Jenk Saborowski Operation Blackmail

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Inhaltsangabe zu „Operation Blackmail“ von Jenk Saborowski

In Paris wird eine junge Bankangestellte auf offener Straße erschossen, in Bologna stirbt ein ranghoher Mitarbeiter desselben Instituts bei einem Anschlag. Per E-Mail fordern Erpresser 500 Millionen Euro, sonst werden weitere der 60.000 Mitarbeiter irgendwo in Europa sterben. Ein Fall für die geheime, grenzüberschreitend agierende Eliteeinheit ECSB. Agentin Solveigh Lang und ihr Team ermitteln, kompromisslos und mit modernsten Methoden. Als sie erkennt, wie skrupellos und gerissen ihr Gegner wirklich ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und mal was anderes!

— jasbr
jasbr

Ein actionreicher, spannender Pageturner der besonderen Art, der Lust auf mehr macht.

— trollchen
trollchen

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  • Spannend! Ein rasanter Thriller mit Schauplätzen in ganz Europa

    Operation Blackmail
    jasbr

    jasbr

    13. July 2015 um 11:56

    Dieser Thriller hat mich wirklich überzeugt: Die Eurobank wird erpresst und nach und nach werden Mitarbeiter in ganz Europa ermordet, um die Forderungen zu untermauern. Da es sich um einen grenzübergreifenden Fall handelt, wird die streng geheime Eliteeinheit ECSB hinzugezogen, die in ganz Europa Befugnisse zur Ermittlung hat. Die Hauptperson ist Agentin Solveigh Lang, eine Powerfrau wie sie im Buche steht. Einfach nur sympathisch! Das tolle an diesem Thriller ist, dass es sehr viele verschiedene Schauplätze gibt. Die Agentin reist auf der Jagd nach dem Killer und Erpresser durch halb Europa. Manchmal sind die plötzlichen Ortswechsel etwas verwirrend, allerdings steht über jedem Kapitel Tag, Uhrzeit und Ort, sodass man sich beim genauen Lesen auch sehr gut zurecht findet. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Dazu tragen auch die relativ kurzen Kapitel bei. Durch die häufigen Ortswechsel bleibt die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch kurzweilig. Das Buch war spannend bis zum Schluss, ein wirklich gelungener Auftakt!  Von Solveigh Lang möchte ich auf jeden Fall mehr lesen!

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  • Rasanter Plot - aber teilweise ein wenig unbeholfen

    Operation Blackmail
    Zen-Cola

    Zen-Cola

    11. October 2014 um 01:01

    In Paris wird eine junge Bankangestellte mitten auf der Straße erschossen - von einem Scharfschützen, der unerkannt entkommt. Dann geht bei der betroffenen Bank eine E-Mail ein: es werden 500.000.000 Millionen Euro gefordert, ansonsten werden weitere Angestellte überall in Europa sterben. Die im Geheimen agierende, grenzüberschreitende und paneuropäische Eliteeinheit ECSB wird auf den Fall angesetzt; mit allen Rechten und Mitteln ausgestattet. Deren Agentin Solveigh Lang übernimmt die Ermittlungen, die sie quer über den Kontinent führen. Ein europäischer Wirtschaftsthriller - nicht ganz mein übliches Interessengebiet; bekam das Buch als Geschenk, konnte mich aber recht schnell einfinden in die Geschichte, die letztendlich gelungen ist, aber doch noch die eine oder andere Schwäche aufweist. Wirklich gut gelungen ist das Tempo des Romans. »Operation Blackmail« steht in überaus knappen, meistens um die vierseitigen Kapiteln. Zwischen den einzelnen Kapiteln wechseln nicht nur die Figuren und Erzählperspektiven (geschrieben ist alles im Präteritum aus der dritten Person), sondern auch die Handlungsorte, sodass man sich mal in Paris, dann in Russland und nur eine Seite später in Italien oder Deutschland befindet. So kommt die Spannungskurve recht rasant daher und nimmt einen doch ausreichend mit. Der Schreibstil unterstützt den rasanten Plot. Schnörkel- und kunstlose Sätze, die sich flüssig lesen lassen, aber an keiner Stelle literarische Überraschungen oder Schätze in Form genialer Beschreibungen mit sich bringen. Eine funktionale Sprache also, die dem Buch sehr gut steht. Hin und wieder wirkte das Beschriebene aber doch ein wenig unfreiwillig komisch, was auch mein größter Kritikpunkt ist. Wenn spezielles Werkzeug oder verschiedene Geräte vorgestellt werden oder wenn erklärt wird, warum und überhaupt derjenige das nun macht - dann wirkte es zumindest auf mich häufig aufgesetzt und nicht besonders professionell. Schriftsteller sind keine Agenten, müssen sie auch nicht sein. Aber hier merkt man das dem Werk ganz ordentlich an. Nicht, weil das Beschriebene unlogisch wäre, sondern einfach an der Art, wie es in den Textfluss eingearbeitet wird (zwischendurch las es sich ein wenig, als seien die Infos aus Wikipedia abgeschrieben - zufällig wird Wikipedia dann auch in der Danksagung erwähnt). Wie gesagt, der Plot mit seinem Tempo gehört ganz eindeutig zu den Stärken des Buches. Aber vereinzelt bin ich doch über kleine Logiklöcher gestolpert. Nicht wirklich störend, nur eben auffallend. Ein weiteres kleines Manko sind die Handelnden. Solange sie ihrer Tätigkeit als Agent nachgehen, können sie - mit Ausnahme der bereits genannten Punkte - auch überzeugen. Wenn es aber zwischenmenschlich wird, sich bspw. eine kleine Romanze anbahnt, dann wird nicht nur eine ordentliche Portion Klischee eingebaut, sondern die Figuren kommen hierbei auch recht hölzern, teils unbeholfen (nicht im Sinne gewollter Charakteristika) daher. Somit bleibt ein rasanter, spannender Thriller, dessen Plot fesselt und überzeugt. Die Sprache ist funktional, die Figuren überzeugen innerhalb der Ermittlung, im Zwischenmenschlichen gleichen sie aber unbeholfenen Schablonen. Für alle, die sich rasant unterhalten lassen wollen, gibt es jedoch eine klare Leseempfehlung.

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  • Und ich hoffe, es ist noch nicht zu Ende mit der Solveigh Lang Reihe.

    Operation Blackmail
    trollchen

    trollchen

    22. June 2014 um 15:05

    Operation Blackmail Cover: Schlicht und edel, schwarz die Hintergrundfarbe und mit Gelb die Schrift, die in verschiedenen Nuancen sichtbar ist. Es soll nicht vom lesen ablenken, ist aber trotzdem ein absoluter Hingucker. Herausgeber ist Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (1. August 2011) und das Buch hat 384 Seiten. Kurzinhalt: In Paris wird eine junge Bankangestellte auf offener Straße erschossen, in Bologna stirbt ein ranghoher Mitarbeiter desselben Instituts bei einem Anschlag. Per E-Mail fordern Erpresser 500 Millionen Euro, sonst werden weitere der 60.000 Mitarbeiter irgendwo in Europa sterben. Ein Fall für die geheime, grenzüberschreitend agierende Eliteeinheit ECSB. Agentin Solveigh Lang und ihr Team ermitteln, kompromisslos und mit modernsten Methoden. Als sie erkennt, wie skrupellos und gerissen ihr Gegner wirklich ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit. In Paris wird eine junge Bankangestellte auf offener Straße erschossen, in Bologna stirbt ein ranghoher Mitarbeiter desselben Instituts bei einem Anschlag. Per E-Mail fordern Erpresser 500 Millionen Euro, sonst werden weitere der 60.000 Mitarbeiter irgendwo in Europa sterben. Ein Fall für die geheime, grenzüberschreitend agierende Eliteeinheit ECSB. Agentin Solveigh Lang und ihr Team ermitteln, kompromisslos und mit modernsten Methoden. Als sie erkennt, wie skrupellos und gerissen ihr Gegner wirklich ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit. Meine Meinung: Ich habe schon die anderen Bücher aus der Solveigh Lang Reihe gelesen und wusste schon, was auf mich zukommt. Aber das es wieder so spannend und so komplex erarbeitet ist, war einfach nur toll. Es sind immer wieder die Themen, die langsam immer mehr an Bedeutung gewinnen, sei es Internetkriminalität, das Aufspielen von Hackersoftware und  Erpressung auf wirtschaftlichen/politischen Terrain. Man war wieder von Anfang an mitten drin im Geschehen und war gefangen von diesem spannenden Pageturner, der eigentlich nie enden könnte. Das Ende ist sehr überraschend, aber dies ist auch kein Wunder bei dem Thema, so wie das Buch auch selbst. Die knapp 400 Seiten sind kein bisschen langweilig, sondern immer spannend an vielfältigen Orten. Auch dass die Protagonistin ein wenig an Superwoman erinnern mag, aber sie ist so sympathisch beschrieben, dass dies nicht so ins Gewicht fällt. Mein Fazit: Ein actionreicher, spannender Pageturner der besonderen Art, der Lust auf mehr macht. Und ich hoffe, es ist noch nicht zu Ende mit der Solveigh Lang Reihe.

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  • äußerst spannend

    Operation Blackmail
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    14. April 2013 um 13:20

    Eine Angestellte einer Bank wird getötet und die Bank erpresst. Sie soll 500 Millionen Euro zahlen, ansonsten würden noch mehr Menschen getötet. Da das BKA überfordert ist,wird die ESCB – eine internationale Elitegruppe – eingeschaltet. Solveigh Lang, genannt Slang,  übernimmt diesen Fall und muss feststellen, dass der Täter ihr immer einen Schritt voraus ist. Ein äußerst spannender Roman, der einen sehr fesselt.

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  • Klare Leseempfehlung

    Operation Blackmail
    santina

    santina

    07. April 2013 um 19:16

    Zum Inhalt: Mehrere Mitarbeiter einer Großbank mit Filialen im In- und Ausland werden ermordet, damit unterstreicht ein Erpresser seine Forderung nach 500 Millionen Euro Lösegeld. Da die Ermittlungen europaweit laufen, wird die europäischen Geheimpolizei, European Council Special Branch (ECSB), eingeschalten. Agentin Solveig Lang (Slang) übernimmt den Fall. Schnell wird klar, dass es sich um eine Gruppe von mindestens zwei Tätern handeln muss, einem Erpresser und einem Mörder. Die Täter scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. Die Ermittler werden nicht nur auf eine falsche Fährte gelockt, sie geraten selbst in Gefahr und später auch unter Verdacht, ein Zeitverlust, der weitere Bankmitarbeiter das Leben kosten könnte und als ob das nicht schon reicht, verliert die Bank täglich an Börsenwert, als die Erpressung öffentlich wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen zwei Genies ihres Fachs beginnt… Meine Meinung: Auch dieses Buch von Jenk Saborowski hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich wurde von der Handlung sofort in den Bann gezogen und der Spannungsbogen hielt bis zum Ende. Was mir schon bei “Biest” aufgefallen ist, ist, dass er die Handlung kaum ausschmückt, es gab keine Passage, die ich übersprungen habe, im Gegenteil, ein weiteres Buch, das ich aufgesogen habe und nur noch wissen wollte, wie es endet. Der Autor bedient sich auch hier einer recht aktuellen Thematik und hat mit Slang eine tolle Agentin geschaffen, die trotz ihrer Intelligenz und ihres Könnens absolut autentisch und sympathisch wirkt. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    31. August 2012 um 18:35

    Ein echter Thriller, der aber nie eklig oder gruselig wird. Das Buch geht ein sehr hohes Tempo, fast mit jeder Seite ändert sich die Situation und auf jeder dritten Seite der Handlungsort.

    Die Jagd geht quer durch Europa bis nach Athen und Moskau... und die Jäger sind zwar etwas überirdisch von ihren Fähigkeiten her, aber seeehr sympatisch.

    Fazit: sehr lesenwert!!

  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    gurke

    gurke

    30. April 2012 um 09:28

    Der Inhalt von diesem Thriller ist in wenigen Sätzen zusammengefasst. Die Eurobank wird um 500 Millionen Dollar erpresst. Kommt man der Forderung nicht nach, wird nach und nach ein Angestellter nach dem anderen ermordet. Aus welcher Filiale scheint zunächst zufällig. In Paris wird eine junge Bankangestellte mitten auf der Straße erschossen. Das nächste Opfer befindet sich in Bologna. Die Täter gehen durchdacht und völlig skrupellos vor. Muss der Konzern auf die Forderung eingehen? Schaffen es Agentin Solveigh Lang und ihr Team es die Erpresser rechtzeitig zu schnappen, bevor noch mehr unschuldige Menschen sterben müssen? Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Als ich den Klappentext gelesen habe, machte mir das wenig Lust auf "Operation Blackmail". Warum? Mich interessieren Thriller mit politischen oder wirtschaftlichen Hintergrund einfach wenig. Doch der Autor hat mich nach den ersten Seiten schnell eines Besseren überzeugt. Der Schreibstil ist recht rasant und hat mich beim Lesen schnell vereinnahmt. Der Inhalt selbst war dann überhaupt nicht trocken und belehrend, sondern einfach nur spannend. Man wollte einfach wissen wer hinter den Erpressern steckt und wollte den Fall so schnell wie möglich zusammen mit der sympathischen Heldin Agtentin Solveigh Lang lösen. Die Protagonisten, insbesondere Slang, waren sehr lebendig und vor allem sympathisch beschrieben. Sie ist zwar unglaublich intelligent und ist eine sehr starke Persönlichkeit, aber dennoch ist sie nicht perfekt. Und das macht sie sehr liebenswert. Der Verlauf der Geschichte selbst, ist sehr rasant. Ein Ereignis jagt das nächste und ehe man sich versieht ist man gefesselt und hat sich dem schnellen Tempo der Handlung angepasst und den Fall gelöst und somit das Buch zuende gelesen. Dabei war ich am Ende richtig erstaunt, hier einen Schmöker bestehend aus 400 Seiten in den Händen zu halten. Denn mir kam Die Geschichte viel kürzer vor. Ein weiteres Indiz für den schnellen und flüssigen Schreibstil des Autoren. Jenk Saborowski versteht es wirklich seinen Leser an sich und die Handlung zu fesseln. Ich bin von der ersten bis zur letzen Seite sehr positiv überrascht von diesem Thriller und möchte ihn gerne weiter empfehlen. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Fälle, die es gemeinsam mit Slang zu lösen gilt.

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  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    CLM0808

    CLM0808

    21. January 2012 um 13:15

    extrem schnell erzählt. Aber so spannend, dass es man es in einem Stück lesen muss

  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    jens_kunad

    jens_kunad

    12. December 2011 um 18:40

    Ein gelungenes Werk. Spannung von anfang bis Ende. Zu vergleichen mitz Schätzing`s "Lautlos". Einfach super

  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    mabuerele

    mabuerele

    28. November 2011 um 21:53

    Wieder einmal versuchte ein Mensch, das perfekte Verbrechen zu begehen. Mister X. hatte es raffiniert ausgeklügelt. Für die Drecksarbeit war ein Auftragskiller engagiert, einer der besten, die es gab. Und so fing die Geschichte an: Vor der Pariser Filiale der Eurobank wird eine Frau erschossen. Es scheint kein Motiv zu geben. Da erhält die Frankfurter Zweigstelle eine Mail. Werden nicht 500 Millionen Euro gezahlt, so werden weltweit weitere Mitglieder der Bank sterben. Die Bereitschaft zur Zahlung soll durch eine besondere Beleuchtung der Bank deutlich gemacht werden. Zur Aufklärung wird die ECSB, eine europaweit agierende Eliteeinheit, eingesetzt. Sie ist mit der modernsten Technik ausgerüstet und arbeitet vorwiegend mit Zweierteams. Die neue Aufgabe wird Solveigh Lang und Eddy übertragen. Lange Zeit war ich von dem Buch überzeugt. Detailliert nach Datum und Uhrzeit konnte ich sowohl die Ermittlungsarbeit, als auch die Planung des Täters verfolgen. Beide Seiten schenkten sich nichts. Hier trafen Spezialisten aufeinander. Einer, der sich bereichern wollte und dazu über Leichen ging, und ein Team, das alle Kräfte einsetzte, um Menschenleben zu retten. Dabei wurden von Seiten der Ermittler auch Fehlentscheidungen getroffen. Das ist im Leben nun mal so. Das Buch war spannend geschrieben und zeichnete sich durch manche Feinheiten aus. So fand ich die Idee clever, zur Kontaktaufnahme ein Computerspiel zu nutzen. Die Ermittler waren gut charakterisiert. Sie offenbarten sich als Menschen mit herausragenden Fähigkeiten, aber auch Fehlern und Schwächen. Das Motiv von Mister X. blieb lange im Dunkeln. Das galt nicht für den Auftragskiller. Sein Leben wurde nachgezeichnet. Nach der Verhaftung des Auftragskillers allerdings konnte ich mit der Geschichte nicht mehr mitgehen. Die vorgetäuschte Ermordung seiner Tochter und insbesondere die Tatsache, dass die Ermittler einen 10-jährigen unschuldigen Jungen eine Waffe an den Kopf hielten, ist für mich nicht tragbar und dürfte, meiner Meinung nach, nicht ohne Folgen bleiben. Im Rechtsstaat heiligt der Zweck keinesfalls die Mittel. Das Trauma eines Kindes in Kauf zu nehmen, widerspricht jeder Menschlichkeit. Damit stellt sich die ECSB auf die Stufe jener Organisationen anderer Länder, die von den Politikern angeprangert werden. Das ist dann in meinen Augen Heuchelei. Das mit Geld im Nachhinein zu lindern, ist keine Lösung. Hinzu kommt, dass der Killer durch einen fingierten Anruf die Frau und das Kind eines seiner Opfer vor dem Tode bewahrt hatte. In dem Moment hatte er ein Gewissen gezeigt. Jetzt beweisen ihm Vertreter eines Rechtsstaates, dass seine Familie für sie Freiwild ist und die Ermordung von Menschen zum Handwerkszeug des Staates gehört. Dass dies nur vorgetäuscht war, macht die Handlung nicht besser. Was empfindet eine Tochter, die glaubt, vom Vater in Stich gelassen wurden zu sein? Was hat man ihr erzählt? Was hält sie von einem Staat, der ihr ihr Kind nimmt? Man sollte wissen, dass es in diesem Moment für die Ermittler auch nicht mehr um die Rettung von Menschenleben ging, sondern allein darum, der Bank ihr Geld zurückzugeben. Das Geschehen führt zur Abwertung des Buches und leider auch der Charaktere der Protagonisten. Wenn sich die ECSB nicht an Recht und Gesetz hält und auf psychische Folter setzt, hat sie ihre Legitimität verloren. Sie wird angreifbar. Der Schluss des Buches lässt offen, was mit dem Bankangestellten passiert ist, der die Erpressung mit eingefädelt hat. Er bleibt überhaupt ein blasser Charakter. Schade! Es hätte ein Spitzenkrimi sein können!

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  • Leserunde zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    Daniliesing

    Daniliesing

    "Schnell, explosiv, hochaktuell – rasantes Actionkino. In Paris wird eine junge Bankangestellte auf offener Straße erschossen, in Bologna stirbt ein ranghoher Mitarbeiter desselben Instituts bei einem Anschlag. Per E-Mail fordern Erpresser 500 Millionen Euro, sonst werden weitere der 60.000 Mitarbeiter irgendwo in Europa sterben. Ein Fall für die geheime, grenzüberschreitend agierende Eliteeinheit ECSB. Agentin Solveigh Lang und ihr Team ermitteln, kompromisslos und mit modernsten Methoden. Als sie erkennt, wie skrupellos und gerissen ihr Gegner wirklich ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit." Im Juli ist Jenk Saborowskis rasanter und actiongeladener Thriller "Operation Blackmail" im Piper Verlag erschienen. Anders als beim Regionalkrimi ist in diesem Buch ganz Europa der Schauplatz: egal ob Bologna, Frankfurt oder Paris. Und überall ist die Situation kritisch. Ein außergewöhnlicher Thriller, der besonders durch sein enormes Tempo und die originelle Handlung begeistert! Hier könnt ihr euch zur Einstimmung direkt den Buchtrailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=aLlpElWSDRE Oder lest doch schon mal in die Leseprobe rein: http://www.piper-verlag.de/media/0000470634.pdf Wir suchen 25 Leser, die sich in diesen spannenden Thriller stürzen und sich mit den anderen Lesern sowie dem Autor Jenk Saborowski, der die Leserunde begleitet, austauschen möchten. Eine Rezension nach dem Lesen ist natürlich selbstverständlich. Fragen könnt ihr dem Autor jederzeit im Unterthema "Fragen an den Autor" stellen. Ihr möchtet das Buch unbedingt lesen? Dann bewerbt euch bis zum 14.09. um eines der Freiexemplare unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner". Schreibt dazu eine kleine, fiktive Erpressermail passend zum Buch. Was könnte in so einer Mail stehen? Ihr dürft gespannt sein! ********************************************************************* steffchen3010, Gruenente, SabrinaK1985, Leela, bianca_magrathea, Summer-green, WolfgangB, Supergluecksfee, ginnykatze, Anendien, ForeverAngel, allegra, Lerchie, Fake_Illusion, Sarius, walli007, starone, books4life, StMoonlight, nasa, abunchofcats, conneling, wintertraum07, Carriecat, Nil,

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  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    steffchen3010

    steffchen3010

    10. November 2011 um 15:38

    ~°..Eine Erpressermail sorgt für Unruhe..°~ - Paris. Eine junge Bankangestellte wird auf offener Straße von einem Scharfschützen erschossen. Bologna. Ein Mitarbeiter aus den höheren Rängen derselben Bank wird Opfer eines Anschlags. Danach geht eine Email im Postfach der Bank ein: 500 000 000 Millionen Euro oder es werden weitere Menschen sterben!! Bei einer Hausnummer von 60.000 Mitarbeiter der Bank ist das nicht zu ignorieren. Ein schnelles Handeln ist erforderlich! Aufgrund der brisanten und dringlichen Angelegenheit heuert man also die Spezialeinheit namens ECSB (European Council Special Branch) an, die nicht nur über die besten Spezialisten der Welt verfügt, sondern auch grenzüberschreitend ermitteln kann. Frontfrau der ECSB ist Agentin Solveigh Lang. Hochattraktiv und ebenso gerissen. Doch auch eine Eliteeinheit stößt an ihre Grenzen und muss sich früher oder später eingestehen, dass dieser Fall all die vergangenen Fälle in den Schatten stellt. Die Erpresser sind gewitzt und höchstprofessionell. Es wird kein leichtes Spiel, ihnen das Handwerk zu legen. Das Spiel nimmt seinen Lauf. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. ~°..Ein Wettrennen rund um den Globus..°~ - Zugegeben, ich bin nicht der treueste Thriller-Leser und ziemlich unerfahren was das Genre angeht. Das hält mich dennoch nicht davon ab, mir ab und an einen Thriller einzuverleiben. Ansprechende Klappentexte können mich locken, lassen mich aber relativ hohe Erwartungen an die Geschichte stellen. Ebensolche Erwartungen stellte ich auch an "Operation Blackmail" (zu deutsch "Erpessung", wer hätts gedacht?!) und er sollte ihnen gerecht werden. Er zog mich, von ahnungsloser Neugier gepackt, bereits am Anfang mitten ins Geschehen. Die Geschichte gewinnt schnell an Fahrt, wodurch meine ganze Aufmerksamkeit von Nöten war. Sogesehen packte sie mich am Kragen und ließ mich erst wieder los, als ich am Ende angelangt war. Jenk Saborowski ist mit "Operation Blackmail" ein hervorragendes Debüt gelungen. Sein Thriller glänzte mit Vielfalt, sowohl bei den Standorten als auch Protagonisten. Er entschied sich die Anfänge der einzelnen Kapitel mit dem entsprechenden Datum und Standort zu versehen. Eine Hilfe, die man als Leser gerne annimmt und in diesem Thriller angesichts der vielen und relativ kompakten Kapitel mit wechselndem Standort unverzichtbar wird. Denn nur so ist es dem Leser möglich, dem Verlauf der Geschichte zu folgen und die Zusammenhänge zu begreifen. Durch den stetigen Wechsel der Standorte verläuft die Story zudem sehr abwechslungsreich und wird an keiner Stelle langweilig. Sie zieht wie eine Art James Bond Film, vor den Augen vorbei - Bild an Bild, Eindruck an Eindruck. Impressionen, die es gilt zu verarbeiten. Die Protagonisten werden dem Leser durch eine Bandbreite von verschiedenen Verhaltensmustern relativ schnell vertraut. Die Schwächen und Stärken, die Saborowski ihnen zuspricht, machen sie authentisch und leicht zuordenbar. Der Autor schenkt dadurch nicht nur jedem einzelnen Protagonisten einen individuellen Charakter sondern auch spezielle Aufmerksamkeit, der ich so noch nicht begegnet bin. Aus diesem Grund wirken die Protagonisten weder blass, noch gehen sie in der Menge unter. Ich habe mich beschlossen, an dieser Stelle jedoch auf keinen der Protagonisten einzugehen, weil das einerseits der Geschichte zu viel vorweg nehmen würde und andererseits die Überraschungseffekte keine Überaschungseffekte mehr sein lässt. Ob das Vorgehen der Eurobank- als auch ECSB-Mitarbeiter in der Geschichte den Handlungsweisen von realen Mittelsmännern entspricht, übersteigt meinen Horizont. Es entzieht sich schlichtweg meiner Kenntnis, weshalb ich das weder in Frage stellen noch recherchieren möchte, weil es dem positiven Eindruck über dieses Buch keinen Abbruch tut. Erwähnen sollte man jedoch, dass die Geschichte eine Menge komplexer Vorgänge aus der Informatik aufweist, was vielleicht den ein oder anderen an seine Grenzen stößen lässt. Auch Saborowskis Sprache könnte manch einem Leser etwas zu detailliert und lebendig erscheinen, weshalb "Operation Blackmail" 5 von 5 tiefroten Blutlachen ergattert.

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  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2011 um 14:58

    Rasante Verfolgungsjagd durch Europa * Zu Ihren Bedenken, was die Größe des Teams angeht: Wir arbeiten in unabhängigen Zellen. Jede Zelle besteht nur aus zwei Agenten, die sich gegenseitig in höchstem Maße vertrauen. Einer der beiden recherchiert vor Ort, der andere unterstützt ihn aus der Zentrale." * Mitarbeiter der Eurobank werden in Paris und Bologna durch Anschläge getötet, kurz darauf geht in der Bank eine Erpressermail ein: 500 Millionen € fordern die Erpresser, ansonsten werden weitere Angestellte der Bank ihr Leben lassen müssen...Die ECSB wird von der Kanzlerin unterrichtet und übernimmt diesen Fall. Slang und ihr Team ermitteln in diesem Spiel auf Leben und Tod... * "Operation Blackmail" zu deutsch "Erpressung" ist der Debütroman von Jenk Saborowski - und es ist ein rasantes, gut durchdachtes und lesenswertes Debüt! Saborowskis Schreibstil ist detailliert, aber nicht zu ausführlich. Er beschränkt sich darauf seinen Lesern, die wichtigen Ereignisse vor Augen zu führen. Ohne Schnörkel werden wir an die Erpressung, die Mordanschläge und die Arbeit der ECSB herangeführt. Rasant, spannend - und ohne Zeit durchzuatmen - erleben wir die Erpressung mit. * Solveigh Lang, Slang, und Eddy, sind die Zelle die der Operation Blackmail zugeteilt werden. Slang ist eine aufmerksame Beobachterin, und sucht geduldig nach jedem noch so kleinen Hinweis auf die Verbrecher, ihr Kollege Eddy ist ein Computergenie. Gemeinsam mit vielen externen Beratern erstellen sie eine Art Täterprofil und müssen feststellen, dass ihre Gegner ihnen in nichts nachstehen. Werden Slang, Eddy und ihr Team die Täter aufspüren können, bevor es zur Katastrophe kommt? * Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und vor allen Dingen Slangs Hintergrund hat mich sehr berührt. Sie ist ein Mädchen von der Straße, dass nichts geschenkt bekommen hat und für alles hart arbeiten musste. Menschen zu vertrauen und sich auf sie einzulassen fällt ihr sehr schwer - ihre ganz besondere Eigenschaft ist unter anderen ihr ausgeprägter Geruchssinn. Aber auch die anderen Charaktere haben wirklich interessante Hintergründe, die es lohnen entdeckt zu werden. * Was mir als Leserin sehr zu denken gibt ist das Zitat von Helmut Kohl (1997), welches Saborowski noch vor Beginn des Romanes anbringt * "Wir können im engen Raum Europa das Unwesen krimineller Banden nur stoppen und nachdrücklich bekämpfen, wenn wir Polizeieinheiten schaffen, die auch juristisch legitimiert sind europaweit handeln zu können." * und die Anmerkung des Autors, dass die Mitarbeiter der Interpol bis heute keine operativen Befugnisse haben. Beängstigend, oder nicht? Genauso beängstigend, wie für eine Bank zu arbeiten, die mit dem Leben ihrer Mitarbeiter erpresst wird! * Wenn ihr auf rasante, spannende Thriller mit plötzlichen Wendungen (ein paar Überraschungen müssen einfach sein) mögt, kann ich euch "Operation Blackmail" wärmstens empfehlen!

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  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    conneling

    conneling

    27. October 2011 um 21:45

    Die Euro Bank wird erpresst, es geht um viel Geld. Eine Bankangestellte wird auf offener Strasse erschossen, die Erpresser drohen, dass noch mehr Mitarbeiter der international tätigen Eurobank folgen werden, falls nicht 500 Millionen gezahlt werden. Die Geschäftsführung ist erschüttert, aber noch nicht bereit zu glauben und zu zahlen. Eine Spezialeinheit wird auf den Fall angesetzt, diese Einheit ist allerdings so sagenumwoben, dass niemand so richtig von ihrer Existenz weiss. Slang ist auf den Erpressungsfall angesetzt, Topausbildung und sehr diszipliniert kommt sie eigentlich immer zum Ziel, aber in diesem Fall drängt die Zeit und es fehlt noch die richtige Spur. Der Weg führt in rasantem Tempo quer durch Europa und auch bis nach Russland, und verliert nie an Spannung und Tempo. Slang arbeitet hart aber leidet sehr unter ihrer sehr geruchsempfindlichen Nase und ihren Kopfschmerzattacken, die einen Kollegen in Schwierigkeiten bringt und sie fast zur Aufgabe bringt. Der Erpresser scheint immer um einen Schritt voraus zu sein, aber die Eliteeinhait bleibt dran. Ein sehr rasanter Thriller der ein hohes Tempo vorlegt und dieses Tempo und die Spannung eigentlich das ganze Buch hindurch nie verliert. Was für ein Debut, ich hatte sehr viel Spass dieses Buch zu lesen und war gefesselt von Anfang bis Ende. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Operation Blackmail" von Jenk Saborowski

    Operation Blackmail
    Leela

    Leela

    20. October 2011 um 00:41

    Die Euro-Bank wird erpresst und die Erpresser fordern 500 Mio. Euro, drohen damit, sonst zahlreiche Mitarbeiter der Bank umzubringen. Die ersten Opfer gab es bereits und da die Verbrecher offensichtlich international agieren, wird die ECSB auf den Plan gerufen, eine Eliteeinheit, die grenzübergreifend ermitteln kann. Agent Solveigh Lang macht sich an die Verfolgung der Erpresser und versucht, weitere Opfer zu verhindern. Zu dumm, dass auch ihre Gegenspieler keine ganz normalen Kriminellen sind. "Operation Blackmail" ist ein rasanter, schnell erzählter Thriller, der den Leser von einer interessanten Situation in die nächste katapultiert. Erzählt wird die Handlung in vielen, kurzen Kapiteln und aus verschiedenen, unterschiedlichen Perspektiven - so wird u.a. auch die Sichtweise der Erpresser genauer beleuchtet. Jen Saborowski erschafft damit einige, interessante Charaktere - vor allem Solveigh ist ein Charakter, mit dem es sich mitfiebert lässt und die sich angenehm von den Protagonisten anderer Thriller unterscheidet. Einige technische Spielereien heben das Buch zudem von anderen Vertretern des Genres ab, auch, wenn es z.B. beim Hacken nicht zwingend logisch und korrekt und beim Einsatz technischer Spielzeuge eher wie bei James Bond zugeht. Gerade die technischen Gerätschaften wissen aber auch zu gefallen und man kann gut darüber hinwegsehen, dass der Autor auch mal der Spannung wegen die Realität etwas beiseite ließ. Wer Bond mit seinen Spielzeugen mag, sollte auch am ECSB Gefallen finden. Insgesamt mag ich die bunte Mischung aus Realismus und futuristischem Spielzeug, die man im Buch findet; unterhaltsam ist sie allemal. Die Handlug bleibt zudem bis zum Schluß spannend, auch, wenn ich anfangs den Eindruck hatte, dass die Erzählüerspektive der Täter etwas viel vorwegnimmt. Ein gelungener, rasanter Thriller mit kleinen Mängeln, die jedoch den Gesamteindruck nicht trüben.

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