Jeidra Rainey Finsterhoven

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Finsterhoven“ von Jeidra Rainey

Die alte Kinder- und Jugendpsychiatrie liegt verlassen und fast vergessen im Wald von Finsterhoven. Eine tragische Geschichte hat sich vor wenigen Monaten dort abgespielt. Eine Geschichte, die sich fest in dem dunklen Gemäuer verankert hat und die unerbittlich Wellen schlägt ... Oktober 2016: Miranda und Seth erkunden die längst vergessene Kinder- und Jugendpsychiatrie im Wald von Finsterhoven. Tragisches scheint sich auf der geschlossenen Station im letzten Stockwerk abgespielt zu haben und als Seth plötzlich verschwindet, findet sich Miranda in ihrem persönlichen Albtraum wieder. Ein Albtraum, der bereits im April seinen Anfang nahm ... April 2016: Cara wird aufgrund eines Vorfalls in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen. Sie fühlt sich missverstanden und rebelliert, muss jedoch mit Entsetzen feststellen, wie verloren die Patienten dieser Anstalt sind und wie wenig Verständnis die Angestellten ihnen entgegenbringen. Als sie Parker, eine engagierte Psychologiestudentin kennenlernt, schöpft sie Hoffnung. Doch bringt diese Hoffnung auch eine Veränderung mit sich?

Ein schauriges, spannendes und gesellschaftskritisches Werk.

— NiWa

Tolles Setting und ein durchgängiges bedrückendes Herzgefühl :P

— LeseBlick

Spannend, düster, rätselhaft, tretet ein in Finsterhoven und versucht das Rätsel zu lösen.

— elfentroll
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Finstre Pyschiatrie

    Finsterhoven

    NiWa

    01. November 2017 um 09:13

    Im Wald von Finsterhoven liegt das Gemäuer der alten Kinder- und Jugendpsychiatrie verlassen dar. Schreckliches ist dort geschehen, wodurch alle Hals über Kopf aus der Klinik geflohen sind. Doch die alten Mauern haben nicht vergessen …Mit „Finsterhoven“ zeigt Jeidra Rainey auf Ungerechtigkeit in der Gesellschaft auf. Sie veranschaulicht, wie schwierig es ist, seinen Platz im Leben zu finden, wie man sich Rollenbildern beugen muss und wie hoffnungslos manche Situation ist. Gleichzeitig erzeugt sie in diesem Thriller einen drückenden Spannungssog, dem man sich nicht entziehen kann.Finsterhoven ist ein düsterer Ort in Deutschland, der seinen Namen dem grauen Wetter verdankt und alle Ehre macht. Im angrenzenden Wald liegt eine Kinder- und Jugendpsychiatrie, die das triste Bild der Gegend vortrefflich ergänzt. Denn in „Finsterhoven“ ist Schreckliches passiert, was Monate später noch immer Konsequenzen hat.Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, weil man sich mit den Figuren in das verlassene Gemäuer der Klinik begibt. Schon hier habe ich vor Spannung den Atem angehalten, weil meiner Meinung nach Psychiatrien von sich aus schon sehr gruselig sind. Man erkundet Etage für Etage, Abteilung für Abteilung, bis man sich in der „Geschlossenen“ befindet.Die Erzählung ist mit zwei Zeitebenen angelegt. Im Herbst 2016 erkunden Miranda und ihr Freund Seth die Klinik, die nur wenige Monate davor von Personal und Insassen verlassen wurde. Es geht Schlag auf Schlag und man erlebt die Dunkelheit des Gemäuers aus Mirandas Perspektive. Wenige Monate davor - im April - ist der zweite Erzählstrang angesiedelt. Hier stehen die Figuren Parker und Cara im Vordergrund, die Teil der schrecklichen Geschehnisse in Finsterhoven sind.Diese drei Figuren weisen Ähnlichkeiten auf. Miranda und Parker sind beides Psychologiestudentinnen, die an der hiesigen Universität ihr Studium betreiben. Dadurch ergibt sich die Nähe zur Psychiatrie, die ihnen noch das Fürchten lehren wird. Cara ist als Patientin in Finsterhoven untergebracht und durch sie erlebt man die Ausweglosigkeit, die mit dieser Unterbringung einhergeht. Insgesamt handelt es sich bei den drei Mädchen um unsichere Typen, die sich in der Welt erst behaupten müssen. Im Schul- und Universitätsleben sind sie starkem Mobbing ausgesetzt und schaffen es nicht, über den Angriffen ihrer Kollegen zu stehen.Wirklich exzellent fängt die Autorin das Psychiatrie-Ambiente ein, das einen vor triefender Ungerechtigkeit fast Aufschreien lässt. Jeidra Rainey erzeugt einen unglaublichen Sog und wühlt sämtliche Gefühle auf. Manchmal habe ich es kaum ausgehalten und hätte mich am liebsten bei diversen Ungerechtigkeiten eingemischt. Man möchte schreien, um sich schlagen und so manchen Personen den Kopf gerade rücken. Das Thema der Ungerechtigkeit zieht sich durch das ganze Werk, wobei es mir eine Spur zu übertrieben dargestellt wurde. Es hat mir etwas an Grauschattierungen gefehlt, weil ich denke, dass alle Menschen Gutes und Böses in sich haben. Allerdings handelt es sich hier um Kritik auf hohem Niveau, weil sich zum Ende hin die gute mit der bösen Seite vermengt und der Showdown durch gelungene Überraschungen glänzt.Meiner Meinung nach ist „Finsterhoven“ ein schauriges, spannendes und gesellschaftskritisches Werk, das mit jedem Kapitel richtige Gefühlswallungen beschert. Meine Empfehlung geht an junge aber auch ältere Leser, die Thriller mögen und sich im Psychiatrie-Gebäude gruseln wollen.

    Mehr
    • 6
  • Willkommen in Finsterhoven. Einen angenehmen Aufenthalt!

    Finsterhoven

    LeseBlick

    21. June 2017 um 08:21

    InhaltsangabeOktober 2016: Miranda und Seth erkunden die längst vergessene Kinder- und Jugendpsychiatrie im Wald von Finsterhoven. Tragisches scheint sich auf der geschlossenen Station im letzten Stockwerk abgespielt zu haben und als Seth plötzlich verschwindet, findet sich Miranda in ihrem persönlichen Albtraum wieder.April 2016: Cara wird aufgrund eines Vorfalls in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen. Sie fühlt sich missverstanden und rebelliert, muss jedoch mit Entsetzen feststellen, wie verloren die Patienten dieser Anstalt sind und wie wenig Verständnis die Angestellten ihnen entgegenbringen. Als sie Parker, eine engagierte Psychologiestudentin kennenlernt, schöpft sie Hoffnung. Doch bringt diese Hoffnung auch eine Veränderung mit sich?Meine MeinungDiese Bücher, die man am Tag der Erscheinung sofort kauft und dann auch gleich mit dem Lesen anfängt. Das neue Buch der Autorin, welche nun unter dem Namen Jeidra Rainey schreibt, gehört für mich zu dieser Kategorie. Ich habe bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen und auch da konnte sie mich mit einer tollen Story überraschen. Was ich besonders an den Büchern von Jeidra Rainey mag, sind die Schauplätze im Buch: verfallene Gebäude und hier nun eine ehemalige Kinder- und Jugendpsychiatrie. Allein dieser Punkt bringt immer schon einen gewissen Schauer mit sich.Ich lese sehr häufig Bücher auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Besonders hier, dass die Erzählstränge gar nicht so weit auseinander liegen. Lediglich 6 Monate trennen die Geschichten von Miranda, Cara und Parker.Im April 2016 begegnen wir zuerst der jungen Psychologiestudentin Parker, welche vor allem durch ihre Unsicherheit auffällt. Schnell wird sie zum Opfer anderer Mitstudenten und findet lediglich Anklang bei Chuck, welcher ebenso Psychologie studiert und sich wie sie als Außenseiter bezeichnet. Im Verlauf des Buches wird schnell klar, dass Parker ein Geheimnis hat. Irgendwas ist in der Vergangenheit vorgefallen, denn als ihre Zimmergenossin Ivy ihr Tagebuch stiehlt, erwacht in Parker eine ungeahnte Panik, dass genau dieses Geheimnis ans Licht kommen wird.Und als die dann auch noch den heißbegehrten Assistentenplatz in Finsterhoven unter ihrer Dozentin Frau Dr. Wolff bekommt, droht Ivy ihr mit Konsequenzen.Ebenfalls im April begegnen wir der 17-jährigen Cara, welche aufgrund von aggressivem Verhalten in der Schule von ihrer Mutter nach Finsterhoven gebracht wird. Anhand ihres Charakters lernen wir einige andere Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennen und bekommen einen Einblick in den Alltag der Klinik und den Machenschaften des Klinikpersonals. Schnell wird klar, das Cara sich gegen alles und jeden aufbringt, weil sie ihrer Meinung einfach nicht dort hingehört. Mit ihrer Psychiaterin Frau Dr. Wolff kann sie auf Anhieb keine Verbindung aufbauen, bis die Ärztin ihre neue Assistentin Parker mitbringt. Cara fühlt sich erstmals von Parker verstanden und öffnet sich.6 Monate später erzählt uns die Autorin die Geschichte von Miranda, welche ebenfalls Psychologie studiert und die mit ihrem Freund Seth in die kürzlich geschlossene Psychiatrie Finsterhoven einsteigt. Das stellte sich mir doch von Anfang an die Frage, wieso „Finsterhoven“ geschlossen wurde? Als die die geschlossene Abteilung betreten, tritt das ein, womit Miranda wohl nie gerechnet hat. Seth wird niedergeschlagen und Miranda bleibt hinter verschlossener Tür in der Psychiatrie gefangen.„Willkommen in der Jugendpsychiatrie. Ich wünsche dir einen angenehmen Aufenthalt.“ (Pos. 627)Von da an, schafft es Jeidra Rainey den Leser zum Überlegen anzustiften, was dort mit Miranda passiert. Wer tut ihr das an? Und wieso?Als der Name eines Mitpatienten von Cara genannt wird, fand ich schnell eine Verbindung zwischen Cara und Parker, aber dieser Name brachte mich auch bei diesen beiden Erzählsträngen überhaupt nicht weiter. Bei Miranda schaffte es die Autorin durch gezielte Wortwahl mich total zu verwirren, so dass ich hinsichtlich des Täters gar keine Vermutung anstellen konnte.Durch den ständigen Wechsel der drei Perspektiven und sehr knackigen Kapitel konnte mich die Autorin sehr zum Weiterlesen animieren. Durch die vielen undurchschaubaren Gegebenheiten hätte ich niemals aufhören können mit diesem Buch. Ich war sehr gespannt auf das Ende.Dieses kam auf jeden Fall überraschend daher, mag aber Geschmackssache sein.In der Hinsicht bin ich sehr gespannt auf andere Meinungen.____________________________________________________________Ich fand das Ende gut, im Großen und Ganzen auch passend zur Story, aber ein Punkt erschien mir etwas unrealistisch. Diesen Punkt habe ich mir aber nur notiert, weil die Autorin über die gesamte Story sehr authentisch und realistisch geschrieben hat.Und für den perfekten Bogen hätte ich zum Ende hin gern noch etwas mehr von ein, zwei Nebencharakteren gelesen. Die letzten Kapitel schossen sich doch sehr auf die drei Hauptcharakter Cara, Parker und Miranda ein.Mein FazitEin Jugendthriller, der meiner Meinung nach auch super für Erwachsene zu lesen ist. Die Charaktere sind Jugendliche, aber die Geschehnisse und die Story passen zu Jedermann. Ich mag diese Atmosphäre in ihren Büchern einfach sehr gern. Und ihre Ideen sind genau mein Beuteschema: Psychiatrie, Geheimnisse, ein wenig Action und ein unvorhersehbares Ende, sowas brauch man einfach ab und zu.Für alle Fans ihrer anderen Bücher ein Muss und für Leser, denen die Bücher der Autorin noch nicht bekannt sind, wäre „Finsterhoven“ ein super Startschuss.

    Mehr
  • Spannend, düster, rätselhaft

    Finsterhoven

    elfentroll

    13. June 2017 um 20:40

    Finsterhoven ist der aktuelle Jugendthriller der Autorin Jeidra Rainey, die mich schon mit ihren früheren Romanen ( wo sie noch unter einem anderem Namen schrieb) begeistert hat.Die Story handelt von einer alten Kinder/Jugendpsychiatrie und wird aus der Sicht von 3 verschiedenen Perspektiven erzählt, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Welches Geheimnis verbirgt Finsterhoven, warum wurde die Anstalt geschlossen?Das Buch ist sehr spannend und verbirgt viele Rätsel und Geheimnisse, die aufgedeckt werden wollen und man deshalb das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte.Fazit: Spannend, düster und regt zum Nachdenken an. Klare Leseempfehlung .

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks