Jen Minkman Shadow of Time

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Inhaltsangabe zu „Shadow of Time“ von Jen Minkman

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  • Spannend und lehrreich!

    Shadow of Time
    books-and-art

    books-and-art

    03. May 2013 um 21:44

    Die Handlung: Als Hannah ihre Ferien in Arizona bei ihrem Bruder Ben verbringen möchte, ahnt sie noch nicht, was der Sommer alles mit sich bringen wird. Denn dort trifft sie auf Bens besten Freund Josh, für den sie nun größere Gefühle hegt, als sie es sich eingestehen möchte. Doch Josh verhält sich ihr gegenüber abweisend und lässt niemanden wirklich an sich heran. Was ist der Grund für sein Verhalten und warum verfolgen Hannah seit ihrer Ankunft in Arizona solche schrecklichen und realen Albträume in denen immer wieder er und ein abbrennendes indianisches Dorf vorkommen...? Meine Meinung: Dieses Buch hat mich total überrascht! Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde immer mehr in die Geschichte hineingezogen. Der Anfang war jedoch etwas holprig. Man konnte sich nicht sonderlich gut in die Hauptprotagonistin Hannah hineinversetzen und keine große Verbindung mit ihr aufbauen. Ihre Gefühle und Gedanken kamen nicht so deutlich heraus und der Schwerpunkt war eher auf das Schildern der jeweiligen Situation gelegt, in der sie sich befand. Doch mit der Zeit wird man immer mehr in den Sprudel der Ereignisse gezogen und kommt nicht mehr so schnell wieder raus. Spätestens als Hannah die ersten Albträume bekam, war sie mir vollends sympathisch und auch ihre Gedanken wurden besser erklärt und geschildert. Es ging sogar soweit, dass man nach dem Lesen dieses Buches sogar ein bisschen das Gefühl hat eine gute Freundin verloren zu haben. Die anderen Charaktere sind dagegen von Anfang an gut beschrieben und mir wurde schnell klar, wer mein Lieblingscharakter ist: Ben, der Bruder von Hannah, dem auch in den schlimmsten Situationen die lustigsten Sprüche einfallen. Auch sonst ist dieses Buch gespickt mit Humor! Was mich zu Beginn auch noch sehr gestört hat, waren die Abschnitte, die mitten im Text gemacht wurden. In einem überlegt sich Hannah, dass sie sich mit jemanden treffen könnte, und im nächsten sitzt sie schon mit dieser Person im Cafe. Man hätte diese Stellen gut ausfüllen können oder sonst mit ein paar Worten miteinander verknüpfen können. Das ist auch der Grund für den Punktabzug. Im Buch sind viele kleine Geschichten und Ereignisse, die im ersten Blick nichts weiter miteinander zu tun haben, aber am Schluss bemerkt man als Leser, das all diese Ereignisse Puzzleteile zum eigentlich Höhepunkt waren. Das hat es das ganze sehr unvorhersehbar gemacht, wodurch mancher Aha-Effekt beim Leser ausgelöst wurde und natürlich so die Spannung noch weiter erhöht. Diese ist im Buch übrigens stets präsent und es gab keine sonderlich großen Handlungsflauten. Sowohl positiv als auch negativ sind die Wortwiederholungen beim Lesen. Einerseits sind sie störend und ich war das ein oder andere Mal genervt, als Hannah schon wieder rot wurde, aber im Nachhinein fand ich diese gar nicht mal so schlecht. So habe ich mir nämlich diese Wörter am besten eingeprägt. Da das ganze Buch auf englisch geschrieben ist und es nicht auf deutsch erschienen ist, lernt man auch noch englisch bei der ganzen Sache. Mein Wortschatz hat sich sehr erweitert (Die wiederholten Wörter kann ich mir immer noch am besten merken) und ich werde demnächst öfter mal zur englischsprachigen Literatur greifen! Auch kam ich mit der Zeit schneller mit dem Buch voran und brauchte am Anfang doppelt so viel Zeit für eine Seite, wie auf deutsch. Der Schreibstil ist angenehm und liest sich locker. Es sind keiner überflüssigen Beschreibungen der Umgebung vorhanden und er hindert auch nicht den Lesefluss. Aber am besten fand ich die Geschichte an sich! Die Idee ist auf jeden Fall mal etwas völlig neues und macht  Lust auf mehr. Leider ist dieses Buch aber ein Einzelband, aber ich hoffe, demnächst noch mehr von der Autorin Minkman zu lesen. Sie hat die Geschichte der Ureinwohner Amerikas (also Indianer) sehr gut recherchiert, man lernt also beim Lesen dieses Buches auch noch viel über ihr Leben. Vorher haben mich Indianer nicht sonderlich interessiert. Ich weiß nicht warum. Aber das Buch hat mein Interesse an ihrer Kultur geweckt und das wird sicher nicht das einzige Buch bleiben, welches ich über dieses Thema lese! Aufbau & Gestaltung: Die Kapitel sind mit wunderschönen Verzierungen versehen, die alle einen Schmetterling tragen. Dieser hat übrigens auch eine große Bedeutung im Buch, was ich umso schöner fand. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, weil es wie die Faust aufs Auge passt. Man sieht Hannah und Josh in einer Höhle und wieder ist ein blauer Schmetterling zu sehen. Fazit: Ein wunderbares Buch, das tolle Charaktere in sich trägt, wobei ich mit der Hauptprotagonistin erst einmal warm werden musste. Der Schreibstil ist angenehm und hindert nicht den Lesefluss. Spannung ist immer präsent und besonders begeistert bin ich von der Idee an sich, die mal etwas völlig neues ist! Mit diesem Buch lernt man auch etwas über die Geschichte der Indianer, ohne dass es zu lehrbuchlastig wird und verbessert sein Englisch! Was mich zu meinem Punktabzug verleitet hat, sind die unverbundenen Abschnitte im Text, die jedoch nur bis zur Hälfte da waren.

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  • Rezension zu "Shadow of Time" von Jen Minkman

    Shadow of Time
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. March 2013 um 18:00

    Dies ist eine paranormale Liebesgeschichte, die erst mehr von einer Liebesgeschichte hat, als von einer paranormalen Geschichte. Die paranormalen Elemente der Geschichte haben etwas mit Wiedergeburt und der Vergangenheit der Navajo Indianer zu tun. Die Idee der Geschichte gefällt mir gut. Die Autorin hat viel Liebe zum Detail gezeigt und es ist zu erkennen, dass sie selbst großes Interesse an den Navajo und ihrer Geschichte hat, denn die Hintergrundinformationen sind gut recherchiert. Alleine dies gibt einen Stern von mir, da ich einfach das Gefühl beim Lesen hatte, dass viel Liebe und Arbeit in die Geschichte geflossen ist. Allerdings reicht es für mich persönlich nur für drei Sterne. Die Gründe dafür sind zum einen die Charaktere und die Liebesgeschichte und zum anderen der Schreibstil. Ich fange mit den Charakteren an: Hannah, die Hauptfigur, ist Anfang 20 und kennt Josh, der erst 17 ist, schon seit ihrer Kindheit. Leider muss ich sagen, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass Hannah erst 16 ist. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie bereits erwachsen ist. Sie errötet ständig, da sie in Josh verschossen ist und ja...mich hat es gestört, dass zwischen den beiden dieser Altersunterschied besteht und Hannah die Ältere ist. Ich weiß nicht einmal genau, warum es mich so sehr gestört hat...wohl, weil Josh wesentlich älter und Hannah so viel jünger gewirkt hat. Deshalb hat auch die Liebesgeschichte nicht so wirklich für mich funktioniert: Mir ging das auch alles viel zu schnell und dann war es plötzlich ein Auf und Ab. Natürlich spielen die Navajo-Geschichte und Hannahs Alpträume eine wesentliche Rolle, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Dazu kommt, dass mir der Schreibstil nicht liegt. Jeder Leser ist da anders und ich bin sicher, dass viele Leser/innen dieses Buch mögen werden. Ich hatte Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum es mir so schwer gefallen ist, denn ich bin keine englische Muttersprachlerin, aber es hat sich für mich ein wenig schwerfällig gelesen. Ich habe fast das halbe Buch gebraucht, um mich etwas mehr einzufinden. Mein Fazit: Der Roman hat eine gute Grundgeschichte, die auf einer guten Idee beruht und dafür gibt es von mir 3 Sterne. Alle Fans von paranormalen Liebesromanen, die sich um Wiedergeburt drehen, werden sicher ihre Freude haben, wenn sie sich auf die Geschichte und die Charaktere einlassen können.

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