Kain und Abel

von Jeffrey Archer 
4,4 Sterne bei56 Bewertungen
Kain und Abel
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aly53s avatar

Eine gewaltige ,emotionale und wendungsreiche Familiensaga , die mich nicht nur begeistert , sondern auch sehr beeindruckt hat

Barbarella1209s avatar

Das Buch hat mich ab der ersten Seite in einen Sog gezogen. Es war spannend, 2 so unterschiedliche Charaktere auf ihrem Lebensweg zu begleit

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Inhaltsangabe zu "Kain und Abel"

Nach russischer Kriegsgefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich zum Hotelmanager hoch. Sein Schicksal kreuzt sich dramatisch mit dem von William Lowell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, der zum Bankpräsidenten werden soll. Abel hatte ihn einst bewundert - doch dann nimmt, zurzeit der großen Wirtschaftskrise, ein lebenslänglicher Hass seinen Anfang.
»Kain und Abel war der große Durchbruch in meiner Karriere als Schriftsteller. Bis heute ist es vielleicht das beliebteste meiner Bücher, überall auf der Welt. Aus diesem Grund ich mich entschlossen, meinen Roman ›Kain und Abel‹ (der 1979 zum ersten Mal erschien) noch einmal zu überarbeiten und so zu gestalten, wie er in meiner Vision schon immer hätte sein sollen. Ich hoffe, meine alten und zukünftigen Leser freuen sich darauf, William Lowell Kane und Abel Rosnovski wieder (oder auch zum ersten Mal) zu begegnen.«
Jeffrey Archer

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453422032
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.01.2018 bei Random House Audio erschienen.

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    aly53s avatar
    aly53vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine gewaltige ,emotionale und wendungsreiche Familiensaga , die mich nicht nur begeistert , sondern auch sehr beeindruckt hat
    Dramatisch, packend und tragisch

    Durch die Clifton Saga bin ich vollkommen begeistert von Jeffrey Archer und daher musste ich auch unbedingt die Kain und Abel Trilogie von ihm lesen.
    Abschreckend wirkt zunächst die Seitenanzahl von über 700. Doch entgegen meiner Erwartungen ist dies überhaupt nicht zu spüren. Ich hab das Buch an einem Tag durchgelesen und war selbst ganz erschrocken darüber.

    Jeffrey Archer schreibt sehr fesselnd und bildhaft. Es lässt sich so fließend lesen, das man es nicht eine Minute zur Seite legen kann.
    Es ist in 8 Teile untergliedert und umfasst den Zeitraum von 1906 – 1967
    Größtenteils erfährt man die Perspektiven von den beiden Hauptprotagonisten, was ihnen enorm viel Raum und Tiefe verschafft. Man hat dadurch das Gefühl sie selbst zu erleben und zu spüren.
    Aber auch weitere Charaktere kommen zum Zuge , was es komplexer macht und zudem die Blickwinkel immens erweitert.
    Insgesamt sind seine Charaktere sehr gut gestaltet. Man kann sich ein Bild von Ihnen machen und sich auch mit Ihnen auseinandersetzen.

    Jeffrey Archer hat hier zwei sehr herausragende und tiefgründige Charaktere ins Leben gerufen , die ungeheuer nahe gehen. Es passierte nicht selten , das mir Tränen vor Wut , vor Mitgefühl oder vor Rührung übers Gesicht liefen.
    Zwei Charaktere die so gegensätzlich sind , das sie schon wieder eine Einheit bilden.
    Beide entstammen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten , was besonders im ersten Teil sehr gut zur Geltung kommt.
    Abel, das war nicht immer sein Name , aber so kam er nach Amerika.
    Schon seine Geburt hat mich ungeheuer berührt. So unschuldig und schutzbedürftig, das er mich nicht mehr losgelassen hat. Abel ist anders , als alle anderen. Sein Werdegang ist beeindruckend. Er gerät in Kriegsgefangenschaft und bevor er auch nur einen Fuß auf Amerikas Boden setzt , hat er schon mehr mitmachen müssen , als man ertragen kann. Seine Erlebnisse haben mich förmlich zerrissen. Man gerät dabei wirklich enorm an seine Grenzen und darüber hinaus.
    Es ist brutal , beängstigend und absolut nervenzehrend.
    Es stellt die Welt auf den Kopf und man hat das Gefühl , alles zerbricht und begräbt das ganze Selbst unter einem.

    Jeffrey Archer legt dabei sehr viel Wert auf Details, so daß man es wirklich nachvollziehen und verinnerlichen kann.
    Ich habe mir für Abel mehr als alles andere gewünscht, das er glücklich wird. Denn wenn einer es verdient hat , dann er.
    Doch wie im Leben , ist auch hier nichts perfekt. Abel tat manchmal Dinge , die ich nicht gutheißen konnte , bis zu einem gewissen Grad jedoch verstehen.
    Im zweiten Handlungsstrang lernt man William Kane kennen. Ein beeindruckender junger Mann. Man hatte das Gefühl , ihm fliegt alles zu , ohne das er etwas dafür tun muss. Doch Jeffrey Archer macht im Laufe des Geschehen klar , das dem keinesfalls so ist und jeder auf seine Art und Weise sein Päckchen zu tragen hat.
    Wut , Angst , Schmerz und Verluste.
    Aspekte, die diese Geschichte ebnen. Durch Liebe , Freundschaft und Loyalität erhält diese Geschichte noch mehr Facetten.
    Als sich die Wege der beiden Männer kreuzen , war ich voller Spannung und Erwartung.
    Nichts konnte darauf vorbereiten, was danach geschah.
    Zwei Leben die auf einer faszinierenden Art und Weise miteinander verbunden sind und dessen Wege sich immer wieder kreuzen.
    William und Abel haben mich vollkommen fasziniert, erstaunt und immer wieder zum sinnieren gebracht.
    Der Werdegang und ihre Entwicklung ist atemberaubend und hat mich immer wieder sprachlos gemacht.
    Aber nicht nur William und Abel verstehen zu begeistern.
    Auch Matthew, Leroy und die Eltern Kanes haben mich enorm berührt und beschäftigt.

    Jeffrey Archer hat hier einen Auftakt geschaffen , der über einen enormen Zeitraum verfügt.
    Er lässt dabei auch viel geschichtliches mit einfließen.
    Dies kommt sehr gut zum Ausdruck und man kann es auf jeder Ebene nachvollziehen.
    Es ist keinesfalls eine Geschichte, die kalt lässt.
    Sie beschäftigt und das immer wieder.
    Man erlebt Trauer , Glück und Liebe.
    Man erfährt warum Werte wie Freundschaft und Loyalität so ungeheuer wichtig sind und zudem zeigt es auf, was Starrsinn zu Folge haben kann.
    Manchmal liegt es nicht in unserer Hand , aber manchmal ist es an uns , diesem entgegenzuwirken.

    Eine Geschichte , bei der ich so unheimlich viel gefühlt und erlebt habe , das es mich sprichwörtlich überrollt hat.
    Denn ich hatte das Gefühl, ich befände mich mitten unter Ihnen und erlebe es am eigenen Leib.
    Eine Geschichte, die so viel zu sagen hat.
    Die Werte mit auf den Weg gibt und dabei so unheimlich berührend ist , das es wirklich wehtut.

    Auf über 700 Seiten schafft es Jeffrey Archer die Spannung immer wieder anzukurbeln und meine Emotionen immer wieder durcheinanderzubringen
    Ich hab so mitgefiebert und gezittert.
    Ich war aufgelöst , von Liebe erfüllt. Aber zugleich auch so oft wütend und erschüttert, das es kaum möglich ist , dies alles offen zu legen.
    Die Charaktere erleben Jahre voller Höhen und Tiefen , voller Hürden und Erkenntnisse, die alles verändern und ein Stück von Ihnen selbst fordern.
    Sie sind verletzlich , authentisch und absolut greifbar.

    Am Ende kann ich einfach nur sagen , das es für mich ein absolutes Highlight ist.
    Denn er legt so viel Liebe und Tiefe hinein , das es absolut authentisch und lebendig wirkt.
    Er leuchtet die Hintergründe aus und obwohl ich nicht dachte , das mich noch etwas überraschen könnte. So hat er mich eines besseren belehrt.
    Es gab einen Moment, der hat mich vollkommen sprachlos gemacht , aber er hat mir damit auch gezeigt , daß ich mich nicht in den beiden getäuscht habe.
    Auch wenn der erste Teil an und für sich einen klaren Schnitt hat , so muss ich unbedingt wissen wie es weitergeht und mir die anderen beiden Bände holen.

    Fazit:
    Der Auftakt der Kain und Abel Trilogie hat mich ungeheuer fasziniert , überrollt und vollkommen überzeugt.
    Zwei Leben
    Zwei Schicksale auf intensive Art und Weise miteinander verbunden.
    Eine gewaltige , emotionale und wendungsreiche Familiensaga , die mich nicht nur begeistert , sondern auch sehr beeindruckt hat.
    Dramatisch, packend und tragisch.
    Eine Geschichte die komplett unter die Haut geht.
    Eine Geschichte, die ein absolutes Highlight und damit ein Muss darstellt.

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    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle neue Reihe des Autors, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen!
    Eine unglaubliche Familiensaga

    Ich bin ein großer Fan des Autors und habe jeden einzelnen Teil der "Clifton-Saga" verschlungen also stand für mich auch sofort fest, dass ich auch diese Reihe lesen wollte. Und ich kann schon so viel verraten es hat sich gelohnt, ich bin nicht enttäuscht worden und das Buch ist definitiv ein Highlight für mich in diesem Jahr! Das Cover könnte nicht passender sein, wie ich im Laufe der Geschichte festgestellt habe spiegelt es sich dort wieder.

    Das Buch ist wie immer in Teile unterteilt was ich immer als Pluspunkt des Autors empfinde. Der erste Teil beschreibt die Zeitspanne von 1906 bis 1923.Insgesamt durchlaufen wir die Jahre 1906 bis 1967. Und wir landen in Polen genauer gesagt in der Provinz Slonim, erstmal recht unscheinbar aber ich bin sofort neugierig gewesen. Der nächste Schauplatz ist Boston und das wechselt sich dann ab, es zieht sich durch die ganze Geschichte das wir quasi immer in beiden Familien einen Einblick haben und dann wieder wechseln. Am Anfang scheint nicht so klar wie die beiden in Verbindung stehen aber im Laufe der Zeit kommen wir hinter das Geheimnis.

    Besonders angetan hatte es mir der kleine Wladek, der in Polen aufwächst und eine unglaubliche Reise macht. Er muss unglaubliche Entbehrungen auf sich nehmen und kommt mehrmals mit dem Leben davon. Ich habe die Kapitel über ihn verschlungen und es verging wenig Zeit in der ich es nicht spannend fand. Aus Wladek wird schnell ein Mann, er muss erwachsen werden und sieht schreckliche Dinge, ich hätte nicht damit gerechnet das er es so weit schafft.

    Auf der anderen Seite haben wir William Kane der in eine unglaublich reiche Familie geboren wird und quasi von Anfang an alle Möglichkeiten hat. Aber auch er mausert sich und überrascht mich mit seinem Ehrgeiz denn auch er muss Hürde schaffen aber er spielt nicht mit dem Tod und muss ganz andere Dinge durchleben.

    Spannend in die unterschiedlichen Welten abzutauchen und ich finde es unglaublich wie es der Autor immer wieder schafft mich zu überraschen! Eine Familiensaga die man auf jeden Fall lesen sollte!!!


    Fazit:


    Ein unglaublich vielschichter Roman des Autors, ich habe jede einzelne Seite verschlungen und vor allem mit Spannung gelesen. Die Protagonisten sind genial und ich kann nicht genug von ihnen bekommen, ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die schon in den Startlöchern bei mir steht.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Familiengeschichte, die auch als Einzelband stehen könnte, aber nicht ganz an die Clifton-Saga des Autors herankommt.
    Der amerikanische Traum

    Mit der Familiensaga "Kain und Abel" gelang Jeffrey Archer ein Welterfolg, der auch verfilmt wurde. Nun wurde die Trilogie überarbeitet und vom Heyne Verlag neu herausgegeben. Dabei orientieren sich die neuen Cover an der Clifton-Saga des Autors, die mich seit 2015 bis zum Jahresende 2017 begleitet hat.

    Auch diesmal geht es wieder um Erfolg, Macht und Geld. Doch nur einem der beiden Protagonisten wurde ein Großteil davon schon in die Wiege gelegt.
    Die am selben Tag im Jahre 1906 in den USA und Polen geborenen Männer, William Lowell Kane und Wladek Koskiewicz, wachsen in völlig unterschiedlichen Schichten auf. Während William in Boston in eine erfolgreiche Bankiersfamilie hineingeboren wird, ist Wladek ein "Bastard". Seine Mutter stirbt bei der Geburt. Das Baby wird völlig dehydriert im Wald von einem Jungen gefunden, der das Kleinkind in sein ärmliches Zuhause mitnimmt. Dort wird Wladek aufgezogen bis der Arbeitgeber der Familie, Baron Rosnovski, den blitzgescheiten Jungen zu sich, als Freund für seinen gleichaltrigen Sohn, ins Schloss nimmt. Als der erste Weltkrieg ausbricht, gerät Wladek zuerst in deutsche und anschließend in russische Gefangenschaft. Nach einer spektakulären Flucht gelangt er auf ein Auswandererschiff in die USA und nimmt den Namen seines damaligen Gönners Baron Abel Rosnovski an. Abel arbeitet sich von ganz unten nach oben und lebt den Mythos "vom Tellerwäscher zum Millionär".

    William Kane, Spross einer Bankensynastie, hat bereits mit seinem privilegierten Status den Erfolg auf seiner Seite. Doch auch er ist ehrgeizig, stolz und sehr intelligent. Sein Ziel ist es Bankpräsident zu werden, als er den Weg mit Abel kreuzt und diese zu mächtigen Feinden werden....

    Jeffrey Archer schreibt wieder sehr mitreißend. Es geht um Aufstieg und Fall, Intrigen, Macht, Erfolg. Dabei dreht sich, wie schon bei der Clifton-Saga, vieles um Politik, Machenschaften und Bankgeschäfte. Der historische Hintergrund inklusive den beiden Weltkriegen und der großen Wirtschaftskrise ergeben ein sehr rundes Bild. In vielen Nebenschauplätzen erfahren wir mehr über die beruflichen und privaten Entwicklungen der beiden Männer. Besonders gefallen hat mir der Abschnitt um Wladeks Kindheit in Polen und sein Überlebenswille. Armut, Hunger, Gefangenschaft und der Krieg sind anfangs sein ständiger Begleiter. Erst in den USA beginnt der Aufstieg und wir befinden uns wieder in der Oberschicht, die wir aus den letzten Bänden der Clifton-Saga kennen. Hier gibt es wieder den einen oder anderen zu schwarz-weiß gemalten Charakter und die typischen Intrigen, die sich am Ende dann doch meistens in Wohlgefallen auflösen...

    Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Man erhält sowohl Einblick in Williams, als auch Abels Leben. Anfangs erscheinen beide Protagonisten sehr sympathisch, doch mit der Macht verändern sich sowohl William, als auch Abel zu ihrem Nachteil. Die Fehde, die die beiden Männer begonnen haben, verselbstständigt sich. Nur durch ihre eigene Sturheit wandeln beide Männer sehr bald am Abgrund...

    Die Charaktere sind wieder sehr lebendig ausgearbeitet. Der Wandel der Protagonisten und ihre gesamte Lebensgeschichte hat der Autorgrandios erzählt. Es wurde wieder fantastisch recherchiert und man merkt, dass Archer "vom Fach" ist. Manchmal hat man aber das Gefühl, dass Archer zu viel "Action und Drama" in den Roman packen wollte.

    Im Gegensatz zur Clifton-Saga endet mit dem ersten Band auch die Lebensgeschichte von William und Abel und die Fortsetzung widmet sich der nächsten Generation....

    Fazit:
    Wer gerne die Clifton-Saga gelesen hat, der findet sicher auch an "Kain und Abel" gefallen. Der Schreibstil von Jeffrey Archer ist wie gewohnt mitreißend und die mehr als siebenhundert Seiten haben nur wenige kleine Längen. Eine tolle Familiengeschichte, die auch als Einzelband stehen könnte, aber nicht ganz an die Clifton-Saga herankommt.

    Kommentare: 1
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    Maxine79s avatar
    Maxine79vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte. Fans von historischen Romanen und Jeffrey Archer können sich auf große Unterhaltung freuen.
    Große Unterhaltung

    William Lowell Kane in der Rolle des Kains. Abel Rosnovski, sein Gegenspieler und erbitterter Feind. William Kane stammt aus einer reichen Bankiersfamilie, ist ehrgeizig und will seinen Vater, der frühzeitig auf der Titanic ums Leben kam, stolz machen. Abel hingegen wächst als Waisenkind bei einem armen Bauern auf. Aber auch er ist ehrgeizig und klug. Mit viel Geschick arbeitet er sich bis ganz nach oben und ist mit einer Hotelkette sehr erfolgreich. Durch eine schicksalhafte Begenung der beiden entsteht ein angespanntes Verhältnis zwischen Kane und Abel und entwickelt sich nach und nach zu einer heißblütigen Hassliebe. Ein Rachefeldzug jagt den nächsten und zwei brilliante Köpfe kämpfen um die Vernichtung des anderen. Das Buch verspricht große Unterhaltung und Jeffrey Archer versteht es ausgezeichnet die volle Aufmerksamkeit der Lese zu wecken und über die ganze Geschichte hinweg zu halten. Bleibt die Frage, ob die Geschichte endet, wie es in der Bibel prophezeit wurde.

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    MissLilavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: eine gelungene Familiensaga - mit guten Recherchen und mitreißenden Lesestunden
    eine gelungene Familiensaga

    Nach russischer Kriegsgefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich zum Hotelmanager hoch. Sein Schicksal kreuzt sich dramatisch mit dem von William Lowell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, der zum Bankpräsidenten werden soll. Abel hatte ihn einst bewundert - doch dann nimmt, zurzeit der großen Wirtschaftskrise, ein lebenslänglicher Hass seinen Anfang.

    Meine Meinung:

    Den Autor Jeffrey Archer kenne ich bereits von der Clifton – Saga. Mit Kain und Abel hat Jeffrey Archer eine faszinierende Familiengeschichte geschrieben. Mich hat schon das gelungene Cover total angesprochen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist sehr schön und passend zu der Geschichte gestaltet und rundet alles insgesamt ab.

     Für Leser die seinen Schreibstil kennen und mögen ist dies eine weitere sehr interessante Geschichte. Mit diesem Roman wurde  „Kain und Abel“ nochmal neu aufgelegt und vollständig überarbeitet. Die Kerngeschichte bleibt hier wie im Ursprung erhalten. Es geht um Erfolg, Macht und um das Schicksal zweier Familien.

    Jedoch ist mir die Geschichte an manchen Stellen etwas zäh und langatmig. Allerdings kommt man dann doch wieder gut rein in die Geschichte.

    Die beiden Hauptprotagonisten Kane und Abel haben sehr unterschiedliche Charaktere, beide wurden von dem Autor gut in Szene gesetzt und ausgearbeitet. Der eine von ihnen kommt aus Amerika, der andere aus Polen. Einer hat allen Wohlstand förmlich in die Wiege gelegt bekommen -  der andere von den Beiden muss sich, egal was es im Leben ist, hart erkämpfen.  Jedoch eines haben beide gemeinsam – sie haben eine Starrköpfigkeit, die kaum seinesgleichen kennt.

    An Spannung fehlt es mir an manchen Stellen, für mich kam die Spannung sehr spät erst im Laufe der Geschichte auf.

    Fazit:

    Wer den Autor Jeffrey Archer mag fühlt sich hier in dem überarbeiteten neuen Roman direkt wohl Man hat viele schöne Lesestunden, auch wenn die Spannung etwas auf sich warten lässt, es lohnt sich auf jeden Fall!

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 7 Monaten
    Was Hass mit einem Menschen anstellen kann...

    Mein zweites Buch von Jeffrey Archer. Ich bin da ziemlich unvoreingenommen ran gegangen, denn ich wusste ja ungefähr, was auf mich zukommt, zumindest vom Schreibstil her. Der gefiel mir wieder ausgesprochen gut. Allerdings gibt es doch einen Kritikpunkt, denn manchmal tat ich mich echt schwer, weiterzulesen, denn ich empfand in dem Buch durchaus sehr viele Längen, aber mich überkam auch immer öfter das Gefühl, dass einfach nur etwas runtergeschrieben wurde. Eine sehr grobe Zusammenfassung diverser Dinge. Dann an anderen Stellen wurde wieder mehr auf die Geschichte eingegangen, wo es wieder Spaß machte zu lesen.
    William Kane und Abel Rosnovski sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, was ich persönlich natürlich gut finde. Der eine ist ein gebürtiger Amerikaner, der andere ein gebürtiger Pole. Jeffrey Archer hat diese beiden Charaktere sehr gut in Szene gesetzt. Sind sie beide auch von Geburt an unterschiedlich - der eine muss sich sein Leben hart erkämpfen, während der andere dieses wohlhabende Leben in die Wiege gelegt bekommen hat - so starrköpfig sind sie beide. Und zwar so starrköpfig, wie es nur zwei Männer sein können, die sich irgendwie in ihrer Ehre verletzt sehen.
    Mit Kain und Abel hat der Autor seinen Durchbruch gefeiert. Nach der Clifton-Saga, deren erstes Buch ich gelesen habe, wurde jetzt "Kain und Abel" nochmal neu aufgelegt. Der Autor hat diese Bücher nochmal komplett überarbeitet. Sie sind in der Kernaussage gleich geblieben, wurden aber in einigen Punkten überarbeitet. Doch irgendwie fehlte mir während des Lesens irgendwie dieser flotte Stil aus der Clifton-Saga, auch wenn man diese Bücher definitiv nicht vergleichen kann. Mir fehlte es in diesem Buch einfach an Spannung. Dieser Spannungsbogen kam leider erst ganz am Ende für mich auf.

    Mein Fazit:

    Wenn ich so überlege, ist mir dieses Buch 3 Sterne wert. Denn eigentlich hatte die Geschichte der beiden Kontrahenten etwas an sich, was ausgebaut werden konnte. Ich freue mich nun auf "Abels Tochter", den zweiten Teil der Trilogie. Florentyna ist ein interessanter Charakter gewesen, den ich mochte. Sie weiß, was sie will und ist dennoch gutherzig.

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    KlaasHarbours avatar
    KlaasHarbourvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiges Buch! Überzeugend auf jeder Ebene! Rasant, Spannend und gut recherchiert! Sehr empfehlenswert!
    Unglaublich gut!

    Die Rezension könnt ihr auch auf dem Blog www.diebuchblogger.wordpress.com einsehen!

    Die Geschichte wird aus zwei Sichten beschrieben. Sie erzählt von zwei Männern, die genau am gleichen Tag im Jahre 1906 geboren werden – der eine in Boston, der andere im polnischen Slonim. William Kane, der Sohn einer Bankersdynastie, soll in die Fußstapfen seines Vaters und seines Großvaters treten und die Privatbank Kane and Cabot noch weiter an die Spitze der amerikanischen Finanzwelt bringen. Abel Rosnowski hingegen – geboren als Wladek Koskiewicz – wächst in ärmlichen Verhältnissen bei einer Wildhüterfamilie auf. Beide werden zu Reichtum gelangen – William baut die Bank aus, während Abel nach einer Flucht aus einem russischen Arbeitslager und über Umwege durch die Türkei nach Amerika übersiedelt, um dort ein Hotelimperium aufzubauen. Eines Tages werden sich ihre Wege kreuzen: Und beide werden aus diesem Treffen als lebenslange Rivalen hinausgehen.

    Wow! Dieses Buch ist einfach großartig! Es konnte mich wirklich von sich überzeugen. Zuerst war ich mir nicht ganz sicher, ob mir historische Romane überhaupt gefallen, aber so wie Archer es hier angegangen hat, gefällt mich richtig gut! Die Story an sich hat mich schon gepackt: Es ist einfach spannend zu sehen, wie zwei Menschen, am gleichen Tag geboren, sich komplett anders entwickeln und ganz andere Dinge in ihrem Leben durchmachen müssen, nur aufgrund ihrer Herkunft. Dabei fand ich beide Biografien gleich interessant. Normalerweise gefällt mir bei einer solchen Art von Geschichten immer einer der Protagonisten und seine Erlebnisse besser, doch hier war es ganz anders! Beide Seiten haben mir viel Spaß gemacht und mich durchgehend gefesselt. Wie William sich durch die Intrigen der Bankenwelt kämpft oder wie Abel ein Luxushotel nach dem anderen aufbaut – das gibt dem Buch einfach eine so dichte und mitreißende Atmosphäre, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Und dabei hält das Buch noch so viel mehr an Überraschungen und Erlebnissen bereit, als der Klappentext zuerst andeuten mag.

    Etwas, was ein historischer Roman einfach braucht, ist eine ausführliche Recherche und Fakten. Und beides bedient Archer in diesem Werk hervorragend! Faszinierend verwebt er verschiedene historische Aspekte mit dem Plot um die zwei Emporkömmlinge – vom Untergang der Titanic bis zum Kampf zwischen Sozialismus und Kommunismus oder dem Zweiten Weltkrieg, alles von 1906 bis 1967. Mutmaßung über reale Vorbilder zu dieser Geschichte, existieren genauso lange, wie das Buch. Jeffrey Archer selbst sagt aus, dass „Kain und Abel„ auf zwei Männern basiert, die beide anonym bleiben wollen – der erste, weil er bei Erscheinen des Buches an seiner eigenen Autobiografie arbeitete und der andere, da er damals immer noch eine Person des öffentlichen Lebens in den USA war. Ich selbst habe auch einen großen Verdacht, insbesondere, von wem der Hotelmagnat Abel inspiriert wurde – zumal diese Person wirklich kurz darauf eine Biografie veröffentlichte.

    Jeffrey Archer überarbeitete sein Meisterwerk 2009 zum dreißigsten Geburtstags des Buches. Dabei versprach er, es rasanter und spannender zu schreiben – und dies ist ihm wahrlich gelungen! Für mich ist dieses Buch schon jetzt ein Jahreshighlight, dass mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. Was wohl meine Begeisterung für dieses Buch am deutlichsten darstellt, ist die Tatsache, dass ich trotz der über 700 Seiten nicht wollte, dass es endet, als ich auf einmal nur noch 10 Seiten zu lesen hatte. Es war einfach so kurzweilig und doch so lange nachhallend, dass ich gar nicht auf den nächsten Teil warten möchte.

    Der zweite Teil der Trilogie „Abels Tochter„ erscheint im März 2018, der Folgeband darauf im Mai, unter dem Titel „Kains Erbe„, ebenfalls in der gleichen Aufmachung im Heyne-Verlag. Die Bücher sind auch als Hörbuch bei derHörverlag erhältlich, jedoch leider in gekürzter Fassung.

    Bereits 33 Millionen mal wurde dieses Meisterwerk des Geschichtenerzählens verkauft – zu Recht! Es ist ein wahrer Pageturner, den niemand sich entgehen lassen sollte. Rasant, spannend und immer interessant! „Kain und Abel„ ist ein Roman, der vom Anfang bis hin zum großartigen Ende auf jeder Ebene überzeugt!- 5/5 Sterne

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    Nirenas avatar
    Nirenavor 8 Monaten
    Absolut wunderbar

    "Kain und Abel" erschien ursprünglich bereits Ende der 70er Jahre und wurde, nach einer Überarbeitung des Autors, die aber an der Handlung nichts verändert hat, neu aufgelegt.

    Nachdem ich wehmütig Abschied von der "Clifton"-Saga nehmen musste, hatte ich auf ebensolches Lesevergnügen mit "Kain und Abel" gehofft.

    Die Handlung ist, abgesehen davon, dass Familie auch hier eine tragende Rolle spielt, vollkommen unterschiedlich zu der der "Clifton"-Saga, die Faszination, mit der der Leser ins Buch gezogen wird, allerdings ist gleich. Bereits nach wenigen Seiten taucht man ein in die Welt von Abel und William und mag nicht wieder auftauchen.

    Die beiden Protagonisten könnten nicht unterschiedlicherer Herkunft sein: Abel, die ersten Jahre in Armut in Polen verbracht, findet erst später heraus, dass er adliger Abstammung ist, was ihm dank der russischen Unterjochung nach dem ersten Weltkrieg aber nichts mehr nützt. Er hat eine Menge auszustehen, bevor er in Amerika ankommt und seine Zukunft in die Hand nimmt. William hingegen wurde bereits privilegiert geboren und hat alle Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung standen, genutzt.

    Einiges aber haben beide gemeinsam: eine hohe Intelligenz, Ehrgeiz, den Willen, etwas zu erreichen, aber auch Stolz und Sturheit.

    Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt und man möchte eigentlich immer bei dem Protagonisten verweilen, bei dem man gerade ist. Fasziniert verfolgt man die Werdegänge der beiden und schließt sie ins Herz. Allerdings gelingt es den zweien im weiteren Verlauf, immer mehr Antipathie zu sammeln, aufgrund einer Fehde, die irgendwann nur noch durch Sturheit aufrecht erhalten wird.

    Dies bildet aber einen wunderbaren Übergang zur nächsten Generation, die auch hier schon zum Tragen kommt, aber sicher in den Folgebänden fortgeführt wird.

    Ich kann jedem Liebehaber großartiger Romane "Kain und Abel" nur ans Herz legen und freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der im März erscheinen wird.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende und emotionale Geschichte, eingebettet in das 20. Jahrhundert
    Spannende und emotionale Geschichte, eingebettet in das 20. Jahrhundert

    Über mehrere Jahrzehnte begleitet man hier zwei im Jahr 1906 geborene Männer, die sich charakterlich so ähnlich sind, deren unbeugsamer Stolz sie jedoch zu erbitterten Rivalen macht. Der eine Selfmade, ein Paradebeispiel für den amerikanischen Traum „Vom Tellerwäscher zum Millionär“, mit umfänglichen Erfahrungen in Armut, Gefangenschaft, Verlust und Traumata. Der andere, dem von Geburt an ein steiler Aufstieg zur Elite im Bankenwesen angedacht ist.
    Auch wenn es bei ersterem naturgemäß leichter fiel, habe ich mit beiden sympathisiert und mitgefiebert, denn sie haben lobenswerte Eigenschaften sowie Schwächen und mit Rückschlägen zu kämpfen. Des Öfteren hätte ich sie gern zusammen in einen kleinen Raum gesperrt, damit sie sich mal aussprechen. Der Zwist gerät glaubhaft. Es tritt ein Gegenspieler auf, der das Schwarz-Weiß-Denken ein bisschen überstrapaziert, ansonsten fand ich auch die Nebenfiguren gelungen.
    Der auktoriale Erzählstil ermöglicht es, auch Fakten zu Nebenfiguren und Nebenschauplätzen zu sammeln und berufliche und private Entwicklungen auf allen Ebenen mitzuverfolgen. Einerseits gefallen mir die vielfältigen Einblicke und es werden doppelte Szenenwiedergaben vermieden, andererseits wird die Story dadurch vorhersehbarer.
    Ähnlich wie bei der Clifton-Saga fließen Informationen zur Historie des 20. Jahrhunderts (hier vorrangig USA, aber auch Mitteleuropa, Russland und Türkei) ein, es stehen aber die fiktiven Figuren im Vordergrund. Ich bin dankbar für den Erkenntniszuwachs. Die Einbettung in die beiden Familiengeschichten finde ich glaubhaft. Auch sind fiktive von realen Vorkommnissen gut unterscheidbar.
    Noch eine Parallele zur Clifton-Saga: Zu Beginn erhält man Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Armen und Unterdrückten, was ich als besonders berührend, faszinierend und erschütternd empfunden habe. Zum Ende hin wird nur noch die Oberschicht beleuchtet, es geht viel um Machtspiele, Intrigen, Politik und Aktienkäufe. Zunächst geneigt, darüber zu meckern, dass demgegenüber Gefühlslagen zu wenig Raum einnehmen, fühle ich mich durch solche Sätze besänftigt: „ich betrachte nur einfach meinen kostbarsten Besitz und vergewissere mich, dass ich ihn nicht als gegeben hinnehme“, „S. hatte einmal behauptet, Liebe wäre etwas für arme Schweine (…) Ich muss pleite sein.“ Zudem kann man wohlwollend vorbringen, dass die nach außen demonstrierte Stärke für einen authentischen Charakter spricht. Dass Probleme unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten wenig vorkommen, finde ich schade, möchte dies aber nicht als Minuspunkt werten, da der Klappentext dies auch nicht versprochen hat.
    Charmant sind solche humorvollen Seitenhiebe: „und schaute zu, wie sein Erstgeborener (…) immer dort auftauchte, wo man ihn am wenigsten erwartete, woraus R. schloss, dass sein Sohn bestimmt Politiker werden würde.“
    Bei eingängiger Sprache wird lange Unterhaltung (mehr als 700 Seiten) geboten.
    Abweichend von der Clifton-Saga ist dieses Werk eigenständig. Alle Handlungsfäden werden (teils überraschend) abgeschlossen, alle Rätsel gelöst. Die beiden Fortsetzungen zur nächsten Generation sind optional.
    Familiensaga, Thriller, Historie, Liebesgeschichte - ich hatte viel Freude an diesem emotionalen und spannenden Buch mit Botschaft.

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    Callsos avatar
    Callsovor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bombastische Geschichte mit großen Gefühlen - tolles Epos!
    Ein Abenteuerroman der alten Prägung - fein!

    Als Leser ist manchmal so herrlich unbeschwert, sich von einer Geschichte treiben zu lassen und in andere Welten zu fliehen.

    Der Roman "Kain und Abel" (aus dem Jahr 1999) ist eine solch feine Lektüre, der man als Leser so bedingungslos, emotional und eben auch mit jeder Menge Spannung folgen kann.
    Eben auch, weil Autor Jeffrey Archer ein so routinierter Geschichtenerzähler ist.

    Es geht um zwei erfolgreiche junge Menschen, die in ihrem Leben herausragende berufliche Erfolge feiern. William Kane hat es leichter, weil sein Vater schon jahrzehntelang umtriebiger Bankdirektor war. Der Sohn schlüpft nach erfolgreichen Schul- und Unizeiten in die gleiche Rolle. Als Bankdirektor marschiert er nahezu imemr auf der Gewinner- und Sonnenseite.

    Anders der spätere Kontrahent Abel, der in deutsche und russische Gefangenschaft gerät. Mit viel List kann er fliehen und reist als Einwanderer voller Hoffnung in die USA ein, Und er legt eine beispiellose Karriere hin. Vom Kellner zum Hotelbesitzer, vom Familienvater zum Chef einer internationalen Hotelkette. Abel startet richtig durch.

    Zwischendurch kreuzen sich die Klingen der beiden Erfolgsmenschen. Trotz der Kriegsleiden und den beruflichen Auf und Abs sind beide später höchst unglücklich, als die Kinder der beiden Kontrahenten unverhofft ein Liebespaar werden.

    Das Buch ist eine bunten Abenteuerspielwiese, ein Abenteuer-Roman um Erfog, Liebe, Tod und Anerkennung. Ein Werk,  alter Güte, bisweilen mit den guten, alten Werten.

    Gerade die faszinierende Geschichte um Abel kann meisterhaft punkten. Gleichwohl kam bei dem 590-Seiten-Roman ganz manchmal ein wenig Überdruss auf, als sich die Story um Aktienpakete und Stimmanteile ein wenig im Kreis drehte.

    Dennch ein starker kurzweiliger Roman vom neuen "Mr. Epos" Jeffrey Archer...

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