Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens

von Jen Malone 
4,7 Sterne bei33 Bewertungen
Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens
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Tini_Ss avatar

Perfekte Urlaubs- und Strandlektüre mit putzigen Senioren und einer Prise Selbstfindung. Kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch!

Smilla507s avatar

Europareise mit Senioren! Total uncool? Im Gegenteil!! Humorvoll und seeeehr romantisch!

Alle 33 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens"

Aubree kann es nicht fassen: Ausgerechnet sie, eher Typ Couch-Potato als Globetrotterin, soll eine Europa-Busreise für Senioren leiten. Und sich dabei auch noch als ihre ältere Schwester Elizabeth ausgeben, der sie einen Gefallen schuldet. Das kann doch niemals gut gehen! Tatsächlich hat Aubree gleich von Beginn an alle Hände voll zu tun, um ihre Maskerade aufrechtzuerhalten und nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Als sie langsam feststellt, dass ihre skurrile Truppe vielleicht doch gar nicht so übel und Fernweh keine merkwürdige Krankheit ist, stößt ein unerwarteter Gast dazu und wirbelt alles durcheinander – Aubrees Gefühlswelt inklusive. Nun muss sie entscheiden, wer sie wirklich sein will.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734850349
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Magellan
Erscheinungsdatum:18.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Mira20s avatar
    Mira20vor 16 Tagen
    Romantischer, liebevoll gestalteter Roadmovie-Roman

    Dieses Buch hat mich definitiv dank seines schön gestalteten Covers geködert. Es gibt Bücher, die lese ich einfach so zwischendurch. Die finden fast ohne mein Zutun einen Platz auf dem Nachttisch, obwohl da ganz viele andere, ebenfalls vielgelobte Bücher liegen. Genauso hat sich dieses wunderbare Buch in meine Hand gezaubert.


    Dass Aubree als 17jährige eine Seniorengruppe als Reiseleiterin begleitet, hat sie ihrer Schwester Elizabeth zu verdanken. Dass niemand eine 17jährige als Reiseleiterin einstellen würde, ist selbstredend. Aubree muss ihre 21jährige Schwester Elizabeth vertreten, die aus gewichtigen Gründen die USA nicht verlassen darf, aber aus zukunftsträchtigen Gründen diesen Job unbedingt antreten muss. Aubree darf ihre Kompetenz deshalb ruhig in Frage stellen. Denn sie hat weder Geschichte noch Spanisch studiert (eigentlich hat sie noch gar nichts studiert).
     
    Humorvoll und sehr selbstironisch lässt Aubree die Leserinnen an ihrer Reise teilhaben. Bald hat man die junge Frau ins Herz geschlossen, die ihre mangelnden Kenntnisse mit ihrer Freundlichkeit und ihrer Schlagfertigkeit wettmacht. Als der 19jährige Sam zur Gruppe stösst, wird es für Aubree zunehmend schwieriger Elizabeth zu sein und sich selber zu bleiben.

    Dieser Roadmovie ist voller kleiner Weisheiten. Lächelnd blättert man weiter. Der Roman beschert schöne und entspannte Lesestunden. Chronologisch und einfach in seiner Struktur kann man dem Verlauf der Geschichte gut folgen. Der Schreibstill ist unaufgeregt aber sehr humorvoll.

    Ein liebevoll gestalteter Roman für junge Leserinnen ab ca. 14 Jahren, die gerne auch einen grossen Schuss Romantik mögen.

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    Schlauris avatar
    Schlaurivor 4 Monaten
    Wunderschöne Sommerlektüre und dabei absolut nicht oberflächlich

    Autor: Jen Malone
    Verlag: Magellan Verlag
    Genre: Jugendbuch
    Preis: 17,00 €
    Seitenzahl: 320 Seiten

    Vielen Dank an den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar! ❤️

    Klappentext

    Aubree kann es nicht fassen: Ausgerechnet sie, eher Typ Couch-Potato als Globetrotterin, soll eine Europa-Busreise für Senioren leiten. Und sich dabei auch noch als ihre ältere Schwester Elizabeth ausgeben, der sie einen Gefallen schuldet. Das kann doch niemals gut gehen! Tatsächlich hat Aubree gleich von Beginn an alle Hände voll zu tun, um ihre Maskerade aufrechtzuerhalten und nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Als sie langsam feststellt, dass ihre skurrile Truppe vielleicht doch gar nicht so übel und Fernweh keine merkwürdige Krankheit ist, stößt ein unerwarteter Gast dazu und wirbelt alles durcheinander – Aubrees Gefühlswelt inklusive. Nun muss sie entscheiden, wer sie wirklich sein will.

    Inhalt

    Aubree ist das Nesthäkchen der Familie Sadler, wird stark bemuttert, von ihren Eltern in Watte gepackt und ist damit vollkommen zufrieden. Aus ihrem Wohnort ist sie so gut wie noch nie raus und obwohl alle ihre Freunde sich ein Colleges weiter weg suchen, will sie in der Nähe ihrer Eltern bleiben.

    Ganz anders wie ihre große, ältere Schwester Elisabeth, die schon immer wusste dass sie in die Politik gehen wird und von klein auf sehr selbständig und zielstrebig war und absolut unabhängig. Neben ihr steht Aubree immer etwas im Schatten und deren beides Verhältnis, ist nicht ganz das Engste von Geschwistern.

    Doch als Elisabeth Aubree aus der Patsche hilft, als diese etwas in Schwierigkeiten gekommen ist und die Polizei vor der Tür steht, wird Elisabeth verhaftet.

    Nun kann sie wegen eben dieser Vorstrafe nicht die Senioren Busreise leiten, weil sie, während den Verhandlungen, nicht den Bundesstaat verlassen darf. Aubree muss einspringen und endlich aus ihrer Komfort Zone treten und etwas neues wagen.

    Natürlich ohne des Wissen, ihrer beiden Eltern, die so etwas niemals Aubree erlauben würden.
    Klar, dass schon von Anfang an alles schief läuft, denn Aubree verliert im Flieger nach Amsterdam, wo die Busreise starten soll, prompt den Ordner ihrer Schwester, in der alle Infos über die Reise, die Orte und sämtliche weiten wichtigen Infos stehen. Dazu kommt, dass ihr einziger Ansprechpartner, nämlich der Busfahrer, nicht ein einziges Wort englisch spricht sondern nur spanisch und Aubree nun mal kein einziges Wort spanisch.
    Während der gesamten Reise gibt sich Aubree also als ihre Schwester Elsbeth aus und das Artet in dem reinsten Chaos aus und als dann noch der Sohn, der Leiterin der Reisefrima, Sam, dazu stößt und es zwischen Aubree und ihm anfängt zu knistern, wird alles noch viel komplizierter.

    Meine Meinung

    Ich dachte ja erst naja, dass wird ein leichtes fluffig Buch, was man mal so neben bei liest. Dabei wird einem in diesem Buch soviel vermittelt, wie man über sich selbst hinaus wächst, wie man seine Comfort-Zone einfach mal verlassen muss und etwas neues, aufregendes zu wagen und sich vielleicht doch viel mehr zutrauen kann als man selbst von sich denkt.

    Denn all dass, ist es was Aubree während dieser Reise über sich selber lernt, dass sie vielleicht zu Hause zufrieden ist, aber dass es da draußen viele Dinge zu entdecken gibt und man einfach nur ein bisschen Mut braucht um sich auf die Abenteuer des Lebens einzulassen.
    Sehr charmant waren natürlich auch die Mitreisenden Senioren, von süßer Omi bis hin zu einem Schrägen Senioren Pärchen ist alles dabei und damit viele lustige Situationen verbunden.

    Das Buch ist überhaupt nicht oberflächlich, sondern beinhaltet viel Gefühl, Humor, und auch ein wenig Traurigkeit ist dabei, aber vor allem ganz viel Wissen über das Leben und über sich selbst hinauszuwachsen. Aubree kann sich während der Reise viel von ihren älteren Mitreisenden abgucken, lernt dazu und auch Sam zeigt ihr, wie viel eigentlich in Aubree steckt, dass sie sich nicht immer nur im Schatten ihrer Schwester bewegen muss.

    Natürlich wird es im Laufe des Buches immer schwieriger für Aubree, die Lüge, dass sie ihre Schwester Elisabeth ist, aufrechtzuerhalten. Jedem Moment rechnet man damit dass es auffliegen wird, aber spätestens als Sam dazu stößt, wird es immer spannender wie lange sie alles noch geheim halten kann.

    Der Schreibstil

    Ist sehr humorvoll, locker, leicht geschrieben und man liest schnell zwei, drei Kapitel weg weil man sehr schnell voran kommt im Buch. Die Autorin schafft es sehr gut, sich in Aubree hineinversetzen zu können und man erkennt schnell, dass in jedem ein bisschen (oder mehr) von Aubree´s Ängsten und Gefühlen steckt.

    Ab und zu wurde es etwas langwierig, dass muss ich schon zugeben, wo ich mir gewünscht hätte, dass es im Buch einfach mal bisschen voran geht und vielleicht ein bisschen mehr passieren würde.

    Fazit

    Ich glaube nicht, dass ich dieses Buch zum letzten Mal gelesen habe, denn was sich anhört wie eine lustige, vielleicht oberflächliche „Kindergeschichte“, beinhaltet in echt, sehr viel Lebenswissen. Mir hat dieses Buch so viel Spaß bereitet und ist nicht einfach nur eine „nebenbei Lektüre“, sondern vermittelt etwas und bleibt damit locker, fluffig leicht.

    Für mich eine 4 / 5 Sterne Geschichte!
    ✰✰✰✰

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    Tini_Ss avatar
    Tini_Svor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Perfekte Urlaubs- und Strandlektüre mit putzigen Senioren und einer Prise Selbstfindung. Kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch!
    Perfekte Urlaubs- & Strandlektüre, witzig-spritzig mit putzigen Rentern & einer Prise Selbstfindung

    Meine Meinung: „Das Buch mit dem Endlostitel“, wie ich „Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens“ liebevoll nenne, lachte mich in der Verlagsvorschau von Magellan direkt an. Diese frischen, fröhlichen Farben versprühten Urlaubs- und Sommerfeeling pur und die Geschichte rund um eine Rentner-Reisegruppe versprach, skurril und witzig zu werden. Ab und an brauche ich einfach mal entspannte Lektüre zum Abschalten und Lachen. Aber habe ich das hier auch bekommen?

    Um die Antwort vorwegzunehmen: Ja, genau das hat mir das Buch geboten! Der Schreibstil ist locker-flott und die ganze Geschichte liest sich so witzig und unterhaltsam, dass man sie getrost an einem entspannten Nachmittag am Pool auslesen kann. Es traf also schon mal genau die Erwartungen, die ich aufgrund des Klappentextes und Covers hatte.

    Zuerst zu den Charakteren: Aubree, die sich als ihre große Schwester Elizabeth ausgibt, war eine sympathische Protagonistin mit viel Selbstironie und dem Hang zum Chaos. Sie ist zu Beginn der Reise komplett verunsichert und hilflos, da sie stets im Licht ihrer perfekten Schwester steht und ihre Heimatstadt bisher nicht ein einziges Mal verlassen hat. Ihre Entwicklung steht die ganze Zeit im Vordergrund und sie wird im Laufe der Reise selbstständiger und erwachsener. Das hat mir gut gefallen.

    Doch was wäre eine Sommerreise ohne Romanze? Genau. Nicht komplett. Deshalb kommt natürlich auch Sam ins Spiel, zu dem Aubree erst über Telefonate Kontakt aufnimmt, bis sie sich schließlich auch persönlich gegenüber stehen. Sam war echt ein Schatz, ein Sunnyboy, aufgeschlossen, gut gelaunt und stets zu Scherzen aufgelegt. Die Romanze war süß und passte perfekt in die Geschichte. Mir hätte es aber noch besser gefallen, wenn sie nicht so rasant vorangeschritten wäre und Sam noch etwas mehr Tiefgang gezeigt hätte. Er war einfach ein bisschen ZU perfekt und witzig für meinen Geschmack. Aber vielleicht spricht da auch einfach die lebenserfahrene Realistin aus mir. ;)

    Und dann war da noch die Rentnertruppe: ein Texanerpärchen, das nie die Hände voneinander lassen kann, ein ehemaliger Lehrer, der einfach ALLES über alles weiß und Aubree mit dem ein oder anderen Ratschlag zur Seite steht, zwei lebenslustige Freundinnen, die auf Kostümierungen und Nacktbaden stehen, und eine ruhige Dame, die sich im Hintergrund hält und nebenbei bemerkt, Sams Großmutter ist. Ich konnte sie alle gut auseinanderhalten und habe mich köstlich amüsiert.

    Dennoch, und das fand ich schade, wurde auf niemanden (außer auf Mr. Fenton, den Lehrer) näher eingegangen. Ich hätte mir mehr tiefgründige Momente und Verbundenheit gewünscht. Lieber Gespräche statt nur Berichterstattungen über die Orte, die sie besuchen, und die Hotels, in denen sie unterkommen! Die rüstigen Rentner bleiben in ihren festgelegten Rollen, brechen nie daraus aus, sind meist nur Stichwortgeber und das war mir insgesamt zu wenig. Auch wenn ich sie natürlich trotzdem in mein Herz geschlossen habe. :)

    Die Reiseroute führt unsere illustre Truppe quer durch Europa und ich hatte mich darauf gefreut, viele wunderschöne Orte und geheime Eckchen zu entdecken, die mich verzaubern und meine Reiselust wecken. Aber so ganz kam das Feeling nicht rüber. Ich weiß auch nicht genau, woran das lag, aber es hat einfach nicht „klick“ gemacht. Wahrscheinlich fehlten mir ein paar faszinierende Beschreibungen der Orte, es blieb doch alles recht grob umrissen. *schnief*

    Trotz meiner Kritik, ist es ein gelungener Reise- und Entwicklungsroman, bei dem immer etwas Neues passiert und der zum Schluss sogar eine kleine Schippe Drama und Turbulenzen obendrauf legt! Der Abschluss hat mir gut gefallen, da sich alles auflöst und zu einem zufriedenstellenden Ende geführt wird.

    Fazit: „Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens“ ist die perfekte Urlaubs- und Strandlektüre für den Sommer! Flott und witzig erzählt, liest es sich in einem Rutsch weg und die Senioren sind wirklich putzig. :) Ein Kritikpunkt meinerseits ist die mangelnde Tiefe bei Figuren- und Umgebungsbeschreibungen. Da hätte ich mir einfach noch mehr Details und denkwürdige Momente gewünscht! Aber ich konnte darüber „hinweglesen“, weil mich das Buch rundum humorvoll und kurzweilig unterhalten hat!

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    books_of_loves avatar
    books_of_lovevor 4 Monaten
    Zum wegräumen

    Inhalt:  

    Aubree ist am Boden zerstört. 
    Ausgerechnet sie muss für ihre große Schwester Elisabeth eine Reisegruppe mit Senioren durch Europa leiten.
    Eigentlich war es Elisabeths Aufgabe dies zu tun, doch durch einen blöden Zwischenfall wurde sie leider verhindert.
    Nun muss Aubree einspringen und das auch noch unter dem Namen ihrer Schwester.
    Eigentlich mag Aubree so etwas gar nicht. 
    Sie ist eher so der Typ, der Abends mit einer Schüssel Popcorn vor dem Fernseher hockt, anstatt durch fremde Länder zu reisen.
    Mit der lustigen und auch ein bisschen komischen Truppe von Sechs Senioren geht es für sie also durch Europa. 
    Dabei entdeckt sie sehr viel neues und als ein unerwarteter Gast zu ihnen stößt wird auch ihre Gefühlswelt durcheinander gewirbelt. 

    Meine Meinung:

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
    Es war in einem tollen Schreibstil geschrieben, sodass man sofort Lust bekommen hat, selbst bei dieser Reise mitzumachen.
    Ich hatte generell das Gefühl immer nah bei dem Geschehen dabei zu sein und auch Aubree, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war mir von Anfang an sympathisch.
    Sie ist öfter mal in ein Fettnäpfchen getreten und kam einem so sehr menschlich vor.
    Auch die Liebesgeschichte, die in diesem Buch vorhanden ist, hat mir sehr gut gefallen.
    An manchen Stellen war das Buch sehr witzig, sodass ich auch das ein oder andere Mal laut losgelacht habe. 
    Es hat sich sehr gut lesen lassen und ist perfekt für Leute, die sich gern an fremde Orte träumen und auch selbst gerne reisen.

    Fazit:

    Ein wunderbares Buch für den Sommer und auch für jede Altersklasse.
    Deswegen gibt es von mir  4,5 von  5 Sternen. 

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    Vaniis avatar
    Vaniivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Rentner, Rucksack, Reisespaß. Ich habs bis zur letzten Seite geliebt!
    Humor trifft Reiseabenteuer trifft Liebesgeschichte

    Zum Buch:
    AutorIn: Jen Malone
    aus dem Englischen von Jessika Komina und Sandra Knuffinke
    Titel: Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name, und der Sommer meines Lebens
    Originaltitel: Wanderlost
    Seitenzahl: 318 Seiten
    Verlag: Megellan 2018

    Um alles Vorweg zu nehmen: Ich hab das Buch geliebt!

    Das Cover ist schön farbenfroh und ich find diese Passstempel die drauf abgebildet sind ur Lieb!

    Die 17-Jährige Amerikanerin Aubree ist Couchpotato durch und durch und kann sich nichts schöneres vorstellen als die Sommerferien im trauten Heim zu verbringen – dazu wird es aber nicht kommen.

    Aubree`s 4 Jahre ältere Schwester Elizabeth ist das genaue Gegenteil von Ihr:
    Selbstbewusst, weltoffen, vernünftig, tolle Jobaussicht – einfach eine Miss Perfect.
    Aber durch einen sehr sehr SEHR ungeschickten Zufall kommt gerade Elizabeth in ernste Schwierigkeiten und darf nun das Land nicht mehr verlassen.
    Blöd nur, dass Elizabeth eine Pensionisten-Bus-Reise durch Europa leiten muss, davon hängt nämlich ihre berufliche Zukunft ab.

    Einen großen schwesterlichen Gefallen später tritt Aubree die besagte Reise an.. aber eben als Elizabeth.

    Das wird sowas von in die Hose gehen… oder?

    Wir begleiten Aubree alias Elizabeth quer durch Europa, diese ist immer darauf bedacht die falsche Identität zu wahren und die Rolle einer Reiseführerin gut genug zu spielen das der Schwindel nicht auffällt.

    Als Aubree nun endlich glaubt alles im Griff zu haben, passieren ein paar unerwartete Dinge deren Folge einen neuen Reisegast zu Tage tragen.

    Wie lange kann Aubree die Lüge(n) aufrecht erhalten? Wird sie die Wahrheit sagen?

    Meine Meinung:

    Wie schon gesagt: Ich liebe es!
    Ich hab mich so gut in Aubree reinfühlen können. Wie unsicher sie am Anfang war und auch wie sie dann so richtig schön aufblüht und endlich anfängt an sich selbst zu glauben! Herrlich!
    Sie hat so eine schusselige, lebendige Art die nie langweilig wird.
    Und meine Güte: Wie lieb die Pensionisten-Gruppe war! Ich will sie alle drücken. xD

    Ich konnte damit wunderbar dem Alltag entfliehen und hab mich schon irgendwie so gefühlt als würde ich mit im Bus sitzen und selbst mitfahren.

    Definitiv ein Buch das ich im Herzen tragen werde und wärmstens empfehle.

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    I-heart-bookss avatar
    I-heart-booksvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Absoluter Lesegenuss mit viel Spass, Witz und Charm!
    So sympathisch! Habs geliebt!

    Wow, was für ein Buch! Ich bin einfach begeistert und würde am liebsten mehr als „nur“ 5 Herzen geben!! Wieso? Die Gefühlspalette die man auf diesen Seiten erlebt ist unglaublich, denn das Buch ist: lustig, ernst, traurig, intelligent. Die Hauptperson Bree ist: unglaublich witzig, schusselig, mutig, klug. Bree wird auf der Reise selbstbewusst, selbständig und mutiger. Die Story ist witzig, spannend und man möchte am liebsten gleich in den Bus, Au-Bus-tus Caesar, mit einsteigen und Europa so erleben! Ich hab gelacht, den Kopf vor lauter Fassungslosigkeit geschüttelt, hab mit Aubree gelacht, mich ein bisschen in Sam verknallt, hatte Tränen in den Augen wegen Mr. Fenton und war trotzdem am Ende happy für Aubree. Herzlichen Dank dem Magellan Verlag für so ein tolles Buch und sicherlich einem meiner Highlights und Lieblinge 2018!

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    Anchesenamuns avatar
    Anchesenamunvor 6 Monaten
    Rezension: "Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens" (J. Malone)

    Jen Malone hat bereits mehrere Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Ich kannte bislang jedoch noch nichts von dieser Autorin. Doch der Klappentext von "Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens" hat mich sofort neugierig gemacht. 

    In dieser Geschichte treffen lauter sympathische Charaktere aufeinander.

    Die 17-jährige Bree ist eine richtige Couch-Potato mit quasi null Antrieb, die sich noch gerne von der überfürsorglichen Mutter alles hinterhertragen lässt. Sie erfüllt auf der Europareise echt alle Klischees des tumben Amerikaners. So ernährt sie sich in Europa aus Angst vor Neuem nur von Burger, Pizza und Energieriegeln, hat keine Ahnung von Geschichte und Kultur und spricht keine Fremdsprachen. Trotz dieser Makel mochte ich sie sehr. Da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, hat man Anteil an ihren Gefühlen und Gedanken, und diese sind meist doch äußerst amüsant. Sie macht erwartungsgemäß die größte Veränderung durch.

    Sam ist der absolute Dreamboy, und obwohl ich ihn sehr mochte, war er mir zu perfekt. Er hatte wirklich keinerlei Schwächen oder Makel. Hier hat die Autorin meiner Meinung nach etwas zu dick aufgetragen. Manche Szenen zwischen Bree und Sam sind dann auch enorm kitschig, aber für junge Leser ist das sicherlich noch ok.

    Die Seniorengruppe besteht aus dem texanischen Ehepaar Hank und Maisy, das für diverse Lacher sorgt, da es auch im hohen Alter nicht die Finger voneinander lassen kann, den lebenslustigen Freundinnen Emma und Mary, dem gebildeten und liebenswürdigen Mr. Fenton sowie der introvertierten Dolores, die wie Bree mehr oder weniger zu dieser Reise genötigt wurde. Hinzu kommen noch diverse Nebencharaktere wie Elizabeth, Brees Eltern, der Busfahrer Bento und Brees beste Freundin, die allesamt ebenfalls sympathisch sind.

    Die Story ist gerade im Mittelteil etwas unspektakulär. Die Reiseerlebnisse an sich sind ganz nett beschrieben, aber zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich voranschreitet. Im letzten Viertel aber wurde es dann wirklich mitreißend und emotional, auch stellenweise richtig traurig aufgrund eines unvorhergesehenen Ereignisses. Das Ende ist nicht sonderlich überraschend, aber dennoch hat es mir gefallen, denn man gönnt den Figuren ihr Happy End von Herzen.

    Der Schreibstil ist locker und humorvoll und lässt sich sehr angenehm lesen, so dass ich richtig durch die Seiten geflogen bin. 

    "Acht Städte..." ist ein unterhaltsamer Jugendroman über das Erwachsenwerden, Selbstfindung, Freundschaft, die erste Liebe und das Hinausschauen über den eigenen Tellerrand. Ich kann ihn v. a. jungen Menschen empfehlen, die vielleicht Angst davor haben, sich aus ihrer Komfortzone zu begeben. Dieser Roman macht wirklich Lust darauf, sofort den Koffer zu packen und die Welt zu erkunden.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 6 Monaten
    Absolut nicht empfehlenswert

    Ein Roadtrip mit Senioren in Europa, ein Mädchen Undercover unterwegs für ihre Schwester und ein unvergesslicher Sommer, das klingt alles nach einer sehr tollen Geschichte, in die ich mich schon lange vor Erscheinen der deutschen Ausgabe von Wanderlust sehr gefreut habe. Auch das Design des Buches finde ich rundum gelungen und es ist sehr schön anzusehen. Umso enttäuschter war ich dann, als mich Jen Malones Werk auf ganzer Linie enttäuscht hat.

    Angefangen hat das mit der Protagonistin Aubree und ihrer Schwester Elizabeth. Es gibt Protagonisten, mit denen ich, ganz egal welchen Charakter sie haben, grundsätzlich nicht warm werde. Das war bei Aubree nicht der Fall und zu Beginn fing ich an sie zu mögen bis mir ihr Charakter auffiel, der alles andere als liebenswert ist. Aubree ist unglaublich nervig, trotzig und steht nicht für andere ein, obwohl sie es von allen verlangt. Auch zu Beginn des Roadtrips und auch über weite Teile von diesem ist sie voller Vorurteilen und hat einfach eine Art an sich, die mich einfach nur genervt hat. Das Verhältnis zu ihrer großen Schwester Elizabeth schwankte ohne erkennbaren Grund zwischen „sie ist meine beste Schwester überhaupt“ und „ich komme gar nicht mit ihr klar“ und ich konnte bis zum Ende hin nicht erkennen, wie das Verhältnis zwischen den beiden nun wirklich ist.

    Alle weiteren Charaktere blieben leider sehr blass, seien es die Senioren aus Aubrees Reisegruppe oder aber Sam, in den sie sich während des Buches verliebt. Auch die Beziehung zu Sam, ebenso wie die Beziehung zu ihrer Schwester, fand ich schwierig nachvollziehbar. Mir ging alles zwischen den beiden viel zu schnell und war für mich schlichtweg nicht glaubhaft dargestellt. Insgesamt bin ich aber generell kein Fan von InstaLove-Beziehungen.

    Am meisten störte mich allerdings die Art und Weise, wie der Roadtrip bzw. die Reise der Senioren beschrieben wurde. Direkt beim ersten Halt in Amsterdam, eine Stadt, die ich sehr liebe und sehr schätze, sind mir die extrem klischeehaften und verletzenden Äußerungen aufgefallen, die beschrieben werden. Auch bei den Stops in Deutschland und Österreich sind mir diese aufgefallen, später aber nicht mehr, da ich die dann bereisten Länder nicht so genau kenne. Falsche oder klischeehafte Äußerungen stammen teils von der Autorin, teils sind es aber auch sprachliche Fehler (beispielsweise Holland/holländisch und Niederlande/niederländisch) die seitens der Übersetzung bestehen. Meiner Ansicht nach, und ich kann es leider nicht anders ausdrücken, spiegelt dieses Buch für mich eine falsche, klischeehafte und schlichtweg verletzende Sichtweise auf die europäischen Kulturen wieder. Insgesamt bleibt die Reise selbst, die ja durch Titel und Klappentext, sowohl der deutschen als auch der englischen Ausgabe, ehr beworben wurde, stark im Hintergrund. Das kenne ich von anderen Roadtrip- und Reise-Romanen anders. Hier hält sich meine Enttäuschung allerdings in Grenzen, da ich gut und gerne auf weitere Klischees und Vorurteile verzichten kann. Insgesamt glaube ich zum Thema Darstellung der Kultur ohnehin, dass dieses Buch vielleicht in Amerika funktionieren kann, jedoch nicht in einem der europäischen Länder, die im Zuge der Handlung besucht werden oder in Europa überhaupt.

    Leider konnte mich Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens nicht überzeugen. Grund dafür waren zum einen die blassen und wenig nachvollziehbaren Charaktere sowie die nervige Protagonistin. Zudem fehlte die Roadtrip- bzw. Reiseatmosphäre in diesem Roman, was nicht schlimm war, da die kulturellen Bezüge nur so vor Klischees trieften.

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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine lustige Geschichte und toller Roadtrip, die ich sehr gerne empfehlen kann.
    Eine lustige Geschichte und toller Roadtrip, die ich sehr gerne empfehlen kann.

    STORYBOARD:
    Durch einen dummen Zufall muss die 17 jährige Aubree, die ihre Wohlfühloase noch nie verlassen hat, plötzlich für ihre Schwester Elizabeth einspringen. Aubree ist ein wenig tollpatschig und bisher muste sie keinerlei Verantwortung übernehmen. Ausgerechnet jetzt soll Aubree eine Seniorenreisegruppe quer durch Europa begleiten. Dieses Vorhaben muss gelingen, da hier viel von Elizabeth´s Zukunft abhängt. Elizabeth hat Aubree alles in einem Ordner zusammengestellt, was sie als Reiseleiterin benötigt. Blöd nur, wenn ausgerechnet die "Lebensversicherung" auf dem Flug abhandenkommt. Völlig auf sich gestellt, begibt sich Aubree auf eine Abenteuerreise und lässt dabei fast kein Fettnäpfchen aus. Alles könnte gut werden, würde ihre Gefühlswelt nicht über den Haufen geworfen werden, als sie am ersten Abend mit dem Sam, von der  Reiseargentur, telefoniert. Als sich die beiden, auf Grund eines Unfalls einer der Reisenden, dann gegenüber stehen, fahren Aubrees Gedanken und Magen Achterbahn.

    MEINUNG:
    Bei "Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens" (Magellan) von Jen Malone erhoffte ich mir eine humorvolle und leichte Reiselektüre. Diese bekam ich zwar auch, allerdings auch so vieles mehr. Dank einem sehr lustigen, lockeren und bildlichen Schreibstil konnte ich mich von Beginn an in die Geschichte hineinfallen lassen.

    Eindrucksvoll beschreibt Jen Malone, dass wir Menschen im Allgemeinen anderen oft nichts zuzutrauen und uns anmaßen, diese auch noch zu kennen. So ergeht es auch Aubree, die durch ein Missgeschick, ihrer großen Schwester plötzlich einen Gefallen schuldet. Obwohl Aubree bisher immer im Schatten von Elizabeth stand und aus ihrer Komfortzone "Elternhaus" am liebsten nicht weg möchte, wagt sie den Schritt ins wahre Leben. So tritt sie an Stelle von Elizabeth die Reise nach Europa an und fliegt trotz eigener Bedenken über den großen Teich, fest entschlossen, es sich und ihrer Schwester zu beweisen. Aber schon der Beginn ihrer Karriere als Reiseleiterin startet sehr bescheiden, denn Aubree verliert ihre Reiseunterlagen und ihr Handy im Flugzeug. Als ihr dies auffällt, ist es bereits zu spät. Unsicher, wie sie nun weitermachen soll, begibt sie sich zum Informationsschalter der Fluggesellschaft, um dort Hilfe zu erhalten.

    Aubree hat mir richtig gut gefallen und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. War sie zunächst eher widerwillig bei der Sache und trat diese Reise mehr aus Schuldgefühlen Elizabeth gegenüber an, muss Aubree doch im weiteren Verlauf feststellen, dass sie an den gemachten Erfahrungen wächst. Während ihrer Tour durch die Niederlande, Ungarn, Österreich und Italien merkt Aubree, dass ihr die rüstige Seniorentruppe mehr und mehr ans Herz gewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen verleiht. So kriecht sie aus ihrem Schneckenhaus heraus und betrachtet die Welt Zusehens mit anderen Augen. Diese Entwicklung und die getroffenen Entscheidungen von Aubree empfand ich als authentisch.

    Leicht machen es ihr aber auch die sechs Senioren, die Aubree betreuen soll. Allen voran der sehr sympathische Mr. Fenton und die beiden liebreizenden Damen Emma und Mary. Aber auch das texanische Ehepaar Hank und Maisy, die nur Augen für sich haben sowie die in sich gekehrte Dolores gehen rücksichtsvoll mit ihr um. Trotz Aubrees Bedenken bezüglich des Schwindels, könnte es nicht besser laufen.

    Dies ändert sich, als Sam in ihr Leben tritt. Der junge Mann, mit dem sie zunächst nur telefoniert hat, fasziniert sie auf eine bisher ungeahnte Art und Weise. Komplizierter wird es, als Sam, bedingt durch einen Unfall, als Verstärkung zur Gruppe stößt.

    Sam ist ein lustiger und sympathischer junger Mann, der mir ebenfalls gut gefallen hat. Natürlich kommt die enthaltene Liebesgeschichte nicht gänzlich unerwartet, doch wie sich Aubree und Sam immer näher kommen, gefiel mir. Dabei ist Sam einfühlsam und zuvorkommend, aber auch witzig und charmant zugleich.

    Neugierig und gespannt verfolgte ich, ob es Aubree gelingen würde, das Chaos in den Griff zu bekommen oder ob das Lügengebäude über ihr zusammenbrechen würde.

    FAZIT & BEWERTUNG:
    Lustig, locker und zugleich sehr bewegend beschreibt Jen Malone in "Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens" (Magellan) Themen wie die erste Liebe, Mut an sich zu glauben, das Erwachsen werden, aber auch, dass man von älteren Menschen immer noch etwas lernen kann. Eine tolle und vor allem wichtige Botschaft, wie ich finde.

    Ein Roadtrip quer durch tolle Städte wie Amsterdam, Wien und Venedig, um nur ein paar zu nennen, der mir unheimlich viel Spaß gemacht hat zu lesen - 4,5 von 5 Nosinggläser.

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    Sternschnuppi15s avatar
    Sternschnuppi15vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Jugendbuch, welches mich immer wieder zum Lachen und Mitfiebern bringen konnte!
    Ein wundervolles Jugendbuch, welches mich immer wieder zum Lachen und Mitfiebern bringen konnte!

    Hier könnt ihr euch meine Video - Rezi zu "Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens" anschauen :) Viel Spaß!

    https://youtu.be/ThFvwFFDSfU

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Magellan_Verlags avatar

    Schnaufend erreiche ich mein Ziel.

    »Ähm, hallo, sprechen Sie Englisch?«, frage ich die Dame am Schalter.

    Sie lächelt freundlich. »Aber selbstverständlich«, sagt sie.

    Nanu, warum klingt hier eigentlich jeder amerikanischer als ich?

    »Ich habe mein ganzes Leben im Flugzeug vergessen«, japse ich. Und das ist sogar noch untertrieben.

    »Ich bin Ihnen gern behilflich. Sie müssen nur ein Formular ausfüllen, und wenn Ihre Sachen gefunden werden, geben wir Ihnen sofort Bescheid.«

    Ein paar Sekunden lang starre ich sie bloß an. »Nein, bitte«, jammere ich. »Sie verstehen das nicht. Ich kann kein Formular ausfüllen und darauf warten, dass Sie mich kontaktieren. Ich muss eine Seniorenbusreise leiten, ab morgen, zehn Länder in zweiundzwanzig Tagen, und alles, was ich dafür brauche, ist in einem Ordner, den ich in der Sitztasche im Flugzeug stecken lassen habe, und mein Handy noch dazu. Sie könnten mich also noch nicht mal erreichen, wenn Sie meine Sachen gefunden haben, weil ich gar kein Handy habe. Ich würde ja sagen, rufen Sie mich einfach im Hotel an, aber ein Hotel habe ich auch nicht. Das heißt, doch. Natürlich habe ich ein Hotel, weil der Reiseveranstalter eins für mich gebucht hat, aber ich kann mich nicht an den Namen erinnern, weil ich dachte, dass ich ihn mir nicht merken brauche, weil ja jede klitzekleine Einzelheit, die ich wissen muss, in diesem Ordner ist, den meine Schwester mir zusammengestellt hat. Und die musste zu Hause bleiben und auf ihren Gerichtstermin warten, weil sie nämlich verhaftet worden ist, und deswegen hat sie mich hergeschickt, was total verrückt ist, weil ich noch nie weiter von Ohio weggekommen bin als bis nach Evanston, Illinois, wo meine Schwester zum College gegangen ist, und …«

    Mir geht die Puste aus. Es würde mich nicht wundern, wenn die Frau am Schalter die Flughafenpolizei rufen und mich in die nächste niederländische Klapse einliefern lassen würde …

     

    Aubree kann es nicht fassen: Ausgerechnet sie, eher Typ Couch-Potato als Globetrotterin, soll eine Europa-Busreise für Senioren leiten. Und sich dabei auch noch als ihre ältere Schwester Elizabeth ausgeben, der sie einen Gefallen schuldet. Das kann doch niemals gut gehen! Tatsächlich hat Aubree gleich von Beginn an alle Hände voll zu tun, um ihre Maskerade aufrechtzuerhalten und nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Als sie langsam feststellt, dass ihre skurrile Truppe vielleicht doch gar nicht so übel und Fernweh keine merkwürdige Krankheit ist, stößt ein unerwarteter Gast dazu und wirbelt alles durcheinander – Aubrees Gefühlswelt inklusive. Nun muss sie entscheiden, wer sie wirklich sein will.

     

    Mit turbulenten Ereignissen kennt sich Jen Malone bestens aus. Immerhin arbeitete sie schon als Presseagentin in Hollywood, bereiste innerhalb eines Jahres zweiundvierzig Länder, lernte ihren Ehemann auf der Autobahn kennen und bekam die Wehen bei der Geburt ihrer Zwillinge im Tourbus eines Rockstars. Heute hebt sie sich solche Abenteuer lieber für ihre Bücher auf.

     

    Hier könnt ihr 10 Exemplare von Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens gewinnen und an der Leserunde teilnehmen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 1. März folgende Frage:

     

    Was wäre eure Traumreise?


    Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen!

     

    Euer Magellan-Team

    Zur Leserunde

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