Jelle Behnert Das Haus der schwarzen Schwäne

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der schwarzen Schwäne“ von Jelle Behnert

Der Aufstand Spitzenklöpplerinnen. Tondern, 1693, ganz Europa ist verrückt nach Spitzen. Scharen von Mädchen arbeiten als Spitzenklöpplerinnen. Falka ist eine von denen, die den kostbaren Stoff herstellen, die aber selber im Elend leben. Gemeinsam mit anderen mutigen jungen Frauen sinnt sie auf Rache. Dabei entdeckt sie ihre geniale Gabe: Sie klöppelt Trauerschleier, die von solcher Schönheit sind, dass niemand ihnen widerstehen kann. So scharen sich um sie immer mehr Frauen, die sich gegen die Herrschenden auflehnen. Der Kampf der Klöpplerinnen beginnt in Tondern, der Stadt der weißen Spitze. Gleichzeitig bahnt sich auf der großen Weltbühne ein Krieg an. Ein sprachgewaltiger historischer Roman und ein besonderes Frauenschicksal.

Leider enttäuschend

— Amber144
Amber144

Ich habe es abgebrochen. Ein lebendig gewordener Albtraum, sehr verstörend und ab einem gewissen Punkt geht es nur noch um Sex und Gewalt.

— hasirasi2
hasirasi2

Liest sich für mich, wie im 16. Jahrhundert geschrieben. Duster und ermüdend .Keine leichte Lektüre, überhaubt nicht meins !

— heidi_59
heidi_59

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  • Leider enttäuschend

    Das Haus der schwarzen Schwäne
    Amber144

    Amber144

    25. May 2017 um 17:37

    Als ich das Buch gesehen habe, war ich sofort von dem Cover begeistert. Ich finde es sehr schön gestaltet und die Spitze, die aufgedruckt ist, ist auch speziell gestaltet. So etwas gefällt mir immer sehr.Die Idee der Geschichte finde ich gut und wenn man es durchgehend betrachtet, waren wirklich interessante Ansätze dabei.Leider hat auch mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen. Ich habe das Buch beendet, aber begeistern konnte es mich nicht.Die Autorin greift die Geschehnisse der Zeit auf. In dem Buch werden unter anderem Hexenverbrennungen und auch Aufstände der Untertanen angesprochen. Es wird dargestellt, wie eine einzige Person so mächtig werden kann, dass ihr viele folgen. Wie dieses Gefolge beeinflusst wird, fand ich sehr interessant. Dieser Ansatz hat mich deswegen besonders interessiert.Allerdings ist, wie schon geschrieben, die Umsetzung einfach nicht gut gelungen.  Es gibt Zeitsprünge und Sprünge zwischen den Personen, die für micht nicht nachvollziehbar waren. Die Schreibweise erinnert mich sehr an die Zeit, bildlos und so, wie es damals war. Leider kann ich es nicht weiterempfehlen und kann nur 2 Sterne vergeben.

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  • Fürchterliches Drama

    Das Haus der schwarzen Schwäne
    heidi_59

    heidi_59

    Das Haus der schwarzen Schwäne Jelle Behnert      Ein schönes Cover, das auf einen historischen Roman hinweist , ziert dieses Buch. Ich hatte mich sehr auf unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch gefreut und muss jetzt leider sagen, dass das ich enttäuscht bin ,von dem Roman. Mir hat "Das Haus der schwarzen Schwäne" überhaupt nicht gefallen Der Schreibstil ist sehr düster , schleppend und so gar nicht unterhaltsam . Tiefstes, dunkles Mittelalter , schleppt sich durch die Seiten und zieht den Leser ohne jede Hoffnung auf Besserung und ohne einen einzigen Lichtblick in die modrigen , von Schimmel geschwängerten Schlafkammern , der armen Kinderseelen , die vor lauter Qualen und Schmerz , kollektiven Suizid begehen . Selbst dieses grausame Schicksal , hat mich mit den gewählten Worten der Autorin nicht berührt . Ein Schreibstil, mit voluminösen Ausrutschern ins Phantastische, der mich nicht dazu ermuntert hat das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen . Ich hatte hatte das Gefühl , als wenn es wirklich im 16. Jahrhundert geschrieben und schlecht überliefert worden ist . Ich liebe historische Romane und hatte mir sehr viel von der Geschichte mit ihrem interessanten Thema und Zeitgeschehen versprochen . Mir fehlte hier alles das , was für mich einen schönen , historischen Roman lesenswert macht .  Ich hatte auf eine intensive Geschichte gehofft  , die mich zusammen mit ihren Protagonisten auf eine interessante Reise mitnimmt , mich  abtauchen und die Geschichte erleben lässt ....Nach über 200 Seiten , fehlt mir jede Bindung zu den Protagonisten und ihre fürchterliche Geschichte , die so ganz ohne Esprit erzählt wird. Es fehlt mir jegliche Art von Motivation und der Mut ,   um den Rest der Geschichte erfahren zu wollen. Zu erdrückend ist diese  seltsame Erzählung für mich . Ich bin mir sicher, dass dieses Buch seine Leser finden wird , die von der beschriebenen "Wortgewalt" ,  überwältigt sind . Ich gehöre definitiv nicht dazu ! Manche Bücher brauchen ihre ganz eigenen Leser, um verstanden zu werden , dieses gehört für mich dazu ! Von mir gibt es für die Geschichte  1 Stern  ☆Leider kann ich keine Leseempfehlung aussprechen .Ich empfehle es einfach zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden ! Buchdetails :Erscheinungsdatum Erstausgabe : 17.05.2017Aktuelle Ausgabe : 17.05.2017Verlag : Aufbau TBISBN: 9783746633145Flexibler Einband 491 SeitenSprache: Deutsch@heidi_59 Ich bedanke mich ganz herzlich bei Netgalley und dem Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar !

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  • Buchverlosung zu "Das Haus der schwarzen Schwäne" von Jelle Behnert

    Das Haus der schwarzen Schwäne
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Der Aufstand der Spitzenklöpplerinnen Tøndern 1693, ganz Europa ist verrückt nach Spitze. Doch bei der Herstellung der filigranen Stoffe werden Tausende von Mädchen in Fabriken ausgebeutet und unterdrückt. Falka ist eine von ihnen. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie die Heimat verlassen, um in Tøndern ihren Lebensunterhalt durch Klöppeln zu verdienen. Aber anders als ihre Leidensgenossinnen fügen sich Falka und ihre Freundinnen nicht ihrem Schicksal, sondern wagen etwas nie Dagewesenes: Sie lehnen sich gegen die Herrschenden auf. Und während sich auf der Weltbühne der Große Nordische Krieg anbahnt, kämpfen die Frauen ihre eigene Schlacht. Ein sprachgewaltiger historischer Roman über die Blütezeit der Spitzenmanufaktur.Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633145.pdf Über Jelle BehnertJelle Behnert wurde 1962 geboren, studierte in Berlin Publizistik und Literaturwissenschaften, schrieb danach u.a. für das Zeit-Magazin sowie Features für den Hörfunk und Drehbücher. „Liebe Steine Scherben“ war ihr Debüt.Jetzt bewerben!Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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  • Abgebrochen

    Das Haus der schwarzen Schwäne
    hasirasi2

    hasirasi2

    23. May 2017 um 23:22

    Eigentlich wollte ich keine Rezension zu diesem Buch schreiben, denn ich habe es abgebrochen. Ich habe wirklich versucht, es weiterzulesen, hab es mehrfach aus der Hand gelegt – weil ich mich ekelte, dann doch wieder probiert, aber bei S. 380 war dann Schluss. Es ist für mich wie ein lebendig gewordener Albtraum, sehr verstörend und ab einem gewissen Punkt geht es nur noch um Sex und Gewalt.   Schon der Beginn, warum Falka (die Hauptperson) überhaupt bei den Spitzenklöpplerinnen landet, ist etwas verworren und sehr mystisch. Ihre Zeit in der Spitzenfabrik hingegen ist sehr bildlich, fesselnd – eben so, wie ich mir einen historischen Roman vorstelle. Die Zustände in der Fabrik waren katastrophal: Aufstehen um 4, arbeiten ab 5, 16 Stunden täglich. Bis zur totalen Erschöpfung. Aufstiegschancen gab es kaum. Irgendwann haben die Mädchen genug. 10 von ihnen begehen gemeinschaftlich Selbstmord, um die Bürger aufzurütteln, auf ihre Situation hinzuweisen. Natürlich ändert sich nichts, aber Falka gelingt der Absprung. Später schwingen sich die unterdrückten Frauen nochmals zu Rächerinnen auf – sie wollen die Weltmacht übernehmen. Angeführt werden sie dabei von Falka, die zu diesem Zeitpunkt gerade mal 18 ist, aussieht wie eine Madonna, aber auf mich wie eine 30jährige wirkt.   Die Sprache ist so dunkel und grausam wie die Zeit damals. Alles wirkt roh und brutal. Sodom und Gomorrha. An vielen Stellen hab ich mich gefragt: Was will die Autorin eigentlich erreichen, mir erzählen? Dazu immer wieder verstörende Szenen in denen es um Sex, Gewalt, Glaubensfragen, Hexenwahn und Teufelsglauben geht. Wie schon zu Beginn gesagt, leider ist es nicht mein Buch, aber ich möchte niemanden beeinflussen. Bildet Euch am besten selbst eine Meinung.

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