Jen J. Blackwood Erwachen

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Inhaltsangabe zu „Erwachen“ von Jen J. Blackwood

„Wir sind jetzt verlobt.“, sagte er schlicht und sah mir forschend in die Augen. Ich nickte und schluckte. „Verlobt“, flüsterte ich und ließ mir das Wort auf der Zunge zergehen. „Das ist...“ Erik zog die Augenbrauen hoch. „…doch keine gute Idee?“ Ich gluckste und schüttelte den Kopf. „Nein, das ist… der absolute Wahnsinn!“ Endlich lachte auch Erik auf und küsste mich stürmisch. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und erwiderte seinen Kuss, während das Blut in meinen Ohren mit dem Meer um die Wette rauschte. Ohne zu Zögern beugte er sich über mich und legte mich, meinen schwachen Protest ignorierend, mit dem offenen Haar voran in den Sand.' Als Erik sie im Schottlandurlaub um ihre Hand bittet, schwebt Hannah im siebten Himmel. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Noch am selben Abend entdecken sie eine geheimnisvolle Klippe voller Kletterrosen, aus der Erik heldenhaft eine schöne Prinzessin und ihr altertümlich gekleidetes Gefolge befreit. Hilflos muss Hannah zusehen, wie Erik ihr verfällt, und das obwohl sie bereits ahnt, dass mit der jungen Frau etwas nicht stimmt. Als Hannah endlich hinter ihr blutiges Geheimnis kommt, ist es nicht nur für Erik, sondern auch für den Rest der Welt fast zu spät... "Erwachen" ist der Auftakt zu den Rosenchroniken, im Laufe derer ein totgeglaubtes Vampirvolk unter der Herrschaft ihrer Prinzessin dem Märchen "Dornröschen" eine dunkle Note verleiht und sich anschickt, die Menschheit endlich ganz zu unterwerfen. Zumindest so lange, bis Hannah Hilfe von einem geheimnisvollen Vampir erhält und ihre wahre Identität entdeckt... ein fantastisches, mitunter erotisches Lesevergnügen, nicht nur für Vampirfans.

Interessante Idee und böse Vampire. Aber an der Umsetzung hapert es.

— Nenatie
Nenatie

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— Selest
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    Erwachen
    Nenatie

    Nenatie

    02. May 2017 um 17:45

    Auf der Suche nach neuen Vampirbüchern stöbere ich sehr oft bei Amazon. Bei diesem Buch haben mich dann die wirklich guten Bewertungen neugierig gemacht, nachdem die Leseprobe eher so naja war. Der Klappentext klingt auch nicht schlecht.Die Idee klingt auch gut. Aber die Umsetzung war jetzt nicht so überzeugend. Abwechselnd begleitet man Hannah, Erik oder Sucram. Dabei erzählt Hannah in der Ich-Perspektive. Egal wen man begleitet, wirklich mitfühlen konnte ich mit keinem Charakter. Alle bleiben sehr eindimensional und auch unglaubwürdig für mich. Und das Verhalten der Charaktere ist teilweise sehr sprunghaft und unglaubwürdig. Die Beziehungen zwischen den Charakteren waren nicht nachvollziehbar.Los geht es mit einem "romantischen" Urlaub von Hannah und Erik, bei dem die beiden sich verloben. Bald schon aber ist die Idylle dahin und Erik hat aus versehen mächtige Vampire befreit. Leider wirkt alles noch unausgereift. Und teilweise ist die Geschichte auch sehr unklar formuliert. Der Autorin mag klar gewesen sein was die Protagonisten grade tun. Aber man sollte es trotzdem schreiben. Es ist einfach seltsam wenn ein Prota plötzlich eine Flasche in der Hand hat, es aber nicht nochmal erwähnt wird wann er diese Flasche überhaupt in die Hand genommen hat oder woher besagte Flasche plötzlich auftaucht. Lange weiß man nicht wo die Geschichte hingeht, Charaktere tauchen auf, Andeutungen werden gemacht und es gibt kleine Versuche von Erklärungen. Am Ende gibt es dann eine kleine Überraschung und einen Cliffhanger, der wohl Lust auf Band 2 machen soll. Ich weiß nicht ob ich weiterlese. Es gibt auch sehr wenige Erotikszenen die auf mich eher plump wirken.Der Stil wirkt sehr gewollt. Die Autorin scheint Adjektive zu lieben, in fast jedem Satz findet sich eines oder zwei. Adjektive machen die Geschichte lebendiger aber nicht wenn es zu viele werden und wenn diese teilweise einfach komisch oder auch falsch gesetzt wurden. Kleines Beispiel: "...und streichelte ihr elend die Wange". Hauptsache ein Adjektiv im Satz, Warum? Mich hat es irgendwann so gestört. Allgemein wirkt alles mehr wie ein Schulaufsatz, viele Ideen und wenig Zeit um alles auszuarbeiten, deshalb alles schnell hin klatschen.Einen fetten Punktabzug gibt es für Erik und eine Szene in der er Hannah im Schaf vergewaltigt, einfach so und Hannah übergeht das einfach mal. Ich bin immer noch so fassungslos. Warum brauchte es diese Szene überhaupt? Mit der weiteren Geschichte hat das so gar nichts zu tun, aber es gab diese Szene. Total unnötig finde ich.1,5 Sterne, mehr kann ich leider nicht geben. Alles in allem tolle Idee, Umsetzung kann noch sehr viel besser sein. Für mich eine Enttäuschung und ich kann keine Leseempfehlung für Band 1 aussprechen.

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  • Spannend!

    Erwachen
    Fina

    Fina

    11. June 2015 um 00:18

    Kurzbeschreibung: „Wir sind jetzt verlobt.“, sagte er schlicht und sah mir forschend in die Augen. Ich nickte und schluckte. „Verlobt“, flüsterte ich und ließ mir das Wort auf der Zunge zergehen. „Das ist...“ Erik zog die Augenbrauen hoch. „…doch keine gute Idee?“ Ich gluckste und schüttelte den Kopf. „Nein, das ist… der absolute Wahnsinn!“ Endlich lachte auch Erik auf und küsste mich stürmisch. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und erwiderte seinen Kuss, während das Blut in meinen Ohren mit dem Meer um die Wette rauschte. Ohne zu Zögern beugte er sich über mich und legte mich, meinen schwachen Protest ignorierend, mit dem offenen Haar voran in den Sand.' Als Erik sie im Schottlandurlaub um ihre Hand bittet, schwebt Hannah im siebten Himmel. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Noch am selben Abend entdecken sie eine geheimnisvolle Klippe voller Kletterrosen, aus der Erik heldenhaft eine schöne Prinzessin und ihr altertümlich gekleidetes Gefolge befreit. Hilflos muss Hannah zusehen, wie Erik ihr verfällt, und das obwohl sie bereits ahnt, dass mit der jungen Frau etwas nicht stimmt. Als Hannah endlich hinter ihr blutiges Geheimnis kommt, ist es nicht nur für Erik, sondern auch für den Rest der Welt fast zu spät... "Erwachen" ist der Auftakt zu den Rosenchroniken, im Laufe derer ein totgeglaubtes Vampirvolk unter der Herrschaft ihrer Prinzessin dem Märchen "Dornröschen" eine dunkle Note verleiht und sich anschickt, die Menschheit endlich ganz zu unterwerfen. Zumindest so lange, bis Hannah Hilfe von einem geheimnisvollen Vampir erhält und ihre wahre Identität entdeckt... ein fantastisches, mitunter erotisches Lesevergnügen, nicht nur für Vampirfans. (Quelle: Amazon.de) Cover: Alte Hasen im Fantasygenre werden die Aufmachung dieser Reihe als altbekannt empfinden. Eine hübsche, verruchte junge Frau mit wallendem Haar schaut selbstbewusst in die Kamera und wirkt so unerreichbar und sexy. Hinzu kommt der düster- dunkle Hintergrund, der auf die Vampire und Nachtgestalten schließen lässt und, hier passend zum Titel, die Rosen. Von der Gestaltung des Covers war ich trotz herkömmlichen Elementen sehr angetan. Es spielt mit der mysteriösen Mischung der Fantasygestalten und dem neuzeitlichen Alltags-Schauplatz der jungen Hannah. Ein Fan von Fotocovern werde ich dennoch nicht mehr, aber kaum einer wird der gewählten Dame auf dem Deckblatt eine gewisse Schönheit absprechen, wodurch sie als Verkörperung Hannahs gut gewählt ist. Ihre strahlend blauen Augen versprühen zusätzlich mystischen Scham. Das Kleid dieses Auftaktes ist also ein typischer Vertreter der fantastischen Sparte, kann sich durch Komposition und Farbwahl durchaus sehen lassen. Gerade das Spiel der Schriftarten gefällt mir zudem äußerst gut. Schreibstil: Dies ist das erste Werk, welches ich von der Autorin J.J. Blackwood in die Finger bekam und ich bin wirklich sehr begeistert. Nicht nur schöne Formulierungen und eine äußerst spritzige Ausdrucksweise versprüht hier ihren Scham, auch an Dynamik, Spannung und gutem Lesefluss mangelt es hier zu keiner Zeit. Mit dem bildlichen, sowie raffinierten Schreibstil hat mich die Autorin positiv überraschen können und meiner Meinung nach hebt sich Literatur aus ihrer Feder von der 0815- Fantasyschreiberei durch eine schön zu lesende Sprache von der Masse ab. Wie es nur sehr wenigen gelingt, erwartet uns hier ein Buchstabenspagat zwischen Alltagssprache und auch märchenhaften Elementen, was sehr gelungen den Mix aus Fantasy auf irdischem Grund zur Schau stellt. So kann ich auch in puncto Schreibstil nur gedankenverloren in guten Erinnerungen schwelgen und gerade die Atmosphäre und Spannung dieses Vampir-Romans zaubert mir immer noch ein Lächeln auf die Lippen. Eigene Meinung: Thema/ Inhalt: Hannah und ihr Freund Erik verbringen einen entspannten Urlaub im sagenumwobenen Schottland. Doch plötzlich scheinen Märchen und Sagen zur grausamen Realität zu werden und die frisch verlobte Hannah durchlebt ihre düstersten Alpträume. Nicht nur, dass ausgerechnet ihr Erik als heldenhafter Retter der mysteriösen Prinzessin von der Rosenklippe gefeiert wird, vor Hannah tun sich Abgründe auf, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. Uralte Legenden scheinen wieder aufzuerstehen und das Böse ist näher, als die Menschen zu glauben scheinen. Wird es Hannah gelingen, gegen die dunklen Mächte der Jahrtausende anzukämpfen? Idee/ Umsetzung: Ich kann mich mit gutem Gewissen als Anhänger der Fantasy-, insbesondere Romantasyliteratur bezeichnen und war von der Kurzbeschreibung dementsprechend angetan. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass auch einige Vorurteile sich in meine Gedanken schlichen- sowohl von Vampiren, als auch Hexen hat so mancher Leser bereits die Nase voll und neue Ideen braucht das Genre. Gerade seit des großen Erfolgs von "Twilight" haben wir ja alle ein sehr stereotypisches Aushängeschild für die Blutsauger und so stellt sich die Frage, ob wir ein hundertsten Vampirroman brauchen. Dennoch hat mich vor allem die Verbindung zu Flüchen und altbekannten Märchen, wie Dornröschen und Schneewittchen gereizt. Nicht nur dass es eine gelungene Kombination zwischen diesen Geschichten, bekannt aus Kindertagen, und unserer gewöhnlichen Alltagswelt in der deutschen Kleinstadt. Diese Idee ist etwas mir noch unbekanntes und konnte von vorneherein bei mir Sympathiepunkte einheimsen, besonders, da es sich um Urbanfantasy, und nicht um Highfantasy handelt. So machte der Inhalt Lust auf eine brisante Liebesgeschichte mit Vampir, einem Hauch Erotik und einigen Überraschungen, wie ich zufrieden feststellen konnte. So erlebte ich die Lektüre als äußerst kurzweilig, aber auch erstaunlich wendungsreich und es gab viel Action, an keiner Stelle wurde es fad oder zu klischeehaft. Ich blicke vergnügt zurück auf eine erstaunlich eigensinnige und kreative Umsetzung eines Vampirromans, der mit einigen ganz großen mithalten kann und viel Potenzial für weitere Bände bietet. Charaktere: Widmen wir uns hier nun einmal den Figuren. Trotz einiger altbekannten Eigenschaften von den reißzähnigen Geschöpfen der Nacht sind sie in diesem Werk dennoch nicht vollkommen klischeehaft beschrieben, sondern haben eine persönliche Note bekommen, die ihnen enorm zu Gute kommt. Als Protagonistin agiert hier Hannah, zu der ich sehr schnell dank toller Beschreibungen und witzigen, sowie spitzigen Dialogen eine Bindung aufbauen konnte und ordentlich mitfieberte. Ihre Handlungen und Gedanken sind glücklicherweise zu keiner Zeit wirr oder abstrus- man kann sie immer sehr gut verstehen, auch wenn man etwas jünger ist. Was gehört noch zu einer sympathischen Protagonistin? Neben ihrem starken Charakter hat mich primär Hannahs Eigensinn und ihr Persönlichkeitswandel zur resoluten und emanzipierten jungen Frau sehr unterhalten. Jede Person sollte eine Transformation durchleben, Hannah ist hierbei ein besonders plastisches Beispiel. Neben Hannah bleiben nur sehr wenige Figuren eher platt, dazu gehören beispielsweise Hannahs Bäckerei- Kolleginnen, die aber gerne in weiteren Teilen noch mehr Farbe bekommen können. Sehr gut ausgearbeitet finde ich ebenfalls Erik und unseren Lieblingsvampir Sucram, den ihr unbedingt(!!!) kennenlernen müsst (er ist soo liebenswert). Über einige bediente Klischees, wie das Gemüt unserer Rache- Prinzessin blicke ich gerne hinweg, wenn man sich die Vielfalt der Figuren und ihre vielen Facetten anschaut. Auch hier bin ich positiv überrascht und habe dem Buch gar nicht mehr den Stempel eines gewöhnlich seichten Fantasyschmökers aufgedrückt, viel mehr machte sich Tiefgang und euine Fülle an kreativen Charakterzügen bemerkbar. Hut ab! Ende: Hier möchte ich, wie immer, nur wenige Worte verlieren. Spoiler werden ganz sorgfältig wieder aufgesammelt, keine Sorge! Da es der Auftakt einer Reihe ist, von der auch schon einige weitere Bände zur Fortsetzung erschienen sind, gibt es hier einen wirklich miesen Cliffhanger, der mich ganz schnell weiterschmökern lässt. Auch ein spannendes Überraschungsei zum Finale des Bandes ließ die Frage, ob weitere Bände folgen müssen, ganz schnell verpuffen. Ich freue mich unheimlich auf die Antworten auf so manche ungeklärte Frage, die unter den Nägeln brennt und danke der Autorin an dieser Stelle für so ein gelungenen Showdown! Fazit: Es gibt die Vampirromane, wo der zigste gutaussehende, junge Nachtschwärmer sich voll und ganz der wunderschönen sterblichen hingibt und es gibt Vampirerzählungen, wie diese hier, die mit vielen Klischees brechen und dabei eine ganz neue Suppe aus Märchen, Historie und Neuzeit kochen, die eine unschlagbare Würze abbekommen hat. Eine gute Priese Romantik, ein Spritzer Erotik und einen guten Teelöffel fantastisch- mystische Atmosphäre macht diesen Auftakt-Schmöker, der als Appetitanreger dient, zu einem wahren Gaumenschmaus. Ich empfehle das Buch und damit die Reihe allen Fantasyfans, die es satt haben, immer den gleichen Einheitsbrei zu löffeln und mal ganz neue Sinne anzusprechen. Ich werde mich jetzt genüsslich dem zweiten Band widmen und verbleibe mit einer absoluten Leseempfehlung, für euren großen Kreis der Liebhaber von Hexe, Magier und Nachtgeschöpf.

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