Jeffery Deaver Todeszimmer

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Inhaltsangabe zu „Todeszimmer“ von Jeffery Deaver

In einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers rückt...

Muss man nicht unbedingt gelesen haben - kann mit den Vorgängern leider nicht mithalten.

— abendstern78
abendstern78

Deaver kann es doch noch!

— Janosch79
Janosch79

Wie immer spannend!!

— QueenDebby
QueenDebby

Gewohnt gut.

— faanie
faanie

Für mich leider der bislang Schwächste der Reihe. Sehr schade.

— MrsLinton
MrsLinton

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  • Rezensionen
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  • Die Geschichte war sehr konstruiert

    Todeszimmer
    abendstern78

    abendstern78

    22. February 2017 um 10:45

    Hatte mich endlich auf die Fortsetzung gefreut - allerdings nicht lange. Die Geschichte ist dieses Mal etwas an den Haaren herbeigezogen. Auch, dass ein Rollstuhlfahrer in den Dschungel reist. Habe mich dieses Mal durch das Buch gequält - bin einfach nicht in die Geschichte reingekommen. Das  letzte Fünftel war am schlimmsten. Fand es schade, da ich die anderen Bücher sehr gerne und auch schnell gelesen habe.  Die Handlung wird so lange umgeschrieben,  bis man getrost das Buch zuklappen kann und denkt, es war ja alles gar nicht so schlimm, wie es ausschaut! Müde wirkt das und etwas enttäuschend. Hoffe, dass die nächsten Bücher bzw. Geschichten wieder mehr an die ersten anknüpfen. Das Buch muss man nicht gelesen haben.

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  • Auf in die Karibik

    Todeszimmer
    Federfee

    Federfee

    31. August 2016 um 11:21

    Erstaunlich, wieviel Phantasie der Autor Jeffery Deaver hat. Ihm fällt immer wieder etwas Neues ein. Lincoln Rhyme - ich erinnere daran, dass er querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt - geht es gesundheitlich sehr viel besser, anscheinend so gut, dass er eine Reise in die Karibik wagt. Natürlich geht es dabei nicht um Urlaub, sondern um Mordermittlungen. Leider ist Amelia Sachs nicht dabei, aber es gibt auch ohne sie spannende, lebensgefährliche Szenen. Man mag einwänden, dass einiges unwahrscheinlich ist ... nun gut, ein Thriller eben und ein Lesevergnügen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Jeffery Deaver in Bestform!

    Todeszimmer
    Janosch79

    Janosch79

    Nachdem ich die ersten 6 Bände der Lincoln Rhyme-Reihe gelesen hatte, machte sich bei mir ein wenig Langeweile breit. Doch mit "Todeszimmer" beweist Jeffery Deaver wieder seine Klasse. Inhalt: In einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen – und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers rückt … Jeffery Deaver hat sein Handwerk nicht verlernt und knüpft mit "Todeszimmer" wieder an alte starke Werke wie "Der Knochenjäger" oder "Letzter Tanz" an. Falsche Fährten scheinen ein Markenzeichen des amerikanischen Thriller-Autors zu sein. Denkt man noch am Anfang an einen klar strukturierten Thriller, der eine einfache Lösung präsentieren wird, so gelingt es Deaver immer wieder geschickt, neue Fährten zu legen und das Szenario komplett auf den Kopf zu stellen. Ein besonderer Reiz an diesem Buch. Die sehr bildhafte Sprache ist ein weiterer Pluspunkt dieses Lincoln Rhyme-Thrillers. Man kann sich dabei wieder sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und braucht die Vorgängerbände nicht unbedingt gelesen zu haben. Der Plot ist so komplex aufgebaut, dass man hier eigentlich schon Material für einen Kinofilm vorliegen hat. Insgesamt handelt es sich beim 10. Band der Lincoln Rhyme-Serie um einen intelligenten, komplexen und spannenden Thriller, der nicht nur bei Fans der Serie auf positive Resonanz stoßen wird.

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    • 6
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    24. December 2015 um 16:51
  • Lincoln Rhyme, wie er leibt und lebt!

    Todeszimmer
    Eternity

    Eternity

    10. November 2015 um 16:03

    Ich bin ja ein treuer Fan von Deavers Lincoln-Rhyme-Reihe. (Und seltsamerweise auch nur von ihm. Die einzelnen Romane von Jeffery Deaver waren nicht so mein Fall und an die Dance-Reihe habe ich mich bisher nicht dran gewagt.) "Der Insektensammler" war mit der erste Thriller, den ich je gelesen hatte, und hat mich definitiv mit seinem Sucht-Virus infiziert. Daher freue ich mich jedes Mal, wenn irgendwo auf dem Buchrücken "Lincoln Rhyme" auftaucht! ;) Dieser Fall ist, wie die meisten Rhyme-Romane, intelligent, sehr temporeich und absolut spannend! Man hat das Ende erreicht? Falsch gedacht! Der Fall ist noch nicht vorbei. Immer wird die eine Erkenntnis von einer anderen übertrumpft. Wie bei diesen russischen Püppchen: man hat die erste Puppe geöffnet und in ihr versteckt sich eine zweite, in der die dritte steckt usw. usw. Was mir bei dieser Geschichte das erste Mal richtig aufgefallen ist, ist der trockene Humor. Es gab Situationen und Sprüche in dem Thriller, die mich richtig auflachen ließen. Besonders Running-Gags tauchen immer wieder auf. Herrlich! ;) Wenn Ihr miträtseln, mitfiebern und Euch ein bisschen beobachtet vorkommen wollt, dann lest das TODESZIMMER! Hoffentlich ist Euer Leseraum keins... ;)

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  • Ein sehr politischer Deaver

    Todeszimmer
    j125

    j125

    06. September 2015 um 12:03

    Inhalt: In einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen – und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers rückt … (Klappentext laut Verlag) Meine Meinung: Als großer Deaver Fan ist auch der neueste Fall von Rhyme und Sachs ein absolutes Must Have gewesen und ich hab es mir gleich am Erscheinungstag der TB-Ausgabe gekauft. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass der Fall mir zu politisch sein könnte und letztendlich war es auch so, aber nichtsdestotrotz ist Deaver ein großartiger Autor. Der Einstieg des Buches fiel mir recht schwer, etwas das mir bei dem Autor sonst nie passiert. Etwa die ersten 100 Seiten von insgesamt 608 sind mehr oder weniger Erklärung bzw. Einführung. Wie gesagt, der Fall ist recht politisch und deshalb müssen einige vermeintliche Verstrickungen erläutert und verschiedene Behörden vorgestellt werden. Ich fand es etwas langwierig, weil ich da einfach anderes von dem Autor gewöhnt bin, aber es war eben notwendig. Außerdem wirkt auf mich so ziemlich alles was er schreibt fesselnd, also war es auch nicht zu langweilig. Als der Fall dann endlich Fahrt aufnimmt, wird es spannender und ich habe mich wieder ganz zuhause gefühlt. Ein wenig schade fand ich, dass es kaum Tatorte gab und auch nicht so mit den Beweismitteln jongliert wurde, wie es manches Mal zuvor der Fall war. Dieses tolle Gefühl hat dann gegen Ende leider wieder etwas nachgelassen, ich war fast ein wenig enttäuscht vom Schluss. Bei Deaver ist es einfach immer so, dass er mich auf eine falsche Fährte lockt. Er „verarscht“ mich immer noch auf der letzten Seite. Es ist nicht so, dass ich in „Todeszimmer“ wusste wie alles zusammenhängt und wer der Täter ist, aber ich war am Ende auch nicht überrascht. Mir hat dieser mega Wow-Effekt gefehlt, den ich von Deaver gewöhnt bin. Fazit: Ein sehr politischer zehnter Fall von Rhyme&Sachs, der für mich nicht ganz mit den Vorgängern mithalten kann. Für Einsteiger kann ich diesen Fall nicht empfehlen, da er auf den ein oder anderen abschreckend wirken könnte und das darf man bei diesem tollen Autor auf keinen Fall riskieren ;) Wenn man aber die tollen Charaktere einmal kenne gelernt hat, kann man auch schöne Lesestunden mit ihnen auf den Bahamas verbringen.

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  • Im 10ten Band kommt fast wieder das Feuer der ersten Bände zurück

    Todeszimmer
    Thommy28

    Thommy28

    08. November 2014 um 16:37

    Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Ich ergänze nur meine persönliche Meinung: Es ist erstaunlich, dass es dem Autor gelingt, nach nunmehr 10 Bänden dieser Reihe, immer noch zu überzeugen. Das hat absoluten Seltenheitswert. Auch dass es gelingt, den Spagat zu schaffen, zwischen den treuen Serienlesern und einem Einsteiger, ist ungewöhnlich. Auch ein "Neuling" kann sich mühelos in die Protagonisten einfühlen; trotzdem werden die Serienleser nicht mit zu vielen, quälenden Wiederholungen genervt. Bravo! Der Spannungsbogen wird über die gesamten gut 600 Seiten hin aufrechterhalten und - wie üblich - gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Auch das Thema ist aktuell gewählt und kann überzeugen. Für mich qualitativ eine Rückkehr zu den Ursprüngen der Serie. Ich habe lange darüber nachgedacht wie viel Sterne ich hier vergeben soll und zwischen 4 und 5 geschwankt. Auch wenn die 5 Sterne sicher etwas wohlwollend sind, habe ich mich in Anbetracht des Aufwärtstrends der schon im Vorgänger "Opferlämmer" zu bemerken war und in Anerkennung dieses Trends zu 5 Sternen entschieden.

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  • Der kleine Fleischer

    Todeszimmer
    Bellexr

    Bellexr

    25. September 2014 um 18:08

    Auf den Bahamas wird in einem Hotelzimmer der antiamerikanisch gesinnte Aktivist und Blogger Roberto Moreno von einem Scharfschützen ermordet. Staatsanwältin Nance Laurel ist fest davon überzeugt, dass die Ermordung des US-Bürgers im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes geschah. Der Geheimdienst schiebt die Schuld auf südamerikanische Drogenkartelle. Nance Laurel engagiert Lincoln Rhyme und Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Doch dieses Mal stehen Rhyme und seinem Team kaum Spuren zur Analyse zur Verfügung, zudem müssen die Ermittlungen möglichst lange geheim bleiben, um den Geheimdienst nicht auf den Plan zu rufen.   Jeffrey Deaver beginnt seinen Thriller mit der Ermordung von Roberto Moreno, bei diesem Attentat werden zudem noch sein Bodyguard wie auch ein Reporter ermordet. Die Spurenlage auf den Bahamas ist äußerst prekär, da die Polizei an einer Zusammenarbeit nicht sonderlich interessiert ist und Beweise auf rätselhafte Weise verschwinden. So sind Rhyme und sein Team anfangs mehr oder weniger die Hände gebunden. Doch Amelia Sachs begibt sich in den Außendienst und kann so die eine oder andere Spur sichern. Ohne anfangs zu wissen, dass sich bereits der skrupellose Killer Jacob Swann an ihre Fersen geheftet hat. Aber nicht nur Sachs steht auf seiner Todesliste, auch die ambitionierte Staatsanwältin nimmt eine der oberen Plätze ein.   Währenddessen versucht der Leiter des Geheimdienstes alles, um die Ermittlungen von Rhyme und Sachs zu sabotieren. Bei diesem Handlungsstrang zeigt Jeffery Deaver gekonnt die Machenschaften und vor allem auch die Macht der Geheimdienste auf. Sowieso kann man den 10. Fall von Rhyme & Sachs problemlos als Politthriller bezeichnen, denn bei dem Mord, dem noch weitere folgen werden, sind die Strippenzieher die Geheimdienste, die scheinbar keine moralischen Grenzen mehr kennen und Patriotismus – hier eindeutig falsch verstandener – über alles stellen.   Gewohnt detailreich erzählt Jeffrey Deaver seinen Thriller, bei dem Spannung von Anfang an vorhanden ist. Gekonnt werden neue Spuren ausgelegt, der Fall nimmt unvorhersehbare Wendungen an und auch dieses Mal gelingt es dem Autor wieder hervorragend, die Auflösung des Falls bis zum Schluss hinauszuzögern und seine Leser selbst hierbei noch zu überraschen. Trotz seiner Liebe zum Detail gelingt es dem Autor problemlos, den Thriller sehr temporeich und abwechslungsreich zu erzählen und legt dabei wieder sehr viel Wert auf facettenreiche, interessante Charaktere.   Fazit: Auch der 10. Band von Rhyme & Sachs überzeugt mit einer hochspannenden, wendungsreichen und brandaktuellen Story.

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  • Im Dunkeln tappen

    Todeszimmer
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    29. August 2014 um 14:59

    Im Dunkeln tappen Lange Zeit zunächst werden Lincoln Rhyme und seine kongeniale Partnerin, die Polizistin Amelia Sachs (die inzwischen ja auch im Leben seine Partnern geworden ist) bei diesem Fall im Dunkeln tappen. Zunächst tappen müssen. Denn der Tatort liegt außerhalb ihrer Reichweite auf den Bahamas. Und Indizien sind schwer zu erhalten, denn die Polizei dort hat es verdächtig eilig, den Fall bereits als abgeschlossen zu betrachten und auf keinen Fall Dinge um den Mord herum zur Verfügung zu stellen. Weder einfachen Sand noch scharfe Glasscherben noch die tödliche Kugel noch Bilder vom Tatort. Mühsam, Schritt für Schritt, mühen sich die Ermittler daher, ein wenig Licht ins Dunkle des Geschehens zu bekommen. Einerseits durch eine (wie in allem bei Deaver in der Recherche realistisch und ausführlich dargestellt) Internetjagd auf Orte, von denen Emails abgesandt wurden bis hin zu Handys, welche der Täter vielleicht immer noch benutzt. Andererseits wird sich letztendlich der schwer behinderte Lincoln Rhyme selbst der Erschwernis aussetzen, vor Ort seine hervorragenden Beobachtungsfähigkeiten zur Geltung zu bringen. Wobei das nicht ohne Widerstand der dortigen Staatsgewalt und so manch anderer ausgehen wird, die ein hohes Interesse daran haben, die wahren Hintergründe des Morde an einem sehr amerikakritischen Geschäftsmann zu verschleiern. Zieht sich dies alles im ersten Teil des Buches doch um einiges hin und beginnt für den Leser, das hier und da eingeblendete „White Plain“ des Ermittlers (zu oft und zu unübersichtlich, letztlich) leicht zu nerven, zieht das Tempo des Buches nach der ausführlichen Vorbereitung der Fakten und der beteiligten Personen doch (ebenfalls wie bei Deaver gewohnt), zügig an. Vor allem der Part des Gegners ist in diesem Lincoln-Rhyme Thriller ganz hervorragend besetzt. Auch wenn eine deutliche gestalterische Nähe zu „Hannibal Lecter“ ganz offenkundig im Raum steht (mit klaren Unterschieden allerdings, zumindest was das angeht, was bei „Täter 516“ im Buch auf den Teller kommt), gelingt Deaver hier eine tatsächlich furchteinflößende Figur, deren Nutzung des ultrascharfen Küchenmessers durchaus für Schaudern auf breiter Ebene sorgt. Wie Deaver zudem mit Gefahrensituationen spielt (als der letzte Mietwagenfahrer des Ermordeten aufgesucht werden soll), wie er hinter einer vermeintlichen Lösung wieder neue Fäden und überraschende Wendungen eröffnet, das lässt auch diesen Thriller im Ganzen zu einem hervorragend unterhaltsamen, filmreifen Leseerlebnis werden. Auch wenn es zu Rhyme und Sachs wenig Neues zu erzählen gibt, diese Figuren in ihrer inneren Befindlichkeit inzwischen sattsam bekannt sind, durch das Einführen neuer „Mitspieler“ erhält dieser Fall auch von dieser Seite einen neuen Schwung und setzt die unterschwellige Abneigung zwischen Sachs und der beteiligten Staatsanwältin gut in Szene. Wie nun tatsächlich heute „sauber“ gemordet wird, wie Regierungsorganisationen dabei durchaus das Maß verlieren, wie andererseits in einer digitalen Welt ein mehr oder minder „analoger“ Täter seine Kreise zieht und sich der wahre Schuldige erst ganz am Ende überraschend präsentieren wird (und selbst das Opfer mehr und mehr in seiner Rolle fragwürdig wird), das lohnt durchaus die Lektüre dieses neuen Lincoln-Rhyme Falles.

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  • Rhyme und Sachs in ihrem 10. Fall

    Todeszimmer
    WortGestalt

    WortGestalt

    25. August 2014 um 13:58

    Mit „Todeszimmer“ liegt der nunmehr zehnte Band der Lincoln Rhyme-Reihe von Jeffery Deaver vor. Und auch wenn man in diesem Teil auf gewohnte Figuren trifft und vertraute Abläufe wiederfindet, gelingt es Deaver doch, seine Reihe um den querschnittsgelähmten Forensiker Lincoln Rhyme und Detective Amelia Sachs mit immer neuen und ganz unterschiedlich motivierten Fällen fortzuführen. Dieser hier dürfte sein bisher politischter sein. Lincoln Rhyme und Amelia Sachs werden von der stellvertretenden Bezirksstaatsanwältin Nance Laurel um Mithilfe bei einem Fall gebeten. Ein amerikanischer Staatsbürger ist auf den Bahamas erschossen worden, der Mordanschlag trägt die Handschrift eines Profis und Nance Laurel vermutet die Hintermänner in den obersten Regierungsebenen der USA. Damit begibt sie sich mit ihren Ermittlungen auf dünnes Eis, eine Anklage gegen einen Beamten der Bundesbehörden stößt in den eigenen Reihen nie auf Wohlwollen. Ein Fall, der sie ihre Karriere kosten könnte, den sie aber verbissen und voller Ehrgeiz auf Teufel komm raus vor Gericht bringen will. Für den Prozess benötigt sie allerdings hieb- und stichfeste Beweise. Und hier kommt Lincoln Rhyme ins Spiel. Er soll ihr helfen, die wenigen Spuren und Indizien zu einer schlüssigen Beweiskette zu verknüpfen. Gemeinsam mit den anderen, aus den Vorgängerbänden bekannten Teamkollegen beginnen Rhyme und Sachs im Dreck zu wühlen und wirbeln dabei mächtig viel Staub auf... So gut dieser Fall auch letztlich wieder durchkomponiert ist, er braucht doch ein bisschen, um in die Gänge zu kommen. Er ist etwas trockener und im Mittelteil auch etwas zäher, vor allem aber viel politischer als die anderen Fälle des Ermittler-Duos. Und das erscheint fast logisch, merkte man den jüngeren Deavern doch immer wieder verstärkt das amerikanische Trauma von 9/11 deutlich an. Fast kein Thriller, in dem die Anschläge vom 11. September nicht in irgendeiner Weise reflektiert wurden. Nicht aufdringlich, sondern eher wie ein leises Flüstern, dass die Gedanken der Figuren immer wieder unterwandert hat, und sei es nur ein Blick auf die veränderte New Yorker Skyline. Wie eine Narbe, an der man immer wieder unbewusst kratzt. Es gibt natürlich auch wieder einen raffinierten Killer, der wie bei Deaver immer dieses gewisse Etwas mitbringt, aber er geht hier in all den politischen Machtspielchen fast ein wenig unter. Die richtige Spannung kam bei mir erst im letzten Drittel von „Todeszimmer“ auf, davor ist das Buch aber höchst aufschlussreich und mit vielen interessanten Themen gespickt. Wie immer gekonnt erzählt, baut Deaver hier interessante Standpunkte und Sichtweisen zum Thema innere Sicherheit, Terrorismus und Patriotismus ein und fordert so Gedankenspiele beim Leser heraus. Was ist richtig, was ist falsch? Bei politischen Themen oftmals nicht mehr klar zu unterscheiden. Und das setzt „Todeszimmer“ hier sehr gut um. Seine Stellung in der nun 10-teiligen Lincoln Rhyme und Amelia Sachs-Reihe nimmt „Todeszimmer“ in meinen Augen aber als absolut schlüssige und sowohl logische wie konsequente Weiterentwicklung in der Figurenzeichnung ein. Wenn man bedenkt, dass der erste Band bereits 1997 erschienen ist, muss man einfach festhalten, dass es Deaver immer gelingt, den aktuellen Zeitgeist zu treffen und sich mit seinen Figuren immer weiter nach vorn zu bewegen. Und so muss man in diesem Band vielleicht ein wenig auf die gewohnte und vertraute Tatortarbeit verzichten, ein bisschen weniger von den heißgeliebten forensischen Details als in den Vorgänger hinnehmen, und kommt trotzdem am Ende zu dem Schluss, dass sich auch dieser Deaver wieder gelohnt hat zu lesen. Fazit: „Todeszimmer“ ist ein Buch für langjährige Leser der Lincoln Rhyme-Bücher. Zum Einstieg in die Reihe oder in Jeffery Deavers Gesamtwerk würde ich ihn als ungeeignet empfinden, spiegelt er doch nicht so gut wie andere Bände wieder, was alles in einem Thriller von Jeffery Deaver stecken kann. Es ist ein Buch für alle, die Rhyme und Sachs schon lange begleiten und sich auf die Weiterentwicklung der Figuren, einen neu motivierten Fall und das Lesevergnügen eines Deavers freuen. Und auch wenn es hier zunächst augenscheinlich etwas ruhiger zugehen mag, das Buch lohnt! Bewertung: Stil: 5 Sterne Idee: 4 Sterne Umsetzung: 4 Sterne Figuren: 5 Sterne Plot-Entwicklung: 3 Sterne Tempo: 3 Sterne Tiefe: 5 Sterne Komplexität: 5 Sterne Lesespaß: 4 Sterne Durchschnittliche Bewertung: 4,22 Sterne Gesamteindruck: Ganz runde 4 Sterne für den 10. Lincoln Rhyme-Band. Rezension von http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Todeszimmer von Lincoln Rhyme

    Todeszimmer
    SusySpoerler

    SusySpoerler

    20. August 2014 um 08:49

    Klappentext: Ein Scharfschütze, ein blutiger Auftragsmord, ein übermächtiger Gegner In einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen. Sein Bodyguard und ein Reporter sind ebenfalls tot - und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers rückt ... Zum Buch: Robert Moreno wird auf den Bahamas in seinem Hotelzimmer kaltblütig von einem Scharfschützen erschossen. Mit ihm wird sein Leibwächter und ein Journalist erschossen. Robert Moreno ist amerikanischer Staatsbürger und durch ein einschneidendes Ereignis während seiner Jugendzeit wurde er ein immer größer werdender Gegner der amerikanischen Regierung und besonders der Außenpolitik. Durch seine Reportagen und Internetbeiträge forderte er die Menschen auf, ihm bei bestimmten Kleinprojekten in ganz Mittel- und Südamerika zu helfen, die eine schnelle und gute Hilfe in Krisengebieten direkt vor Ort unterstützen. Durch sein starkes Engagement und seine Hartnäckigkeit hat er schnell die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jedoch gelang er dadurch auch immer weiter in den Fokus des US-Geheimdienstes. Er wird auf eine sogenannte Todesliste gesetzt. Ein Whistleblower innerhalb der Organisation übermittelt nach der Ermordung von Robert Moreno den konkreten Tötungsauftrag an die Staatsanwaltschaft. Die ambitionierte Nance Laurel von der Staatsanwaltschaft will diesen Fall und einiges darüber in Erfahrung bringen. Sie bittet Lincoln Rhyme und Amelia Sachs um die Hilfe bei der Suche nach den Hintermännern der ganzen Organisation. Doch plötzlich verschwinden Zeugen, Kontaktpersonen und die Ermittler geraten selbst ins Visier der geheimen Machenschaften ...  Fazit: Der zehnte Band der Ermittlungsreihe Lincoln Rhyme ist genauso gelungen wie vorherige Bücher aus der Reihe. Obwohl man denkt, dass nach so vielen Büchern aus der Reihe keine neuen Eigenschaften der Ermittler und Protagonisten auftauchen können, erfährt der Leser immer wieder neue charakteristische Züge bezüglich der Protagonisten. "Todeszimmer" bleibt auf einem hohen Niveau und bleibt spannend und dynamisch bis zum Schluss. Das Thema dieses Buches, Intrigen, Geheimorganisationen, verdeckte Ermittlungen des amerikanischen Untergrunds greift der Autor sehr gut auf und alles ist bis in das kleinste Detail recherchiert und durchdacht. Die 600 Seiten des Buches sind voller Spannung, packendem Einfallsreichtum und detaillierten Einzelheiten aufgebaut und es zieht sich durch bis zu einem furiosen Finale der Geschichte. Jeffery Deaver ist ein Meister seines Genres. Dieser Politthriller ist ihm richtig gut gelungen. Absolut empfehlenswert! 

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  • Lincoln Rhyme ist zurück!

    Todeszimmer
    Nirena

    Nirena

    17. August 2014 um 11:09

    Fast drei Jahre mussten die Fans von Lincoln Rhyme auf einen neuen Fall des Spurenpapstes warten. Mit der Zeit wachsen natürlich auch die Erwartungen und immerhin haben wir es hier mit dem zehnten Teil der Reihe zu tun. Es gibt nicht viele Reihen, wo sich die Protagonisten ihre Anziehungskraft für den Leser so lange bewahren können. Was ich an den bisherigen Teilen zu schätzen gelernt habe und was in meinen Augen ein klarer Vorteil dieser Reihe zu sein scheint, ist, dass der jeweilige Fall immer in ein komplexes Thema eingebettet ist, ob politischer oder kultureller Natur, und dadurch jedesmal komplett anders erscheint, nicht wie eine x-te Variation eines Themas und darüber hinaus bietet sich jedem Leser die Möglichkeit, eine Menge Neues zu erfahren oder hättet ihr gewusst, dass jemand der in Puerto Rico geboren wird automatisch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt? Abgesehen davon sind es natürlich die Hauptprotagonisten, die eine Reihe tragen und dass Lincoln, Amelia und auch "der Grünschnabel" dazu in der Lage sind, haben sie bereits ausreichend bewiesen. "Todeszimmer" kann unabhängig von der Kenntnis der bisherigen Teile gelesen werden, die Lebensläufe und Entwicklungen unserer Protagonisten kann man aber natürlich nur wirklich zu schätzen wissen, wenn man sie von Anfang an verfolgt. Ein typischer Jeffery Deaver ist kein Buch, das man verschlingt, denn die Spannung kommt auf leisen Pfoten, es will genossen werden und man muss sich darauf einlassen wollen und können - dann allerdings hat mein einen faszinierenden Thriller von besonderer Güte - für alle Lincoln Rhyme - Fans ein Muss, für alle crimethrill-Liebhaber eine absolute Empfehlung!

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  • Perfekt geplotteter Thriller

    Todeszimmer
    Havers

    Havers

    Sehnsüchtig erwartet, jetzt endlich erschienen: Todeszimmer" von Jeffery Deaver, der zehnte Band der Thriller-Reihe mit Lincoln Rhyme, Superhirn, Forensiker und von den Schultern abwärts gelähmt. Ihm zur Seite stehen Amelia Sachs, Polizistin, Assistentin und Lebensgefährtin, sowie Thom Reston, Lincolns Blitzableiter" und Mädchen für alles" und sein ehemaliger Partner, Detective Lon Sellitto. Lincoln Rhyme hat sich zu einer experimentellen Operation entschieden, die ihm eventuell die Beweglichkeit seines Armes wiedergeben könnte - eventuell, wohlgemerkt. Der Termin dafür rückt näher, als er glücklicherweise von der Staatsanwaltschaft aus seinen Grübeleien gerissen wird. Robert Moreno, ein regierungskritischer Politaktivist, wurde auf den Bahamas von einem Scharfschützen aus großer Distanz erschossen. Auch sein Leibwächter sowie der Journalist, der Moreno wegen eines Interviews aufgesucht hatte, sind dem Anschlag zum Opfer gefallen. Der stellvertretenden Staatsanwältin liegen Informationen vor, nach denen die US-Geheimdienste eine Liste mit Regimekritikern erstellt haben, die es auszuschalten gilt. Interessanterweise wird dieses Vorhaben von der amerikanischen Regierung gebilligt und unterstützt, was die Staatsanwaltschaft so nicht hinnehmen will und deshalb Lincoln Rhyme bittet, den Fall zu untersuchen. Amelia Sachs kümmert sich um die Vergangenheit des Opfers und ermittelt vor Ort in Manhattan, während Rhyme die Ergebnisse auswertet und in bewährter Manier Zusammenhänge herstellt. Er identifiziert den Attentäter als Jacob Swann, ein skrupelloser Killer, der nicht davor zurückschreckt, weitere Morde zu begehen. Und wenn Rhyme ihm das Handwerk legen und die Hintermänner entlarven will, muss er in die Karibik reisen... Wie bereits in den Vorgängerbänden präsentiert Jeffery Deaver seinen Lesern mit Todeszimmer" einen absolut perfekt geplotteten Thriller, der bereits von Beginn an mit einem hohen Tempo aufwartet. Und obwohl der Autor zahlreiche Nebenhandlungen und Informationen, die auf den ersten Blick nichts mit der Geschichte zu tun haben, in seine spannende Story integriert, wird es zu keinem Zeitpunkt zäh oder kommt gar Langeweile auf, im Gegenteil. Dieser mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Autor beherrscht sein Handwerk perfekt, was sich am deutlichsten in den zahlreichen Finten zeigt, mit denen er gerade dann aufwartet, wenn der Leser meint, nun hätte er die endgültige Lösung parat. Thrillerkunst vom Feinsten, die der Geschichte eine völlig unerwartete, aber immer logisch nachvollziehbare Wendung gibt. Deaver bietet unterhaltsame, temporeiche Hochspannung, garniert mit Episoden aus dem Alltagsleben der Protagonisten, die es menscheln" lassen - wer nach einer spannenden Urlaubslektüre sucht, sollte diesen Thriller unbedingt einpacken!

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