Jenn Bennett Annähernd Alex

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Inhaltsangabe zu „Annähernd Alex“ von Jenn Bennett

Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd. *** Moderne Verwechslungskomödie für alle Fans von "E-Mail für dich" ***

Bailey und Porter sind total süß! Auch dass die Kapitel mit Zitaten aus berühmten Filmen beginnen, fand ich absolut top :-)

— sahni
sahni

Ich liebe dieses Buch, es ist spannend und romantisch und einfach nur toll zu lesen! Zum Ende hin könnte noch mehr stehen! 5/5 Sterne

— LuzieGruner
LuzieGruner

Seufz! Was für eine schöne Geschichte. Wie schade, dass sie schon zu Ende ist. 🙁

— Claudia107
Claudia107

Das Buch ist romantisch, humorvoll und sehr unterhaltsam - Eine Liebesgeschichte a la „E-Mail für Dich“.

— EmmyL
EmmyL

Romantische Geschichte für zwischendurch oder den Sommer. Leider stand mir die Prota zu sehr auf dem Schlauch.

— AhernRowlingAusten
AhernRowlingAusten

Leseempfehlung!

— GanzesBuch
GanzesBuch

Es hat einfach alles gestimmt. Eine süße und humorvolle Liebesgeschichte und noch viel mehr. Eins meiner Jahreshighlightes 2016.

— CallieWonderwood
CallieWonderwood

Sommerfeelings zum Mitnehmen! Dieses Buch versprüht Charme und gute Laune! Außerdem ist es wunderschöne erzählt.

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Eine sommerlich leichte Liebesgeschichte, die liebevoll gestaltet ist und deren Charaktere einem ans Herz wachsen. Schön!💕

— MissSnorkfraeulein
MissSnorkfraeulein

Ein super tolles Buch mit liebenswerten Charakteren, die nicht immer perfekt sind :)

— the_ocean_of_books
the_ocean_of_books

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  • Annähernd Alex

    Annähernd Alex
    laraundluca

    laraundluca

    13. August 2017 um 13:11

    Inhalt: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Meine Meinung: Der Schreibstil ist schlicht und einfach, sehr leicht und frisch, schnell und flüssig zu lesen. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Stimmung, die kalifornische, sommerliche Atmosphäre konnte ich spüren und mich einfach fallenlassen. Besonders hervorheben möchte ich die wunderbar ausgewählten Filmzitate, die als Kapitelüberschrift dienen und die schon einen passenden Vorgeschmack auf den Inhalt des jeweiligen Kapitels geben. Obwohl der Handlungsverlauf, vor allem das Ende, vorhersehbar war, hat mich diese Geschichte sehr gut unterhalten und mich gepackt. Denn sie birgt trotzdem viele abwechslungsreiche und einschneidende Ereignisse sowie überraschende Momente. Eine süße und zarte, dennoch tiefergehende Liebesgeschichte, die sich langsam anbahnt und weder überstürzt noch gewollt wirkt. Dazu ein wunderbarer Humor und ein tolles Setting. Absolut liebenswerte und sympathische Charaktere runden die Geschichte ab. Eine gelungene Mischung, eine bezaubernde Geschichte, deren Charme und Esprit ich mich nicht entziehen konnte. Das Voranschreiten der Handlung, die Entwicklung der Liebesgeschichte und die Schicksale, die sich dahinter verbergen, mochte ich sehr gerne. Sie waren nachvollziehbar und authentisch, wirkten weder aufgesetzt noch gewollt. Die Geschichte birgt viele verschiedenen Facetten. Amüsante, romantische, tolle und schönen Szenen wechseln sich ab mit berührenden, konfliktreichen, traurigen und problembezogenen Momente. Die Charaktere sind sehr plastisch und vielseitig gezeichnet. Sie sind facettenreich und wirken sehr real. Ihr Handeln ist authentisch und nachvollziehbar, dem jeweiligen Charakter entsprechend. Bailey war mir sofort sympathisch. Ihre liebenswerte, zurückhaltende Art, ihre Angst vor Konfrontation und ich leichte Naivität haben sie mir sehr nahe gebracht. Im Gegensatz zum Klapptext hat sie bis zum Schluss keine Ahnung, wer sich hinter Alex verbirgt, kommt nicht mal in die Nähe der Wahrheit. Porter ist ein toller Kerl, dessen Familie und auch er selbst viel mitgemacht hat. Er wächst, genau wie Bailey im Laufe der Geschichte über sich hinaus. Man konnte ihn einfach nicht nicht mögen. Die Dialoge und Kappeleien mit Bailey waren sehr amüsant und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Eine wundervolle, romantische, aber auch humorvolle und tiefgehende Liebesgeschichte, die mich berührt und gepackt hat und mir eine unvergessliche Lesezeit beschert hat. Fazit: Eine romantische Geschichte mit sympathischen und liebenswerten Charakteren. Absolute Leseempfehlung!

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  • Anspruchsvolle, romantische Unterhaltung

    Annähernd Alex
    EmmyL

    EmmyL

    31. March 2017 um 18:35

    Mink und Alex haben sich online kennengelernt. Sie teilen die Leidenschaft zu alten Filmen und verstehen sich blendend obwohl der Austausch privater Einzelheiten vermieden wird. Im wirklichen Leben haben sie sich noch nicht getroffen. Aus Angst vor Enttäuschungen zögert Mink dieses Treffen immer wieder hinaus. Hinter dem Namen Mink versteckt sich Bailey. Ein zurückhaltendes, 16-jähriges Mädchen, das sich selbst mit Artful Dodger vergleicht. Artful Dodger ist der Meisterdieb aus „Oliver Twist“. Genau wie dieser verfügt Bailey über einen ausgeprägten Fluchtinstinkt, um unangenehmen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Das ist auch der Grund, warum sie von Washington zu ihrem Vater nach Kalifornien zieht. Sie möchte sich mit den Differenzen in der neuen Ehe ihrer Mutter nicht auseinandersetzen. Wie es der Zufall will, wohnt ihr Vater in der gleichen Stadt wie Alex. Ihrem zurückhaltenden Naturell entsprechend, erzählt Bailey Alex nichts von ihrem Umzug. Sie möchte nicht enttäuscht werden und hat sich vorgenommen, ihn aufzuspüren und erst einmal zu beobachten. Hinter dem Namen Alex verbirgt sich der 18jährige Porter. Porter arbeitet im Surfshop seiner Eltern und in den Ferien als Wachmann im örtlichen Museum. Dort trifft er auch auf Bailey, welche in den Ferien ebenfalls im Museum arbeitet. Zwischen den beiden funkt es schon während der ersten Begegnung gewaltig. Bailey hält Porter für einen arroganten Macho und Porter hält Bailey für eine verzogene Zicke. Aus den Vorurteilen entstehen großartige, amüsante Wortgefechte. Die Autorin erzählt romantisch, humorvoll und sehr unterhaltsam eine Liebesgeschichte a la „E-Mail für Dich“, die der Leserin Seite für Seite ein verklärtes Lächeln ins Gesicht zaubert. Über jedem Kapitel steht ein Filmzitat, was perfekt zum folgenden Inhalt passt. Am Anfang des Buches werden die Kapitel durch den intensiven Nachrichtenverkehr der Mailpartner eingeleitet. Die kurzen Chatverläufe sind amüsant und der Leser merkt gleich wie wunderbar die Beiden zusammen passen, wenn sie über alte Filme diskutieren. „Annähernd Alex“ ist eine romantische Geschichte mit liebenswerten, charmanten und charismatischen Charakteren. Bailey schleicht sich von Anfang an in das Herz des Lesers. Sie ist jemand der direkter Konfrontation ausweicht und schüchtern im Hintergrund bleibt. Porter schein ihr komplettes Gegenteil zu sein aber auch er hat mein Herz im Sturm erobert. Der Roman wird in der Ich-Form im Präsens von Bailey erzählt. Ein flüssiger, humorvoller, frischer Ton macht das Lesen zu einem entspannten Vergnügen. Die Autorin hat ein wunderbar feines Gespür für Romantik und trifft genau den richtigen Ton um 13 – 18 jährigen Leserinnen anspruchsvoll zu unterhalten. An dieser Stelle auch ein Kompliment an den Königskinder Verlag. Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, welches nicht sorgfältig ausgewählt wurde oder dem Motto des Verlags „Ein Werk der Schönheit ist ein Glück für immer“ nicht entspricht.

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  • Annähernd Alex - Jenn Bennett

    Annähernd Alex
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    25. January 2017 um 18:28

    Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd.(Klappentext)Bei diesem Buch habe ich süße, humorvolle und auch tiefergehende Liebesgeschichte erwartet. Und das ist es auch. Ich muss aber vorab sagen, dass ich bei einem Aspekt sofort schon gedacht habe, was dahinter steckt und überhaupt nicht negativ ist, sondern passend zur Geschichte war.Direkt am Anfang fand ich es schon ein schönes Detail, dass über jedem Kapitel Filmzitate geschrieben sind und dass oft kurze Chatverläufe zwischen Mink und Alex abgedruckt sind. Diese waren sehr amüsant und man hat gleich gemerkt, wie gut die beiden sich verstehen und gemeinsam über alte Filme diskussieren können.Die Protagonistin Bailey war mir gleich sympathisch mit ihrer Art. Sie bezeichnet sich selbst als "Artful Dodger", jemand der Konfrontationen ausweicht und eher schüchtern ist. So verhält es sich auch mit Alex, und sie möchte ihn erstmal anhand weniger Details über seinen Job ausfindig machen, um zu schauen, ob sie sich auch in der "Realtität" verstehen würde und nicht nur virtuell. Auch Porte, der ebenfalls im Museum arbeitet, war ein toller Charakter. Man konnte ihn irgendwie gar nicht, nicht mögen. Nach außen wirkt er zunächst wie ein arroganter und sehr selbstbewusster Surfer, aber dahinter steckt defintiv noch viel mehr, wie er sich z.B. für ihm wichtige Menschen einsetzt.Zitat : "Er mustert mich und gluckst, als wäre er nicht sicher, was er von meinem Kommentar halten soll. Wir werfen uns giftige Blicke zu und mit einem Mal fühle ich mich extrem unwohl. [...] Warum geht mir dieser Typ auf die Nerven und bringt mich dazu, so was zu sagen ?"Mir hat es total gut gefallen, wie er Bailey immer wieder provoziert hat und sie auch frech darauf reagiert hat. Er lockt sie aus ihrer Reserve und es ist eine totale knuffige und süße Hass-Liebe. Es war einfach nur schön und sehr humorvoll ihre Begegnungen mitzuerleben. Generell mochte ich die vielen Szenen im Museum. Interessante und überzeugende Nebencharaktere wie Grace oder Pangborn waren richtig cool und auch die Beziehung zwischen Bailey und ihrem Vater war wirklich schön und authentisch.Insgesamt mochte ich die Handlung und die Entwicklung der Liebesgeschichte super gerne. Es gibt viele tolle und amüsamte, aber viele berührende, konfliktreichere oder problemlastigere Momente.Zitat : "Aber jedes Mal, wenn ich ihm versuche zu sagen, wie es mir wirklich geht, wie viel ich wirklich empfinde, kommt es mir vor, als würde eine glühend heiße dicke Pranke mein Herz quetschen. Nackte Panik. Einmal feige, immer feige. Was, wenn ich mich nicht ändern kann ?"Der Schreibstil der Autorin war flüssig und angenehm zu lesen und sie konnte auch ganz tolle eine sommerliche Stimmung mit dem Setting in Kalifornien rüberbringen.Eine große Leseempfehlung von mir.Fazit :Es hat einfach alles gestimmt. Eine süße und humorvolle Liebesgeschichte und noch viel mehr. Eins meiner Jahreshighlightes 2016.

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  • Schöner Jugendroman mit liebevollen Details

    Annähernd Alex
    Buecherwurm22

    Buecherwurm22

    19. January 2017 um 21:49

    Klappentext: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd. *** Moderne Verwechslungskomödie für alle Fans von "E-Mail für dich" *** Meine Meinung: Als erstes möchte ich mich beim Königskinder Verlag bedanken für diesen Gewinn. Ich hatte das Buch schon auf der Verlagsseite entdeckt und der Klappentext sprach mich voll an. Dann gab es bei der Facebook-Seite vom Verlag ein Gewinnspiel dazu und prompt hatte ich Glück und gewann es. Ich hab mich riesig gefreut. Das ist mein 2. Buch von diesem Verlag. "Alles, was ich sehe" gehört zu meinen Jahreshighlights 2016. Und auch diese Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist das erste Buch, was ich 2017 angefangen habe zu lesen. Es hat mich aus der Leseflaute rausgezogen. Yippie!!! Das Cover passt sehr gut zur Story. Es ist ein Hardcover und dafür auch ziemlich klein (war überrascht, als ich es in den Händen hielt)! Ich persönlich bevorzuge allerdings Taschenbücher. Ach ja, und es hat ein Lesebändchen. Fand ich ganz gut. Über jedem Kapitel war ein Zitat aus einem Film. Auch einige ältere schwarz-weiß Filme, da die Hauptprotagonistin sie gerne schaut, zumindest vermute ich es. Zwischendurch sind kleine Kapitel, wo der Chatverlauf zwischen Mink und Alex gezeigt werden. Ich fand die Geschichte richtig süß. Teilweise etwas seltsam geschrieben. Einige Sätze musste ich mehrfach, lesen um sie zu verstehen. Sie kamen mit manchmal gestelzt vor. Das hat aber meinem Lesefluss nicht wirklich groß beeinflusst. Bailey alias Mink hat mir als Protagonistin sehr gute gefallen. Sie will sich vor anderen unsichtbar machen und versucht nicht aufzufallen, dabei ist sie so anders alles andere Mädchen ihres Alters. Sie mag alte Filme und stylt sich gerne wie die Schauspielerinnen von damals. Porter nervt sie von Anfang an, aber was sich neckt....... 😉 Ich mochte ihre kleinen Auseinandersetzungen. Ein kleines Lächeln stahl sich oft in mein Gesicht, aber es gab auch die eine oder andere Träne. Beide Protagonisten haben schon so einiges erlebt im Leben, was sie negativ und auch positiv beeinflusst hat. Aber sie wachsen über sich hinaus, Dank des jeweils anderen. Ich hab es genossen zu lesen.

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  • Leserunde zu "Annähernd Alex" von Jenn Bennett

    Annähernd Alex
    Koenigskinder_Verlag

    Koenigskinder_Verlag

    Für Fans von „E-Mail für Dich“ – „Annähernd Alex“ bringt Sommerliebe in den grauen November Was, wenn sich Dein Erzfeind und der Junge Deiner Träume als ein und dieselbe Person entpuppen? In Jenn Bennetts neuem Jugendbuch „Annähernd Alex“ kannst Du Mink dabei begleiten, wie sie ihren Chat-Freund Alex in der echten Welt sucht und am Ende, ganz anders als erwartet, die große Liebe findet.  Wenn Du wissen willst, wie ihr das gelingt, dann bewirb Dich für unsere Leserunde zu „Annähernd lex“ von Jenn Bennett. Zum Inhalt: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen, kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job im Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd. Hier geht’s zur Leseprobe Über die Autorin: Jenn Bennett wurde in Deutschland geboren, zog dann aber in die USA. Sie reist gern, u.a. nach Europa und Südostasien. Nach „Die Anatomie der Nacht“ ist „Annähernd Alex“ ihr zweites Jugendbuch. Sie lebt mit ihrem Mann in Georgia. Wir suchen 20 Leser, die in einer Leserunde gemeinsam „Annähernd Alex“ lesen und sich darüber austauschen sowie im Anschluss eine Rezension schreiben wollen. Bewirb Dich bis zum 16.11. über den blauen „Jetzt bewerben“-Button, indem Du uns erklärst, was Dich an diesem Buch besonders reizt und wie deine Einstellung zum Thema Liebe im Internet ist.Wenn Du einen Blog hast, gib auch gern den Link dazu an.

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    • 376
  • 👣 Auf den Spuren von Artful Dodger…

    Annähernd Alex
    MissSnorkfraeulein

    MissSnorkfraeulein

    03. January 2017 um 12:22

    „Vielleicht hatte Walt Whitman Recht: Wir sind widersprüchlich und umfangreich und enthalten Massen. Wie können wir je wissen, wer wir wirklich sind?“ (S.184) Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Und dann gibt es da noch reichlich andere Möglichkeiten, wie wir wissen… Bailey erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er lebt. Sie erzählt ihm auch nicht von ihrem furchtbaren Ferienjob in der Touristenfalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb totschwitzt. Und erst recht erzählt sie im nichts von Porter. Surfwunder und Aufschneider zugleich. Und während Bailey langsam in ihrem neuen Leben ankommt, dabei immer wieder Porter über den Weg läuft – der sich scheinbar darauf spezialisiert hat, sie immer wieder aus der Reserve zu locken – fasst sie den Entschluss Alex zu finden. Ganz nach ihrem Vorbild Artful Dodger, dem Meisterdieb aus Oliver Twist und ihrem persönlichen Leitsatz: „Sorgt immer dafür, dass ihr die anderen als Erstes seht.“ (S. 9) Sobald man die ersten Seiten von Annähernd Alex liest ist man zugleich inmitten der Handlung. Dies liegt an dem angenehmen und leichten Schreibstil der Autorin, der für einen Jugendroman absolut gelungen ist und darüber hinaus auch über eine Protagonistin verfügt, die mit einer gesunden Prise Humor ausgestattet ist. Doch kommen wir zunächst zum Aufbau dieses Jugendbuches, der sich überaus interessant gestaltet. Neben der eigentlichen Handlung (auf die ich natürlich gleich noch ausführlich eingehe), gibt es eingeschobene archivierte Chat-Verläufe von Bailey (als „Mink“), sowie ihrem Chat-Freund „Alex“ mit dem sie sich in einem Film-Forum über alte Filmklassiker austauscht. Diese Verläufe sind kurz gehalten und überaus unterhaltsam zu lesen, da sie sich in die Handlung einfügen und je nachdem welche Veränderungen in Baileys Alltag auftreten – im Ton, in der Ehrlichkeit und in der Häufigkeit variieren. Als Sahnehäubchen gibt es darüber hinaus zu jedem neu aufflammenden Kapitel ein Filmzitat. Diese Zitate sind bunt gemischt und entstammen aus älteren, als auch neueren Filmen, wie u.a. „Der unsichtbare Dritte“, „Der weiße Hai“ oder „Pitch Perfect“. Hier hat man aber überwiegend zu bekannten Filmen gegriffen, weil gerade jüngere Leser nicht auf Anhieb wissen, wer Grace Kelly, Katherine Hepburn oder Cary Grant sind. Diese Schauspieler und deren Filme sind sicherlich für den ein oder anderen jungen Leser fremd. Bailey hingegen kennt sie (fast) alle. Sie ist eine sympathische, aufgeweckte Protagonistin, deren Gedankengänge unterhaltsam zu verfolgen sind. Sie zieht zu ihrem Vater nach Kalifornien. Ihre Eltern leben getrennt. Doch anders als vielleicht bei anderen Jugendbüchern legt sie kein trotziges Verhalten an den Tag, sondern sie macht das Beste aus der Situation und freut sich für ihren Vater, der in Coronado Cove eine neue Heimat gefunden hat. Der liebevolle Umgang zwischen ihr und ihrem Vater und der daraus resultierenden lockere Schlagabtausch ist unterhaltsam zu verfolgen. Ihr Vater war es auch, der ihr dabei geholfen hat einen Ferienjob im örtlichen Museum zu ergattern. Der Weg für einen Neuanfang ist somit geebnet… An ihrem neuen Arbeitsplatz lernt sie Porter kennen, der es versteht sie mit seinen selbst entworfenen Vorurteilen aus der Reserve zu locken. Zu Beginn erscheint er dem Leser ein wenig unsympathisch, vielleicht sogar anstrengend, doch im Verlauf der Handlung lernt man in kennen und lieben. Lieblingsmomente zwischen den beiden sind absolut vorprogrammiert! „Er ist eine Steckdose und ich bin ein dummes Kleinkind, das ständig darum herumschleicht und versucht, den Finger hineinzustecken.“ (S. 114) Aber dieser Roman handelt nicht nur von einem Neuanfang in einer neuen Heimat oder den aufkeimenden Gefühlen zwischen ihr und Porter. Nein, es geht auch um die Verarbeitung einer weniger schönen Vergangenheit, um das Pflegen neuer Freundschaften und die Suche nach „Alex“, dem Chat-Freund. Es bereitet pure Lesefreude Bailey in ihrem neuen Alltag zu begleiten, wie sie im Museum arbeitet und bei der Suche nach „Alex“ ihren neuen Wohnort entdeckt und dabei auch in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt.😉 Mir hat es Spaß bereitet Bailey dabei zu beobachten, wie sie plötzlich Dinge hinterfragt, die sie und ihren Umgang mit anderen Menschen, sowie ihre zurückhaltende Art betreffen und die aufgrund ihrer Vergangenheit eingetreten sind. Dieser Umschwung bei Bailey, dieses Kennenlernen von sich selbst, ist hier gelungen und nachvollziehbar aufbereitet. Und die leichten nachklingenden Töne am Ende einzelner Kapitel bringen vielleicht auch den ein oder anderen jugendlichen Leser zum grübeln. Ich gebe diesem Jugendroman daher sehr gerne 4,5 Papierblumen. Natürlich ist die Geschichte leicht vorhersehbar und der Ausgang wohlmöglich auch absehbar, aber Annähernd Alex verfügt dabei über Humor, Gefühl und Ehrlichkeit, sowie zugleich realistisch eingefangene Momente, die mich durch ihren liebevollen und malerischen Schreibstil sehr gut unterhalten haben und mich das schlechte Wetter vergessen haben lassen. Es ist ein sommerlicher Roman, der sich im Winter lesen lässt, wenn man diesem entkommen möchte und im Sommer genießen lässt, wenn man am Strand oder auf Balkonien liegt. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!

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  • Angenehmes Leseerlebnis

    Annähernd Alex
    Leonarda2512

    Leonarda2512

    02. January 2017 um 16:45

    Annähernd Alex Cover Das Cover ist sehr süß gemacht auch die Farben passen sehr gut zum Filmbezug im ganzen Buch - es erinnert mich an alte Polaroid-Bilder Schreibstil Jenn Bennett schreibt locker und unterhaltsam. Die Gedankengänge sind flüssig, aber die Dialoge teilweise ein wenig zu lang, bzw. ausführlich - dadurch wirkt es ein wenig gestellt, aber das fällt während dem Lesen kaum auf. Jenn Bennett bemüht sich um witzige Kommentare und den ein oder anderen Schlagabtausch, in der Regel gelingt das gut, doch teils steht ihr die eigentlich nur ganz selten förmliche Ausdrucksweise an den falschen Stellen im Weg. Insgesamt ist Annähernd Alex leicht und fröhlich zu lesen, so ist es wahrscheinlich auch gedacht. Ein paar tiefschürfende Bemerkungen gibt es, aber die stellen hier die Ausnahme. Das Buch ist für mich mehr ein Ferien-Flirt als die große Liebe. Sehr angenehm, heiter und lesenswert, aber auch schnell verflogen. Story Bailey und Porter. Mink und Alex. "E-mail für dich" - like beschäftigt sich das Buch mit Baileys Suche nach Chatfreund Alex, bei der sie unerwartet Porter findet. +++Mini-Spoiler+++ Der Klappentext wie auch der Titel nehmen leider den Hauptstrang der Geschichte schon vorweg. Wenn man noch leise Zweifel hat, dass Porter eigentlich Alex und Alex eigentlich Porter ist, sind diese spätestens bei Seite 50 verschwunden. Dementsprechend ist es auch etwas unglaubwürdig, dass Bailey einfach nicht dahinter kommt, während Porter ohne zu Zögern akzeptiert, dass seine Chatfreundin vor ihm sitzt. Das klassische Muster von Ich-hasse-ihn zu Er-ist-umwerfend wird auch hier nicht durchbrochen. Die Hintergrundgeschichten an sich sind originell, während die Elternbeziehungen doch sehr seltsam wirken. Eine Mutter die nicht einmal anruft oder schreibt? Ich weiß nicht, vielleicht kommt sowas vor, aber mir erscheint es zu dramatisiert, dagegen ist Porters Vater einfach nur irritierend. Die Handlung zieht sich zwar durch ohne zu stocken, nimmt sich aber auch nicht die Zeit die Charaktere voll zu entfalten. Das Buch ist vorbei ehe man eine richtige Beziehung zu irgendeiner der Personen aufbauen kann Charaktere Bailey - ein fröhliches Mädchen, doch sie erscheint auch sehr oberflächlich und naiv. Vielleicht ist es die Tatsache, dass der Leser bereits weiß wer Alex ist, aber ihre völlige Ignoranz gegenüber der Möglichkeit, dass Porter ihr Chatfreund ist , ist zu einem Teil unglaubwürdig, zu drei Teilen dämlich. Ihr einziger Gedanke ist es Alex zu finden, ihr einziges Ziel für den Sommer. Klar, man übersieht im Leben oft das was direkt vor einem liegt - aber DAS das ist ein neuer Rekord. Dass Bailey an den richtigen Stellen die falschen Schlüsse zieht, sorgt dafür, dass Jenn Bennets Bemühen um einen wirklich intelligenten Charakter beinah untergeht. Bailey ist ganz nett aber bei mir leider durchgefallen. Porter- gelungen! Porter ist mutig, warmherzig, charmant, witzig, intelligent und gutaussehend. Auch wenn aus Baileys Sicht geschrieben wird habe ich das Gefühl Porter besser zu kennen. Baileys Abneigung bloß weil er sie ein wenig ärgert erscheint mir überzogen, aber gut irgendeinen Grund braucht man ja. Porter ist der tiefschürfendste Charakter und auch der einzige der sich irgendwie Entwickelt. Seine Geschichte gefällt mir und sein ganzes Auftreten wirkt erstaunlich echt - Applaus für Porter Rest - die restlichen Personen sind wie Fische im Meer - unter der Oberfläche, schwer greifbar und nur ab und zu zu sehen. Es sind nicht viele relevante personen, das macht es umso bedauernswerter, dass die Beziehungen von Bailey zu ihnen so wenig präsent sind. Insgesamt ist Annähernd Alex unterhaltsam, im Ansatz 1*. Es ist leicht und durchaus lesenswert, aber mit etwas mehr Zeit und Ruhe hätte das Buch deutlich gewonnen. Das Leben und die Liebe ist rasant, aber manchmal benötigt es Zeit um sich zu entwickeln.

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  • Wundervoll erzählte, stimmige Liebesgeschichte mit authentischen Figuren

    Annähernd Alex
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    22. December 2016 um 17:40

    Klappentext „Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd.“   Gestaltung Vom neuen Programm des Königskinder Verlages ist dieses Cover mit eines meiner Favoriten, denn ich finde den Strand und die Palme am linken Rand sehr hübsch. Die helle Hintergrundfarbe des Covers und der Mensch auf der Vespa passen super zu dem Bildmotiv und versprühen ein sommerliches Feeling. Dadurch, dass der Titel pinkfarben ist, hebt er sich auch sehr schön vom Rest des Covers ab. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wieder wunderschön gestaltet und eine wahre Augenweide.   Meine Meinung Nicht nur die optische Aufmachung, sondern vor allem der Klappentext haben bei „Annähernd Alex“ sofort mein Interesse geweckt: ich wollte gerne herausfinden, wie Porter denn nur annähernd Alex sein kann, so wie es im Klappentext beschrieben wurde. Dass das Buch vom Verlag als eine „moderne Verwechslungskomödie“ beschrieben wurde, hat meine Neugier nur noch weiter gesteigert und nun im Nachhinein kann ich dieser Beschreibung zustimmen: „Annähernd Alex“ war ein sehr unterhaltsames Buch, das mich zum Lächeln und sogar zum Lachen gebracht hat.   Protagonistin Bailey liebt alte Filme. Deswegen ist sie in einem Film-Forum unter dem Usernamen Mink unterwegs. Dort schreibt sie mit Alex, der ihre Leidenschaft teilt. Mit ihm versteht Bailey sich sehr gut. So gut sogar, dass sie ihn treffen möchte, da sie in den Ort zieht, in dem auch Alex wohnt. Da Bailey jedoch eher ein vorsichtiger, zurückhaltender Mensch ist, macht sie sich zunächst selbst auf die Suche nach Alex, um bösen Überraschungen vorzubeugen. Dabei trifft sie dann in ihrem neuen Wohnort auf Porter, den quirligen Sunnyboy, der ihrem Alex gar nicht mal so unähnlich ist.   Gerade der Beginn des Buches befasst sich viel mit der Film-Thematik, da in den Unterhaltungen zwischen Alex und Mink sowie in Minks Alltag verschiedene Filme, Filmfiguren und andere filmbezogene Dinge aufgegriffen werden. Da ich mich nicht besonders gut mit alten Filmen auskenne, fand ich diese Aspekte sehr spannend. Mir hat auch gut gefallen, dass die Kapitel mit Filmzitaten eingeleitet wurden, da so das Thema des Buches nochmals in den Kapitelüberschriften aufgegriffen wurde.   Sehr gut gefallen hat mir diesbezüglich auch die Erzählweise des Buches, denn zum einen wird die Geschichte aus Baileys Sicht geschildert, zum anderen verfolgt der Leser auch die Forenbeiträge von Mink und Alex. Diese beiden Erzählebenen bieten dem Leser unterschiedliche Perspektiven auf die Figuren und vor allem mit Bailey alias Mink konnte ich so direkt eine Beziehung aufbauen. Ich habe die Leidenschaft der beiden Figuren für Filme einfach durch die Seiten hinweg gespürt. Autorin Jenn Bennet hat dabei Baileys Erzählungen und die Forenbeiträge sehr schön miteinander verwoben, sodass beide Stränge nicht für sich alleine stehen. Der Wechsel von Forenbeiträgen zu Baileys Sichtweise fühlte sich für mich an, wie aus einem Guss und hat mir so große Freude beim Lesen beschert, da die Geschichte ein stimmiges Gesamtwerk gebildet hat.   Als Bailey auf Porter trifft verschiebt sich langsam die Thematik der Handlung, denn die Geschichte befasst sich dann zunehmend mit den Erlebnissen dieser beiden Figuren und mit ihren Gefühlen.  Die Suche nach Alex gerät dann etwas in den Hintergrund und manchmal hatte ich sogar den Eindruck, dass sie komplett verdrängt wurde. Dies fand ich etwas traurig, weil die Handlung sich von dem von mir Erwarteten (der Suche nach Alex) wegbewegt hat und Alex manchmal gar nicht mehr in Baileys Gedanken präsent war. Dafür, dass Bailey den Schritt wagen und ihre Internetbekanntschaft kennen lernen möchte (er ihr somit viel bedeutet), hat sie dann meiner Meinung nach recht schnell nicht mehr an ihn gedacht.   Wie bereits erwähnt, habe ich zu Protagonistin Bailey direkt eine Verbindung gespürt. Sie versucht unauffällig, für ihre Umgebung beinahe unsichtbar zu sein. Dies fand ich sehr spannend, da ich ergründen wollte, warum sie so ist und was hinter ihrem Charakter steckt. Gleichzeitig ist Bailey so voller Leidenschaft für verschiedene Dinge, dass sie eine sehr vielschichtige Figur ist. Auch Porter ist voller Facetten und unterschiedlicher Nuancen: er ist fröhlich, dynamisch und hat doch auch schwere Zeiten hinter sich. Durch Baileys Perspektive habe ich ihn kennen gelernt und mich auch unmittelbar in ihn verliebt. Beide Charaktere waren für mich sehr authentisch.   Fazit In „Annähernd Alex“ begegnet dem Leser eine schöne, jugendliche Liebesgeschichte, die mich vor allem durch ihre vielschichtigen, authentischen Figuren direkt in meinem Herzen erreicht hat. Die Geschichte hat mich gut unterhalten, auch wenn ich fand, dass sie in der Mitte ein wenig den Fokus auf die Suche nach Alex verloren hat. Insgesamt konnte mich Jenn Bennets Werk jedoch von sich überzeugen und mir schöne, sehr unterhaltsame Lesestunden bescheren. Wundervoll erzählt und in sich stimmig, das ist „Annähernd Alex“. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Jenn Bennet lesen, denn die Autorin hat mit diesem Buch großes Erzähltalent bewiesen! 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband  

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  • Annähernd Alex - Jenn Bennett

    Annähernd Alex
    the_ocean_of_books

    the_ocean_of_books

    11. December 2016 um 11:26

    Inhalt: >> Auf uns warten nichts als Sonnenschein und Palmen << Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Bailey erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort  zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Ferienjob in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb totschwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter. Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Bailey und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Damit wird die Sache allerdings kompliziert... Rezension: Erst einmal: das Buch ist der Hammer! Es ist einfach wunderschön, aber auch tiefgehend, was man anfangs nicht erwartet. Aber natürlich starte ich erst mal mit dem Schreibstil von Jenn Bennett. Dieser ist locker, leicht und sehr angenehm. Außerdem beschreibt sie alles sehr gut, so dass man sich als Leser alles gut vorstellen kann du auch selbst das Gefühl hat, in Kalifornien zu sein. Das muss man erst einmal schaffen, aus Winter Sonnenschein und Palmen zu machen :D Die Geschichte an sich ist süß, sommerlich und sehr gut durchdacht. Es werden eigentlich auch zum Schluss alle Frage beantwortet,  so dass man nicht mit einem offenen Ende dasteht. Das Buch ist an manchen Stellen auch richtig witzig :D Manchmal hab ich auch im Bus nach Hause gelesen und ich musste mich manchmal zusammen reißen nicht laut los zu lachen :D Die Hauptcharaktere sind alle super sympathisch und man schließt sie alle sofort ins Herz ❤ Ein paar der Nebencharaktere sind allerdings richtig blöd, aber zu der Geschichte gehört das einfach auch dazu. (Wenn ihr das Buch lest, wisst ihr, was ich damit meine.) Baileys Vater ist richtig toll und ist immer für sie da, genauso wie ihre neue Freundin Grace. Porter ist anfangs ein kleiner Kotzbrocken, aber man lernt ihn im Laufe des Buches zu lieben. (Naja bei mir war das eigentlich schon nach wenigen Seiten der Fall :D) Ein kleines bisschen blöd ist, dass der Klappentext ein bisschen zu viel verrät, was aber überhaupt nichts mit dem Buch zu tun hat. Sonst gibt es eigentlich auch gar nichts auszusetzen. Fazit: Nach diesem Buch hab ich richtig Lust, einmal Churros und Vanilla Moon Muffins zu probieren und mir alte Filme anzusehen. Ich kann das Buch nur empfehlen und es wandert definitiv auf meine Lieblingsbuch-Liste. Kurz gesagt: Lest das Buch und findet heraus, ob Bailey doch noch Alex findet! Und viel Spaß dabei! :)   Vielen lieben Dank auch nochmal an den Königskinder Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar!

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  • Intensive Liebesgeschichte mit viel Wärme und einer ganz eigener Schönheit

    Annähernd Alex
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    11. December 2016 um 09:48

    Inhalt: Wie wäre es, seinem Online-Schwarm plötzlich im echten Leben zu begegnen? Welche bösen Überraschungen bring das mit sich? Um dem vorzubeugen, erzählt Mink Alex aus dem Film-Forum nicht, dass sie an genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie möchte vorher erst die Lage auskundschaften. Doch dabei läuft sie ständig Porter über dem Weg – ein Surfwunder und Aufschneider zugleich. Doch mit jedem Tag der vergeht, lernt sie Porter näher kennen und Alex rückt in Vergessenheit…  Der Story-StapelErster Satz: „Er könnte irgendeiner von den Leuten hier sein.“Wir starten direkt mit Baileys aka Minks Ankommen in Kalifornien. Erleben also direkt die kalifornische Atmosphäre und bekommen gleichzeitig gute Eindrücke von Bailyes selber. Mit jeder Seite lernen wir weitere Charaktere kennen, die für die Geschichte jeder für sich relevant sind. Auch Porter taucht sehr bald auf und hier nähern sich die beiden so herrlich vorsichtig, dass man sich in diese ruhige und trotzdem intensive Entwicklung verlieben muss. Keine große Liebe nach einer Woche, sondern das echte Entwickeln von Gefühlen. Der Charakter-StapelBaileys ist unsere weibliche Protagonistin, die einige schlimmere Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit zu verarbeiten hat, aber irgendwie wächst sie im Buch auch daran. Sie reflektiert sich selbst und ist unglaublich ehrlich und direkt. Sie bringt Dinge auf den Punkt und spricht sie an – das fand ich unglaublich erfrischend. Gleichzeitig möchte ich die unglaublich positive Beziehung zu ihrem Vater betonen – es war richtig schön, mal ein so ausgewogenes und harmonierendes Vater-Tochter-Verhältnis zu lesen.Und dann Porter – unser männlicher Protagonist, der irgendwie alles ist. Klug, laut, leise, süß, arrogant, gutaussehend, stark und gleicheztig schwach und verletzlich. Es ist schön zu lesen, wie die beiden sich gegenseitig auf neue Höhen bringen, selber die Liebe entdecken und dabei auch gleichzeitig viel von sich selbst. Der Stil-StapelEs liest sich locker-leicht, sehr flüssig und trotzdem auch irgendwie besonders und poetisch. Das Buch erzählt eine normale Geschichte so herrlich erfrischend, dass es kaum aus der Hand gelegt werden möchte. Der Kritik-StapelNichts – ich habe einfach nichts an der Geschichte auszusetzen, sie ist schlicht wunderbar. Einzig der Klappentext ist kritisch zu betrachten, da er zu sehr spoilert und Dinge anders darstellt als im Buch. Deswegen hier meine Empfehlung – den Verlagsklappentext nicht lesen, sondern einfach die Geschichte auf euch zukommen lassen!(Meine Inhaltsbeschreibung könnt ihr lesen, die ist so angepasst, dass sie nicht spoilert) Auf den Lesen-Stapel?Ja, ja – ja – eine wunderbare, intensive Liebesgeschichte mit viel Wärme und einer ganz eigenen Schönheit. Ein Buch, das von jedem gelesen gehört, der gerne Liebesgeschichten liest, egal ob jung oder alt. Volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir für dieses Buch!

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    • 5
  • Sommerliche, leichte Lektüre

    Annähernd Alex
    Bad_Snow_White

    Bad_Snow_White

    09. December 2016 um 06:21

    Inhaltsangabe: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd. Dieses Buch war mein erstes aus dem Königskinder Verlag und es hat mich nicht enttäuscht. Nach lesen des Klappentextes habe ich eine leichte, sommerliche Lektüre erwartet, bei der man während des Lesens die Seele baumeln lassen kann. Genau das habe ich auch bekommen, dennoch hat das Buch einen unerwarteten Tiefgang. Die Charaktere haben Schicksalsschläge erlitten, auf die intensiv eingegangen und aufgebaut wird. Dieses Buch ist mehr als eine 08/15 Teenieliebe unter Sand, Strand und Palmen, sie berührt und regt zum Nachdenken an. Ein bisschen schade finde ich, dass der Klappentext etwas zu viel verrät und das Ende somit ziemlich vorhersehbar ist. Ist aber nicht weiter schlimm, ich hatte großen Spaß beim lesen und kann jedem, der auf leichte Lektüre steht, dieses Buch empfehlen.  

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  • Authentische Jugendliebesgeschichte

    Annähernd Alex
    marcelloD

    marcelloD

    07. December 2016 um 21:01

    "Annäherend Alex" handelt von Bailey, die sich i einem Film-Forum mit einem gewissen Alex angefreundet hat. Wie es der Zufall so will, ist ihr Vater nach der Scheidung von Baileys Mutter von der Ost- an die Westküste gezogen, ausgerechnet in den Ort, in dem auch Alex angeblich wohnt. Als Bailey beschließt zu ihrem Vater zu ziehen, verrät sie Alex nichts, denn woher soll sie wissen, dass er auch der ist, als der er sich ausgegeben hat. Daher will sie ihn inkognito ausmachen. Doch ihre Mission rückt mehr und mehr in den Hintergrund, da sich ein gewisser Porter vom ersten Tag an in ihrer neuen Heimat in ihr Leben drängt. Die Ausgangssituation, dass sich in einem großen Land wie den USA zwei Menschen in einem Film-Forum kennenlernen und letztlich durch Zufall im gleichen Ort leben, muss man natürlich definitiv als klischeehaft bezeichnen. Aber da dies wirklich das einzige Klischee an diesem Jugendbuch ist, nehme ich das als interessante Ausgangslage für dieses Buch gerne an. Die Geschichte bietet zwei unterschiedliche Erzählweisen. Einmal erlebt man die Geschichte aus Baileys Sicht und zum anderen wird man als Leser Zeuge der geteilten Forenbeiträge von Mink (Username von Bailey) und Alex. Sehr unterschiedliche Erzählmomente, aber trotz der Unterschiede werden beide hervorragend genutzt die Protagonisten zu verstehen. Zudem gleiten diese Erzählarten wunderbar ineinander über. Sie sind Teile eines Ganzen, stehen aber nicht für sich, sondern ergänzen, begründen und erklären sich gegenseitig. Dies zeigt meiner Meinung nach schon wunderbar, dass die Autorin ein Händchen für gelungenes Erzählen hat. Insgesamt wirkt die Geschichte sehr professionell: in ihrer Sprache, in ihren Figuren und eben im Aufbau. Die Geschichte wirkt zwar nicht abgehoben oder philosophisch, aber sie ist auch definitiv nicht Mainstream innerhalb der Liebesgeschichten für Jugendliche. Die Figuren, allen voran Bailey und Porter, sind grandios. Ihr erstes Zusammentreffen ist noch holprig, aber daraus entwickelt sich eine wunderbar klischeefreie, absolut authentische Liebesgeschichte, der einige Höhen und Tiefen bevorstehen. Bailey hat mich in vielen Dingen so sehr an mich selbst erinnert. Vor allem mit ihrer Verletzlichkeit und Schüchternheit, die sich im richtigen Moment in Mut und Feuereifer verwandeln kann. Porter dagegen ist ein Sonnenschein, der trotz all der Schicksalschläge in seinem Leben die Lust an genau diesem nie verloren hat. Die beiden sind sehr verschieden, aber gerade das ergänzt sich über den Verlauf der Geschichte hinweg wunderbar. Die gemeinsamen Szenen sind unheimlich intensiv auf ungewöhnliche Weise beschrieben und da man alles aus Baileys Perspektive erlebt, ist die Gefahr groß, dass auch die Leser Porter verfallen. Der Verlauf der Geschichte bietet genau die richtige Menge an Aufs und Abs. Sie besticht durch die kleinen, ebenso wie durch die großen Momente. Und das Beste: am Ende werden alle Erzählstränge zusammengebracht und zuende erzählt. Ich bin wirklich selten so zufrieden aus einer Geschichte herausgegangen, weil einfach alles stimmte. Meine Lobeshymnen lassen es erahnen: "Annäherend Alex" erhält voller Überzeugung von mir fünf Sterne! Diese Liebesgeschichte kann ich nur jedem Jugendlichen ans Herz, aber auch all die Älteren, die gerne Jugendbücher lesen oder sich gerne an ihre Jugendzeit erinnern: zugreifen!

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  • Ein sehr tolles und schönes Buch

    Annähernd Alex
    Booksarehome

    Booksarehome

    06. December 2016 um 16:14

    Inhalt: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. (Quelle: Lovelybooks) Zum Autor: Jenn Bennett wohnt in den USA, kommt aber ursprünglich aus Deutschland. Sie reist sehr gerne vor allem nach Europa und Südostasien. Nach Die Anatomie der Nacht ist Annähernd Alex ihr zweites Jugendbuch. Die Autorin lebt mir ihrem Mann in Georgia. Meine Meinung: Bailey zieht von Washington zu ihrem Vater nach Kalifornien, wo auch ihr Chat-Freund Alex wohnt. Sie erzählt im nicht, dass sie bereits in Kalifornien bei ihrem Vater ist, sondern behaltet es erstmal für sich und will ihn suchen, mit den Informationen die sie hat. In dem Forum, wo sie Alex kennengelernt hat, der genau wie sie Filme liebt, heißt sie Mink. So nennt sie eigentlich nur ihr Vater und es ist ihr Spitzname. Sie fängt einen Sommerjob in der Höhle an. "Die Höhle" ist ein großes Museum in der Stadt und dort lernt sie Grace kennen, welche schon bald ihre beste Freundin wird. Porter lernt sie auch dort kennen und ist anfangs überhaupt nicht begeistert von ihm, er ist einfach ein Idiot und oft streiten sie sich oder zicken sich an. Doch nach und nach verstehen sie sich immer besser und auch wenn Bailey am Anfang noch nach Alex gesucht hat, hat sie ihn schon bald vergessen als sie immer mehr Zeit mit Porter verbringt. Aber Porter hat nicht ganz so ein leichtes leben, denn er und seine Familie haben eine schlimme Vergangenheit hinter sich.Doch nicht immer ist alles schön in der kleinen Welt von Bailey und Porter, denn da gibt es noch Davy, der von Drogen abhängig ist und alles dafür tun würde. Bailey finde ich sehr sympathisch und ich hab sie sofort ins Herz geschlossen. Sie hatte zuerst so eine Art, dass sie allen Konflikten immer aus dem Weg ging und deshalb ist sie auch zu ihrem Vater gezogen, denn ihre Mutter und ihr Freund haben sich in letzter Zeit viel gestritten. Man merkt, wie sie sich verändert und zwar zum guten. Denn Porter hat einen guten Einfluss auf sie, mit ihm hat sie viel dazu gelernt aber auch durch Grace, denn mit ihr hat sie zum ersten mal eine richtige beste Freundin. Auch wenn sie anfangs ein paar Fehler gemacht hat, hat sie sich sehr gebessert und weicht keinen Konflikten mehr aus und vertraut auch den Leuten die sie liebt mehr. Bei der Suche nach Alex musste ich öfter schmunzeln, denn es war ehrlichgesagt von Anfang an klar, wer Alex wirklich ist. Porter fand ich zuerst nicht ganz so sympathisch, allerdings hat sich das schnell geändert. Die zwei zusammen waren auch total süß. Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, genau wie die Landschaft und die Umgebung. Der Leser kann sich also alles sehr gut vorstellen. Das Cover, finde ich ist ein Blickfang, denn es hat zwar nicht so viel oben, wie bei anderen Covers aber trotzdem ist es sehr schön und erinnert einen an Sommer.Der Schreibstil ist wundervoll, er ist sehr flüssig und man hat das Buch sehr schnell durch. Mir hat sehr gut gefallen, dass am Anfang von jedem Kapitel Zitate aus Filmen stehen.Die zwei haben mir am besten gefallen: Fazit: Das ist ein absolutes 5 Sterne Buch für mich. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, denn auch wenn von Anfang an irgendwie klar war wer Alex ist. Gab es trotzdem immer wieder etwas, was total unerwartet kam und womit man einfach nicht gerechnet hat. Dem Buch hat wirklich garnichts gefehlt und ich werde definitiv das zweite Buch der Autorin lesen, denn Annähernd Alex ist wirklich ein sehr wundervolles Buch und ich kann es jedem empfehlen! Das schönste Zitat in dem Buch war:"Ich habe immer die gehört. Ich habe nur darauf gewartet, dass du dich für mich entscheidest." S. 406

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  • Sonniger, leichter Roman - nicht nur für den Sommer!

    Annähernd Alex
    reading_ani

    reading_ani

    05. December 2016 um 20:13

    Inhalt: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd.Mein erstes Königskinder Buch und ich bin so begeistert! Zunächst einmal gefällt mir die Aufmachung des Buches sehr gut, die Farben sind dezent, lösen aber trotzdem Sommerstimmung aus.Und davon gibt es in diesem Buch genügend! Das fängt schon bei den schönen Beschreibungen der verschiedenen Orte an. Man wünscht sich direkt an diesen Ort und den Sommer zurück.Im Vordergrund steht natürlich eine Liebesgeschichte, die aber nicht zu kitschig ist, dennoch sehr romantisch mit vielen Höhen und Tiefen. Aber die Geschichte ist so viel mehr als nur Liebesgeschichte. Auch die Freundschaft, Vertrauen und Ehrlichkeit spielen eine sehr besondere Rolle und lassen den Leser stellenweise nachdenklich zurück. Aber auch die Spannung kommt in diesem Buch nicht zu kurz.Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und locker lesen. Er passt daher perfekt zu den Themen. Für mich ist dieses Buch eine perfekte bunte Mischung, locker leicht und dennoch in die Tiefe gehend. Die Charaktere überzeugen alle auf ganzer Linie und sind so vielsichtig, dass sie alle auf keinen Fall langweilig sind und dadurch auch sehr realistisch.

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  • Von der ersten bis zur letzten Seite brillant

    Annähernd Alex
    DrunkenCherry

    DrunkenCherry

    03. December 2016 um 21:48

    Ich vergebe selten fünf Sterne. Die hebe ich mir für die ganz besonderen Bücher auf. Die, an denen ich nichts zu meckern habe, deren Charaktere echt und menschlich sind und die einen gefangen nehmen. "Annähernd Alex" ist eines dieser Bücher. Vom ersten Satz an hat es mich gefesselt, auch, wenn der Verlag mit dem Klappentext den größten Spoiler der Weltgeschichte begangen hat. Über dieses Buch weiß man am besten gar nichts, wenn man beginnt, es zu lesen. Man erfährt sowieso schnell genug, worum es geht, weil es unmöglich ist, es wieder aus der Hand zu legen. Man muss der Autorin wirklich ein Lob für ihre Charaktere aussprechen. Nicht nur für die Protagonisten, auch für die Nebenfiguren. Alle sind lebendig und man kann sich jeden sofort vorstellen. Jeder hat seine Eigenarten und ist auf seine eigene Weise liebenswürdig. Genau wie die Landschaft. Die Ortbeschreibungen sind einfach der Wahnsinn. Es ist, als wäre man selbst in dieser kleinen Küstenstadt. Zudem hat mir gefallen, dass das Buch mehr ist als eine einfache Liebesgeschichte. Bailey findet in diesem Buch heraus, wer sie ist und wer sie sein will. Sie macht eine Entwicklung durch und ist dabei in keinster Weise perfekt. Keine der Figuren ist perfekt oder ein austauschbares Abziehbild. Die Geschichte ist durchzogen von traumatischen Erfahrungen und jede Figur hat mit ihrem eigenen Schicksal zu kämpfen. Und obwohl sie mit heftigen Themen arbeitet, schafft Jenn Bennett es, ihrer Geschichte ein sommerliches, lebensbejahendes Feelgood-Design zu verpassen, ohne, dass es aufgesetzt wirkt. Besonders gut gefallen haben mir übrigens auch die Filmzitate über jedem Kapitel, die immer ein bisschen was von dem verraten haben, was einen erwartet. Eine super Idee! Nun könnte man meinen, die Ausgangssituation, der eigentliche Kniff der Lovestory wirke zu konstruiert oder unglaubwürdig, aber hey...manchmal spielt das Leben so wirr, dass man es gar nicht glauben kann. Und wenn man nicht in Büchern solche Geschichten erzählendarf, wo denn dann? Es ist ein bisschen märchenhaft - aber vielleicht auch deshalb so wunderschön.

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