Jen Minkman

 3.3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die Insel: (Inseltrilogie #1), The Island und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jen Minkman

Die Insel: (Inseltrilogie #1)

Die Insel: (Inseltrilogie #1)

 (11)
Erschienen am 04.03.2014
Die Insel

Die Insel

 (0)
Erschienen am 03.06.2014
The Island

The Island

 (3)
Erschienen am 30.05.2013
Shadow of Time

Shadow of Time

 (2)
Erschienen am 14.12.2012
The Waves: (The Island Series #2)

The Waves: (The Island Series #2)

 (0)
Erschienen am 14.12.2013

Neue Rezensionen zu Jen Minkman

Neu

Rezension zu "The Island" von Jen Minkman

Star Wars, oder wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Leia lebt auf einer Insel, abgeschieden von der Welt und der Teil der Insel selbst ist von der zweiten Inselhälfte abgetrennt. Ihre Welt liegt irgendwo weit unserer Gegenwart voraus.

An sich wäre das System der dortigen Gesellschaft ganz interessant. Ab 10 Jahren werden alle Kinder von ihren Eltern getrennt, um in einem großen Haus zu wohnen, wo sie lernen sollen für sich selbst zu sorgen. Der Protagonistin und ihrem Zwillingsbruder Colin erging es nicht anders.

Die Kinder leben nach einer Art Bibel "the Book" genannt. Was sie nicht wissen, der Leser aber sehr schnell merkt, ist das Buch selbst. Wir kennen es alle: Leia, Luke, Han (Solo), sogar einen Dark Father gibt es. Bereits die Namen der Buchcharaktere geben einen Hinweis darauf, dass es sich unverkennbar um "Star Wars" handeln muss. Dass dies nur Fantasy ist, ist Leia und ihren Freunden allerdings nicht bewusst. Eigentlich eine ganz nette und witzige Idee, eine indirekte Fanfiktion sozusagen.

 Der Anführer der Truppe ist Saul, Name kommt von Solo, hält sich an keine Regeln und macht den anderen das Leben schwer. Doch hierbei wird maßlos übertrieben. Saul, der böse Diktator und die anderen armen Schäfchen, die unter ihm leiden. Eigentlich sind sie viel mehr und wären gemeinsam stärker als er, würden sie  nicht eben wie Schafe alles tun, was er verlangt. Nichtsdestotrotz erfährt "Heldin" Leia die Wahrheit, macht Bekanntschaft mit der anderen Hälfte der Insel, schon ist die Geschichte zu Ende. Für zwischendurch ist "The Island" fast perfekt. Kurzweilig, nicht langweilig und unterhaltsam. Leider hat Autorin Minkman noch kein allzu großes Gespür dafür, wann gut gut ist. So hat Leia nicht immens viel geleistet und schon wird mit großen Sätzen um sich geschmissen.Um nur eins von vielen Beispielen zu nennen:

I breathe in and out, looking around the circle of people who have gathered here to listen to the conversation between me and the Eldest. I see Mara's eyes, red and puffy with tears for Andy. I catch my mother looking at me expectantly. I've never had people looking at me for counsel, but it feels good. It feels right. I started this, and I'll finish it, too. (The Island, 87%)

Vermelodramatisiert wird auch gerne, soll vermutlich mehr Schwung in die Geschichte bringen, amüsiert aber im Zusammenhang mehr, als es anspannt.

"If I go down, the Andy goes down with me," he barks back. "Lay one finger on me and I swear he won't survive." (The Island, 89%)

Liebhaber von Büchern und Star Wars, die auf der Suche nach einer leichten, anspruchslosen, aber unterhaltsamen Geschichte sind, dürften ihre Freude mit "The Island" haben. Vorausgesetzt man stört sich nicht an dem ein bisschen überspitzten Stil.

Kommentieren0
2
Teilen
Griinsekatzes avatar

Rezension zu "Die Insel: (Inseltrilogie #1)" von Jen Minkman

Nicht ganz mein Thema aber interessant ;)
Griinsekatzevor 4 Jahren


Der Anfang hat mich komplett verwirrt. 10-Jährige müssen ihre Eltern verlassen und in die Wildnis gehen? Dann war da immer noch die Rede von irgendeiner Macht. Mein erster Gedanke war einfach nur "Was les ich hier!?" Man wird mitten in die Welt und die Ansichten der Insel geschmissen und muss sich da erst mal zurechtfinden. Nachdem ich das einigermaßen geschafft hatte, wartete gleich die nächste Überraschung auf mich. Die Kinder denken über Sex nach und natürlich das Heiraten und Kinder kriegen. Ich hatte absolut nicht mitbekommen, dass da ein Zeitsprung von 6 Jahren dabei war, der das Ganze "etwas" normaler machte. Vielleicht hab ich ihn auch einfach überlesen. Ich weiß es nicht. Überraschung Nr. 3 folgte auch noch und da war bei mir erst einmal alles vorbei. Was hat diese Geschichte bitte mit Star Wars zu tun? o.O Einzig das Ende und die Aufklärung, warum das alles so ist, hat die Geschichte in meinen Augen gerettet.

Obwohl ich von der Geschichte nicht ganz so begeistert war, konnten mich doch die Charaktere überzeugen. Leia und Walt waren süß zusammen. Sie mit ihrer festen Überzeugung und dem glauben an ihre ganze Geschichte und die Macht war schon ein Charakterzug an ihr, der mir gefallen hat. Walt war einfach ein sehr hilfsbereiter und charmanter Junge, den ich sofort mochte. Die anderen Charaktere hatten auch Gutes potenziell waren aber dann doch zu flach, was bei einer Kurzgeschichte schnell passiert.

Obwohl ich von dem Thema nicht begeistert, war, musste ich mich aber auch nicht durch die Seiten quälen. Jen Minkman hat einen angenehmen Schreibstil, der wirklich schön zu lesen war.

Kommentieren0
3
Teilen
lisalovesbookss avatar

Rezension zu "Die Insel: (Inseltrilogie #1)" von Jen Minkman

Schöne Geschichte für Zwischendurch
lisalovesbooksvor 5 Jahren

Darum gehts:
“Ich laufe auf das Meer zu. Die Wasser­oberfläche erstreckt sich endlos bis zum Horizont, in welche Richtung ich auch schaue. Unsere Welt ist klein. Wir sind auf uns selbst gestellt und können uns nur auf uns selbst verlassen. Wir vertrauen auf die Macht tief in uns, wie unsere Vorväter es uns lehrten. Würde ich mich von hier nach Westen wenden, würde ich auf eine Barriere stoßen – auf die Mauer. Dahinter sind die Narren. Zumindest sagt das jeder. Ich habe nie einen gesehen.”
Leia lebt auf der Insel. In einer Welt, in der Kinder ihre Eltern im Alter von zehn Jahren verlassen, um auf eigenen Füßen zu stehen. Quer über die Insel erstreckt sich eine Mauer, die niemand je übertreten hat. Die Narren auf der anderen Seite sind nicht empfänglich für Vernunft – sie glauben an Illusionen. So besagt es die Schrift, die einzige Hinterlassenschaft von den Vorfahren, die den Ostländern noch erhalten ist. Als ein fremder Mann an den Strand gespült wird, trifft Leia zum ersten mal einen Narren von Angesicht zu Angesicht – und ihr Leben wird nie wieder so sein wie es war. Ist das, was sie und ihre Freunde über die Insel glauben, wirklich die Wahrheit? Oder sind die Menschen hier, in ihrer Welt, die eigentlichen Narren? ©Amazon

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr schön. Irgendwie hat es was düsteres, auch wenn die Geschichte selbst nicht so düster ist. Die Schrift passte meiner Meinung nach auch sehr gut. Insgesamt ist es sehr schlicht. Zudem liebe ich es, wenn sich Bücher samtig weich anfühlen, was hier auch der Fall ist :D

Meine Meinung:
Leia lebt zusammen mit ihrem Zwillingsbruder auf einer einsamen Insel. Im Alter von zehn Jahren mussten sie von zu Hause wegziehen. Seitdem wohnen sie auf dem Landgut, wo sie auf ihren eigen Füßen stehen müssen. Erst wenn sie jemanden gefunden haben, den sie heiraten möchten, dürfen sie zurück ins Dorf der Erwachsenen. Leias kleine Welt ist umgeben von Meer und durchtrennt durch eine große Mauer. Auf der anderen Seite leben die sogenannten Narren, die die Hoffnung auf eine Rettung von der Insel nicht aufgeben. Auf Leias Seite der Mauer leben die Menschen nach der Schrift, welche ihr Vorfahre Luke hinterlassen hat. Als Leia eines Tages auf den Narren Walt trifft, wird ihr klar, dass nicht alles aus der heiligen Schrift der Wahrheit entspricht…

Wie man vielleicht schon an den Namen der Charaktere erkennen kann, geht es (unteranderem) um Star Wars. Als ich das Buch auf Goodreads entdeckt habe, war ich zunächst von dem schönen Cover beeindruckt und auch der Klapptext hörte sich sehr spannend an. Jedoch hab ich dann gelesen, dass es sich wohl irgendwie um eine Star Wars Geschichte handle. Das hat mich erst mal abgeschreckt, weil ich nicht wirklich ein Star Wars Fan bin. Schließlich habe ich dem Buch dann doch noch eine Chance gegeben, weil ich den „Star Wars Teil“ im Klapptext nicht wirklich ausmachen konnte. Zudem habe ich noch nie eine Novelle gelesen, außer vielleicht in der Schule, aber noch nie eine dystopische Novelle.
Da es sich um eine Novelle handelt, ist die Geschichte sehr kompakt, jedoch finde ich, dass man relativ gut in die Geschichte reinkommt. Der Prolog war schon sehr erschreckend. Der Satz den Leia und Collin zum Abschied zu ihren Eltern sagen, ist exakt der gleiche und klingt wie auswendig gelernt. Man weiß sofort, dass es strenge Vorschriften und „Rituale“ in der Gesellschaft gibt. Die verschiedenen Charaktere fand ich ganz sympathisch, jedoch fand ich deren Handlungen manchmal etwas fragwürdig. Zunächst waren alle fest davon überzeugt, dass alles was in der heiligen Schrift steht, der Wahrheit entspricht und das ihr Anführer nach der Schrift handelt (sie haben ja zum größten Teil schon sechs Jahre damit gelebt), kurze Zeit später sind sie sich da aber nicht mehr sicher, nur weil jemand sagt, dass es nicht so ist. Die Beziehung zwischen Leia und Walt ist echt süß. Auch wenn ich sagen muss, dass sie sich sehr schnell ineinander verlieben (zumindest Walt ), finde ich die Situationen, in denen sich die beiden um die belanglosesten Sachen streiten, einfach nur amüsant. Allgemein finde ich jedoch, dass die Novelle auf Grund der Kompaktheit nur wenig Tiefe mit sich bringt. Ich hatte das Gefühl, dass ich die Geschichte nur oberflächlich verfolgen konnte. Mir haben die verschiedenen Gefühle und Gedanken der Charaktere und die detaillierte Beschreibung der Umgebung einfach gefehlt. Jedoch fand ich die dystopische Welt sehr gut ausgebaut und erschreckend realistisch. Vor einigen Jahren ist in der Welt Krieg ausgebrochen, weil die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher wurden und Neid entstand. Es wurde mit Bomben und Viren gekämpft, die schließlich zum Tod vieler Menschen geführt haben.
Die deutsche Übersetzung ist leider nicht so wirklich gut gelungen, ich bin einige Male über Sätze gestolpert, die irgendwie nicht richtig waren. Keine Ahnung was die da gemacht haben.

Tja wie man sieht ist nicht wirklich viel zum „Star Wars Teil“ der Geschichte in meiner Rezi vorgekommen…Bis auf die Namen und ein paar Phrasen, fand ich war Star Wars nicht wirklich präsent. Außer natürlich am Ende wo die ganze Sache aufgedeckt wurde. Dabei musste ich echt schmunzeln, denn *SPOILER*





es stellt sich heraus, dass es sich bei der Schrift, nach der die Menschen auf Leias Seite der Mauer ihre Gesellschaft aufgebaut haben, um eine Art Tagebuch handelt, welches ein kleiner Junge vor langer Zeit geschrieben hat. Dieser war ein großer Star Wars Fan, der sein Leben, in einer Star Wars Geschichte verpackt, in dem Buch festgehalten hat:D.




*SPOILER ENDE*


Bewertung:
Insgesamt finde ich, dass „Die Insel“ eine sehr schöne Geschichte für zwischen durch ist. Mir persönlich hätte diese Novelle als Roman besser gefallen, denn mir fehlen einfach die Details, um besser in die Story eintauchen zu können. Oh….und lasst euch bloß nicht von dem „Star Wars Teil“ abschrecken ;) Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Ich bedanke mich nochmal recht herzlich bei der Autorin der Novelle Jen Minkman! Vielen Dank, dass Sie mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben! :)

Kommentieren0
19
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 25 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks