Jeffery Deaver Schutzlos

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Inhaltsangabe zu „Schutzlos“ von Jeffery Deaver

Ein atemberaubendes Duell auf Leben und Tod Sein Name ist Corte, und er ist ein »Hirte«. Im Auftrag des Staates übernimmt er die Fälle, bei denen normale Bodyguards nichts ausrichten können. Als er erfährt, dass die Familie Kessler von Henry Loving – einem berüchtigten Entführer und Folterer – bedroht wird, ist er sofort bereit, ihren Schutz zu übernehmen. Zwischen Corte und Loving ist noch eine alte Rechnung offen. Um den Kesslers wirklichen Schutz bieten zu können, muss Corte allerdings erst einmal herausfinden, worauf Loving es eigentlich abgesehen hat. Denn in dieser Familie ist niemand, was er auf den ersten Blick zu sein scheint … (Quelle:'Flexibler Einband/19.03.2012')

Wie immer ein Hochgenuss!

— TZNycra
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  • Schafe, Wölfe und Hütehunde..

    Schutzlos

    smutcop

    12. August 2016 um 12:34

    Gut, rasand und spannend aber zum Teil schon arg überzogen, wie sich die Protagonisten im Vorausahnen der Schritte des jeweils Anderen überbieten.

  • Anspruchsvoller Psychothriller

    Schutzlos

    Nisnis

    01. January 2015 um 18:31

    Eine Familie wird von einem Killer bedroht. Das FBI beauftragt Corte, der als sogenannter "Schäfer" Kronzeugen schützt und hier die Familie Kessler beschützen soll. Zunächst scheint das Augenmerk des Killers auf den Familienvater gerichtet, denn dieser hat als Polizist in vielen Kriminalfällen ermittelt. Der Killer "Loving" ist Corte durchaus bekannt, denn dieser hat seinen Freund vor einiger Zeit kaltblütig ermordet. Eine äußerst spannende Jagd beginnt, doch nie darf der Schutz der ihm anvertrauten Menschen vernachlässigt werden. Jeffery Deaver schreibt hier wieder einen unglaublich guten und anspruchsvollen Psychothriller. Man fiebert mit und wird zwischendurch immer wieder von neuen Ereignissen und unglaublichen Wendungen in diesem Buch überrascht. Meine eigenen Ideen, zur Aufklärung des Duells zwischen Killer und Schäfer, wurden mehrfach neu gemischt. Super spannender Thriller, den man bis zum Ende nicht aus der Hand legen möchte. Jeffery Deaver gehört seit vielen Jahren zu meinen Lieblings-Autoren. Mit diesem Psychothriller hat er mich wieder total in seinen Bann gezogen, daher von mir eine absolute Empfehlung und 5****!

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  • Ein gewohnt spannender Jeffery Deaver Thriller.

    Schutzlos

    Nisnis

    14. December 2014 um 20:36

    Eine Familie wird von einem Killer bedroht. Das FBI beauftragt Corte, der als sogenannter "Schäfer" Kronzeugen schützt und hier die Familie Kessler beschützen soll. Zunächst scheint das Augenmerk des Killers auf den Familienvater gerichtet, denn dieser hat als Polizist in vielen Kriminalfällen ermittelt. Der Killer "Loving" ist Corte durchaus bekannt, denn dieser hat seinen Freund vor einiger Zeit kaltblütig ermordet. Eine äußerst spannende Jagd beginnt, doch nie darf der Schutz der ihm anvertrauten Menschen vernachlässigt werden. Jeffery Deaver schreibt hier wieder einen unglaublich guten und anspruchsvollen Psychthriller. Man fiebert mit und wird zwischendurch immer wieder von neuen Ereignissen und unglaublichen Wendungen in diesem Buch überrascht. Meine eigenen Ideen, zur Aufklärung des Duells zwischen Killer und Schäfer, wurden mehrfach neu gemischt. Super spannender Thriller, den man bis zum Ende nicht aus der Hand legen möchte. Jeffery Deaver gehört seit vielen Jahren zu meinen Lieblings-Autoren. Mit diesem Psychthriller hat er mich wieder total in seinen Bann gezogen, daher von mir eine absolute Empfehlung und 5****!

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  • Die Empfehlung hat sich gelohnt

    Schutzlos

    NeleSani2204

    24. October 2014 um 12:01

    Ich danke wirklich sehr für diese Empfehlung ich war wirklich begeistert von dem Buch. Trotz der vielen Seiten und der kleinen Schrift liest es sich sehr flüssig und schnell. Man merkt gar nicht, wie man voran kommt und plötzlich ist das Buch schon zu Ende. Auch die Spannung ist immer hoch. Allerdings muss ich auch sagen, dass es wirkliche viele Wendungen gibt und meines Erachtens ist es doch ein wenig too much. Als ob man versucht hätte, das Buch künstlich spannend zu halten und in die Länge zu ziehen. Ich hätte ein wenig mehr besser gefunden. Trotzdem ist es ein wirklich gutes Buch mit sympathischen Protagonisten und leichter Lesung. Ich kann es nur weiter empfehlen und werde auf jeden Fall weitere Bücher von ihm lesen (neben denen, die ich so noch lesen will).

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  • Gut, besser, Deaver

    Schutzlos

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Corte ist Personenschützer. Sein aktueller Job? Die Familie Kessler. Vater Ryan; ein heldenhafter Polizist, Mutter Joanne, die halbwüchsige Tochter Amanda, sowie Joannes Schwester Maree. Auf sie abgesehen hat es der “Lifter“ Henry Loving, ein Schwerverbrecher, der im Auftrag anderer Informationen aus Leuten heraus kitzelt. Äußerst effektiv, mit Schmiergelpapier und Alkohol. Doch was will er von den Kesslers? Und wer ist sein Auftraggeber? Zufällig hat Corte noch eine Rechnung mit Loving offen, weshalb er doppelt so versessen darauf ist den Mann in die Finger zu kriegen. Eine durchweg spannende Story und ein überraschendes Ende. So muss ein guter Krimi sein. “Schutzlos“ war mein viertes Buch von Jeffery Deaver und sie waren alle sehr unterschiedlich. “Der gehetzte Uhrmacher“ hat mir zwar am besten gefallen aber enttäuscht hat mich bis jetzt noch keins. Jedes hatte auf seine Art Qualität. Ich bin wirklich begeistert von diesem Autor. Das macht Lust auf mehr.

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    • 3

    Rinnerl

    20. March 2014 um 15:50
  • Stellenweise zähflüssig

    Schutzlos

    Carol-Grayson

    19. October 2013 um 17:16

    Ein geheimes Personenschutzunternehmen arbeitet eng mit dem FBI zusammen und versucht, brisante Zeugen bis zu deren Aussage vor der Staatsanwaltschaft am Leben zu erhalten. Der Leser schlüpft in die Rolle einer dieser Personenschützer mit dem schlichten Namen Corte. Dieser bekommt den Auftrag, die Familie eines Detectives zu schützen. Hinter dieser ist ein sogenannter "Lifter" namens Henry Loving her, der an die Informationen des Detectives kommen möchte und auch vor Folter nicht zurückschreckt.  Angeblich ist dieser Loving tot, doch dann werden seine Fingerabdrücke an einem Telefon gefunden. Mit diesem aktuellen Auftrag entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Corte und Loving, der den früheren Mentor von Corte auf dem Gewissen hat. Es geht heiß her, nicht nur schußwaffentechnisch, sondern auch psychologisch und bis zuletzt weiß der Leser nicht, wer der Auftraggeber von Loving ist und was er eigentlich will. Ja, er kennt bis zum letzten Kapitel nicht einmal Corte selbst. Hier ist nichts und niemand so, wie es scheint. Ein detail- und actionreicher Krimi voller Irrwege, der aber unterwegs etwas an Spannung verliert, vielleicht gerade wegen der vielen Details. 

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  • Spannend und mit einigen Wendungen

    Schutzlos

    FranzIska

    16. July 2013 um 17:22

    Corte arbeitet für eine geheime Organisation als Personenschützer. Seine Mandanten sind die Familie Kessler - ein heldenhafter Polizist, seine Tochter, Frau und deren Schwester. Diese gilt es zu beschützen vor einem Mann, der vor 6 Jahren Cortes Mentor und Freund gefoltert und getötet hat. Kann Corte unbefangen an den Fall herangehen? Die Frage nach dem Auftraggeber zieht sich durch das gesamte Buch und bringt einige unvorhersehbare Wendungen mit sich.  Der Schutz der Mandanten und die Suche nach dem Auftraggeber sind das zentrale Thema des Romans. Durch sie kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen und psychologischen Spielchen.  Fazit: ein gelungenes Werk, das einen mitfiebern, mit- und umdenken lässt. Den Fall zu lösen vermag der Leser aber wahrscheinlich eher nicht ;-)

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  • Edge (Schutzlos) - Jeffery Deaver

    Schutzlos

    Lesen_ist

    01. July 2013 um 15:48

    Klappentext: Sein Name ist Corte, und er ist ein “Hirte”. Im Auftrag des Staates übernimmt er die Fälle, bei denen normale Bodyguards nichts ausrichten können. Als er erfährt, dass die Familie Kessler von Henry Loving – einem berüchtigten Entführer und Folterer – bedroht wird, ist er sofort bereit, ihren Schutz zu übernehmen. Zwischen Corte und Loving ist noch eine alte Rechnung offen. Um den Kesslers wirklichen Schutz bieten zu können, muss Corte allerdings erst einmal herausfinden, worauf Loving es eigentlich abgesehen hat. Denn in dieser Familie ist niemand, was er auf den ersten Blick zu sein scheint … Die Geschichte: Corte arbeitet für eine staatliche Organisation die für die Öffentlichkeit nicht existiert. Sie übernehmen den Schutz von Personen die im Visier von Verbrechern geraten. Sie arbeiten eng mit dem FBI und andere Behörden zusammen. Corte‘s Mentor, Abe Fallow, wurde von einem “Lifter” namens Henry Loving, gefoltert und anschließend getötet. Henry Loving ging später in einer Falle und wurde für tot erklärt. Nun bekommt Corte den Auftrag die Familie Kessler zu beschützen und ausgerechnet der tot geglaubte Loving ist hinter jemanden aus der Familie her. Ryan Kessler ist ein Polizist und ein Held der jetzt einen Schreibtischposten inne hat nachdem er angeschossen wurde. Es wird vermutet, dass ein Fall an dem er arbeitet Henry Loving auf dem Plan gerufen hat. Kessler hat auch eine (zweite) Frau, eine Tochter und eine Schwägerin die derzeit bei ihnen wohnt. Nun gilt es die gesamte Familie zu beschützen. Aber Corte hat auch eine offene Rechnung mit Loving. Meine Meinung: Ich habe die englische Originalfassung dieses Buches gelesen mit dem Titel “Edge”. Die Bedeutung von Edge zieht sich durch die gesamte Geschichte. Im groben bedeutet “Edge” ein Druckmittel gegen jemanden zu haben; wenn man von einem Vater Information bekommen will versucht man seine Tochter zu entführen und droht mit Gewalt, damit der Vater redet. In der englischen Fassung gibt es viele Begriffe die einem nicht sofort klar sind aber doch sehr verständlich erklärt werden. Ein “Primary” ist ein Auftraggeber, derjenige der töten lässt, oder jemanden für Informationen foltern und dann töten lässt. Ein “Lifter” ist derjenige der entführt und foltert bis er die gewünschten Informationen bekommt. Wenn er die Informationen hat tötet er sein Opfer. Henry Loving ist ein Lifter. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Corte erzählt. Er liebt Spiele, Brettspiele vor allem, Strategie Spiele. Und diese Leidenschaft zieht sich auch durch die Geschichte. Stellenweise kamen mir persönlich die Spielleidenschaft und Vergleiche zu oft vor. Vor allem das einfache Spiel „Schere – Stein – Papier“ wird oft erwähnt und ist so etwas wie Corte’s Mantra wenn es brenzlig wird. Es scheint von Anfang an klar zu sein wer das Ziel von Henry Loving ist. Wer sonst als Ryan Kessler, der Polizist und Held. Es kommen Informationen über seine aktuellen Fälle ans Licht die diesen Verdacht erhärten. Es gibt allerdings einige Überraschungen und der Leser wird fast bis zum Schluss auf die Folter gespannt. Es ist nicht alles wie es scheint. Die eher emotionslose Erzählart liegt an den Protagonisten Corte dem Jeffery Deaver so charakterisiert hat. Wer einen guten Thriller mag, der mit einigen unerwartete Wendungen und Überraschungen aufwarten kann, wird mit Schutzlos gut bedient. Was technisch tatsächlich möglich ist mit Handys, oder Informationen über Personen die mit einem Mausklick ans Licht kommen, kann ich nicht beurteilen, aber nichts was die Amerikaner wirklich können würde mich wirklich überraschen wenn ich ehrlich bin. Das Buch ist ein rasanter, spannender Thriller bis zum Schluss wo dann noch eine letzte Überraschung auf dem Leser wartet. Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ein etwas anderer Deaver der nicht enttäuscht.

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  • Rezension zu "Schutzlos" von Jeffery Deaver

    Schutzlos

    AnDa

    13. March 2013 um 17:30

    Ich bin Deaver-Fan und habe (fast) alles von ihm verschlungen. Vorab muss ich sagen: mit „Schutzlos“ habe ich gleich nach dem Erscheinen angefangen und es dann immer wieder weggelegt... Der Funke wollte erst nicht so richtig überspringen – das Thema hat mich nicht so richtig gepackt und auch die Charaktere haben mich erst auch nicht wirklich überzeugt. Ich habe jetzt noch mal angefangen und trotz der anfänglichen Startschwierigkeiten ist es ein solider, gut geschriebener und spannender Thriller mit vielen Wendungen & Überraschungen. Es wird nicht mein Favorit von Deaver werden, aber ich wurde gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Schutzlos" von Jeffery Deaver

    Schutzlos

    Desire

    10. December 2012 um 08:49

    War nicht so meine Wellenlänge, aber trotzdem gut geschrieben.

  • Rezension zu "Schutzlos" von Jeffery Deaver

    Schutzlos

    abuelita

    04. June 2012 um 14:25

    Wann immer es in den letzten Jahren in Büchern um irgendwelche Organisationen staatlicher Art ging- vor allem in den USA- habe ich mich eher gelangweilt und diese Seiten überblättert so gut es eben möglich war. Wie verwundert war ich also, als auch hier solche Dinge vorkamen – aber in einer Art und Weise erklärt und beschrieben, die nicht öde und schwer zu verstehen waren, sondern sogar interessant. Das ist also schon mal ein dicker Pluspunkt. In diesem Buch geht es um Personenschutz – und zwar um einen der Art, den gewöhnliche Bodyguards nicht bewältigen können. Die Familie Kessler wird bedroht – aber wer ist der Auftraggeber? Und über was für brisante Informationen verfügt Ryan Kessler, der doch nur ein „einfacher“ Polizist ist? Corte, der „Babysitter“, hat selbst noch eine Rechnung mit Henry Living (dem sogenannten Lifter, sprich: Entführer u. Folterer) offen und übernimmt deshalb den Auftrag ohne zu zögern. Der Satz in dieser Familie ist keiner wie es zu sein scheint machte imgrunde schon klar, dass nicht das Offensichtliche auch das richtige ist und so schüttelte ich, als es nach ca. der Hälfte des Buches klar zu sein schien, WER denn nun das Opfer sein sollte, entschieden den Kopf und setzte auf jemand anderen. FAST richtig….*g* denn auch Corte & Co. kamen dann zu diesem Ergebnis. Allerdings lagen wir alle falsch… Nun gut, die Handlung mag konstruiert und übertrieben sein – nichts desto trotz ist das Buch ungeheuer spannend und wartet mit immer wieder neuen unvorhergesehenen Wendungen auf. Den Protagonisten Corte, der, wenn man es auf den ersten Blick betrachtet, eigenbrötlerisch, eigensinnig und ein Perfektionist ist, hat Deaver in all diesen Eigenschaften wunderbar dargestellt und: ICH mag ihn….*g* Arbeiten Personenschützer in dieser Art und Weise? Ich weiss es nicht und ich kann es mir auch so nicht unbedingt vorstellen. Imgrunde bin ich sonst nicht allzu sehr begeistert, wenn sehr unrealistische Dinge in einem Thriller oder Krimi vorkommen – hier aber hat mich der Handlungsfluss einfach mitgerissen, permanent in atemloser Spannung gehalten und dazu geführt, dass ich fast die Nacht durchgelesen habe.....die fünf Sterne sind meiner Meinung nach also voll verdient und gerechtfertigt.

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  • Rezension zu "Schutzlos" von Jeffery Deaver

    Schutzlos

    Bellexr

    29. March 2012 um 12:37

    Der strategische Spieler . Corte ist ein „Hirte“, eine Art Bodyguard, der im Auftrag der Regierung Fälle übernimmt, die sich als äußerst riskant gestalten können. So auch sein neuer Auftrag: Durch Zufall erfährt seine Organisation, dass der Familie Kessler Gefahr von dem berüchtigten Folterer Henry Loving droht. Dieser entführt für seine Auftraggeber Personen, um ihnen geheime Informationen zu entlocken und er schreckt dabei nicht vor Folterungen zurück. Corte bringt die Familie Kessler in ein sicheres Haus und versucht gleichzeitig auf die Spur von Loving zu kommen. Zumal er mit ihm auch noch eine alte Rechnung offen hat: Loving hatte vor Jahren Cortes Mentor gefoltert und ermordet. Ein taktisches und äußerst gefährliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. . Anfangs sieht alles danach aus, dass Loving es auf den Familienvater Ryan Kessler abgesehen hat. Dieser ist Polizist und bearbeitet gerade einige brisante Fälle von Wirtschaftskriminalität, doch sind diese wirklich so heikel, dass hierfür extra Henry Loving angeheuert wird? Zusammen mit seiner Kollegin du Bois versucht Corte auf die Spur des Auftraggebers von Loving zu kommen. Dabei stellen sie jedoch auch bald fest, dass Mitglieder der Familie nicht das sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. . In einem sachlichen, nüchternen, stellenweise auch sehr emotionslosen Schreibstil präsentiert Jeffery Deaver einem seinen neuesten Thriller. Doch diese Schreibweise ist dem Charakter von Corte geschuldet, der fast ohne Gefühle zu zeigen seinem Job nachgeht, diese darf er sich als Hirte auch nicht erlauben. Nicht nur sein Leben würde sonst auf dem Spiel stehen, sondern auch das der ihm anvertrauten Personen. Man benötigt etwas, um sich an diese Schreibweise zu gewöhnen, doch es dauert nicht allzu lange und bald schon ist man gefesselt von der von Anfang bis Ende sehr gut durchdachten, kniffligen Story. Zwar nimmt Jeffrey Deaver zwischendurch immer mal wieder das Tempo etwas aus dem Thriller heraus, dennoch bleibt die Spannung durchweg auf hohem Niveau. . Corte ist ein Taktiker, einer Stratege, der immer versucht, seinen Gegnern einen Schritt voraus zu sein. Sein Privatleben lässt er hierbei völlig außen vor, präsentiert seinen ihm anvertrauten Schützlingen nur das Nötigste über sich und möchte auch selbst so wenig wie möglich in deren Privatleben hineingezogen werden. Mit Henry Loving hat er einen mehr als ebenbürtigen Partner gefunden und die Beiden bieten sich im Verlauf des Thrillers ein sehr spannendes und auch rasantes Katz-und-Maus-Spiel. . Während die Familie Kessler geschützt von mehreren Beamten in einem sicheren Haus untergebracht ist, versucht Corte unter Hochdruck, hinter den Auftraggeber von Loving zu kommen. Und hier führt Jeffrey Deaver seine Leser des Öfteren mal an der Nase herum. Immer wieder nimmt die Story neue Wendungen an und so kann man sich bis zum Schluss nicht über die wahren Gründe für Lovings Interesse an der Familie sicher sein. . Die mitwirkenden Figuren sind gewohnt detailreich beschrieben, dennoch offenbart Jeffrey Deaver einem den wahren Charakter seiner Figuren erst so nach und nach und so wirken viele auf den ersten Blick ganz anders als sie letztendlich wirklich sind. . Fazit: Wenn man sich an den nüchtern gehaltenen Schreibstil, der jedoch perfekt zur Story passt, gewöhnt hat, wird man mit einem temporeichen und mit überraschenden Wendungen versehenen Psychothriller belohnt.

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