Jen Beagin

 3,8 Sterne bei 25 Bewertungen

Lebenslauf

Jen Beagin studierte, nachdem sie viele Jahre lang als Putzfrau gearbeitet hatte, mit Mitte dreißig Kreatives Schreiben an der University of California, Irvine, und wurde 2017 mit dem Whiting Award in Fiction ausgezeichnet. Ihre Romane Pretend I’m Dead (2019) and Vacuum in the Dark (2020) waren in den USAgroße Erfolge. Die Autorin lebt in Hudson, New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jen Beagin

Cover des Buches Big Swiss (ISBN: 9783455017571)

Big Swiss

(20)
Erschienen am 03.07.2024
Cover des Buches Pretend I'm Dead (ISBN: 9781786074942)

Pretend I'm Dead

(1)
Erschienen am 07.02.2019
Cover des Buches Big Swiss: A Novel (ISBN: B09WTD7DNZ)

Big Swiss: A Novel

(1)
Erschienen am 07.02.2023

Neue Rezensionen zu Jen Beagin

Cover des Buches Big Swiss (ISBN: 9783455015935)
Tanja_Wues avatar

Rezension zu "Big Swiss" von Jen Beagin

Tanja_Wue
Greta

Hier geht es um Greta, 45 Jahre alt und arbeitet als Schreibkraft für einen Sexcoach. Wir lesen hier Passagen die Greta transkribiert und niederschreibt, sowie ihre eigene Gedanken. Gefühlt aus dem off. Natürlich kommt es wie es will, sie erkennt die Stimmen des einen oder anderen Patienten.

Mir hat die Geschichte gefallen, weil es einfach anders ist. Unterhaltsam und dennoch tiefgründig. 

Cover des Buches Big Swiss (ISBN: 9783455015935)
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Rezension zu "Big Swiss" von Jen Beagin

cozyreadingdays
Ein interessantes, lesenswertes Buch

Allein vom Cover konnte ich mir anfangs kein Bild von der Geschichte machen. Zu sehen ist eine illustrierte Frau, mit Sonnenbrille und einer Kaufgummiblase, auf der eine kleine Biene sitzt.
Mit dem Titel „Big Swiss“ konnte ich anfangs auch nicht viel anfangen, weswegen mich dieses Buch umso neugierig machte. Der Klappentext klang vielversprechend, deswegen musste ich dieses Buch einfach lesen.

Die 45-Jährige Greta lebt gemeinsam mit ihrer Freundin Sabine in einem heruntergekommenen Haus in Hudson, New York. Sie verdient ihr Geld damit, Therapiesitzungen für einen Sexcoach namens Om zu transkribieren. Eine Klientin hat es ihr dabei besonders angetan: Flavia, die sie privat „Big Swiss“ nennt, da sie eine große Frau aus der Schweiz ist. Aus den Sitzungen erfährt Greta, dass Flavia 28 Jahre alt und Gynäkologin ist, die noch nie einen Orgasmus hatte.
Greta erkennt viele Menschen aus den Therapiesitzungen an deren Stimmen. So kommt es eines Tages, dass sie Big Swiss‘ Stimme im Hundepark erkennt. Sie stellt sich vor lauter Panik mit einem anderen Namen vor, da Flavia natürlich nicht wissen darf, dass Greta sie bereits kennt. Die Frauen beginnen eine Affäre miteinander, obwohl beide nicht unterschiedlicher sein könnten.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wir tauchen in Gretas Leben und Gedankenwelt ein.
Besonders mochte ich die Szenen mit den Transkriptionen. Zusammen mit Greta hören wir die Therapiesitzungen von Om an, und manchmal waren seine unkonventionellen Methoden so amüsant, dass ich über Gretas spontane Kommentare schmunzeln musste. Manchmal habe ich mich auch über Oms ungewöhnliche Therapieansätze gewundert, die waren teilweise zu lustig beschrieben.
Die einzelnen Protagonisten mochte ich sehr, da jeder von ihnen eine gut gezeichnete und eigenwillige Persönlichkeit hatte.

Außerdem hat die Geschichte viele Emotionen in mir geweckt. Manchmal konnte ich nicht anders, als laut zu lachen, einige Stellen waren traurig und wieder andere einfach nur merkwürdig.

Ein tolles Buch, das mir viele wunderbare Lesestunden beschert hat.

Cover des Buches Big Swiss (ISBN: 9783455015935)
Buecherwurm1973s avatar

Rezension zu "Big Swiss" von Jen Beagin

Buecherwurm1973
Laut, derb und skurril

 

Greta lebt Hudson, sie transkribiert Therapiesitzungen für einen Sexualtherapeuten. Sie verliebt sich dabei in „Big Swiss, die eigentlich Flavia heisst und aus der Schweiz stammt. Sie bewundert die Frau, wie sie mit ihrer Vergangenheit umgeht. Während Greta immer noch vom Tod ihrer Mutter traumatisiert ist, die in ihrer Jugend Selbstmord begann. Eines Tages begegnen sich die zwei Frauen im Hundepark. Greta erkennt „Big Swiss“ an ihrer Stimme. Sie nennt einen anderen Namen und gibt einen anderen Beruf an. Die beiden Frauen beginnen eine leidenschaftliche Affäre.

Das Buch ist laut, derb und skurril. Für mich war der Beginn, als ob ich gegen eine geschlossene Türe laufen würde. Ich meine dies nicht negativ. Ich habe wohl nicht so einen Plot erwartet. Nachdem ich mich an die Sprache und die etwas abgedrehte Handlung gewöhnt habe, war ich voll infiziert und konnte kaum mehr aufhören zu lesen. Zwischendurch hatte ich einen kleinen Hänger. Der offene Schluss lässt viel Platz für Spekulation.

Es war ein aussergewöhnliches Leseerlebnis.

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