Rezension zu "Randaford Saga: Die Goblins von der Elendsspitze - Erster Akt" von Jeffrey T. Pfahler
AretiZur Information:
Ich habe dieses Buch als kostenfreies Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Rezension jedoch in keiner Weise. Meine Meinung zu diesem Buch ist offen und ehrlich.
Inhalt:
Rudolf Brain Randaford der Erste, ein geschickter Schmied und rechtmäßiger Erbe des Throns der Grafschaft Pressbergen, steht vor seiner größten Herausforderung. Seit über zwei Jahrhunderten herrscht seine Familie über das Land, das unter ihrer Führung Frieden und Wohlstand genoss. Doch diese Ära der Ruhe ist bedroht. Eines düsteren Tages tritt der Hofmagier Klavius vor und bringt beunruhigende Nachrichten: Unheimliche Bewegungen in den entlegenen Landstrichen verheißen nichts Gutes. Eine finstere Macht, weit jenseits der Vorstellungskraft, erhebt sich aus den Schatten. Randaford muss nun über sich hinauswachsen, um den Frieden zu bewahren. Eine unvorstellbare Gefahr rückt näher und stellt alles in Frage, was er je gekannt hat. Wird Randaford den Mut und die Stärke finden, die Verantwortung zu tragen, die ihm auferlegt wurde? Kann er seine Liebsten und sein Volk vor dem drohenden Unheil bewahren?
Meine Meinung:
"Randaford Saga: Die Goblins von der Elendsspitze - Erster Akt" von Jeffrey T. Pfahler ist der Auftakt einer Fantasy-Saga und der Debütroman des Autors.
Was mir besonders gut gefällt, ist die Gestaltung des Buches. Zu Beginn gibt es eine gezeichnete Karte, sodass man einen Überblick bekommt. Auch die Kapitel werden jeweils mit einer Illustration eingeleitet. Das versetzt den Leser schon einmal in die passende Stimmung. Manche dieser Zeichnungen sind sehr detailreich, sodass man beim Lesen immer mal wieder darauf schauen und Kleinigkeiten entdecken kann.
Man bekommt relativ schnell einen guten Überblick über die wichtigsten Figuren, allen voran: Randaford mit seiner Familie und der Hofmagier Klavius. Die beiden werden sehr gut beschrieben, sodass man sie sich sowohl optisch als auch charakterlich gut vorstellen kann.
Auch die Schauplätze und die Wesen, die hier auftreten, werden recht bildhaft beschrieben. Das hat mir gut gefallen.
Die Geschichte spitzt sich immer mehr zu und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Nach und nach lernt man immer mehr von dem kleinen Ort Pressbergen kennen. Die Figuren machen eine gute Entwicklung durch. Das ist besonders auffällig bei Randaford. Während er am Anfang vielleicht eher noch etwas eigenwillig und ruppig rüberkommt, zeigt er gegen Ende besonders charakterliche Stärke und überzeugt immer mehr.
Etwas anstrengend fand ich allerdings, dass die Kapitel recht lang sind. Das längste umfasst 70 Seiten. Das ist mir persönlich deutlich zu lang und man hätte das gut noch mindestens einmal unterteilen können.
Der Schreibstil ist für einen Debütroman überwiegend gut. Nur manche Stellen sind etwas holprig. Zudem gibt es auch bei den Erzählungen dann einige Wiederholungen, was die Namen betrifft. Statt da zum Teil zu variieren, beginnen viele Sätze dann mit demselben Namen oder Wort.
Am Ende des Buches befindet sich noch ein Bestiarium, in dem die einzelnen Kreaturen mit Illustrationen und Beschreibungen vorgestellt werden. Das sorgt auch dafür, dass man sich die Wesen in der Geschichte besser vorstellen kann und noch tiefere Einblicke bekommt. Noch schöner hätte ich es jedoch gefunden, wenn dieses alphabetisch angeordnet wäre.
An manchen Stellen im Buch gibt es noch Fußnoten, die einem wissbegierigen Leser noch mehr kleine Einblicke bieten können. Diese kann man jedoch auch überlesen und könnte die Geschichte trotzdem gut verstehen.
Fazit:
Dieser Debütroman von Jeffrey T. Pfahler ist ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Saga, der vor allem durch die schönen Illustrationen und die interessanten Figuren überzeugt. An manchen Stellen ist es vielleicht noch etwas holprig, aber dennoch immer spannend.


