Jeffery Deaver Wahllos

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Inhaltsangabe zu „Wahllos“ von Jeffery Deaver

Seine größte Waffe ist deine Angst! Ein Konzert in einem beliebten Nachtclub endet für die Besucher in einem Albtraum, als ein Feueralarm ausgelöst wird. Der Notausgang ist blockiert – es kommt zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt und stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich bei den Geschehnissen um ein tragisches Unglück handelte. Ein psychopathischer Täter hat offenbar die Angst der Konzertbesucher ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance muss alles daransetzen, ihn unschädlich zu machen, denn sie ist sicher, dass er wieder zuschlagen wird …

hoch interessanter Thriller mit einem ungewöhlichen Mörder

— ban-aislingeach

Toller Thriller mit einem ungewöhnlichen Plot

— Thommy28

Aktuelles Thema spannend umgesetzt!

— QueenDebby

Wieder ein großartiger Kathryn Dance. Sehr empfehlenswert.

— Winterzauber

Einer der besten Kathryn-Danae-Thriller!

— victoriaskrams

Der abscheuliche Drang des Täters – 4. Teil der Reihe um DCI Kathryn Dance

— Nisnis

klasse Thriller mit hervorragendem Plot

— Frauke2202

Wieder ein genialer Thriller des Autors :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

sehr ruhig, zu ruhig für einen Deaver

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannender vierter Fall von Kathryn Dance.....

— Bjjordison

Stöbern in Krimi & Thriller

Tausend Teufel

Ein großartiger, weitaus härterer Krimi, wie der erste! Unbedingt lesen!

NiliBine70

Toteneis

sehr spannend, mir gefällt die Reihe sehr gut

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  • hoch interessanter Thriller

    Wahllos

    ban-aislingeach

    02. August 2017 um 18:11

    Der Thriller „Wahllos“ wurde von dem amerikanischen Autor Jeffery Deaver geschrieben. Es handelt sich dabei um den vierten Band der Kathryn Dance Reihe. Man kann das Buch lesen auch ohne die anderen Bücher zu kennen, dennoch möchte ich mitteilen, dass das erste Buch der Reihe „Die Menschenleserin“ heißt. „Wahllos“ ist am 24.10.2016 erschienen und umfasst 576 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Kathryn Dance. Heute hat man wohl am meisten vor Terroristen und Panik Angst, dennoch versucht man nicht immer daran zu denken, denn dies würde einen verrückt machen. Während einem Konzert bricht plötzlich Feuer aus und die Notausgänge sind blockiert. Die Menschen verwandeln sich in ein Tier, welches ausbrechen will und jeder denkt nur noch an sich. Man steigt auf Menschen und tötet sie ohne dies genau mitzubekommen. Ein tragischer Anschlag, aber es kommt noch viel schlimmer. Die Agentin Kathryn Dance bemerkt, dass es kein Feuer gab, sondern das nur ein Fass vor dem Club gebrannt hat. Wieso hat der Täter so gehandelt und wird es einen neuen Anschlag geben? Kathryn Dance ist eine faszinierende Agentin. Nicht nur dass sie eine alleinerziehende Mutter ist seitdem ihr Mann bei einem Unfall ums Leben kam, sondern sie kann die Menschen auch lesen. Sie ist eine Verhörspezialistin und taucht tief in die Psyche der Menschen ein, welche sie verhört. Es ist hoch interessiert zu lesen wie sie mit scheinbar einfachen Fragen die Leute dazu bringt mehr zu erzählen als sie wollen und wie sie das Benehmen der Leute erklärt. Ich kann ihrem besten Freund Michael O’Neil nur zustimmen sie ist viel zu mutig und manchmal zu intelligent, so dass sie denkt das sie den Mörder finden kann ohne das ihr großartig etwas passieren könnte. Manchmal hätte ich ihr gerne gesagt, dass ihre Kinder sie doch brauchen. Sie ist loyal und eine sehr sympathische Person. Mit ihr kann man wunderbar mitfühlen und endlich entwickelt sich ihr Privatleben in jene Richtung, welche ihr mir schon immer gewünscht habe. Auch die anderen Nebencharaktere, hauptsächlich ihre Freunde, ihr Partner, ihre Familie und die anderen Agenten geben eine gute Mischung aus mit denen man auch mitfühlen kann. Vor allem fand ich den Mörder hochinteressiert und bis zu Letzt kam ich nicht darauf wer er ist.  Nach dem Abschließen des Buches konnte ich einfach nur Wow sagen und habe das Buch meiner Mum in die Hände gedrückt und dabei mag sie eigentlich andere Autoren wie z.B. Karen Rose. Doch diesen grandiosen Thriller muss man einfach lesen. Der Schreibstil des Autors ist einfach faszinierend, lässt sich flüssig lesen und je nachdem wer im Vordergrund steht ändert sich perfekt die Rede und die Taten. Hut ab vor allem dafür wie toll er die Kinder getroffen hat, denn solche zu schreiben stelle ich mir sehr schwer vor. Die Gedanken von Kathryn, wenn sie mit Menschen zu tun hat und diese teilweise unbewusst analysiert ist auch hoch interessiert. Auf der einen Seite würde ich dies auch liebend gern tun können, aber auf der anderen Seite möchte ich dann doch nicht wissen was die Menschen von mir denken und ich denke mein Umfeld wäre auch nicht glücklich, wenn ich dies könnte. Grandios finde ich auch, dass im Buch drei Fälle verstrickt sind und auch wenn diese nicht zusammengehören, so stört es einen nicht, sondern kommt einem am Ende, wenn man alle Puzzlestücke in den Händen hält, einfach genial vor. Sehr interessant fand ich auch den Mörder, welchen man kennen lernt, aber dennoch bis zum Ende nicht weiß wer er ist und wieso er tatsächlich mordet. Ich fand den Mann schon erschreckend, wobei ich ihn nicht ins Gefängnis, sondern in die Psychiatrie bringen würde. Auch die Mischung zwischen den einzelnen Fällen und Kathryns Privatleben ist einfach klasse. Schade fand ich nur, dass ich mir die Umgebung nicht so gut vorstellen konnte, dieser Fall hätte überall spielen können, dennoch ziehe ich dafür keinen Punkt ab. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich für Thriller Leser und wie oben gesagt habe ich das Buch auch meiner Mum, welche gerne Karen Rose liest, zu lesen gegeben.

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  • Toller Thriller mit einem ungewöhnlichen Plot

    Wahllos

    Thommy28

    02. August 2017 um 17:42

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine  persönliche Meinung:Nachdem ich den ersten drei Bänden dieser Reihe - trotz relativ guter Bewertungen - nicht allzuviel Lob aussprechen konnte war ich von diesem Buch sehr positiv überrascht. Endlich ist dem Autor mal ein Plot eingefallen, den der fleissige Thrillerleser nicht schon x-Mal in ähnlicher Form gelesen hat.Ausserdem hat er in diesem Fall allzu große Detailgenauigkeit - die mich in anderen Büchern der Reihe manchmal genervt hat - diesmal vermieden. Das Buch kann mit einem guten, durchgängigen Spannungsbogen aufwarten und die Schreibweise des Autors ist ja ohnehin ohne Zweifel sehr angenehm. Gekonnt mixt er mehrere verschieden Fälle mit einer guten Portion persönlicher Probleme der Protagonistin, ohne die eine oder andere Seite zu übergewichten. Dass dabei immer wieder sehr überraschende Wendungen eingebaut wurden, versteht sich für den Reihenleser von selbst.Für mich ist dieser Band eindeutig der bisherige Höhepunkt der Reihe.  

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  • Perfide und beängstigend

    Wahllos

    Malibu

    13. January 2017 um 10:41

    Ein Killer, der es auf die Wahrnehmung der Menschen abgesehen hat - er treibt sie in den Tod, nicht von eigener Hand. Gibt es etwas Schlimmeres? Der Autor Deaver lässt seine Kinesik-Expertin Dance mal wieder eine Nadel im Heuhaufen suchen, ob sie dabei Glück hat, könnt ihr im 4. Band lesen. In einem beliebten Nachtclub in Monterey gibt es ein Konzert, bei welchem viele Besucher sind. Jedoch endet das Konzert gleich nach Beginn in einem Albtraum für die Besucher, da der Feueralarm ausgelöst wird und die Notausgänge blockiert sind - es kommt zu einer Massenpanik, wobei viele Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt in diesem Fall und stößt auf einiges, was infrage stellen lässt, dass es sich hierbei um ein Zufall handelt. Ein Täter, der die Angst der Menschen ausnutzt, war hier am Werk. Dance muss alles daran setzen, ihn zu bekommen, denn er wird es mit Sicherheit wieder tun... Das ist der 4. Band der Dance-Reihe - ich muss gestehen, ich habe den ersten gelesen und dann erst wieder jetzt den 4. Die ganze Entwicklung der kinesischen Ermittlerin ging an mir vorbei, ich denke aber, dass das nicht allzu schlimm ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die es mit allem und jedem aufnimmt und dabei ist sie ganz schön gerissen - fast oder genauso wie ein psychopathischer, intelligenter Killer, mit welchem sie es hier zweifelsohne zu tun hat! Man begleitet sie Schritt auf Schritt und auch in ihrem persönlichen Umfeld geht es etwas chaotisch zu. Man bekommt also einige Stränge vorgesetzt aus dem Leben der Ermittler. Der Killer selbst ist ein intellegenter Mann - leider! Er führt die Ermittler ganz schön an der Nase herum und zieht sein Ding so durch, wie er das vor hat. Man selbst bekommt eine Gänsehaut, wenn man überlegt, wie er mit der Angst der Menschen spielt und damit Erfolg hat. Die Szenen laufen vor dem Auge ab wie ein Film im Kino und lassen einen richtig gruseln vor so viel Grausamkeit. Wie wird man so oder ist das schon immer in einem drin? Der Autor hat den Täter auf jeden Fall sehr detailgetreu gezeichnet und man kann sich fast hineinfühlen, wie sich so ein krankes Denken anfühlt. Der Schreibstil sowie die Spannung halten einen auf dem laufenden Band im Lesefluss fest. Auch wenn man die vorherigen Teile nicht gelesen hat, so ist man doch sofort gefangen und möchte wissen, wie es um die Ermittler weiter geht und was für neue Fälle sie lösen müssen. Das Ende haut dann doch noch alles raus - etwas unrealistisch und vieles zu schnell, aber es passt zur Handlung und man kann sich schnell damit anfreunden. Ich z.B. bin schon sehr gespannt, wie es hier weiter geht, vor allem auch das Zwischenmenschliche! Unbedingt empfehlenswert, die Deaver sowieso schon gern lesen - und für die, die ihn noch nicht kennen, ein guter Anfang, ihn kennenzulernen. Man wird es auf keinen Fall bereuen, perfide Ideen und hochgradige Spannung - ein weiterer Lieblingsautor in meinem Regal.

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  • Nicht schlecht, aber das kann er besser

    Wahllos

    Nirena

    09. December 2016 um 18:52

    "Wahllos" ist der vierte Teil von Jeffery Deavers Reihe um die Kinesik-Expertin Kathryn Dance. Genau wie Deavers Lincoln Rhyme-Reihe, mag ich auch die Bücher über Kathryn Dance sehr gern, zumal die Kinesik ein sehr interessantes und nicht so oft in Büchern verwendetes Gebiet darstellt.Ich glaube nicht, dass Jeffery Deaver richtig schlechte Bücher schreiben kann. Allerdings kann er sehr, sehr gute Bücher schreiben, wodurch andere dann gleich viel deutlicher abfallen. So ging es mir im Großen und Ganzen leider mit "Wahllos". Nachdem Kathryn im letzten Teil, "Die Angebetete", unterwegs war, spielt "Wahllos" wieder in der Monterey Bay, wodurch Kathryns Privatleben wieder mehr Raum einnimmt.Was Jeffery Deavers Bücher so unvergleichlich macht, ist, dass schon die offensichtliche Handlung in der Regel mitreißend und spannend ist - "Wahllos" wirkt aber mitunter langgezogen, als ob die Handlung pausiere. Und das, was Deavers Bücher auszeichnet ist, dass am Ende alles doch noch ganz anders ist, als es schien. Ja, in Ansätzen ist dies auch in "Wahllos" vorhanden, aber das große Überraschungsmoment blieb aus. Das kann er besser!Dennoch ist "Wahllos" ein interessantes Buch mit guten Entwicklungen und ja, auch mit Spannung - entsprechend ist meine Kritik sicher Jammern auf hohem Niveau - aber genau dieses Niveau ist es, dass ich von ihm erwarte. Nichts desto trotz bedaure ich es keinesfalls, das Buch gelesen zu haben und werde unter Garantie auch Kathryn Dances nächsten Fall begleiten.

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  • Sehr spannender Thriller

    Wahllos

    victoriaskrams

    30. November 2016 um 10:43

    Ein böses Spiel mit der Angst. Ein Konzert in einem beliebten Musikclub endet sehr plötzlich. Rauchgeruch dringt durch die Lüftungsanlage und die Gäste versuchen zu fliehen, aber die Notausgänge sind versperrt! Die Gäste geraten in Panik und jeder ist sich selbst der Nächste. Menschen werden niedergetrampelt, Gliedmaße brechen und drei Menschen lassen ihr Leben. Kathryn Dance ermittelt in diesem Fall und schnell kommen ihr Zweifel daran, dass dieser Vorfall ein schreckliches Unglück war. Schnell wird klar, dass es sich dabei nicht um eine einmalige Tat handelt, sondern um einen Serientäter, der seine Taten begeht, indem er Massenpaniken auslöst. Mein Fazit: Ich bin sehr begeistert! Man kann sich besonders in der heutigen Zeit sehr gut in diese Situationen hinein versetzen und dieses Spiel mit der Angst macht die Story wirklich spannend und auch realistisch. Deaver hat ein sehr perfides Spiel geschaffen, dass einen einfach an das Buch fesselt. Durch den Perspektivenwechsel bleibt die Spannung durchgehend auf einem guten Level und da es sich nicht einzig und allein um den Täter dreht, sondern noch andere Ermittlungen eine Rolle Spielen und auch Dances Privatleben, kann einfach keine Langeweile aufkommen. Kathryn Dance hat vor einiger Zeit ihren Ehemann durch eine Unfall verloren und lebt nun mit den beiden Kindern alleine. Diesen Verlust spürt man vor allem in ihrem Verhalten sowohl den Kindern gegenüber, als auch ihrem neuen Partner gegenüber. Sie achtet wirklich sehr darauf, sich selbst und ihre Kinder ausreichend zu schützen, ohne dabei eine zu große Mauer zu errichten. Ich mag dieses Zwischenmenschliche sehr und das gibt, meiner Meinung nach, den Büchern auch das besondere Etwas. Neben wirklich spannenden Fällen, hat man auch immer das Privatleben und die Auswirkungen der Fälle in eben diese mit dabei. Definitiv einer der besten Thriller von Deaver. Kaufempfehlung!

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  • Wahllos

    Wahllos

    twentytwo

    28. November 2016 um 11:30

    Kathryn Dance, die eigentlich nur ein paar sicherheitstechnische Details klären sollte, kommt ziemlich schnell zu dem Schluss, dass es sich bei dem Unglück im Nachtclub‚Solitude Creek‘, entgegen allen ersten Vermutungen um eine vorsätzliche Straftat handeln muss. Die Ermittlungsarbeiten haben noch keine brauchbaren Ergebisse vorzuweisen, als es zu einem weiteren mysteriösen, ähnlich inszenierten, Vorfall kommt. Der Verdacht, dass es sich bei dem Täter um einen äußerst raffinierten Psychopaten handeln muss drängt sich immer weiter in den Vordergrund. Seine Vorgehensweise, die auf die Kalkulierbarkeit menschlichen Verhaltens setzt, ist in keinster Weise vorhersehbar und seine Motivation unbegreiflich.Als Dance und ihr Kollege Michael O’Neil einer vagen Spur folgen, treffen sie unvermutet auf den Täter. Den Überraschungsmoment nutzend gelingt es diesem aber in einer turbulenten Hetzjagd zu entkommen, bei der er als Fluchthilfe eine weitere Massenpanik auslöst und so erneut seine Überlegenheit demonstriert. Langsam ergibt sich für Dance ein Handlungsmuster und als sie glaubt seine nächste Tat vorhersehen zu können, ergreift sie sämtliche verfügbaren Maßnahmen um diese zu verhindern. Aber der Täter ist schlauer und Dance erkennt erst in letzter Sekunde dass er sie erneut hereingelegt hat.FazitEine vielschichtige Story, die erst in der zweiten Hälfte an Tempo und Spannung zulegt und den psychologischen Aspekt in seiner ganzen Vielfalt zum Tragen bringt.

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  • Sehr spezieller Fall

    Wahllos

    michael_lehmann-pape

    21. November 2016 um 13:07

    Sehr spezieller FallSo was ist nicht nur Kathryn Dance, der kinetischen Expertin des CBI noch nie untergekommen, sowas ist, soweit sie es überblicken kann (als die Dinge etwas klarer werden), zumindest ihr völlig unbekannt.Dass da einer mordet durch die Auslösung von Panik. Und eben nicht direkt Hand anlegt. Nicht direkt den Kontakt „zum Opfer“ sucht, braucht.Da ist dieses eine Szene am Meer, wo „Er“ eine Touristenfamilie am Strand von Monteray beobachtet. Und Deaver in dieser Szene den Leser sowohl in hohe Spannung versetzt, was das innere Befinden dieses Mannes angeht, zugleich aber auch die Emotionen des Mannes auf den Leser überträgt, indem er eine große Welle langsam aus dem Pazifik anrollen lässt.Während der Vater der Familie seine Kinder, die Gefahr gar nicht bemerkend, immer weiter an die äußere Spitze der in das Meer ragenden Felszunge führt, um eine Aufnahme fürs Familienalbum zu machen.Diese Hoffnung, die im Beobachter entsteht und die Deaver dicht schildert. Dass die Welle die kleine Gruppe erreicht, bevor die Gefahr bemerkt wird, dass der Tod wie ein köstliches Dessert unerwartet vor seinen Augen sich vollzieht. Innerhalb von 3-4 Seiten klärt Deaver hier, was in „Ihm“ vorgeht, worum es dem Mann geht und zieht umgehend den Leser spätestens von da an mit hinein in einerseits die Planungen des Mörders und andererseits das erst langsame Erkennen und Ermitteln von Kathryn Dance.Die durch einen Fehler zeitweise degradiert wurde und eigentlich bei solchen Ermittlungen offiziell gar nichts verloren hat. Sich aber dennoch nicht abhalten lässt, mit ihrem alten Freund und Chef der örtlichen Polizei auf Spurensuche zu begeben. Wobei ihr das Tragen einer Dienstwaffe nicht gestattet ist. Wie Deaver hier und da erwähnt. Was Folgen haben könnte (und haben wird) wenn es eng und gefährlich wird.In der Sprache sehr klar, direkt und einfach lässt Deaver sich dabei (wie gewohnt) Zeit, den Personen und den Lebensumständen näher zu kommen. Kontrastiert die friedliche Szene auf „dem Deck“ mit Freunden und einer schönen Martin Gitarre geschickt mit einer ebensolchen, aber im Gewühl der Panik zerbrochenen Gitarre in dieser Musikkneipe, die den ersten Anschlag des Mörders erleben musste.Wobei Deaver immer wieder für kleine und größere überraschende Wendungen zu sorgen versteht (in der Frage z.B., wer genau denn aus der Anfangsszene heraus diesen Ausbruch von Panik nicht überlebt hat). Was sich allerdings durch das eher ruhige Tempo der ersten zwei Drittel des Buches doch hier und da auch ein wenig zieht und für gewisse Längen bei der Lektüre sorgt.Ein flüssiges, nicht zu hohes Tempo, dass sich erst zum Ende hin steigert, dann aber sehr, eine lauernde Spannung, die im ersten Teil eher nur angedeutet wird, ein Anfang des Thrillers, der mit einem Paukenschlag beginnt und ein Ende, dass Dance selbst (und die Ihren) in Gefahr bringt (und zeigt, wie schnell das geht, das Gefahr im Leben hereinbrechen kann), das kennzeichnet diesen vierten Fall der Kathryn Dance.Eine unterhaltsame, aber erst zum Ende hin temporeicher und spannender werdende Lektüre, die mit dem interessanten und erschreckenden Gedanken der „Wahllosigkeit“ von Opfern geschickt spielt.

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  • Der abscheuliche Drang des Täters – 4. Teil der Reihe um DCI Kathryn Dance

    Wahllos

    Nisnis

    21. November 2016 um 12:02

    Ein Konzert in einem beliebten Nachtclub endet für die Besucher in einem Albtraum, als ein Feueralarm ausgelöst wird. Der Notausgang ist blockiert – es kommt zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt und stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich bei den Geschehnissen um ein tragisches Unglück handelte. Ein psychopathischer Täter hat offenbar die Angst der Konzertbesucher ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance muss alles daransetzen, ihn unschädlich zu machen, denn sie ist sicher, dass er wieder zuschlagen wird …Der Autor:Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffrey Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht.Reflektionen:Wahllos ist der 4. Teil der Reihe um DCI Kathryn Dance. Die sympathische Kinesik- und Körpersprache Expertin ermittelt sozusagen als Menschenleserin beim CBI – California Bureau of Investigation in Monterey. Die Einblicke, die der Autor dem Leser durch die Figur Kathryn Dace in Kinesik- und Körpersprache gewährt, sind äußerst interessant und lehrreich.In diesem Thriller gelingt es DCI Kathryn Dane zunächst nicht, einen Verdächtigen richtig einzuschätzen und muss eine vorübergehende Versetzung als Konsequenz für ihre Fehleinschätzung hinnehmen und das Belächeln direkter Kollegen ertragen. So gerät sie an einen Tatort, an dem viele Menschen auf Grund einer Massenpanik zum Opfer wurden. Jeffery Deaver hat in diesem Thriller einen Täter erschaffen, der mit der Angst der Menschen spielt. Er ist intelligent, er weiß was Menschen in bestimmten Situationen glauben, ganz dem was sie sehen zum Trotz, spielt mit ihren Wahrnehmungen und Empfindungen und benutzt ihre Angst als kaltblütige Waffe gegen sie.Es ist unglaublich erschreckend, wie dieser Täter mit den Wahrnehmungen seiner Opfer spielt. Wie vorausschauend er agiert und wie kaltblütig er seine Verbrechen plant. Jeffery Deaver beschreibt die Szenarien so authentisch und so glaubhaft, dass es mir einige Überlegungen abverlangte, die meinen eigenen Alltag betreffen. Die Figur des Täters strotzt vor absurder Tiefgründigkeit, kreiert Beklemmung und versetzt dem Thriller eine düstere Stimmung.Die Handlung dieses Thrillers ist wieder einmal großartig in Szene gesetzt und Deaver schnürt erneut ein Paket verschiedener Kriminalfälle, an denen die charakterstarken Ermittler zeitgleich arbeiten. Man kann diese Handlungsstränge gut auseinanderhalten, doch ein bisschen mehr Konzentration verlangt der Autor dem Leser schon ab, denn es geht durchaus komplex zu. Wie stets in seinen Romanen fließt auch immer etwas sehr persönliches aus den Leben der Hauptfiguren mit in die Seiten. Dieses Mal ist es Kathryns Sohn Wes, der auf scheinbar düsteren Abwegen unterwegs ist und Töchterchen Maggie wirkt merkwürdig verschlossen. Auch Kathryn Dances Liebesleben kommt hier nicht zu kurz und es bleibt auch weiterhin spannend. Kathryn leistet stets einen Spagat zwischen mehreren Kriminalfällen und ihrem Privatleben.Trotz der wirklich interessanten Story, großartiger Figuren und der geschickt platzierten Cliffhanger fehlt mir dieses Mal eindeutig Tempo. Jeffery Deaver verliert sich sogar in detailverliebten Kapiteln, die die Handlung kaum voranbringen und die Spannung immer mal wieder eindämmen. Erstmalig fühlte ich zwischendurch fast so etwas wie Langeweile. Es geht mir eindeutig zu gemäßigt zu.Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, denn schließlich ist Deaver ein Meister der Verstrickungen und Wendungen, die mich dann gegen Ende, mit schlüssigen Auflösungen auch wieder zufrieden gestimmt haben. Jeffery Deaver gehört mit seinen hoch spannenden Romanen und seinem hervorragendem Schreibstil zu meinen Lieblingsautoren, doch dieses Mal hat er mich nicht ganz überzeugt. Fazit und Bewertung:Wahllos ist ein lesenswerter und spannender Thriller, doch ich bleibe dabei, Jeffery Deavers Lincoln-Rhyme-Thriller sind an Spannung kaum von Deaver selbst zu übertreffen. Wahllos war für mich ein guter Roman, aber ich bleibe doch etwas enttäuscht zurück.

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  • ganz tolles Werk des Autors!

    Wahllos

    Frauke2202

    16. November 2016 um 15:42

    Zum InhaltEin Konzert in einem beliebten Nachtclub endet für die Besucher in einem Albtraum, als ein Feueralarm ausgelöst wird. Der Notausgang ist blockiert – es kommt zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt und stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich bei den Geschehnissen um ein tragisches Unglück handelte. Ein psychopathischer Täter hat offenbar die Angst der Konzertbesucher ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance muss alles daransetzen, ihn unschädlich zu machen, denn sie ist sicher, dass er wieder zuschlagen wird …Zum Autor (Quelle Randomhouse)Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffrey Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht.Zu den Buchreihen (Quelle Randomhouse)Lincoln-Rhyme-Thriller01. Der Knochenjäger (auch bekannt unter "Die Assistentin")02. Letzter Tanz03. Der Insektensammler04. Das Gesicht des Drachen05. Der faule Henker06. Das Teufelsspiel07. Der gehetzte Uhrmacher08. Der Täuscher09. Opferlämmer10. Todeszimmer11. Der GiftzeichnerKathryn-Dance-Thriller01. Die Menschenleserin02. Allwissend03. Die Angebetete04. WahllosJohn-Pellam-Thriller01. Todesstille02. Ein einfacher Mord03. FeuerzeitWeitere Titel des Autors01. Ein tödlicher Plan02. Blutiger Mond03. Nachtgebet04. Schule des Schweigens05. Die Saat des Bösen06. Die Tränen des Teufels07. Lautloses Duell08. Todesreigen (Kurzgeschichten)09. Gezinkt (Kurzgeschichten)10. Nachtschrei11. Schutzlos12. Carte Blanche (James Bond Roman)13. Blinder FeindMeine MeinungDies ist mein erstes Buch des Autors, ich habe somit noch keinen Teil der Reihe gelesen. Das macht hier aber gar nichts. Der Thriller ist spannend und absolut unvorhersehbar geschrieben. Bis zum Ende versteht es Jeffery Deaver den Leser zu fesseln und immer wieder aufs Glatteis zu führen. Glaubt man zu Beginn noch, dass die Spannung aufgrund des Umfangs des Titels bald an Fahrt verlieren wird, so irrt man sich zum Glück. Mich zumindest konnte man mit diesem Titel bis zum Ende fesseln. Die Geschichte erinnerte mich zu Beginn an eine Folge von Criminal Minds, die ich mal gesehen hatte, wo ein Feuer in einem Kino ausbrach. Was an diesem Buch aber wesentlich besser ist? Man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen und sich ganz in der Geschichte fallen lassen. Und dieser Thriller ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass man das Buch kaum weglegen kann. Das Buch weißt absolut unvorhersehbare und spannende Plots auf, mit Wendungen und Ideen, auf die ich nicht gekommen wäre. Im Nachhinein absolut klar und logisch, aber während des Lesens wäre ich nie darauf gekommen. Ich werde auf jeden Fall noch die anderen Werke lesen.

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  • Deaver wie ich ihn mag!

    Wahllos

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2016 um 10:07

    Erstmal zum Cover, das mich schon alleine durch die Farbkombination irgendwie angezogen hat, das gelb ist mal etwas anderes und ein echter Hingucker. Als Fan von Deaver musste ich natürlich das Buch näher betrachten und dann handelt es sich auch noch um einen Teil mit Kathryn Dance, das hat mich besonders neugierig gemacht. Und ich kann euch schonmal so viel verraten, ich habe das Buch förmlich verschlungen.Auf Deaver's Schreibstil ist wieder einmal verlass, die Spannung wird genial aufgebaut und ist jederzeit spürbar auch in den etwas ruhigeren Bereichen der Geschichte. Man startet sehr gut in die Geschichte und ich war sofort gefesselt von der Handlung. Alles wird sehr detailreich beschrieben aber auf eine sehr angenehme, leichte Art und Weise. Auch die Charaktere werden wunderbar detailreich und bildlich beschrieben, Kathryn Dance war mir zwar bekannt aber man hat sie nochmal ganz neu kennen lernen dürfen, was wirklich hilfreich war, da es schon etwas her ist, das ich das letzte Buch über sie gelesen habe.Besonders gut haben mir die ständigen Wendungen gefallen, wodurch ich zu keiner Zeit hervorsehen konnte, wie sich die Geschichte weiter entwickeln würde und somit blieb es auch die ganze Zeit spannend. Es war erstaunlich, wie bedrückend manche Situationen waren, sie waren nicht unbedingt blutrünstig aber psychisch belastend. Der Autor hat es mal wieder geschafft mich komplett zu begeistern, die Mischung zwischen Spannung pur und den etwas ruhigeren Abschnitten hat mir gut gefallen, fast 600 Seiten Nervenkitzel hätte ich in diesem Fall auch nicht überlebt. So konnte man zwischendurch auch mal durchatmen und hat nette Informationen gesammelt. Das Ende hätte meiner Meinung nach etwas actionreicher sein können, da hat mir der Wow-Effekt ein bisschen gefehlt, trotzdem war ich überrascht und das ist meiner Meinung nach immer das wichtigste. Eine gelungene Fortsetzung der Kathryn Dance Reihe und ein Buch das ich gerne weiter empfehlen werde.Fazit:Spannung, Action, bedrückende Atmosphäre, was braucht man mehr für einen guten Thriller? Deaver hat mich wieder einmal begeistern können und ich habe mich sehr über die Fortsetzung der Kathryn Dance Reihe gefreut. Jeder Fan von Deaver sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen!

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  • Wahllos

    Wahllos

    Kleine8310

    02. November 2016 um 23:47

    "Wahllos" ist der vierte Band der Thrillerreihe um die Protagonistin Kathryn Dance, geschrieben von Jeffery Deaver. Für mich war dieses Buch das erste aus dieser Buchreihe und ich muss sagen, dass ich problemlos in die Story hineingefunden habe. Zwar hatte ich, besonders im Bezug auf das Privatleben von Kathryn Dance ein paar Lücken, aber das Buch liess sich trotzdem super lesen, vorallem, weil der behandelte Fall in sich abgeschlossen ist.   In diesem Band der erfolgreichen Thrillerreihe bekommt es die Ermittlerin Kathryn Dance mit einem albtraumhaften Fall zu tun. Alles beginnt damit, dass in einem Nachtclub, während eines Konzerts der Feueralarm ausgelöst wird und die Notausgänge blockiert wurden. Kurz darauf kommt es zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen zu Tode kommen. Bald darauf zeigen die Ermittlungen, dass ein psychopathischer Täter alles perfide geplant hat und auch noch nicht am Ende ist. Was Kathryn besonders unter Druck setzt ist die Unberechenheit des Täters, wegen der man nicht wissen kann, was dieser als nächstes plant ...   Der Einstieg in diesen Thriller ist mir sehr gut gelungen. Jeffery Deaver hat einen total angenehmen und auch flüssig zu lesenden Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Der Autor erzählt die Geschichte in verschiedenen Erzählsträngen und was mir richtig gut gefallen hat war, dass er auch den Täter zu Wort kommen lässt. Auch die Mischung aus Privatleben der Ermittler und anderen Themeninhalten habe ich als ausgewogen empfunden.  Den Plot fand ich super, aber leider muss ich sagen, dass mir die Story irgendwie zu wellenförmig vorkam. Es gab durchaus spannende Szenen, aber darauf folgten auch immer wieder Passagen, die mir persönlich zu langatmig und spannungsarm waren. Zudem habe ich diese Wechsel als ein bisschen anstrengend empfunden, denn ich hatte den Eindruck, dass sich der Kern der Geschichte immer weiter verlagerte.   Die Charaktere wurden wirklich schön und authentisch ausgearbeitet und das habe ich sowohl bei den Haupt - und den Nebencharakteren so empfunden. Die Atmosphäre zwischen den Charakteren war sehr angenehm zu verfolgen und es zeigten sich bei dem ein oder anderen auch Entwicklungen.    Die Auflösung der Geschichte fand ich gut gewählt, aber im Vergleich zu den detailliert skizzierten Ermittlungen, kam mir das Finale etwas zu abrupt, beziehungsweise es wurde mir zu schnell und ohne Erklärungen abgehandelt. Insgesamt gab es somit an manchen Punkten noch Potenzial, welches leider nicht genug genutzt wurde, wodurch die Geschichte zwar solide, aber nicht herausragend ist.   Positiv:  * flüssiger und detaillierter Schreibstil * interessante und spannende Grundidee * authentische Charaktere, die gut harmonieren Negativ:  * einige Passagen waren mir zu langatmig und spannungsarm * die Spannungshöhen und Tiefen waren mir zu wechselhaft und das Finale zu abrupt "Wahllos" ist ein solider Thriller, der mir manchmal zu langatmig wurde, aber auch spannende Elemente zu bieten hatte. Mir persönlich waren die Wechsel diesbezüglich ein bisschen zu drastisch und häufig, was leider auch die tollen Charaktere nicht ganz rausreißen konnten!

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  • Seine Waffe ist deine Angst

    Wahllos

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2016 um 20:21

    In einem Club im Süden der USA bricht eine Panik aus. Der Grund: ein Feuer in der Küche. 3 Menschen kommen in den Panik um, viele werden verletzt. Die Ermittlungen von Kathryn Dance ergeben jedoch schnell: ein Feuer gab es nicht, die Massenpanik war provoziert. Doch wer tut so etwas?„Wahllos“ ist der 4. Fall für die Körperspracheanalytikerin Kathryn Dance und konnte mich erstmals nicht komplett überzeugen. Jeffery Deaver schickt seine Ermittlerin in einen eher ruhigen, als auch beklemmenden Fall, der mich aufgrund seiner stark zurückgenommenen Action nicht mitreißen konnte.Die Story beginnt mit meinem Knall. Dance wird aufgrund eines Patzers vom Dienst suspendiert, degradiert in eine Abteilung, die sich um Versicherungsdetails und verspätet eingereichtes Pfand kümmert. Ein Tiefschlag für die toughe Ermittlerin. Dennoch kann Kathryn, der man aus der Sicht eines auktorialen Erzählers folgt, ihren alten Job nicht lassen und kniet sich in den Fall des Clubbrandes richtig hinein. Schnell wird klar: es war kein Zufall, dass es gebrannt hat. Und was noch schlimmer ist: der Täter ist noch lang nicht fertig.Neben den Ermittlungen bekommt man auch einen Einblick in die Welt des Täters. Denn im Gegensatz zu vielen Thrillern stellt der Autor seinen Täter vor, lässt seine Leser tief in seine Gedankenwelt blicken und sogar die Verbrechen planen. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Perspektive des Täters ist für mich sehr reizvoll, ohne dass dabei die spannenden Ermittlungen leiden müssen.Die Figuren sind, wie von Deaver nicht anders gewohnt, vielschichtig und toll beschrieben. Gerade Kathryn Dance gewährt einen umfassenden Blick in ihr Privatleben, was mich begeistert hat. Ihre nahezu alltäglichen Probleme machen die Ermittlerin greifbar, realitätsnah und menschlich. Sie ist keine überzeichnete Starpolizistin, sondern kämpft mit der Pubertät ihrer Kinder, mit den Gefühlen für einen neuen Mann und Freunden gleichermaßen. Klasse!Und dennoch: es fehlte mir an Spannung und Action. Ich kenne Jeffery Deaver mittlerweile seit über 11 Büchern und bisher hat er mich nicht enttäuscht. Dieses Mal lässt er es in meinen Augen zu langsam, zu bedacht und zu ruhig angehen. So wie Kathryn unter ihrer neuen Aufgabe leidet und versucht auszubrechen, so ging es mir auch beim Lesen. Ich wollte die Ermittler einfach nur anschreien, dass sie doch bitte Gas geben sollen, ich wollte dem Täter zurufen, dass er doch mal bitte ein blutigeres Verbrechen begehen soll. Deswegen ist der Roman nicht schlecht, er ist nur einfach ungewohnt still. Das behagte mir nicht.Der Stil von Jeffery Deaver ist flüssig und sehr gut zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt, detailgetreu und kann gefangen nehmen. So lob ich mir das!Fazit: auch wenn es diesmal nicht meine Wahl war, so hat das Buch etwas. Dennoch kann ich es Fans nur eingeschränkt empfehlen.

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  • Wahllos

    Wahllos

    Bjjordison

    26. October 2016 um 08:19

    Dies ist der vierte Teil der Reihe um Kathryn Dance und da ich ein Fan des Autors bin, musste ich dieses Buch natürlich lesen. In diesem Buch hat es Kathryn und ihr Team mit einem Täter zu tun, dem es Freude bereitet Massenpaniken auszulösen. Diesen Hintergrund fand ich ja schon von Beginn an sehr spannend, weil ich finde, es ist mal was Neues, da ich noch nie über einen Täter gelesen habe, der solche Sachen macht. Nun, als ich dann mit dem Buch begonnen habe, war ich von der Geschichte sogleich gefesselt, da der Autor uns gleich mitten ins Geschehen wirft. Finde ich gut gemacht, dass hier nicht ewig rumerzählt wird und es geht dann richtig rasch weiter. Der Plot der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich fand ihn richtig spannend, da der Autor doch auch wieder Wendungen und Ereignisse in die Handlung eingebaut hat, damit man als Leser doch auch noch einige Überraschungen hat und einem nie langweilig wird. Persönlich mag ich den Schreibstil und die Art, wie er die Geschichten erzählt sehr gerne. Die Geschichten sind meines Erachtens nicht zu brutal, sondern belasten den Leser mitunter auf psychologischer Ebene. Diese Art von Büchern finde ich zu bevorzugen, weil ich solche Geschichten interessanter und spannender finde. Auch dieses mal war mir die Hauptprotagonistin Kathryn wieder sehr sympathisch. Sie wirkt sehr glaubwürdig und interessant, da man als Leser auch immer wieder Einblicke in ihr Privatleben erhält. Fazit: 5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für dieses Buch. Fans von Thriller sind hier richtig. Es ist ein wirklich sehr spannendes Buch, das sich trotz der vielen Seiten, sehr schnell und flott lesen lässt.

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