Jeffery Deaver Schule des Schweigens

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Inhaltsangabe zu „Schule des Schweigens“ von Jeffery Deaver

24 Stunden Nervenkitzel vom Großmeister der unvorhersehbaren Spannung! In Kansas entführen drei entflohene Schwerverbrecher einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen. Sie flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof und stellen ein Ultimatum: Im Austausch gegen ihre Geiseln wollen sie einen Hubschrauber – sonst stirbt jede Stunde ein Mädchen. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, ist fest entschlossen, die Täter zur Strecke zu bringen. Während die Geiseln im Schlachthof durch die Hölle gehen, nimmt ein nervenaufreibendes Feilschen um ihre Leben seinen Lauf.

Unterhaltsamer Thriller

— tob82
tob82

Definitiv nicht eines seiner besten Werke, aber auch hier hat er es trotzdem noch geschafft mich hin und wieder wirklich zu fesseln.

— Betsy
Betsy

Spannend, aber sehr viel übertriebene Action ;)

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

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  • Unterhaltsamer Thriller

    Schule des Schweigens
    tob82

    tob82

    08. December 2016 um 19:58

    Spontane Kurzrezension: Hab heute die zweite Lektüre des Romans abgeschlossen. Das erste Mal habe ich ihn Anfang 2005 gelesen. Der Umfang beträgt etwa 500 Seiten. Inhaltlich geht es um eine Geiselnahme im ländlichen Kansas. Drei Schwerverbrecher gelingt der Ausbruch aus einem Bundesgefängnis. Sie entführen einen Schulbus mit taubstummen Mädchen und zwei Lehrerinnen und verbarrikadieren sich mit ihnen in einer alten Schlachtfabrik. State Police und FBI riegeln des Gelände ab und ein Spezialteam führt die Verhandlungen. Deren Ablauf sowie die Geschehnisse im und um die Schlachtfabrik bilden dann auch den Kern der Handlung. Der Roman ist im typischen - eher analytischen - Stil Deavers geschrieben wie man ihn auch von der Lincoln-Rhyme-Serie kennt. Er ist insgesamt unterhaltsam und auch spannend, konnte mich aber nicht in allen Bereichen überzeugen. Die Geschichte wirkt teilweise etwas zu konstruiert und die Hauptpersonen etwas eindimensional. Möglicherweise lege ich da aber gerade auch einen zu hohen Maßstab für einen Thriller an. Die Tatsache, dass mir der Roman nach längerer Zeit noch einmal einige nette Lesestunden beschert hat, spricht für seine Qualität. 3,5 Sterne

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  • Verhandeln bis zum bitteren Ende

    Schule des Schweigens
    Betsy

    Betsy

    06. January 2016 um 17:12

    Der Schauplatz: ein altes Schlachthaus, 8 taubstumme Mädchen, 2 Lehrerinnen, davon eine taubstumm die andere nicht, ihre 3 Geiselnehmer, ein geschulter FBI Spezialist namens Arthur Potter für Verhandlungen mit Geiselnehmern, sein Team, politische Ränke, Kompetenzgerangel der verschiedenen uniformierten Einheiten untereinander und zu guterletzt die Hoffnung auf einen unblutigen Ausgang der Verhandlungen. Das ist die Basis für Deavers Thriller. Eine Neuauflage seines doch schon älteren Buches, welches mich durch den Titel sofort angesprochen hat. Leider hielt es nicht so ganz das was ich mir erwartet habe, da hier oftmals eher die zwischenmenschlichen Beziehungen hervorgehoben werden als die Spannung einer Geiselnahme. Der Titel der mich zum Kauf verführt hat, ist leider im Nachhinein auch wieder eine nicht wirklich gelungene deutsche Wahl, wobei man hier dem Autor nicht die Schuld geben kann. Der Originaltitel "A Maiden's grave" spielt im Buch eine wichtige Rolle und man hätte ihn ruhig übernehmen können. Arthur Potter, ein etwas übergewichtiger, kurz vor dem Ruhestand stehender Beamter übernimmt die Verhandlung und versucht sich in den Anführer der Geiselnehmer hineinzuversetzen um soviele Geiseln zu retten wie möglich. Dabei baut er nicht nur eine Beziehung zum Geiselnehmer auf, sondern auch zu einer der Geiseln, der taubstummen Lehrerin Melanie Charoll, 25 Jahre alt, welche ihrerseits nach einem Blick aus dem Fenster des Schlachthauses für ihn eingenommen ist und ihn als rettenden Engel betrachtet. Diese etwas ungewöhnliche Kombination war jetzt nicht mein Fall und ehrlich gesagt, hätte die Geschichte ohne diese unglaubwürdige "Liebelei" wohl mehr gepunktet. Potter wirkt für alle außerhalb seines Teams eiskalt, weil ihm der Tod der Geiseln scheinbar egal ist, doch gerade er muss versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren und neben dem scheinbar lockeren Geplänkel mit einem der Geiselnehmer auch die Kontrolle über die ihm unterstehenden Beamten zu behalten, die teilweise so ihre Probleme mit seinen Anweisungen haben. Die Geiselnehmer und die Geiseln selbst stellen verschiedene Charaktere dar und es ist wirklich interessant, wie einige in dieser schwierigen Situation über sich hinauswachsen und verzweifeln, besonders da es sich bei den Mädchen um 7-17 jährige handelt und ihre Rettung auch die Polizei vor eine Herausforderung stellt, da diese sie ja nicht hören können. Deaver beschreibt hier sehr gut die Wahrnehmung der taubstummen Melanie und der anderen Mädchen, sowie deren Unterhaltungen in Gebärdensprache, die den Geiselnehmern ein Dorn im Auge ist. Man erfährt auch ein wenig über die Hintergründe was es heißt taub zu sein, die Entwicklung der Gebärdensprach und das unter den taubstummen eine eigene Hierarchie herrscht, wo jemand der versucht sich an die Welt der hörenden anzupassen, quasi ganz unten steht. Fazit: Konnte mich leider nicht so elektrisieren, wie er es bei vielen seiner Bücher bislang geschafft hat, obwohl die Geschichte sehr vielversprechend anfing. Leider kam zwischendurch immer wieder etwas Langeweile auf, da die Verhandlungen stellenweise bei weitem nicht so interessant waren wie gedacht, Potters und Melanies sehr unglaubwürdige Anziehung zueinander mich eher irritiert hat und auch das Ende selbst konnte mich jetzt nicht wirklich für sich einnehmen. Phasenweise aber dann wieder wirklich spannend, wegen einiger wirklich unverhergesehener Ereignisse und durch das hineinversetzen in die Situation der taubstummen Geiseln.

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  • A Maiden's Grave

    Schule des Schweigens
    MikkaG

    MikkaG

    22. November 2015 um 16:09

    Eigentlich ist das Buch schon ein Oldie, denn es ist 1996 erstmals auf deutsch erschienen! Aber in meinen Augen ist es zeitlos spannend und daher definitiv auch ein Goldie der Thriller-Literatur.  Was das Buch für mich so außergewöhnlich und hochinteressant machte war vor allem zweierlei: Zum einen gibt es dem Leser einen faszinierenden Einblick darin, was bei einer Geiselnahme (in den USA) eigentlich hinter den Kulissen passiert: eine enorme, gut geölte Maschinerie, an der außer dem mit den Geiselnehmern ermittelnden Verhandler viele unterschiedliche Parteien beteiligt sind. Bundespolizei, Staatspolizei, FBI... Leider ergeben sich daraus in dieser Geschichte auch interne Machtkämpfe, denn so mancher Beteiligte will sich mithilfe der Geiselnahme und dem damit einhergehenden Medienspektakel profilieren - oder hat andere Gründe, Sand ins Getriebe zu streuen, was für die Geiseln tödlich enden kann... Darüber hinaus erfährt man viel über die ganz eigene Kultur und die Gemeinschaft der Gehörlosen. Eine völlig andere Welt mit Hierarchien, Wertvorstellungen und Kunstformen, von denen ich keine Ahnung hatte! Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei Personen: Arthur Potter, der FBI-Spezialst, der mit den Geiselnehmern verhandeln soll, die gehörlose junge Lehrerin Melanie, die zu den Geiseln gehört, und der Anführer der Geiselnehmer, Lou Handy. Arthur Potter ist ohne Zweifel ein ungewöhnlicher Romanheld: kurz vom Rentenalter, leicht übergewichtig, nicht unbedingt gut aussehend... Aber er ist ein Verhandler mit immenser Erfahrung, der eine beinahe schon übernatürliche Fähigkeit dazu hat, sich in Geiselnehmer hinein zu versetzen und dadurch genau das zu sagen, was nötig ist, um sie in eine bestimmte Richtung zu lenken. Erst erschien er mir sehr skrupellos, denn er betrachtet es als seine höchste Priorität, dass die Geiselnehmer gestoppt werden - wenn die Geiseln dabei sterben, dann ist das bedauerlich, aber ein vertretbarer Verlust. Im Laufe des Buches konnte ich ihn aber immer besser verstehen, denn seine Erfahrung hat ihn gelehrt, dass entflohene Geiselnehmer im Endeffekt oft wesentlich mehr Unschuldige das Leben kosten. Melanie steht in der Hierarchie der Gehörlosen relativ weit unten, denn sie ist erst nach ihrem achten Lebensjahr nach und nach ertaubt. Für sie war das doppelt tragisch, da sie eigentlich immer Musikerin werden wollte. Ihre Eltern betrachten ihr Taubsein als Problem und Makel, und vielleicht ist sie daher so ängstlich, zaudernd und wenig selbstbewusst. Obwohl sie für ihre Schülerinnen verantwortlich ist, schafft sie es kaum, ihnen wenigstens ein bisschen Trost zu spenden. Stattdessen flüchtet sie sich in ihre Traumwelt: ihr "Musikzimmer", in dem sie noch hören kann und Besuch von berühmten Komponisten bekommt. Ich habe mir immer wieder gedacht: "Komm schon, Melanie - komm schon!" Sie will ja mutig sein, sie setzt immer wieder dazu an, die Kinder den Geiselnehmern gegenüber zu beschützen, tritt aber stets ängstlich den Rückzug an. Aber natürlich macht sie dann doch noch eine große Entwicklung durch, die mich größtenteils auch überzeugt hat. Erst ganz am Schluss stellt sie an sich etwas fest, das ich drastisch, schockierend und nicht mehr komplett glaubwürdig fand. Einer von zwei Kritikpunkten, die ich an dem Buch habe! Lou Handy (den Melanie und die Kinder "Brutus" nennen) ist hochintelligent und völlig skrupellos. Die Vorstellung, kleine Kinder zu töten, berührt ihn nicht mehr als die Vorstellung, einen Wurm zu zertreten. In seiner verdrehten Vorstellung der Welt ist sein Verhalten dennoch gerechtfertigt, denn er bestraft ja nur, wenn ihm etwas vorenthalten wird, was ihm zusteht... Sowohl Arthur als auch Melanie spüren eine tiefe Verbundenheit mit dem eiskalten Killer - und miteinander, obwohl sie sich nie begegnet sind. Aber am Ende können nur zwei dieses seltsamen Dreigespanns überleben... Es gibt ziemlich viele Charaktere, aber ich hatte keine Schwierigkeiten damit, sie auseinander zu halten, weil sie alle lebendig, detailliert und glaubhaft beschrieben werden. Gut fand ich, dass man auch bei den "Bösen" zumindest nachvollziehen (wenn auch nicht entschuldigen) kann, warum sie handeln, wie sie handeln. Obwohl ein Großteil es Buches beherrscht wird von den Gesprächen zwischen Arthur und "Brutus", war es für mich immer unglaublich spannend. Ich fand es sehr intelligent geschrieben, mit vielen unerwarteten Wendungen. Besonders gegen Ende passieren dann noch einmal Dinge, die ich überhaupt nicht erwartet hatte, und die Auflösung widersteht den üblichen Klischees. Mein zweiter Kritikpunkt ist, dass in den letzten Kapiteln ein paar Dinge passieren, die ich vollkommen unrealistisch fand, und die die Spannung auf in meinen Augen billige Art und Weise hoch puschen - was gar nicht nötig wäre. Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt. Der Autor schreibt prägnant und atmosphärisch, mit ungewöhnlichen Formulierungen und viel Gespür dafür, wie Gehörlose die Welt wahrnehmen. Fazit: Meiner Meinung nach ist "Schule des Schweigens" ein intelligenter Thriller, in dem einerseits politische Elemente eine Rolle spielen, andererseits aber auch die faszinierende Kultur der Gehörlosen und die verschiedenen Spielarten des Stockholm-Syndroms. Im Mittelpunkt stehen drei starke Charaktere, und die Handlung konnte mich immer wieder überraschen und überzeugen. 

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  • Schule des Schweigens - Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    19. November 2015 um 18:49

    Inhalt In Kansas entführen drei entflohene Schwerverbrecher einen Schulbus mit zwei Lehrerinnen und acht taubstummen Mädchen. Sie flüchten mit ihnen in einen abgelegenen ehemaligen Schlachthof und stellen ein Ultimatum: Im Austausch gegen ihre Geiseln wollen sie einen Hubschrauber – sonst stirbt jede Stunde ein Mädchen. Arthur Potter, psychologisch geschulter FBI-Spezialist, ist fest entschlossen, die Täter zur Strecke zu bringen. Während die Geiseln im Schlachthof durch die Hölle gehen, nimmt ein nervenaufreibendes Feilschen um ihre Leben seinen Lauf. Meine Meinung Eigentlich bin ich ein Fan von Jeffery Deaver. Ich mag die Kathryn Dance und Lincoln Rhyme Reihen, obwohl meine Begeisterung für seine Rhyme Reihe langsam bergab geht. Dieses Buch ist keine Reihe und nachdem ich »Edge« (Schutzlos), das auch ein Standalone ist, wirklich gut fand, war ich schon sehr neugierig. Acht Kinder zwischen 8 und 17 Jahren und zwei Lehrerinnen einer gehörlosen Schule sind mit einem Bus unterwegs zu einer Veranstaltung. Sie kommen zu einer Kreuzung, bei der ein Unfall passiert ist. Mrs Harstrawn, die ältere Lehrerin, die am Steuer sitzt und nicht gehörlos ist, hält an. Das war ihr größter Fehler. Drei Schwerverbrecher, die aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen sind, haben den Nachrang missachtet und wurden von einem Cadillac gerammt. Mrs Harstrawn steigt aus und stellt schnell fest, dass der Fahrer erschossen worden ist. Die Frauen und Mädchen haben keine Chance gegen die drei bewaffneten Männer, die nun den Bus übernehmen. Ein Polizeiauto nähert sich. Die drei Verbrecher fahren Ziel stracks zu einem alten Schlachthaus und verbarrikadieren sich mit ihren 10 Geiseln. Arthur Potter vom FBI wird als Verhandler bestimmt. Louis Handy ist der Anführer der kleinen Verbrecherbande. Er ist eiskalt, unbarmherzig und berechnend. Ihm gegenüber steht Arthur Potter, der nur noch zwei Jahre bis zur Pensionierung hat. Es ist nun sein Job, eine Beziehung mit Handy aufzubauen und ihn schlussendlich dazu zu bringen, sich zu ergeben und die Geiseln freizulassen. Dann gibt es noch Melanie Charrol, die 25-jährige Lehrerin, die Deaver von Anfang bis Ende als ängstliche graue Maus bezeichnet. Ich glaube, mir ist noch nie eine Figur untergekommen, die dermaßen widersprüchliche Charaktereigenschaften zeigt. Eine ängstliche graue Maus handelt anders, darum verstehe ich das Beharren auf dieser Bezeichnung nicht. Jeder hätte in so einer Situation ziemlich große Angst. Es gibt recht viele Nebencharaktere, wobei Deaver ein bisschen Verwirrung stiftet, in dem er abwechselnd Nachnamen und Vornamen verwendet. Vielleicht bin ich einfach zu dumm mir die ganzen Namen zu merken, mich hat’s diesmal echt genervt. Der einzige Charakter, den ich wirklich mochte, war der ruhige Sheriff Dean Stilwell, der nur eine kleine, wenn auch wichtige Rolle gespielt hat. Es kommen die gängigen Klischees vor: Das FBI hat das sagen, State Police und Sheriffs Büro müssen sich unterordnen und keinem schmeckt das wirklich. Generalstaatsanwalt, sein Stellvertreter und verschiedene Sonderkommandos, alle wollen mitmischen. Eigentlich wäre die Geschichte recht spannend und die Einblicke in das Vorgehen bei einer Geiselnahme sind auch wirklich interessant. Ich vermute, dass der ehemalige Rechtsanwalt Deaver sich hier auch auskennt. Die Spannung wird immer wieder zerstört durch die Figur Melanie Charrol, die sich in Gedanken in ein »Musikzimmer« zurückzieht und sich mit diversen Personen unterhält, auch mit Arthur Potter. So erfahren wir auch viel über die Geschichte der Gebärdensprache und über die Gehörlosenbewegung in den Vereinigten Staaten, was aber mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat. Da bekam ich den Eindruck, hier wird einfach Wissen an den Leser gebracht. Dann wird eine für mich ziemlich abwegige Romanze gesponnen zwischen zwei Personen, die sich nur aus der Ferne gesehen haben und altersmäßig ein Vierteljahrhundert auseinander stehen. Sorry, aber das fand ich nicht nur übertrieben, sondern auch unglaubwürdig. Dann handelt es sich hier um eine Geiselnahme und Leben stehen auf dem Spiel. Geiselnehmer sollten ihre Geisel im Griff haben, sie bewachen, fesseln, was auch immer. Diese drei Schwerverbrecher scheinen das für überflüssig zu halten so nach dem Motto; sie können nichts hören also sind sie harmlos. Angeblich ist Louis Handy intelligent, aber er bekommt nicht einmal mit, was seine Kumpels im Nebenzimmer treiben! Es passiert recht viel, auch Unerwartetes, aber irgendwann ist alles vorbei und die diversen FBI Agenten, Sheriffs, Trooper und Polizisten sind auf dem Heimweg. Doch ungefähr noch 10 Prozent vom Buch gibt es noch zu lesen! Es wäre nicht Jeffery Deaver, wenn es am Ende nicht doch noch einen Plot Twist gäbe. Ganz ehrlich? Diesen hätte er sich und den Leser wirklich ersparen sollen. Unglaubwürdig, unrealistisch, unlogisch und einfach absurd. Das hat für mich das Buch noch mal um einiges abgewertet. Auf dem Buch steht Thriller, aber ich empfand es anders und war eher enttäuscht. Es kommt durchaus Spannung auf, aber die wird immer wieder durch Träumereien von Melanie und Erklärungen zu Gehörlosenbewegung unterbrochen. Von einem FBI Agenten erwarte ich auch mehr Professionalität und weniger komplett illusorische Tagträume während einer Geiselnahme mit Kindern. Den letzten Teil des Buches könnte man einfach streichen, aber das ist nur meine subjektive Meinung. Leider bin ich doch sehr enttäuscht von einem meiner bisher liebsten Autoren.

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  • Geiseldrama

    Schule des Schweigens
    Arun

    Arun

    Schule des Schweigens von Jeffery Deaver Ein Buch aus dem Jahr 1995 Inhalt. Im Bundesstaat Kansas sind drei Schwerverbrecher aus einem Hochsicherheitsgefängnis entflohen. Durch einen fingierten Unfall bringen sie eine Klasse von acht gehörlosen Mädchen und ihre beiden Lehrerinnen in ihre Gewalt. Sie flüchten mit ihnen in einen schon seit längerer Zeit stillgelegten Schlachthof. Die Story dreht sich nun hauptsächlich um die Geiselnahme und die Arbeit der Polizei mit ihren verschiedenen Ordnungskräften. Meine Meinung. Die Geschichte bietet ein hervorragendes Psychoduell zwischen dem skrupellosen aber hochintelligenten Schwerverbrecher Lou Handy und dem etwas in die Jahre gekommenen, verwitweten FBI-Agenten Arthur Potter, welcher als Spezialist für Verhandlungen mit Geiselnehmern gilt. Hier entwickelt sich nun ein Katz- und Mausspiel, bei dem auch noch andere Parteien wie der Gouverneur des Staates, der stellvertretende Generalstaatsanwalt, verschiedene Polizeidienste, die Medien, die beiden anderen Geiselnehmer und vor allem die Geiseln selbst eine große Rolle spielen. Fazit. Eine von Anfang bis Ende spannende Story, bei der einige nicht vorhersehbaren Wendungen eingearbeitet sind. Die Geschichte bietet neben einigen Grausamkeiten außerdem noch einen aufschlussreichen Einblick in das Leben von Gehörlosen und ihren Befindlichkeiten. Spreche hier gerne eine Leseempfehlung aus.

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    • 16
  • Deavers frühe Jahre

    Schule des Schweigens
    Krimifee86

    Krimifee86

    Klappentext: Inmitten der riesigen Weizenfelder von Kansas hält ein Schulbus. Doch der Unfallort, an dem die Insassinnen helfen wollen, wird zur Falle. Denn im Verborgenen warten drei Männer, die nichts zu verlieren habe: entflohene Schwerverbrecher aus einem nahen Gefängnis. Mit ihren Geiseln - zwei Lehrerinnen und acht gehörlosen Mädchen im Alter von acht bis achtzehn Jahren - flüchten sie in ein verlassenes Gebäude. Dort stellt Lou Handy, der Anführer der Gangster, sein Ultimatum: Umgehend soll ein Hubschrauber bereitgestellt werden - sonst wird jede Stunde ein Mädchen sterben. Für Polizei und Geiseln beginnt ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit. Vor allem aber für Arthur Potter, den FBI-Spezialisten für Geiseldramen. Während sensationslüsterne Journalisten, übereifrige Kollegen und ein korrupter Staatsanwalt seine Arbeit immer wieder sabotieren, versucht er hartnäckig, in Telefongesprächen zu Lou Handy durchzudringen: zu einem eiskalten, unberechenbaren und zynischen Killer. Da bekommt Potter plötzlich Hilfe von unerwarteter Seite. Melanie, der jungen gehörlosen Lehrerin, gelingt es, Kontakt zu ihm aufzunehmen,. Furchtlos setzt sie alles daran, Nachrichten nach draußen zu schmuggeln und ihren Schülerinnen zur Flucht zu verhelfen. Doch da fällt der erste Schuß... Cover: Da ich das Buch in einem Doppelband mit „Die Saat des Bösen“ gelesen habe, muss ich ein anderes Cover als mein eigenes bewerten. Auf dem bei Amazon verfügbaren Cover sieht man ein Haus und dahinter den Schatten eines Menschen. Leider finde ich dieses Cover so nicht sonderlich gelungen. Es scheint, als solle dies das Schlachthaus darstellen, in dem sich die Kidnapper mit den Geiseln verbarrikadieren. Leider stellt man sich das Schlachthaus ganz anders vor. Auch die Silhouette, die man erkennen kann, erscheint mir irgendwie nicht passend. Ich kann es nicht beschreiben, aber auf dem Cover wirkt es fast wie der Hulk oder irgendein Monster, nicht wie ein Mensch. Das finde ich schade. Schreibstil: In den neueren Werken von Jeffery Deaver liebe ich dessen Schreibstil absolut. „Die Schule des Schweigens“ ist nun jedoch schon das zweite Deaver-Werk aus den 1990ern, das ich gelesen habe und so ganz überzeugen kann mich der Schreibstil des Autors hier nicht. Er wirkt irgendwie etwas fad. Nicht so spannungsgeladen, wie man das sonst gewohnt ist. Jedoch: Die Charaktere in „Die Schule des Schweigens“ sind wirklich toll, das muss man Deaver lassen. Ich mochte Agent Potter, fand aber auch seine Gegenspieler von der State Police sehr glaubwürdig. Ebenso die Geiseln (abgesehen von der älteren Lehrerin, die fand ich fürchterlich!), allen voran natürlich Melanie und die kleine Kielle. Aber auch die Entführer haben ein sehr überzeugendes Bild abgegeben (nur „Bär“ wirkte manchmal etwas übertrieben). Insofern ist es Deaver wirklich gelungen, tolle Charaktere zu erschaffen, was ich ihm absolut zugutehalten muss. Negativ bewerten muss ich dennoch, dass für mich über weite Strecken nicht die gewohnte Spannung aufkommen wollte. Die Story: An sich hat mir die Story gut gefallen. Es war spannend mal bei einer Geiselnahme „dabei zu sein“ und diese aus Sicht der Verhandler zu begleiten. Wie gehen sie aus welchen psychologischen Gründen vor? Was ist für sie wichtig? Hier war schon einiges anders, als man das aus dem Fernsehen kennt und deshalb tatsächlich sehr interessant. Mindestens genauso interessant fand ich es, einmal Einblicke in das Leben von Gehörlosen zu gewinnen. Vieles wusste ich nicht, zum Beispiel, dass es da tatsächlich richtige Bewegungen gibt, dass es Unterschiede in der Art der Gehörlosigkeit bzw. wie man damit umgeht gibt und dergleichen. Auch das fand ich sehr spannend. Insgesamt muss ich sagen, dass die Geschichte an sich gut durchdacht war. Nur das Ende hat mich gestört. Zum einen haben sich die Ereignisse zum Ende hin komplett überschlagen, zum anderen fand ich das Ende einfach zu dramatisch und überzogen. Die letzten 50 Seiten war beispielsweise Melanie überhaupt nicht mehr glaubhaft für mich. Fazit: Leider fing das Buch sehr schwach an. Ich hatte große Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzufinden. Woran genau das gelegen hat, weiß ich nicht, aber man merkt, dass es Deaver bei seinen älteren Werken noch schwer gefallen ist, seine Leser zu fesseln. Die "alten Bücher“ sind in meinen Augen kein Vergleich zu den neueren. Wie dem auch sei, war es irgendwann dann aber so weit und ich hatte mich in die Geschichte eingefunden. Es wurde richtig spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Irgendwann flaute meine Begeisterung dann jedoch wieder stark ab. Plötzlich wollte der Autor zu viel, die Geschichte wurde abstrus und meine Lesebegeisterung war weg. Ich war dann irgendwann froh, als das Buch zu Ende war. Fazit zusammengefasst: Anfang und Ende sehr schwach, Mittelteil dafür sehr gut, gesamt leider nur drei Punkte. Jedoch: Ich würde mich wahnsinnig freuen, noch einmal von Agent Potter zu lesen – und zwar in dem tollen Schreibstil von Deavers neueren Werken.

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    25. December 2014 um 14:54
  • Ein lautloser Thriller

    Schule des Schweigens
    LiesaB

    LiesaB

    Drei entflohene Häftlinge nehmen auf ihrer Flucht mehrere Kinder und zwei Lehrerinnen als Geiseln und verschanzen sich in einem alten verlassenen Schlachthof. Die Kinder und eine der Lehrerinnen sind gehörlos. Der Polizei bleiben nur wenige Stunden, um die Geiseln zu retten. Die Schwerverbrecher sind nicht zimperlich und erschießen gleich zu Beginn der Verhandlungen zwischen ihnen und dem FBI ein Geisel... Wie immer hält der Name Jeffery Deaver, was er verspricht. Der Autor hat einen spannenden Thriller geschrieben, der mit  vielen unerwarteten Wendungen besticht. Mir waren die Geiseln und auch der Vermittler des FBI sofort sympathisch, während die Geiselnehmer erwartungsgemäß einen miesen Charakter haben. Sehr gut gefallen hat mir die thematische Aufarbeitung des Themas Gehörlose Menschen. Der Autor bietet Einblicke in das Leben der betroffenen und sensibilisiert Gesunde für dieses Thema. Ich begrüße es immer, wenn ein Buch den Leser zum Lernen animiert und dessen Horizont erweitert. Der Roman ist spannend geschrieben, mit unvorhergesehenen Wendungen. Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil nach meiner Meinung der Verhandlungsführer während der Geschichte an Glaubwürdigkeit verliert.

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    • 2
    Arun

    Arun

    18. July 2014 um 14:52
  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    McGarrett

    McGarrett

    Wenn sich jemand eine Zeit lang bei einem fetzigen Thriller einfach entspannen möchte, ohne nachhaltige Eindrücke zu erwarten, dann ist Jeffery Deaver in aller Regel eine sichere Bank. Ich habe noch kein Buch von ihm gelesen, das mir nicht gefallen hätte (gemäß der obigen Ansprüche). Dieses hier sticht für mich aber aus allen anderen, die ich kenne, heraus. Das hier ist ein überdurchschnittlicher Deaver (für mich der Beste bisher). Von dem Augenblick an, als die beiden Typen wie aus dem Nichts auftauchen, entsteht eine zugleich beklemmende wie auch atemlos machende Spannung, die bei mir bis zum Schluss des Buches anhielt. Woran liegt das? Er trifft bei mir wahrscheinlich genau auf den Punkt. Er dehnt nicht nur die immer schwer zu ertragende Situation unendlich aus, in der der Starke den Schwachen quält, nein, hier sind es besonders ekelerregende Kreaturen, die wehrlose Schulkinder, die dazu noch taub sind, stundenlang in einem nahezu dunklen Raum ihrem Grauen überlassen. Weitere Emotionen werden durch das Wechselspiel des guten (der Psychologe) und des bösen (der politisch ambitionierte Vorgesetzte) Polizisten erzeugt. Meine Ansprüche an einen Thriller sind vollständig erfüllt, daher Höchstwertung.

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. July 2014 um 20:34
  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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    • 1046
  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    Kerry

    Kerry

    04. March 2011 um 20:41

    Ein wahnsinnig spannendes Buch, von der ersten bis zur letzten Seite. Auf der einen Seite ist Melanie, eine der Lehrerinnen und selbst gehörlos, die bereit ist, alles zu tun, um Ihre Schülerinnen zu retten. Auf der anderen Seite Arthur, der Unterhändler des FBI, dem bewusst ist, das jedes Opfer recht ist, solange die Verbrecher unschädlich gemacht werden. Und zwischen den Beiden, übereifrige Polizisten, die Presse und ein korrupter Staatsanwalt, der anscheinend alles tun will, um die Geiselnahme friedlich zu beenden.

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  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    simonfun

    simonfun

    30. November 2010 um 18:18

    Ein typischer Deaver. Gut recherchierte Situationsbeschreibungen, clevere Protagonisten und die inzwischen erwartungsgemäße überraschende Wendung. Und genau das ist das Problem. Es ist und wird erwartet. Zum Glück ist Deaver ein geschickter Schreiber. So erhält er immer die nötige Aufmerksamkeit des Lesers. Allerdings sollte er langsam die Story an sich umgestalten. Sonst wird er irgendwann zum langweiligen Routinier wie so manch anderer Weltstar-Autor. Wie auch immer - lesenswert mit geringen Abstrichen.

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  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    Winterzauber

    Winterzauber

    18. April 2010 um 22:16

    Dies ist zwar nicht die Lyncolm/Ryme Serie, aber nicht weniger spannend. Es geht um einen Bus mit gehörlosen Mädchen, welcher entführt wird - toll geschrieben, ich habe atemlos gelesen und war am Schluß dann traurig, dass ich schon fertig war. Spannend, Spannend und nicht unbedingt blutig !!! Würde ich jedem Krimiliebhaber empfehlen !!

  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    Frau Margritli

    Frau Margritli

    27. February 2010 um 19:59

    Naja, naja. Deavers Romane über Lincoln Rhyme und Amelia Sachs, von denen einer als “Der Knochenjäger” verfilmt wurde, finde ich klasse. Die Geistesblitze, die Rhyme zwischendurch hat, sind zwar nur schwer nachvollziehbar, aber die Bücher sind durch und durch spannend. Mit der “Schule des Schweigens” hatte ich so meine Schwierigkeiten. Bis das Buch in die Gänge kommt, dauert es. Und dann konnte ich mich zu Beginn nur schwer entscheiden, wen ich nerviger fand: Melanie, eine der Geiseln, oder den FBI-Verhandler Potter. Das “erste Ende” war dann so doof, dass ich das Buch am liebsten in die Ecke geschmissen hätte, das “zweite Ende” hat mich dann wieder etwas versöhnt. Die Idee, gehörlose Mädchen als Geiseln zu nehmen, ist interessant. Das allein macht aber eine Story noch nicht gut. Zwar baute sich die Spannung über die Kapitel hinweg auf, aber so richtig gepackt hat mich das Buch nicht. Schade, das kann Mr. Deaver besser.

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  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2009 um 11:31

    Ein packender Thriller über eine Geiselnahme in einem Schlachthaus in Kansas. Ein Schulbus einer Gehörlosenschule wird entführt, die acht Schülerinnen und zwei Lehrerinnen werden als Geiseln genommen. Die drei Geiselnehmer verschanzen sich mit ihnen in einem leer stehenden Schlachthaus. Schnell ist das Team für Geiselnahmen vom FBI mit dem langjährigen Verhandler Arthur Potter vor Ort und die Verhandlungen beginnen. Besonderes Merkmal dieser Geiselnahme ist die Gehörlosigkeit der Geiseln, die die Kommunikation besonders verändert. Spannend geschrieben, immer wieder ändert sich die Situation und immer wieder wird der Spannungsbogen neu gespannt. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse. Super Buch, sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Schule des Schweigens" von Jeffery Deaver

    Schule des Schweigens
    andreadressler

    andreadressler

    18. October 2008 um 17:16

    Düstere,unheimliche ,spannende Geschichte, die man am besten in einem Rutsch durchlesen sollte !

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