Jeffrey Eugenides

 4.1 Sterne bei 1.235 Bewertungen
Autor von Middlesex, Die Selbstmord-Schwestern und weiteren Büchern.
Jeffrey Eugenides

Lebenslauf von Jeffrey Eugenides

Jeffrey Eugenides wurde 1960 in Detroit / Michigan geboren und lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman "The Virgin Suicides" (dt. "Die Selbstmord-Schwestern") erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift The New Yorker unter die "Twenty Writers for the 21st Century" und in der Zeitschrift Granta unter die "Best Young American Novelists". Eugenides und Franzen wurden von ihrem US-Verleger Jonathan Galassi miteinander bekannt gemacht; über Jahre diskutierten sie in einem griechischen Lokal in New York ihre jeweiligen Projekte. Die freundschaftliche Verbundenheit und der kreative Austausch zeitigten zwei sehr unterschiedliche, dennoch verwandte Romane: fulminante, große Epen über den Zerfall der amerikanischen Familie und das Schicksal des Landes im 20. Jahrhundert.

Alle Bücher von Jeffrey Eugenides

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Middlesex

Middlesex

 (478)
Erschienen am 01.11.2004
Die Selbstmord-Schwestern

Die Selbstmord-Schwestern

 (381)
Erschienen am 01.10.2006
Die Liebeshandlung

Die Liebeshandlung

 (107)
Erschienen am 01.12.2012
Air Mail

Air Mail

 (36)
Erschienen am 02.05.2005
Der Spatz meiner Herrin ist tot

Der Spatz meiner Herrin ist tot

 (10)
Erschienen am 02.05.2009
Das große Experiment

Das große Experiment

 (6)
Erschienen am 20.11.2018
Die Selbstmord-Schwestern

Die Selbstmord-Schwestern

 (3)
Erschienen am 08.10.2012

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Neue Rezensionen zu Jeffrey Eugenides

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Rezension zu "Middlesex" von Jeffrey Eugenides

Zu langatmig für meinen Geschmack
Buecherfreundinimnordenvor 14 Tagen

Ja, ich weiß, der Autor hat mit diesem Titel den Pulitzerpreis gewonnen, ich weiß nur nicht, weshalb. Mir war das Buch zu langatmig und manchmal auch ein bisschen zu versponnen: aus dem Geschwisterinzest geht ein Wesen hervor, dass sich auf den ersten Blick als ein Junge erweist, später zeigt sich, auch die sekundären Geschlechtsmerkmale eines Mädchens sind vorhanden. Nicht, dass ich das Schicksal dieser Menschen nicht interessant finden würde, aber hier geht es erstmal 200 Seiten lang um allerlei Anderes. Viel Familiengeschichte wird ausgebreitet, bevor unsere Hauptfigur überhaupt geboren wird. Nicht alles, was da erzählt und geschildert wird, schien mir zwingend zur eigentlichen Geschichte zu gehören oder auf ein Ziel hinauszulaufen. Das Bemühen des Autors, die Geschichte bunt und farbenprächtig, irgendwie besonders zu machen, schimmerte meiner Ansicht nach zu sehr durch. Es gab spannende Szenen, aber meiner Meinung nach auch Vieles, was mir nebensächlich erschien und nur erzählt wurde, um den Story einen extravaganten Touch zu verleihen. Ich gebe zu, auf Seite 210 war Schluss. Für mich persönlich gibt es bessere Geschichten als diese.

Kommentare: 4
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Rezension zu "Die Selbstmord-Schwestern" von Jeffrey Eugenides

Jeffrey Eugenides „Die Selbstmord-Schwestern“
abi_gailvor 3 Monaten

In einem amerikanischen Vorort der 70er wohnt die Familie Lisbon mit ihren fünf hübschen Töchtern. Als die 12-jährige Cecilia sich umbringt, läutet sie das Jahr der Selbstmorde ein.

Die Geschichte der „Virgin Suicides“ (die auch wunderbar verfilmt wurde) ist sehr bildreich und symbolhaltig. Es geht um die Zähmung bzw. Einsperrung der Natur und das Abschneiden der Kommunikation. Von den Mädchen erfährt der Leser immer nur durch die eingeschränkte Sicht der Nachbarsjungen. Ein eindrucksvolles Buch, das schon jetzt zu den modernen Klassikern zählt.

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Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

Leider eine Enttäuschung
ScheckTinavor 5 Monaten

Madeleine studiert englische Literatur im Hauptfach. Sie ist schön und intelligent und kann sich von männlichen Angeboten kaum retten. Nur mit der Liebe ist es trotzdem nicht so einfach. Trotz der Vorbilder in ihren Romane ist es schwierig jemanden fürs Leben zu finden. Vielleicht auch gerade deswegen. Sie hat einen besten Freund Mitchell. Er ist der einzige der es bei ihr nicht versucht hat zu landen und ist immer zur Stelle, wenn sie ein mal wieder alleine ist. Doch dann lernt sie Leonard kennen. Er ist schön, charmant, witzig, aufmerksam. Hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Und doch wenn man genau hinschaut stimmt mit ihm was nicht. Doch dann kommt die Wahrheit ans Licht und Madeleine muss sich für oder gegen Leonard entscheiden.

Das Buch ist ziemlich deprimierend. In der Geschichte geht es um manisch depressive Krankheit und das Buch zieht sich hin. Ich habe noch nie so lange für ein Buch gebraucht und war kurz davon es abzubrechen. Es ist wahnsinnig schwierig über eine Depression zu lesen, da hat man echt das Gefühl selber Depressionen zu haben. Auch sonst war das Buch schwierig. Madeleine studiert Englisch im Hauptfach. Da werden Romane unteranderem von Jane Austen auseinander genommen und analysiert. Was das lesen zusätzlich erschwert. Leider war es nichts für mich und das Buch eine ziemliche Enttäuschung.

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Zusätzliche Informationen

Jeffrey Eugenides wurde am 08. März 1960 in Detroit (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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