Jeffrey Thomas PUNKTOWN – Vol. 2

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Inhaltsangabe zu „PUNKTOWN – Vol. 2“ von Jeffrey Thomas

In Paxton, besser bekannt als PUNKTOWN, traut man besser keinem Fremden. Aber was, wenn man nicht mit Sicherheit sagen kann, wer wirklich ein Fremder ist? Die junge Norah hat sich ihr Gedächtnis verändern lassen, um schreckliche Erfahrungen aus ihrem Leben zu streichen... und nun weiß sie nicht mehr wem ihr Angst gilt... Im Büro des Angestellten Cardiff ist kein Platz für private Gefühle. Nur gut, dass er einen Hassableiter auf einem Schreibtisch stehen hat, der all seine Wut absorbiert. Aber wie lange kann die kleine Figur Cardiffs Hass wirklich von ihrem eigentlichen Ziel ablenken? In jedem Werk gibt der Künstler einen Teil seines Selbst Preis. Wieviel Wahrheit in diesem Satz liegt, erlebt Klonkünstler Drew, der seine Schöpfungen aus dem eigenen Erbgut kreiert - bis er feststellen muss, wie nahe Narzissmus und Selbsthass tatsächlich beieinander liegen.

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  • Rezension zu "PUNKTOWN – Vol. 2" von Jeffrey Thomas

    PUNKTOWN – Vol. 2
    sabisteb

    sabisteb

    25. August 2010 um 11:52

    3 CDs / 155 min Hier nun der zweite Teil der Punktown Geschichten aus dem Hause Lausch. Die 2 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 155 min beinhalten wieder die vertonten Lesungen von 3 Kurzgeschichten aus „Punktown. Geschichten einer Stadt. 15 Science Fiction Erzählungen“ von Jeffrey Thomas. Das Spiegelbild von Geistern: Drew ist ein ganz besonderer Künstler. Er erschafft, basieren auf seiner DNA Kunstgeschöpfe, Klone seiner selbst. Er nimmt ihnen durch genetische Manipulation ihre Intelligenz und ihre Menschlichkeit und macht sie so zu Dingen, zu Kunstobjekten, die andere töten, Vergewaltigen und wegwerfen. Hassmaschine (Original: Die Hassmaschinen): In einer Modernen Welt ist kein Platz für Gefühle, man hat zu funktionieren. Zu diesem Zweck wurden die Hassmaschinen erfunden. Sie absorbieren die ungewünschten Gefühle wie Hass, Neid, Wut, aber absorbieren sie diese Gefühle nur oder erzeugen sie sie nicht vielleicht auch? Sweaty Betty (Orinal: Sweaty-Betty, die Termitenkönigin der Verdammten): Die Bürgerwehr hat einen unangenehmen Job zu erledigen. In einer der übelsten Gegenden von Paxton (Punktown) treiben sich Vampirkinder herum, die Menschen anfallen. Schon bald müssen sie erkennen, dass es auch unter den Ausgestoßenen Paxtons noch Außenseiter gibt. Genau wie bereits die Geschichten der ersten Punktown CDs sind auch diese Geschichten einerseits extrem, andererseits sprechen sie Themen an, die auch in unserer heutigen Gesellschaft durchaus hinterfragt werden. Ist Klonen ethisch vertretbar? Wenn ja, hat jeder das Recht mit seiner DNA zu machen was er will? Ist es in Ordnung etwas zu klonen, was nicht wirklich lebt zu welchem Zweck auch immer. Durch die extrem überspitzte Art, in welcher diese Frage in „Das Spiegelbild von Geistern“ behandelt wird, wird eine ethische Diskussion verhindert, jedoch sehr, sehr nachdenklich gemacht. Die Hassmaschine stellt die Frage wie lange es gut gehen kann, wenn Gefühle aus dem täglichen Leben entfernt werden. Wenn man die Fehlerquelle Mensch, das Menscheln am Arbeitsplatz allgemein unterdrückt und Angestellte einfach nur noch funktionieren müssen. Was macht das aus den Menschen? Sweaty-Betty ist eine Kurzgeschichte über die Geächteten der Gesellschaft. Ausgenutzt, benutzt und weggeworfen werden sie sich selber überlassen ohne Freunde und Familie und mutieren so unbemerkt zu Monstern die Monster gebären. Eine Parabel auf die heutige Gesellschaft, die wegwirft wer nicht funktioniert und diese Menschen dann vergisst. Die Geschichten sind pessimistisch, sie sind dunkel, düster und grausam und vielleicht gerade deshalb so gut, denn sie nehmen kein Blatt vor den Mund. Kleinode der Kurzgeschichten der Science Fiction in ihrer Schonungslosigkeit der Analyse unserer heutigen Gesellschaft. Auch diese Vertonungen sind wie schon Teil 1 weniger klassische Hörspiele als vertonte Lesungen in denen viel auf das Innenleben und die Empfindungen der Personen eingegangen wird, das ist besonders bei „Das Spiegelbild von Geistern“ gelungen, die mich ganz besonders angesprochen hat. Fazit: Hervorragend umgesetzte vertonte Lesungen außergewöhnlicher SF Kurzgeschichten. Aufgrund der extremen Darstellung von Sex und Gewalt jedoch würde ich diese CDs nicht unter 16 Jahren empfehlen. Das sind eindeutig Geschichten für Erwachsene, die verstehen, um was es in diesem Geschichten wirklich geht.

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