Jeffrey A. Hirsch

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Alle Bücher von Jeffrey A. Hirsch

Jeffrey A. HirschDas kleine Buch der Börsenzyklen
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Das kleine Buch der Börsenzyklen
Das kleine Buch der Börsenzyklen
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Erschienen am 18.12.2015
Jeffrey A. HirschThe Little Book of Stock Market Cycles
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The Little Book of Stock Market Cycles
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Erschienen am 09.03.2012
Jeffrey A. HirschWall Street Börsen Almanach
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Wall Street Börsen Almanach
Jeffrey A. HirschStock Trader's Almanac 2013
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Stock Trader's Almanac 2013
Stock Trader's Almanac 2013
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Erschienen am 02.10.2012
Jeffrey A. HirschStock Trader's Almanac 2012
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Stock Trader's Almanac 2012
Stock Trader's Almanac 2012
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Erschienen am 11.11.2011
Jeffrey A. HirschCommodity Trader's Almanac 2013
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Commodity Trader's Almanac 2013
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Erschienen am 13.11.2012
Jeffrey A. HirschGetting Started in Seasonal Trading Course
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Getting Started in Seasonal Trading Course
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Erschienen am 10.01.2014

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Das kleine Buch der Börsenzyklen" von Jeffrey A. Hirsch

Besser hellsehen können mit Statistik?
R_Mantheyvor 3 Jahren

Die Zukunft zu kennen, mag in den Augen von manchen Börsenspekulanten von besonderem Interesse sein. Da es erwiesenermaßen keine sichere Methode für eine solche Erkenntnisgewinnung gibt, haben die unterschiedlichsten Menschen immer wieder ausgeklügelte Methoden entwickelt, um wenigstens ein Hauch einer solchen Erkenntnis irgendwie zu erhaschen oder sich das auch nur einzureden. Man könnte sich natürlich bei all diesen Bemühungen auch einmal fragen, ob sie denn überhaupt nötig sind. Vielleicht braucht man solche Versuche gar nicht, um an der Börse erfolgreich zu sein? Aber das ist nicht das Thema dieses Buches.

Hier geht es um Börsenzyklen, vorrangig um die der amerikanischen Märkte. Das Buch erschien im Original 2012. Seine deutsche Übersetzung glänzt gleich am Anfang mit einem Druckfehler, den man eigentlich hätte bemerken müssen. Im Vorwort liest man, dass der Autor uns bis 2015 einen Dow Jones von 38.820 Punkten prophezeit. Mal abgesehen davon, dass mir immer wieder ein Rätsel ist, woher Leute die Fähigkeit nehmen, Voraussagen mit einer solchen Präzision zu treffen (38.821,37 wäre wahrscheinlich noch glaubhafter gewesen), stimmt das nicht. 2025 war gemeint, wie man später im Text erfährt. Dort steht unter anderem (Seite 70): "Es ist zu erwarten, dass der Dow Jones die 10.000 noch einmal testet. Und dann nimmt er wahrscheinlich, nachdem er 2012-2013 am Widerstand bei 14.000 Punkten gescheitert ist, in den Jahren 2013-2014 die 8.000 ins Visier ...".

Nun, rückwärts kann man immer alles so wunderbar erklären, nur vorwärts gibt es so ein paar kleine Schwierigkeiten. Dumm nur, dass es gerade auf diese Richtung ankommt, wenn man hellsehen können will. Die Tatsachen, die der Autor 2012 nicht kennen konnte, aber vorhersehen wollte, sprechen eine ganz andere Sprache: Seit Ende 2011 vollzieht der Dow Jones einen glasklaren Aufwärtstrend, der ihn von 10.000 Punkten (September 2011) bis auf 18.000 Punkte (Dezember 2014) katapultierte. Und das mit einigen eher harmlosen Korrekturen. Die 8.000 hat er seitdem nie wieder gesehen. So viel zur Prognosekraft des Autors. Oder allgemeiner zur Nützlichkeit jedweder Prognosen.

Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, ist, aus statistische Aussagen, wie sich die US-Börsen im Präsidentenzylus verhalten, in die Zukunft zu schauen. In der ersten Hälfte des Buches erklärt der Autor solche Aussagen aus historischer Sicht. Mich hat das ermüdet und verwirrt, weil ich den praktischen Nutzen einer solchen Diskussion für die Gegenwart nicht begreifen konnte und mich zusätzlich von der Masse und Vielfalt der Fakten erschlagen fühlte. Im zweiten Teil werden die Erklärungen dann nützlicher. Beispielsweise erläutert der Autor dort seine "Strategie der besten sechs Monate", die einfach darin besteht, im Herbst long zu gehen und im Spätfrühling wieder auszusteigen. Wirklich neu ist das nicht, aber offenbar meist erfolgversprechend.

Diese grundsätzliche Strategie wird dann immer mehr verfeinert, also durch zusätzliche Faktoren differenziert. Später kommen auch noch Betrachtungen über die verschiedenen Wochentage hinzu, die dann auch noch durch Bemerkungen zu Tageszeiten und ihrer Bedeutung für den Handel ergänzt werden. Man darf dabei allerdings nie vergessen, dass es sich dabei immer um statistische Aussagen handelt und nicht um Regeln, wie man sie aus dem normalen Leben kennt.

Wer an solchen Aussagen interessiert ist und meint, damit etwas für den Börsenhandeln anfangen zu können, der wird in diesem Buch sicher zahlreiche für ihn wichtige Aussagen finden. Das Buch enthält jedoch keinerlei Aussagen über einen eventuellen Handel, sondern nur Statistiken und Empfehlungen für eine wie auch immer geartete "Anlage". Über den Nutzen eines solchen Buches kann man sicher streiten. Meine Bewertung sollte man deshalb als neutral auffassen.

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