Jen White Als wir fast mutig waren

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Inhaltsangabe zu „Als wir fast mutig waren“ von Jen White

Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.

Ein wirklich berührendes Buch, über zwei mutige Schwestern die zusammenhalten.

— -Coco-

Ein kleines kostbares Buch über Verlust, unermüdlichen kraftspendenden Zusammenhalt und übergroßen Mut.

— Nightingale78

Eine Story, die sich ins Gedächnis prägt und der zusammen halt der Schwestern, ins Herz geht.

— Kathaaxd

Eine Geschichte, die das Herz errreicht! Berührend und echt !

— Rees

Emotional und sehr berührend. Ein Juwel von einem Jugendbuch.

— buechersindfreunde

Zutiefst berührend und einfach nur schön. Dieses Buch trifft einen mitten ins Herz und regt sehr zum Nachdenken an. Unbedingt lesen!

— CorniHolmes

Berührende Geschichte

— sonnenbuch

Eine schöne Geschichte über zwei mutiger Schwestern.

— JennyChris

Großartig, berührend, mutig

— raven1711

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  • Manchmal ist es ganz schön schwer mutig zu sein

    Als wir fast mutig waren

    dieDoreen

    08. October 2017 um 20:48

    Mein Herz schmerzt jetzt noch. Ich kann gar nicht beschreiben wie tief mich diese Buch berührt hat. Wir können selbst keine Kinder bekommen und wahrscheinlich habe ich deshalb auch so emotional auf diese Geschichte reagiert, welche so echt und real wirkt. Unfassbar wie kann man nur seine Kinder an der Tankstelle aussetzen und sie wie Müll dort zurück lassen, nur weil sie einem lästig geworden sind. Dabei sind Liberty und Billie zwei wundervolle Mädchen, die so unheimlich mutig, herzlich und liebenswert sind.  Die Geschichte wird sehr eindringlich aus der Sicht von Liberty erzählt ohne dabei kindisch zu wirken. Und doch behält sich der Erzählstil etwas unschuldiges und kindhaftes. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben aber Liberty hatte so eine wundervolle Art mich abzuholen und mein Herz zu berühren. In jeder Zeile schwingt die Sorge um ihre kleine Schwester und die Verzweiflung über die Tat des Vaters mit. Liberty beschönigt nichts und ich konnte jede ihrer Handlungen nachvollziehen und warum es manchmal ganz schön schwer ist mutig zu sein. Mein Fazit "Als wir fast mutig waren" hat mich tief berührt. Die Geschichte steckt voller kleiner Helden und voller Emotionen. Bewegend, bezaubernd und mit einem Hauch kindischer Unschuld wächst Liberty über sich selbst hinaus und katapultiert sich damit in mein Leserherz.

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  • Als wir fast mutig waren - Jen White

    Als wir fast mutig waren

    -Coco-

    30. September 2017 um 13:49

    Klappentext: Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause. Meinung: Die Geschichte von Liberty und Billie, die an einer Tankstelle mitten in der Wüste abgesetzt wurden, war sehr berührend. Man hofft einfach, dass sie blad nachhause kommen, ihnen nichts passiert und alles gut wird. „Als wir fast mutig waren“, wird aus der Sicht von Liberty geschildert, sodas man wirklich miterleben konnte, wie viel ihr ihre Schwester bedeutet und dass sie sie um jeden Preis schützen will. Sie ist verantwortungsbewusst und versucht sich immer einen guten Plan zu überlegen, wie sie beide wieder nachhause kommen.  Außerdem erfährt man immer Stück für Stück, was mit ihrer Mutter passiert ist, wie es dazu kam, dass die Zwei mit ihrem Vater in einem Camper herumfahren und so weiter. Jedes Kapitel beginnt mit einem Überlebenstipp, der zu dem jeweiligen Kapitle passt, was ich echt kreativ finde, weil es einmal was anderes ist.  Der Schreibstil ist leicht verständlich und sehr angenehm und schnell zu lesen. Die Charakter Billie und Liberty sind mir sofort ans Herz gewachsen. Fazit: Das Buch über die beiden Schwestern und was sie bei ihrem Trip erleben, war einfach nur einzigartig und sehr berührend. Während man liest, fliegen die Seiten nur so dahin. Man will einfach wissen wie die Geschichte ausgeht und wem sie noch aller so begegnen.  Eine Leseempfehlung vom mir!

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  • Anrührend und wunderbar; ein Buch zweier nicht nur fast mutigen Mädchen!

    Als wir fast mutig waren

    Nightingale78

    31. August 2017 um 12:22

    Meine Meinung Das Debüt ALS WIR FAST MUTIG WAREN, aus dem Hause Carlsen Verlag, ist im Kinderbuch ab dem Mittelstufenalter angesiedelt. Inspiriert wurde die Autorin Jen White durch einen Vorfall in ihrer eigenen Kindheit. Während eines Familienausflugs wurden sie und ihre Schwester auf dem Rastplatz einer Tankstelle aus Versehen vergessen, und harten dort sechs Stunden aus.  Die Umstände im Erstlingswerk von Jen White stehen in keinem weiteren Zusammenhang mit diesem persönlichen Vorfall. Dennoch werden in der Geschichte nicht unrealistische Themen aufgegriffen. Durch die Perspektive der Protagonistin Liberty, ist man als Leser direkt Gast im aufgeweckten Kopf der 12-jährigen. Entsprechend jung ist die Sprache und kindliche Tonfarbe, was aber sehr glaubwürdig von der Autorin umgesetzt worden ist. Auf Liberty und Billie zu treffen, empfand ich vom ersten Moment an, als sehr anrührend und emotional. Die beiden Mädchen sitzen zu Beginn des Buches im kalifornischen Nirgendwo auf einer Tankstelle fest und warten vergeblich auf ihren Vater, den sie erst wenige Wochen kennen. Er verließ die Familie, als Liberty und Billie noch sehr klein waren. Nach dem tragischen, plötzlichen Tod ihrer geliebten Mutter ist ausgerechnet er der einzige Vormund, den die Mädchen noch haben. Voller Hoffnung auf ein neues Zuhause verbringen sie den Sommer miteinander, um sich kennenzulernen und machen dabei mit einem alten Camper einen Roadtrip. Doch nach einem Streit sind die Geschwister plötzlich ohne Aufsicht. Liberty hat es sich schon früh, d.h. noch vor dem Tod der alleinerziehenden Mutter, zur Aufgabe gemacht, auf ihre vier Jahre jüngere Schwester Billie Acht zu geben. Sie wirkt in manchen Situationen reifer, als andere Kinder in ihrem Alter. Sie interessiert sich brennend für Tiere und hält deren Verhaltensmuster in einem Notizbuch fest, was ich unheimlich süß fand. In brenzligen Phasen zieht Liberty Vergleiche, wie gewisse Tierarten wohl agieren würden. Diese Leidenschaft sah ich aber auch als Strohhalm Libertys um ruhig zu bleiben, damit sie ihrer kleine Schwester keine Angst macht. Billie verlässt sich wiederum auf ihre kluge Schwester Liberty. Die Verbindung der Beiden ist definitiv die Stärke dieses kleinen Buches. Trotz der Tragik, bleiben humorvolle Momente nicht aus, was sicher der Sichtweise der kleinen mutigen Mädchen zu verdanken ist. Es sind zwei so süße Figuren, mit denen man einfach nur bangen muss. Der familiäre Hintergrund bzw. was mit der Mutter geschah und wieso die Mädchen ihren Vater bis zu diesem Sommer nicht wirklich kannten, ging mir sehr nahe. Es werden diverse Themen aufgegriffen, die sich im Handlungsverlauf langsam entfalten. Jen Whites Stimme ist frisch, glaubwürdig und trifft an genau den richtigen [niederdrückenden] Stellen den angemessenen Ton. Fazit Jen White beschreibt in ihrem Debüt ein sehr warmherziges, aber vor allem banges Abenteuer zweier nicht nur fast mutigen Mädchen. Die Geschwister Liberty und Billie trafen mich mitten ins Herz. Ein kleines kostbares Buch über Verlust, unermüdlichen kraftspendenden Zusammenhalt und übergroßen Mut. Sowohl wunderbar und berührend, als auch beklemmend und Hoffnung geben

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  • Mut und Gefühle

    Als wir fast mutig waren

    Kathaaxd

    28. August 2017 um 18:40

    Auch diese Geschichte war sehr schön. Es wahr rührend und es macht neugierig. Ich habe dieses Buch in einem Durchzug gelesen und war wirklich gerührt und erstaunt. Vorallem bewundere ich den Mut der Protagonistin Liberty. Mit 12 Jahren, so eine Reise anzutreten, hätte ich mir nicht getraut und dann noch mit der kleinen Schwester an der Seite. Natürlich hatte es einen Grund, weshalb Liberty diese Reise auf sich nahm. An so manchen Stellen musste ich doch nur mit dem Kopf schütteln und war einfach nur wütend, wie man einem Kind so etwas antun kann. Liberty, die erst 12 Jahre ist, würde alles für ihre kleine Schwester Billie tun. Deshalb war sie mir so symphatisch und sie war auch eine liebevolle Person. Sie besaß ein kleine Notizbuch, das sie als Tagebuch benutzte, in der sie hauptsächlich nur Fakten aufschrieb. Auch die Reise hielt sie in ihrem Notizbuch fest. Liberty hat meinen größten Respekt. Ich wäre auf der Stelle geblieben, wo man mich ausgesetzt hätte und hätte geweint. Da kommen wir auch schon zu dem Punkt aussetzen. Der Vater, manno man, hätte ich ihm gerne eine geknallt und die Meinung gegeigt. Zwei Kinder einfach auszusetzen und einfach zu verschwinden ist unverantwortlich und unter allerster Würde. Als ich das gelesen hatte, war ich so voller Wut und hätte auch am liebsten um die zwei Mädchen geweint. Ich will mir nicht vorstellen, was hätte alles passieren können, zwei Kinder so alleine und auf sich gestellt. Billie war eine süße kleine. Sie ist erst 8 Jahre alt und liebte es, wen Liberty ihr was aus ihrem Notizbuch vorlas. Sie vertraut voll und ganz ihrer großen Schwester und hält an ihr fest. Auch wen sie manchmal doch sturrköpfig war und trotzig. Liberty hatte manchmal zu kämpfen mit ihrer kleinen Schwester. Doch sie blieb ruhig und hielt auch in schweren Situationen an ihr Notizbuch fest. Ich fand sie Stark und sie wollte auch keine schwäche zeigen vor ihrer kleinen Schwester. Aber manchmal war sie auch überfordert, was sie sich nicht anmerken ließ. Für ihr alter war sie schon sehr reif.  Der Schriebstil berührt einen und ist auch leicht zu lesen. Man kann sich gut in Liberty hineinversetzen, da es die ganze Zeit aus ihrer Sicht geschrieben ist. Ich musste einfach mitfiebern und hoffen, das den zwei nichts passiert. Wen ich könnte, wäre ich manchmal selbst zu ihnen gegangen und hätte ihnen geholfen, nach Hause zu kommen. Es gibt aber auch, in dieser Story, sehr gute Ratschläge die einen prägen. Was ich aber dennoch am schlimmsten finde, das eben der Vater sie einfach ausgesetzt hat. Sowas prägt sich ein Kind ein und dadurch hat man einfach keine schöne Kindheit. Manchmal bekommt man sogar einen Einblick in die Vergangenheit, wo deren Mutter noch lebte und sie zusammen ein glückliches Leben führte, mit Mum und Dad. Ich musste einfach meine Emotionen freien Lauf lassen und mitfiebern. Es ist wirklich ein sehr tolles Buch und die Story hat sich in mein Gedächnis geprägt.

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  • Sei mutig , wenn du kannst....

    Als wir fast mutig waren

    Rees

    20. August 2017 um 10:39

    Endlich mal wieder ein Cover, dass so richtig gut zur Geschichte passt und mich sehr angesprochen hat. Denn es ist ganz klar, ...der erste Eindruck zählt eben doch! Auch Titel und Inhaltsangabe haben mich sofort neugierig gemacht und darum wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und ich hab es nicht bereut. Die zwölfjährige Liberty und ihre achtjährige Schwester Billie werden von ihrem Vater, nach einem heftigen Streit, an einer Tankstelle ausgesetzt. Mitten in der Wüste von Arizona. Ohne Nahrung, ohne Geld und ohne Hoffnung. Man kann und will sich so etwas gar nicht vorstellen, weil es einfach unmenschlich und unverzeihlich ist. Doch Liberty ist tapfer und mutig und sie musste schon früh erwachsen werden und sie liebt ihre kleine Schwester über alles. So macht sie sich immer wieder einen Plan zurecht , wie sie überleben können und  was sie bedenken muss. Das alles schreibt sie in ihr kleines Notizbuch, indem auch eine wichtige Botschaft ihrer verstorbenen Mutter steht.  " Ich habe dich lieb, Liberty. Vertrau auf deinen scharfen Verstand, vor allem aber vertrau auf dein Herz. Beides zusammen bringt das Beste in dir hervor" Doch in einer Welt von Erwachsenen, bei denen man nicht weiss, ob man ihnen trauen kann, ist es schwer Entscheidungen zu treffen. So verdrängt sie ihre Verzweiflung und Angst,...denn eins weiss Liberty genau, sie und Billie müssen zusammen bleiben, egal was kommt. Eine schöne Geschichte, abenteuerlich, traurig, berührend und echt! Für Erwachsenen und Kinder ab 12 Jahren.

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  • Ein emotionsgelandenes und sehr berührendes Buch! Klare Leseempfehlung!!!

    Als wir fast mutig waren

    Samy86

    19. August 2017 um 18:57

    Inhalt:Liberty und ihre kleine Schwester sind komplett in der Wüste von Arizona auf sich allein gestellt, denn nach einem heftigen Streit mit ihrem Vater, lies er die Beiden allein an einer Tankstelle Mitten im Nirgendwo zurück. Doch wo sollen sie hin und an wen können sie sich wenden? Zu Hause wartet niemand, zumindest Niemand an den sie sich auf die Schnelle wenden können, denn ihre Mutter ist erst kürzlich verstorben und die einzige Bezugsperson ist ein Fremder…Das Einzige was Liberty Mut gibt durchzuhalten ist ihre kleine Schwester Billie, die sie in dieser misslichen Situation mehr brauch den je und ihr Notizbuch!Meine Meinung:Der Klapptext hatte allein schon mit seinem ersten Satz meine Aufmerksamkeit erweckt! „Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona.“ @Auszug Klapptext Carlsen VerlagUnd ich muss gestehen, NEIN, ich kann mir es nicht vorstellen und will es mir eigentlich nicht vorstellen. Dennoch wollte ich erfahren, ob Liberty gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Billie den Weg aus der glühenden roten Hölle geschafft haben.Das Buch hat nicht nur mein Herz zutiefst berührt, sondern auch in gewissen Maßen mich total zerrüttet durch die Seiten huschen lassen. Immer wieder kam mir der Gedanke, wie herzlos ein Mensch und in diesem Falle der eigene Vater sein kann, und seine zwei kleinen hilflosen Mädchen einfach an einer Tankstelle aussetzen zu können. Gibt es sowas wirklich? Leider kann ich mir gut vorstellen, dass solche Szenarien wirklich vorkommen und dies ist wirklich sehr traurig.Jen White hat die Geschichte der beiden Mädchen absolut authentisch, berührend, schier herzzerreißend und fesselnd herübergebracht. Ich konnte nicht anders als mitzufiebern, zu bangen und zu hoffen. Liberty ist mit ihren 12 Jahren richtig taff und wirkt sehr frühreif, aber dazu bleibt zu sagen, dass sie diesen „Tick“ von ihrer Mutter schon früh eingebleut bekommen hat. Sie ist die Ältere, die Stärkere und in einer Notsituation ist sie diejenige, die dafür sorgen muss, dass ihnen nichts passiert. Ihre Mutter hat gewiss nie damit gerechnet, dass solch eine Notsituation je eintreffen wird und ich finde, dass es Liberty in dieser Situation hilft zurecht zu kommen. Dennoch wirkt sie gerade auf Grund dessen sehr erwachsen, fast zu erwachsen für ihr Alter, denn sie sollte solch eine Bürde gar nicht erst tragen müssen.Billie ist so liebenswert und hinter ihrer sehr kindlichen und unsicheren Art verbirgt sich doch eine kleine aufgeweckte und taffe Persönlichkeit.Ich hab mich auf Anhieb in die Beiden verliebt und hätte sie ohne zu zögern aufgenommen bzw. Unter meinen persönlichen Schutz gestellt!Der Schreibstil der Autorin sehr sehr feinfühlig und leichtfüßig. Trotz der schweren Thematik, die sie in diesem Buch verarbeitet, hat sie etwas fesselndes, flüssiges und angenehmes mit im Gepäck, was das voranschreiten sehr flüssig werden lässt.Und wenn ich gerade auf die Thematik zu sprechen komme, ich finde, dass Jen White ein sehr wichtiges Thema in ihrem Buch verarbeitet, mit dem viele Kinder und Jugendliche täglich konfrontiert werden, ihr Leben trotzdem meistern und mit dem was dieses ihnen bietet zurechtkommen müssen. Es ist sehr wichtig, dass sie gerade bei dieser Thematik die Realität und auch Dramatik nicht verschleiert und beschönigt, sondern mit knallharten Fakten arbeitet, die dieses Buch und seine Thematik geradezu lesenswert machen!Fazit:Dieses Buch hat mich auf vielerlei Ebenen abgeholt hat! Es beinhaltet ein so wichtige Thematik, die von Autorin Jen White mit allen Facetten des Lebens, auf dramatische, bewegende und sehr gefühlvolle Weise beschrieben wurde, dass man nicht anders kann als es zu lesen, zu fühlen und sich darüber am Ende den Kopf zerbrechen kann. Eine glasklare und absolute Leseempfehlung!!!!

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  • Als wir fast mutig waren

    Als wir fast mutig waren

    Junimaedchen

    18. August 2017 um 19:21

    Inhalt Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.   Meine Gedanken zum Buch  Zu Beginn möchte ich mich gern beim Carlsenverlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich sehr gefreut, das Buch lesen zu dürfen! Bereits auf den ersten Seiten hat es mir der Schreibstil von Jen White sehr angetan. Sie schreibt sehr jugendlich und passend zur Protagonistin, die ja erst 12 Jahre alt ist. Ich hatte keinerlei Verständnisprobleme und bin gut durch die Geschichte gekommen. Die geschichte ist aus der Sicht von Liberty geschrieben, das hat mir gut gefallen, denn so fühlte ich mich ihr sehr nah und konnte mich gut in sie einfühlen. Dennoch hatte ich hier und da meine Probleme ihren Gedanken zu folgen, denn auch wenn sie für ihr Alter schon sehr erwachsen ist, ist sie immernoch 5 Jahre jünger als ich und denkt teilweise ganz anders. Aber das ist normal, denke ich und als extrem störend habe ich es nicht empfunden! Seit dem Tod ihrer Mutter ist Liberty auf sich allein gestellt. und nicht nur das: Sie muss sich allein um ihre kleine Schwester kümmern. Das Mädchen musste so schnell erwachsen werden, ich hatte viel Mitleid mit ihr doch ebenso großen Respekt vor ihr! Liberyt schreibt ihre Gedanken täglich in ein kleines Notizbuch, das ihr als eine Art Tagebuch dient. Da sie später gern Wissenschaftlerin werden möchte, schreibt sie keine großen Fließtexte sondern nur Fakten, da sie diese besser ordnen kann. Ihre Schwester heißt Billie und ist erst 8 jahre alt. Sie lernt viel von Liberty, die sich sehr für Tiere interessiert und eine Menge über sie weiß. Das war echt Wahnsinn! Ich hatte immer das Gefühl, sie eignet sich diese Infos an, um sich ihrem Vater nahe zu fühlen, der ihr Hobby teilte. Beim Lesen spürte ich die Angst und den Mut der beiden, die Gefahr und was diese mit den Mädchen anstellte. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert, auch wenn das Buch nicht immer spannend war, ahbe ich die Geschichte ger gelesen! Für junge Leser wird diese Geschichte ein absolutes Leseerlebnis sein, was es für mich zwar auch war, aber mich dennoch nicht vollends überzeugen konnte. Das Buch ist sehr real geschrieben, dennoch hatte ich meine Probleme mich in die jungen Mädchen einzufühlen, deshalb denke ich, für eine Lesegruppe von 12-14 jährige ist das Buch bestens geeignet. Viele ältere Leser wird die Geschichte sicherlich auch begeistern, nur bei mir hat das nicht immer geklappt. Dennoch habe ich das Buch sehr gern gelesen.♥ Bewertung Ich vergebe 4/5 Sterne für "Als wir fast mutig waren".

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  • ein sehr berührender Roman

    Als wir fast mutig waren

    Manja82

    13. August 2017 um 13:23

    KurzbeschreibungStell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.(Quelle: Carlsen)Meine MeinungDer Jugendroman „Als wir fast mutig waren“ stammt von der Autorin Jen White. Es ist ihr Debüt, das mich sehr vom Cover her angesprochen hat. Hinzu kam dann der sehr interessant klingende Klappentext und so war schnell klar, ich muss dieses Buch lesen.Die Charaktere hier haben mir richtig gut gefallen. Sie alle wirkten sehr gut beschrieben, so dass man sie sich als Leser wirklich gut vorstellen kann.Die beiden Protagonisten hier sind Liberty und Billie. Sie sind 12 und 8 Jahre alt und Schwestern. Liberty kümmert sich sehr um ihre Schwester, sie geht ihr über alles, wenn es ihr gut geht dann geht es auch Liberty gut.Liberty selbst ist sehr aufgeweckt. Ihr wichtigstes Utensil ist ihr Notizbuch, wo sie alles aufschreibt was sie als hilfreich ansieht. Mir gefiel Liberty richtig gut, wobei sie mir schon fast einen Ticken zu erwachsen, zu reif dargestellt wurde. Wenn man aber bedenkt in welcher Situation sie hier mit ihrer Schwester ist, es ist schon verständlich das sie Billie gegenüber keine Schwäche zeigt.Billie mochte ich genauso gerne wie ihre Schwester. Für sie ist Liberty der Fels in der Brandung, ohne sie wäre sie verloren. Ab und an ist Billie ziemlich trotzig, sie macht es Liberty nicht immer unbedingt leicht. Ich empfand Liberty als altersgerecht beschrieben.Die beiden Schwestern zusammen sind ein tolles Team, die sehr gut zusammenpassen.Die anderen vorkommenden Charaktere haben mir ebenso gut gefallen. Sie alle sind wunderbar beschrieben, man kann sie sich vorstellen und von den Handlungen her ist alles nachvollziehbar.Einzig der Vater von Liberty und Billie ist absolut kein Sympathieträger. Ich habe ihn ganz ehrlich für sein Verhalten verflucht, auch wenn man im Handlungsverlauf ein paar Einblicke in seine Beweggründe bekommt.Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Ich bin durch das Geschehen geflogen, war vollkommen im Geschehen gefangen.Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Liberty. So kann man als Leser in ihre Gedanken und Gefühle blicken, kann verstehen was in ihr vorgeht.Die Handlung hat mich sehr berührt. Ich war komplett drin, wollte oder besser musste die gesamte Zeit über wissen was weiter passiert. Es gibt Gefahren, die Liberty und Billie überstehen müssen, nicht alles ist einfach für die beiden. Und nicht selten wäre ich schon gerne mal ins Geschehen hinein gehüpft, hätte die beiden Mädchen gerne vor allem beschützt, ihnen Geborgenheit gegeben.Es ist ein schwieriges Thema das die Autorin hier eingebracht hat. Dafür aber hat sie es richtig gut gemeistert, zeigt dem Leser so das nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Das hier die beiden Mädchen darunter zu leiden haben trifft den Leser mitten im Herz und man fiebert letztlich mit den Schwestern mit.Das Ende hat mich sehr versöhnlich gestimmt. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie rund. Das hier ist definitiv ein Buch das mir noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben wird, das auch nach dem Lesen noch zum nachdenken anregt.FazitZusammengefasst gesagt ist „Als wir fast mutig waren“ von Jen White ein Roman, der mich sehr berührt hat.Ganz wunderbar beschriebene Protagonisten, ein leicht und flüssig zu lesender Stil, der mich gefesselt hat, und eine Handlung, die den Leser mitfiebern lässt und auch zum Nachdenken anregt, haben mir begeistert und ganz wunder unterhalten.Wirklich zu empfehlen!

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  • Eine großartige Geschichte zweier Schwestern, die Emotionen kommen aber nicht immer beim Leser an.

    Als wir fast mutig waren

    Johannisbeerchen

    11. August 2017 um 19:11

    Eine Horrorvorstellung, nicht nur für die Geschwister Liberty und Billie, sondern auch für mich und daher konnte ich nicht anders und musste die Geschichte hinter diesem gut passenden Cover entdecken.Erst reden sie sich ein ihr Vater komme gleich wieder, er will nur ein Eis holen. Aber irgendwann müssen sie den Tatsachen ins Auge sehen, denn wo sollte ihr Vater mitten in der Wüste, weit und breit kein Lebenszeichen außer diese Tankstelle, ein Eis kaufen wollen ? Als dann noch ein dubioser Officer auftaucht, müssen Liberty und Billie handeln. Sie schleichen in ein Auto und damit beginnt ihr einsamer Roadtrip.Die Geschwister erleben eine Zeit voller Ängste, Hunger, Verzweiflung und vielen Fragen. Während Billie mit ihren 8 Jahren noch nicht gänzlich versteht, was genau hier vor sich geht, muss Liberty, die Ältere, die volle Verantwortung für sich und ihre Schwester übernehmen. Zu keiner Zeit jedoch macht sie ihrer Schwester Vorwürfe, sie gibt ihr Bestes um sich und Billie in Sicherheit zu wissen und die beste Freundin ihrer Mutter zu erreichen.So fasziniert ich von Libertys Stärke und Ehrgeiz bin, gleichzeitig gab es aber spannende Situationen, die mich nicht erobern konnten. Die Emotionen kamen nicht bei mir an. Ich beachtete Billie und Liberty als einen Begleiter von außen, ich war kein Mitglied ihrer kleinen Familie und genau das hätte ich sein müssen. Manch ausweglose Situation hätte mein Herz bis zum Hals schlagen lassen sollen, stattdessen lag ich unberührt da. Das kann aber auch am Genre liegen, denn, seien wir ehrlich, ich habe in keiner Sekunde daran gezweifelt, dass die Situation für die Schwestern gut ausgeht.Fazit: Eine großartige Geschichte zweier Schwestern, die Emotionen kommen aber nicht immer beim Leser an.

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  • Eine Geschichte über Mut, Stärke und Hoffnung. Zutiefst berührend und einfach nur schön

    Als wir fast mutig waren

    CorniHolmes

    07. August 2017 um 20:45

    Dieses Buch ist mir in der Buchhandlung aufgefallen. Als ich es auf einem Tisch mit Neuerscheinungen entdeckt hatte, hat das Cover meine Neugier sofort geweckt. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen! Also wurde kurzerhand ein Exemplar gekauft und zu Hause habe ich sogleich mit dem Lesen begonnen. Die zwölfjährige Liberty und ihre kleine Schwester werden nach einem Streit von ihrem Vater an einer Tankstelle zurückgelassen. Mitten in der Wüste von Arizona. Ohne Essen und Trinken. Es ist heiß und die beiden Kinder haben Durst. Ganz auf sich alleine gestellt versuchen die beiden Schwestern den Weg nach Hause zurückzufinden. Zum Glück hat Liberty ihr Notizbuch dabei, in dem sie ihre Gedanken zu ihrem weiteren Vorgehen notieren kann. Auch ist Liberty ein mutiges und sehr kluges Mädchen. Sie liebt ihre kleine Schwester Billie über alles und möchte unbedingt mit ihr zusammenbleiben. Da aber die Mutter der beiden Mädchen vor kurzem verstorben ist und der Vater die beiden einfach ausgesetzt hat, hat Liberty große Angst, dass sie von ihrer Schwester getrennt werden könnte. Daher versucht sie ganz alleine, sich und Billie aus der Wüste Arizonas zu führen. Ein Abenteuer erwartet die beiden Mädchen, welches nicht leicht ist und sehr großen Mut erfordert. Ich war ja schon von dem Cover hellauf begeistert gewesen, aber von der Geschichte in diesem zauberhaften Buch bin ich ja noch viel mehr angetan. Schon vom ersten Kapitel an war ich ganz gebannt und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Bereits der Anfang ist total fesselnd und zudem sehr schockierend. Wie kann ein Vater nur seine eigenen Kinder mitten in Arizona an einer Tankstelle zurücklassen? Dies ist mir ja unbegreiflich und ich habe sehr großes Mitleid mit den beiden Mädchen empfunden. Diese haben es gerade echt nicht leicht: erst ist ihre geliebte Mutter verstorben und dann erweist sich ihr Vater, den sie schon seit längerem nicht mehr gesehen hatten, als so lieblos, dass er sie einfach aussetzt.Wie sich Liberty dann durchkämpft und sich um ihre Schwester kümmert, sich sehr berührend und regt einem auch sehr zum Nachdenken an. Ich habe Liberty ja sehr für ihre Stärke und ihren Mut bewundert. Und auch für ihre Intelligenz. Wir erfahren ja alles aus der Sicht der 12-jährigen Liberty und man merkt sofort an der Erzählweise, dass dieses Mädchen sehr klug und für ihr Alter sehr erwachsen ist. Natürlich merkt man auch, dass hier ein junges Mädchen erzählt. Der Autorin ist es wirklich wunderbar gelungen, die Geschichte in einem kindlichen Schreibstil zu verfassen. Dennoch kam mir Liberty oft schon erschreckend reif für ihre 12 Jahre vor. Ihre Schwester Billie dagegen wirkte auf mich für ihre acht Jahre deutlich jünger. Sie hätte in der Wüste alleine nicht lange überlebt, aber mit ihrer großen Schwester an ihrer Seite braucht die Kleine keine Angst zu haben. Es hat mich wirklich zutiefst berührt, wie liebevoll sich Liberty um ihre kleine Schwester kümmert.Die Autorin beschreibt den abenteuerlichen Nachhauseweg der beiden Mädchen sehr bewegend und gefühlvoll. Das Buch liest sich wirklich klasse und obwohl es nur knapp über 300 Seiten hat, hatte ich ja den Eindruck, ein viel dickeres Buch gelesen zu haben, weil in diesem einfach sehr viel passiert. Ich würde die Geschichte noch nicht einmal als wirklich spannend bezeichnen. Dennoch ist man von ihr richtig gefesselt und möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Zumindest ging es mir so. Durch diese besondere Erzählweise kann man sich wunderbar in Liberty hineinfühlen und ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mir war Liberty ja sofort sehr sympathisch gewesen und auch die kleine Billie habe ich fest in mein Herz geschlossen. Als Leser verspürt man die ganze Zeit über den großen Wunsch, dass die beiden aus der Wüste hinausfinden und zu der besten Freundin ihrer Mutter kommen. Diese hat sich nach deren Tod um die Schwestern gekümmert. Hätte sie geahnt, was für ein Mensch der Vater von Liberty und Billie ist, hätte sie ihm die beiden bestimmt nicht so einfach überlassen. Auf ihrem beschwerlichen Weg zurück versucht Liberty immer wieder die Freundin der Mutter zu erreichen. Nur geht diese nie ans Telefon und es springt immer nur die Mailbox an. Ich habe ja die Verzweiflung von Liberty richtig geteilt, als diese es immer und immer wieder versucht hat und einfach keinen Erfolg hatte. Am Ende des Buches erfährt man dann auch, wieso der Vater der beiden so gehandelt hat. In gewisser Weise kann man es verstehen, aber wirklich gutheißen tut man es dennoch nicht. Ich war ja die ganze Zeit über sehr wütend auf den Vater und auch am Ende noch hat sich meine Wut nicht wirklich gelegt. So schockierend das Thema des Buches auch ist, ich hatte dennoch jede Menge Spaß beim Lesen. Ich habe in der letzten Zeit viele schöne Bücher gelesen und dieses hier zählt ganz klar zu meinen Lieblingen. Ich kann jedem nur raten: Lest dieses Buch! Es ist zwar für Jugendliche ab 12 Jahren, aber auch absolut lesenswert für Erwachsene. Jüngere Kinder werden hier vermutlich nicht so viel Spaß am Lesen haben, weil das Buch schon recht ernst ist und auch nicht wirklich witzig. Dafür aber ist „Als wir fast mutig waren“ sehr emotional und bewegend. Mich hat die Geschichte sehr nachdenklich gemacht und mich eine ganze Weile lang nicht mehr losgelassen. Ich bin sehr froh, dass ich dieses wundervolle Buch entdeckt und gelesen habe. Fazit: Ein wunderschönes und sehr bewegendes Buch, welches einen vom ersten Moment an fesselt und einen zutiefst berührt. Hier wird eine sehr emotionale und authentische Geschichte über zwei Schwestern erzählt, die für ihr Alter sehr tapfer und mutig sind und auf ihrem Weg zurück nach Hause niemals die Hoffnung verlieren. Das Buch ist zwar recht ernst, dennoch wird hier eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die den Leser in seinen Bann zieht und in eine nachdenkliche Stimmung versetzt. Dieses Buch sollte man gelesen haben. Ich bin hellauf begeistert von „Als wir fast mutig waren“ und gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen!

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  • Sehr berührend und zum Nachdenken :)

    Als wir fast mutig waren

    Fina

    07. August 2017 um 19:07

    Cover:Wer mich schon länger kennt, ahnt es bereits- das Cover war der Grund, weshalb ich mir dieses Buch überhaupt genauer angesehen habe. Wer kann denn bitte an diesen beiden süßen Mädels auf dem Cover vorbeigehen? Ich auf jeden Fall nicht. Der Titel war dies mal ebenfalls ausschlaggebend, weil ich ihn treffend, besonders und kraftvoll finde. Genau das, was diese Geschichte auch zu bieten hat. Eine sehr gelungene Aufmachung, die sicherlich viele Menschen aufgrund des wunderschönen Farbkonzepts und des süßen Fotos ansprechen wird. Darum geht's:Liberty ist gerade einmal 12 Jahre alt, als sie ihre geliebte Mutter verliert und ihr nur noch ihre kleine Schwester Billie bleibt, die mindestens genauso viel Einsamkeit verspürt, wie ihre große Schwester. Aus dem Nichts meldet sich plötzlich ihr Vater bei den beiden und möchte die beiden zu sich nehmen, doch so überraschend wie er gekommen ist, so plötzlich ist er auch wieder verschwunden. Als wäre das allein nicht schon Schock genug, stehen die beiden Schwestern in diesem Moment an einer Tankstelle. In der Wüste. Allein. Von nun an müssen die beiden Schwestern sehr mutig sein und begeben sich auf ein besonderes Abenteuer.Idee/ Umsetzung:Solche Bücher in der Art habe ich schon häufiger gelesen und ich tue es immer gerne wieder, weil diese Bücher zwar auch viel Leid mitbringen, aber auch so hoffnungsvoll, emotional und berührend geschrieben sind und einen immer mal wieder daran erinnern, wie gut man es doch hat.Dieses Buch hat eine sehr bedrückende Stimmung und das von Beginn an. Solche Themenbücher sind nie eine luftige Lektüre für zwischendurch, aber umso mehr hat mich die Atmosphäre der Geschichte in ihren Bann gezogen und ich war innerlich zum Teil richtig angespannt, weil ich mir vorstellte, was ich wohl als 12 Jährige mit meiner kleinen Schwester an der Hand gefühlt hätte. Ganz sicher wäre ich nicht so mutig gewesen wie Liberty und alleine für den Mut der beiden Schwestern habe ich sie von Anfang an bewundert.Womit wir auch schon bei den Charakteren wären. Liberty ist eine ganz bezaubernde Protagonistin. Die Tatsache, dass das Mädchen erst 12 ist, wurde sehr gut in die Erzählweise des Buches eingebaut. Dieses Mädchen hat ein so großes Herz, das schon unheimlich viel Leid ertragen musste und wie sie sich um ihre kleine Billie kümmert, hat mir zum Teil tatsächlich Tränen in die Augen getrieben. Besonders schön fand ich übrigens das Detail, dass unsere Große immer Notizen macht, wenn sie Angst hat, ihre Gefühle sortieren will und dem Chaos in ihrem Kopf den Kampf ansagt- als Planermädchen kann ich das absolut verstehen und diese Eigenschaft war ein wirklich schönes Extra.Auch die kleine Schwester in dieser Geschichte beweist eine Menge Mut und ich konnte die beiden am Ende der Geschichte nur schweren Herzens loslassen. Die anderen Charaktere in diesem Buch haben mir auch sehr gefallen, weil sie authentisch waren und ihren Platz in der Geschichte hatten. Einige mag man unfassbar gerne, andere hasst man und alleine diese starken Gefühle gegenüber den Figuren zeugen von sehr plastischen und facettenreichen Figuren.Auch, wenn das Buch einem sehr viel Stoff zum Nachdenken gibt und man das Buch meiner Meinung nach nicht einfach so weglesen kann, sondern erst einmal häppchenweise verdauen und verstehen muss, so gibt es vor allem zwischen den Zeilen und im Verlauf der Geschichte auch schöne, tröstende und besonders intensive Momente, die ich in meinem Leserleben immer sehr genieße und solche Momente tiefer Emotion und Berührung machen das Lesen als Hobby auch ein Stück weit aus. Deshalb lasst euch nicht abschrecken von einer traurigen Geschichte und bedrückender Stimmung, denn gerade solche Bücher können einem so viel geben und verändern mit dem Zuklappen des Buches auch immer ein kleines Stückchen den Leser.Fazit:Dieses Buch kann wirklich mitten ins Herz treffen, wenn man es zulässt. Eine sehr authentische und berührende Geschichte über zwei Schwestern, die für ihr Alter wirklich beeindruckend mutig und tapfer sind. Wer gerne bedrückende, aber ermutigende und besondere Geschichten liest, der wird mit diesem Buch spannende und emotionale Lesestunden verbringen können. Sicher nicht die neuste Idee, aber voll mit weisen Worten und viel Herz- von mir vier Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

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  • Sei mutig, wenn du kannst!

    Als wir fast mutig waren

    Pearsson

    04. August 2017 um 10:45

    Zitate:"Ich versuchte meine Angst zu verbergen und uns beide davon zu überzeugen, dass er wirklich wiederkommen würde." Seite 8"Ich wusste nicht, dass Mom schon immer ihre ewige Ruhe im Ozean finden wollte. Ich dachte, sie wollte immer bei uns bleiben." Seite 19"Dornen stachen in meine Beine und Steinchen steckten in meinen Handflächen, aber ich achtete nicht darauf. Wenn man überleben will, muss man Schmerzen aushalten." Seite 48Meinung:Ein unfassbares Szenario, und dennoch bestimmt schon einmal so geschehen…Die 12- und 8-jährigen Schwestern Liberty und Billie werden von ihrem Vater mitten im Nichts an einer Tankstelle ausgesetzt. Ohne Nahrung, Kleidung oder Wasser, sind sie nun auf ihrem langen Weg nach Hause, auf sich allein gestellt, …Normalerweise achte ich da ja nicht so sehr darauf, aber findet ihr nicht auch, dass das Cover des Buchs einfach nur toll ist? Ich kann nichts dafür, aber meine Neugierde war beim ersten Blick sofort geweckt.Und ehrlich gesagt, steht der Inhalt dem ersten äußeren Anschein in Nichts nach!Der Schreibstil ist passend zu Libertys Alter gewählt. Wir begleiten sie auf ihrer Reise mit ihrer Schwester, ihren Ängsten und Überlegungen. Sie ist ein wirklich ein toller Charakter, ihr Mut und ihre Entschlossenheit sind einfach schön zu lesen.Sie lebt in dem Moment, um ihren Heimweg zu finden und ihre Schwester zu retten und sie ÜBERlebt, indem sie immer wieder ihr Wissen über Tiere abruft und für sie wichtige Listen erstellt. Ihre Geschichte zu lesen, lässt einem einfach nur das Herz aufgehen. Denn mit ihren 12 Jahren ist sie schon so einiges gewohnt. Zum Beispiel die Verantwortung für Billie zu tragen. Ihre Mutter zog sie alleine auf, musste dadurch viel arbeiten und die Mädchen waren auf sich allein gestellt. Nun ist ihre Mutter tot und der Vater, den sie eigentlich beide nicht kennen, hätte sich um sie kümmern sollen. Tja, was daraus geworden ist, sieht man ja.Auch macht Liberty während ihrer Reise einen schönen Wandel durch, der dem Leser viel Freude bereitet. Denn aus Angst, von ihrer Schwester getrennt zu werden, vertraut sie niemandem, und versucht stark genug für sie beide zu sein. Aber irgendwann muss sie einsehen, dass es manchmal auch einfach heißt: „Sei mutig, wenn du kannst“. Aber Vertrauen zu haben und Hilfe anzunehmen ist manchmal gar nicht so einfach, wenn man Angst hat, alles zu verlieren.Sie muss erkennen, dass es die passenden Zeiten für alles im Leben gibt. Ob Mut, Angst, Trauer oder Hoffnung, jedes einzelne davon gehört zum Erwachsen werden dazu. Die Kunst ist nur zu erkennen, wann was seine Zeit hat ;)Ich hatte sehr viel Spaß mit Libertys und Billies bewegender Reise voller Hochs, Tiefs und Abenteuer! Eine Geschichte voller Emotionen, die mich sowohl traurig gemacht, als auch zum Schmunzeln gebracht haben. Manchmal ist Libertys kindliche Direktheit einfach nur zu süß!

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  • Als wir fast mutig waren - Jen White

    Als wir fast mutig waren

    JennyChris

    02. August 2017 um 09:06

    Was erwartet euch? Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.Über die Autorin Jen White wollte schon immer Schriftstellerin werden. Zu ihrem Debütroman hat sie ein Erlebnis aus ihrer Kindheit inspiriert, als sie – aus Versehen – an einer Tankstelle vergessen wurde. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und fünf Kindern in Kalifornien.Meine Meinung Das Cover passt wirklich toll zu den Charakteren und zu der Geschichte. Ich finde die Farben sehr harmonisch, also mir gefällt es wirklich sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, außerdem passt der Wortschatz sehr gut zu einer 12-Jährigen, denn das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Liberty geschrieben. Liberty ist 12 Jahre alt. Seitdem ihre Mutter gestorben ist, ist ihre kleine Schwester das Allerwichtigste für sie. Um Billie zu beschützen, würde sie alles tun. Liberty begleitet in ihrem Leben ein kleines Notizbuch, in das sie immer schreibt. Es ist wie eine Art Tagebuch nur in Fakten beschrieben, da Liberty später gerne Wissenschaftlerin werden möchte. Um sich ihrem abwesenden Vater nahe zu fühlen, hat sie viele Tiersendungen gesehen und weiß wirklich wahnsinnig viel über Tiere. Und zwar wirklich eine Menge! Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich gedacht, wow wie wenig ich doch eigentlich weiß. Billie ist die jüngere Schwester und sie ist 8 Jahre alt. Während Liberty oft sehr distanziert wirkt, ist Billie sehr emotional. Sie geht alles mit viel Leidenschaft an und bringt die beiden dadurch in die eine oder andere gefährliche Situation. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich war von der Geschichte und der Reise von Liberty und Billie sehr berührt. Gerade durch die Sicht der 12-jährigen Liberty konnte ich mich total in die beiden einfühlen. Die Angst, der Mut waren sehr gut zu spüren. Die Reise der beiden war beschwerlich und voller Abenteuer. Es war jetzt kein riesiger Spannungsbogen in der Geschichte, sondern die Spannung ist eher für die jüngere Generation gehalten. Die Geschichte war für mich so real dargestellt, dass ich mich immer wieder gefragt habe, ob irgendwo auf der Welt zwei Schwestern ein ähnliches Abenteuer erleben.Mein Fazit "Als wir fast mutig waren" ist eine wundervolle Geschichte für das jüngere Lesepublikum. Denn ich denke, dass Buch ist dort spannungsmäßig und auch emotional am besten angesiedelt. Natürlich wird es auch dem ein oder anderem "ältere" Leser gefallen, jedoch sollte man hier bedenken, dass es eher ruhig ist. Emotional holt es den Leser auf jeden Fall ab, da man sich sehr gut vorstellen kann, dass irgendwo auf der Welt zwei Schwester ein ähnliches Abenteuer erleben.

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  • Großartig, berührend, mutig

    Als wir fast mutig waren

    raven1711

    01. August 2017 um 13:56

    Rezension Jen White - Als wir fast mutig waren Klappentext:Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.Meinung:Der Verlust eines Elternteils ist hart, erst recht, wenn man selber erst 12 Jahre alt ist und die Verantwortung für seine kleine, 8-jährige Schwester übernehmen muss. Diesem Szenario sieht sich Liberty gegenüber, als ihre Mutter plötzlich verstirbt. Zwar nimmt ihr Vater die Mädchen zu sich, nur um diese entnervt und nach einem Streit an einer Tankstelle mitten in der Wüste auszusetzen. Nun ist guter Rat teuer. Doch Liberty lässt sich nicht unterkriegen und macht sich mit Billie auf den Weg zurück nach Hause. Allerdings ist der Weg nach San Diego weit und hält so manches Abenteuer für die Mädchen bereit.Als wir fast mutig waren besticht vor allem durch seine Erzählweise. Denn Liberty gibt in ihrer eigenen Sicht die Ereignisse wieder und jedes Kapitel wird dabei wie in einem Überlebenshandbuch eingeläutet. Schnell merkt man, dass Liberty ein sehr aufgewecktes, intelligentes Kind ist und sie ihre Überlebens- und Handlungsstrategien nach ihrem Wissen über die Tierwelt ausrichtet.Mir als Mutter hat die Geschichte oft das Herz gebrochen und es flog vor allem Liberty zu, die mit ihren jungen Jahren sich hier so tapfer und klug verhält. Sehr liebevoll zeichnet Jen White hier ihre Charaktere. Liberty ist aber nicht nur äußerst tapfer, sondern auch unheimlich klug und weitsichtig. Sie kümmert sich so rührend um ihre kleine Schwester, geht auf deren Macken und Eigenheiten ein und steckt dabei so unheimlich viel von ihren eigenen Bedürfnissen zurück. Man wünscht sich während dem Lesen so sehr, ihr die Verantwortung abnehmen zu können.Trotz seiner relativen Kürze ist die Geschichte sehr komplex aufgebaut, überfordert den jungen Leser aber nicht. Jen White zeigt sehr lebensnah die Probleme auf, die einem Menschen in so einer Situation drohen, findet immer die passenden Worte und so entwickelt sich Als wir fast mutig waren zu einem richtigen Kleinod, dass ich mit viel Wärme im Herzen beendet konnte. Fazit:Als wir fast mutig waren hat mich zu Herzen gerührt. Mit viel Einfühlungsvermögen, ein wenig Witz und ganz viel Mut erzählt Jen White eine sehr bewegende Geschichte über Geschwisterliebe und Verantwortung, über Mut und Entschlossenheit, die selten schöner und berührender erzählt wurde. Eine großartige Geschichte, nicht nur für Jugendliche!Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Spannend bis zum Ende

    Als wir fast mutig waren

    Ignatia

    01. August 2017 um 07:38

    Cover Das Cover zeigt zwei Mädchen, innig miteinander, vertrauensvoll. Die Große trägt die Kleine auf Ihrem Rücken, hilft ihr anscheinend, gibt ihr Sicherheit. Im Hintergrund ein Truck an einer Tankstelle, etwas verschwommen, es soll wohl erst mal kein Hauptaugenmerk darauf gelegt werden. Die Schwestern stehen hier definitiv im Vordergrund.Über Ihnen liegt der Schriftzug der nicht einheitlich gehalten wurde. Das Wort "Fast" hat wohl eine markante Bedeutung in dem Buch, denke das wird man zu einem späteren Zeitpunkt noch erfahren!Meine MeinungDie Kapitel gliedern sich in ansprechende Längen mit jeweils fast gleicher Überschrift: Überlebensstrategie #, darunter kurzer Satz oder einzelne Worte, die das Kapitel beinhaltet.Man ist von der ersten Seite an in der Geschichte drin, fühlt mit den Mädchen. Ich meine mal ganz im Ernst, wer setzt seine beiden Töchter, 12 und 8 Jahre denn alleine in der Mittagshitze an einer Tankstelle im Nirgendwo aus?????????Ich als Mutter bekomme direkt im ersten Kapitel Gänsehaut und Hass auf den Vater, ob das wohl so beabsichtigt ist??? Man kann doch seine Kinder nicht zurück lassen!!! Klar hat man manchmal Wut auf sie, aber das ist keine Lösung.Der Schreibstil ist sehr fesselnd, was wohl auch an der Brisanz des Thema liegt. Man kann es gar nicht weglegen, weil man um das Schicksal der beiden Mädchen bangt. Alleine, im Nirgendwo, keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Ich kann mir richtig bildlich vorstellen, wie sie dort auf dem Rinnstein hocken, verzweifelt auf den Vater warten und von den alten Säcken angestarrt werden. Oh darf man das so schreiben? Ja! Das sind meine Gedanken, mag das nicht schön reden.Die ältere der beiden versucht der Schwester ein Vorbild zu sein, gibt sich stark, mag die Gefühle nicht zeigen die sie hat. Das finde ich einen bemerkenswerten und auch sehr verantwortungsvollen Schritt den sie geht. Versucht ihrer kleinen Schwester die Angst zu nehmen, sie in Sicherheit zu wiegen.Die ganze Geschichte ist sehr berührend, bewegend und regt auch zum nachdenken an. Die Autorin hat hier ein Thema verarbeitet was man sich kaum vorstellen mag, aber in Wirklichkeit wohl so oder ähnlich durchaus passieren kann oder bestimmt auch vorkommt. Wir als Leser können das nicht nachvollziehen, aber wir wissen auch nicht was in den Personen vorgeht die einen solchen Schritt gehen. Denke sie brauchen einfach auch Hilfe und Unterstützung.In diesem Buch bekommt man später eine Erklärung warum vieles so gelaufen ist wie es denn gelaufen ist. Man versteht am Ende einiges was vorher sehr rätselhaft war. Ob man das aber dann gut heißen mag ist ein anderes Thema.Jedenfalls hat Jen White hier ein absolut klasse, sehr bewegendes Buch in Umaluf gebracht welches die Gemüter wohl anheizen wird.Sterne*****

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