Jenn Lyons

 3,9 Sterne bei 170 Bewertungen
Autorenbild von Jenn Lyons (©Dim Horizon Studio)

Lebenslauf von Jenn Lyons

Ein Geek für alle Fälle: Die vielseitig interessierte Lyons hat sich ihren Kindheitstraum von einem künstlerischen Leben erfüllt. Tagsüber entwickelt sie Videospiele und abends gibt sie sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben und kreieren von Fantasiewelten hin. Sie hat unendlich viele Meinungen über alle möglichen Themen, von Feminismus bis hin zur richtigen Art einen Martini zuzubereiten. Und sie interessiert sich für alles, was mit Mythologie, Okkultismus und Naturwissenschaft zu tun hat. Sie ist in Los Angeles aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Atlanta.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Erinnerung der Seelen (Drachengesänge, Bd. 3) (ISBN: 9783608963434)

Die Erinnerung der Seelen (Drachengesänge, Bd. 3)

Neu erschienen am 20.10.2021 als Hardcover bei Klett-Cotta.
Cover des Buches Die Erinnerung der Seelen (ISBN: 9783837158694)

Die Erinnerung der Seelen

Neu erschienen am 18.10.2021 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Jenn Lyons

Cover des Buches Der Name aller Dinge: Drachengesänge 2 (ISBN: B087NBS9RL)

Der Name aller Dinge: Drachengesänge 2

 (1)
Erschienen am 19.09.2020
Cover des Buches Der Untergang der Könige (ISBN: 9783837148701)

Der Untergang der Könige

 (2)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Der Name aller Dinge (ISBN: 9783837148763)

Der Name aller Dinge

 (1)
Erschienen am 28.12.2020
Cover des Buches Die Erinnerung der Seelen (ISBN: 9783837158694)

Die Erinnerung der Seelen

 (0)
Erschienen am 18.10.2021

Neue Rezensionen zu Jenn Lyons

Cover des Buches Der Untergang der Könige (Drachengesänge, Bd. 1) (ISBN: 9783608963410)Lesung_vor_achts avatar

Rezension zu "Der Untergang der Könige (Drachengesänge, Bd. 1)" von Jenn Lyons

Pseudo-Homer lässt grüßen
Lesung_vor_achtvor einem Monat

Es gibt Bücher, die einer gewissen Länge bedürfen.

Und dann gibt es Bücher, für deren unverschämte Länge kein relevanter Grund existiert.

Jenn Lyons' Ultra-Epos "Der Untergang der Könige" bildet dafür ein gutes Beispiel. Im Kern geht es um ein dekadentes Kaiserreich, dessen sündige Hauptstadt im Lauf der Geschichte ihren Untergang findet. Das Buch zeigt dem Leser These und Antithese; das imperialistische Quur wird kontrapunktisch gegen Thaenas paradiesische Insel geführt. Somit gleicht es einer Hymne auf die Demokratie, auf die Toleranz, auf die Freiheit.

Wo liegt also das Problem?

Lyons hat scheinbar nicht begriffen, dass sie eigentlich die Geschichte Sodoms und Gomorrhas nacherzählt. Statt einer schlüssigen, intensiven Geschichte über die Abgründe der Menschheit hämmert sie dem Leser eine unübersichtliche, unnötig komplexe High-Fantasy-Welt ins schreckgeweitete Gesicht und verwendet unentwegt Begriffe und Fußnoten (!), um absolut sinnbefreite Informationen in einen vagen Kontext zu setzen. Das führt dazu, dass sie nichts der sich häufenden Probleme Quurs eingehend behandelt. Immer wieder werden die Missstände beiläufig erwähnt, aber das Buch hält es für unter seiner Würde, sie genauer zu elaborieren. Stattdessen entsteht ein wüster Weltrettungsplot, Charaktere kommen und gehen, bevor man sie sich überhaupt einprägen kann, manche verschwinden nach einem Kapitel (General Milligreests Tochter) oder nehmen erst gar keine wichtige Rolle ein (Sheloran). Manche Ausgänge sind nur schwer nachzuvollziehen und dieses rasende Ungetüm namens Worldbuilding bewirft den Leser immer wieder mit Begriffen, die für die Charaktere völlig logisch sind, für den Leser aber keinen Sinn ergeben. Die Geschichte wirkt wie ein chaotisches Konglomerat ohne Sinn und Verstand, die Karikatur einer High-Fantasy-Saga.

Trotzdem vergebe ich drei Sterne. Die Erzählweise ist überraschend gewagt. Die Fußnoten bilden anfangs potenzielle Störfaktoren, verleihen aber einem der wichtigsten Charaktere (Thurvishar D'Lorus) mehr Substanz. Das Buch beweist immer wieder Humor und bildet eine neuartige, ausreichend gut konstruierte Heldenreise. Die Charaktere selbst sind darüber hinaus auch relativ liebenswürdig, obgleich ihnen paradoxerweise in diesem gewaltigen Wälzer teilweise zu wenig Raum gegeben wird.

Aristoteles würde also sagen: Weniger ist mehr.

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Cover des Buches Der Name aller Dinge (Drachengesänge, Bd. 2) (ISBN: 9783608963427)Belladonnas avatar

Rezension zu "Der Name aller Dinge (Drachengesänge, Bd. 2)" von Jenn Lyons

Ein aufregender Fantasy-Cocktail
Belladonnavor 4 Monaten

Beschreibung

Seit Kihrin den Kaiser von Quur getötet, den Schellenstein zerstört und dadurch die Dämonen entfesselt hat trachtet man ihm nach seinem Leben. Auf der Flucht vor seinem alten Feind, dem mächtigen Zauberer Relos Var, begegnet Kihrin der mutigen Joratin Janel Theranon die sich den Dämonen in den Weg stellt und alles daran setzt, ihr Land vor den grausamen Plänen des Zauberers zu bewahren. Gemeinsam stellen sich Kihrin und Janel ihrem Schicksal, doch Relos Var hat einen entscheidenden Vorteil auf seiner Seite, den Eckstein »Der Name aller Dinge«…

Meine Meinung

Mit »Der Untergang der Könige«, dem Auftaktband zur epischen High-Fantasy-Reihe »Drachengesänge« legte Jenn Lyons einen fulminanten Grundstein zu einer mitreisenden Reihe über Drachen, Magie, Dämonen und Götter, die sich in einer faszinierenden Welt bewegen. In »Der Name aller Dinge« knüpft die Autorin die Geschichte um den jungen Kihrin weiter.

Nach einer kurzen Einleitung mit einem Brief der Magierin Senera an ihren Meister Relos Var lernt Kihrin ohne große Umschweife die Joratin Janel Theranon, vierundzwanzigster Graf von Tolamer, kennen. Dies scheint jedoch nicht ihre erste Begegnung zu sein, denn sie sind sich bereits in der Zwischenwelt begegnet. Janel bittet Kihrin um Hilfe bei der Rettung des Landes und berichtet ihm dazu abwechselnd mit ihrem Begleiter Bruder Qaun von ihren Erlebnissen und Erkenntnissen.

Jenn Lyons bleibt durch die Berichterstattung von Janel und Qaun ihrem erfrischenden Erzählstil treu und gewährt mit diesem Kniff einen umfassenden Blick auf die Geschichte. Während im ersten Teil noch die Adelshäuser, Gilden und Götter näher beleuchtet wurden verlegt sich nun der Fokus auf die Jorater mit ihren Pferden und Feuerblütern und ihrer besonderen Gesellschaftsstruktur. Lyons konnte mich vor allem mit ihrer verwirrenden wie auch gekonnten Jonglage mit Geschlechterrollen und Diversität unheimlich begeistern.

Zudem bestimmen zwei grundlegende archaische Gesetze die Welt der Jorater – Idorrá, die Macht und Stärke derer, die andere beschützen und Thudajé, die Ehre, die daraus erwächst sich einem Überlegenen zu unterwerfen – welche sich wie ein roter Faden durch den Verlauf der Geschichte ziehen, ebenso wie ihre Vorbehalte gegenüber der Magie.

Jenn Lyons reichert ihre Fantasy-Welt zusehends mit den unterschiedlichsten Gesellschaftsentwürfen an und erschafft dadurch ein faszinierendes Kaleidoskop, welches einen Blick auf diverse Sozialstrukturen mit ihren Stärken und Schwächen zulässt.

Außerdem werte ich den Abwechslungsreichtum der unterschiedlichen Lebensentwürfe als einen Aufruf für mehr Toleranz.

»Der Name aller Dinge« ist die gelungene Fortsetzung eines atemberaubenden Fantasy-Epos, dessen Komplexität es einem jedoch nicht immer einfach macht den Durchblick zu behalten. Der ungezwungene Umgang mit dem Tod, der für einen großen Teil der Romanbesetzung nicht für immer währt, und die magischen Komponenten sowie die hinzugekommene Transformität der Geschlechter/Geschlechterrollen tragen zu einem unerschöpflichen Universum bei, das mit unvorhergesehenen Plottwists besticht.

Fazit

Ein aufregender Fantasy-Cocktail der Klischees auflöst und für mehr Diversität und Toleranz eine Lanze bricht.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 12.10.2020

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Cover des Buches Der Name aller Dinge (Drachengesänge, Bd. 2) (ISBN: 9783608963427)Ascoras avatar

Rezension zu "Der Name aller Dinge (Drachengesänge, Bd. 2)" von Jenn Lyons

So monumental wie der erste Band
Ascoravor 6 Monaten

Der Klappentext: „… Kihrin ist ein junger Mann, der von allen gejagt wird. Seit er den Schellenstein zerstört und im Land Quur die Dämonen freigelassen hat, muss er vor dem Zorn eines ganzen Kaiserreichs fliehen, vor allem aber vor seinem alten Feind, dem Zauberer Relos Var. Auf seiner Flucht begegnet er einer geheimnisvollen Joratin namens Janel Theranon, die behauptet, ihn zu kennen. Janel glaubt, dass Relos Var eines der mächtigsten Artefakte der Welt in seinem Besitz hat - einen Eckstein, er heißt »Der Name aller Dinge«. Wenn sie Recht hat, dann kann niemand mehr verhindern, dass der alte Zauberer sich holt, was er will. Und er will Kihrin.“


 Zum Inhalt: „Der Name aller Dinge“ ist der zweite Band des Fantasy-Epos Drachengesänge und ich würde empfehlen den ersten Teil auch zuerst zu lesen, da diese Geschichte anknüpft und diese Welt so komplex aufgebaut ist. 

Auch wenn sich das Augenmerk von Kihrin, dem Hauptakteur auf Janel, die bisher unbekannte verlagert und sehr viele neue Charaktere hinzukommen. Es ist wahnsinnig schwierig dieses monumentale Werk zusammenzufassen, aber es geht um Intrigen, Verschwörungen, Jagden, Bündnisse und Verrat, Prophezeiungen und natürlich Drachen.  


 Meine Meinung: Mit mehr als 900 Seiten ist dieser zweite Teil, wie schon sein Vorgänger ein wahrer Wälzer, aber zum Glück ist auch dieses Mal der Schreibstil so fesselnd und die Geschichte so packend und abwechslungsreich erzählt, dass man die Dicke des Buches gar nicht so richtig wahrnimmt und überrascht ist, dass man schon auf den letzten Seiten angelangt ist. Es wird auch schon auf den nächsten Teil angespielt. Übrigens erleichtern wie im ersten Band auch hier sowohl eine detaillierte Inhaltsangabe und ein ausführliches Glossar nebst Stammbaum der Adelshäuser, das Zurechtfinden in dieser umfassenden Welt enorm. Die Erzählweise wechselt mehrfach, wir haben einen auktorialen Erzähler auf der einen Seite und Geschichten und Berichte in der Ich-Form, außerdem spielt es auf zwei Zeitebenen, aber dadurch wird das Buch umso lebendiger und kurzweiliger, auch wenn man ein bisschen aufpassen muss (allerdings erleichtern die Überschriften das). Die meisten Charaktere sind äußerst komplex angelegt und haben mehr wie ein Gesicht, aber alle sind äußerst lebendig gestaltet.


 Mein Fazit: Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach, lasst euch nicht vom Umfang abschrecken.


 Ich danke dem Klett - Cotta Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Gespräche aus der Community

»Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem. Und der Junge aus den Elendsvierteln beginnt zu erzählen ...

Pünktlich zum 50. Geburtstag veröffentlicht die Hobbit Presse ein neues Fantasy-Highlight: "Der Untergang der Könige" von Jenn Lyons. Zum Auftakt der neuen Drachengesänge-Saga erwartet euch im House of Fantasy eine Leserunde voll Spannung und Fantasie rund um den Jungen Kihrin, der mitten hinein gerät in die Konflikte von Adelshäusern, Zauberern und Dämonen.

Ihr seid neugierig geworden und wollt von Anfang an dabei sein? Dann beantwortet unsere Bewerbungsfrage und gewinnt mit etwas Glück eines von 30 Leseexemplaren von "Der Untergang der Könige":
Wie stellt ihr euch das Ungeheuer vor, das Kihrin bewacht?

Wir sind gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf eine gemeinsame Leserunde mit euch!

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