Jeidra Rainey

 4.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Finsterhoven, Impa & Way: Und die Namen des Bösen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jeidra Rainey

Finsterhoven

Finsterhoven

 (3)
Erschienen am 10.06.2017
Impa & Way: Und die Namen des Bösen

Impa & Way: Und die Namen des Bösen

 (4)
Erschienen am 13.07.2018
Ymberra: Momente der Hoffnung

Ymberra: Momente der Hoffnung

 (4)
Erschienen am 14.02.2018

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elfentrolls avatar

Rezension zu "Impa & Way: Und die Namen des Bösen" von Jeidra Rainey

Wer Supernatural mag, wird dieses Buch lieben
elfentrollvor 3 Monaten

"Impa & Way : Und die Namen des Bösen" ist ein Jugendroman von Jeidra Rainey.


Inhalt:
Impa und Way sind zwei Teenager, die gar nicht unterschiedlicher sein können. Impa , das schüchtere Mädchen, die sich am liebsten in ihren Bücher verliert und die in der Bibliothek schon fast zu Hause ist und Way ein selbstbewusster junger Mann, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt vor bösen Mächten zu beschützen. Als sich deren Wege kreuzen , beginnt für beide ein spannendes Abenteuer.


Meine Meinung:
Für Fans von Supernatural und Charmed , mit einem gewaltigen Schuss Humor und vielen Anspielungen. Besonders für junge Leser spannend. Sehr guter flüssiger Schreibstil, der nie langatmig wird. 
Werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.


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Janinezachariaes avatar

Rezension zu "Ymberra: Momente der Hoffnung" von Jeidra Rainey

Ein kleines Highlight
Janinezachariaevor 4 Monaten

Inhalt (in meinen Worten):

Jedes Jahr muss ein Jahrgang an dem Momentum teilnehmen. Ein Jahr, in dem entschieden werden soll, wer man sein wird: Fortunas oder Devius.

Doch so einfach, wie es klingen mag, ist das nicht. Denn erst mit dem Momentum dürfen Jungs und Mädchen miteinander länger sprechen oder sich gar treffen. Vorher war das nicht erlaubt.

Finden sich zwei wahnsinnig toll, lassen sie sich den Namen des anderen auf die Stirn tätowieren und wenn alles stimmt bekommen sie unter den Namen ein Herzchen.

Wird es aber nicht zu einer Übereinstimmung kommen, kann es passieren, dass sogar beide ein Devius werden.

Wie wird dieses Jahr für Pearl und Jesper werden? Wie für die Freunde und Bekannte?

Alles ist möglich und doch ist die Hoffnung nicht sehr groß.

Stil:

Unfassbar schön und flüssig. Es hat sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen.

Fazit:

Es ist eine sehr erschütternde Vorstellung:

Es gibt nur noch eine Insel auf der Erde, die von Menschen bewohnt wird. Damit dieser Staat alles kontrollieren kann, wurde das Momentum erschafft und die zwei Franktionen erstellt: Fortunas und Devius.

Man darf sich nur einmal verlieben – während des Momentums.

Die Fortunas haben eine Zukunft, in der sie alles werden dürfen und auch ein Kind bekommen sollen.

Die Devius aber haben nichts und dürfen nicht. Sie dürfen sich nicht einmal verlieben, geschweige denn ein Kind bekommen. Alles, was sie machen sollen, ist zu arbeiten – damit die Fortunas ein unbeschwertes Leben führen können.

Doch eine Gruppe hat sich zusammengeschlossen, um das System zu verändern.

Pearl stoßt zufällig dazu, aber irgendwie findet sie auch zu ihnen keinen Anschluss.

Es ist eine Geschichte, die natürlich weit in der Zukunft liegt (liegen könnte), aber es beinhaltet auch Elemente von dem, was bereits heute von statten geht.

Die Autorin, Jeira Rainey, hat sich dieses Problem angenommen und in etwas umgewandelt, was erschreckend wahr klingt.

Mich hat diese Geschichte berührt und umgehauen.

Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und ich mochte Jesper besonders gerne.

Gesamtbewertung:

Cover: sehr gelungen. Ich mag es wirklich gerne. 5/5

Titel: Ymberra – Momente der Hoffnung – es passt sehr gut und ich mag es. 5/5

Inhalt: Es geht ans Herz und regt einen zum Nachdenken an. Für mich ist es ein kleiner Diamant, den ich gefunden habe und ich bin froh, es gelesen zu haben.

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NiWas avatar

Rezension zu "Ymberra: Momente der Hoffnung" von Jeidra Rainey

Klassisches Drama im dystopischen Gewand
NiWavor 4 Monaten

Als der Regen fiel, hat er die Welt fortgespült. Was bleibt ist die Insel Ymberra, die als einzige Zuflucht der Menschheit gilt. Hier herrscht ein strenges System, das die Ordnung erhalten soll: Partner binden sich ein Leben lang, außer sie wollen auf ewig einsam sein. Für die Partnerwahl bleibt ein Jahr Zeit und im Jahr des Momentums steht die Suche nach der Beziehung für's Leben an. Wie wird sich Pearl entscheiden?

Ymberra ist der einzige Ort auf der Welt, wo Leben möglich ist. Die Menschheit ist auf die Insel geflüchtet, und hat sich ein striktes System der Partnerwahl zurechtgelegt.

Im Momentum müssen Jungen und Mädchen zueinanderfinden und sich nach diesem Jahr des Kennenlernens den Namen ihrer Wahl auf die Stirn tätowieren. Nur wenn die Entscheidungen übereinstimmen, steht dem Paar ein glückliches Leben als Fortunas bevor. Ansonsten werden sie als Devius immer allein und am Rand der Gesellschaft stehen.

Das Mädchen Pearl hat vor ihrem Momentum regelrecht Angst, weil sie sich als introvertierte Einzelgängerin schwer mit anderen tut. Außerdem rechnet sie sich keine Chancen auf den idealen Partner aus, und stellt sich schon jetzt ihre Zukunft als Devius vor.

Jesper sträubt sich gegen das System, daher geht er sein Momentum mit großem Widerwillen an. Von Vornherein strebt er ein Leben als Devius an, weil es für ihn die einzige denkbare Möglichkeit ist.

Doch dann zeigt das Schicksal, das es eigene Pläne für diese beiden Leben hat.

Anfangs habe ich Pearl gegenüber Mitleid empfunden. Sie ist durch ihr unsicheres Wesen gehemmt und steht sich selbst im Weg. Im Lauf der Erzählung wollte ich ihr etliche Male in den Hintern treten, weil sie mit ihrer ablehnenden Haltung dementsprechend nicht auf Gegenliebe stößt. Sie kritisiert, dass andere in Schubladen denken, doch selbst neigt sie ebenfalls dazu. Sobald sie neuen Menschen gegenübersteht, rechnet sie mit Ablehnung, was natürlich zur selbsterfüllenden Prophezeiung führt. Zum Glück macht sie im Lauf der Handlung eine enorme Entwicklung durch, die spannend zu verfolgen, und richtig gut zu lesen ist. Pearl lernt sich kennen und merkt, dass sie ihr Glück in die eigene Hand nehmen und zu ihren Überzeugungen selbstbewusst stehen muss.

Jesper ist ein schwerer Fall, der hoffnungslos in eine triste Zukunft blickt. Er mag sich nicht einmal selbst und hat sich ein ruppiges Schutzschild zurechtgelegt, damit ihm niemand anderer Sympathie entgegenbringen kann. Aber wie Pearl wird Jesper klar, dass eine schwere Last gemeinsam leichter zu tragen ist.

Die Hauptfiguren und ihr depressives Wesen haben sofort einen Beschützerinstinkt in mir geweckt. Beide hätte ich am liebsten mal durchgeschüttelt und ihnen eine Portion Lebensfreude vorgesetzt, damit sie in die Gänge kommen. Doch dann finden sie ihr persönliches Quantum Trost in einer Liebesgeschichte, die schon viele Generationen vor ihnen in Staunen versetzt hat.

Die Rede ist von "Romeo und Julia", ein Werk, das auf Jeidra Raineys Ymberra wichtigen Raum einnimmt. Man fühlt die Begeisterung für die große Liebe, die tiefen Emotionen und gelebte Verbundenheit, was sich eben auch bei Shakespeare zwischen den Zeilen streckt.

Die Liebe ist außerdem Grundlage des schikanösen Systems, das die Menschheit Ymberras in Devius und Fortunas einteilt. Diesen Ansatz fand ich spannend gewählt, weil gerade die Liebe als Schlüssel zur Unterdrückung ungewöhnlich ist.

Die Handlung finde ich gut, sie ist interessant zu lesen und die Figuren absolvieren einen dystopischen Spießrutenlauf der Gefühle, auch wenn das Genre damit nicht neu erfunden ist.

Das Ende der Geschichte, vor allem die Abschlusssequenz, fand ich großartig gewählt und erzählt. Ich war angenehm überrascht, habe das Buch zufrieden zugeschlagen und in mich hineingelacht.

Meiner Meinung nach ist "Ymberra. Momente der Hoffnung" eine Dystopie mit ganz viel Gefühl im klassischen Rahmen, die hoffentlich viele Leser bangen lassen und bezaubern wird.

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