Jen Minkman The Island

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Inhaltsangabe zu „The Island“ von Jen Minkman

'I walk toward the sea. The endless surface of the water extends to the horizon, whichever way I look. Our world is small. We are on our own, and we only have ourselves to depend on. We rely on the Force deep within us, as taught to us by our forefathers. If I were to walk westward from here, I would come across a barrier - the Wall. Behind it, there are Fools. At least, that's what everyone says. I have never seen one.' Leia lives on the Island, a world in which children leave their parents to take care of themselves when they are ten years old. Across this Island runs a wall that no one has ever crossed. The Fools living behind it are not amenable to reason - they believe in illusions. That's what The Book says, the only thing left to the Eastern Islanders by their ancestors. But when a strange man washes ashore and Leia meets a Fool face to face, her life will never be the same. Is what she and her friends believe about the Island really true? Or is everyone in their world, in fact, a Fool?
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  • Star Wars, oder wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht

    The Island

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2014 um 13:52

    Leia lebt auf einer Insel, abgeschieden von der Welt und der Teil der Insel selbst ist von der zweiten Inselhälfte abgetrennt. Ihre Welt liegt irgendwo weit unserer Gegenwart voraus. An sich wäre das System der dortigen Gesellschaft ganz interessant. Ab 10 Jahren werden alle Kinder von ihren Eltern getrennt, um in einem großen Haus zu wohnen, wo sie lernen sollen für sich selbst zu sorgen. Der Protagonistin und ihrem Zwillingsbruder Colin erging es nicht anders. Die Kinder leben nach einer Art Bibel "the Book" genannt. Was sie nicht wissen, der Leser aber sehr schnell merkt, ist das Buch selbst. Wir kennen es alle: Leia, Luke, Han (Solo), sogar einen Dark Father gibt es. Bereits die Namen der Buchcharaktere geben einen Hinweis darauf, dass es sich unverkennbar um "Star Wars" handeln muss. Dass dies nur Fantasy ist, ist Leia und ihren Freunden allerdings nicht bewusst. Eigentlich eine ganz nette und witzige Idee, eine indirekte Fanfiktion sozusagen. Der Anführer der Truppe ist Saul, Name kommt von Solo, hält sich an keine Regeln und macht den anderen das Leben schwer. Doch hierbei wird maßlos übertrieben. Saul, der böse Diktator und die anderen armen Schäfchen, die unter ihm leiden. Eigentlich sind sie viel mehr und wären gemeinsam stärker als er, würden sie nicht eben wie Schafe alles tun, was er verlangt. Nichtsdestotrotz erfährt "Heldin" Leia die Wahrheit, macht Bekanntschaft mit der anderen Hälfte der Insel, schon ist die Geschichte zu Ende. Für zwischendurch ist "The Island" fast perfekt. Kurzweilig, nicht langweilig und unterhaltsam. Leider hat Autorin Minkman noch kein allzu großes Gespür dafür, wann gut gut ist. So hat Leia nicht immens viel geleistet und schon wird mit großen Sätzen um sich geschmissen.Um nur eins von vielen Beispielen zu nennen: I breathe in and out, looking around the circle of people who have gathered here to listen to the conversation between me and the Eldest. I see Mara's eyes, red and puffy with tears for Andy. I catch my mother looking at me expectantly. I've never had people looking at me for counsel, but it feels good. It feels right. I started this, and I'll finish it, too. (The Island, 87%) Vermelodramatisiert wird auch gerne, soll vermutlich mehr Schwung in die Geschichte bringen, amüsiert aber im Zusammenhang mehr, als es anspannt. "If I go down, the Andy goes down with me," he barks back. "Lay one finger on me and I swear he won't survive." (The Island, 89%) Liebhaber von Büchern und Star Wars, die auf der Suche nach einer leichten, anspruchslosen, aber unterhaltsamen Geschichte sind, dürften ihre Freude mit "The Island" haben. Vorausgesetzt man stört sich nicht an dem ein bisschen überspitzten Stil.

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  • Perfekt für einen gemütlichen Leseabend!

    The Island

    books-and-art

    04. October 2013 um 21:37

    Die Handlung: Leia lebt auf einer Insel, auf der die Kinder nach ihrem 10. Lebensjahr in ein Camp geschickt werden, um dort bis zu ihrer Heirat zu selbstständigen jungen Erwachsenen heran zu wachsen. Auf der anderen Seite der Insel, getrennt, hinter der MAUER, leben sogenannte "Fools", unzivilisierte Menschen, die zurückgeblieben und dumm sind und vor denen jeder in Leias Welt gewarnt wird. Doch eines Tages trifft Leia zufälligerweise auf einen Fool, der ihre ganze Welt auf den Kopf stellt und daran zweifeln lässt... Meine Meinung: Da es mein zweites Buch von Jen Minkman war, lagen meine Erwartungen dementsprechend hoch. Schon ""Shadow of time" hatte mich mit seiner immer wiederkehrenden Spannung gepackt, doch dieses Buch setzt noch einmal was drauf! Der Schreibstil ist sehr locker, ohne unnötige Schnörkel und Abweichungen von der eigentlichen Handlung, sodass der Leser nicht weiter von den Hauptereignissen abgelenkt wird. Die Sätze sind weder abgehackt noch elend lang. Schade fand ich jedoch, dass sehr wenige Beschreibungen der Umgebung vorhanden sind, wodurch man noch mehr in das Buch hätte eintauchen können. Nichtsdestotrotz wird man immer weiter in den Sog der Geschichte gezogen und ehe man es sich versieht, hat man das Buch auch schon durch (vielleicht könnte das aber auch nur an den 105 Seiten Buchumfang liegen...;)) Die Protagonistin Leia ist einem auf Anhieb sympathisch und sie hat einen starken Charakter! Leia ist nicht das schüchterne Mädchen von nebenan, das in fast jedem Buch zurzeit postiert ist. Aber auch nicht die "Toughheit" in Person, die alle Fähigkeiten besitzt. Diese Mischung macht sie noch realistischer und lebendiger. Mit ihr kann sich wohl jeder leicht identifizieren. Da "The Island" eine Dystopie ist, war ich gespannt, welche Idee die Autorin wohl für unsere Welt für die Zukunft ausgedacht hat und ich war schier begeistert! Hier gibt es 3 Schichten. Die Fools, die Erwachsenen und die Kinder, die getrennt von einander leben und zwischen denen viele Missverständnisse herrschen. Die Stimmung im Buch ist angespannt und es wird Interesse im Leser geweckt, diese neue Welt zu erkunden. Man spürt, dass dieses frühe Trennen der Kinder von den Eltern, um auf eigenen Beinen zu stehen, nur den Wenigsten der Bevölkerung gefällt und doch diese Hilflosigkeit, dass keiner deswegen etwas ausrichten kann. Ansonsten baut die Geschichte gut aufeinander auf und die Handlung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Als Krönung hält die Handlung noch eine große Überraschung für den Leser parat, die mir ein Grinsen auf das Gesicht gezaubert hat. Aber was es ist, verrate ich hier nicht ;) Fazit: Eine spannende Dystopie, die einen mit seiner sympathischen und starken Protagonistin in eine völlig neue Welt nimmt und mitfiebern lässt. Durch den lockeren Schreibstil, aber auch mit seinen 105 Seiten, kommt man mit diesem Buch schnell voran und es ist perfekt geeignet für einen gemütlichen und regnerischen Abend oder Nachmittag.

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