Jenifer Girke Parallelwelten

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Inhaltsangabe zu „Parallelwelten“ von Jenifer Girke

Hübsch, klug, Einser-Abi, Studium in Rekordzeit mit Bestnoten, Praktikum beim ZDF in Afrika und Asien - der steile Weg auf ihrer Karriereleiter scheint vorgezeichnet zu sein. Und doch fragt sich Jenifer Girke, wer sie wirklich ist. Obwohl die 26-Jährige blendend aussieht, hungert sie, weil ihr alles zu viel wird. Diagnose Magersucht. Sie hofft, dass keiner ihre Schwäche aufdeckt. Denn der Erfolg, fürchtet sie, bliebe dann auf der Strecke.

Jenifer Girke beschreibt offen ihren Weg aus der Krise, der sie zwar noch nicht ans Ziel geführt hat, sie aber immer stärker werden lässt. Ihrer Angst setzt sie auch ihren Glauben ent gegen, der für sie eine Quelle von Kraft, Hoffnung und neuer Zuversicht ist.

Ein authentischer Bericht voller Hoffnung. Und eine entlarvende Zeitansage, die vielen aus der "Generation Y" aus der Seele spricht.

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  • Leserunde zu "Parallelwelten" von Jenifer Girke

    Parallelwelten

    Arwen10

    Und welche Rolle spielst du in deinem Leben ? Ich danke dem adeo Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung Jenifer Girke Parallelwelten Zum Inhalt: Leistungsdruck, Optimierungswahn. Der Erfolg, dem wir nachlaufen, hat seinen Preis. Lieber spielen wir eine Rolle, tragen Masken, als der Mensch zu werden, der wir wirklich sind. Diesen Druck spürt auch Jenifer Girke: Der steile Weg auf der Karriereleiter scheint für sie vorgezeichnet zu sein. Aber um die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, hungert sie - Diagnose Magersucht. Sie hofft, dass keiner ihre Schwäche aufdeckt, spielt die Rolle der Schönen, Begehrten und Erfolgreichen bis zur Perfektion. Nur wer sie wirklich ist, lässt sie niemanden erahnen ... Jenifer Girke beschreibt offen ihren Weg aus der Krise. Ein authentischer Bericht voller Hoffnung. Und eine entlarvende Zeitansage, die vielen aus der "Generation Y" aus der Seele spricht. Zur Leseprobe und Video zum Buch: https://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=835184 Infos zur Autorin: Von der Schule nach Südafrika, von Kapstadt ins Studium, vom Studium nach Singapur und Kenia zum ZDF, vom TV ins Berliner Startup-Leben, vom Marketing zur christlichen Hilfsorganisation. Jenifer Girke mag es bunt, abwechslungsreich und ihre Neugier kennt keine Grenzen. Heute lebt und arbeitet die 26-Jährige in Berlin und schreibt unter anderem für diverse Online-Magazine. Sie reist für verschiedene Hilfsorganisationen um die Welt und berichtet über deren Arbeit in den sozialen Netzwerken. Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 01. Mai 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT. ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun.

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  • Aus einem beschwerten Leben

    Parallelwelten

    Babscha

    24. May 2018 um 01:16

    "Sich auf die Suche nach dem eigenen Licht zu machen, ins Licht zu treten, erfordert sehr viel mehr Energie als heimlich im Verborgenen, im Schatten, in der Dunkelheit zu bleiben". "Mich völlig unabhängig von meinem Umfeld aufzustellen, war (und ist) die bisher größte Herausforderung". "Es ist also höchste Zeit, stehen zu bleiben und aus dem Kreis herauszutreten, das Trikot, die Masken, abzulegen und den einen Weg zu finden, der nur dir gehört, also auch nur von dir beschritten werden kann".   Jenifer Girke ist heute 26, Journalistin und lebt in Berlin. Zusammen mit zwei älteren Geschwistern wächst sie in einer Familie auf, in der der Vater mit unerbittlicher Strenge und weitgehend empathielos seine Kinder permanent unter Druck setzt und ihnen schulische wie sonstige Höchstleistungen abverlangt. Die Ehe der Eltern wird irgendwann geschieden und die Mutter bringt unter großen Entbehrungen sich und die Kinder durch. Die negativen Erlebnisse mit dem Vater hinterlassen bei Jenifer tiefe innere Spuren, die sich in ihrer weiteren Jugend zeigen, allen voran bis zum Exzess an sich selbst gestellte Perfektions- und Leistungsanforderungen, die sie in Schule, Sport und später auch im Beruf auslebt. Ihr Inneres gerät ins Ungleichgewicht , sie gleitet, gequält von kopfgesteuerten Kontroll- und sonstigen Zwängen ab in die Magersucht. Irgendwann folgt ein stationärer Klinikaufenthalt, allerdings ohne dauerhafte Verbesserungen.  In ihrem Buch arbeitet Jenifer ihre gesamte Lebensvergangenheit akribisch auf. Sie hinterfragt all ihr Tun und Lassen in allen Lebensbereichen und -situationen, wägt ab, sucht Erklärungen für ihr Problem und findet diese neben der schlimmen väterlichen Prägung im wesentlichen im Irrsinn der heutigen Leistungsgesellschaft mit all ihren Auswüchsen, die den, der ihr nicht gewachsen ist, rücksichtslos zermalmt. Und an dieser Stelle kommt der Leser ins Spiel. Die Autorin, die lt. eigenen Angaben ihr Leben heute weitgehend im Griff hat, jedoch immer noch mit dem temporären Gedankenchaos in ihrem Kopf kämpft und sich hier diverse persönliche Lebensstrategien angeeignet hat, beschwört eine allgemeine Abkehr vom zerstörerischen Hamsterrad aus Gier, Karriere, materiellem Streben und Schönheitswahn und eine ganz bewusste Hinwendung zu einem ausgewogenen, bewussten Leben, in dem im Sinne fernöstlicher Philosophie dann Körper und Geist sich im Einklang befinden sollen. Sie stellt dabei teils höchstpersönliche Strategien und Denkmuster vor, zu denen jeder Leser stehen mag, wie er will, z. B. konsequente Empathie im menschlichen Miteinander, Abwendung von Egozentrik, vor allem auch, eigenes Scheitern immer als Chance zu verstehen und dies gerade nicht mit aller Macht zu verhindern. Wie weit solch hehre Ziele im praktischen Leben wirklich umsetzbar sind, sei dahingestellt, als Idealvorstellungen sind sie natürlich absolut zu begrüßen. Und auch Jenifer plädiert ja vehement dafür, dass hier jeder seinen ureigenen Weg finden müsse. Wie sie final ausführt, hat ihr persönlich ihr wieder erstarkter Glaube bis heute massiv bei der Bewältigung ihrer Probleme geholfen.   Das Buch vermittelt insgesamt die sehr interessante Lebens- und Leidensgeschichte einer jungen Frau, die sich hier aus eigener Betroffenheit eines allgemein bekannten Problemkreises unserer Zeit annimmt, es jedoch schafft, das Ganze dann sehr persönlich und intensiv zu untermauern und abzuhandeln. Die Sprache des Buches und seine Aufbereitung ist ziemlich professionell, das ist sofort zu merken, scheut aber wiederholt auch nicht vor einem gewissen Slang zurück, den man dann passend oder unpassend finden kann. Es ist ja offensichtlich, dass die Autorin ihr Anliegen hier möglichst plakativ verkaufen will. Überzeugend ist die Intensität ihrer Schilderungen und die völlige Offenheit in ihrer Berichterstattung. Für mich selbst habe ich insbesondere aus den letzten Kapiteln die Aufforderung der Autorin an alle Leser mitgenommen, generell zu sich selbst zu stehen, einfach alles zuzulassen, was man ist und was einen selbst ausmacht, sich nicht selbst zu verbiegen bzw. verbiegen zu lassen und nicht immer Rücksicht auf Meinungen und Ansichten Anderer zu nehmen. So weit, so gut..... Einzig die teils leicht ausufernden und sich manchmal zu sehr in Einzel- und Feinheiten verlierenden Ausführungen haben zumindest meinen Lesegenuss ab und zu leicht strapaziert. Ansonsten aber ein gelungenes, lesenswertes und sehr persönliches Buch. 

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  • "It`s simple but not easy!"

    Parallelwelten

    JDaizy

    26. March 2018 um 16:34

    "Was mache ich nur, wenn sie sich nicht beruhigen lässt? 3.15 Uhr. Mit tiefen Stirnfalten nicke ich von Sorgen geplagt ein. Das Licht an. Mein Smartphone noch in der Hand. /.../ Ein ganz normaler Samstag eben. Zumindest für mich. Die ihre Müdigkeit zwar sieht, die müden Augen, die schwachen Glieder, die manchmal zu erschöpft sind, um vor dem Schlafengehen noch die Zähne zu putzen, sich aber trotzdem keine Pause gönnt. Wäre ich jemand anderes, würde ich mir gut zureden, zu entspannen, ein paar Gänge runterzuschalten, mir eine Auszeit zu nehmen. Entschleunigung. Kraft tanken. Einfach mal die Augen zu. Aber bei mir laufen die Dinge anders. Ich bin eben ich. Ich muss funktionieren."Die junge Jenifer Girke ist ein aufstrebendes, begehrtes Elitemädchen. Ihr Karriereweg scheint vorgezeichnet. Jung, sexy, erfolgreich. Unermüdlich stürzt sie sich in ihre Arbeit als Journalistin und strotzt dem alltäglichen Wahnsinn, dem Dauerstress und ihrem anhaltenden Schlafmangel.Doch wie lange wird sie in einer (Arbeits-)Welt, die mehr Schein als Sein ist und Höchstleistungen ohne Limit erwartet, bestehen können? Wird sie ihren Traum und ihre Visionen, sich für Menschen einzusetzen, die eine Stimme brauchen, aufgeben, um dafür am Fließband lieber Themen zu recherchieren und zu veröffentlichen, die genügend Klicks und Likes bringen? Und welche Rolle spielt sie in ihrem Leben? Welche Rolle spielen wir? "Leistungsdruck, Optimierungswahn. Der Erfolg, dem wir nachlaufen, hat seinen Preis." Das merkt auch die Autorin. Gefangen in einer Parallelwelt - wie so viele von uns, die oft am Abgrund auf einem ziemlichen schmalen Grat zwischen Familie und Job jonglieren müssen. Die zwar erfolgreich sind und viel Geld verdienen, aber keine Zeit haben es auszugeben und abends totmüde und unglücklich ins Bett fallen. Was ist der Sinn des Lebens? Warum tun wir uns das an? Und wie kann man es schaffen, seine Rolle in diesem Spiel zu erkennen, zu akzeptieren und (vielleicht sogar) etwas zu ändern? Die Autorin eröffnet dem Leser mit ihrem autobiographischen Buch "Parallelwelten" - in 19 Kapiteln auf 253 Seiten - einen Blick hinter die Kulissen. Man erfährt viel über sie und ihre Familie, wie sie zu dem geworden ist, was sie heute ist und darüber, wie sie ihren Weg gegangen ist und immer noch geht. Dabei bleibt sie offen und authentisch - nicht alles geht steil bergan - es gibt Sackgassen, Umwege und auch (nicht immer ganz freiwillige) Pausen. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, (manchmal sehr) direkt und auch der schwarze Humor kommt nicht zu kurz. Das Buch wurde in seiner Erstauflage im März 2018 als Taschenbuch mit nach innen geklappten Umschlägen (Klappenbroschur) im ADEO-Verlag veröffentlicht. Auf dem Cover ist das Konterfei der Autorin - ihr Portrait vor einem dunklen Hintergrund. Da das Buch autobiographisch ist, finde ich das eine sehr schöne Idee. Vor allem, weil die Autorin so auch offen Stellung bezieht und zu ihrer Geschichte steht. Das ist nicht immer selbstverständlich. Gerade wenn man in der Öffentlichkeit steht. Was mir besonders gut an diesem Buch gefällt, ist, dass es so ist wie es ist. Für mich erscheint die Geschichte nicht geschönt oder konstruiert, wie das bei autobiographischen Hintergründen gern der Fall ist. Es gibt sehr traurige, berührende Momente, aber auch wunderschöne und lustige Erinnerungen. Manchmal musste ich beim Lesen kurz innehalten und habe überlegt, ob die Autorin, gerade bei ihrem Vater, manchmal etwas zu rücksichtsvoll in ihren Aussagen ist. Aber am Ende spürt man ihre aufrichtige Vergebung und ihr Vertrauen auf Gott und in sich. Das hat mich sehr beeindruckt. Es gibt auch Dinge, die ich gern für mich mitnehmen möchte: achtsamer zu sein, besser auf mich aufzupassen, mit den drei Ws zu schauen was mir gut tut. Eine gelungene Zusammenfassung ist dafür auch das letzte Kapitel im Buch: Zehn Regeln für Maskenträger. Fazit: "It`s simple but not easy!" Es geht nicht (nur) um das Ziel, sondern um den Weg. Das Leben ist keine Einbahnstraße, bei der man zwischen "Richtig" und "Falsch" entscheiden muss. Ein offener, authentischer Lebensbericht, der Mut und Hoffnung macht sich (auch in schweren Zeiten) treu zu bleiben. Von mir bekommt das Buch verdiente 4,5 von 5 möglichen Sternen und meine Leseempfehlung! 

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