Jeffrey Thomas

 4 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Tagebuch aus der Hölle, Punktown und weiteren Büchern.

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Punktown

Punktown

 (9)
Erschienen am 01.11.2006
MonstroCity

MonstroCity

 (9)
Erschienen am 26.09.2005
Dai-oo-ika

Dai-oo-ika

 (3)
Erschienen am 14.11.2017
Punktown - Geschichten einer Stadt

Punktown - Geschichten einer Stadt

 (0)
Erschienen am 23.08.2012
MonstroCity - Ein Punktown-Roman

MonstroCity - Ein Punktown-Roman

 (0)
Erschienen am 23.08.2012
PUNKTOWN – Vol. 1

PUNKTOWN – Vol. 1

 (4)
Erschienen am 28.03.2008
PUNKTOWN – Vol. 2

PUNKTOWN – Vol. 2

 (3)
Erschienen am 26.09.2008

Neue Rezensionen zu Jeffrey Thomas

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Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

Tagebuch aus der Hölle – Etwas andere Memoiren
ThrillingBooksvor 16 Tagen

Autor: Jeffrey Thomas | Titel: Tagebuch aus der Hölle
Verlag: Festa | Seiten: 272
Preis: eBook 4,99 €

Jeffrey Thomas ist für mich ein neues Autor, der aber bereits seit 1995 schreibt und von diesen Geschichten & Romanen sind bereits einige auf deutsch erschienen. Das Buch habe ich zwar schon etwas länger, aber der SuB will ja auch irgendwann einmal kleiner werden und der Klappentext reizte mich schon. Das Buch gibt es nur noch als eBook oder gebraucht auf den einschlägigen Bücherbörsen auf Facebook und im Web.

Klappentext
Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden.

Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen.

Eine Welt des Leidens und ewigen Sterbens.

Wie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen – denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen. Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt…

Inhalt
Was tut man, wenn man nach seinem Selbstmord auf einmal in der Hölle aufwacht? Richtig, man schreibt ein Tagebuch da man bereits zu Lebzeiten Schriftsteller werden wollte und versucht irgendwie, dieses Tagebuch an den lebenden Mann zu bringen damit die Lebenden wissen wie es sich in der Hölle anfühlt und wie man ihr entgehen kann…

Cover
Das Cover des Romans ist sehr atmosphärisch in dunklen Farben gehalten. Schreiende Gestalten und ein fliegender Dämon erzeugen bereits einen Eindruck wo man den landet in der Hölle. Definitiv ein Eyecatcher im Regal wenn man das Cover komplett sieht.

Bewertung
Das Cover sowie der Klappentext haben mich bei diesem Buch gereizt meinen SuB mal etwas zu verkleinern und ein älteres Buch zu lesen. Somit habe ich das neue Jahr mit einem Tagebuch aus der Hölle begonnen.

Jeffrey Thomas zeichnet hier eine sehr detaillierte und „liebevolle“ Hölle. Er beschreibt die Hölle, anders als es wohl wir alle kennen, nicht als Fegefeuer sondern als ein großes Land mit Städten und und allem was dazu gehört. Die Schilderungen der Gebäude, der Städte und der Regionen die der Schreiber des Tagebuchs durchläuft und entdeckt sind eine Sache für sich. Man kann sich richtig gut vorstellen wie es laut Thomas dort aussieht. Zu wenig Fantasie und Vorstellungskraft kann man ihm definitiv nicht vorwerfen.

Thomas zeigt hier eine Klassengesellschaft auf, die mit unserem Bild der christlichen Religion absolut nicht übereinstimmt, so zum Beispiel wird jeder, der nicht an den „Sohn“ glaubt sofort in die Hölle verbannt wenn er stirbt. Egal, ob derjenige einer anderen Religion angehört oder es einfach nur damals noch nicht den Glauben an Gott gab. Das Alter der Personen etc. spielt ebensowenig eine Rolle wie die Herkunft derer. Die Klassen der Dämonen, der Engel oder auch die Menschen lassen mich an das Kasten-System in Indien denken. Jeder hat seine Aufgaben und wird in diese hineingeboren oder direkt dafür von Schöpfer direkt erschaffen. Das sich die Klassen untereinander bekriegen ist auch nicht so üblich, so denkt man doch das die Dämonen und Engel sich nicht grün sind, und gegenseitig den Aufstand proben.

Das Buch selbst gefällt mir sehr gut, auch wenn es etwas schwieriger war, in die Story hinein zu kommen. Nachdem man das geschafft hat, macht es doch richtig Spaß die Geschichte vom Schreiber des Tagebuches zu lesen und mit ihm zu fühlen. Man hat das Gefühl, das er nicht in die Hölle gehört, obwohl er sich selbst umgebracht hat. Das Lesen hat sich auf jeden Fall gelohnt, und ich werde bestimmt noch weiter Bücher von Thomas lesen. Ich bin gespannt ob er sich steigert in den weiteren Veröffentlichungen. Dieser Roman ist der erste gewesen den Thomas geschrieben hat, einen Stern muß ich leider abziehen da es mir ein wenig zu schwer war direkt in den Roman zu finden, das gelingt aber wenn man dran bleibt und sich mit der Form des Tagebuches zurecht findet.

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Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

Ein Blick in die Hölle...
PeWavor 3 Jahren

Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden.

Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen.

Eine Welt des Leidens und ewigen Sterbens

Wie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen – denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen.
Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt ...





Die Hölle wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte schon oft versucht darzustellen und zu beschreiben. Doch keine Schilderung dürfte so fantasievoll, intelligent und beklemmend sein, wie die von Jeffrey Thomas. Sein 'Tagebuch aus der Hölle' ist die Geschichte eines Agnostikers und Selbstmörders, der erkennen muss, dass alles was über die Güte und Barmherzigkeit Gottes gelehrt wird, eine einzige große Lüge ist. Die Schrecken, die Thomas in seinem knapp 270 Seiten starken Roman dem Leser offeriert, zeugen von einem enormen Einfallsreichtum und es ist leicht sich mit dem Chronisten zu identifizieren, der ein in Menschenhaut gebundenes Buch mit sich trägt, das er als Tagebuch benutzt. Dabei ist die komplette Bandbreite der Qualen vertreten. Egal ob psychisch oder physisch, subtil oder schonungslos brutal ' wer in der Hölle gefangen ist, kann nur versuchen sich mit dem endlosen Schrecken zu arrangieren. Dabei leben die Verdammten nicht nur in ständiger Angst vor den Dämonen und ihren teuflischen Ränken, es sind vor allem die Engel, denen die Hölle und ihre Bewohner als Zeitvertreib dienen. Und die Boten Gottes führen sich alles andere als sittsam und barmherzig auf. Dabei entfaltet der Roman eine beeindruckende Bandbreite an bizarren und surrealen Ideen, die den Leser von Beginn an in Erstaunen versetzen. Und die Faszination ebbt nicht eher ab, bis das Buch zu Ende gelesen wurde, wobei man mit dem quälenden Wunsch nach einer Fortsetzung zurückgelassen wird. Und zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass ein kleiner Mensch nicht nur die Welt, sondern auch die Hölle für immer verändern kann.


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Rezension zu "Der Untergang der Hölle" von Jeffrey Thomas

Hölle! Hölle! Hölle!
Rickuvor 4 Jahren

Direkt auf den ersten Seiten trifft man die Hauptfigur, die sich selbst den Namen "Vee" gibt. Eingeschlossen in massiven Beton hat sie die Jahrhunderte in den Tiefen der Hölle überdauert. Als endlich der Tag gekommen ist, an dem sie ihrem Gefängnis entkommen kann, nutzt sie ihre Chance, und begibt sich auf eine Wanderung durch die verschiedenen Ebenen der Hölle - dem Konstrukt, wie die Verdammten es getauft haben. Immer dabei ist ein sprechendes Dämonengewehr namens Jay.

Auf ihrer Reise begegnen ihr viele, ungewöhnliche Geschöpfe, Dämonen, wie Engel gleichermaßen. Zusammengerottet in Städten, die sich über ganze Ebenen erstrecken. Doch das kann Vee nicht aufhalten, die Rastlosigkeit treibt sie unermüdlich voran, um die Welt des Hades zu erkunden, und hinter seine Geschichte zu gelangen. 

Schaurige, gruselige und skurrile Erlebnisse bleiben der jungen Frau nicht verwehrt, und man bekommt nach und nach einen Eindruck, wie das System  des Schöpfers einst funktioniert hat. 

FAZIT: Ich fand das Buch klasse, aber es ist nichts für schwache Nerven! Ich empfehle Euch, vorher "Tagebuch aus der Hölle" zu lesen.  "Untergang der Hölle" ist zwar keine Fortsetzung, aber es gibt einige Anspielungen auf Charaktere aus dem ersten Buch von Jeffrey Thomas. Chronologisch gesehen, spielt "Der Untergang der Hölle", viele hunderte Jahre nach "Tagebuch aus der Hölle".

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