Jeffrey Archer Möge die Stunde kommen

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Inhaltsangabe zu „Möge die Stunde kommen“ von Jeffrey Archer

Für die Familien der Cliftons und Barringtons, deren Wege seit Jahrzehnten miteinander verbunden sind, kommen schwere Stunden. Giles Barrington setzt seine Karriere als Politiker für eine große und gefährliche Liebe aufs Spiel, während Emma Clifton eine schwere Entscheidung treffen muss, die für ihren Mann Harry alles verändern könnte. Doch dann erfolgt ein Schicksalsschlag, mit dem niemand gerechnet hat …

Wiederrum spannend und fesselnd, konnte es kaum weglegen. Ich liebe diese Reihe und freue mich auf den letzten Band!

— Germania

Es geht spannend weiter

— Lesezeichen16

Beste Unterhaltung!

— Gina1627

Wie bei allen vorhergehenden Bände eine sichere Nummer für gute, gepflegte Unterhaltung.

— allegra

Ein wenig zu konstruiert. Aber ich werde auf jeden Fall auch das Finale lesen! :-)

— Waldi236

Toller sechster teil , es bleibt spannend

— buechermauschen

Mindestens so gut wie die vorherigen Bände

— Kinanira

Ich liebe die Clifton Saga und dieser Band konnte mich mal wieder voll begeistern! Ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen *-*

— leaslesezauber

Spannend, aber politische Verwicklungen wirken konstruiert und Nebencharaktere bleiben eindimensional

— Julia_Kathrin_Matos

für mich eine Steigerung zu Band 5

— Gartenkobold

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  • Möge die Stunde kommen

    Möge die Stunde kommen

    -sabine-

    13. October 2017 um 09:59

    Nachdem mich der letzte Band ja ein wenig enttäuscht hatte, weil es kaum neue Charaktere und vor allem ständig sich wiederholende Szenarien gab, hat mich dieser Band wieder mehr fesseln und auch begeistern können.Mittlerweile sind wir in den 70er Jahren angekommen, und diesmal geht es auch um das geteilte Deutschland. Nachdem der Cliffhanger aus dem letzten Band aufgelöst wird, wendet sich die Geschichte bald Giles Barrington zu, der diesmal nicht bei Wahlen kandidiert, sondern sich einer ehemaligen Liebe annimmt und ihr hilft, in seiner Nähe Fuß zu fassen. Aber auch Harry und Emma stehen wieder mehr im Mittelpunkt – Emma findet eine neue Aufgabe, der sie sich widmet, Harry ist immer noch mit der Freilassung Anatoli Babakows beschäftigt. Aber natürlich darf auch Lady Virginia Fenwick nicht fehlen, und ihre Intrigen haben mich diesmal wirklich zum Schmunzeln gebracht – dafür hätte ich mir etwas mehr Emotion bei Sebastian und Sam gewünscht.Es spielen also wieder viele Figuren eine Rolle, neue sind kaum dazugekommen, dafür aber haben sich bekannte Szenarien wie Wahlen diesmal nicht wiederholt, sondern es gab neue Intrigen und Konstellationen. Die Bösen sind weiterhin die Bösen und die Guten sind außergewöhnlich gut – fast ohne Makel oder Macke; auch wenn das natürlich nicht sehr glaubwürdig ist, sind sie mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin jetzt schon traurig, wenn die Reihe nun bald endet und ich mich von den geliebten Charakteren verabschieden muss.Wieder wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, leider jedoch nicht – so wie ich es in Band 1 ja geliebt habe – dass ein Szenario von verschiedenen Menschen erzählt wird und es dennoch nicht langweilig wurde, weil immer wieder neue Aspekte auftauchten, sondern eher zeitlich chronologisch, wobei jede Figur in andere Themen verstrickt ist. Natürlich hat es diese Erzählweise wieder mal spannend gemacht, und der eingängige Schreibstil hat die Seiten nochmal mehr dahinfliegen lassen – ich auf jeden Fall war gepackt von der Geschichte und habe mich in ihr wieder deutlich wohler gefühlt als in den Bänden zuvor. An Band 1 kommt dieser jedoch nicht heran, trotzdem gebe ich gerne 4 von 5 Sternen.Mein FazitDieser Band hat mir wieder besser gefallen, einfach weil es neue Themen gab und ich so wieder mehr gefesselt war. Es ist einfach schön, alte Bekannte wiederzutreffen – auch wenn man sich von einigen verabschieden muss und neue leider kaum dazugekommen sind. Viele verschiedene Erzählstränge aus verschiedenen Perspektiven machen die Geschichte spannend und kurzweilig, auch wenn Band eins weiter mein Lieblingsband bleiben wird – ich gebe daher 4 von 5 Sternen.

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  • Ein wunderbarer Lesegenuss

    Möge die Stunde kommen

    allegra

    09. October 2017 um 22:59

    Der 6. Band der Clifton Serie setzt da ein, wo man infolge eines fiesen Cliffhangers am Ende des 5. Bandes ungeduldig nachschaut, wann die Fortsetzung auf den Markt kommt. Er geht um den Ausgang einer Gerichtsverhandlung. Über das Ergebnis möchte ich an dieser Stelle natürlich nichts schreiben. Aber soviel sei gesagt: Der Ausgang gibt reichlich Grundlage für weitere Irrungen und Wendungen der Barrington Gesellschaft sowie von Freunden und Feinden des Clifton Clans. Mit besonders großer Spannung habe ich auf die Fortsetzung des in Russland gefangenen Schriftstellers Anatoli Babakov gewartet. Harry kämpft nach wie vor für dessen Freilassung. Die inneren Bilder, die sich mir am Ende des Buches im Zusammenhang mit Babakov boten, werden mir hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben. Insgesamt habe ich mich wiedermal über 589 Seiten hinweg bestens unterhalten gefühlt und gleichzeitig einiges an Zeitgeist und politischen Entwicklungen der Siebzigerjahre mitnehmen können. Der Roman wechselt immer wieder die Erzählperspektive, sodass die Spannung immer hoch gehalten wird und das Lektüre sehr abwechslungsreich ist. Ich kann diesen 6. Band der Clifton Saga nur empfehlen. Da ich alle Teile gelesen habe, kann ich nichts darüber sagen, wie geeignet das Buch zum Einsteigen ist, wenn man die Figuren und ihre Verflechtungen noch gar nicht kennt. Wie bei allen Serien ist die Einhaltung der Reihenfolge sicher von Vorteil für den vollen Lesegenuss. Ich vergebe diesen Buch 5 Sterne.

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  • Es geht spannend weiter

    Möge die Stunde kommen

    Lesezeichen16

    09. October 2017 um 19:40

    Inhaltsangabe: Emmas Gerichtsverhandlung steht an. Wird sie verurteilt oder wird sie in allerletzter Minute freigesprochen? Giles Barrington setzt alles in seine große Liebe Karin, aber wird das gut gehen? Harry Clifton kämpft immer noch für die Freilassung des inhaftierten Autors Anatoli Babakow. Wird es ihm endlich gelingen, Babakow frei zu bekommen? Virginia zieht mal wieder alles Register der Welt um an Geld zu kommen. Wer kann diese Frau zu Fall bringen? Möge die Stunde kommen ist der sechste Teil der Clifton Saga von Jeffrey Archer. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und wieder einmal versteht er es, den Leser ab der ersten Zeile in diese Familiengeschichte hineinzuziehen. In diesem Teil schreiben wir die Jahre 1970 -1978 und es ist faszinierend, wie Jeffrey Archer es immer wieder schafft, eine fiktive Geschichte mit wahren Begebenheiten zu verknüpfen. Dadurch erhält die Geschichte eine besondere lebendige Art, die, wie ich finde, das Ganze einzigartig macht. Wie schon in den ersten fünf Teilen zuvor dreht sich alles um die Familien Clifton und Barrington. Selbst die altbekannten Machtspiele, Intrigen, Schicksalsschläge und die Liebe finden ihren Platz in dieser Handlung. Man hat sich schon so an einige Fieslinge gewöhnt, dass man sie fast schon vermissen würde, wenn sie nicht da wäre. Zur Geschichte werde ich nicht viel schreiben, denn sonst würde ich spoilern und das möchte ich nicht. Ich kann nur eins schreiben: es wird und bleibt spannend! Das Buch endet mal wieder mit einem Cliffhanger... aber der siebte und letzte Teil naht bereits.   Ein spannender sechster Teil dieser beliebten Clifton Saga. Für mich einer der Besten Familiensagas die es gibt.

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  • Beste Unterhaltung! Ein genialer Mix aus Liebe, Intrigen und Machtbedürfnissen

    Möge die Stunde kommen

    Gina1627

    09. October 2017 um 17:23

    Die Barringtons und Cliftons kommen auch dieses Mal nicht zur Ruhe und durchleben zusammen wieder eine turbulente Zeit. Ein ständiger Kampf um das Ansehen und das weitere Bestehen  von Barrington Shippings  lastet auf Emmas Schultern. Besteht noch eine Möglichkeit für sie, heil aus der Verleumdungsklage rauszukommen und das Imperium zu erhalten?  Wie ein Fels in der Brandung gibt ihr Mann Harry ihr Rückhalt und hat selber einige Hindernisse zu überwinden um das Buch seines Freundes Balatow publik zu machen. Tragische Ereignisse verfolgen beide Familien und ebenso brauch ein guter Freund der Cliftons  dringende Hilfe als seine Ehre und seine Existenz auf dem Spiel stehen. Doch einer Person geht es nur ums Geld und sie schafft es gekonnt immer wieder auf  intriganteste Weise dies zu erreichen. Aber kann ihr irgendeiner auch mal die Grenzen aufführen? „Möge die Stunde kommen“ ist der sechste Teil der Clifton- Saga und wieder ein Meisterwerk von Jeffrey Archer. Er schafft es gekonnt und mit viel Raffinesse glückliche und unglückliche Verstrickungen in Szene zu setzen und man suchtet durch den schnell und einfach zu lesenden Schreibstil im Eiltempo durch das Buch. Bei seinen Kapiteln wechselt er in den spannendsten und ereignisreichsten Momenten die Schauplätze und das Geschehen um seine Protagonisten und man ist als Leser echt gefordert nicht schon weiter zu blättern um mehr zu erfahren. Man ist beeindruckt von der Welt der Reichen und Schönen und gleichzeitig auch entsetzt über die Verbrechen, die manche aus Machtbedürfnis verüben, weil sie nie genug bekommen können. Ebenso freut man sich mit den Familien, die einem ans Herz gewachsen sind über glückliche Begebenheiten und den gemeinsamen  Zusammenhalt, der wichtiger als alles andere ist.  Mein Fazit: Jeffrey Archer hat es geschafft, mich für viele schöne und spannende Lesestunden in eine aufregende andere Welt hinein zu versetzen, die ein unvergleichliches Leseerlebnis für mich war.  Viele offene Handlungsstränge führen dazu, dass man das Erscheinen der Fortsetzung schwer abwarten kann.  Ich kann nur jedem Leser empfehlen sich  diese Familiensaga nicht entgehen zu lassen. Verdient vergebe ich 5 Sterne.

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    • 2
  • Tolle Saga - Schwacher Teil der Reihe

    Möge die Stunde kommen

    marielle_booklove

    07. October 2017 um 14:46

    Titel: Möge die Stunde kommen Autor: Jeffrey Archer Reihe: Clifton Saga – Teil VI Verlag: Heyne Seitenzahl: 589 Seiten Veröffentlichung: 11. September 2017 Preis: 9,99 € ISBN: 978-345-342-167-7 Danke an den Heyne Verlag und die Random House Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar!  Klappentext Für die Familien der Cliftons und Barringtons, deren Wege seit Jahrzehnten miteinander verbunden sind, kommen schwere Stunden. Giles Barrington setzt seine Karriere als Politiker für eine große und gefährliche Liebe aufs Spiel, während Emma Clifton eine schwere Entscheidung treffen muss, die für ihren Mann Harry alles verändern könnte. Doch dann erfolgt ein Schicksalsschlag, mit dem niemand gerechnet hat … Erwartungen an das Buch Ich liebe die Saga und alle Bücher um die Familie Barrington und Clifton. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen gegenüber Jeffrey Archer und seiner Kunst diese Familiensaga genauso fabelhaft fortzusetzen, wie es ihm in den bisherigen 5 Büchern gelungen ist. Natürlich hoffe ich auch dass die Protagonisten ihren Weg gehen. Ein wenig hoffe ich, auch wenn es kitschig ist, auf ein Happy End für alle Beteiligten. Wer Jeffrey Archer kennt kann aber wohl eher mit Drama, fatalen Fehlentscheidungen und der ein oder anderen Katastrophe, wenn nicht sogar Tod rechnen. Das Cover verspricht auf jeden Fall einen Schwenk in die deutsche Geschichte. Schauen wir mal 😉 Zitat „Wenn jemand stirbt, der einem nahestand, fallen einem all die Dinge ein, die man ihm noch gern gesagt hätte, doch plötzlich ist es zu spät. Ich wollte, ich hätte dir vielen Opfer gekannt, verstanden und zu schätzen gewusst, die meine Mutter für mich gebracht hat […]“ (Seite 287) Schreibstil In Sachen Schreibstil gelingt es Jeffrey Archer auch im nunmehr sechsten Teil der Clifton-Saga den Leser zu fesseln. Einfach geschrieben und mit der Liebe zu kleinen aber feinen Nebensätzen, die die Handlung fast unbemerkt weitertreiben, macht es einfach Spaß ein weiteres Mal in die Welt von Harry, Emma und Co. zu steigen. Dabei bedient er sich wenig an komplizierten Blicken in die Vergangenheit oder ähnlichem, sondern schreibt von der Seele weg und genauso toll lässt es sich auch lesen. Dadurch leidet man mit seinen Lieblingen mit und es entwickelte sich bei mir eine enge Bindung zu wirklich allen Charakteren. Dabei bleibt jede Storyline für sich spannend und mitreißend. Meinung Wie Ihr vielleicht schon bemerkt hab, bin ich der Clifton-Saga voll und ganz verfallen. Dabei bin ich ziemlich stark von mir selbst überrascht. Denn zum einen habe ich vor dem ersten Band nicht einmal ansatzweise geahnt, welches Ausmaß die Welt vom kleinen Harry Clifton einmal nehmen wird und zum zweiten ist es wirklich erstaunlich, wie ich die Charaktere immer noch mehr ins Herz schließen und vermutlich noch hunderte weitere Bücher der Reihe lesen könnte. So unheimlich lange Reihen sind eigentlich nicht mein Fall, aber vielleicht ist hier eine neue Liebe entfacht. Da dies der sechste und vorletzte Teil der Reihe ist, habe ich diesen auch mit einem kleinen weinenden Auge gelesen. Immer im Hinterkopf zu haben, dass es bald ein Ende hat ist gerade in diesem Fall wirklich grausam. Dadurch habe ich dieses Buch einfach noch mehr genossen. Ihr merkt schon, ich mochte dieses Teil wieder unglaublich gern und die Seiten flogen nur so dahin. Dabei muss ich mir jedoch eingestehen, dass es sich bei diesem Band um den in meinen Augen Schwächsten der Reihe handelt. Nach nunmehr 5 Bücher kennt man die Charaktere nun ziemlich gut und so viel es mir sehr leicht wieder in Story hineinzufinden, obwohl der letzte Band doch schon eine Weile zurückliegt. Der Leser trifft wieder auf die üblichen Charaktere und natürlich auch Fiesling. An beiden Fronten ändert sich dabei wenig. Ohne zu viel zu verraten, treibt Victoria wieder ihre kleinen aber gemeinen Spielchen (Wenn auch außerhalb der Reichweite der Cliftons) und die Cliftons stehen jeder für sich vor der ein oder andere Gewissenfrage. Emma Clifton, in den letzten Bänden mehr in den Hintergrund huschte, rückt nun mehr in den Vordergrund. Außerdem ergeben sich mit auch einmal Schauplätze außerhalb der gewohnten Firmen und Familien und der Leser macht freudige Bekanntschaft mit längst vergessenen Charakteren. An dieser Stelle möchte ich aber nicht zu viel verraten. Fest steht, dass sie Story weiterhin rasend voranschreitet und keine Storyline mit Langeweile oder Ähnliches beschert hat. Allerderdings gibt es einige Punkte, die mich als Leser wirklich ungläubig und sogar wütend gemacht haben. Vielleicht sind folgende Punkte auch der Grund, warum dieser Band in meinen Augen der bisher Schwächste der Saga ist. VORSICHT SPOILER! Nachdem Sebastian in einem vorherigen Band sich gegen seine Tochter Jessica und für seine Karriere entschieden hat, trifft er nun auf sie. An sich ein toller Gedanke, aber die überschwängliche Freude von Jessica ihren Vater gegenüber, obwohl diese sie im Stich gelassen hat, fand ich total unglaubwürdig. Entweder sie ist total naiv oder einfach ahnungslos. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl sie heckt etwas aus, aber sie war wirklich unglaubwürdig froh über die soooo plötzliche Rückkehr ihres Vaters. Das ist mir bis heute ein Rätsel. Und wenn wir einmal bei Sebastian sind – er uns seine Handlungen treiben mich wirklich zur Weißglut. Zum wiederholten Mal lässt er seine Tochter für die Bank in der er arbeitet sitzen. Zwar scheint sie ihm das nicht wirklich krumm zu nehmen, aber mich macht es wahnsinnig, wie man so geldgierig sein kann. Aber hey, vielleicht brauch ein gutes Buch auch solche Charaktere. Und wenn es mich so aufregt, muss Jeffrey Archer mit deiner Geschichte und Schreibstil ja etwas in mir geweckt haben. Geht also an die Nerven. Im Laufe der Story findet sich der Leser, wie bereits in den vorherigen Bänden mal erneut in einem Gerichtssaal wieder. Dabei werden diesmal jedoch nicht die Taten eines Hauptcharakters verhandelt, sondern viel mehr, die eines in meine Augen eher nebensächlicheren Person. An sich keine schlimme Sache, wenn sich diese Kapitel nicht unendlich in die Länge ziehen würden. An diese Stelle war ich wirklich an einem Punkt, wo ich an Jeffrey Archer gezweifelt habe. Zwar beginnt dieses Buch mit spannend, aber gerade im letzten Viertel lässt die Spannung extrem nach und es plätschert schon fast lästig vor sich hin. Zwar bleiben wieder einmal eine Menge Fragen offen, aber sind bei weitem keine so erschreckenden oder schockierenden Cliffhanger, wie wir sie aus den vorherigen Büchern kennen. Zusammengefasst bleiben viele Storylines zwar spannend aber doch vorhersehbar. Auch gestaltet Jeffrey Archer die Geschichte wieder sehr tragisch, aber das gewisse Etwas damit man als Leser wirklich mitleidet fehlte mir diesmal leider ein wenig. Trotz alledem bin ich gespannt wie die Saga im nächsten und letzten Band sein Ende findet und welchen Weg die Charaktere gehen werde. Ich freu mich auf Band 7. Fazit Jeffrey Archer bleibt ein Könner der Familiensaga, aber diesmal fehlte mir der ein oder andere geniale Schachzug aus den vorherigen Teilen! Schade aber trotzdem lesenwert!  Anzahl der Sterne: 3,5      

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  • Archer bleibt mir Spannung am Ball

    Möge die Stunde kommen

    LeseBlick

    30. September 2017 um 13:40

    InhaltsangabeFür die Familien der Cliftons und Barringtons, deren Wege seit Jahrzehnten miteinander verbunden sind, kommen schwere Stunden. Giles Barrington setzt seine Karriere als Politiker für eine große und gefährliche Liebe aufs Spiel, während Emma Clifton eine schwere Entscheidung treffen muss, die für ihren Mann Harry alles verändern könnte. Doch dann erfolgt ein Schicksalsschlag, mit dem niemand gerechnet hat…Meine MeinungBand 6 einer Reihe (kann Spoiler enthalten!!!)Jeffrey Archer schreitet in seiner Geschichte voran. Band 6 der Clifton-Saga reiht sich in den Jahren 1970 – 1978 ein. Nachdem der fünfte Band mit der Gerichtsverhandlung zwischen Emma Clifton und Lady Virginia Fenwick endete, war es zu erwarten, dass der sechste Band an dieser Stelle ansetzt. Der Ausgang überraschte mich nicht wirklich, war aber ein schöner Start in die Story.Nachdem Harry im letzten Band stark im Vordergrund stand, legte der Autor in diesem Teil ein besonderes Augenmerk auf Giles Barrington. Nach seiner Reise nach Ost-Berlin und der dort gemachten Bekanntschaft Karin bekommen wir als Leser auch einen Einblick in die damalige Situation in Deutschland. Karin arbeitet in Ost-Berlin als Dolmetscherin und verdreht Giles ordentlich den Kopf. Doch um ihre Figur wird fast über die gesamte Geschichte ein Rätsel gemacht. Dieses Verwirrspiel zu welcher Seite sie gehört, hat mir gut gefallen.Ein weiterer Punkt, der mir hinsichtlich des Charakters Giles gefallen hat, ist der, dass wir in diesem Band nicht wieder mit seiner politischen Laufbahn, das heißt mit dem Thema Wahlen konfrontiert wurden. Das hatte mir im fünften Band vollkommen ausgereicht.Bereits in meiner letzten Rezension bin ich auf den Charakter Lady Virginia eingegangen. Als Giles erste Ex-Frau hätte ich damals nie gedacht, dass sie uns noch so lange durch die Clifton-Saga begleiten wird. Muss mir aber eingestehen, dass sie weiterhin wenige Sympathiepunkte einheimsen kann, dennoch bringt sie auch in diesem Band ordentlich Schwung in die Geschichte. Wieder hat sie einen fiesen Plan geschmiedet und ich habe mich immer sehr auf ihre Perspektive gefreut, um zu erfahren, welche Mittel sie noch alle einsetzt, um für sich einen Gewinn aus der Sache herauszuschlagen. Ich hoffe von ihr auch im kommenden, letzten Band der Reihe nochmal etwas zu lesen.Wenn man sich zurückerinnert, dass der erste Band der Reihe im Jahre 1919 einsetzte und wir uns aktuell in den 70ern befinden, muss man auch mit Verlusten rechnen. Diese gibt es auch in Band 6 zu Genüge. Ein Verlust ändert die Einstellung von Emma. Sie zieht sich stark aus den geschäftlichen Angelegenheiten der Barrington Schifffahrtsfirma zurück und schlägt einen vollkommen anderen Weg ein.Und auch ihr Sohn Sebastian kämpft in diesem Teil einerseits um seine Bank, da einer seiner Kollegen in eine fiese Falle tappt und zum anderen kämpft er um die Liebe von gleich zwei weiblichen Charakteren. Kann er beide Kämpfe gewinnen?Lesetechnisch bleibt Archer ein besonderer Autor. Sein Schreibstil passt perfekt in dieses Genre bzw. ist perfekt für diese Geschichte. Auch die häufigen Perspektivwechsel mag ich mittlerweile sehr.____________________________________________________________Bei solch einer mehrteiligen Reihe besteht immer die Gefahr des Vergleichens. Ist mir im letzten Band das wiederholte Thema politische Wahlen negativ ausgefallen, so ist es in diesem Band ein ganz anderes.Im ersten Band „Spiel der Zeit“ fanden wir uns in den Docklands von Bristol ein. Harry ist dort aufgewachsen und diese meist schwierige Zeit hat ihn zu dem werden lassen, der er heute ist. Die Familie Barrington hat Schifffahrt im Blut, aber mittlerweile entfernt sich der Autor immer mehr von dieser faszinierenden Grundidee. Dies mag absolut Geschmackssache sein, aber ich will zurück in die Docklands, zu den Ursprüngen.Mein FazitDer 6. Band der Clifton Saga hat an Spannung einiges zu bieten und auch die fortlaufende Entwicklung der verschiedenen bekannten Charaktere mitzuerleben, macht Spaß. Der Autor macht etwas Großes aus der Geschichte, dennoch fehlen mir mittlerweile die kleinen ursprünglichen Dinge, die diese Geschichte zu Beginn zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.Wer die Reihe angefangen hat und genauso ins Herz geschlossen hat, wie ich, sollte auch diesen Teil nicht verpassen!

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  • Toller sechster teil

    Möge die Stunde kommen

    buechermauschen

    28. September 2017 um 11:35

    Möge die Stunde kommen ist der 6. Teil der Clifton Saga aus der Feder von Autor Jeffrey Archer. Das Cover ist wieder wunderschön und passt perfekt zu den Vorgängern . Wir befinden uns diesmal in den Jahren 1970-1978 und begleiten wieder die Familie Clifton/Barrington . Die Geschichte schließt nahtlos an den Vorgänger band an . Emma gewinnt vor Gericht gegen Virginia und kann sich jetzt voll und ganz Barrington shipping wittmen , wärend Harry um die Freilassung von Anatoli Babakov kämpft und dessen Roman "Onkel Joe" veröffentlicht .  Giles setzt seine Karriere für die Liebe aufs Spiel und Sebastian bekommt eine zweite chance bei Samantha.  Die Geschichte ist sehr komplex und gespickt mit Intrigen , Verwechslungen und Romantik . Jeffrey Archer ist ein sehr guter Erzähler , er schafft es sympathische Charaktere zu schaffen , viel Spannung in die Geschichte zu bringen und trotzdem liest sich das Buch flüssig und leicht . Ich bin immer wieder begeistert wenn ein neuer Teil der Clifton Saga herrauskommt und kann diese Reihe nur empfehlen !

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  • Begeisterung pur

    Möge die Stunde kommen

    Kinanira

    27. September 2017 um 19:10

    Ich liebe die gesamte Clifton-Saga! Dieser Band steht seinen Vorgängern in nichts nach und ich kann es kaum erwarten, weiter zu lesen. Außerdem ist das Cover ein Traum!

  • Wie immer genial und packend!

    Möge die Stunde kommen

    leaslesezauber

    27. September 2017 um 14:32

    Spannend geht es an dem Punkt weiter, an dem der letzte Teil endete und somit war ich von der ersten Seite an wieder gefesselt. Jedesmal fiebere ich auf ein neues Buch der Clifton Saga hin und nun war das schon Band 6, im Winter kommt dann der letzte Teil, von dem ich mir viel erhoffe. Das Cover ist im Stil der Reihe gehalten und man weiß sofort, dass die Bücher zusammen gehören! Mir gefällt der gelbe Hintergrund, die historische Kulisse und natürlich das Paar in enger Umarmung. Der Schreibstil ist wie immer packend, flüssig, die Spannung wird wieder sehr gut aufgebaut und man ist sofort wieder in der Story drin. Diesmal ist die Story zwischendurch auch nicht besonders langatmig, alles wird schnell weiter gesponnen oder zum Ende geführt. Einziger Nachteil dabei ist, dass einige Nebencharaktere dadurch etwas einseitig bleiben, was bei der Fülle, der Charaktere aber nicht weiter schlimm ist. Es gibt ja genügend andere Charakter, die die Geschichte am Leben halten und vor allem entwickeln sich die Hauptcharaktere immer weiter.Besonders freue ich mich immer auf ein Wiedersehen mit Emma, sie hat eine tolle Entwicklung durchgemacht und hat sich zu meinem Liebling entwickelt. Auch sie hat wieder mit vielen Spannungen zu kämpfen und so wird es zu keiner Zeit langweilig! Der kalte Krieg ist wieder ein wichtiger Bestandteil, wodurch es oftmals sehr düster ist und die Spannung weiter ins unermessliche treibt. Ich bin so gespannt, was der Autor sich für das Finale ausgedacht hat, ich hoffe es wird bombastisch um der Reihe gerecht zu werden.Natürlich greift Archer auf seine altbewährte Taktik zurück und lässt den Leser mit einem gemeinen Cliffhanger sitzen. Somit ist man gezwungen das nächste Buch auch zu lesen, obwohl ich mir schlecht vorstellen kann, dass jemand bei Band 6 dann aufhört und das Finale nicht mehr liest. Meiner Meinung nach hätte er sich das sparen können aber so kennen wir ihn nun mal!Fazit:Ein neuer Teil der Clifton Saga, der mich wieder einmal begeistern konnte, jedesmal schafft der Autor auf neue mich voll in die Geschichte hinein zu ziehen und ich vergesse die Zeit beim Lesen. Wir durften hier alle Bekannten wieder treffen aber auch neue Charaktere kennen lernen. Ich freue mich auf das große Finale!!! 

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  • super spannend geht es weiter

    Möge die Stunde kommen

    Siko71

    27. September 2017 um 07:17

    Nachdem der Prozess zwischen Emma und Virginia beendet ist, kann Emma sich nun ihren Pflichten wieder widmen. Virginia hingegen ist pleite und läßt keine Gelegenheit aus um an Geld zu kommen. sie gibt sogar vor Schwanger zu sein.Sebastian will sich nun mehr um seine Zukunft mit Samantha und Jessica bemühen.Harry bringt seinen Roman "Onkel Joe" raus und landet damit einen rießigen Erfolg. Und als Barbarow dann auch noch frei kommen soll und den Nobelpreis erhalten soll, das ist für ihn das größte Geschenk.Giles und Karin führen ebenfalls ein glückliches Leben. Auch wenn Giles nichts von Karins Machenschaften weiß. Aber nachdem Karin dann von ihrem Stiefvater enttarnt wurde passiert das Schreckliche. Wie wird es Giles erfahren und damit umgehen? Und wie geht es mit allem weiter?Obwohl es für mich das erste Buch aus der Reihe der Clifton-Saga war, hat es mir die Famiie und Familie Barrington sehr angetan.Ein Roman, wie er mir gefällt. Es geht um Liebe und Intriger, Verrat und Mord. Jeder der Protagonisten wird ausgesprochen gut charakterlich beschrieben. Auch wenn man die Vorgänger-Bände nicht kennt, was ich schnellstens nachhole, kommt man gut mit dem Geschen zurecht.Für mich war dieses ein grandioser Einstieg in eine andere Welt und daher 5 Sterne wert.

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  • Spannend, aber politische Verwicklungen konstruiert und Nebencharaktere eindimensional

    Möge die Stunde kommen

    Julia_Kathrin_Matos

    26. September 2017 um 21:55

    Band 1 und 2 fand ich exzellent, Band 3 bis 5 nicht mehr ganz so stark. Dieser Band 6 stellt aus meiner Sicht wieder eine Steigerung dar.Schwächen (Geschmackssache und da Jeffrey Archer Bestsellerautor ist, hier "Meckern auf hohem Niveau"):1. Dass englische, deutsche und russische Politik der damaligen Zeit in einem bestimmten Umfang platziert werden soll, um die Einordnung in das Genre "Historische Romanreihe" rechtfertigen zu können, ist gut und richtig. Das geschilderte politische Geschehen hat für meinen Geschmack aber falsche Akzente gesetzt. Wie auch schon in Band 3 bis 5 wirken viele Handlungen konstruiert und wenig glaubwürdig, die Darstellungen zu Geheimdiensten und Politik sind zurechtgerückt. Hierbei räume ich ein, dass es nicht leicht ist, das politische mit dem familiären Geschehen ständig in Beziehung zu setzen. Die Ausführungen zur BRD und DDR fand ich natürlich besonders reizvoll. Jedoch fallen für meinen Geschmack eher uninteressante politische Schilderungen zu ausschweifend aus, z. B. beim Wahlkampf von Giles, den man aus vorangegangen Bänden bereits ausführlich und in ähnlicher Form miterlebt hat. Das hätte kürzer gefasst werden können, zumal man den Ausgang der Premierministerwahl kennt. Der Verzicht auf eine unmittelbare Verstrickung der Hauptfiguren und stattdessen zusätzliche Einblicke in andere politische Systeme und andere Gesellschaftsschichten durch eine Nebenfigur hätte hier eher den gewünschten Effekt erzielen können.2. Ich hätte mir gewünscht, über Sebastians Liebes- und Gefühlsleben mehr zu erfahren. Da geschieht etwas Hochdramatisches und anstatt den Gefühlen textlich Raum zu geben, was auch zu einer höheren Sympathie der Leserschaft für den vergleichsweise kühl agierenden Banker hätte beitragen können, setzt Jeffrey Archer erst Monate und Jahre später wieder ein und widmet dem Trauma nur aus Sicht der Eltern geäußerte Nebensätze. Abgesehen davon, dass dieses Storyelement durchaus spannend und emotional war, leistet dieser anscheinend letztendlich wenig Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und wirkt sich nicht spürbar auf Sebastians nachstehende Handlungen aus.3. Harry und Emma sind beruflich und finanziell megaerfolreich, moralisch unfehlbar und setzen sich unermüdlich für Schwächere ein. Die bereits bekannten Bösewichte spinnen immer wieder ähnliche Intrigen - denen Freunde und Geschäftspartner von Harry/Emma/Seb in gewohnter Manier entgegentreten - und fallen damit früher oder später auf die Nase. Ich mag die eindeutige Einteilung in Schwarz und Weiß nicht. Ein paar mehr Ecken und Kanten sowie Wendungen im Sinne von "Gutmensch Harry/Emma macht etwas Fragwürdiges/Egoistisches ..." und "Bösewicht reflektiert sein Verhalten und entwickelt sich zum Besseren ..." hätten aus meiner Sicht gut getan. Es wäre zudem glaubwürdiger gewesen, wenn einer der Bösen irgendwann mal ermüdet festgestellt hätte, dass sich nicht das ganze Leben um wenig substantiierte Rachegefühle drehen muss. Zumindest eine Person sorgt im persönlichen und beruflichen Umfeld eines der Hauptprotagonisten für eine interessante Überraschung/Wendung, doch auch hier hätte der emotionalen Ebene mehr Raum gegeben werden können, um der Figur mehr Tiefe zu verleihen.4. Schon wieder gibt es fiese Cliffhanger, die erneut im nächsten Band schnell abgehandelt werden. Das lässt sich bei Mehrteilern nicht vermeiden, wird aber von Jeffrey Archer in dieser Saga auf die Spitze getrieben. Wer 6 Bände gelesen hat, wird ohnehin den letzten Band auch noch lesen, daher völlig unnötig.Stärken:1. Ich habe etwas über Lebensumstände und Politik der 70er-Jahre (lange vor meiner Geburt) dazugelernt.2. Es werden ständig rund um Harry, Emma, Giles, Sebastian, Virginia und weitere Charaktere neue Spannungsbögen aufgebaut, die mich in ihren Bann gezogen haben, sodass ich das Buch nur ungern unterbrochen habe. Geschickt: Gestaltet sich die eine Handlungslinie nicht so fesselnd, geht es mit einem anderen Protagonisten im nächsten Abschnitt spannungsgeladen weiter (welche das sind, wird sich je nach persönlichen Neigungen unterscheiden), sodass die weniger interessanten Lebensabschnitte des einen Charakters durch einen anderen Charakter problemlos aufgefangen werden.Trotz einiger Schwächen habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt, daher 4 Sterne.

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  • Ganz großes Kino

    Möge die Stunde kommen

    Gartenkobold

    26. September 2017 um 17:28

    Nachdem ich alle fünf Teile der Familiensaga um die Cliftons und Barringstons im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen habe, dachte ich nicht, dass es noch eine Steigerung gibt….es gibt sie mit dem soeben erschienenen sechsten Teil „Möge die Stunde kommen“. Emma Clifton gewinnt den von Virgina Fenwick angestrengten Prozess in letzter Minute und bringt sich auf Wunsch ihrer verstorbenen Schwiegermutter Maisi zusätzlich zu ihrem Vorstandsvorsitz ehrenamtlich im Krankenhaus ein, während ihr Mann Harry sich weiter um die Freilassung des in Russland inhaftierten Anatoli Babakow einsetzt. Sebastian findet ein neues Glück in Samantha, doch es ist nicht alles so einfach, wie es scheint. Giles kämpft um seine Liebe Karin, doch was verbirgt sich hinter der Fassade und schlussendlich Virgina, die ewige Intrigantin, die für Geld, Macht und Ansehen wirklich alles tut…Wie bereits in den Vorgängerromanen sind die Kapitel einzelnen Personen zugeordnet, die im Mittelpunkt des Geschehens agiert. Mit Fingerspitzengefühl verwebt er reale geschichtliche Ereignisse mit fiktiven Teilen, er lässt seine Charaktere mit viel Entwicklungsspielraum reifen. Die Einzelgeschichten der Kapitel werden gekonnt im Gesamtzusammenhang präsentiert, alles ist stimmig und greift ineinander. Ebenso wie bei den Vorgängerbänden greift Jeffrey Archer die wesentlichen Ereignisse nochmal auf und erleichtert den Einstieg, sofort ist wieder alles präsent und von Beginn an fesselnd, packend und spannend geschrieben, selbst ein Krimi könnte nicht spannender sein. Der großartige Erzähler beendet diesen Band wie schon gehabt mit „Cliffhangern“, die uns Leser sehnsüchtig auf den im Dezember 2017 erscheinenden finalen Roman warten lassen.

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  • Möge die Stunde kommen

    Möge die Stunde kommen

    tinstamp

    26. September 2017 um 16:11

    Im sechsten Band der Clifton Saga sind wir in den 70-iger Jahren angekommen. Wie bereits von den anderen Teilen gewohnt, schließt Jeffrey Archer nahtlos an den Vorgängerband an.Zuerst steigen wir in die letzten Seiten von Band 5 ein, der wie üblich mit einem Cliffhanger aufgehört hat. Sofort ist man wieder mitten im Geschehen. Noch immer stehen sich Virginia Fenwick und Emma Clifton im Gericht gegenüber und der Ausgang der Verleumdungsklage löst sich erst einige Seiten später auf. Danach begleiten wir die Cliftons und Barringtons weiter durch ihr Leben, das von vielen politischen Machenschaften und diversen Ränkespielen begleitet wird.Giles versucht seine geliebte Karin aus der DDR zu schleusen, Harry widmet sich weiterhin der Freilassung von Anatol Babakov, dessen Buch über Stalin von ihm aus der Sowjetunion geschmuggelt wurde, Emma nimmt sich weitere Aufgaben vor und Sebastian ist nach wie vor im Bankgeschäft tätig und träumt von einer größeren Fusion. Doch die Feinde der Cliftons/Barringtons stehen schon in ihren Startlöchern....Auch im sechsten Band gibt es wieder jede Menge Intrigen und Verschwörungen. Man weiß als Leser aller bis jetzt veröffentlichter Bände, dass zu 99% die Bösewichte verlieren und Harry, Emma, Giles oder Sebastian als Gewinner hervorgehen. Die etwas schwarz/weiße Zeichnung der Charaktere hat sich nicht geändert und fällt mir immer mehr auf, da nicht wirklich neue Figuren hinzukommen. Einzig mit manchen Leben spielt Archer gerne....Trotzdem hält der Autor die Spannungskurve hoch und falls einmal ein Abschnitt zu trocken wird, wird im nächsten Abschnitt wieder "Gas gegeben". Die politischen Einblicke und Lebensumstände in die damalige DDR und in die Sowjetunion werden vom Autor sehr anschaulich beschrieben.Virginias Intrigen fand ich diesmal teilweise sehr amüsant. Hut ab vor der Dame bzw. dem Autor, was ihm hier noch alles eingefallen ist! Zu kurz kamen mir diesmal Sebastian und Samantha. Hier stellte sich bei mir überhaupt kein Gefühl ein. Jessica fand ich, obwohl als "Wunderkind" gehandelt, einfach zu unglaubwürdig. Sie handelt zu keiner Zeit wie eine 10-jährige, sondern wie eine junge Erwachsene.Wie schon im letzten Band habe ich dieselbe Kritik: Die neuen Intrigen sind nach denselben Mustern aufgebaut und die Figuren sind entweder Gutmenschen oder Bösewichte. Trotzdem fliegt man wieder atemlos durch die Geschichte und will einfach wissen, wie es weitergeht. Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend. Außerdem hat man alle Figuren ins Herz geschlossen und bangt immer wieder aufs Neue um ihre Leben oder einen guten Ausgang. Den gewohnten Cliffhanger fand ich diesmal nicht so schlimm, obwohl es dabei wiedereinmal um Leben und Tod geht ;)Die Familiensaga erreicht zwar auch mit Band 6 nicht die Qualität des ersten Bandes, hält mich aber noch immer in Atem und ich freue mich schon sehr auf den leider schon finalen 7. Band.Fazit:Trotz mancher Schwächen hat mich auch der sechste Band der Reihe wieder total in den Bann gezogen. Für mich war "Möge die Stunde kommen" besser als der Vorgängerband. Wer diese Familiensaga begonnen hat, kann nicht wieder aufhören....Leider erscheint imDezember bereits der letzte Band der Reihe und ich bin jetzt schon traurig, wenn ich von den Cliftons und Barringtions Abschied nehmen muss....

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  • Macht und Intrigen gehen weiter

    Möge die Stunde kommen

    Langeweile

    25. September 2017 um 17:29

    Macht und Intrigen gehen weiter Clifton Saga 1970-1978 Emma Clifton hat gerade in letzter Minute den Prozess gegen Virginia Fenwick gewonnen und kann sich jetzt wieder ihrer normalen Geschäftstätigkeit widmen. Neben ihrer normalen Tätigkeit bringt sie sich ehrenamtlich in die Krankenhausarbeit ein , dieses war der Wunsch ihrer verstorbenen Schwiegermutter Maisi. Ihr Mann Harry bemüht sich nach wie vor, neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit, um die Freilassung des inhaftierten Anatoli Babakow. Nach mehreren Enttäuschungen wartet auf Sebastian nun endlich ein neues Glück mit seiner großen Liebe Samantha. Virginia heckt wieder neue Intrigen aus, um ohne Arbeit ein sorgenfreies Leben zu führen. Dabei schreckt sie nicht vor einer falschen Mutterschaft zurück. Giles versucht mit allen Mitteln seine Liebe Karin aus Ost-Berlin zu sich zu holen, ist sie die Frau, für die er sie hält? Meine Meinung: Wie in den vorherigen Büchern gibt es wieder eine Menge Intrigen und Schicksalsschläge im Leben der charismatischen Familien Clifton und Barrington. Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte unterteilt, in welchen jeweils eine Person im Mittelpunkt steht. Geschickt versteht es der Autor, reale und fiktive Gegebenheiten miteinander zu verweben. Das politische Weltgeschehen ,mit Schwerpunkt Großbritannien, bekommt hierbei einen großen Rahmen. Der damalige deutsche Außenminister Genscher sowie Margret Thatcher wurden gekonnt in die Handlung eingefügt. Zum Schluss gibt es viele offene Enden , welche die Vorfreude auf das nächste Buch erhöhen.

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  • Tolle Familiengeschichte vor historischem Hintergrund

    Möge die Stunde kommen

    leserattebremen

    18. September 2017 um 10:47

    Es ist Anfang der 70er Jahre und Emma Clifton steckt mitten in einem Prozess gegen Lady Virginia Fenwick um den Machterhalt bei Barrington Shipping, dem Familienunternehmen. Es scheint, als wenn nur ein Brief ihr helfen könnte, der gleichzeitig die politische Karriere ihres Bruders ruiniert, denn er soll eine Affäre mit einer jungen Frau in Ostberlin haben. Gleichzeitig kämpft ihr Mann Harry weiter um die Freilassung des Schriftstellers Anatol Babakov, dessen Buch über Stalin er aus der Sowjetunion geschmuggelt hat. Der Kalte Krieg steht bei diesem Band der Clifton-Reihe im Mittelpunkt, doch um alle Familienmitglieder und Freunde entwickeln sich weiter spannende Geschichten, auch Emmas und Harrys Sohn Sebastian rückt verstärkt in den Fokus. Die Familiensaga geht also in der nächsten Generation weiter. Ich kann nur immer wieder betonen, wie großartig alle Romane der Clifton-Saga geschrieben sind und das schließt auch den neuesten Band „Möge die Stunde kommen“ mit ein. Jeffrey Archer ist ein Erzähler der Extraklasse, der mit unglaublicher Leichtigkeit die historischen und gesellschaftlichen Fakten der Zeit mit der Familiengeschichte der Cliftons verbindet und für den Leser so ein spannendes und mitreißendes Gesamtbild schafft. Wer alle Bände gelesen hat, begleitet Emma, Harry und Giles jetzt schon sehr lange und es ist bewundernswert, wie konstant Archer seinen Figuren beschreibt und ihnen dabei gleichzeitig viel Entwicklungsspielraum gibt. Er schafft in jedem Band spannende Einzelgeschichten, ohne den großen Rahmen aus den Augen zu verlieren, was die Reihe auch besonders auszeichnet. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und nach jedem Band wartet man sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Leider steht schon fest, dass im kommenden Jahr mit Band sieben der letzte Teil der Reihe erscheinen wird. Jeffrey Archers Roman „Wem die Stunde schlägt“ ist mitreißend geschrieben und der Autor schafft es auf wunderbare Art, die Familiengeschichte der Cliftons vor einem historischen Gesamtbild zu erzählen, das einen als Leser fasziniert. Jeffrey Archer ist ein großartiger Erzähler, was er mit dem sechsten Band der Clifton-Saga wieder einmal beweist.   

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