Jeffrey Thomas Punktown

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Inhaltsangabe zu „Punktown“ von Jeffrey Thomas

15 Science Fiction Stories. Vergleiche mit den Werken von Philip K. Dick, Thomas Ligotti oder Ray Bradbury drängten sich auf, aber Jeffrey Thomas ist völlig eigenständig. Mehr Lob kann man einem jungen Autor kaum zollen. EKZ-Informationsdienst: »In England und USA ist der Name des Autors inzwischen untrennbar mit der Blade Runner-ähnlichen Megacity Punktown verbunden (…). Punktown ist ein Synonym für Paxton, einer geheimnisumwitterten Stadt, die von menschlichen Siedlern auf dem Planeten Oasis gegründet wurde und im Verlaufe der Jahrhunderte zu einer Monsterstadt heranwuchs; in ihr leben nicht nur Menschen und die Ureinwohner des Planeten, sondern eine Vielzahl Angehöriger unterschiedlichster Rassen.«

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  • Rezension zu "Punktown" von Jeffrey Thomas

    Punktown
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2012 um 13:20

    Ich hatte von Jeffrey Thomas Tagebuch aus der Hölle gelesen, ein bizarres und interessantes Leseerlebnis, und habe danach von Punktown erfahren, der Science-Fiction-Stadt, die Thomas ein Universum für mittlerweile zahlreiche Geschichten und Romane bietet. „Paxton, das von seinen Bewohnern, nicht notwendigerweise liebevoll, Punktown genannt wurde, war zwar ursprünglich eine Erdkolonie auf dem Planeten Oasis, in Wirklichkeit aber ein Schmelztiegel für eine Vielzahl von Wesen, die jede Laune und Erfindung von Natur und Evolution repräsentierten.“ ("Völlig vertiert") - Das ist die prägnanteste Beschreibung Punktowns, auf die ich im Buch gestoßen bin. Punktown stellt eine Bühne dar, die es Thomas ermöglicht, beinahe alle möglichen Arten von Geschichten auf ihr zu inszenieren. Natürlich sind sie alle irgendwie durch die Science-Fiction vereint, doch davon abgesehen sehr vielfältig. Manche gehen eher in die Horror-Richtung, viele sind Thriller, manche haben einen melancholischen Touch, manches hat Fantasy-Anleihen und einige Geschichten haben einen nachdenklichen Unterton. Dabei ist Thomas' Erfindungsreichtum einmalig, solch einer geballten Kreativität bin ich selten begegnet. Da gibt es fremdartige Wesen mit seltsamen Eigenschaften, aus denen sich ungewohnte, aber immer spannende Plots entwickeln noch und nöcher. Gerade diese Fremdartigkeit bietet Thomas die Grundlage, z.T. auch ethischen und philosophischen Fragestellungen nachzugehen. Enthalten sind die folgenden Geschichten: 1. Das Spiegelbild von Geistern 2. Zeit der Häutung 3. Wakizashi 4. Edelmetall 5. Alles aus Liebe 6. Opferung 7. Die Bibliothek der Leiden 8. Auf einem Meer aus Milch 9. Die Farbe Schrain 10. Das unerträgliche Sein des Lichtes 11. Die Hassmaschinen 12. Sweaty-Betty, die Termitenkönigin der Verdammten 13. Völlig vertiert 14. Hydra 15. Die Monster Manche der Geschichten sind relativ kurz, andere sind in eigene Kapitel unterteilt. Ich empfehle diese Geschichtensammlung jedem, der der Science-Fiction und dem Horror nicht gänzlich abgeneigt ist, und allen, die einfach mal Lust auf "was anderes" Gutes haben. Hier gibt es geballte Kurzgeschichten-Vielfalt!

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  • Rezension zu "Punktown" von Jeffrey Thomas

    Punktown
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. August 2011 um 11:02

    Ein Künstler, der die Grauzonen der Justiz ausreizt, um Klone von sich zu schaffen, die er dann an anspruchsvolle und bisweilen sadistische Kunstliebhaber verkauft. Eine Barista, die ihre traumatischen Erinnerungen an ihre missglückte Ehe und an eine Vergewaltigung medizinisch entfernen liess und nun aus Paranoia wahnsinnig zu werden droht. Ein Ausserirdischer, der im Gefängnis steckt, weil er einen nicht legalen religiösen Ritualmord begangen hat, und nun wegen der Wahrung der Religionsfreiheit einen weiteren begehen darf. Illegal existierende Roboter mit eigenem Bewusstsein, die sich in die menschliche Gesellschaft – zum Beispiel als Musiker – integrieren wollen, dann aber von konservativen Yakuzi in ihre Einzelteile zerlegt werden. -- Das ist Punktown, eine Stadt und eine irdische Kolonie, auf einem astronomisch und zeitlich nicht festgelegten, aber erdfernen Planeten. Durch die punktuellen Einblicke in den Paxtoner Alltag wird zwar kein Gesamtbild der Stadt geschaffen, man weiss am Ende nicht, wie gross sie ist, wer das Sagen hat und ob die einzelnen Geschichten in irgendeiner Weise zusammenhängen – zumindest nicht beim einmaligen Lesen –, aber Jeffrey Thomas‘ Ideenreichtum ist gewaltig. Punktown bietet dadurch eine Palette von unterschiedlichsten Perspektiven und Ansichten und beleuchtet die Abläufe und Mechanismen der Stadt Paxton besser, als irgendein starrer Stadtführer. Dabei fällt einem immer wieder Thomas‘ Sinn für Ästhetik auf, den er in die Beschreibungen der Umgebung oder in die Figuren oder ihr Handeln einflechtet: Reflexionen über dreidimensionale Selbstportraits und das Subjekt bei „Das Spiegelbild von Geistern“ oder die künstlerische Installation Jeder Mensch ist ein Märtyrer, eine allegorische Darstellung des Lebens in „Alles aus Liebe“, um nur zwei Beispiele zu nennen. -- Die fünfzehn Kurzgeschichten umfassen jeweils zwischen zehn und dreissig Seiten und lassen sich dadurch relativ zügig und Stück für Stück lesen. Ideal für jemand, der nicht gern lange an einem Buch sitzt oder nicht viel Zeit hat, dranzubleiben. Das ist aber gleichzeitig auch die Schwäche von Punktown. Ich erhoffte mir bei einer Anthologie von Kurzgeschichten des gleichen Autors irgendeinen Roten Faden, Verknüpfungen, die sich zwischen den einzelnen Geschichten herstellen lassen. Der gemeinsame Schauplatz ist mir da etwas wenig. Ausserdem sind die Protagonisten zwar allesamt anders und durchaus faszinierend, wenn man ihre jeweilige Geschichte liest, aber sie bleiben nicht haften. Gelangt man zur nächsten Geschichte, ist der Protagonist der vorherigen nur noch ein Schatten. Nicht alle selbstverständlich, aber die meisten. Hinzu kommt, dass Thomas – so gut die einzelnen Geschichten auch sind – mit Kurzgeschichten die falsche Form für seine Erzählungen gewählt hat. Wie ich schon sagte, sein Ideenreichtum ist gewaltig, aber in den kleinen Geschichten kommt er ein wenig zu kurz. Einige Geschichten hätten das Potenzial, zu einem eigenständigen Roman zu werden. Man will mehr. -- Aus diesen Gründen gebe ich den Noten zu Figuren und Handlung nur eine durchschnittliche Note. An Sprache und Stil gibt es nichts zu bemängeln. Zuletzt muss ich noch anmerken, dass Punktown nichts für sensible Gemüter ist. Einige Szenen innerhalb der Geschichten sind mitunter eklig, gruselig und oftmals sehr blutig. Jeder, der damit seine Mühe hat, sollte das Buch nicht in die Finger nehmen. Dieser Aspekt beeinflusst die Benotung jedoch nicht. -- ~ Dani Vega -- PS: Falls sich jemand das Buch besorgen möchte, muss ich ihn leider enttäuschen. Ich habe soeben festgestellt, dass es beim Verlag vergriffen, also nicht mehr lieferbar ist. Bleibt nur noch Ebay oder das Warten auf eine Neuauflage.

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  • Rezension zu "Punktown" von Jeffrey Thomas

    Punktown
    valgard

    valgard

    01. June 2011 um 08:34

    Ein buch das tief in alle Abgründe des Möglichen und der Gedanken geht. Eine Stadt in der Zukunft in der man gerne leben möchte aber sich auch davor fürchtet.
    Hier findet man das richtige Cover: http://www.amazon.de/Punktown-Geschichten-Science-Fiction-Erz%C3%A4hlungen/dp/3865520545?&camp=2846&linkCode=wsw&tag=lovebook-21&creative=15058

  • Rezension zu "Punktown" von Jeffrey Thomas

    Punktown
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 09:43

    Ich hab lediglich die Kurzgeschichte Hydra aus dieser Box gehört, da sie dem Hörbuchmagazin beilag. Obwohl Sci-fi eigentlich so gar nicht mein Genre ist und ich da schnell genervt reagiere, fand ich die Story gut. Netter ziemlich literarischer Stil, dazu eine angenehme Lesestimme und eine eher Hörspielmässige Geräuschkulisse. Gekauft hätte ich es mir jetzt nicht unbedingt, aber wer mit der Thematik mehr anfangen kann, als ich, dem würde ich das Hörbuch schon ans Herz legen. Ich fands wirklich gut gemacht!

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