Jeffrey Lang

 3.8 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Jeffrey Lang

Star Trek - Deep Space Nine

Star Trek - Deep Space Nine

 (2)
Erschienen am 04.05.2018
String Theory

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 (2)
Erschienen am 01.07.2005
Immortal Coil

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Erschienen am 01.02.2002
Struggling to Surrender

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Erschienen am 01.04.1996

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einz1975s avatar

Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine" von Jeffrey Lang

Star Trek – Deep Space Nine: Kraft und Bewegung
einz1975vor 2 Monaten

Wie wird es wohl mit Deep Space Nine weitergehen? Genau diese Frage beantwortet dieses Buch leider nicht, vielmehr erleben wir ein Abenteuer zweier alter Bekannter - Chief Miles O’Brien & Lieutenant Commander Nog. Nicht das erste Mal, dass die beiden in Schwierigkeiten stecken und das erneut unfreiwillig. Jedoch fängt alles ganz anders an, denn Captain Benjamin Maxwell zerstört ein cardassianischen Kriegsschiff und tötet dabei alle Besatzungsmitglieder, rettet aber seiner Crew das Leben. Doch dieser Umstand bringt ihn um den Schlaf und so fristet er als Patient sein Leben in einer Strafkolonie der Föderation. Nicht allzu lange lässt auch der Rest der Geschichte auf sich warten. Maxwell wurde irgendwann entlassen und arbeitet jetzt als „Hausmeister“ auf einer fernen privaten Raumstation.

Hier bekommt er Besuch von Miles O’Brien, seinem ehemaligen Crewmitglied. 20 Jahre sind vergangen und immer noch kämpft Maxwell mit seinem Gewissen. Auf der Raumstation selbst befinden sich etliche Wissenschaftler, welche mit ihren Erfindungen nicht zwingend mit den Föderationsgesetzen konform einhergehen. Mit diesem Hintergrund kann man sich denken, dass eine Katastrophe irgendwann eintreten muss und genau das passiert an dem Tag, als O’Brien und Nog eintreffen. Der Stationsvorsitzende Finch präsentiert den beiden Besuchern seine Erfindung, etwas ähnliches wie eine Riesenbazille, welche allerdings extrem anpassungsfähig ist und selbst im Weltall überleben kann. Borgverseuchte Planeten könnten wieder kultiviert werden und sie ernährt sich von radioaktiver Strahlung... klingt fast zu gut um wahr zu sein.

Leider hat jede Medaille eben zwei Seiten und die Erfindung macht sich selbstständig. Das verkraftet weder die Station, noch die Bewohner und der Run ums Überleben beginnt. So in etwa die Story, welche jedoch nicht ganz so flüssig erzählt wird. Jeffrey Lang hielt es für eine gute Idee immer wieder kleine Anekdoten aus der Vergangenheit mit einfließen zu lassen, was sich jedoch eher als hinderlich erweist. Die Sprünge sind zum Teil sehr unwillkürlich, bringen uns immerhin die Hauptcharaktere näher. Benjamin Maxwell steht dabei im Mittelpunkt und anhand seiner Vergangenheit, würde man nicht vermuten, dass er jetzt da ist, wo er gelandet ist. Im Verlauf der Geschichte treffen unsere beiden Besucher auch auf andere neugeschaffene Kreaturen.

Spinnen-ähnliche Wesen, welche sich überraschenderweise als ziemlich nützlich erweisen und manch Leben auf der Station retten. Dennoch fehlt der Geschichte irgendwie der Zusammenhalt. Grundlegend wird auch nicht wirklich etwas dazu beigetragen, dass man mehr um Deep Space Nine erfahren würde, vielmehr ist es wirklich „nur“ eine kleine Geschichte im Leben von O’Brien und Nog. Captain Maxwell verschwindet leider auch genauso wie er gekommen ist. Keiner wird ihn wohl je wiedersehen. Spannung kommt dennoch auf, denn schließlich hat die Wissenschaft mal wieder etwas geschaffen, was eigentlich nicht existieren sollte und der Raum der Föderation muss beschützt werden. Die Dialoge und Sticheleien unserer beiden Besucher sind anschaulich gehalten und treffen sich gut im Ton der Serien wieder.

Fazit:
Willkommen bei Deep Space Nine und doch nicht. Star Trek – Deep Space Nine: Kraft und Bewegung ist eine in sich geschlossene Story, welche nur kleine Bezüge zu anderen Star Trek relevanten Serien- oder Buchausgaben hat. Chief Miles O’Brien & Lieutenant Commander Nog dienen hier als Anker zu Deep Space Nine und Captain Benjamin Maxwell zeigt sich als neuer starker Charakter, welcher aber nur einen kurzen Auftritt genießen darf. Die zeitlichen Sprünge helfen der Geschichte zwar Tiefe zu finden, hindern aber stark den Fluss des Lesens. Fans bekommen eine nette Story für zwischendurch, mehr leider nicht.

Matthias Göbel

Autor: Jeffrey Lang
Übersetzer: René Ulmer
Taschenbuch: 360 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 04.06.2018
ISBN: 978-3-959-81666-3

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S

Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 11: Das Licht der Fantasie" von Jeffrey Lang

Star Trek TNG 11: "Das Licht der Fantasie", rezensiert von Dominic Schlatter
Splashbooksvor 2 Jahren

Dieser Roman schließt thematisch direkt an David Macks Trilogie "Kalte Berechnung" an, indem nicht nur der Androide Data zurückkehrte, sondern auch seine Tochter Lal. Genau von diesen beiden Personen handelt auch der Großteil des vorliegenden Buches. Bis auf den Chefingenieur der Enterprise, Geordie LaForge vermisst man die übliche Crew. Dies tut jedoch der Qualität der Geschichte keinen Abbruch.

Generell liegt der Fokus nach den doch actionreichen Vorgänger-Bänden dieses Mal sehr stark auf die weitere Entwicklung der Charaktere. Genau hier liegt auch großes Potenzial. Schließlich sind sowohl Data als auch dessen Tochter erst kürzlich wieder zurück auf der Roman-Bildfläche erschienen. Gerade der Umstand, dass Data quasi im Körper seinen Vaters weiterlebt und er sich im Band "Kalte Berechnung: Deus ex machina" zwischen zwei Leben, seins und eben jenes seiner Tochter, entscheiden musste, bringt den Androiden vor das eine oder andere moralische Dilemma.

Auf Orion wird es der pubertierenden (wenn man das so schreiben darf) Tochter schnell langweilig. Hier ist es ganz witzig zu lesen, wie Data einerseits versucht ein fürsorglicher Vater zu sein, aber andererseits seiner Tochter gewisse Freiheiten zu lassen. Warum sollte es einem Androiden hierbei anders ergehen als uns Humanoiden?

Rest lesen unter:
http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23899/star_trek_tng_11_das_licht_der_fantasie

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Ameises avatar

Rezension zu "Star Trek, The Next Generation, Das Unsterblichkeitsprinzip" von Jeffrey Lang

Rezension zu "Star Trek, The Next Generation, Das Unsterblichkeitsprinzip" von Jeffrey Lang
Ameisevor 10 Jahren

Kennt jemand noch Commander Bruce Maddox? Das war der Typ, der unseren Lieblingsandroiden Data in der TNG-Folge "Wem gehört Data?" (2. Staffel) zerlegen wollte, was er ja Gott sei Dank nicht durfte. Nach vielen Jahren hat er es endlich geschafft, seinen eigenen Prototypen zu entwickeln. Dabei hatte er Hilfe eines gewissen Dr. Waslowick und von Reginald Barcley, den wir ja auch noch aus der Serie kennen. Plötzlich stürzt das Labor ein, wobei Waslowick getötet wird und Maddox ins Koma fällt. Der Prototyp wird zerstört, und nicht nur er, sondern auch noch weitere (deaktivierte) Androiden der Soong-Reihe, die auch im Labor waren. Als die Enterprise E eintrifft, stellt Data Untersuchungen an und stößt bald auf einige Ungereimtheiten...

"Das Unsterblichkeitsprinzip" ist einer der letzten TNG-Romane von Heyne. Die Geschichte ist zeitlich zwischen dem 8. und dem 9. Kinofilm angesiedelt. Endlich steht hier mal Data im Vordergrund, was meines Wissens in den Romanen nicht allzu häufig der Fall war. Und das tollste ist: Er darf sich hier mal so richtig verlieben, und zwar in die neue Sicherheitschefin Rhea Adams, denn schließlich hat Data ja nun seinen Emotionschip. Dieser Roman ist sehr komplex und greift weit in der Star-Trek-Geschichte zurück. Den Lesern wird hier ziemlich viel abverlangt, nämlich dass er sich sowohl bei Classic als auch in TNG sehr gut auskennt - wer nur mal gelegentlich die Serien gesehen hat, ist hier mit Sicherheit überfordert! Dem Star Trek-Fan ist z B. Dr. Noonien Soong natürlich ein Begriff, aber kann er auch etwas mit den Namen Roger Korby, Flint oder Juliana Tainer anfangen? Der Autor greift hier viele Handlungsfäden auf, die in den Serien begonnen wurden, es gibt immer wieder große Zeitsprünge, und die Handlung wird ziemlich verwirrend. Als dann plötzlich auch noch der Computer M-5 ins Spiel kam, war ich schon kurz vor der Kapitulation - wenn da nicht die Lovestory mit Data gewesen wäre. Wann immer Rhea Adams auftaucht, die ich sofort in mein Herz schloss, erhielt dieser komplizierte Roman eine wunderbare Leichtigkeit. Schade, dass Data den Emotionschip so spät erhalten hat, denn ich bin mir sicher, dass er mit diesem Chip in den Büchern öfter im Vordergrund gestanden hätte. Es ist nun mal nicht einfach, die Handlung aus der Sicht einer Maschine zu beschreiben.
Fazit: Der Autor Jeffrey Lang war vielleicht etwas zu ehrgeizig mit diesem breit angelegten Roman, aber durch die Data-Story ist "Das Unsterblichkeitsprinzip" insgesamt ein sehr gelungener TNG-Roman. Und übrigens: Ich finde das Cover bei diesem Roman sehr gelungen! Wollte ich nur mal erwähnen.

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