Jenna Black Glimmerglass

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  • Glimmerglass - Jenna Black

    Glimmerglass
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    15. February 2015 um 10:47

    Dana ist seit jeher für sich selbst verantwortlich, da ihre Mutter alkoholabhängig ist. Ihren Vater kennt sie nicht, das einzige, was sie über ihn weiß ist, dass er in Avalon lebt, einem Ort zwischen der menschlichen Welt und der der Feen. Sie freut sich darauf, endlich ein Stück Verantwortung abgeben zu dürfen, aber in Avalon wird nichts besser. Bereits bei ihrer Ankunft wird sich von ihrer eigenen Tante gefangen genommen. Nur durch die Hilfe des unbekannten, gutaussehenden Ethan kommt sie frei. Gemeinsam mit seiner Schwester versucht er Dana vor den Plänen der mächtigsten Menschen und Feen Avalons zu beschützen, bis ihr Vater wieder aus dem Gefängnis freikommt. Aber Dana kann sich nicht auf eine ruhige Zeit einstellen, denn sobald etwas Ruhe eingekehrt ist und sie sich sicher wähnt, wartet schon ein fast tödlicher Angriff auf sie. Und er verspricht, nicht der einzige zu bleiben … Mein erstes Feen-Buch, nun habe ich es auch endlich geschafft. Ich hatte mir vorgestellt, dass alle mit niedlichen Flügelchen herum flattern würden, aber nichts dergleichen. Abgesehen von Zauberkräften sind sie eigentlich normal. Also fast. Es kommen die typischen Teenager-Charaktere vor, selbstverständlich darf der Goth nicht fehlen. Ich bin mir fast sicher, dass Kaene im zweiten Teile auch wieder eine Rolle spielen wird. Manche Handlungen waren für mich nicht ganz schlüssig, aber am Ende kamen alle losen Fäden wieder zusammen. Mir fiel positiv auf, dass es ausnahmsweise keinen Cliffhanger am Ende gab, Gott sei Dank! Das Buch ist ein ziemlich normaler Jugendroman, der fantastische Elemente birgt. Es geht um Probleme mit den Eltern, ums Verliebtsein und eben dieses Mal um Feen. Es war nett, es hat mich unterhalten, aber vom Hocker hat es mich dieses Mal leider nicht gefegt. 

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  • Rezension zu "Glimmerglass" von Jenna Black

    Glimmerglass
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. March 2012 um 16:07

    "Normal: It‘s all she‘s ever wanted to be, but it couldn‘t be further from her grasp..." Dana Hathaway doesnt know it yet, but shes in big trouble. When her alcoholic mom shows up at her voice recital drunk, again, Dana decides shes had enough and runs away to find her mysterious father in Avalon: the only place on Earth where the regular, everyday world and the captivating, magical world of Faerie intersect. But from the moment Dana sets foot in Avalon, everything goes wrong, for it turns out she isn‘t just an ordinary teenage girl, she‘s a Faeriewalker, a rare individual who can travel between both worlds, and the only person who can bring magic into the human world and technology into Faerie. Dana finds herself tangled up in a cutthroat game of Fae politics. Someone‘s trying to kill her, and everyone seems to want something from her, from her newfound friends and family to Ethan, the hot Fae guy Dana figures she‘ll never have a chance with...until she does. Caught between two worlds, Dana isn‘t sure where she‘ll ever fit in and who can be trusted, not to mention if her world will ever be normal again. Aufmachung: Obwohl das Cover keinen wirklichen Bezug zum Inhalt des Buches aufweist, ist es trotzdem sehr schön anzuschauen. Die Farbwahl ist stimmig und als besonderer Blickfang glänzen diese vielen kleinen Punkte silbern. Das Motiv ist eher ungewöhnlich und hebt sich etwas von den typischen Covers dieses Genres ab. Leider wurde es auch für das Cover von Die Stadt der verschwundenen Kinder verwendet, weshalb es etwas von seiner Originalität einbüßt. Meine Meinung: Zunächst einmal war ich von der Welt, die Jenna Black hier geschaffen hat, sehr positiv überrascht. Dass die Menschen- und die Feenwelt nur durch die geheimnisvolle Stadt Avalon miteinander verbunden sind und dies der einzige Ort ist, den beide Spezies bewohnen können, ist wirklich eine tolle Idee mit viel potenzial. Doch leider bekommt man von der Stadt kaum etwas zu Gesicht und auch über die Feenwelt erfährt man so wenig, dass man bald das Gefühl hat, an einem x-beliebigen Ort mit ein paar ungewöhnlichen Eigenheiten zu sein. Dies ist zwar ganz nett und gelegentlich auch unterhaltsam, aber man hätte noch sehr viel mehr daraus machen können. Dana schien mir zunächst ein interessanter Charakter zu sein. Weil sie mit einer Alkoholsüchtigen Mutter gestraft ist, hat man sofort Mitleid mit ihr und bewundert sie, weil sie so lange alleine damit fertig geworden ist. Auch die Tatsache, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nimmt und mit ihrer Reise nach Avalon einigen Mut beweist, macht sie sympathisch und erweckt den Eindruck eines selbstständig jungen Mädchens. Doch genau dieser erste Eindruck täuscht ganz gewaltig. Man hat während des Lesens ständig das Gefühl, dass sie stark wirken SOLL, was aber leider überhaupt nicht gelingt. Im Gegenteil! Ständig lässt sie es sich gefallen, dass Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden, und gibt sich mit den fadenscheinigsten Erklärungen ab. Zwar erkennt sie dies oft und beschwert sich auch ab und zu, jedoch ändert sich ihre Situation dadurch auch nicht. Wenn sie dann mal einen Anflug von Selbstständigkeit zeigt, kann man sicher sein, dass sie irgendetwas Unüberlegtes tut, wodurch sie nur in noch größere Schwierigkeiten gerät. Am schlimmsten ist aber ihre Naivität im Bezug auf den "superbegabten, gutaussehenden und geheimnisvollen" Ethan. Besonders am Anfang scheint sie ihr Gehirn einfach auszuschalten, sobald er in der Nähe ist. Obwohl man bei vielen ihrer Handlungen und Gedankengängen unweigerlich ins Kopfschütteln kommt, macht sie das nicht zu einem unsympathischen Charakter. Sicherlich ist sie nicht die Protagonistin, die man sich bei einer solchen Geschichte wünschen mag, aber sie hat auch ihre positiven Seiten. Sie ist einfach das nette Mädchen von nebenan und hat außerdem einen gewissen Humor, weshalb man sie trotz allem doch recht gut leiden kann. Im Gegensatz dazu haben mir die Nebencharaktere größtenteils sehr gut gefallen, weil die meisten nicht sofort durchschaubar sind und man im Laufe der Handlung unerwartete Seiten an einigen Personen entdeckt. Da ist zum Beispiel Ethans Schwester Kimber, die man anfangs für eine richtige Zicke hält, während sie eigentlich beste-Freundinnen-Qualitäten besitzt. Für Ethan selbst hingegen konnte ich mich nicht sonderlich erwärmen, auch wenn er bestimmt auch seine guten Seiten hat. Obwohl er doch so ein unglaublicher Supertyp ist, bleibt er seltsam blass, weil man einfach kaum etwas über ihn erfährt und seine anderen Eigenschaften von diesem ständigen "Supertollsein" überschattet werden. Das Buch hat diesen für Jugendbücher typischen einfachen locker-flockigen Schreibstil, weshalb man der Geschichte immer mühelos folgen kann und es relativ schnell durchgelesen hat. Die Ereignisse folgen rasch aufeinander und der Unterhaltungsfaktor ist recht hoch, wodurch nie Langeweile aufkommt, obwohl es auch nicht übermäßig spannend ist. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte zwar vorhersehbar, aber es geschehen trotzdem einige unerwartete Dinge. Am Ende bleibt noch vieles ungeklärt und die meisten Konflikte bleiben ungelöst, während sich dazu auch noch einige neue anbahnen, die neugierig auf die Fortsetzung machen. Fazit: Auch wenn ich einiges an diesem Buch auszusetzen habe, ist es trotzdem ein kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen. Besonders die Nebencharaktere und die flotte Handlung trösten über die etwas schwache Protagonistin hinweg. Außerdem haben viele Ideen der Autorin großes Potenzial, obwohl dieses nicht voll ausgenutzt wird.

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