Jeffrey Archer Im Schatten unserer Wünsche

(70)

Lovelybooks Bewertung

  • 77 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 6 Leser
  • 20 Rezensionen
(28)
(31)
(10)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Im Schatten unserer Wünsche“ von Jeffrey Archer

Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry …

Ich möchte doch mehr von den Cliftons und Barringtons – nicht weniger!

— Die_fantastische_Buecherwelt

Der bisher beste Teil. Besonders gefallen hat mir, dass Emma eine Hauptrolle spielt.

— Germania

Die Buchreihe und vor allem die Charaktere werden leider immer schwächer. Sie wirken wie Marionetten. Die Cliffhanger nerven!

— Hazel93

Clifton-Reihe Teil 4: Besser als der Vorgänger

— Charlea

bis jetzt das Beste der Reihe. Spannend wie ein Krimi.

— schlaura

Wieder ein nettes Buch, doch die Saga wird immer schwächer

— thesmallnoble

Hat mir wieder besser gefallen als der dritte Teil - sehr spannende Geschichte.

— Bilie

Etwas schwächer als seine drei Vogänger :-(

— Eliza08

Lesen, eintauchen und genießen - beste Unterhaltung von einem tollen Erzähler!!

— Callso

nach dem langatimigen langweiligen 1/3 wieder sehr spannend und voller Intrigen. Mit bösem Cliffhanger

— Marlon300

Stöbern in Historische Romane

Die Rivalin der Königin

Ein wirklich gelungenes Finale der Tudor-Trilogie.

HEIDIZ

Die Fallstricke des Teufels

Muss man gelesen haben

winniehex

Das Geheimnis jenes Sommers

Ich habe es geliebt!

ChristinaOslo

Die Farbe von Milch

Unfassbar fesselnd - unfassbares Ende! Großartig!

Mondfrau

Das Fundament der Ewigkeit

ich war etwas enttäuscht

gelifi

Die fremde Königin

Hervorragende Fortsetzung der Reihe - eine Geschichtsstunde mit Genuss

Thommy28

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Da kommt richtiges Thriller-Feeling auf!

    Im Schatten unserer Wünsche

    Die_fantastische_Buecherwelt

    02. October 2017 um 21:18

    Meine Meinung:„Im Schatten unserer Wünsche„, der mittlerweile 4. Band von Jeffrey Archers Familienepos Die Clifton-Saga, gehört wohl zu den ereignisreichsten und dramatischsten Teile dieser Reihe.Nachdem ich die ersten 3 Bände kurz hintereinander gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten, zu der vierten Fortsetzung zu greifen. Kaum flatterte sie mir ins Haus, musste ich sie also gleich lesen und da ich das so überhastet getan habe, habe ich sie langsam über die Feiertage bis ins neue Jahr gleich noch einmal gelesen.Wie auch seine Vorgänger umfasst „Im Schatten unserer Wünsche“ gleich einen Zeitraum von mehreren Jahren, 6 um genau zu sein. Der Cliffhanger des dritten Bandes wird schnell gelöst, nur um gleich von einer Vielzahl neuen Problemen in Puncto Spannung ersetzt zu werden. Es wird intrigiert, viel gelernt, Karriere gemacht und Wahlkampf geführt. Politik und Wirtschaft spielen also auch dieses Mal eine große Rolle und erweiterten erneut meinen Horizont.Ein Aspekt, der mir an der Clifton-Saga so gut gefällt, ist der Umstand, dass nicht nur die Figuren, sondern auch die Leser gefordert werden. Nicht in dem Sinne, dass man sich das Hirn beim Lesen zermartern müsse oder an seiner Bildung zweifelt, sondern so, dass man mit dem Wunsch hervorgeht, mehr für und von sich selbst zu wollen. Archer präsentiert uns immer wieder beeindruckende und inspirierende Persönlichkeiten, deren hohen Ansprüchen nicht nur ein kleiner Harry Clifton oder später sein Sohn Sebastian gerecht werden möchten. Auch ich möchte das und so habe ich mit Freuden festgestellt, wie diese Reihe im letzten Jahr meinen Charakter geprägt und tatsächlich hat wachsen lassen – und dafür bin ich sehr dankbar.Davon abgesehen bietet uns „Im Schatten unserer Wünsche“ ein weiteres Mal Unterhaltung auf hohem Niveau, doch mit einem etwas ernsterem Ton. Bisher ist es der Verlussreichste Band, was mich zwar immer noch sehr traurig macht, aber so spielt eben das Leben. Doch im Gegensatz zu den Vorgängerbänden basiert die Spannung nicht mehr zum Großteil auf den Charakteren und ihrer Entwicklung, sondern die Handlung selbst wird an einigen Stellen ordentlich angezogen. Natürlich passierte schon immer viel, aber Antagonist Martinez bringt richtige Thriller-Elemente mit, die ganz anders sind als gewohnt – schaden tut es der Geschichte jedoch keineswegs!Mein Kritikpunkte haben sich seit dem letzten Band nicht verändert: Harry als Protagonist wird schmerzlich vermisst und die großen Zeitsprünge sind etwas schade. Ich möchte doch mehr von den Cliftons und Barringtons – nicht weniger!Fazit:Jeffrey Archer legt mit „Im Schatten unserer Wünsche“ einen starken vierten Band seiner Clifton-Saga vor, der uns Leser nicht nur zu fesseln weiß, sondern uns auch den Atem raubt. Die Spannung erreicht in diesem Band ganz ungeahnte Höhen und sorgte bei mir mehr als einmal für Herzrasen oder auch das ein oder andere Tränchen, wenn im Zuge der Ereignisse ein liebgewonnener Charakter die Bühne endgültig verlassen musste. Wie gehabt, kann ich diese Reihe nur empfehlen: 4,5/5 Bücher!©die-fantastische-buecherwelt.de

    Mehr
  • Im Schatten unserer Wünsche #4 v. Jeffrey Archer

    Im Schatten unserer Wünsche

    Sarlis

    10. July 2017 um 10:37

    Inhalt/Klappentext: Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry … Meinung/Fazit: Da es bereits der 4 Band diese Reihe ist, werde ich nicht so sehr auf den Inhalt der Geschichte eingehen, da ich keinem etwas verraten möchte. Der Aufbau des Buches, die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven, wird auch in diesem Buch beibehalten. Auch der schon berühmt berüchtigte Cliffhanger am Ende des Buches erspart uns der Autor nicht. Der Schreibstil ist wie in den ersten drei Bänden locker und leicht zu lesen, zu keiner Zeit hat man als Leser die Sorge dem Autor nicht folgen zu können. Nein, es macht sogar wieder sehr großen Spaß die Figuren zu begleiten, doch wie gesagt, es geht diesmal sehr um den geschäftlichen Teil und weniger um die Familie. Der einzige, der für mich ein kleiner Lichtblick während des Lesens war, ist Sebastian Clifton. Er geht nun sowohl beruflich, wie auch privat seinen eigenen Weg, was mich für diese Figur außerordentlich freut, dies ist vor allen Dingen so glaube ich zumindest im Hinblick auf die folgenden Bände geschehen. Er wird sozusagen in Position gebracht.

    Mehr
  • Clifton-Reihe Teil 4: Besser als der Vorgänger

    Im Schatten unserer Wünsche

    Charlea

    09. April 2017 um 19:59

    Cover / Artwork / RomanaufbauAuch der inzwischen vierte Teil der Clifton-Reihe ist nach dem bekannten Schema aufgebaut und endet  mit einem fiesen Cliffhanger. Optisch passt auch dieser Band wieder sehr gut in die Reihe, der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und das Buch ist schnell gelesen.InhaltNach dem fulminanten Ende des dritten Teils, bei dem Sebastian in einen schweren Autounfall verwickelt wird, erwartet uns zu Beginn des vierten Teils Gott sei dank die Information, dass er bei dem Unfall nicht gestorben ist, sondern sein bester Freund uns Sohn von Don Pedro Opfer des Anschlags geworden ist. Don Pedro jedoch empfindet nicht wirklich Reue, sondern verschreibt sein Lebensziel einzig und allein darin, die Cliftons und Barringtons zu vernichten, egal was es kostet. Also spinnt er sein Fäden und zieht sämtliche Register.Die Barringtons erkämpfen sich durch Emma den Sitz im Vorstand der Barrington Group zurück. Der Bau der Buckinham steht ganz oben auf der Tagesordnung, doch alles wird überschattet von einer großen Tragödie, die unerwartet und dennoch passend kommt.FazitFür mich ist es bisher der beste Teil der Reihe - warum auch immer habe ich diesen Teil als besonders spannend empfunden, was auch daran liegt, dass Sebastian mir als Charakter ausgesprochen gut gefällt. Er ist wirklich das Kind von Emma und Harry und bringt noch etwas ganz Eigenes mit sich.Was mich aber auch wie schon beim letzten Teil ein wenig stört ist das Ende. Ich habe wie gesagt nichts gegen Cliffhanger, aber das was Archer hier mit seinen Büchern veranstaltet sind keine Cliffhanger, sondern lesen sich, als würde man einfach irgendwann zehn Seiten vor Ende des Buches aufhören zu lesen - daher kann ich auch hier wieder nicht die volle Punktzahl geben. 

    Mehr
  • Eine gute Fortsetzung mit kleinen Schwächen

    Im Schatten unserer Wünsche

    thesmallnoble

    07. February 2017 um 08:30

    Gleich zu Beginn des vierten Bands der Clifton-Saga wird der fiese Cliffhanger aus der Schlussszene von Band 3 aufgelöst und geklärt, welche Folgen der fatale Autounfall hatte. Die Handlung wird dann auch nahtlos zum vorherigen Band fortgesetzt und erstreckt sich auf die Jahre 1957 bis 1964. Don Pedro, dessen Hass und Rachegelüste gegenüber der Clifton- bzw. Barringtonfamilie nochmals zugenommen haben, setzt alles daran, diese wirtschaftlich und politisch zu vernichten. Wie die drei Vorgängerbände ist die Handlung unglaublich spannend geschrieben. Besonders gut gefallen hat mir die Figur des Bankiers Cedric Hardcastle, der im vierten Band eine tragende Rolle erhält und eine Bereicherung der Serie darstellt. Störend fand ich allerdings, dass Jeffrey Archer einige Stilmittel bzw. Handlungsvarianten zu oft einsetzt, so dass die Geschichte trotz aller Spannung teilweise etwas redundant verläuft. So wird beispielsweise wieder einmal Major Fisher Mitglied im Aufsichtsrat der Barringtons, zum wiederholten Mal wird versucht, der Gesellschaft durch gezielte Aktienverkäufe massiven Schaden zuzufügen und wichtige Abstimmungen verlaufen stets als unglaublich knappe Kopf-an-Kopf-Rennen. Am meisten hat mich aber gestört, dass der vierte Band wie bereits seine drei Vorgänger mit einem fiesen Cliffhanger endet, so dass die Handlung nicht in sich abgeschlossen ist, sondern man bis zum Erscheinen des fünften Bandes warten muss, um zu erfahren, welche Folgen das dramatische Ereignis am Ende des vierten Bandes hatte. Ich bin natürlich gespannt, wie es mit den Cliftons und Barringtons weiter geht, hoffe aber, dass sich im fünften Band dann wieder etwas neues entwickelt und nicht die Vendetta von Don Pedro bzw. die Intrigen von Major Fisher und Lady Virginia ins Unendliche weiter gesponnen werden. Aber vielleicht gibt es ja einige erfrischende neue Charaktere wie den Bankier Cedric Hardcastle

    Mehr
  • Hat mir wieder besser gefallen als der dritte Teil - sehr spannende Geschichte.

    Im Schatten unserer Wünsche

    Bilie

    26. January 2017 um 14:57

    Und die Geschichte von Emma und Harry und ihrer ganzen Familie geht weiter. Obwohl, da ist schon das Erste, was mich etwas gestört hat: Harry´s Rolle ist eigentlich nicht einmal mehr eine Nebenrolle, sondern eher Statistenrolle. Das finde ich sehr schade, denn es war doch gerade die Geschichte von beiden, die in der vorherigen Teilen so fasziniert hat. Von der Handlung war ich allerdings restlos begeistert. Sehr fesselnd und spannend geschrieben und ich konnte immer kaum erwarten, endlich zu wissen, wie es weitergeht. Hier muss ich, denke ich nicht allzu viel ausführen: der Kampf der Martinez-Familie gegen die Barringtons und Cliftons geht weiter! Die Gefühlsebene kam für meinen Geschmack leider etwas zu kurz. Wenn selbst dramatische Familienereignisse (mehr will ich hier nicht verraten) auf kürzeste Weise abgehandelt werden, wird dies -finde ich - der Roller dieser Person nicht gerecht. Und Jeffrey Archer entwickelt sich leider sozusagen zum "König der Cliffhanger" - was man so eigentlich nur aus Fernsehserien gewohnt ist. Das finde ich etwas schade, denn das hat er wirklich nicht nötig! Ich würde auch ohne das dramatische und offene Ende weiterlesen.

    Mehr
  • Machtspiele und Intriegen

    Im Schatten unserer Wünsche

    Eliza08

    22. January 2017 um 10:51

    Meine Meinung: Ich bin ein Riesenfan der Clifton-Saga, bisher konnte mich Jeffrey Archer immer voll und ganz überzeugen. Diesmal, mit seinem vierten Band ist es ihm leider nicht ganz gelungen. Was nicht heißen soll, dass dieser Band grundsätzlich schlecht ist, aber er ist für mich der Schwächste der bisher auf Deutsch erschienen Bände. Das Cover ist wieder sehr gut und ausdrucksvoll, es passt meiner Meinung nach auch sehr gut zu den vorigen drei Bänden, somit braucht man in der Buchhandlung bzw.  Bibliothek nicht lange suchen. Die Protagonisten sind die gleichen Personen wie schon in den ersten Bänden, wobei wir uns leider sehr schweren Herzens von einer Figur im Laufe dieses Romans verabschieden müssen, wobei ich natürlich jetzt nicht verrate, um wen es sich da handelt. Der eindeutige Schwerpunkt liegt diesmal auf den Intrigen von Martinez gegenüber der Rederei und genau dies ist es was mich ein wenig gestört hat. Die Familien Barrington und Clifton treten in diesem Band sehr in den Hintergrund, sicherlich spielen sie noch eine Rolle, aber in den ersten Bänden war die Gewichtung ausgeglichener. Ob es Harrys Arbeit als Schriftsteller ist oder Giles Karriere als Abgeordneter, um nur zwei Aspekte der Familie zu nennen, spielen für die Haupthandlung diesmal nur eine untergeordnete Rolle, was ich als sehr schade empfunden habe. Der Aufbau des Buches, die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven, wird auch in diesem Buch beibehalten. Auch der schon berühmt berüchtigte Cliffhanger am Ende des Buches erspart uns der Autor nicht. Der Schreibstil ist wie in den ersten drei Bänden locker und leicht zu lesen, zu keiner Zeit hat man als Leser die Sorge dem Autor nicht folgen zu können. Nein, es macht sogar wieder sehr großen Spaß die Figuren zu begleiten, doch wie gesagt, es geht diesmal sehr um den geschäftlichen Teil und weniger um die Familie. Der einzige, der für mich ein kleiner Lichtblick während des Lesens war, ist Sebastian Clifton. Er geht nun sowohl beruflich, wie auch privat seinen eigenen Weg, was mich für diese Figur außerordentlich freut, dies ist vor allen Dingen so glaube ich zumindest im Hinblick auf die folgenden Bände geschehen. Er wird sozusagen in Position gebracht. Allen Fans der Serie kann ich somit auch weiterhin nur viel Spaß wünschen, sicherlich dieser Band ist aus dem genannten Grund für mich etwas schwächer, was mich aber noch nicht dazu veranlasst, die Serie zu diesem Zeitpunkt abzubrechen. Ich hoffe sehr, dass wir im fünften Band „Die Wege der  Macht“ (erscheint im April 2017) wieder ein ausgeglicheneres Verhältnis der beiden Parteien (Familie und Rederei) haben werden. Lassen wir uns überraschen und begleiten Emma und Harry weiter auf ihrem Weg. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die nächsten Abenteuer.  

    Mehr
  • Band 4 ist ein Hochgenuß - absolut empfehlenswert!

    Im Schatten unserer Wünsche

    Callso

    07. January 2017 um 16:32

    Oh nein, wie fies! Der vierte Teil ist beendet und man muss noch so lange auf die Fortsetzung warten. Schade, schade, schade.Es ist ein absoluter Hochgenuß, dieser Clifton-Saga zu folgen. Band vier ist einfach feine Lektüre, die für Hochspannung und beste Unterhaltung sorgt.Jeffrey Archer gelingt es in bemerkenswerter Weise so realitisch, so flüssig und so spannend zu erzählen. Ohne Längen, ohne jeden Schmalz, dafür mit einer sauberen Erzähweise kann auch Band vier wieder punkten. In eben jenem Teil geht es überwiegend um wirtschaftliche Angelegenheiten. Aktienkäufe, drohende Insolvenzen, Vorstandssitzungen und windige Bankgeschäfte - es geht um die ganz großen Beträge, die bewegt werden. Gepaart mit zwischenmenschlichen Aufeinandertreffen und jeder Menge Anfeindungen ergibt dies eine pulsierende Mischung.Emma Barrington überzeugt als Vorstandsvorsitzende, Harry hat als Schriftsteller indes nur noch eine Nebenrolle. Sohn Sebastian lernt in der Bank das kleine und große ABC im Finanzwesen. Sir Giles macht weiter in Politik und mit Don Martinez und Major Fisher agieren die bekannten Bösewichte in Höchstform, so dass immer wieder mit größeren Störfeuern gerechnet werden muss, die für jede Menge Zündstoff sorgen.Ein explosive Mischung und ein Spannungsbogen, der sich tatsächlich über die vier Bände prächtig gezogen hat!! Herausragend!Nur der fiese Cliffhänger schadet das prächtige Gesamturtei, aber das steigert nur die Vorfreude auf die noch folgenden Bände...

    Mehr
  • Eine schwache Fortsetzung

    Im Schatten unserer Wünsche

    dermoerderistimmerdergaertner

    07. December 2016 um 17:15

    Emma Clifton übernimmt den Vorsitz der Barrington Schifffahrtsgesellschaft. Der kriminelle Don Pedro Martinez und seine Handlanger sabotieren daraufhin den Bau des Luxusliners "Buckingham". Ihr Ziel ist es, die Familien Clifton und Barrington in den Ruin zu treiben.Auch Giles Barrington erhält in seiner politischen Karriere einen schlimmen Rückschlag, den er Martinez zu verdanken hat.Die Geschichte knüpft nahtlos an den Cliffhanger des vorherigen Buches an. Endlich erfahren wir, ob Sebastian den Unfall überlebt hat oder nicht.Der Schreibstil von Jeffrey Archer ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Auch die Stimme von Erich Räuker in der Hörbuch-Version ist angenehm und sehr passend. Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet. Ein neuer Charakter in diesem Buch ist Cedrik Hardcastle, ein Bankier, der mir sofort sympathisch war.Dagegen hat mir der Inhalt dieses 4. Bandes nicht so gut gefallen, denn er besteht hauptsächlich aus geschäftlichen (die Probleme der Schifffahrtsgesellschaft) und politischen (Giles Wahlkampagne) Themen. Und wieder schmieden Don Pedro Martinez und Major Alex Fischer Rachepläne gegen die Familien Clifton und Barrington und es gibt auf beiden Seiten jede Menge Intrigen und Niederlagen.Dagegen kommen die privaten Einblicke, die mir in den ersten zwei Büchern so gut gefallen haben, zu kurz. Harry wird nur sehr wenig erwähnt. Ein äußerst dramatisches Ereignis (ich möchte nicht spoilern), wird relativ kurz und auch reichlich unsentimental abgehandelt. Den Begriff "Familiensaga" verdient das Buch in meinen Augen nicht mehr.Spannung kommt erst zum Schluss auf und wieder endet das Buch mit einem dramatischen Cliffhanger.Nach dem wunderbaren Start der Reihe mit "Spiel der Zeit" bin ich von "Im Schatten unserer Wünsche" ziemlich enttäuscht.Ich danke dem Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für das kostenlose Rezensionsexemplar.

    Mehr
  • Im Schatten unserer Wünsche

    Im Schatten unserer Wünsche

    -sabine-

    16. October 2016 um 19:35

    Voller Vorfreude habe ich auf die Fortsetzung der Clifton-Saga gewartet und fand diesen Band auch wieder packend und fesselnd – doch auch wenn ich mich gut unterhalten fühlte, habe ich doch Kritikpunkte an der Umsetzung.Ich hatte sehr gehofft, dass es wieder mal mehr um Harry Clifton geht – ihn habe ich seit dem ersten Band sehr ins Herz geschlossen, doch leider hat er in den nachfolgenden Bänden zunehmend eine kleine Nebenrolle eingenommen – so auch in diesem Band. Es sind eher seine Frau Emma, die im Mittelpunkt steht, so wie das Barrington Unternehmen, dem sie als Vorstandsmitglied vorsitzt, oder die fiesen Machenschaften von Alex Fisher und der Rachefeldzug von Don Pedro Martinez. Vieles dabei ist wirklich spannend und ich habe mit Emma gefiebert, doch leider muss ich auch sagen, dass einige Stilmittel nun schon in Vorbänden genutzt wurden und so etwas „abgenutzt“ wirkten; es geht wieder um Verkäufe von Aktien, lange Verhandlungen im Vorstand, Wahlkampfgeschichten und wieder ist es Alex Fisher, der eine wichtige Rolle spielt. Es gab für mich aber auch ein Highlight, nämlich die Figur des Bankers Cedric Hardcastle. Er hat die Geschichte wirklich bereichert mit seinem Ideenreichtum und seiner Hartnäckigkeit – ich hoffe, er wird auch im nächsten Band wieder auftauchen und eine größere Rolle spielen. Die meisten anderen Figuren kennt man nun schon aus den Vorgängerbänden – Emma hat sich in diesem Band in eine tolle Richtung weiterentwickelt, bei Giles und Harry kann ich das leider nicht sagen, weil sie einfach blass geblieben sind und sie kaum in der Geschichte auftauchten. Das hat mich schon ein wenig traurig gestimmt. Denn auch bei diesen Figuren tut sich was im Leben, doch selbst Ereignisse wie eine Hochzeit oder Kinder werden nur mal nebenbei in einem Nebensatz erwähnt und es besteht die Gefahr, dass sie einfach untergehen oder überlesen werden.Der Schreibstil ist toll, er fesselt und hat mich als Leser bei der Stange gehalten, sicherlich auch, weil er rasch und flüssig zu lesen ist. Wieder wird die Geschichte aus Sicht verschiedener Figuren erzählt, deren Name jeweils vorangestellt ist, diesmal aber ist die Geschichte linear erzählt und nicht – wie es mich vor allem im ersten Band so begeistert hat –, dass gleiche Zeitabschnitte aus Sicht verschiedener Personen betrachtet werden. Schade, denn gerade dieses Stilmittel fand ich grandios. Verzichtet hätte ich gerne auf einen erneuten Cliffhanger am Ende des Buches – wieder hat man den Eindruck, das Buch endet mitten im Kapitel, ohne Abschluss. Diesmal kann man sich aber denken, wie es ausgeht, trotzdem finde ich diese Cliffhanger überflüssig, denn Leser gewinnt man nicht durch ein offenes Ende, sondern durch eine gut erzählte Geschichte, die neugierig macht, wie es weitergeht.Trotz meiner Kritikpunkte hat mich auch dieser vierte Band der Clifton-Saga wieder gut unterhalten. Grundsätzlich hätte ich mir einfach gewünscht, dass der Schwerpunkt mehr auf Harry liegt und es weniger um die Geschäfte und um die immer wiederkehrenden Rachefeldzüge geht, sondern mehr um die Familie. Aber vielleicht ändert sich das ja im nächsten Band – auf den warte ich auf jeden Fall schon wieder sehnsuchtsvoll. Diesem Buch gebe ich 4 von 5 Sternen.Mein FazitAuch wenn sich die Saga in eine andere Richtung entwickelt, als ich es mir gewünscht habe und es doch einige Szenen und Stilmittel gibt, die schon in den vorherigen Bänden benutzt wurden, war auch dieser Teil wieder fesselnd und sehr unterhaltsam. Man sollte die Bücher aber tatsächlich in der richtigen Reihenfolge lesen, da die einzelnen Bücher nicht in sich abgeschlossen sind und aufeinander aufbauen. Diesem Band gebe ich 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Fast wieder so gut wie Band 1

    Im Schatten unserer Wünsche

    MissGoldblatt

    16. October 2016 um 16:44

    Jeffrey Archer lässt den Leser in Im Schatten unserer Wünsche nicht so leicht von der Angel. Schon der Anfang hat bei mir kleine Herzaussetzer verursacht. Und um eins vorweg zu nehmen: In diesem Band wird es einige solcher Aussetzer geben. Denn dieser Band trumpft mit so einigen Ereignissen auf, die den Leser gespannt ans Buch fesseln, emotional mitnehmen und dennoch mit einer besonderen Finesse in den Handlungssträngen überzeugt. Es ist schwierig für mich die Handlung nicht zu spoilern. Deswegen: Wer das Buch erst noch lesen möchte, sollte vielleicht zum Fazit springen. Denn ich komm ohne Spoiler nicht mehr aus. Wie ich bereits erwähnte, startet Jeffrey Archer diesen Band direkt mit einem kleinen Schocker. Wer den dritten Band und den Schluss noch vor Augen hat, weiß wie böse der Cliffhanger war. Diese Angst, die man als Leser an der Stelle hat, hat der Autor perfide ausgenutzt, um seinen Leser kurz den Boden unter den Füßen wegzuziehen. So merkwürdig es klingt, ist man als Leser so mit der Familie um Harry, Giles und Emma verwoben, dass man irgendwie glaubt, dass denen nie etwas passiert. Das nun, da alle erwachsen sind, alles gut wird. Letztendlich beweist Archer in Im Schatten unserer Wünsche, dass sich der Leser da nicht zu gemütlich ins gemachte Nest setzen sollte. Denn so schön und einig das alles oftmals ist, Archer kann auch anders. Sebastian kommt tatsächlich noch mit dem Leben davon. Durch ein Missverständnis. Durch Glück im Unglück. Und das zieht, wie sollte es auch anders sein, den Groll von Don Pedro Martinez auf sich. Der wollte sich ja mit dieser Autounfall-Aktion Sebastian entledigen. Dafür ist nun sein eigener Sohn gestorben. Und wie den Südländern halt nachgesagt wird, haben die ein sehr aufschäumendes Gemüt. So auch hier. Aber Martinez ist nicht nur der Klischee-Südländer. Jeffery Archer hat ihn schlau gemacht. Auf böse Art und Weise schlau. Aber das gibt der Geschichte ordentlich Zunder. Denn es tauchen im Verlauf der Geschichte immer wieder Widrigkeiten für Sebastian, Harry und Co. auf. Dass Martinez da seine Fingerchen im Spiel hat, ist da nicht verwunderlich. Als Sympathisant seitens Clifton und Barrington ist man natürlich dazu verführt, jedem Widersacher dieser Familien die Pest an den Hals zu wünschen. Und keine Sorge, so ging es mir tatsächlich auch mit ihm. Doch ein Stück weit bewundere ich diesen Schurken. Denn er macht seine Sache echt schlau. Und selbst Agenten des Vereinigten Königreichs fangen an sich einzumischen, weil der Kerl es echt faustdick hinter den Ohren hat. Innerhalb des Buches liest man sich durch ein Katz und Maus-Spiel. Es ist ein ewiges Hin und Her, eine stetiges Vermuten, wer jetzt am längeren Hebel sitzt. Und oftmals ist es tatsächlich so, dass Martinez seine Hausaufgaben gemacht hat und dementsprechend zwei Schritte Vorsprung hat. Und ohne einige neue schicksalshafte Begegnungen würde das Blatt der Cliftons und Barringtons sicher ziemlich schlecht ausfallen. Hier lässt sich langsam feststellen, dass die junge Generation der Cliftons, sprich Sebastian und Jessica, immer mehr in den Fokus der Geschichte geraten. Okay, mit knapp Mitte bis Ende Dreißig gehören Harry und Co. nicht direkt zum alten Eisen, aber langsam sind diese großen Herausforderungen und auch Settings um diese Personen nicht mehr so vielfältig. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass Emma oder Harry je in den Hintergrund der Saga rücken, aber die Reihe wird noch ein Weilchen bestehen bleiben. Meiner derzeitigen Info nach, wird es sieben Bände geben. Da jeder Band so knapp eine Dekade umreißt, werden wir, wenn Archer denn mag, noch einigen Nachwuchs und einige Charakterfluktuation erleben. Was mir besonders gut in diesem Band an den Figuren gefällt, ist dass sie einfach nicht langweilig werden. Sie haben ihren unumstößlichen Kern, ihre eigene Art und die greift der Autor immer wieder gekonnt auf. Das schließt eine Entwicklung in den Charakteren aber auch nicht aus. Und das setzt Archer großartig um. Zum Beispiel Harry, der ja durchweg in den letzten Büchern immer sehr besonnen ist, alles richtig macht und irgendwie immer der Mr. Nice Guy war, entwickelt in diesem Band eine Störrigkeit, die ihm einige Zeit später zum Verhängnis wird. Und die an ihm nagen wird. Das sind meines Erachtens solche Entwicklungen, die mit Negativität losgetreten werden, aber den Protagonisten einfach vielseitiger und authentischer machen. Und dann kennen einige vielleicht noch Major Fischer. Die olle Nervensäge, die sich immer an irgendwen dranhängt, um größtmöglichen Nutzen für sich aus der Sache zu ziehen und nebenbei der Barrington-Familie schaden möchte, wo es nur geht. Oh, was fand ich das nervig, dass er auch in diesem Band wieder seine Bühne bekam. Aber ich wurde auch hier eines Besseren belehrt. Leiden kann ich den Kerl immer noch nicht. Aber erstmals seit Ewigkeiten, hatte ich das Gefühl, dass in ihm doch noch so etwas wie ein Gewissen schlummert. Ein Stimmchen, was ihm den richtigen Weg aufzeigt. Solche Sachen mag ich an dieser Reihe. Man meint irgendwann Jeffrey Archer und seinen Plot zu verstehen und dann macht er solche Sachen. Charaktere abändern kann jeder. Aber Archer hat einen großen Masterplan. Und genau diese Sachen arbeiten dem Finale, was irgendwann mal kommt, entgegen. Das ist nur ein kleiner Part, aber das Krümmelchen Sand, welches den Berg erst zu einem macht. Noch ein paar Dinge, die weniger Plotlastig sind, die es aber zu erwähnen gilt. Im Schatten unserer Wünsche ist mit seinen 544 Seiten ein mittlerer Klopper. Vor dem man aber um Himmels Willen nicht zurückzuschrecken braucht. Denn der Schreibstil von Jeffrey Archer ist von einer wunderbaren Erzählstimme geprägt. Die Kapitel und gewisse Teilabschnitte des Buches legen oftmals den Fokus auf einen Handlungsstrang oder eine Person. Dadurch bekommt man nicht nur diesen wunderbaren Einblick in die Schurkenrolle, nein, auch das Erzähltempo ist ein ordentliches. Dass das Buch an manchen Stellen auch etwas dialoglastiger ist, tut sein Übriges, damit man relativ zügig durch die Geschichte kommt. Den absoluten Vogel schießt Jeffrey Archer aber im letzten Drittel in diesem Roman ab. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es hier und da gewisse Katz und Maus-Spiele. Die allein geben dem Buch punktuell im jeweiligen Handlungsstrang ihren ganz eigenen Spannungsbogen. Allerdings das wahre und cremigste Spannungs-Topping wird dem Leser erst gegen Ende aufgetischt. Es ist einfach hochspannend. Es war ganz fürchterlich schön das zu lesen, weil man einfach nicht aufhören kann. Es geht nicht. Es ist wie in einem Film, wie bei einer Katastrophe, die du anrollen siehst und weißt, dass es furchtbar wird. Und wenn irgendwas noch richtig laufen soll, muss ein Wunder geschehen. Ich weiß ehrlich nicht, ob ich regelmäßig geatmet habe, als ich das gelesen habe. Allein der Gedanke daran zurück, versetzt mich wieder in eine ähnliche Anspannung. Ein wahrer Clifton-Saga-Roman endet aber nur mit einem Cliffhanger. Und deswegen werden die Fans auch hier wieder ein gutes halbes Jahr warten müssen, bis sie erlöst werden. Und dazu zähle ich mich garantiert. Fazit Im Schatten unserer Wünsche hat mich fast schon wieder so sehr begeistern können, wie einst Spiel der Zeit. Band eins der Saga. Dieser Band glänzt mit unglaublicher Spannung, überraschenden Ereignissen und – wie sollte es anders sein? – Intrigen an jeder Straßenecke! Große Leseempfehlung für Fans der Reihe!

    Mehr
  • Tolle Fortsetzung mit bekannten Schwächen

    Im Schatten unserer Wünsche

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2016 um 09:23

    Wieder mal ein passendes Cover, zum Rest der Reihe, diesmal gefällt es mir wieder besonders gut und es zeigt viel Sehnsucht, die Frau die am Hafen steht und auf das große Schiff blickt. Nachdem auch schon die anderen Teile mich begeistern konnten, musste ich natürlich wissen wie es weiter, besonders nach dem üblen Cliffhanger des letzten Bandes.Der Schreibstil ist wie gewohnt spannend, flüssig und detailreich. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein denn dort wird der Cliffhanger aufgenommen und dann startet man langsam in die Geschichte. Diesmal ist noch deutlicher, das es in dem Teil viel Spannung geben wird und es war mal wieder schwierig das Buch aus der Hand zu legen. Man trifft wieder auf die bekannten Charaktere, die einem doch schon ans Herz gewachsen sind und ist gespannt was sie diesmal wieder durchleben müssen. Hier ist aber auch schon der erste Minuspunkt, es gibt einfach zu wenig Wechsel der Perspektive, das war im aller ersten Band noch am Besten.Des weiteren muss ich auch das leidige Thema Zeitsprünge wieder aufgreifen, das ist mir manchmal echt zu stark. Bei der großen Anzahl der Bücher die es bis jetzt gibt und noch geben wird, hat der Autor es eigentlich nicht nötig riesige Zeitsprünge zu machen. Es ist etwas unschön wenn dann dabei auch noch ein Handlungsstrang vollkommen auf der Strecke bleibt, was wahrscheinlich auch an den großen Zeitsprüngen liegt.Was aber auf jeden Fall positiv ist, das man trotz der großen Anzahl an Hauptcharakteren immer noch spannende neue Charaktere kennen lernt, die irgendwie auch eine neue Dynamik in die Geschichte bringen. Sie werden alle sehr gut vorgestellt sodass man nicht das Gefühl hat, das sie flach wirken auch wenn es "nur" Nebencharaktere sind. Auch die Machenschaften der Mafia spielen wieder eine große Rolle auch wenn diesmal noch andere "Gefahren" lauern. Ich finde die Mischung durchaus gelungene und habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Außerdem sind mir besonders die Clifton's ans Herz gewachsen!Fazit:Wer so wie ich die Reihe verfolgt, sollte das Buch auf keinen Fall verpassen, denn es setzt direkt am dritten Band an. Auch wenn es wieder ein paar Details zu beanstanden gab, liebe ich die Clifton's Saga und bin bei jedem neuen Teil gefesselt!

    Mehr
  • Im Schatten unserer Wünsche // Jeffrey Archer

    Im Schatten unserer Wünsche

    Nelly87

    12. October 2016 um 13:33

    Als Fan der ersten Stunde kann ich das Erscheinen der neuen Clifton-Teile immer kaum erwarten. Die Geschichte rund um die Familien Clifton und Barrington sowie um das Schifffahrtsunternehmen hat seinen ganz eigenen Charme und lässt sich noch nicht einmal recht in ein bestimmtes Genre pressen. Die Reihe hat etwas historisches, Dramaelemente und kann auch so spannend wie ein Thriller sein. Es gibt einen König der Cliffhanger und der ist ganz ungeschlagen Jeffrey Archer. Das kann man mögen. Ich tue das nicht. Bereits in meiner Rezension zum dritten Teil habe ich mich darüber aufgeregt. Meiner Meinung nach ist es etwas „billig“, sich als Autor solcher Mittelchen zu bedienen, um seinen Leser an sich zu binden. Versteht mich bitte nicht falsch. Generell hab ich nichts dagegen, wenn, gerade innerhalb einer Reihe, am Ende eines Buches nicht alle Punkte aufgeklärt werden. Doch Archer hat diese nervige Angewohnheit, seinen Schnitt mitten in einer Szene zu machen. Das ist jedes Mal wieder ein riesen Kritikpunkt für mich und da das eben immer ganz am Ende des Buches passiert, bleibt das immer im Kopf. Aber erst einmal zum eigentlichen Inhalt. Band 3 endete mit der rasanten Szene auf der Autobahn, in welcher Sebastian und sein Freund Bruno von einem Lkw von der Straßen gedrängt werden sollen. Zu Beginn von Im Schatten unserer Wünsche ist dieser Unfall bereits passiert. Der Anschlag auf die beiden jungen Männer war erfolgreich. Das Ergebnis: einer lebt, einer stirbt. Wie auch schon in den Vorgängerbüchern wird der Cliffhanger aus dem Band davor aufgelöst und dann wendet sich der Autor gänzlich anderen Themen zu. So geschieht es auch dieses Mal wieder. Der Streit mit Don Pedro geht im vierten Teil in die nächste Runde. Der argentinische Geschäftsmann, der aufgrund des beherzten Eingreifens der Familien Clifton und Barrington vor kurzem ein „Vermögen“ verloren hat, schwört Rache an seinen Feinden. Er will das Ansehen aller Familienmitglieder schädigen, das Schifffahrtsunternehmen in den Ruine treiben und geht dabei auch über Leichen. Der Haupthandlungsstrang verschiebt sich immer mehr, je weiter die Reihe voran schreitet. Während in den ersten Teilen Emma, Harry, Giles und (etwas weniger, aber doch) Grace im Vordergrund stehen, verkommt die eigentliche Clique immer mehr zu Nebencharakteren. Zum einen ist das nur verständlich, da Archer mit seiner Reihe nicht nur einen kurzen Zeitraum umfasst, sondern mehrere Jahrzehnte. Wo in Spiel der Zeit noch kleine Kinder unterwegs waren, findet man zwischenzeitlich Erwachsene, die selbst schon erwachsene Kinder haben. Da ist eine solche Perspektivenverschiebung irgendwo normal. Allerdings reißt es die Geschichte etwas auseinander. Die liebgewonnenen Charaktere rücken immer mehr in den Hintergrund und vereinheitlichen etwas. Die prägnanten Charakterzüge verlieren sich und die ehemaligen Protagonisten verblassen zunehmend. Auch die Kapitelzuteilung ist nicht mehr so haarscharf, wie man es gewohnt war. Das Buch ist immer in mehrere größere Abschnitte unterteilt, die durch einen Charakter und eine Jahresangabe eingeleitet wird. Also beispielsweise „Harry Clifton, 1912 – 1931“. In den Vorgängern war es dann tatsächlich so, dass man in den folgenden Kapiteln auch dieser Person folgte. Dessen Schicksal stand im Mittelpunkt. Doch auch hier verwäscht sich langsam alles. Die Geschichte von Im Schatten unserer Wünsche macht es notwendig, dass zwischen den Charakteren, die auch zahlreicher werden, immer öfter hin und her gewechselt wird. Es passte aber einfach nicht zu Archers Schema. Damit hätte er vielleicht besser brechen müssen. Allerdings ist der Geschichte zu Gute zu halten, dass sie sehr viel komplexer erscheint als man es aufgrund der Vorgänger erwartet hat. Gegensätzliche Rachepläne werden geschmiedet und nach und nach in die Tat umgesetzt. Damit baute sich nach und nach eine wirklich gute Spannung auf. Außerdem schafft es Archer immer wieder, seinen Leser an der Nase herumzuführen. Immer wenn er die Geschichte in eine Richtung lenkt, schwenkt er ganz plötzlich wieder um und schmeißt alles wieder über den Haufen. Und ich beende meine Rezension, wie ich sie begonnen habe: mit ein wenig Gemecker wegen eines erneuten Cliffhangers. Davon bin ich ja eh schon kein Fan, aber dieses Mal hat Archer es wirklich übertrieben. Da werden Absätze mitten im Satz gemacht. Also wir drehen hier ja keinen Actionfilm, bei aller Liebe. Wobei mir dieses Mal das Gefühl fehlte, dass ich Teil 5 unbedingt sofort haben muss. Da ist Archers Motivation nicht ganz durchgebrochen. Auch wenn ich viel gemeckert habe in dieser Rezension, konnte mich Im Schatten unserer Wünsche ganz gut unterhalten. Zwar fehlte es hier und da an den vertrauten und liebgewonnenen Elementen, doch wenn man sich daran gewöhnt hatte, konnte man eine spannende Reise beginnen. Die Fehde zwischen Don Pedro und den Familie Clifton und Barrington dominiert das Buch ganz deutlich und doch gibt es hier und da kleine Einschübe, die ich nicht missen möchte. Selbstverständlich freue ich mich auch jetzt schon wieder auf den nächsten Teil.© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

    Mehr
  • Die Saga geht in die 4. Runde

    Im Schatten unserer Wünsche

    LeseBlick

    05. October 2016 um 08:51

    InhaltsangabeBristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry…Meine MeinungBand 4 einer Reihe Bei dieser Reihe fällt mir im Nachhinein immer wieder als erstes auf, wie Nichtssagend der Klappentext ist. Es ist so ein minimaler Funke, der diese Geschichte ausmacht. Aber solche Bücher kann man einfach nicht in einen Klappentext packen. So viel sei euch verraten, in diesem Buch passiert einiges mehr. Für alle Interessenten ist es jedoch hilfreich, wenn ich dennoch mit dem ersten Band der Reihe, „Spiel der Zeit“ startet. Ihr werdet es absolut nicht bereuen.Nachdem ich Band 1 – 3 bisher verschlungen habe und nach jedem Teil wieder sehnlichst auf die Neuveröffentlichung warte, bin ich auch hier wieder sehr schnell in der Geschichte und den Geschehnissen gelandet. Ich kann es nur immer wieder sagen: Diese Reihe ist wie nach Hause kommen.Man kennt und liebt die Charaktere und aufgrund der doch großen Zeitsprünge in den 4 Bänden kennt man die Personen schon gefühlte Jahrzehnte.Langweilig jedoch wird diese Reihe bisher nicht. Im vierten Teil der „Clifton Saga“ überrascht mich Jeffrey Archer mit so einigen Schicksalsschlägen, die auch mich traurig zurückgelassen haben. Aber es gibt auch einige tolle Momente, die diese Reihe einfach ausmacht. Emma, die nun endlich an die Macht der Schifffahrtsgesellschaft ihrer Familie kommt. Als Frau, zu dieser Zeit. Ich habe großen Respekt vor ihr. Nachdem wir den Bösewicht Martinez bereits im vorhergehenden Band kennenlernen durften, mischt sich auch hier noch die IRA unter die Agierenden im Buch. Für mich ein sehr interessantes Thema, mit dem ich mich auch im Nachhinein noch etwas intensiver beschäftigt habe.Und auch an neuen Charakteren soll es in diesem Teil nicht fehlen. Ich finde es weiterhin grandios, wie Archer diese Reihe aufbaut und immer weiter in unsere Lesergehirne spinnt.Wer gerade ein Buch zur gemütlichen Jahreszeit lesen möchte, welches ihr aufgrund einen hervorragenden Schreibstils, tollen Charakteren und einem Familienepos nicht mehr aus der Hand legen könnt, dann greift zu dieser Reihe. Kleiner Tipp am Rande, besorgt euch am besten gleich Band 1 -4 ;)____________________________________________________________Wie auch beim letzten Buch der Reihe missfallen mir auch hier die großen Zeitsprünge. Man bleibt in der Geschichte drin, aber gefühlt verpasst man so einiges, vor allem die Entwicklung der Charaktere.Gerade bei Harry unserem eigentlichen Protagonisten aus dem ersten Band fällt mir das immer mehr ins Gewicht. Ihn haben wir als kleinen Lausbub aus den Docks in Bristol kennengelernt und er konnte mit seiner Art glaub ich jeden Leser um den Finger wickeln. Mittlerweile hat ist er einfach nur noch Harry, ein Name. Immer wieder denke ich gerne an seine jungen Jahre zurück. Als Erwachsener ist er mir eindeutig zu blass dargestellt wurden.Mein FazitAuch Band 4 ist ein Genuss. Trotz kleiner Kritikpunkte, bleibt diese Reihe für mich eine absolute Leseempfehlung an alle. Ich kann wirklich nicht sagen, wem diese Reihe nicht gefallen sollte.

    Mehr
  • Weitere tolle Fortsetzung der Clifton Saga

    Im Schatten unserer Wünsche

    tinstamp

    30. September 2016 um 14:16

    Der dritte Band endete mit einem ganz, ganz fiesen Cliffhanger....was wohl Jeffrey Archer in dieser Reihe perfektioniert ;) Gleich zu Beginn wird das Ende des letzten Buches aufgenommen und obwohl den meisten Lesern klar war, was passiert ist, versuchte der Autor uns nochmals zu täuschen. Es ist dies eine Schlüsselszene, die Auswirkungen auf das weitere Leben der Cliftons und Barringtons haben wird. Denn Don Pedro setzt nun alles daran die Familie zu vernichten. Und auch Bösewicht Alex Fisher ist ihm dabei eine große Hilfe....Es dauert nicht sehr lange und man ist wieder sofort in der Geschichte drinnen und fiebert mit Emma, Sebastian und Giles mit. Emma stellt sich zur Wahl und wird als erste Frau in den Vorstand von Barrington gewählt. Daraufhin entbrennt ein Machtkampf um den Bau des geplanten Luxusliners und die Feinde der Barrington Schifffahrtsgesellschaft versuchen alles, diesen zu verhindern.Während Emma und Sebastian in diesem Band mehr Präsenz erhalten, hat Harry, unser Hauptprotagonist aus Band 1, nur mehr eine sehr kleine Rolle, was ich sehr schade finde. Auch seine Freundschaft mit Giles wird kaum mehr erwähnt und dessen neue Frau Gwyneth wird in ein paar Sätzen abgehandelt. So fehlt einigen Charakteren die Tiefe und leider könnte ich mir z. Bsp. von Gwyneth überhaupt kein Bild machen, wenn ich nicht schon im letzten Buch der Reihe mehr über sie erfahren hätte.Jeffrey Archer bleibt seinen Stil aus Band 2 und 3 treu. Leider fehlen auch hier die Perspektivenwechsel aus dem ersten Band, die mir so gut gefallen haben. Ebenso sind die Zeitsprünge teilweise wieder groß und ein Handlungsstrang verlief ins Leere. Das sind aber schon alle Punkte, die ich auszusetzen habe, denn generell finde ich die Reihe wirklich toll. Kaum hat man angefangen zu lesen, ist man in einem Sog drinnen und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Immer wieder schafft es der Autor mit neuen überraschenden Wendungen noch mehr Spannung in die Geschichte einzubringen.Neben den altbekannten Gutmenschen und Bösewichten lernen wir auch ein paar neue Charaktere kennen, wie z. Bsp. Cedric Hardcastle, der in der zweiten Hälfte des Buches eine sehr wichtige Rolle spielt. Auch Sebastians neue Freundin Samantha erhält im letzten Drittel ihren Auftritt.Politisch spielt neben den mafiösen südamerikanischen Machenschaften des Don Pedro, auch die IRA diesmal eine große Rolle. Und wie gewohnt wird der Höhepunkt zum Ende des Buches hin aufgebaut und endet wie schon allbekannt in einem sehr miesen Cliffhanger......Schreibstil:Der Schreibstil des Autoren ist wie immer fesselnd und mitreißend. Man versinkt schon nach wenigen Seiten vollkommen in der Geschichte und kommt erst wieder in reale Leben, nach dem Benden der letzten Seite, zurück. Wie gewohnt ist der Roman in mehrere Teile gegliedert und spielt diesmal im Zeitraum von 1957 - 1964.Fazit :Band 4 der Clifton Saga hat mir wieder besser als sein Vorgängerband gefallen und überrascht mit neuen Perspektiven, Machenschaften und Herausforderungen für die Barringtons. Spannend und dramatisch, abgerundet mit einem weiteren fiesen Cliffhanger, der das Warten bis April 2017 noch länger macht.....

    Mehr
  • Die Handlung finde ich leider zunehmend lasch konstruiert

    Im Schatten unserer Wünsche

    Nabura

    28. September 2016 um 20:24

    Bristol, 1957. Die Barrington Schifffahrtgesellschaft steht kurz vor einer wegweisenden Entscheidung: Wird der Vorstand, dem auch Emma angehört, sich für oder gegen den Bau eines Luxusliners entscheiden? Alte Feinde lassen unterdessen nichts unversucht, das schlechtmöglichste Ergebnis für die Barringtons herbeizuführen. In der Politik stehen für Giles derweil wichtige Wahlen an, denn er will in die Spitze seiner Partei aufsteigen. Und die Ereignisse rund um Sebastians schrecklichen Autounfall führen zu überraschenden Bekanntschaften, die noch äußerst hilfreich werden könnten…Nachdem der dritte Band der Clifton-Saga in inzwischen gewohnter Manier mit einem fiesen Cliffhanger endete, setzt dieses Buch an genau dieser Stelle wieder ein und erzählt, was bei Sebastians Autounfall passiert ist. Hier kommt es zu höchst dramatischen Momenten, doch insgesamt wird dieser Erzählstrang relativ schnell beendet und die Handlung wendet sich neuen Themen zu.Dreh- und Angelpunkt des Buches sind diesmal die Vorgänge im Vorstand der Barrington Schifffahrtgesellschaft sowie der Racheplan von Don Pedro Martinez. Letzterer unternimmt alles, um den Familien Barrington und Clifton möglichst großen Schaden zuzufügen. Dazu bringt er erst einmal wieder Alex Fisher in den Vorstand der Gesellschaft. Das war der erste Moment, in dem mir der Gedanke „Nicht schon wieder“ kam. Und dabei sollte es leider nicht bleiben. Themen, Schauplätze und Antagonisten ähnelten mir viel zu sehr dem bereits bekannten und vermisste innovative Elemente. Der Leser liest sich an Emmas Seite durch lange Verhandlungen im Vorstand, ist dabei, wenn Giles sich erneut in den Wahlkampf stürzt und beobachtet wieder den strategischen Verkauf und Ankauf großer Aktienmengen der Gesellschaft.In der Konsequenz konnte ich diesmal einfach nicht richtig mit den Charakteren mitfühlen. Langweilige Reden werden in die Länge gezogen, emotionale Momente hingegen viel zu schnell abgehandelt. Mit dem dramatischsten Moment des Buches war ich so gar nicht einverstanden, denn er wird dem betroffenen Charakter einfach nicht gerecht und war viel zu kurz. Zudem ist der Verlauf von Situationen immer wieder ähnlich aufgebaut, sodass ich absehen konnte, worauf etwas hinausläuft und bei mir keine dauerhafte Spannung aufkommen wollte. Konnten mich die ersten Teile der Serie noch mit interessanten Themen und einer sorgfältig konstruierten Handlung überzeugen, nimmt das erzählerische Geschick inzwischen zunehmend ab.Immerhin ein neues Element gab es, dank dem ich neugierig genug war, um das Buch weiterlesen zu wollen. Der Bankdirektor Cedrik Hardcastle wird als Konsequenz eines Zufalls Mitglied des Vorstands der Schifffahrtsgesellschaft. Zwar konnte ich seine Motivation, sich in die Geschäfte einzumischen, nicht gänzlich nachvollziehen, doch es hat mir gefallen, wie er mit seiner klugen und vorausschauenden Art bald zu einem wichtigen Unterstützer der Familien wurde. Zudem kann er ein Familienmitglied überzeugen, in seiner Bank zu arbeiten, wodurch ich Cedrik in verschiedensten Situationen kennen und schätzen lernte. Mit seiner Hilfe kommt es schließlich zu einem tollen Erfolgsmoment, der jedoch schon bald zerstört wird und für den nächsten Cliffhanger sorgt.Nach einem starken und dynamischen Start in die Reihe steckt der Autor leider zunehmend weniger Sorgfalt in den Aufbau seiner Geschichte. In „Im Schatten unserer Wünsche“ gab es viel zu viele Wiederholungen von Handlungselementen, und das Auftreten von Alex Fisher als Antagonist in wechselnden Funktionen kann mich nicht mehr fesseln. Der neue Charakter Cedrik Hardcastle sorgte immerhin für einige interessante Momente. Unter dem Strich hat mich das Buch jedoch enttäuscht, denn den Schwung, die intelligente Konstruktion und die Spannung der ersten Teile habe ich vergeblich gesucht.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks