Jen Turano Die falsche Gouvernante

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Inhaltsangabe zu „Die falsche Gouvernante“ von Jen Turano

New York, 1880: Lady Eliza Sumner hat nicht nur gerade ihren Vater, sondern auch ihr Vermögen und ihren Verlobten verloren. Nun reist sie inkognito nach New York, um dort bei einer wohlhabenden Familie als Gouvernante zu arbeiten. Gleichzeitig hält sie Ausschau nach dem Vermögensverwalter, der sich mit ihrem Geld abgesetzt hat und jetzt vorgibt, ein englischer Adliger zu sein. Hamilton Beckett ist der begehrteste Junggeselle der Stadt. Der gutaussehende Witwer hat alle Hände voll zu tun, sich um geschäftliche Probleme und seine beiden unerzogenen Kinder zu kümmern. Da hat ihm Eliza, die ihm nachts bei einem Einbruch über den Weg läuft, gerade noch gefehlt. Als die Ereignisse sich überstürzen, fangen die beiden an zu erkennen, dass Gott vielleicht doch einen viel besseren Plan für ihr Leben hat.

Ein sehr schönes Buch. Leicht zu lesen. Empfehlenswert.

— -Kathi0801-

Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einer hinreißenden Protagonistin und jeder Menge Spannung und Humor

— Klusi

Witziger Liebesroman

— Liebes_Buch

Tolles, sehr humorvolles Buch ♥

— leseratte69

Lächerliche Geschichte

— Maki7

Kombination aus historischen Krimi und Liebesgeschichte - spannend und humorvoll!

— mabuerele

Kombination aus historischen Krimi und Liebesgeschichte - spannend und humorvoll!

— mabuerele

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  • Die falsche Gouvernante

    Die falsche Gouvernante

    Klusi

    26. October 2014 um 21:16

    New York 1880: Lady Eliza Sumner steht vor dem Nichts. Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie um ihr Erbe betrogen und verlor ihren Verlobten. Nun hat sie die lange Reise nach New York auf sich genommen, um den Mann zu suchen, der ihr Vermögen veruntreut hat. Da sie völlig mittellos ist, arbeitet sie als Gouvernante. Während einer Einladung begegnet sie Hamilton Beckett. Der attraktive Witwer wird gerne zu Gesellschaften eingeladen, denn so ziemlich alle Eltern einer Tochter im heiratsfähigen Alter würden ihn nur allzu gerne als Schwiegersohn in ihre Familie aufnehmen. Aber er gibt sich mürrisch, und er hat zwei kleine Kinder, die allgemein als schwierig gelten, denn sie haben bisher schon jedes Kindermädchen in die Flucht geschlagen. Schon beim ersten Treffen spüren Eliza und auch Hamilton eine gewisse Faszination. In der Tat haben sie einiges gemeinsam, wie sich herausstellt. Sie wurden in ihrem bisherigen Leben enttäuscht und haben das Vertrauen in andere Menschen verloren. Beide hegen daher nicht den Wunsch, eine neue Beziehung einzugehen. Außerdem ist nicht nur Eliza hinter dem betrügerischen Verwalter her, der sie um ihr Erbe brachte, auch Hamilton ist einer mysteriösen Sache auf der Spur, denn jemand scheint sein Unternehmen und seine Geschäfte zu sabotieren. Bei den Bemühungen, ihre Probleme zu lösen und ihren jeweiligen Kontrahenten zu stellen, kreuzen sich ihre Wege erneut... Man muss sie einfach gerne haben, die bezaubernde Eliza Sumner. Anfangs macht sie einen etwas tollpatschigen Eindruck, der aber durchaus beabsichtigt ist, da sie unerkannt bleiben möchte. Den attraktiven Witwer Hamilton kann sie jedoch nicht täuschen, denn er durchschaut ihre Maskerade und blickt hinter die Fassade , die sie als Schutz um sich errichtet hat. Als die beiden erkennen, dass ihre finanziellen Probleme gewissermaßen zusammenhängen, machen sie gemeinsame Sache. Dabei kommen sie sich auch persönlich näher, und Eliza stellt zu ihrem Erstaunen fest, dass Hamilton gar nicht so mürrisch ist, wie sie vermutet hat. Bei seinen beiden kleinen Kindern könnte man wirklich sagen, es ist Liebe auf den ersten Biss. ;-) Wer erfahren möchte, was ich mit dieser Wortspielerei meine, muss den Roman aber schon selbst lesen. Die Heldinnen des Romans sind ganz und gar nicht die angepassten, zarten Frauchen, die immer auf die Gunst ihrer männlichen Begleiter angewiesen sind und rund um die Uhr beschützt werden wollen. Eliza und die anderen weiblichen Charaktere, die im Roman eine größere Rolle spielen, sind selbstbewusst und lassen sich nicht so leicht von den Herren der Schöpfung ins Bockshorn jagen. Sie können sich durchsetzen und sind durchaus in der Lage, auf sich selbst aufzupassen. Somit gibt der Roman sehr schön den Zeitgeist wieder, der zum Ende des 19. Jahrhunderts herrschte, denn damals nahm die Suffragettenbewegung ihren Anfang, und es wurde sozusagen der Grundstein für die Emanzipation der Frauen gelegt. Eliza ist ein Kind ihrer Zeit, denn sie kann einerseits ganz als adlige, elegante Dame auftreten, aber sie hat nicht nur im übertragenen Sinn die Hosen an. Sie beweist Tatkraft und Courage, und sie ist nicht auf den Mund gefallen, was häufig zu sehr amüsanten Dialogen führt, denn sie liefert sich mit Hamilton immer wieder interessante und auch vergnügliche Wortgefechte. Aber es gibt durchaus auch ernste Töne in diesem Buch, denn Eliza erkennt, was ihr im Leben wirklich wichtig ist. Im Bezug auf ihre Mitmenschen erlebt sie so manche Enttäuschung, aber auch einige sehr positive Überraschungen. Es ist ein langer und abenteuerlicher Weg bis Eliza ihr Vertrauen in die Menschheit und ihren Glauben zurückerlangt. Vieles ist sicher vorhersehbar, und so manche Situation wirkt ein wenig übertrieben, aber das sehe ich durchaus nicht als Makel der Geschichte, denn die Autorin hat viele Szenen geschaffen, die von ihrer heiteren Theatralik leben. Jen Turanos Debüt ist ein spannender und sehr humorvoller historischer Liebesroman, der einerseits einen hohen Unterhaltungswert bietet, sich dabei aber auch tiefgründig mit den wahren Werten im Leben befasst. Der christliche Glaube ist durchgehend ein wichtiges Thema in der Handlung, ohne dabei jedoch allzu dominant im Vordergrund zu stehen.

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  • Wortgefechte

    Die falsche Gouvernante

    Liebes_Buch

    02. September 2014 um 13:42

    Lady Eliza Summer hat Pech. Als ihr Vater stirbt, brennt der Anwalt mit dem Vermögen durch und ihr Verlobter lässt sie sitzen. Also nimmt sie die Verfolgung auf und will den untreuen Notar in New York ausfindig machen, um ihr Geld zurückzubekommen. Dabei verknallt sie sich in Hamilton Beckett, einen charmanten Witwer, dessen Frau auf mysteriöse Weise umkam. "Die falsche Gouvernante" ist eine romantische Liebesgeschichte mit Familiengeheimnis.  Dass die Figuren  sich in den unmöglichsten Situationen Wortgefechte liefern, macht den Charme des Buches aus. Überdreht und lustig. Der Verlag veröffentlicht christliche Literatur, dieses Buch eignet sich aber für alle Leser. Da die Gestaltung besonders schön ist, kann man es gut als Geschenk nutzen. 

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  • Ein wirklich schöner Roman

    Die falsche Gouvernante

    leseratte69

    26. May 2014 um 15:49

    Klappentext New York, 1880: Lady Eliza Sumner hat nicht nur gerade ihren Vater, sondern auch ihr Vermögen und ihren Verlobten verloren. Nun reist sie inkognito nach New York, um dort bei einer wohlhabenden Familie als Gouvernante zu arbeiten. Gleichzeitig hält sie Ausschau nach dem Vermögensverwalter, der sich mit ihrem Geld abgesetzt hat und jetzt vorgibt, ein englischer Adliger zu sein. Hamilton Beckett ist der begehrteste Junggeselle der Stadt. Der gut aussehende Witwer hat alle Hände voll damit zu tun, sich um geschäftliche Probleme und seine beiden unerzogenen Kinder zu kümmern. Da hat ihm Eliza, die ihm nachts bei einem Einbruch über den Weg läuft, gerade noch gefehlt. Als die Ereignisse sich überstürzen, fangen die beiden an zu erkennen, dass Gott vielleicht doch einen viel besseren Plan für ihr Leben hat. Meine Meinung Die Story Wieder einmal hat mich ein Roman von Gerth Medien total begeistert. Die Autorin hat hier eine tolle historische Geschichte erschaffen, in der man als Leser viel geboten bekommt. Die Geschichte ist teilweise auch humorvoll geschrieben. Auch der Glaube an Gott spielt wieder eine große Rolle. Dieser allein hilft der Protagonistin Eliza, in ihren schwersten Stunden, die richtige Entscheidungen zu treffen. Eliza wurde aufs schlimmste betrogen. Nun steht sie vor dem nichts und hat ihren Glauben verloren. Doch die Liebe und auch der wiedergewonnene Glaube an Gott helfen ihr, dass die Gerechtigkeit siegen kann und am Ende gibt es natürlich ein Happy End. Der Schreibstil Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil, der auch viel Humor beinhaltet.Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Aber das ist bis jetzt bei allen Büchern, die ich aus dem Verlag gelesen habe, so gewesen. Die Charaktere Auch hier hat Jen Turano tolle Persönlichkeiten erschaffen. Diese wurden sehr schön herausgearbeitete und waren sehr real und authentisch., so das sie mir schnell an Herz gewachsen sind.Ich konnte mit ihnen lachen, weinen und hoffen. Ein wirklich toller Roman. Mein Fazit Ein tolles Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Für alle Fan dieses Genres eine klare Leseempfehlung von mir. Deshalb auch volle fünf von fünf Sternen. Danke an den Verlag Gerth Medien für das Rezensionsexemplar.

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  • Lächerlich

    Die falsche Gouvernante

    Maki7

    16. May 2014 um 10:17

    Das Buch hat nicht mehr Handlung als im Klappentext steht, was noch fehlt: sie heirateten und lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Wenn ich mir den Klappentext jetzt anschaue, frage ich mich schon, was mich dazu bewogen hat, dieses Buch zu lesen? Die vier Beteiligten Eliza, Agatha, Hamilton und Zayne treffen bei einem Einbruch aufeinander, die Logik dieses Unterfangens ist mir allerdings nicht klar. Sie jagt den Verwalter, er dessen Freund. Die Verbindung der beiden wird am Ende erklärt, aber macht nicht wirklich viel her. Als Krimiautorin taugt Turano leider nicht. Es geht in diesem Buch nur um “ich will ihn/sie” – “ich will ihn/sie nicht” zwischen Eliza und Hamilton, alles um die beiden herum ist für Turano nicht der Rede wert. Seine beiden Kinder, 3 und 5 Jahre alt, reden wie Teenager und was am Ende mit Agatha und Zayne ist, was überhaupt mit den beiden ist, weiss ich auch nicht. Der ehemalige Verwalter erscheint kaum in der Geschichte dafür taucht ihr totgeglaubter Bruder plötzlich mit einer Tochter auf, die nicht wirklich seine Tochter ist und mehr weiss ich leider auch nicht, denn Turano hält es nicht für wichtig, näher darauf einzugehen wie wo was passiert ist. Auch der ehemalige Verlobte erscheint, aber was sie mit seinem Auftritt bezweckt hat, ist mir auch schleierhaft. Wollte sie witzig sein, falls ja, ist das gründlich in die Hose, es war nur lächerlich. Ich hätte mir mehr Einblick in das New York von 1880 gewünscht, mehr über die Lebensweise dieser Zeit, mehr zu den anderen Charakteren. Darauf geht sie gar nicht weiter ein. Es ist ein seeeeeehr kitschiger Roman, in dem sich aber auch alles einfach zusammenfügt so unrealistisch es auch ist. Ich bin sehr schnell vorwärtsgekommen, denn das Hirn muss man bei dieser Lekture definitiv nicht einschalten, so gesehen habe ich nicht viel Zeit darauf ver(sch)wendet.

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  • Humorvoller christlicher Roman

    Die falsche Gouvernante

    mabuerele

    21. April 2014 um 20:35

    Wir schreiben das Jahr 1880. In New York arbeitet Eliza Sumner als Gouvernante für die Kinder Grace und Lily der Familie Watson. Die Familie weiß nicht, dass sich Eliza inkognito in der Stadt aufhält. Deshalb verstehen sie auch nicht, warum Eliza nicht an der Abendgesellschaft teilnehmen möchte. Doch als Angestellte bleibt ihr nichts anderes übrig. Agatha, die älteste Tochter der Familie, hat sich wegen eines Hautausschlages entschuldigt. Auf der Gesellschaft lernt Eliza die Brüder Beckett kennen. Die Autorin hat ihre Protagonisten gut charakterisiert. Eliza ist eine selbstbewusste und humorvolle junge Frau. Ein schwerer Schicksalsschlag hat sie nach New York geführt. Hier hofft sie den Mann überführen zu können, der das Vermögen ihres Vaters veruntreut hat. Auch Hamilton Beckett wird von seiner Vergangenheit geprägt. Doch die unkonventionelle Art Elizas beeindruckt ihn. Außerdem scheinen sie einen gemeinsamen Feind zu haben. Auch Agatha setzt sich gern über Konventionen hinweg.  Sie möchte als Journalistin arbeiten, hat die Verkupplungsversuche ihrer Mutter satt und bietet Eliza ihre Hilfe an.    Das Buch ist eine gelungene Kombination aus Kriminalgeschichte und historischen Liebesroman, wobei die spannenden Teile den größeren Raum einnehmen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten entwickelt sich recht behutsam im Laufe der Handlung. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die vielschichtigen Beziehungen zwischen den Protagonisten und der humorvolle Schreibstil bei. Vor allem die Gespräche haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Doch auch die Emotionen kommen sehr gut rüber. Hamiltons Kinder geben durch ihre unnachahmliche Art der Geschichte noch ein besonderes Flair. Warum, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden. Während Agatha ihren Glauben ernst nimmt, hat Eliza damit gebrochen. Doch nach und nach versteht sie das Eingreifen Gottes auf ihr Leben. Diese Entwicklung vollzieht sich langsam und ist deshalb gut nachvollziehbar. Es wirkt an keiner stelle aufgesetzt, sondern ist eine logische Folge der Geschehnisse. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich nicht nur ausgezeichnet unterhalten, sondern auch einiges an historischem Wissen vermittelt. Das Cover passt in die Zeit, das offen, freundliche Gesicht der jungen Dame zur Handlung..

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  • lesenswerte Liebesgeschichte

    Die falsche Gouvernante

    Esther_Chaja

    26. February 2014 um 21:32

    Der erste Satz: Miss Eliza Sumner blätterte eine Seite des Buches um, aus dem sie laut vorlas. Darum geht's: Eliza ist aus England nach Amerika gereist,um den Mann,der sie um ihr Vermögen gebracht hat zu stellen. Obwohl Mitglied des englischen Adels nimmt sie eine Stelle als Gouvernante an, da sie mittellos und völlig auf sich allein gestellt ist. Doch obwohl Sie den Betrüger schnell ausfindig macht, hat sie eine ganze Reihe von Schwierigkeiten zu überwinden bevor Sie ihr Ziel erreicht. Und dann ist da auch noch Hamilton... Ja, dies ist durchaus eine "klassische" Liebesgeschichte. Wer dieses Genre nicht mag, sollte um dieses Buch einen Bogen machen. Alle anderen dürfen sich auf eine schön geschriebene, flüssig zu lesende Geschichte freuen, die einige durchaus überraschende Wendungen bereit hält. Dabei schafft es die Autorin trotzdem, im Rahmen des Glaubwürdigen zu bleiben. Ein Höhepunkt ist für mich die Figur der Agatha. Die erwachsene Tochter von Elizas Dienstherrn ist ohne Dünkel und bringt frischen Wind in die Geschichte. Sowohl mit ihrem – für die damalige Zeit- unkonventionellen Wesen als auch mit ihrem Glauben, der mit seiner Natürlichkeit und Alltagstauglichkeit auch auf die anderen Protagonisten ansteckend wirkt. Nicht zuletzt ist das Buch auch durch sein schön gestaltetes Cover und die hochwertige Ausführung eine Zierde in jedem Bücherschrank und rundet so das gelungene Erstlingswerk von Jen Turano ab.

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  • Vertrauen

    Die falsche Gouvernante

    Dreamworx

    31. January 2014 um 13:38

    1880 verdingt sich die englische Lady Eliza Sumner ihren Unterhalt als Gouvernante bei der Familie Watson in New York. Sie wurde von dem Verwalter ihres Vaters um ihr Vermögen betrogen und ist diesem nach dem Tod ihres Vaters nachgereist, um diesen Herrn zu stellen und ihr Geld zurückzuerhalten. Bei einem Dinner der Familie Watson lernt sie beiden Brüder Hamilton und Zayne Beckett kennen. Zwischen Hamilton und ihr prickelt es sofort. Durch einen Zufall treffen sie sich wieder, als Eliza mit der Watson-Tochter Agatha in das Haus des verhassten Verwalters einbricht, um nach ihren gestohlenen Habseligkeiten zu suchen. Zayne und Hamilton haben mit dem Herrn ein eigenes Hühnchen zu rupfen und treffen bei ihrem Einbruch auf Eliza und Agatha. Das Vierergespann schmiedet fortan gemeinsame Pläne, um ihre Vorhaben zum Erfolg zu führen. Dabei kommen sich Eliza und Hamilton immer näher. Wird es ihnen gelingen, den Dieb zu stellen und werden Eliza und Hamilton eine gemeinsame Zukunft haben? Jen Turanos Roman „Die falsche Gouvernante“ besticht durch einen wunderbaren und humorigen Schreibstil. Die Dialoge sind spritzig und zaubern dem Leser ein ums andere Mal ein Lächeln ins Gesicht. Die Seiten fliegen nur so dahin, ist das Buch doch ein wirklicher Pageturner. Auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz, baut sie sich doch langsam aber stetig auf, um in ein großes Finale zum Ende zu führen. Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet, so dass man sie sich vor dem inneren Auge gut vorstellen kann. Eliza ist stur, dabei warmherzig, humorvoll und aufrichtig. Man ist sofort von ihr eingenommen und verfolgt ihren Kampf gegen den Dieb mit ebensolcher Leidenschaft. Eliza hat durch die Erlebnisse in England ihren Glauben an Gott ein wenig schleifen lassen, macht sie Gott doch den Vorwurf, sie im Stich gelassen zu haben. Hamilton ist ein gebranntes Kind durch seine verstorbene Ehefrau, aber auch ein Mann von Größe, Humor und Wärme. Mit ihm an der Seite erlebt Eliza so manche Überraschung. Und bei all dem Trubel findet Eliza dank ihrer Freunde auch wieder zu Gott und ihr Vertrauen auf ihn. „Die falsche Gouvernante“ ist ein sehr schöner historischer Roman in einer Zeit des Aufbruchs. Alle Liebhaber von christlichen Romanen und traumhaften Liebesgeschichten werden dieses Buch lieben. Absolut empfehlenswert für herrliche Lesestunden.

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  • Ein Buch zum Lachen, Schmunzeln und Entspannen

    Die falsche Gouvernante

    Smilla507

    30. January 2014 um 10:30

    New York, 1880: Lady Eliza Sumner hat sich als Gouvernante getarnt in die Familie Watson eingeschmuggelt. Sie möchte undercover nach ihrem gestohlenen Erbe suchen. Bei einem Dinner, das die Watsons geben, trifft Eliza auf die beiden Beckett Brüder Hamilton und Zayne. Hamilton ist seit 2 Jahren Witwer, reich und gutaussehend, aber nicht gewillt jemals wieder zu heiraten. Er durchschaut Elizas Tarnung schnell und die Wege der Beiden kreuzen sich bei einem Einbruch schon sehr bald wieder. Dank Elizas Tollpatschigkeit muss Hamilton ihr auch immer wieder aus der Misere helfen. Doch das hält sie nicht davon ab, weiterhin nach ihrem Erbe und dem Dieb ihres Geldes zu suchen, was sie mehr als einmal in Gefahr bringt. Am Ende – so viel kann ich verraten – findet sie so einiges, unter anderem das Vertrauen in Gott. Jen Turano ist in Amerika für humorvolle Geschichten mit skurrilen Charakteren und interessanten Verwicklungen bekannt. „Die falsche Gouvernante“ ist das erste einer Reihe von Büchern und das erste, das es in deutscher Übersetzung gibt. So war ich nach den ersten Kapiteln auch sehr angetan von der tollpatschigen Eliza, den humorvollen Szenen und Dialogen. Besonders zwischen der Watson-Tochter Agatha und Eliza ergeben sich einige spritzige Gespräche. In der Mitte des Buches nahmen dann für meinen Geschmack die Dialoge zu sehr Überhand. Zu viel Gerede, zu wenig Handlung. Aber dran bleiben lohnte sich, denn gegen Ende des Buches wurde es noch mal ziemlich rasant.  Die Charaktere gefielen mir alle ausnehmend gut und wurden mir entweder sehr sympathisch – oder auch unsympathisch. An dieser Stelle möchte ich Hamiltons Kinder Ben und Piper besonders erwähnen. Ihr kindliches Verhalten war sehr authentisch und realistisch beschrieben, was ebenfalls für ein paar Schmunzler bei mir sorgte. (Nicht jeder Autor kann das Verhalten von Kindern authentisch beschreiben.)  Die christlichen Bezüge bleiben zu Beginn stark im Hintergrund. Eliza kann aus negativen Erfahrungen heraus dem Glauben an Gott nichts mehr abgewinnen. Agatha ist es, die sie wieder auf Gott stößt und deutlich macht, dass er trotz allem einen Plan für sie hat. Am Ende macht Eliza dann eine ähnliche Erfahrung wie Samuel in der Bibel, als dieser von Gott gerufen wurde. Eine sehr schöne Stelle, über die ich nicht mehr ins Detail gehen möchte, und die für mich bisher einzigartig ist in einem christlichen Roman. Dennoch hätte ich gerne ein bisschen mehr Glauben im Buch gehabt.  Alles in allem ist „Die falsche Gouvernante“ ein gelungenes Debüt und ein Muss für Deeanne Gist Leser. Ein Buch zum Abschalten, Lachen, Schmunzeln und Entspannen. 4,5 Sterne für unterhaltsame Lesestunden und eine liebenswerte Protagonistin.

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  • Die falsche Gouvernante

    Die falsche Gouvernante

    Nik75

    27. January 2014 um 21:11

    Heute stelle ich euch den historischen Roman „Die falsche Gouvernante“ von Jen Turano vor. In dem Roman geht es um Eliza. Sie ist eine englische Aristokratentochter. Vor kurzem ist ihr Vater gestorben und durch einen Betrug hat sie ihr ganzes Vermögen verloren. Um sich ihr Geld zurückzuholen reist sie nach New York und arbeitet dort als Gouvernante. Sie versucht dort den Betrüger zu stellen. Unerwartet bekommt sie Hilfe von Mr. Hamilton Beckett. Auch er wurde von jemandem betrogen und ist Elizas Dieb auf der Spur. Die beiden fühlen sich von Anfang an zueinander hingezogen. Kann sich zwischen den beiden noch etwas entwickeln? Meine Meinung: Dieser Roman ist einfach nur wunderbar geschrieben. Die Autorin Jen Turano hat einen wunderbaren flüssigen, humorvollen, spannenden, gottgläubigen und romantischen Schreibstil. Es ist ein Buch in dem alle diese Aspekte vereint wurden. Ich konnte schon nach der ersten Seite das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn die Geschichte um Eliza hat mich gefesselt. Eliza ist eine starke, mutige Frau, die sich aufmacht ihr Vermögen wieder zurückzubekommen. Sie kämpft mit allen Mitteln dafür, dass der Betrüger hinter Gitter kommt. Nebenbei passt sie auf die Kinder der Familie Watson und später auf die Kinder von Hamilton Beckett auf. Sie liebt die Kinder und kommt sehr gut mit ihnen zurecht. Wenn es um die Kinder geht wird sie wie eine Löwin. Ich mochte Eliza sehr gerne, denn sie ist keine von den hochnäsigen Adeligen, von denen man des öfteren liest. Nein sie ist wirklich liebenswert. Auch Hamilton Beckett mochte ich sehr gerne. Er unterstützt Eliza bei der Suche nach dem Betrüger wo er nur kann und verliebt sich in sie. Er stellt sich zwar bei seinen Liebeserklärungen wie der letzte Mensch an, aber das macht ihn sehr sympathisch. Auch Eliza muss das irgendwann erkennen. Mir hat der Schreibstil des Buches wahnsinnig gut gefallen. Ich musste beim Lesen sehr viel lachen, denn die Szenen waren wirklich sehr humorvoll geschrieben. Ich konnte mit den Protagonisten mitfiebern und ich habe mich beim Lesen gefühlt als wäre ich mitten drinnen in Elizas Leben. Man hat sich als Familienmitglied gefühlt. Sehr schön fand ich auch, dass Eliza, die ihren Glauben an Gott schon fast verloren hatte zum Schluss des Buches auf ihn vertraut und hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Ich finde es immer schön wenn Gott wie hier eine Rolle spielt. Ich bin zwar nicht sehr gläubig, aber trotzdem erinnert es mich daran, dass ich vielleicht selber auch wieder mal auf Gott vertrauen sollte, der das Leben in die richtigen Bahnen lenkt. Am liebsten würde ich noch viel mehr über Eliza, Hamilton und die Kinder erfahren. Ich war echt traurig, dass das Buch so schnell wieder ausgelesen war. Ich hoffe, dass es von der Autorin bald weitere Bücher gibt. Von mir bekommt dieser Roman 5 Sterne.

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  • Ein herrlich humorvoller Debutroman!

    Die falsche Gouvernante

    heaven4u

    21. January 2014 um 22:09

    New York, 1880: Lady Eliza Sumner arbeitet bei Familie Watson als Gouvernante, obwohl sie in der Londoner Gesellschaft eine angesehene Dame war. Als jedoch der Verwalter ihres Vaters samt dessen Geld verschwindet, vernichtende Gerüchte in die Welt setzt, so dass ihr Verlobter sie auch noch verlässt, und dann auch noch ihr Vater stirbt, ist sie gezwungen das Land zu verlassen um sich ihr Geld und ihr Ansehen zurückzuholen. Durch einige unglückliche Verkettungen jedoch verliert sie ihre Stellung als Gouvernante und ist auf den Witwer Hamilton Beckett angewiesen, der an diesen Umständen nicht ganz unschuldig ist und zufällig gerade auf der Suche nach einem Kindermädchen für seine zwei Kinder ist. Doch Eliza benimmt sich nicht immer so vornehm wie es ihre Herkunft vermuten lassen würde und verstrickt sich immer wieder in gefährliche Situationen als sie eine Spur entdeckt die sie zu dem ehemaligen Verwalter ihres Vaters bringt, der sich als Lord Southmoor ausgibt. Wird Eliza ihr Vermögen wiederfinden und so den Namen ihres Vaters wieder reinwaschen können? Und wie soll sie mit dem gutaussehenden Hamilton Becket umgehen der sie immer mehr fasziniert? Schlägt man dieses Buch auf, versinkt man sofort in diese wunderbare locker leichte humorvolle Geschichte. Immer wieder musste ich herzhaft lachen wenn Eliza sich unabsichtlich daneben benimmt oder einfach ihren Kopf durchsetzen will. In der Mitte gibt es ein paare Längen, aber dann geht es rasant weiter. Mir hat sehr gut gefallen, dass es immer wieder Wendungen gibt mit denen man nicht rechnet und der Roman so nicht vorhersehbar ist. Nur eine Sache hat mich ein wenig gestört, die nicht so recht passte. Die Sprache ist wunderschön, aber es ist vermutlich der Übersetzung geschuldet, dass sich viele Charaktere duzen wo das wahrscheinlich zu dieser Zeit nicht üblich war. Das störte den Lesefluss immer mal ein bisschen. Der christliche Aspekt ist sehr verhalten und nur hin und wieder eingestreut, das passt hier aber sehr gut, denn damals wurde Glaube einfach anders gelebt. Dennoch ist es eine Geschichte, die überrascht und für Liebhaber historischer Romane einige entspannte Lesestunden bietet.

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  • Sehr humorvoller historischer Liebesroman

    Die falsche Gouvernante

    Arwen10

    19. January 2014 um 18:17

    New York, 1880, Lady Eliza Sumner ist auf der Suche nach ihrem Vermögen, mit dem sich der Verwalter ihres Vaters von England nach Amerika  abgesetzt hat. Elizas Vater ist verstorben und der Bruder tot. Da sie über keine Mittel mehr verfügt, ist Eliza gezwungen, ihren Lebensunterhalt als Gouvernante zu verdienen. Ihre erste Stelle verliert sie durch diverse Verwicklungen und landet schließlich bei dem gutausehenden Witwer Hamilton Beckett, der gerade für seine zwei kleinen Kinder ein Kindermädchen sucht. Lady Eliza findet indessen eine Spur ihres Vermögens und es kommt zum spannenden Finale. Dieser Roman ist wirklich von der ersten bis zur letzten Zeile unterhaltsam und humorvoll. Der Schreibstil ist ausgezeichnet und vermag das Niveau im ganzen Roman zu halten. Die Geschichte hat alles, was sie braucht, um gut zu sein: Abenteuer, Liebe, Verwicklungen, Intrigen, Humor, Spannung und ist dazu so romantisch, dass man gerne in den Seiten versinkt. Eliza ist eine starke Persönlichkeit und es macht Spass von ihren nächtlichen Einbruchversuchen und ihren Kabeleien mit Hamilton Beckett zu lesen. Auch weitere Nebenfiguren im Roman, wie z.B. Hamiltons Bruder und seine Mutter , sowie seine zwei Kinder sind ausgezeichnet getroffen. Der Roman ist in einem christlichen Verlag erschienen, allerdings ist der christliche Aspekt so gering, dass er gar nicht auffällt. Mir hat das Buch zur Unterhaltung ausgezeichnet gefallen und ich bin gespannt, ob weitere Bücher der Autorin erscheinen werden. Fazit: Ein tolles Buch für alle die historische Liebesromane mögen.

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