Jeffrey Thomas Tagebuch aus der Hölle

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Inhaltsangabe zu „Tagebuch aus der Hölle“ von Jeffrey Thomas

Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden.

Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen. Eine Welt des Leidens und ewigen Sterbens.Wie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen – denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen.
Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt.

F. Paul Wilson: "Falls ein Ort wie die Hölle existiert, dann hatten die Dämonen dort für Jeffrey Thomas ein Zimmer gemietet, damit er diesen wunderbar blasphemischen Roman schreibt."

Michael Marshall Smith: "Jeffrey Thomas schreibt wie kein anderer."

Deutsche Erstveröffentlichung, Broschur 19 x 12cm, Umschlag in Lederoptik. Mit zahlreichen Illustrationen von Erik Wilson.

Erfrischend skurril. Ich fand es klasse!

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  • Ein Blick in die Hölle...

    Tagebuch aus der Hölle

    PeWa

    11. June 2016 um 12:12

    Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden.Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen.Eine Welt des Leidens und ewigen SterbensWie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen – denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen.Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt ...Die Hölle wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte schon oft versucht darzustellen und zu beschreiben. Doch keine Schilderung dürfte so fantasievoll, intelligent und beklemmend sein, wie die von Jeffrey Thomas. Sein 'Tagebuch aus der Hölle' ist die Geschichte eines Agnostikers und Selbstmörders, der erkennen muss, dass alles was über die Güte und Barmherzigkeit Gottes gelehrt wird, eine einzige große Lüge ist. Die Schrecken, die Thomas in seinem knapp 270 Seiten starken Roman dem Leser offeriert, zeugen von einem enormen Einfallsreichtum und es ist leicht sich mit dem Chronisten zu identifizieren, der ein in Menschenhaut gebundenes Buch mit sich trägt, das er als Tagebuch benutzt. Dabei ist die komplette Bandbreite der Qualen vertreten. Egal ob psychisch oder physisch, subtil oder schonungslos brutal ' wer in der Hölle gefangen ist, kann nur versuchen sich mit dem endlosen Schrecken zu arrangieren. Dabei leben die Verdammten nicht nur in ständiger Angst vor den Dämonen und ihren teuflischen Ränken, es sind vor allem die Engel, denen die Hölle und ihre Bewohner als Zeitvertreib dienen. Und die Boten Gottes führen sich alles andere als sittsam und barmherzig auf. Dabei entfaltet der Roman eine beeindruckende Bandbreite an bizarren und surrealen Ideen, die den Leser von Beginn an in Erstaunen versetzen. Und die Faszination ebbt nicht eher ab, bis das Buch zu Ende gelesen wurde, wobei man mit dem quälenden Wunsch nach einer Fortsetzung zurückgelassen wird. Und zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass ein kleiner Mensch nicht nur die Welt, sondern auch die Hölle für immer verändern kann.

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  • Einblick in die Hölle

    Tagebuch aus der Hölle

    Inessa-

    13. October 2013 um 23:59

    Die Einführung, das Kennenlernen sind aufregend. Ein Mann erzählt seinem Tagebuch wie sein neues Leben nach dem Selbstmord beginnt. Die Einreise zur Hölle findet statt und man merkt, der Autor hat viel, viel Fantasie. Wie zeichne ich die Unterwelt die nicht durch das eintönige Foltern der Verdammten langweilt? Indem man sich von der ursprünglichen Vorstellung löst. Hier ist die Hölle kein Schlund aus dem Flammen nach dem Himmel lechzen und an dem an jeder Ecke eine Seele nach Erlösung schreit. Es ist Land. Städte, Schulen, Arbeitsplätze. Karge Landschaften, Berge, farbloser Himmel. Barmherzige Engel die voller Mitleid auf einen herab blicken? Auch danach sucht man vergebens. Tauchen Engel in der Hölle auf, machen sie sich auf die Jagd und morden zum Vergnügen. Die Arten der Bestrafung, die Dämonen, Gott selbst. Nur um zu erfahren was für eine Hölle Jeffrey Thomas erschaffen hat, lohnt es sich rein zu lesen. Zu Beginn ist man noch sehr interessiert was alles kommen wird. Was wird dem armen Kerl noch alles widerfahren? Wie sieht seine Zukunft aus? Das und die Neugier welche Hölle sich der Autor vorstellt animieren zum Lesen. Aber es passiert nicht viel spektakuläres oder aufregendes. Es erinnert an das Leben auf der Erde. Arbeiten gehen, Geld verdienen, ins Cafe gehen.. Auch die Geschichte hält den Spannungsbogen nicht oben. Eine Rebellion in der Hölle, eine Liebesgeschichte zwischen zwei ungleichen Personen. Nur die Kulisse wurde gewechselt, ansonsten unterscheidet sie sich nicht viel von anderen Geschichten die sich für dieses Drama entschieden haben. Normalerweise erreicht die Spannung in einem guten Thriller zum Ende hin ihren Höhepunkt, was hier leider nicht der Fall war. Je weiter ich dem Ende zuging, desto anstrengender empfand ich das Lesen. Viel zu vorhersehbar und schwunglos tröpfelten die Sätze auf die letzten Seiten nieder. Fazit: Wer hier mit einer Hölle rechnet wie sie Dante Alighieri beschrieben hat, wird enttäuscht werden. Beeindrucken wird sie einen dennoch. Mit Bedacht und viel Kreativität erschafft Jeffrey Thomas eine Hölle die dem Leben auf der Erde nicht sehr unähnlich ist. Doch dabei bleiben Figuren und die Geschichte auf der Strecke. Wer für zwischendurch eine düstere und detailreiche Erzählung über das Leben in der Hölle lesen möchte und dabei keine hohen Ansprüche stellt, der wird mit diesem Buch ein paar unterhaltsame Stunden erleben. Mein Fall war es jedoch nicht und ein weiteres Buch von Jeffrey Thomas werde ich nicht lesen.

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  • Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

    Tagebuch aus der Hölle

    Wolfgang Brunner

    23. February 2013 um 21:19

    Ein Mann begeht Selbstmord. Er denkt, alles wäre ab dem Moment vorbei, in dem er sich mit einem Gewehr den Schädel wegpustet. Doch weit gefehlt! Er erwacht in der Hölle, die nicht dem entspricht, was der Mann sich immer darunter vorgestellt hat, obwohl er nie an sie glaubte. Alle Menschen, außer bibelfeste Christen, müssen dort ihr Dasein fristen. All diese Ungläubigen werden von Dämonen auf brutalste Arten gefoltert, um ihre Sünden (nämlich ihre Ungläubigkeit an den Schöpfer) zu büßen. Es gibt Universitäten, an denen religiöser Kram gelehrt wird, Folterfabriken und Angriffe von Engeln, die aus den Sphären des Himmels in die Hölle hinabsteigen, um sich einen Spaß daraus zu machen, die armen Seelen der Ungläubigen mit abartigen „Spielen“ zu drangsalieren. Der Mann besitzt ein in Menschenhaut gebundenes Buch, das er, außer für seine Uni-Einträge, als Tagebuch benutzt und seine Erlebnisse niederschreibt. Er hofft, dass er diese eines Tages in die Welt der Lebenden bringen kann. Als der Mann dann eines Tages eine schwerverletzte Dämonin, also eine seiner Peinigerinnen, trifft und sie rettet, löst er damit unbeabsichtigt eine Kettenreaktion aus. Die Hölle verändert sich, als Engel und Dämonen einen Krieg beginnen. Schon als Jugendlicher begeisterte mich die Thematik eines Lebens nach dem Tod und ich habe bereits viele Werke (Sachbücher und Belletristik) darüber gelesen. Jeffrey Thomas greift das Thema anders auf und das hat mir gefallen. Auch wenn die Story leider zum Ende hin ein wenig abflacht und irgendwie klischeehaft auf mich wirkte, überzeugte mich Thomas’ Hölle. Der Schreibstil ist an vielen Stellen gehoben und ausdrucksstark. Hin und wieder gleitet Thomas in einen umgangssprachlichen Jargon, der aber keinesfalls störend wirkt. Insgesamt kann der Autor mit einigen gelungenen Ideen aufwarten, die der Hölle, entgegen der Vorstellungen, wie man sie aufgrund Dantes Inferno immer hatte, einen fast schon „coolen Touch“ geben. Gerade die erste Hälfte macht ungemein Spaß, weil man wirklich gespannt ist, was sich Jeffrey Thomas noch alles ausgedacht hat. Unbedingt erwähnt werden müssen die Illustrationen von Erik Wilson, die das Buch perfekt abrunden und dem Werk einen Hauch von Clive Barkers Weltenschöpfungen verleihen. Selten haben mir Illustrationen so überzeugend eine Romanhandlung nahegebracht. Die Bilder sind grandios und machen das Buch zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis. Wie immer bei Festa, lassen sowohl Titelbild wie auch der Einband in Lederoptik keine Wünsche offen. Toll ist, dass im Festa-Verlag immer wieder solche “Schätze” wie dieser Roman, die kein anderer Verlag auf den Markt bringen würde, erscheinen. Ob es sich bei „Tagebuch aus der Hölle“ wirklich um einen „blasphemischen Roman“ handelt, wie Schriftstellerkollege F. Paul Wilson behauptet, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich halte nicht viel von Religionen und fühlte mich daher kein einziges Mal angegriffen. Da ich aber weder Christ bin, noch einer anderen Religion angehöre, weiß ich dank Jeffrey Thomas jetzt schon, was mich erwartet. Fazit: 4 von 5 Sternen für eine andere Interpretation der Hölle. Trotz der Grausamkeiten vermittelt der Autor eine fast schon reizvolle Welt, die uns nach dem Sterben erwartet. Jeffrey Thomas’ Ideen sind oft genial und sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Meinen traf der Autor meistens und ich bin gespannt, was er uns noch bescheren wird.

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  • Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

    Tagebuch aus der Hölle

    gurke

    07. August 2012 um 11:55

    Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, was nach dem Tod passiert? Gibt es sowohl Himmel, als auch Hölle? Nach "Tagebuch aus der Hölle" wissen wir vor allem eines: Das Fegefeuer existiert und wer einmal an diesem Ort landet, kommt nie wieder heraus. Ein Schriftsteller, der nie Erfolg hatte und auch von seiner Frau verlassen wurde, sieht nur noch einen Ausweg: Selbstmord. Doch das ist eine Sünde wie wir wissen und er landet natürlich in der Hölle. Was wir hier in den Händen halten dürfen, ist sein Tagebuch. Und mit seiner Ankunft ändert sich alles. Plötzlich besteht dieser Ort nicht mehr nur aus Folterungen von Dämonen... Jeffery Thomas beschreibt das Geschehen äußerst grausam. Was das betrifft ist das Buch mal wieder typisch für Festa. Die Geschichte an sich ist allerdings ein wenig unoriginell. Der Schreibstil selbst ist flüssig und man kommt im großen und ganzen recht gut durch die Geschichte. Allerdings geht das ganze nicht so richtig in die Tiefe. Es kommt irgendwie keine Spannung auf. Wir lesen von Folterung und wie man den Sündern das größte Leid zufügen konnte. Während des ganzen Szenarios herrscht eine sehr beklemmende und bedrückende Stimmung. Diese ist wahrscheinlich vom Autor gewollt und wird noch von Illustrationen untermalt. Normalerweise sind genau das die Bausteine für eine wundervoll grausige Horrorgeschichte. Leider fehlte einfach der spannende Faktor in dem Thriller. Die Geschichte plätschert lange vor sich hin, ohne das etwas passiert. Der Leser kann sich nur ein umfangreiches und klares Bild von Thomas Jeffreys Version der Hölle. Aber das fesselnde etwas fehlte einfach in dem Buch. Ich habe wirklich sehr lange gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Zu ungewöhnlich war die Situation. War man dann nach den ersten Kapiteln mal in der Geschichte drin, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Wirklich gut war letztendlich nur das letze Drittel der Lektüre, was ich sehr schade finde. Ich finde der Autor hätte mehr aus der grandiosen Grundidee herausholen können. Für Horrorfans ein absolutes muss. Wer allerdings gerne eine gute Story zum Grauen hat, dem muss ich leider von dem Lesevergnügen abraten.

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  • Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

    Tagebuch aus der Hölle

    Seitenakrobatin

    05. June 2012 um 00:39

    Zum Inhalt: Ein Mann (der Name wird nicht genannt) landet nach seinem Selbstmord in der Hölle. In der jeder früher oder später hinkommt der nicht an den Schöpfer und das Christentum glaubt und zu Lebzeiten die Gebote nicht einhält. Dort wird jeder gefoltert, bis er stirbt und noch einmal stirbt. . . In der Hölle ist der endgültige Tod unmöglich, denn, jede Schusswunde, jede Verbrennung einfach jede Art der Verletzung heilt nach einer bestimmten Zeit. Diejenigen die den Verdammten das Leid antun sind Dämonen, vom Schöpfer erschaffene Kreaturen und Engel. Engel, damalige Menschen, die auf der Erde gläubig waren, in der Hölle brutal und gefürchtet sind. Das Tagebuch das der Schreiberling verfasst, zeigt seine Qualen und die der anderen Verdammten. Meine Meinung zum Buch: Wie der Titel schon verrät erzählt der Schreiberling in der Tagebuchform und somit in der Ich-Perspektive. Die Folterungen die sehr oft angesprochen werden fallen am Anfang grausam aus, was sich im laufe der Erzählung langsam ändert, nachdem er in der Stadt Oblivion angekommen ist. Der Mann schreibt zwar welche Qualen die Verdammten bei der Regeneration erleiden müssen, dennoch kam davon nicht viel bei mir an. Alles Mögliche wurde nur an der Oberfläche angekratzt. Genauso wie die Zeichnung der Personen und der Gestaltung der Stadt. Ich würde sagen, bis Seite 100 war >Tagebuch aus der Hölle< das was ich mir ungefähr vorgestellt habe. Ein Tod in ständiger Angst. Danach geriet die Geschichte in eine Art zweites Leben. Zum Schluss hin hat der Autor es geschafft dem ganzen einen Aufschwung zu geben, als der Aufstand zwischen den Verbündeten (der Mann und wenige Dämonen) und den Kriegern des Schöpfers begann. Eine kleine Action Zulage die lange auf sich warten ließ und meiner Meinung nach viel zu kurz war. Jeffrey Thomas hat >Tagebuch aus der Hölle< noch Bilder eingebaut. Die passend zum jeweiligen Kapitel zugefügt wurden. Die Zeichnungen sind düster und manche eckig und kantig gehalten und zu der Atmosphäre stimmig. Mein Fazit: Jeffrey Thomas hat es geschafft ein “Höllen-Buch“ nicht zur langweiligen Satire abdriften zu lassen und es in dem Thriller Genre eingebettet, wo es auch hingehört.

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  • Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

    Tagebuch aus der Hölle

    Graf Zahl

    11. December 2011 um 02:01

    Ein Autor "erwacht" nach seinem Selbstmord in der Hölle und findet dort die Möglichkeit seine Erlebnisse aufzuschreiben. Das ist die fulminante Grundidee dieses Romans. Was folgt sind großartige Beschreibungen der Qualen, die die Opfer in der Hölle erleiden müssen. Gequält werden sie von den in der Hölle lebenden Dämone, aber ab und an kommen auch mal ein paar Engel aus dem Himmel vorbei, um ihren Spaß mit den Verdammten zu haben. Gott kommt auch nicht allzu gut weg. Er wird als rachsüchtig beschrieben, der bei den geringsten Abweichungen von seiner Lehre, alle sofort nach ihrem Ableben in die Hölle schickt. Die Beschreibung der Topographie der Hölle ist ebenfalls recht plastisch, die Städte (sic) dort sind rech eindrucksvoll dargestellt. Alles in allem ein Ort, der einen zu einem christlichen Fundamentalisten machen könnte. Das sind so ziemlich die Einzigen, die inden Himmel kömmen. Was stört, und darum nur vier von fünf Punkten, ist die überaus simpel gestrickte Lovestory zwischen dem Protagonisten und einer Dämonin und eine 08/15-Krimihandlung, die dem wunderbaren Setting und der grandiosen Grundidee leider nicht gerecht werden. Trotzdem ist der Roman für jeden Horror-Fan zu empfehlen und es bleibt zu hoffen , dass die Nachfolgebücher auch noch übersetzt werden und auf den deutschen Markt erscheinen.

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  • Rezension zu "Tagebuch aus der Hölle" von Jeffrey Thomas

    Tagebuch aus der Hölle

    Thrill

    24. November 2011 um 20:45

    Das Tagebuch der Hölle ist ein anderes Buch. Es ist direkt, manchmal schockierend und vorallem blasphemisch. Wer keine Angst vor der Hölle sollte dieses Buch lesen. Mir hat es wirklich gut gefallen, so könnte ich mir die Hölle gut vorstellen, allerdings mit liebenswerteren Engeln. Ein Schriftsteller, der aus Unzufriedenheit mit seinem Leben sich eben dieses nimmt und dann postwendend in der Hölle aufwacht. Als erstes durchläuft er dort die Universität. Von Dämonen geführt müssen hier alle Verdammten ihren Abschluss machen und verdammt sind alle die nicht zu 100% Christen waren oder auch nur einen kleinen Fehler im Leben begangen haben. Aber auch Kinder welche unglücklicher Weise vor der Taufe verstarben. Es gibt keinen Teufel, nein es gibt nur den Vater der anscheinend Spaß an dem ganzen Spiel hat. Gnade gibt es keine, sterben kann auch keiner. Das ist jedoch nicht unbedingt von Vorteil, denn so kann man die Verdammten endlos quälen und töten, denn sie regenerieren sich immer wieder. Engel sind die Menschen, die als wahre Christen verstarben und in den Himmel kamen. Diese Engel kommen ab und an auch mal in der Hölle vorbei um ein paar Verdammte zu quälen oder gar zu erschießen. Der Hauptdarsteller des Buches, von dem wir übrigens keinen Namen erfahren, bereut bitter seinen Selbstmord und schleppt sich hoffnungslos durch die Hölle, bis er aus Mitleid die gefangene und mißhandelte Dämonin Chara befreit. Damit löst er ungewollt eine Art Revolte in der Hölle aus.

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