Jeffrey Eugenides Die Selbstmord-Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Die Selbstmord-Schwestern“ von Jeffrey Eugenides

Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die scharfe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, beginnt das "Jahr der Selbstmorde", das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird. Schaurig-ironisch und zärtlich zugleich zeichnet der Pulitzer-Preisträger das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat.

Traurige Story, aber für mich etwas anstrengend / ausschweifend von Nebensächlichkeiten geschrieben

— Readrat

großartige Charakterstudie der Mädchen ... eine Tragödie, die leicht und sanft schwebt ... ein tolles Buch

— Valerie_Springer

Eine düstere Geschichte, die man quasi von der anderen Straßenseite betrachtet. Teils etwas anstrengend. Sehr anspruchsvoller Stil.

— Meenama

Sollte jeder gelesen haben

— Sarah_va21

größter Fehlkauf bisher... SChreibstil ist einfach so gar nicht meins... wem's gefällt soll es lesen, ich fand es schrecklich.

— Viviennexoxo

Fünf Schattenwesen setzen ihrem leeren Dasein ein Ende - ein schauriges Gefühl, das einen nachdenklich macht.

— MBuchling

Ein Roman, der viele Fragen aufwirft - sehr bewegend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wirklich großartiges Buch! Ein sehr trauriges Buch über eine amerikanische Nachbarschaft mit ihren vielen Beobachtern.

— Poesiesoso

Sehr bewegende Geschichte. Tolles Buch!

— To-ma-to

Seltsam packend. Gutes Buch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Apokalypse in einer ruhigen Wohngegend

    Die Selbstmord-Schwestern

    Gegen_den_Strom_lesen

    17. May 2017 um 14:05

    Die Idee des Buches ist genial. Fünf unterschiedliche Schönheiten, Töchter der Familie Lisbon, begehen innerhalb eines Jahres Selbstmord. Geschildert wird die Erzählung von den Nachbarjungs, die die Schwestern aus der Ferne anhimmeln und "Beweisstücke" für die Selbstmorde, wie Trophäen sammeln. Die makabre Geschichte empfand ich als ziemlich komplex - die Selbstmorde stehen symbolisch für den Untergang einer ganzen Wohngegend. Eugenides zeichnet das Bild einer Apokalypse, ins Rollen gebracht durch die jüngste der Lisbon-Schwestern. Rassenunruhen (70er Jahre) werden beiläufig gestreift, aber nicht näher beschrieben. Trotz dieser grandiosen Inszenierung  (oder vielleicht gerade deshalb) fand ich keinen Bezug zu den Charakteren. Das Lesen empfand ich als oberflächliches "über den Gartenzaun" schielen, wirklich nah ran kommt der Leser den Schwestern nicht. Diese Distanz ist wahrscheinlich vom Autor bewusst gewählt worden, für mich war das Lesen unbefriedigend. Mir haben die Spekulationen über die Beweggründe der Nachbarn nicht gereicht.

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  • It is a book about suicide by dull solitude and perfect indifference.

    Die Selbstmord-Schwestern

    HelloB

    10. November 2016 um 13:22

     The Book's main theme is suicide, which is something that makes people feel obviously uncomfortable. But the director makes it look like something who any of us might have thought about at least once during our teenage years, thus it's very touching and real even if very sad and scary.It is a book about suicide by dull solitude and perfect indifference.Eugenides is a very talented writer, whose main force is the mesmerizing storytelling technique, based in this novel on one hand on the subtle nuances of the “we” narrative voice, and on the other hand on the poignant descriptions, that parallel the human and the civilisation and even the nature decay, in a powerful apocalyptic vision of a corrupted universe, echoing with the devil’s laughter:"They had killed themselves over our dying forests, over manatees maimed by propellers as they surfaced to drink from garden hoses; they had killed themselves at the sight of the used tires stacked higher than the pyramids; they had killed themselves over the failure to find a love none of use could ever be. In the end, the tortures tearing the Lisbon girls pointed to a simple reasoned refusal to accept the world as it handed down to them, so full of flaws."

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  • Ein Jahr der Selbstmorde – ein etwas anderes Buch.

    Die Selbstmord-Schwestern

    tination

    12. March 2016 um 14:27

    Das Buch: In einer Straße in einem kleinen Vorörtchen einer großen Stadt lebt die Familie Lisbon. Und diese Familie verändert innerhalb eines Jahres sich selbst und die ganze Straße. Woran das liegt? Nun, Herr und Frau Lisbon haben fünf Töchter. Und diese Fünf bringen sich innerhalb eines Jahres um. Ergründet wird dies nun von einem Nachbarn und gibt so einen ironischen Einblick in die Jugend der siebziger Jahre.  Fazit: Der unbekannte Nachbarsjunge erzählt von dem Jahr der Selbstmorde. Und das sehr trocken und mit einem Schuss Ironie. Er versetzt sich fortwährend in die Situation der Schwestern und was wohl in deren Köpfen vorgegangen sein sollte. Denn die Familie Lisbon lernt man nicht näher kennen. Man bleibt stets der stille Beobachter auf der anderen Straßenseite. Und dieses Gefühl beklemmt. Es ist anders, da die Nähe zu den vermeintlichen Hauptcharakteren fehlt. Und diese Beklommenheit zieht sich durch das ganze Buch hindurch. Dies ist nicht schlecht, doch trotz der ironischen Bemerkungen bleibt die Situation bis zum Schluss schwammig. Denn eigentlich geht es um den Nachbarsjungen. Und was ihm so alles auffällt, wie er seine Jugend erlebt und wie sich die Umwelt und das Viertel sich in dem Jahr der Selbstmorde verändern. Denn die Selbstmorde lassen eine sehr bedrückte Stimmung in der Straße zurück. Es ist ein Abbild der Jugend, den Schwierigkeiten der Pubertät und dem Erwachsen werden. Und eine Reflektion der Umwelt, wie diese auf ungewöhnliche Ereignisse reagiert. Empfehlenswert.

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  • Die Selbstmord-Schwestern.

    Die Selbstmord-Schwestern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2015 um 22:15

    Eine interessante Erzählweise. Während es eigentlich um die Lisbons und vor allem deren Mädchen geht, kennen die Erzähler sie eigentlich gar nicht. Das Buch besteht nicht aus Dialogen, sondern aus Erzählungen über die Mädchen oder Nachbarn von einem Haufen Schwarmdenkern, die nur von wir oder uns reden, wie in einem Chorus, nur, dass sie teilweise an der Geschichte teilnehmen und nicht nur Beobachter sind. Da sie, selbst wenn sie seltenerweise etwas mit den Mädchen unternehmen niemals wirklich mit ihnen interagieren und bald wieder in die Zuschauerposition verfallen wird man selber in diese Voyeristenposition geschoben die von den Jungs eingenommen wurde, mit all den unbefriedigenden Nebeneffekten, die dadurch entstehen, da die Schwestern nie von Nahem gesehen werden können. Eugenides hat eine schöne Art, komplexe Dinge wie Gefühle in wenigen Worten beschreiben zu können wodurch das ganze Buch ein einfacheres Leseerlebnis scheint als die Thematik an sich ist. Dennoch musste ich mich etwa die letzten 100 Seiten beinahe durchquälen, da es einfach langsam zu viel des Erzählens wurde und ich doch mal in der Handlung weiter kommen wollte. Nichts gegen Bücher, die sich Zeit nehmen, aber das wurde mir dann doch etwas zu viel. Dennoch war es ein schönes Buch, von dem ich froh bin, es gelesen zu haben. Für Fans von: Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda, Veronica beschliesst zu sterben von Paulo Coelho, Einer flog über das Kuckucksnest von Ken Kesey, Die Sturmhöhe von Emily Brontë

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  • Der Titel ist Programm!

    Die Selbstmord-Schwestern

    MBuchling

    25. June 2015 um 13:40

    Fünf Schwestern - Cecilia (13), Lux (14), Bonnie (15), Mary (16) und Therese Lisbon(17) - nehmen sich alle im Laufe eines Jahres das Leben. Der Kreislauf beginnt mit der Jüngsten, Cecilia. Nach einem ersten gescheiterten Selbstmordversuch, schafft sie es im zweiten Anlauf. Die gesamte Stadt ist davon geschockt. Die Leute reden sich ein, dass Cecilia nicht normal war. Ihre Schwestern werden ab diesem Zeitpunkt von allen wie Sonderfälle behandelt und von allen beobachtet. Die Jungs finden sie anziehend und attraktiv und würden sie gerne besser kennenlernen. Aber die Mädchen wirken unnahbar. Sie werden als Außenseiter dargestellt, die keine anderen Freundinnen haben und sich immer nur als Geschwister-Clique zeigen. Keiner weiß etwas über sie und keiner weiß, wie es ihnen nach dem Tod der jüngsten Schwester geht. Die Eltern sind mit der Situation völlig überfordert. Die Mutter denkt, dass sie nur mit einer strengen christlichen Erziehung ihre Töchter unter Kontrolle bringen kann. Nur einmal lässt sie die vier Mädchen zum Schulball gehen. Das ist so ziemlich das einzige Mal, dass die Mädchen Spaß haben. Als Lux jedoch zu spät und betrunken nach Hause kommt, greift die Mutter hart durch. Damit ihre Töchter nicht weiter "verderben", nimmt sie alle aus der Schule und sperrt sie quasi zu Hause ein. Monatelang verlassen sie ihr Haus kaum noch und haben keinen Kontakt zu Gleichaltrigen. Die Mädchen sind sich selbst und der Langeweile überlassen. Nach einigen Monaten endet es eben damit, dass sich alle gleichzeitig umbringen. Kein Erwachsener versucht, sie davon abzuhalten. Bei der Frage nach dem Warum, taucht immer wieder auf, ob die Mädchen einen Pakt geschlossen haben. Fest steht jedoch nur, dass sie nicht die Möglichkeit hatten, sich frei zu entfalten und sich aus diesem Käfig zu befreien und ihrem Leben einen Sinn zu geben. Leser und Beobachter tappen im Dunkeln Ziemlich interessant ist die Erzählperspektive. Noch zwanzig Jahre nach den Vorfällen, grübeln die inzwischen erwachsenen Männer, die ehemaligen Nachbarjungen, über sie nach. Nur durch Mutmaßungen, Beobachtungen und Bruchfetzen, wo jemand Kontakt mit der Familie Lisbon hatte, wird die Geschichte rekonstruiert. So erfährt der Leser auch nie die Innensicht der Mädchen oder der Eltern. Es ist alles sehr verschleiert und unklar. Die Presse wird durch diese Taten auf des Thema aufmerksam und analysiert, ob Selbstmord unter Jugendlichen eine Modeerscheinung ist. Damit wird zwar im Amerika der 70er-Jahre ein Tabuthema gebrochen, aber ein richtiger Umgang mit dem Problem findet nicht statt.  Teilweise wusste ich wirklich nicht, wie ich den Text interpretieren sollte und deshalb nehme ich jetzt eine Passage aus der Zeit zu Hilfe: "Jeffrey Eugenides zeichnet in seinem Debütroman das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat. Schaurig-lustig und zärtlich zugleich erzählt er von Liebe und Todessehnsucht, Erinnerung und Phantasie und entlarvt das Mittelklassen-Dasein als leeren, schönen Schein." Quelle: http://www.zeit.de/feuilleton/kulturbrief/2004/12/eugenides Besser kann man diesen Roman nicht in Worte fassen und deswegen versuche ich es auch gar nicht. Eines habe ich beim Lesen von allen Werken Jeffrey Eugenides gelernt: Man muss bei ihm jeden Satz sehr aufmerksam und konzentriert lesen und immer mitdenken. Denn hinter den einzelnen Sätzen verbirgt sich teilweise so viel, das einem wichtige Details sonst entgehen. Es ist definitv ein Buch über das man nachdenken und diskutieren kann, denn es wirft viele gesellschaftliche Fragen auf. Darin ist Eugenides ein echter Spezialist. Wenn ihr also mal etwas ganz anderes lesen wollt, und damit meine ich nicht nur diese krasse Geschichte, sondern auch die außergewöhnliche Erzählperspektive und Eugenides ganz eigenen Erzählton, dann lest "Die Selbstmord-Schwestern". Diese Rezension ist auch hier zu finden: http://buchlingreport.blogspot.de/2015/06/jeffrey-eugenides-die-selbstmord.html

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  • steigerungsfähig

    Die Selbstmord-Schwestern

    dominona

    Die Idee an sich, dass nach und nach alle Mädchen einer Familie Selbstmord begehen, ist interessant, aber an der Umsetzung hapert es. Geschildert wird das Ganze nämlich aus der Sicht von eigentlich älteren Männern, die aber immer wieder in die pubertäre Sicht rutschen, was das Buch manchmal unfreiwillig komisch macht. Nochmal würde ich das Buch nicht lesen.

    • 2
  • Ein Erstlingswerk zum Nachdenken!

    Die Selbstmord-Schwestern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anfang der siebziger Jahre gerät die Welt in einer amerikanischen Vorstadt aus den Fugen. Dort lebt die Familie Lisbon - bestehend aus Mr. und Mrs. Lisbon sowie ihren Töchtern Cecilia (13), Lux (14), Bonnie (15), Mary (16) und Therese (17). Als Cecilia schließlich "erfolgreich" in den Freitod stürzt, beginnt das "Jahr der Selbstmorde", das die Beobachter für immer verändern wird.... "An dem Morgen, als die letzte Lisbon-Tochter Selbstmord beging - Mary diesmal, mit Schlaftabletten wie Therese -, wussten die Sanitäter schon genau, wo die Schublade mit den Messern war, wo der Gasherd und wo im Keller der Balken, an dem man das Seil festbinden konnte." Dieser erste Satz macht gleich deutlich, wie die Geschichte ausgehen wird. Bis zuletzt hofft man, dass es ja nur ein Irrtum sein kann. Als die Jüngste Selbstmord begeht, scheint es keinen Ausweg aus der Trauer für die Übrigen zu geben. Die Töchter verschließen sich, die Eltern verschärfen die strengen Regeln im Haus immer mehr. Und doch gibt es einen Hoffnungsschimmer - Lax verliebt sich und ermöglicht ihren Schwestern so ein unerwartetes Ausbrechen aus ihrer Lethargie. Es wird klar, wie unterschiedlich die Mädchen doch sind und was ihnen Antrieb im Leben gibt. Der Autor schreibt sehr ausdrucksstark - gefühlvoll und abschreckend zugleich. Als Erzähler dienen die in die Jahre gekommenen Nachbarjungen, die die Lisbon- Mädchen vergöttert haben und nie vergessen konnten. Das Buch hat mich sehr berührt und auch ich stelle mir die Frage: Was treibt einen wirklich zu dieser Tat - gibt es diesen einen großen Grund oder ist es doch facettenreicher?

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    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2015 um 01:32
  • Porträt einer vergangenen Jugendzeit

    Die Selbstmord-Schwestern

    The iron butterfly

    Die dreizehnjährige Cecilia ist nicht nur die jüngste der Lisbon-Mädchen, sie ist auch die erste, die ihrem Leben selbst ein Ende bereitet. Zwar bleibt ihr erster Versuch erfolglos; sie wird gerettet und die üblichen Therapie- und Aufmunterungsversuche werden gestartet, aber ihr Entschluss steht fest und ihr zweiter Anlauf bringt den erhofften Abschied aus ihrem jugendlichen Leben. Ihre Schwestern Lux, Bonnie, Mary und Therese sowie die Lisbon Eltern sind berührt und tieftraurig, aber diese Melancholie schien der ganzen Lisbon Familie auch bereits vor Cecilias Freitod anzuhaften. Ihr Leben wird von den Beobachtern als im Familienverbund isoliert beschrieben, da die Eltern, vor allem Mutter Lisbon, die Töchter vor allen Widrigkeiten und Gefahren, die da draußen auf junge Mädchen lauern zu bewahren versucht. So ist schon nach wenigen Seiten sicher, welches Schicksal die Schwestern teilen werden, the virgin suicides, die Selbstmord-Schwestern. Die Beobachter sind eine Gruppe von Jungs aus der Nachbarschaft, ein namentlich nicht bekannter Erzähler aus der Gruppe um Dominic, Joe, Paul, Peter und Trip berichtet von deren Beobachtungen, die vom Baumhaus, von der anderen Straßenseite, den sich kreuzenden Wegen im Alltag von Jugendlichen gemacht wurden. Er erzählt jedoch im nostalgischen Rückblick; ein erwachsener Mann, der auf sein Leben zurückblickt, seine und die Jugend seiner Freunde reflektiert. Es ist ein wehmütiger Blick, denn die Jungs waren allesamt in die Lisbon Mädchen verliebt, da sie anders waren, undurchschaubar, mysteriös und bezaubernd attraktiv. Jeffrey Eugenides beschreibt die tragische Geschichte der Lisbon Mädchen auf seine bekannt skurrile Art unterhaltsam, unverblümt direkt und mit viel melancholisch gefärbtem Humor. Wunderbar dabei ist, dass er den Opfern gegenüber respekt- und verständnisvoll agiert, die Problematik der Selbstmord-Dynamik nicht durch Komik untergräbt. Die Sichtweise seines Beobachters hat mir dabei auch besonders gut gefallen, da sie keineswegs nur voyeuristisch motiviert bleibt, sondern von echter Zuneigung getragen ist. So entsteht das melancholisch-nostalgische Porträt einer Jugendzeit, die im Rückblick wie eine Beweisaufnahme erscheint, um das Verbrechen verlorener Chancen, geraubten Glücks und vergeudeter Zukunft aufzudecken. Bilder, wie das verfallende, verfaulende Zuhause der Lisbons unterstreichen die von Eugenides perfekt inszenierte Atmosphäre. Alle sechs Sterne prall gefüllt!

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    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • Irreal und langweilig

    Die Selbstmord-Schwestern

    LineLine

    26. March 2014 um 20:03

    Das Cover mag ich nicht wirklich, es passt zwar zur Geschichte, allerdings haben die Mädchen im Buch blonde und nicht braune Haare. Die Geschichte wird von einem Nachbarsjungen aus der Wir-Perspektive in der Vergangenheit berichtet. Dabei springt der Erzähler oft zwischen der Zeit während bzw. vor und nach den Morden. Sie spielt in Grosse Pointe, Michigan in den 70ern. Die Geschichte beginnt damit, dass Cecilia versucht sich umzubringen, in dem sie sich die Pulsadern aufschneidet. Allerdings wird sie frühzeitig gefunden, gerettet und in die Psychiatrie eingewiesen. Als sie wieder zu Hause ist, dauert es nicht lange, bis sie wieder versucht sich umzubringen und dabei auch Erfolg hat. Wir begleiten ihre Schwestern, Familie und Nachbarn wie sie damit umgehen und was für Auswirkungen Cecilias Tod hat. . Den Schreibstil fand ich eigentlich ganz gut, da er etwas leicht märchenhaftes hat. Allerdings war er sehr anstrengend zu lesen, weil es oft sehr lange Sätze gab. Die ewig langen Kapitel haben mir auch nicht gefallen. Das Märchenhafte wird auch dadurch unterstützt, dass der Leser die Schwestern und ihre Familie nicht richtig kennenlernt, sondern sie wie die Nachbarsjungen nur aus der Ferne beobachtet. Sie erscheinen eher wie Träume anstatt wie reale Persönlichkeiten. Schon alleine deshalb konnte ich keinerlei emotionale Bindung zu irgendeinem Charakter aufbauen. Sie waren mir schlichtweg egal. Leider wurde mir die Spannung schon alleine durch den Titel und die Inhaltsangabe genommen. Ich konnte mir schon ohne, dass ich eine einzige Seite gelesen habe, vorstellen, wer sich alles umbringt. Die einzig offene Frage blieb nur noch das Wie. Nach Cecilias Tod ist leider erst einmal 100 Seiten so gut wie gar nichts passiert. Somit war die Geschichte viel zu langatmig. Ich fand es auch etwas ungenügend den Morden am Ende nur eine einzige Seite zu gönnen. Die Aussage hinter der Geschichte konnte nur bedingt vermittelt werden. Hätte man die Mädchen besser kennengelernt und hätten sie realer gewirkt, dass hätte man die Moral aus der Geschichte viel besser erfassen können. Eine irreale Geschichte mit einer guten Idee, aber mangelnder Umsetzung.

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  • Rezension zu "Die Selbstmord-Schwestern" von Jeffrey Eugenides

    Die Selbstmord-Schwestern

    orangenmaedchen

    09. February 2014 um 20:49

    Inhalt: Dies ist die Geschichte von Mary, Cecilia, Lux, Therese und Bonnie Lisbon – fünf Schwestern, die gemeinsam mit ihren Eltern in einer amerikanischen Kleinstadt aufwachsen. Doch der Schein des idyllischen Familienlebens trügt. Nachdem die jüngste Tochter Cecilia sich auf grausame Art und Weise das Leben nimmt, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Mädchen ziehen sich immer weiter zurück, dürfen das Haus nicht mehr verlassen und vollkommen abgeschirmt von der Außenwelt nimmt das Unglück seinen Lauf. Ein Jahr nach Cecilias tragischem Selbstmord haben auch die übrigen vier Lisbon-Schwestern den Glauben an das Leben endgültig verloren… Meinung: Ich bin bei diesem Buch wirklich hin- und hergerissen. Die Sprache empfand ich als sehr kunstvoll. Jede Situation wird sehr ausführlich beschrieben und bis in letzte Detail ausgeschmückt, sodass der Leser immer ein genaues Bild vor Augen hat. Die düstere und morbide Stimmung des Buches wird dadurch sehr gut an den Leser herangetragen. Allerdings habe ich aufgrund dieses Schreibstils einfach nicht in das Buch hineingefunden. Viele Passagen zogen sich für meinen Geschmack zu sehr in die Läge und es war einfach anstrengend zu lesen, da ich zwischendurch manchmal den Faden verloren habe. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive einiger Jungen, die in der Nachbarschaft der Lisbon-Schwestern aufwachsen und großes Interesse an den Mädchen haben. Die Jungen versuchen, einen Einblick in das Leben der Mädchen zu bekommen, beobachten, suchen nach Details und nach Gründen für die Selbstmorde, allerdings bleiben die Schwestern für sie ein ewiges Geheimnis. Genauso auch für den Leser. Man erfährt zu wenig über die Gedanken und Gefühle der Mädchen und kann nur dunkel erahnen, was letztendlich zu den Selbstmorden geführt hat. Nichtsdestotrotz regt die Geschichte aufgrund der ernsten Thematik natürlich auch zum Nachdenken an und zeigt, dass man trotz genauen Beobachtens eben nicht in die Köpfe seiner Mitmenschen hineingucken kann, um solche tragischen Ereignisse zu verhindern. Fazit: Eine tragische und bedrückende Geschichte, die ich allerdings nur Lesern empfehlen würde, die sich mit einem ausschweifenden Erzählstil identifizieren können.

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  • Melancholisch und ergreifend

    Die Selbstmord-Schwestern

    katYES

    07. January 2014 um 19:57

    Allgemein Was treibt eigentlich fünf junge Mädchen, die behütet aufgewachsen sind und nach außen hin wie  ausgeglichene Personen erscheinen in den Selbstmord? Ist es die Sehnsucht danach, die Idylle zu durchbrechen oder die Ziellosigkeit einer gesamten Generation, die damit thematisiert wird? Auch wenn man auf diese Fragen keine Antworten finden kann, und es auch nicht muss; dieses Buch hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt zum Nachdenken an. Figurenzeichnung Die Figuren sind allesamt gut gezeichnet. Vor allem durch die Perspektive der Jungen wird deutlich gemacht, wie unmöglich es doch ist, die Beweggründe für die Entscheidung der Schwestern zu ergründen. Sprache Die Sprache ist einfach gehalten, vermag es aber dennoch Emotionen auf den Punkt zu bringen. Fazit Ein bedrückendes Buch, das einem die menschlichen Schwächen, Wünsche und Hoffnungen präsentiert. Es wird eine sehr dichte, bedrückende Atmosphäre geschaffen, sodass sich der Leser in die Figuren gut hineinversetzen kann.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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  • Die Selbstmord-Schwestern

    Die Selbstmord-Schwestern

    Johannisbeerchen

    03. June 2013 um 21:04

    Meinung: Ich kann es nach 8 Jahren einfach immer noch sagen. Die Selbstmord Schwestern ist mein absolutes Lieblingsbuch und wird es wahrscheinlich noch 8 weitere Jahre und länger bleiben. Mit Cecilias Selbstmord beginnt der Verfall der Familie Lisbon. Aus der Sicht der Nachbarsjungen wird das Jahr der Selbstmorde erzählt, analysiert und erlebt. Sie suchen nach der Wahrheit und der Antwort, warum sich die Lisbon Schwestern umbrachten. Dass Cecilias Augen aufgerissen blieben und ihr Mund sich wie bei einem Fisch am Haken dauernd zusammenzog, waren doch nur Reflexe, und wir wussten, dass es ihr bei ihrem zweiten Versuch gelungen war, sich aus dieser Welt hinauszuschleudern. S. 34 Die Handlung ist sehr nachdenklich. Die Jungs waren schon immer fasziniert von den Schwestern Cecilia, Lux, Bonnie, Mary und Therese und versuchen nach dem Tod der Mädchen deren Leben zu verstehen. Dabei haben sie verschiedene Beweisstücke, haben mit Menschen gesprochen, die Kontakt zu den Mädchen hatten. Und das waren nur sehr wenige Personen, denn die Mutter der Mädchen war sehr streng, sodass die Mädchen fast keinen Kontakt zur Außenwelt hatten. Das Buch versucht zu ergründen, warum sich junge Menschen umbringen. Lag es am Wetter, am beendeten Krieg oder nur an der Erziehung ? Waren es Umwelteinflüsse, die Schule oder solche Strenge, die kein junges Wesen lange aushält. Ich jedenfalls war sehr fasziniert von den Erzählungen der Jungs und nach dem Lesen muss man erstmal durch atmen und denkt noch lange über das Geschehe nach. Es ist so geschrieben, dass man unbedingt den Grund erfahren möchte. Das Ende ist schon vorweg genommen, weswegen ich auch nichts verrate, wenn euch jemand sagt, dass sich alle Mädchen umbrachten. Aber sie hatte uns, wie sich zeigte, die Hosen nur aufgeknöpft, um uns hinzuhalten, damit sie und ihre Schwestern in Frieden sterben konnten. S. 218 Der Schreibstil des Autors fesselt einen von der ersten Seite an und lässt nicht mehr los. Er beschreibt viel und der junge Trip Fontaine wird über 2 Seiten lang erklärt. Alles braucht seine Zeit, aber es ist nie langweilig. Fazit: Ein excellentes Buch über den Selbstmord von 5 Schwester mit der Frage Warum ?.

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  • Enttäuschend

    Die Selbstmord-Schwestern

    WildRose

    31. May 2013 um 17:31

    Leider konnte das Buch "Die Selbstmord-Schwestern" mich nicht in seinen Bann ziehen. Ich fand die langen Beschreibungen oft ziemlich ermüdend, da ewig auf kleinen Details herumgeritten wurde, während wirklich Wichtiges nur sehr  grob umrissen wurde. Ich konnte mich weder in die Erzähler hineinversetzen noch in die fünf Schwestern. Die Stimmung des Buches empfand ich als sehr bedrückend und düster, was an sich ja nichts Schlechtes ist, doch hier fand ich es einfach schon alles völlig überladen. Leider ging mir dieser Roman gar nicht unter die Haut.

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