Abels Tochter

von Jeffrey Archer 
3,6 Sterne bei29 Bewertungen
Abels Tochter
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (19):
leaslesezaubers avatar

Nicht ganz so spannend wie Band 1 aber eben doch ein echter Archer!

Kritisch (2):
Popis avatar

Wiederholungen aus seinem Bestseller "Kain und Abel".

Alle 29 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Abels Tochter"

Der Gigantenkampf zwischen Abel Rosnovski und seinem Feind William Lowell Kane, den Jeffrey Archer in »Kain und Abel« schilderte, setzt sich in der nächsten Generation fort. Florentyna, die Tochter Abels, des legendären »Chicago-Barons«, ist bildschön, hochbegabt, ehrgeizig und die Erbin einer der größten Hotelketten der Welt. Wie ihr Vater geht sie ihren eigenen Weg mit eisernem Willen. Abel liebt sie abgöttisch, und sie vergöttert ihn – aber Florentyna begeht eine Todsünde: sie liebt und heiratet den Sohn seines Todfeindes.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453422049
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.03.2018 bei Random House Audio erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne18
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    tinstamps avatar
    tinstampvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Viele Wiederholungen aus dem ersten Band und etwas zu viel Politik sind meine Kritikpunkte am zweiten Band der Reihe. Trotzdem Sogwirkung!
    Archers vom Tellerwäscher zum Millionärssaga

    Bevor ich den zweiten Band der "Kain & Abel Reihe" zur Hand nahm, war mir bereits bewusst, dass ich auf den ersten 100-200 Seiten vieles lesen werde, was mir bereits bekannt ist. Durch einige Rezensionen, die dieses negativ auslegten, war ich also "vorgewarnt". Ich empfand es allerdings nicht so schlimm, denn dies ermöglicht einige Einblicke in Florentynas Leben, die aus ihrer Sicht manchmal ein bisschen differenzierter rüberkommen.
    Wie aus dem Titel ersichtlich, steht im zweiten Band der Reihe Abels Tochter Florentyna im Mittelpunkt der Geschichte. Wir begleiten sie als Kleinkind bis hin zur (mittel-)älteren Frau in den Fünfzigern. Dadurch entstehen auch die oben angesprochenen Wiederholungen. Vieles ist dem Leser aus Band 1 bekannt, jedoch erfährt man auch Neues über Florentyna, die sehr facettenreich ist und die den Ehrgeiz ihres Vaters, dem Chef der "Baron-Hotels" geerbt hat. Durch ihre Zielstrebigkeit gelingt ihr der Aufbau eines erfolgreichen Modeunternehmens, bevor sie sich ihren Traum erfüllt und sich der Politik widmet. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Ehemann Richard, dem Sohn von Abels Erzfeind William Kane, und ihrem ehemaligen Studienkollegen und Freund Edward, der auch die Führung der Baron-Hotelkette übernimmt.

    Die gewohnte Sogwirkung von Archers Schreibstil bleibt ebenfalls nicht aus. Wir erleben die übliche Mischung aus Intrigen, Verschwörungen und sehr viel Politik. Dies macht den Roman kurzweilig und man ist schnell durch die fast 600 Seiten. Wer die Clifton Saga gelesen hat, wird auch hier einige Parallelen dazu finden. Das politische System wird wieder und wieder vorgekaut, nur sind wir diesmal nicht in Großbritannien, sondern dürfen uns quer durch die amerikanische Politik lesen. Wahlen, die Auszählung der Stimmzettel, Vorstandssitzungen, Abstimmungen und Intrigen sind gewohnte Inhalte und zeigen sehr gut auf, dass Jeffrey Archer selbst in der Politik tätig war. Wo er nicht aufhören kann zu schreiben, beginnt den Leser mehr und mehr zu langweilen. Einzig der rasante und mitreißende Schreibstil lässt einem trotzdem am Buch dranbleiben, ebenso wie die Vielschichtigkeit der Protagonistin.

    "Abels Tochter" wurde bereits 1982 veröffentlicht und erschien nach dem Erfolg der Clifton Saga als Neuauflage bei Heyne. Insgesamt hat mir dieser zweite Band der Reihe weniger gefallen, da mir der politische Teil zu langatmig war.

    Ich habe bereits Rezensionen zum letzten Teil gelesen und mit Verwunderung feststellen müssen, dass "Kains Erbe" anscheinend nicht wirklich Band 3 dieser Familiensaga ist, sondern dass dieser Teil bereits vor mehr als dreißig Jahren als alleinstehender Roman mit dem Titel "Das Attentat" erschienen ist. Die Neuauflage wurde nur etwas umgeschrieben und Florentyna taucht dabei kaum auf. Für mich ein Grund Band 3 nicht mehr zu lesen. Schade!

    Schreibstil:
    Jeffrey Archers Schreibstil ist rasant und temporeich. Die Charaktere sind sehr lebendig. Was mir weniger gefällt ist, dass alle richtige "Wunderwuzzis" sind und die berühmte "vom Tellerwäscher zum Millionär" Geschichte erleben.

    Fazit:
    Viele Wiederholungen aus dem ersten Band und etwas zu viel Politik sind meine Kritikpunkte am zweiten Band der Reihe. Trotzdem gelingt es dem Autor mich wieder an die fast 600 Seiten zu fesseln, die man rasend schnell gelesen hat. Die sprichwörtliche Sogwirkung kann Archer wie kein anderer! Band 3 werde ich aus oben genannten Gründen allerdings nicht mehr lesen.

    Kommentieren0
    34
    Teilen
    Haverss avatar
    Haversvor 5 Monaten
    Mission possible

    In „Abels Tochter“, dem zweiten Band der Kain-und-Abel-Triologie liegt der Fokus, wie man bereits am Titel sieht, auf Abel Rosnovskis Tochter Florentyna und deren Werdegang. Sie ist intelligent und ehrgeizig, hat die entsprechende monetäre Unterstützung im Rücken, so dass es nicht weiter verwundert, wenn sie am Ende ihr großes Ziel erreicht und zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt wird. Natürlich muss sie auf diesem Weg auch Rückschläge hinnehmen, und auch ihr Vater ist nicht immer mit ihren persönlichen Entscheidungen einverstanden. Besonders dann nicht, als sie sich entscheidet, Richard zu heiraten, den Sohn seines Todfeindes William Lowell Kane. Man denkt unwillkürlich an Romeo und Julia, aber im Unterschied zu Shakespeare lässt Archer zwar zu einem späteren Zeitpunkt Richard sterben, aber seine Protagonistin am Leben, so dass der Leser ihren weiteren Werdegang mit Interesse verfolgen kann.

    Das Positive zuerst: für Einsteiger absolut geeignet, denn die Lektüre des ersten Bandes ist nicht zwingend notwendig, werden doch in der ersten Hälfte des Romans die meisten für die Handlung relevanten Information aus „Kain und Abel“ wiederholt. Gleichzeitig ist dies aber auch eine Schwäche. Es ist ermüdend, wenn man Teil eins bereits kennt. Die zweite Hälfte hingegen nimmt dann Tempo auf, wenn Florentynas Werdegang geschildert wird: die Gründung eines eigenen Modelabels, die Übernahme der väterlichen Hotelkette, der Einstieg in die Politik – immer das große Ziel vor Augen.

    Die belletristische Schilderung des „political business“ und die Zielstrebigkeit einer Frau, die sich in dieser Umgebung behaupten muss, wenn sie ihre Pläne verwirklichen will, fand ich durchaus interessant und unterhaltsam zu lesen.

    Das Original wurde 1982 erstmals veröffentlicht und bei Heyne neu verlegt. Inwieweit inhaltlich etwas verändert wurde, kann ich, da mir die Erstauflage nicht bekannt ist, leider nicht beurteilen. Wenn nicht, hat Jeffrey Archer erstaunliche Weitsicht bewiesen. Bin ich eigentlich die Einzige, die Parallelen zu der Tochter des jetzigen US-Präsidenten sieht?

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz so spannend wie Band 1 aber eben doch ein echter Archer!
    Teil 1 war etwas besser aber trotzdem unterhaltsam

    Nachdem mir der erste Teil der Trilogie sehr gut gefallen hat, konnte ich nicht besonders lange warten auch den zweiten Teil zu verschlingen. Jeffrey Archer gehört zu meinen Lieblingsautoren und das hat sich auch durch dieses Buch nicht verändert. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und auch zur Reihe, es vermittelt Aufbruch und zeigt darauf ein Pärchen, was sich auch in der Geschichte widerspiegelt.

    Archer schafft es wieder von Anfang an, mich wieder in die Szene zu versetzen, ich bin sofort wieder in der Geschichte drin, ich konnte mal wieder kaum die Finger vom Buch lassen. Wir lernen nun vor allem Abels Tochter viel besser kennen, was anhand des Titels kein großes Wunder ist. Ich mochte sie auf Anhieb schon alleine wegen ihres Namens und weil sie den Ehrgeiz ihres Vaters hat.

    Aber auch die allgemeine Story geht weiter, die Geschäftswelt und die Geschichte der Banken kommen ebenfalls nicht zu kurz, die Mischung war wieder sehr gut gewählt.

    Einziger Minuspunkt war, dass der Fokus zu sehr auf der Story der Tochter lag und dadurch leider ein paar Sachen gefehlt haben. Die Längen zeitweise haben das auch noch etwas gedrückt, dadurch ging die Spannung manchmal sehr weit runter.


    Fazit:

    Im Vergleich zum ersten Band hat mir dieses Buch nicht ganz so gut gefallen. Das Augenmerk liegt, wie der Titel schon verrät sehr auf Abels Tochter und die Story weist zeitweise ordentliche Längen auf. Trotzdem war die Story wieder spannend und ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil in die Finger zu bekommen. 

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Maxine79s avatar
    Maxine79vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn mich der Schreibstil von Jeffrey Archer auch dieses Mal überzeugt, der Inhalt ist leider eine Enttäuschung.
    Stil überzeugt, Inhalt enttäuscht jedoch

    Nachdem im ersten Band der Kain-Serie eine Familienkrig zwischen den William Lowell Kane und Abel Rosnowski ausgetragen wird, verläuft das zweite Buch dieser Reihe äußerst harmonisch. Aus der Sicht von Abel Rosnowskis Tochter, Florentyna, werden die Erlebnisse des ersten Buches noch einmal durchlebt und sehr ausführlich beschrieben. Nach diesem Rückblick geht es in der Gegenwart weiter und das Leben der erfolgreichen Hotelkettenpräsidenting Florentyna Rosnowski wird in allen Einzelheiten durchleuchtet. Zusammen mit ihrem Mann Richard Kane, dem Sohn des Erzfeindes ihres Vaters, baut sie eine Modekette auf und übernimmt den Vorsitz der Baron-Hotelkette, die ihr Vater gegründet und erfogreich gemacht hat. Unermüdlich arbeitet sie auf die Expansion dieser Hotels hin, doch mit der Zeit merkt sie, dass alles glatt läuft und sie sich langweilt. Durch einige glückliche Umstände gelangt sie in die Politik und ist auch dort sehr erfolgreich. Zum Ende des Buches tritt sie sogar zur Wahl des Präsidentschaftkandidaten an. Sie erfährt überall viel Unterstützung und ist allgemein sehr beliebt. Ob sie es letztendlich wirklich schafft, zur ersten Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt zu werden und welche Steine ihr in den Weg gelegt werden, erfährt der Leser in dieser spannenden Geschichte. Der Anfang dieses Buches hat mir leider, wie vielen Anderen auch, nicht wirklich gefallen. Hat man den ersten Teil gelesen, so könnte man die ersten dreihundert Seiten getrost überspringen. Es handelt sich lediglich um eine in die Länge gezogene Zusammenfassung von „Kain und Abel“. Erst danach beginnt es spannend zu werden und man erfährt Neues aus dem Leben von Florentyna Rosnowski. Trotz des schleppenden Anfangs ist das Buch ausgezeichnet geschrieben und fesselnd erzählt. Ich bleibe gespannt auf das letzte Buch der Reihe und hoffe, die Spannung und Genialität aus der ersten Geschichte wiederzufinden.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    KlaasHarbours avatar
    KlaasHarbourvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Überhaupt nicht verlgeichbar mit dem ersten Buch - Sehr schade.
    Eine Enttäuschung - Leider

    Man muss sofort sagen, dass der Klappentext nicht wirklich irgendetwas über das Buch verrät. Die erste Hälfte des Buches stellt eine Nacherzählung der Ereignisse aus dem ersten Band in kürzerer und einfacherer Form dar, bei der der Fokus jedoch bereits auf die Sicht von Florentyna Rosnovski (die Tochter eines der Protagonisten aus dem ersten Teil) gelegt wird – hier also soweit nichts Neues für den Leser. Darauf folgt dann das Unbekannte. Wir begleiten Florentyna auf ihrem Weg von einer erfolgreichen Managerin zur bekannten politischen Größe in Washington, die eigentlich nur ein Ziel hat – gewinnen.

    Ich bin mit der Freude über den ersten Band in dieses Buch gegangen, in der Hoffnung ein weiteres Meisterwerk vorzufinden. Dass ein kurzer Wiederholungsteil unumgehbar war, hatte ich mir schon gedacht. Trotzdem, knapp 300 Seiten, auf denen nichts anders passiert, als das, was wir schon aus „Kain und Abel“ kennen, ist schon eine Enttäuschung. Aber gut, da muss man nun mal durch, es wird sich wohl lohnen – dachte ich. Irgendwann geht es dann wirklich mal mit Florentyna, ihrem Mann und dem politischen Werdegang los. An sich gefällt mir die Idee ganz gut, Florentyna in die Politik gehen zu lassen, aber ich werfe dem Autor das gleiche vor, was Florentyna so oft in dem Buch vorgeworfen wird: „Du vernachlässigst die Bank und das Hotel!“. Alles was mich am ersten Teil der Reihe so begeistert hat, die Hotelkette, das Bankimperium, gemischt mit Streitigkeiten, Familienhierarchien und unglaublich viel Geld, haben hier komplett gefehlt. Es geht wirklich nur noch um Florentyna und ihre politischen Ambitionen. Archer beschreibt zwar einen realistischen Weg, was den Aufstieg angeht, aber es lief mir einfach zu flüssig. Florentyna Kane steckt jeden Gegner nach und nach in die Tasche, meistert jeden Wahlkampf, egal für welchen Posten, erhält standing ovations für jede Rede und ist einfach ein politischer Überflieger. Und selbst wenn sie mal verliert, schafft sie es doch, darin etwas Gutes zu sehen und es für ihre nächste Mission zu verwenden. Ddie Tatsache, dass sie eine Frau ist, wird in dem Buch zwar so deutlich immer wieder betont, – und auch, dass es ein Hindernis sei – aber wirklich steht es ihr nie im Weg. Auch mit der Atmosphäre des Buches kam ich nicht wirklich klar. Die Geschichte springt immer mal wieder ein paar Jahre, ohne dass dabei einschneidende Ereignisse der Außenwelt genannt würden, die es den Leser das Geschehen einordnen lassen. Es kann auch an mir gelegen haben, aber ich musste mich andauernd daran erinnern, dass wir uns nun in den 1980ern befinden und die Figuren nicht mehr wie auf einem Familienporträt aus dem neunzehnten Jahrhundert aussehen. Vielleicht liegt dies aber auch einfach daran, dass nie spezifizierende Dinge auftauchen… Allein einmal im ganzen Buch wird ein Computer benutzt, während Handys gar nicht vorkommen und man immer noch von Ferngesprächen und Telefonvermittlungen spricht.

    Leider treten auch im Gegensatz zum ersten Buch einige grammatische und orthografische Fehler auf, die wohl bei der Übersetzung geschehen sind. Hin und wieder steht mal „mit“, anstatt „mir oder Sätze wie „Können Sie mir bitte zu zuhören?“ im Text. Vielleicht entstand dies aber auch, da man mehrere Übersetzungen gemischt hat?

    Natürlich ist nicht alles schlecht. Die Story ist wirklich spannend und dadurch, dass immer etwas passiert, kann man sie immer noch als „rasant“ bezeichnen. Auch der Schreibstil bleibt unverändert einfach, wodurch man wirklich nur so durch die Seiten fliegt. Ich muss auch zugeben, direkt nach dem Lesen des Buches ein gutes Gefühl gehabt zu haben, aber jetzt, einen Tag später, fällt mir leider doch auf, wie wenig mir das Buch gefallen hat. Ich habe wahrscheinlich einfach etwas anderes erwartet. Hier kriegt der Leser einen Polit- und Spionagethriller, der mich sehr an Bücher von James Patterson erinnert – durchschaubar und einfach. Und so war es leider auch: Natürlich wusste man schon vorher, dass Florentyna mal eine Wahl gewinnen wird und dass sie zum Ausgleich auch mal verlieren muss… Das Ganze hatte einfach einen komischen Unterton des Billigen.

    Beim Lesen des Buches fiel mir zusätzlich auf, dass Archer zwar Familiendramen schreibt, diese jedoch sehr stark romantisiert! So ist zum Beispiel das erste Wort Florentynas als Kind (die später Präsidentin werden möchte) eine kindliche Version von „Präsident“, was mich schon nah ans Augenrollen gebracht hat. Ich habe auch das Gefühl, dass Archer die beiden Folgebände bei Erscheinen des ersten Buches der Trilogie noch gar nicht geplant hatte, was man besonders am dritten Band merkt. Ich habe bis jetzt nur den Klappentext gelesen, aber es wirkt so unpassend und komplett ohne Verbindung zu den Streitigkeiten der Familien Kane und Rosnovski, dass ich vermute, dass Archer nur eine Geschichte gesucht hat, in die er seine Spionage-Idee einbauen kann, es jedoch trotzdem kein Problem sein durfte, auch nur den dritten Band zu lesen – sehr schade.

    Leider kommt meine Begeisterung nicht annähernd an die überschwängliche Bewunderung über Band Eins und ich freue mich auch nicht wirklich auf den dritten Teil, den ich wahrscheinlich gar nicht mehr lesen werde, zumal er lächerlich wenig mit der Geschichte, für die ich diese Reihe so mochte, zu tun hat. Für Fans der Trilogie wohl eine Enttäuschung, die den Leser mit „Hätte ich den zweiten Teil besser mal nicht gelesen“ zurücklässt – 3/5 Sterne

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Sternleins avatar
    Sternleinvor 7 Monaten
    Ganz gut mit einigen Längen

    So spannend wie der erste Teil war es diesesmal leider nicht, aber trotzdem wurde ich gut unterhalten. Dieses mal geht es nämlich vorwiegend um Töchterchen Florentyna deren Leben wir als leser in diesem Band verfolgen. Es geht los mit ihrer Kindheit, dort begleiten wir sie durch die schönen und auch weniger tollen Abschnitte ihres Lebens und erleben mit wie sie langsam erwachsen wird.

    Sie ist ein sehr ehrgeiziger Charakter der mir aber sehr glaubhaft rüberkam. Florentyna ist es gewohnt zu kämpfen und sie hat auch Fehler gemacht aus denen sie gelernt hat. Sie verbindet eine besonders feste Beziehung zu ihrem Mann, das ich persönlich super fand. Wirkt sie auf den einen an manchen Stellen vielleicht etwas kühl, so zeigt sich doch hier wie vielschichtig sie doch ist. ihr Lebensweg ist auch nicht unbedingt leicht. Ich will hier aber nicht zu viel verraten.

    Wie gewohnt gibt es auch in diesem Teil wieder Ausflüge in die Geschäftswelt der oberen zehn Tausend und Kriesen, Intrigen ect. Manchmal gibt es deswegen einige Längen die mir das schnelle lesen etwas erschwert haben, aber das macht nicht wirklich viel aus.

    Der Schreibstil ist dem Genre angepasst. Auch fand ich besonders die Charaktere toll und glaubhaft dargestellt. Mittendrin gab es für mich einige Stellen die meinen Lesefluss etwas ausgebremst haben, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt, der mich persönlich gestört hat.

    Man sollte in jedem Fall den ersten Band gelesen haben, auch wenn hier wirklich viel Widerholt wird. Es ist für Fans von Familiensagas wirklich lesenswert. Wobei ir der erste Teil einen Tick besser gefallen hat.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Nirenas avatar
    Nirenavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Die Komplexität von Charakteren und historischer und politischer Handlung sind eine Liga für sich
    Und weiter geht es bei Kain und Abel

    "Abels Tochter" ist der zweite Teil der "Kain-undAbel"-Trilogie von Jeffrey Archer. Ursprünglich bereits vor fast 40 Jahren erschienen, wird sie derzeit nach einer Überarbeitung neu aufgelegt.

    Nachdem mich "Kain und Abel" ebenso überzeugen konnte wie die "Clifton"-Saga, habe ich dem zweiten Teil sehr entgegen gefiebert.

    Auf seiner Lesung in Hamburg sagte Jeffrey Archer, er wollte nie ein hochdotierter Preisträger sein, er sehe sich als "Storyteller", als Geschichtenerzähler, und dies tut er mit einer Inbrunst, die den Leser einfach mitreißen muss und auch die Komplexität der jeweiligen Geschichte erklärt.

    Allerdings begann "Abels Tochter" für mich mit einer Enttäuschung, denn dieses Buch wird größtenteils aus Florentynas Perspektive erzählt bzw. konzentriert sich auf Ereignisse und Handlungen, die sie direkt betreffen. Dies schließt auch den Part von ihrer Geburt bis zum Tod von Richards Vaters ein und diesen kennt man, wenn auch nicht so auf Florentyna konzentriert, bereits aus "Kain und Abel", wodurch sich im ersten Teil viele Entwicklungen für den Leser wiederholen. Ich verstehe den Sinn dahinter, hätte mir aber gewünscht, dass dieser Abschnitt deutlich kürzer gehalten worden wäre. Ein Leser, der "Kain und Abel" nicht vorher gelesen hat, braucht sich aber so keine Gedanken zu machen, irgendetwas verpasst zu haben, was Florentyna betrifft.

    Nachdem Abel dann auch hier verschieden ist, kommt die Geschichte in den vom Leser gewohnten Fluß und auch die von Jeffrey Archers Büchern wohlbekannte Sogwirkung ist wieder voll da. Gegen Ende, wenn es auf die entscheidende Präsidentschaftswahl zugeht, kann "Abels Tochter" spannungstechnisch sogar mit den meisten Thrillern mithalten, so atemlos wird man beim Lesen.

    Natürlich sind, neben den historischen und politischen Fakten, die Jeffrey Archer meisterhaft in seine Handlung zu integrieren versteht, es vor allem die Charakere, die die Bücher zu dem machen, was sie sind  - so auch hier und so liebt, leidet, fiebert und erlebt man alles mit Florentyna und ihrer Familie zusammen.

    Vom Beginn abgesehen, hat mir "Abels Tochter" ebenso gut gefallen wie "Kain und Abel" - definitiv empfehlenswert!
    Für die Fortsetzung "Kains Erbe" richte ich mich mental darauf ein, auch aus Richards Perspektive noch einmal die Zeit bis zu Kains Tod mitzuerleben...

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 7 Monaten
    Florentyna konnte mich überzeugen, aber es gab einige Längen


    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Popis avatar
    Popivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wiederholungen aus seinem Bestseller "Kain und Abel".
    Schade

    Wenn man „Kain und Abel“ gelesen hat, braucht man wirklich nicht mehr „Abels Tochter“ lesen.

    Ich liebe Archers Bücher, und „Abels Tochter“ ist in gewohnter Art auch gut geschrieben, jedoch wiederholt es die Geschichte der Rosnovskis und der Kanes, so wie man es eben alles schon bei „Kain und Abel“ lesen durfte.

    Von daher kann ich leider keine Lesempfehlung für dieses Buch geben, wenn man seinen Bestseller „Kain und Abel“ schon gelesen hat.

    Kommentieren0
    107
    Teilen
    Barbarella1209s avatar
    Barbarella1209vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leider viele Grammatikfehler, manchmal fehlen Wörter, manchmal stehen sie im Satz an der falschen Stelle - erschwert das lesen ziemlich.
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks