Kains Erbe

von Jeffrey Archer 
3,3 Sterne bei6 Bewertungen
Kains Erbe
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Inhaltsangabe zu "Kains Erbe"

Florentyna Kane, die Tochter des legendären Hotelmagnaten Abel Rosnovski, hat es in einer beispiellosen Karriere bis zum Weißen Haus geschafft. Sie ist die erste amerikanische Präsidentin und fest entschlossen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch das Schicksal hält schwere Prüfungen bereit. Durch puren Zufall erfährt das FBI von einem perfiden Mordanschlag auf Florentyna Kane. Fünf Personen wissen alle Details – eine Stunde später sind vier von ihnen tot. Nur der Agent Mark Andrews bleibt übrig. Er hat sieben Tage Zeit, das Attentat zu verhindern. Andrews kann sich niemandem anvertrauen ... und die Frau, die er liebt, ist die Tochter des hauptverdächtigen Senators.

»Als ich diesen Roman vor langer Zeit schrieb, verlegte ich die Handlung sechs oder sieben Jahre in die Zukunft. Später wurde mir klar. dass ich meine Geschichte umschreiben musste.
In dem Roman ›Abels Tochter‹, den ich in der Zwischenzeit als Fortsetzung zu ›Kain und Abel‹ geschrieben hatte, wird die Hauptfigur Florentyna Kane der erste weibliche Präsident der Vereinigten Staaten. Es erschien mir daher nur logisch, die Neufassung ›Kains Erbe‹ um meine erfundene Präsidentin Florentyna Kane kreisen zu lassen und eine Verbindung zu ›Kain und Abel‹ und ›Abels Tochter‹ zu schaffen – und meine Familiensaga damit abzuschließen.
Die wesentlichen Handlungselemente der ersten Fassung habe ich in dieser überarbeiteten Version beibehalten, jedoch einige Änderungen – bedeutende wie auch geringfügige – durchgeführt.« Jeffrey Archer

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453422056
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:14.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.05.2018 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nirenas avatar
    Nirenavor 2 Monaten
    Ein anderer Abschluss, als ich erwartet hatte, aber gut

    "Kains Erbe" ist der dritte und somit letzte Band der Trilogie um Abel Rosnovski und William Lowell Kane bzw. deren Nachkommen.

    Ich neige bei nachfolgenden Teilen dazu, die Klappentexte vorher nicht zu lesen, da diese leider oft zuviel verraten. Dies kann allerdings, wie in diesem Fall, zur Folge haben, dass ich etwas vollkommen anderes erwarte, als ich bekomme.

    Da "Kain und Abel", der Auftaktband, aus der Sicht von Abel und William geschrieben ist und der zweite Teil aus Sicht von Florentyna, hatte ich mich auf einen erneuten Ablauf der Geschehnisse aus Richards Sicht eingestellt und nur gehofft, dass die Teile, die man bereits aus den anderen beiden Bänden kennt, kurz gehalten werden.

    Tatsächlich ist "Kains Erbe" aber etwas vollkommen anderes. Nicht Vergangenes wird erneut aufgerollt, sondern es geht weiter nach vorn. Florentyna hat ihr Ziel erreicht und ist die erste amerikanische Präsidentin im Weißen Haus. Dennoch ist sie in diesem Buch eher eine Nebenfigur.

    Der Fokus liegt bei Mark Andrews, einem sehr sympathischen und intelligenten Charakter, der urplötzlich auf sich allein gestellt und von Feinden umzingelt ist. Sehr schön ausgearbeitet hat Jeffrey Archer die Seilschaften und Animositäten zwischen den einzelnen Regierungsinstitutionen und wie jeder versucht, sich nicht in die Karten schauen zu lassen, die jeweils anderen aber gern für ihre Zwecke nutzt.

    Mark spielt ein gefährliches Spiel gegen die Zeit und so begleitet der Leser ihn spannungsgeladen - noch lieber wäre mir ein wenig Atemlosigkeit gewesen, aber dafür reichte das Spannungslevel dann doch nicht aus.

    Der Lesefluss ist sehr gut und man findet schnell in die Geschichte hinein. Langeweile sucht man vergebens, immer tickt die Uhr im Hinterkopf und man hofft und bangt, dass des Rätsels Lösung vor Ablauf der Zeit gefunden wird.

    Ein anderer Abschluß der Trilogie, als ich erwartet habe, aber kein schlechter. "Kains Erbe" lässt sich schon wegen der komplett anderen Protagonisten auch problemlos ohne Kenntnis der anderen beiden Bände lesen.

    Auch wenn die Trilogie für mich nicht an die Clifton-Saga heranreicht, habe ich sehr gern Lesezeit mit Abel, William, Florentyna und Richard verbracht und bin schon sehr gespannt auf den Beginn der  neuen Reihe, die uns Anfang kommenden Jahres erreichen wird.

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    Haverss avatar
    Haversvor 3 Monaten
    Politthriller, aber keine Familiengeschichte

    „Kains Erbe“ bildet den Abschluss der Kain und Abel-Triologie Jeffrey Archers. Im Original bereits 1977 veröffentlicht, folgte 1980 erstmalig die deutsche Übersetzung. Eine Überarbeitung durch den Autor erfolgte 1986.

    Sieht man sich nun diese Zeitleiste an, wird auch schnell klar, warum sich dieser angebliche Abschlussband nicht stimmig in die Trilogie einfügt, wurde er eigentlich doch vor „Kain und Abel“ und „Abels Tochter“ als Stand alone geschrieben. Dem Erfolg dieser beiden Romane ist wohl der holprige Versuch geschuldet, „Attentat“ (so der ursprüngliche Titel von „Kains Erbe“) als dritten und abschließenden Band in die Reihe einzufügen, was allerdings leider nicht schlüssig gelingt.

    Bezug wird durch Florentyna Kane, Abels Tochter und nun erste Präsidentin Amerikas, hergestellt. Getrieben von dem Wunsch, die Welt ein Stück weit besser zu machen, setzt sie sich für eine Verschärfung der Waffenkontrollgesetze ein. Dass sie sich damit nicht nur Freunde macht, liegt auf der Hand. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ihr finstere Mächte nach dem Leben trachten. Aber natürlich ist das FBI in Form des Agenten Mark Andrews zur Stelle, der alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzt, um die Präsidentin vor Schaden zu bewahren.

    Man sollte diesen Roman/Thriller unter zwei Aspekten beurteilen. Zum einen natürlich als zu der Trilogie gehörig, zum anderen als eigenständigen Politthriller. Nun, als Abschluss funktioniert er leider nicht, denn dazu sind einfach die Verbindungen zu den beiden Vorgängern zu schwach. Aber als Politthriller kann man „Kains Erbe“ die Qualität nicht absprechen, natürlich immer mit der Einschränkung, dass das Buch bereits fast vierzig Jahre auf dem Buckel hat. Der Thriller hat Tempo und es gibt, wen wundert’s, zahlreiche Intrigen.

    Alles in allem profitiert der Plot von Jeffrey Archers Politerfahrungen, der sowohl als Kommunalpolitiker sowie im Unter- und Oberhaus der britischen Regierung aktiv war und sich, wie hinreichend bekannt sein dürfte, nicht immer treu an die Gesetze hielt.

    Alles in allem also nur am Rande eine Familiengeschichte, aber ansonsten durchaus eine spannende Lektüre mit den erwähnten Einschränkungen.

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    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor 4 Monaten
    Ohne Zusammenhang

    Auch auf den dritten Teil der Trilogie habe ich mich sehr gefreut, nachdem mich Band eins total geflasht und Band zwei leider etwas schwächer war, war ich natürlich auf das Ende gespannt. Grundsätzlich kann ich sagen, hat mich das Buch gut unterhalten aber es war leider nicht das unglaubliche Ende, dass ich mir erhofft habe.

    Das Cover ist passend gewählt, passt sehr gut zum Rest der Trilogie und ich mag einfach Bücher die eine "Ausblicksperspektive" auf dem Cover haben. Der Blick in die Ferne nach New York, das Paar davor wirkt einfach stimmig und gefällt mir sehr gut. Leider hört es dann da aber auch schon auf mit der Stimmigkeit!

    Das Problem war die Geschichte, es wirkte nicht wirklich stimmig, man hatte das Gefühl, außer das eben die Protagonistin Florentyna war, dass wir uns hier in eine andere Geschichte befinden. Ich hatte mir einfach mehr über Kain und Abel gewünscht und das geht hier leider in eine ganz andere Richtung.

    Man hat etwas das Gefühl, dass die Geschichte eigenständig wäre und nicht zu er Trilogie gehören würde. Leider etwas schade, denn besonders der Start der Trilogie war einfach fantastisch!



    Fazit:

    Leider eine große Enttäuschung und für mich auch kein gelungener Abschluss der Trilogie! Mit jedem Buch wurde die Handlung schlechter, Archer hätte es bei Band eins belassen sollen! Band eins war so unglaublich spannend und unterhaltsam und Band 2 war eher nicht so toll aber dieser Band geht leider in eine ganz andere Richtung.

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 4 Monaten
    Titel unpassend und keine Fortsetzung von Kain & Abel

    Ich habe mich schon sehr auf den dritten Band der Kain & Abel-Reihe gefreut, so wollte ich wissen, was in Band 3 passiert und wie es weiter geht. 
    Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass "Kains Erbe", dessen Titel so gar nicht zu diesem Buch passt, fast gar nichts mehr mit den eigentlichen Darstellern zu tun hat. Florentyna taucht immer nur in ein paar kurzen Sequenzen auf, was mich schon etwas gestört hat.
    Der englische Titel passt viel besser dazu, zu dem, was in dem Buch passiert.

    Der eigentliche Hauptdarsteller ist diesma Mark Andrews, ein FBI-Agent, der Undercover ermitteln soll, wer einen Anschlag auf die Präsidentin  plant. 
    Er muss miterleben, wie 2 FBI-Agenten und 2 weitere Personen ermordet werden, weil das FBI durch Zufall erfahren hat, dass es einen Anschlag auf die Präsidentin geben soll.
    Nun hat Mark Andrews 7 Tage Zeit um herauszufinden, wer dahinter steckt.

    Mir bliebt der Charakter Mark Andrews etwas zu schwach. Er war zwar die Hauptperson, aber dennoch bekam ich nicht so einen richtigen Bezug zu ihm. Auch diverse andere Personen gefielen mir gar nicht, bzw. ich konnte nichts mit ihnen anfangen.
    Die Atmosphäre, die es in den ersten zwei Büchern gab, war in diesem gar nicht mehr zu finden, weil es eben nichts mehr wirklich mit Kain & Abel zu tun hatte und nur noch im Entferntesten mit Florentyna Kane. 

    Ich bin wirklich zwiegespalten, denn die Story an sich war gut. Sie erinnerte mich an einen Thriller und die Spannung war auch da.
    Allerdings fehlte mir die eigentliche Hauptfigur sehr.

    Mein Fazit:

    Ich finde, ein Buch, welches vor 20 Jahren den Titel "Attentat" trug, bei der Überarbeitung als Teil 3 der Reihe rund um Kain & Abel zu verkaufen, verwirrt den Leser sehr. Dieser Titel hätte weit besser gepasst, als "Kains Erbe". Leider kann ich durch diese Täuschung und durch diverse andere Dinge dem Buch nur 2 Sterne geben. Die Geschichte an sich war gut, allerdings sollte man diese Geschichte nicht als Teil 3 der Familiensaga deklarieren! Ich muss sagen, ich war echt enttäuscht!

    Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Heyne-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Entscheidung.

    Kommentare: 1
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    J
    juergi37vor 24 Tagen
    S
    Spoog1960vor 4 Monaten

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