

    07. February 2011 um 20:57

    Es war ein sehr unterhaltendes Buch, die Story war gut und kurzweilig war es auch.

  • Rezension zu "Nachtschrei" von Jeffery Deaver

    Nachtschrei

    MichaelSterzik

    21. December 2010 um 23:03

    Nachtschrei (Jeffery Deaver) Jeffery Deaver ist ein Garant für spannende Unterhaltung. Mit seinem Figuren Lincoln Rhyme und Kathryn Dance, die jeweils zwei Reihen fortführen zaubert er spannende und psychologisch ausgereifte Thriller, die immer wieder auf den Bestsellerlisten in den obersten Rängen auftauchen. In seinem gerade bei Blanvalet erschienen neuen Roman „Nachtschrei“ entführt uns der Autor in ein Katz-und-Maus Spiel, und das in den dunkelsten Wäldern eines Nationalparks in Wisconsin. Diesmal allerdings betritt eine neue „Heldin“ die Bühne und auch mit dieser Protagonistin, beweist der Autor, dass er durchaus seine Wandlungsfähigkeit. Inhalt In Lake Mondac ist der Wald vollkommen ruhig, völlige und harmonische Stille, weitab von der zivilisierten und chaotischen Welt einer Großstadt. Emma Feldmann und ihr Mann Steven entspannten sich hier in ihrem Ferienhaus das inmitten des Nationalparks liegt, als ihr beider Leben, durch wenige Schüsse ausgelöscht wird. Steven letzte Tat ist es allerdings einen Notruf abzusetzen der auch die nächstgelegene Polizeistation erreicht. Doch der Park ist so weitläufig die Besetzung der Station so erbärmlich, dass der Sheriff des dortigen Distrikts sich dazu entschließt seine Kollegin Deputy Brynn McKenzie zu aktivieren, die eigentlich schon ihren dienstfreien Abend genießt. Als Brynn wenig später den mutmaßlichen Tatort betritt, kann sie nur noch den gewaltsamen Tod des Ehepaars feststellen die brutal exekutiert worden sind. Doch noch am Schauplatz des Doppelmordes gerät die junge Beamtin in tödliche Gefahr. Die beiden Killer sind noch auf dem Grundstück und Brynn folgt ihren Instinkten und ihren durch Seminare und Schulungen erlernten Fähigkeiten. In einen kurzen Schusswechsel reagiert die Polizistin kühl und beherrscht und kann zunächst fliehen. Doch diese Flucht endet mit einem zerschossenen Auto in dem anliegenden See, sie verliert ihre Waffe und ist zudem noch leicht verletzt, als sie eine verängstigte Zeugin trifft. Michelle, eine Freundin von Emma und Steven, konnte aus dem Haus fliehen und zusammen versuchen sie den Killern in dem umliegenden, dichten Wald zu entkommen. Brynn McKenzie die ihre Vorteile in ihrem Wissen rund um die Geographie des Parks sieht, handelt wie sie es in verschiedenen Überlebenstrainings und taktischen Schulungen erlernt hat. Doch all diese Theorie ist nicht vergleichbar mit der tödlichen Praxis in der sich die beiden jungen Frauen befinden. Ihre Jäger sind Profis, Killer die nicht locker lassen werden um lästige Zeugen zu beseitigen. Besonders Terry Hart, einer der Berufsverbrecher, reagiert völlig anders wie Brynn erwartet. Aber auch Hart wird es schnell klar, dass Brynn clever und durchdacht ihre Chance auf ein Überleben nicht ohne weiteres aufgibt. Als Brynn und Michelle auf ein Wohnmobil stoßen, glauben sie in Sicherheit zu sein, doch die vermeintlichen Retter nutzen die Einsamkeit des Nationalparks für die Herstellung von Drogen. Vom Regen in die Traufe müssen die beiden Frauen nun an mehreren Fronten um ihr Leben kämpfen, denn die Killer haben die Dealer auch gefunden....Schreie grellen durch die Nacht.... Kritik Der Titel des Romans „Nachtschrei“ weckt schon eine gewisse Erwartungshaltung bei den Lesern, zudem der Autor Jeffery Deaver sich in der höchsten Liga unter den erstplazierten im Genre „Thriller“ tummelt. Neben der Spannung in „Nachtschrei“ die wirklich nicht wenig präsent ist, beschreibt der Autor das Duell des Quartetts – Killer und Polizisten + naive Schönheit äußerst packend. Neben viel Action und immer wieder diversen Vorsprüngen der Kontrahenten, messen sich Brynn McKenzie und Terry Hart immer wieder in einem intellektuellen Wettkampf – der Preis ist das Überleben, denn auch das Scheitern der Killer würde Konsequenzen nach sich ziehen, und dieser wäre nicht sehr erfreulich. Doch auch die beiden Duos unterscheiden sich in ihrem Auftreten. Michelle wird hier beschrieben, als die verzogene Millionärsgattin die mit der rauen Wildnis nun nichts gemein hat, während Brynn praktisch und auf dem Boden der Tatsachen hier scheinbar die Führung übernimmt. Bei den Killern ist es ähnlich: Terry Hart, ein Profi, in seinen Kreisen auch als der „Handwerker“ bekannt, ist weltmännisch, gebildet und kann auch Mitgefühl zeigen, doch alles zu seiner Zeit. Sein Kompagnon „Comp“ ist eher ein kleines Licht, zwar brutal und rücksichtslos, aber in den Händen von Hart sehr manipulierbar, ein Bauernopfer, ein Statist, nicht mehr als ein Helfer für die Drecksarbeit, oder doch gar mehr?! Jeffery Deaver wechselt nicht nur die Perspektiven seiner Protagonisten, viel mehr spielt er wie in vielen seiner Romanen sein Blatt nicht voll aus. Hier wird getrickst, geblufft und betrogen und immer wieder landen nicht nur seine Figuren auf dem Holzweg. Als Nebenfiguren und Nebenhandlungen werden hier mit dem Ehemann von Brynn private Probleme der beiden Eheleute thematisiert, und auch hier taucht der „Trickser“ wieder auf. Sämtliche handelnde Protagonisten, egal mit welcher Priorität oder Dringlichkeit diese agieren – komplex konzipiert sind sie wie perfekte Marionetten in dem Spiel integriert. Okay, ein Katz-und-Maus-Spiel ist im Genre Thriller keine nicht wirklich neue und originelle Idee, aber der erste Blick trügt. Die Atmosphäre ist packend und mit Überraschungen und Wendungen wird hier nicht gespart. Selbst der Killer Terry Hart kommt hier nicht unsympathisch um die Ecke, seine Dialoge mit Brynn sind durchaus fesselnd und Deaver zeigt dem Leser auf, dass Verbrechen aus Leidenschaft, wie auch immer diese aussieht geschehen, und nicht das Geld aus primäre Motivation dient. Fazit Perfekte Unterhaltung - ein Duell zwischen „Feinden“ die sich vielleicht sympathisch oder mehr sein könnten! Action und Spannung – Überraschende Wendungen und ein Ende, dass überzeugend nachhallt. “Nachtschrei“ aus Jeffery Deavers Feder ist ein ganz starker Roman und psychologisch gesehen einer der interessantesten die ich in diesem Jahr gelesen habe. Jeffery Deaver ist schon längst nicht mehr goldig, sondern wertvoller, einzigartiger und für Leser psychologischer Thriller ein immer wieder erfülltes Versprechen. Michael Sterzik

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