Die Liebeshandlung

von Jeffrey Eugenides 
3,8 Sterne bei104 Bewertungen
Die Liebeshandlung
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (66):
joerg_gschaiders avatar

Das Buch gibt einen interessanten Einblick in die Welt eines manisch- depressiven Menschen. Leider Nerven ab und zu lange Schachtelsätze

Kritisch (11):
Damarels avatar

Die Handlung hätte auch auf die Hälfte der Seiten gepasst. Dazu die unsympathische Hauptfigur... Nicht meins.

Alle 104 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Liebeshandlung"

Über die Wege der Liebe und die Liebe zu Büchern.

Amerika, Anfang der achtziger Jahre, ein College an der Ostküste. Madeleine Hanna studiert die 'Liebeshandlung' viktorianischer Romane. Während sie über den uralten Beweggründen des Herzens brütet, bricht das wirkliche Leben in Gestalt zweier junger Männer über sie herein. Leonard taucht Tabak kauend in einem Seminar auf, und schon bald verstrickt sich Madeleine in eine erotisch und intellektuell aufgeladene Beziehung. Zur selben Zeit lässt sich ihr alter Freund Mitchell wieder blicken, besessen von dem Gedanken, Madeleine sei für ihn bestimmt und er für sie.

'Ein Buch über all die großen Themen: Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Glauben, dazu ein Roman über die Geschichte des Romans, über Abend- und Morgenland, über das Erwachsenwerden, das Denken und das Lesen. Nur Jeffrey Eugenides konnte daraus etwas so schwebend Schönes komponieren, ein so helles, vollkommenes Werk.' (Daniel Kehlmann)

Der neue große Roman vom Autor des Welterfolgs 'Middlesex'.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499258503
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2012

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Rezensionen und Bewertungen

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    Mecki555s avatar
    Mecki555vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Thema, aber langweilig geschrieben
    Die Liebeshandlung - Thema umfassend dargestellt, aber langatmig ohne befriedigendes Ende

    Der Autor wählt einen Schreibstil, der eher auf hohem Niveau angesiedelt und daher nicht so flüssig zu lesen ist, wie es wünschenswert wäre. Extremst lange Sätze vergraulten mir manchmal die Lust am Weiterlesen. Die Geschehnisse sind wenig spektakulär und langatmig erzählt.  Die Krankheit des Protagonisten wird sehr gut dargestellt, allerdings passiert kaum etwas Spektakuläres in diesem dicken Buch. Das Ende ist unbefriedigend. Der Roman wirkt wie abgebrochen.

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    Skruttens avatar
    Skruttenvor 2 Jahren
    Depression

    Ein großer Schriftsteller - tief verwurzelt in der US-amerikanischen Gesellschaft - ist es nichtsdestotrotz ein großer Genuss, diese wenigen langen Romane von ihm zu lesen! Neben dem Schicksal der drei jungen Protagonisten am Ende ihrer Schulzeit und dem Übergang zu einer universitären Ausbildung erfährt der Leser viel über Depression als Krankheit – authentisch und ausführlich. Für mich war das sehr beeindruckend und hat meinen Respekt gegenüber Betroffenen vertieft. 

    Ganz oben im Regal – Jeffrey Eugenides!

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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor 4 Jahren
    "You may ask yourself, well, how did I get here? ..." - Talking Heads

    Madeleine Hanna liebt, wie viele junge Mädchen die Handlung in den Romanen von Jane Austen oder den Brontë-Schwestern. Der Liebeshandlung, dem „marriage-plot“ in viktorianischen Romanen verschreibt sie sich sogar und nutzt dieses intensive Interesse für ihre literaturwissenschaftliche Abschlussarbeit am College. Aber auch wer die Liebeshandlung und ihre Logik im Roman zu verstehen meint, muss feststellen, dass die Wirklichkeit ganz andere, neue Herausforderungen mit sich bringt. Im Semiotik-Seminar lernt sie Leonard Bankhead kennen, einen vor Intelligenz und Charisma strotzenden jungen Mann, der sich über alle Konventionen hinweg zu setzen scheint. Madeleine lässt sich auch nicht von seiner seltsamen Angewohnheit Tabak zu kauen abhalten und geht eine hitzige Beziehung mit Leonard ein. Zur selben Zeit taucht ihr alter Freund, Mitchell Grammaticus erneut in ihrem Leben auf. Mitchell ist felsenfest davon überzeugt, dass er und Madeleine füreinander bestimmt sind; ihre Anziehungskraft, ihre Ausstrahlung nehmen ihn in jedem Moment ihrer Anwesenheit voll und ganz gefangen. Und doch kann und will er nicht mit Leonard konkurrieren, da die Gewissheit der Bestimmung ihm signalisiert Madeleine würde sich eines Tages für ihn und keinen anderen entscheiden. Bis dahin will er die Tage nach seinem Collegeabschluss zusammen mit seinem Freund Larry auf großer Reise durch Europa und schließlich in Indien verbringen, um seinen Glauben zu festigen, den Sinn des Lebens zu erörtern und Gutes im Sinne der Lehre von Mutter Teresa zu tun.

    Diese Geschichte von Eugenides hält so manche Überraschung für den Leser parat. Kennt man Eugenides, so erwartet man bereits keine Liebesschnulze, sondern das pralle Leben mit seinen Enttäuschungen und Überraschungen, mit Sehnsüchten und revidierten Erwartungen. Aber gerade um dieser Dröhnung Leben willen, muss man Eugenides einfach bewundern. Seine Protagonisten leben. Sie sind nicht nur Schemen zwischen Zeilen, er haucht ihnen soviel Existenz ein, dass man an sie glaubt, mit ihnen liebt und leidet und untergeht. Diese letzte Seite hat mich echt umgehauen, auch wenn mich alles andere logischerweise enttäuscht hätte. Und trotzdem bleibt immer dieser blasse Hoffnungsschimmer. Aber ich will nicht zuviel ausplaudern, denn in „Die Liebeshandlung“ steckt viel mehr als nur die Dreiecks-Geschichte um Madeleine, Leonard und Mitchell. Hier entdecken, verlieren, definieren sich drei junge, ganz unterschiedliche Menschen. Allein aufgrund der Sehnsüchte und Hoffnungen, der Begehrlichkeiten und innigen Gefühle wegen lohnt sich die Lektüre.

    Übrigens erinnert man sich an die Kurzgeschichte „Air Mail“, dann erinnert man sich auch an Mitchell und lernt ihn von einer anderen, weitaus liebenswerteren Seite kennen.

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    maggiterrines avatar
    maggiterrinevor 5 Jahren
    Nicht meins...

    Das war eindeutig nicht mein Buch!
    Schon nach den ersten Seiten war ich überwältigt von dem intellektuellen Anspruch, der da auf mich zugerollt kam. Als Madeleine so nebenbei einfließen lässt, wie ihre Bibliothek zuhause bestückt ist, kenne ich kaum eins dieser Bücher und alle Studenten in diesem Buch haben Bilder von Autoren und Lyrikern, von denen ich noch nie gehört habe, an ihren Spiegeln hängen (Was sind das für Studenten?!). Ich halte mich nun nicht für ungebildet, aber dieses Buch wirkt auf mich wie ein Buch von Literaturwissenschaftlern für Literaturwissenschaftler. Auch die Ausschnitte aus diversen Büchern, die die Hauptcharaktere gerade lesen, geben mir überhaupt nichts, manchmal verstehe ich sie nicht mal.
    Wenn man soviel über Bücher, Autoren, italienische Filmregisseure und Literaturkritik schreibt, bleibt natürlich kaum noch Zeit für so etwas Nebensächliches wie eine Handlung, weshalb einfach auch nicht viel passiert...

    Kommentare: 2
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    L
    Lesemanievor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

    In Eugenides‘ neuem Buch geht es um – wie sollte es anders sein – die Liebe. Und üble Angewohnheiten – kleine und große. Als Leser sieht man hier drei jungen Menschen auf ihrer Persönlichkeits- und Sinnsuche zu. Madeleine, Leonard und Mitchell kämpfen jeweils mit ihren eigenen Teufeln und Träumen während sie versuchen, ihren eigenen Weg zu beschreiten.

    Im Verlauf ihres letzten Semesters verliebt sich Madeleine in Leonard, den coolen, undurchsichtigen Kommilitonen, der sie mit seinen cleveren Einsichten während der Vorlesung zugleich begeistert und verschreckt. Und eigentlich will Leonard auch Madeleine, wäre da nicht diese Furcht vor Bindungen, das Trauma einer von Misshandlungen geprägten Familiengeschichte, und seine manische Depression. Gleichzeitig will aber auch Mitchell Madeleine, und Mitchell ist auch der Traum ihrer Mutter – ein Junge mit guten Noten, guten Manieren, und keiner manischen Depression.

    Schritt für Schritt folgt Eugenides den dreien, indem er jedem immer einige Dutzend Seiten widmet. Nach Abschluss des Studiums nimmt Leonard eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft an und bemüht sich, keinen seiner Mitarbeiter und Vorgesetzten merken zu lassen, dass es unter dem Einfluss starker Medikamente steht – zu groß ist Anfang der 1980er Jahre noch die Stigmatisierung seiner Krankheit. Madeleine verschiebt ihre Pläne, sich für ein Doktor-Programm in Englisch einzuschreiben und steht ihm als Krankenschwester zur Seite. Konsequent versucht sie, diesen Schritt vor sich und ihrer Familie zu rechtfertigen. Mitchell geht auf Weltreise mit dem Ziel, seine Gefühle für Madeleine zu vergessen und gleichzeitig seine Gefühle für eine göttliche Instanz zu entdecken und festigen.

    Keiner der drei erreicht sein Ziel und alle müssen feststellen, dass ihrer ursprünglichen Lebensplanung noch viel hinzuzufügen ist. Eugenides spickt die Geschichte mit Zitaten von Roland Barthes und Michel Foucault, deren Theorien zur Diskursanalyse in akademischen Kreisen zu jener Zeit vieldiskutiert sind. Zugleich schafft er es durch seine Fokussierung auf drei Protagonisten, das Interesse des Leser durchgängig wach zu halten. Niemals versinkt er zu lange in den Problemen und Fragen einer Person, sondern schwenkt im richtigen Moment zu einer anderen Person, einem anderen Ort, einer anderen Zeit. Von Madeleine im Jetzt auf Cape Cod, zu Mitchell zwei Wochen später in Paris, zu Leonards Kindheit zehn Jahre zuvor. Verwirrend ist es trotzdem nie – dafür versteht Eugenides zu viel von seinem Handwerk.

    Diese Rezension wurde auch auf lesemanie.com veröffentlicht.

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    F
    frauke_willevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

    Absolut empfehlenswert. Einfach ein ganz ganz tolles Buch.

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    Wrathchilds avatar
    Wrathchildvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

    <Die Liebeshandlung> wirft uns zurück in das Amerika der 80er Jahre. Wir begegnen Madeleine, Mitchell und Leonard. Alle Drei sind jung, gehen auf's College und haben eine gewisse Leidenschaft für die Literatur, aber auch füreinander.

    Während Mitchell, der wie der junge Tom Waits aussieht, sein Herz an Madeleine verliert, stürzt diese sich in eine Beziehung mit Leonard.

    Anfangs ist es der Intellekt, welcher Madeleine so fasziniert an Leonard. Seine Ausstrahlung mit diesem durchdringenden Blick. Die Beiden verlieren sich in einer erotischen Beziehung und bald merkt die selbsternannte Viktorianerin, dass es Liebe ist, welche sie immer wieder in die herunter gekommene Wohnung zieht. Dem Geständnis folgt jedoch die erste Trennung.

    Schwer mitgenommen klammert sich Madeleine an Barthes' 'Fragmente einer Sprache der Liebe'. Und während sie vor Sehnsucht vergeht, kommt Mitchell im Leben an und trifft erste Entscheidungen. Fasziniert von den Religionen dieser Welt, überlegt er ein Theologiestudium anzustreben, doch vorher soll es noch nach Indien gehen - gemeinsam mit Freund und Mitbewohner Larry.

    Doch auch Leonard bleibt von den Wirren der Liebe und des Lebens nicht verschont. Als Spross einer verkorksten Familie hat er es nie wirklich leicht gehabt. Die Mutter projezierte den gehegten Hass auf den Vater auf ihn. Zu Schulzeiten hat er nur einen einzigen richtigen Freund. Später kreuzen auch Drogen seinen Weg. Seine schulischen Leistungen haben jedoch nie gelitten. Nur sein Ich. Sein Wesen. Langsam, wie ein Virus, kristallisiert sich heraus, dass Leonard manisch depressiv ist. Die Trennung von Madeleine hat den Verlauf der Krankheit schnellen lassen. Er findet sich im Krankenhaus wieder.

    Und so nimmt alles seinen Lauf.

    Während Madeleine und Leonard wieder zueinander finden und ihren Weg von nun an gemeinsam bestreiten, reist Mitchell durch Europa und Indien, dabei immer in Gedanken bei seiner Madeleine. Die Frau, die er zu ehelichen bereit ist. Die er aufrichtig liebt. Die Drei finden sich im Karussell des Lebens wieder. Sie suchen ihren Platz in dieser Welt und suchen vor allem sich selbst.

    Jeffrey Eugenides versteht sich blendend darauf, trotz leiser Töne eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Man leidet und freut sich mit den Protagonisten. Verfolgt gespannt ihre Entwicklung. Die Geschichte macht deutlich, dass die Liebe so bittersüß wie das Leben selbst sein kann und zeigt eines auf: man wächst mit seinen Aufgaben oder geht irgendwann unter.

    Empfehlenswert. Den einen Stern Abzug rechtfertige ich mit dem doch recht zähen Einstieg. Aber dranbleiben lohnt sich.

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    serendipity3012s avatar
    serendipity3012vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

    Vom Handeln aus Liebe

    In Jeffrey Eugenides‘ Roman „Die Liebeshandlung“ lernen wir die drei Studenten Madeleine, Leonard und Mitchell kennen. Wir schreiben das Jahr 1982, befinden uns an der amerikanischen Ostküste. Leonard und Madeleine erleben eine intensive Beziehung voller Höhen und Tiefen, trennen sich und finden wieder zueinander, während Mitchell für Madeleine nur ein guter Freund ist, besessen von dem Gedanken, irgendwann mit ihr zusammen zu sein.

    Auf mehr als 600 Seiten entfaltet Eugenides das Leben der drei, verliert auch in Rückblenden nie den roten Faden, schafft aber eine komplexe Charakterisierung seiner Protagonisten, die ihren Platz im Leben suchen. Dabei verarbeitet der Autor seine Themen so gekonnt, dass der Roman durchgehend fesselt. Während Mitchell Antworten auf einer religiös motivierten Reise bis nach Indien sucht, kämpft Leonard gegen seine ganz eigenen Damönen. Die Figuren wachsen dem Leser in ihren Hoffnungen, Wünschen, in ihrem unvernünftigen Verhalten, immer mehr ans Herz.

    Ein starker Roman, nicht rührselig, aber berührend, in dem einige Wahrheiten verborgen sind. Unbedingte Leseempfehlung!

    Kommentare: 3
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    Ritas avatar
    Ritavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

    Im Großen und Ganzen hatte ich mir ein wenig mehr erhofft. Aber trotzdem gutes Buch. Kann man lesen. Doch. Ja.

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    Archibald Pynchon-Lights avatar
    Archibald Pynchon-Lightvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Liebeshandlung" von Jeffrey Eugenides

    Lange hat man auf den neuen Roman von Jeffrey Eugenides warten müssen, das Buch nach "Middlesex". Nach dem episch angelegten Vorgänger nun eine nicht nur auf den ersten Blick simple Dreiecksbeziehung an einem College Anfang der Achtziger. Es geht um die Liebesromane des viktorianischen Zeitalters, die von der Protagonistin Madeleine abgöttisch geliebt werden und um die beiden Männer in ihrem Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mitchell plant Theologie zu studieren und reist nach seinem Abschluss durch Europa bis nach Indien, um Mutter Teresa zu unterstützen. Der geniale Leonard ist manisch-depressiv und wird nach einem Zusammenbruch von Madeleine gepflegt, die anschließend mit ihm zusammenzieht.

    Die Inhaltsangabe erweist sich nach sieben Jahre Vorfreude als sehr ernüchternd und die ersten Reaktionen auf das Buch konnten eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. Auch ich muss zugeben, dass die Geschichte mich nicht im mindesten reizte, aber da ich, wie so viele andere, von "Middlesex" begeistert war, wollte ich zumindest einen Blick riskieren und ich bin froh, dass meine Neugier gesiegt hat. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die Handlung dreht sich auf die ein oder andere Art immer um Bücher. In Seminaren, bei Diskussionen und während der Lektüre der Protagnoisten. Es werden Theorien gesponnen und die Liebe zur Literatur beschworen. Das klingt trocken und sachlich, ist aber im Gegenteil kurzweilig und sympathisch, ohne Längen und von einer sehr angenehmen Lesbarkeit.
    Eugenides zeigt, dass auch in heutigen Zeiten eine Liebe noch mit ausreichend Widrigkeiten zu kämpfen hat, um die Seiten eines Romanes unterhaltsam zu füllen. Feine, entspannte Unterhaltung auf hohem Niveau. Falls die Daseinsberechtigung des Romans tatsächlich belegt werden muss, dann legt "Die Liebeshandlung" ein starkes Zeugnis dar.

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    Ein Buch über all die großen Themen: Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Glauben, dazu ein Roman über die Geschichte des Romans, über Abend- und Morgenland, über das Erwachsenwerden, das Denken und das Lesen. Nur Jeffrey Eugenides konnte daraus etwas so schwebend Schönes komponieren, ein so helles, vollkommenes Werk.

    Ein Lese-Fest! Glänzend gelungen.

    In dieser Liebesgeschichte hat Eugenides einen Ideenroman versteckt, der vom Werden seiner Schriftstellergeneration erzählt: von ihrem Aufbruch zur Hochzeit der literarischen Postmoderne und ihrer Ankunft im stets neu zu erobernden Reich realistischen Erzählens.

    Ein klassischer Liebesroman mit den Stilmitteln des 21. Jahrhunderts.

    Das Warten hat sich gelohnt.

    Atemberaubend souverän.

    Farbig und faszinierend.

    Scharfsinnig, bezaubernd und wunderschön erzählt.

    Eine großartige Lektüre!

    Atemberaubend – wieder beweist Jeffrey Eugenides, dass er einer der besten Romanautoren der Gegenwart ist.

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