Jen White

 4.3 Sterne bei 35 Bewertungen
Jen White

Lebenslauf von Jen White

Jen White wurde in Kalifornien geboren als älteste von fünf Geschwistern. Sie studierte Englisch auf Lehramt und absolvierte ebenso das Vermont College of Fine Arts und schloss mit einem Master mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendliteratur ab. Schon in jungen Jahren wollte White Autorin und Lehrerin werden, da das Lesen zu ihren frühesten glücklichen Erinnerungen gehört. "Als wir fast mutig waren" ist ihr Debütroman und basiert auf einer Kindheitserfahrung Whites, als sie, eine jüngere Schwester und ein Cousin ausversehen an einer Tankstelle zurück gelassen wurden. Heute lebt White mit ihrem Ehemann und fünf Kindern in San Clemente in Kalifornien.

Alle Bücher von Jen White

Jen WhiteAls wir fast mutig waren
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Als wir fast mutig waren
Als wir fast mutig waren
 (35)
Erschienen am 28.07.2017

Neue Rezensionen zu Jen White

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Natalie23s avatar

Rezension zu "Als wir fast mutig waren" von Jen White

Mir hat leider etwas gefehlt
Natalie23vor 2 Monaten

Inhaltsangabe: 

Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.


Cover: Ich selbst gebe dem Buch wegen des Covers zwei Sterne, da ich es wirklich attraktiv finde. Es hat mich neugierig auf mehr gemacht und hat mich schließlich dazu gebracht das Buch aus dem Regal zu ziehen :).


Geschichte: Ich muss gestehen; es liegt an dem Plot der mich dazu gebracht hat den Roman nicht so toll zu finden wie ich es mir eigentlich erwünscht hätte.

Ich mag die Idee an sich und finde es toll das so viele ernste Thematiken angesprochen werden und auch die Umsetzung war nicht von schlechten Eltern, aber mir hat dennoch etwas gefehlt. Ich fande das Buch trotz der Tragik nicht sonderlich spannend, der Plot hat sich gezogen, ohne das ich mich irgendwie durchkauen musste, aber weiterlesen war nun auch kein Muss. Es war einfach etwas das man mal zwischendurch aus Langeweile ließt, während man sich denkt "Ach, so geht es also weiter, interessant!" , aber man ist erst in den letzten Kapiteln so richtig schockiert und fiebert mit. Also so die letzten fünfzig Seiten lang.

Charaktere:

Ich werde nun darauf verzichten zu jedem Charakter meinen Senf dazuzugeben und begnüge mich damit das ich sage das ich alle sehr interessant fand, zumindest die meisten.

Liberty war mir von Anfang an sympathisch, da ich mich als große Schwester mit ihr identifizieren kann und auch Billi ist ein gelungener Charakter, auch wenn ich finde das sie etwas zu kindlich dargestellt wurde, denn ich kenne niemanden in ihrem Alter der noch Tobsuchtsanfälle erleidet, auch wenn sie natürlich ein kleines, ängstliches Mädchen ist. Doch es kam mir einfach so vor als hätte sie die Autorin mit Absicht so 'Kleinkinderhaft' gestaltet, damit man ihre Ausbrüche nicht nervig findet und das es da dann noch die große Schwester Liberty gibt, die natürlich alles richtigmacht.

Die Mutter war mir aus diversen Gründen sogar noch unsympathischer als der Vater, da sie meiner Meinung nach viel zu viel auf ihre älteste Tochter geladen hat. Sie war arbeiten; Liberty musste sich um ihre Schwester kümmern. Sie musste alleine für die Schule lernen, brav sein und vermutlich noch die Wohnung sauberhalten und so ein Verhalten toleriere ich nicht, trotz der Tatsache das sie sich im Krankenhaus die Füße in den Bauch gestanden hat um sie zu ernähren, da sie Liberty somit die Möglichkeit genommen hat ein normales Kind zu sein. Ich weiß was die Autorin damit bezwecken wollte: das sie  erläutern wollte das es hart ist eine alleinerziehende Mutter zu sein, das die meisten Eltern sehr wenig Zeit für ihre Kinder haben, da sie zu viel arbeiten und ich rechne es White hoch an das sie so etwas anspricht, doch das heißt nicht das ich die Mutter deswegen mögen muss.

Dem Vater stehe ich überraschenderweise ziemlich neutral entgegen, was natürlich nicht heißt das sein Handeln etwas gutes an sich hat, oder etwas das man entschuldigen kann, denn er hätte sich definitiv Hilfe holen sollen, doch ich kann schon etwas mehr Verständnis für ihn aufbringen. Auch wenn wir wenn er wirklich existieren würden keine Freunde sein würden und ich würde ihm weder meine Haustiere, geschweige denn meine Kinder anvertrauen, aber er hat bis zu einem gewissen Grad mein Mitgefühl. 

Und "Tattooman" war mein Liebling, da ich die Idee von dem volltattowierten Typen der so aussieht als würde er jeden vermöbeln, ist aber sanft wie ein Kätzchen richtig, richtig süß finde. :D Ich mochte die Moral das man niemals nach dem Äußeren gehen sollte. 

Fazit: Am Ende musste ich doch wirklich etwas weinen und es hat mich gefreut das Liberty eine Entwicklung durchgemacht hat; aber so wirklich spannend war die Geschichte dennoch nicht. 

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LieLus avatar

Rezension zu "Als wir fast mutig waren" von Jen White

Als wir fast mutig waren (Jen White)
LieLuvor 8 Monaten

Als wir fast mutig waren (Jen White)

Erschienen

28. Juli 2017
Seitenzahl: 320
Verlag: Carlsen Verlag
Gebunden: 14,99 €
ISBN: 978-3551556806

Die Autorin

Jen White wuchs in Kalifornien als Älteste von fünf Geschwistern auf. Sie wollte schon immer Schriftsteller werden. Zu ihrem Debütroman hat sie ein Erlebnis aus ihrer eigenen Kindheit inspiriert, als sie – aus Versehen – an einer Tankstelle vergessen wurde. Die Autorin lebt aktuell mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in San Clemente, Kalifornien. @Als wir fast mutig waren

Als wir fast mutig waren

Liberty ist zwölf Jahre alt und hat ein riesiges Problem. Sie wurde zusammen mit ihrer kleinen Schwester Billie von ihrem Vater, den sie gerade erst kennengelernt hat, an einer Tankstelle zurückgelassen. Mitten in der Wüste Arizonas. Um sich herum nichts als Hitze, Wüste und unglaubliche Weiten. Zunächst glauben beide, dass ihr Vater nur Eiscreme holt und bald zurückkommen wird. Doch schnell müssen sie feststellen, dass dem nicht so sein wird. Es wird für beide immer heißer und sie haben Durst. Vor allem Billie, die jüngere der beiden, scheint die Problematik nicht zu verstehen und die Verantwortung liegt bei Liberty selbst. Das einzige, was ihr nun noch weiterhilft, ist ihr Notizbuch, in welches sie seid Jahren alles schreibt, was sie umtreibt. Sie macht sich einen genauen Plan, um ihre Schwester zu retten. Sie vertraut ihrem Instinkt, hört auf ihr Herz und sie ist unglaublich mutig.

Fazit

Ein Buch, welches mich bereits durch sein wunderschönes Cover angesprochen hat. Zu sehen sind zwei hübsche Mädchen in unterschiedlichem Alter und einem schön gestalteten Buchtitel „Als wir fast mutig waren“. Durch das Cover hat der Leser die ganze Zeit ein Bild von Liberty und Billie vor Augen, die beiden Protagonisten, um die es in dem Roman von Jen White geht. Nachdem ihre Mutter gestorben war, hatten Liberty und Billie nur noch eine gute Freundin der Mutter, bei der sie bleiben konnten. Doch urplötzlich taucht ihr verschollener Vater auf und will sich um sie kümmern. Er nimmt sie mit auf einen Roadtrip mit seinem Camper, um Fotoaufnahmen von wilden Tieren zu machen. Klingt für die beiden Mädchen sehr gut und sie beschließen mit ihrem Vater mitzufahren. Doch schnell stellen sie fest, dass ihr Vater extrem schnell aus der Fassung zu bringen ist… und nach einem Streit lässt er die beiden einfach an einer Tankstelle, mitten in der Wüste zurück.

Der Schreib- und Erzählstil des Buches ist sehr angenehm und der Leser steigt mitten im Geschehen ein. Die Überschriften der einzelnen Kapitel beschränkt sich auf Überlebensstrategien, die sich Liberty bereitlegt, um ihrer Schwester und sich aus ihrer schwierigen Situation zu befreien. Vor allem für ihre kleine Schwester muss sie stark sein und zwingt sich so, nicht zu verzweifeln. Mit allen Möglichkeiten, die sich ihr bieten, versucht sie das beste aus ihrer Situation zu machen und tut ihr bestes. Durch Billie schafft sie es, die beiden von der Tankstelle fortzubringen und sich auf den Weg Richtung Heimat zu machen. Leider hat sie keine Ahnung, wo sie sind und in welcher Richtung sich ihr zuhause befindet. Doch Liberty will es schaffen,

Eine wirklich ansprechende Thematik über die Stärke zweier Mädchen, die sich zusammen durchschlagen müssen und nur noch sich selbst haben. Gerade der Charakter der beiden und das junge Alter kommt im Roman sehr oft zum Ausdruck, sodass der Leser die Dramatik, die hinter den beiden Mädchen steckt, hautnah erkennen kann. Liberty erweist sich als unglaublich verantwortungsbewusst und stark. Für ihre Schwester schluckt sie ihre eigene Traurigkeit und Verzweiflung herunter und macht ihr immer wieder Mut. Ein tolles Buch über die Liebe und tiefe Verbundenheit zwischen Geschwistern und einer dramatischen Familientragödie.

https://immer-mit-buch.blogspot.de/2018/02/rezension-als-wir-fast-mutig-waren-ein.html

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Als wir fast mutig waren" von Jen White

Als wir fast mutig waren
Kleine8310vor 9 Monaten

"Als wir fast mutig" waren ist ein Buch der Autorin Jen White. Auf dieses Buch bin ich aufgrund des Covers schon vor einer ganzen Weile aufmerksam geworden und als mich auch noch der Klappentext überzeugt hat, war klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. 

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Liberty. Liberty ist zwölf Jahre alt, als ihr Vater sie und ihre kleine Schwester Billie, nach einem Streit an einer Tankstelle aussetzt. Aber nicht nur diese Tatsache ansich ist ein Problem, sondern auch, dass dies mitten in der Wüste von Arizona passiert und die Hitze mörderisch ist. Getrieben von dem Wunsch nach Hause zu gelangen, machen sich Liberty und Billie auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise, die mehr als einmal viel Mut von ihnen verlangt ...

Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr gut gelungen. Der Schreibstil von Jen White ist einfach gehalten und problemlos zu lesen, was vorallem daran liegt, dass sie die zwölfjährige Liberty als Ich - Erzählerin gewählt hat. Ich fand die ausgewählte Perspektive sehr gut und konnte mich gut in Liberty's Lage und ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Die Erzählform sorgte, meiner Meinung nach, auch dafür, dass die Emotionen beinahe ungefiltert bei mir als Leserin angekommen sind, was ich einfach toll fand. 

 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir richtig gut gefallen und ich habe Liberty und Billie sehr gerne auf ihrer Reise begleitet. Die Suche nach dem Weg nach Hause, wirkte auf mich auch wie eine Anlehnung an Liberty's Entwicklung, die sie zwangsläufig durchmacht und schneller erwachsen werden muss, als es ein Kind in ihrem Alter sollte. 

 

Jen White lässt ihre Charaktere eine schöne Entwicklung durchlaufen und auch die Themen, die sie anschneidet, wie zum Beispiel Vertrauen und Hilfe von anderen annehmen, fand ich, besonders für ein Jugenbuch, sehr schön gewählt. Diese Geschichte hat mich bewegt und berührt und ich finde sie einfach sehr schön von den Inhalten und auch von der Art, wie sie von der Autorin umgesetzt wurde. Ich kann nicht mal richtig benennen, was mir für die volle Punktzahl bei der Bewertung fehlt, vielleicht ist es einfach ein besonderes Extra, was diese Geschichte noch mehr hervorgehoben hätte.

 

Positiv: 

* leicht zu lesender, jugendgerechter Schreibstil

* gut gewählte Erzählperspektive

* tolle Themeninhalte

* gute Ausarbeitung der Charaktere

 

Negativ: 

* Nichts

 

"Als wir fast mutig waren" ist eine emotionale und berührende Entwicklungsgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat und die ich gerne weiterempfehle!

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