Jenna Blum

 4 Sterne bei 58 Bewertungen
Autorin von Die uns lieben, Those Who Save Us und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jenna Blum

Jenna Blum wurde 1970 geboren. Durch ihre deutschen und jüdischen Wurzeln stellte sie sich die Frage, wie sie sich zu Zeiten des nationalsozialistischen Regimes verhalten hätte. So entstand ihr Debütroman „Die uns lieben“. Jenna Blum unterrichtet kreatives Schreiben und ist Mitarbeiterin verschiedener Zeitschriften.

Alle Bücher von Jenna Blum

Die uns lieben

Die uns lieben

 (56)
Erschienen am 17.06.2016
Het Familieportret / druk 39

Het Familieportret / druk 39

 (0)
Erschienen am 18.02.2014

Neue Rezensionen zu Jenna Blum

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schokoloko29s avatar

Rezension zu "Die uns lieben" von Jenna Blum

Warnung: Unglaubwürdig und vorhersehbare Handlung
schokoloko29vor einem Jahr

Aufgrund der supertollen Kritiken und dem interessanten Thema habe ich beschlossen das Buch zu kaufen und zu lesen. Ich bin "nur" bis zur Seite 50 gekommen und habe es abgebrochen.
- Die Charaktere sind eindimensional geschrieben und voller clichées.
- Ich wußte schon wie die Geschichte weiter geht. Die Autorin versteht es nicht den Handlungsverlauf subtil zu erzählen.
- Und das schlimmste die Handlung ist unglaubwürdig. Ein jüdischer Arzt praktiziert nicht mehr 1939/1940 ind Weimar und spielt garantiert nicht mit einem arischen Mädchen Schach in dieser Zeit.

Ich finde das wirklich am schlimmsten, wenn man als Leser mit falschen Informationen abgespeist wird. Das ist ein Affront gegen meine Kognition.

Leider muss ich in kurzer Zeit wieder ein Buch verreissen. Doch ich habe wirklich den Eindruck, dass die Verkaufszahlen für die Verlage wichtiger sind als der Inhalt. Und der Inhalt ist wirklich grottig und Zeitverschwendung

Kommentare: 7
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winter-chills avatar

Rezension zu "Die uns lieben" von Jenna Blum

Vergangenheitsbewältigung
winter-chillvor 2 Jahren

Was bedeutet es, den bedrohlichen Bedingungen einer Diktatur ausgesetzt zu sein und täglich Entscheidungen treffen zu müssen, von denen das eigene Leben abhängen kann? Wie weit würde man gehen, um sich selbst und seine Liebsten zu retten? – Trudy Swenson, Professorin am Historischen Institut in Minneapolis, soll im Auftrag des Zentrums für Holocauststudien deutsche Zeitzeugen zu deren Alltag im Dritten Reich befragen. Besonders will sie dabei die Rolle der deutschen Frauen beleuchten: Waren die Frauen, die sich dem Regime offensichtlich blind fügten, wirklich alle Täterinnen? Konnte es nicht vielleicht auch sein, dass manche Frauen gegen ihre Überzeugungen handeln mussten, um sich selbst und das Leben anderer zu schützen? Trudys Faszination für dieses Projekt und auch ihre Fragestellung kommen nicht von ungefähr. Sie erhofft sich so auch das jahrzehntelange Schweigen ihrer Mutter Anna zu verstehen. Denn Trudys Mutter ist Deutsche und hat bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit der kleinen Trudy in Weimar gelebt. Über die Vergangenheit spricht sie nie, Trudy weiß auch nicht, wer ihr leiblicher Vater ist. Einziges Erinnerungsstück aus jener Zeit ist ein Foto auf dem Anna und ihr kleines Töchterchen Trudy mit einem SS-Offizier zu sehen sind.

Über den Zweiten Weltkrieg und Nazi-Deutschland gibt es ja mittlerweile Romane wie Sand am Meer, trotzdem hat mich „Die uns lieben“ sehr angesprochen – vor allem wegen der Herangehensweise, die für mich mal etwas Neues war. Prinzipiell hätte das Thema auch Potenzial für eine großartige Geschichte gehabt: Es geht um Vergangenheitsbewältigung, Schuld, Verantwortung und natürlich hauptsächlich die Frage, wie weit man gehen darf, um die eigene Familie vor Unheil zu bewahren. Leider ist Jenna Blum die Umsetzung aber gründlich misslungen.

Der Roman spielt inhaltlich auf zwei Zeitebenen. Ein Handlungsstrang ist in den 1990er Jahren angesiedelt und fokussiert sich hauptsächlich auf Trudy: Wir erfahren von ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter und begleiten sie bei ihrem Forschungsprojekt. In dieser Gegenwartshandlung bekommt der Leser auch immer wieder Protokolle der Interviews zu lesen, die Trudy mit den Zeitzeugen führt. Diese Interviews sind zwar alle sehr brutal und erschütternd, triefen aber auch nur so von überzeichneten Klischees und kommen daher total unglaubwürdig rüber. Unter den Interviewten ist natürlich vom absoluten Holocaust-Leugner, über den verbitterten Nachfahren ermordeter Juden bis hin zum KZ-Überlebenden alles dabei.

Der zweite Handlungsstrang spielt von 1939 bis 1945 in Weimar und offenbart dem Leser Annas Geschichte. Anna ist zu Beginn 19 Jahre alt und führt den Haushalt ihres jähzornigen Vaters. Ihr Herz schlägt für den ehemaligen Hausarzt der Familie, den Juden Dr. Maximilian Stern. Doch irgendwann holt Anna die Realität ein und Max kommt ins KZ-Lager Buchenwald. Als ein hoher SS-Offizier Interesse an Anna zeigt, lässt sie sich auf ihn ein und gerät somit in eine Spirale aus Gewalt und Schuld. Dieser Handlungsstrang wurde für mich extrem oberflächlich abgehandelt und es hat einfach ganz viel Zwischenmenschliches gefehlt. Was haben sich Anna und Max gegenseitig wirklich bedeutet? Wie hat sich Anna gefühlt, als sie sich an den SS-Offizier verkauft hat? Wie kommt sie mit dieser Abhängigkeit klar, warum versucht sie nicht, ihr zu entkommen? Warum hat sie nie versucht herauszufinden was aus Max geworden ist? Auch das Mutter-Tochter-Verhältnis wurde unglücklich gelöst: Anna hat nach eigener Aussage nur so gehandelt, weil sie Trudy liebt. Das merkt man aber kein einziges Mal. Dafür besteht ein Großteil dieses Handlungsstrangs aus brutalen Sexszenen. Das Abhängigkeitsverhältnis zischen Anna und dem Offizier hätte man auch subtiler lösen können und nicht in Form eines Nazi-Pornos.

Dazu kommt noch, dass die ganze Struktur des Romans sehr konstruiert ist. Denn natürlich führt Trudys Forschungsprojekt die beiden Handlungsstränge am Ende zusammen, weil sie zufällig den richtigen Interviewpartner trifft.

Ein paar Pluspunkte gibt es für den Schreibstil, der recht angenehm und flüssig ist. Da kann man es auch verschmerzen, dass die wörtliche Rede ohne Anführungszeichen oder besondere Hervorhebung in den Text integriert ist. 

Fazit: Innovative Idee, aber schlechte Umsetzung. Für mich eines der schwächeren Bücher über das Dritte Reich.

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Linatosts avatar

Rezension zu "Die uns lieben" von Jenna Blum

Mal eine andere Perspektive
Linatostvor 2 Jahren

In meiner lokalen Lieblingsbuchhandlung wurde eine Aktion "Die Katze im Sack" durchgeführt. Dieses Buch war meine Katze :)

Der Einstieg in das Buch fiel nicht schwer, die Geschichte hatte mich also von Anfang an. Es ist eine Story in der Story Handlung und trotz, dass mittlerweile diese Art eine Geschichte zu erzählen in jedem zweiten Buch vorkommt, mag ich es doch immer wieder!

Der erste Erzählstrang handelt von Trudy, die sich um ihre zwar völlig klare aber doch irgendwie schwierige Mutter im alter kümmern muss. Das Verhältnis der beiden ist recht Angespannt da Anna (die Mutter) mit Schweigen reagiert. Nebenbei stellt Trudy noch ein Projekt über das Verhalten der Deutschen während des Nazi Regimes auf die Beine.

In dem zweiten Erzählstrang begleiten wir Anna vom Jahr 1940 bis 1945 in ihrem Heimatort Weimar. Das KZ Buchenwald ist ein zentrales Thema in Ihrem Leben. Denn natürlich hilft unsere Heldin den Juden und muss sich an einer bestimmten Stelle des Buches an die Nazis "verkaufen". Klar sonst wäre das ganze weniger spannend.

Dieses Buch ist eins der Bücher die mich seit langem mal wieder völlig mit genommen haben. Die Autorin hat es geschafft, dass mich die Charaktere und deren Handlungen auch noch im Alltag begleitet haben. Ganz besonders da das Buch einen etwas veränderten Blickwinkel auf die Beziehungen der Vergangenheit wirft und welche Gefühle sie, auch teilweise für den Rest unseres Lebens, in uns auslösen. Den Gedanken von Anna, dass wir die lieben die uns Beschützen, findet man selten in Büchern dieses Genres. Da muss ich der Autorin ein kleines Kompliment aussprechen.

Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass ich etwas das Gefühl hatte, die Autorin hat sich mit Deutschen und deren Bräuche nicht gründlich genug auseinander gesetzt. Das hab ich schon in mehreren Kritiken gelesen. Mich persönlich hat das nur am Rande gestört, z.B. als Weihnachten in Amerika gefeiert wurde und die deutsche Anna wie selbstverständlich die Geschenke erst am 25. unter den Baum gelegt hat. Andererseits wäre eine Diskussion darüber mit Ihrem Ehemann auch etwas langweilig zu lesen. Nun ja wen das genauso wenig stört wie mich. Dem kann ich das Buch nur wärmstens ans Herz legen.

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Hanna" von Sandra Jungen (Bewerbung bis 12. November)
- Leserunde zu "Das Schutzengelprogramm" von AR Walla (ebook, Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Augenschön - Das Ende der Zeit (Band 1)" von Judith Kilnar (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Ich im Sternenmeer" von Lomason (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde und Buchverlosung zu "Seelenfall" von Michaela Weiß (Bewerbung bis 15. November bzw. bis 17. November)
- Leserunde zu "Kira: Bedrohung oder Rettung?" von Ive Marshall (ebook, Bewerbung bis 16. November) 
- Leserunde zu "Das Schicksal der Banshee" von Alina Schüttler (Bewerbung bis 18. November)
- Buchverlosung zu "Eva" von Lilian Adams (Bewerbung bis 19. November)
- Buchverlosung zu "Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht." von Rainer Neumann (Bewerbung bis 20. November)

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
Zur Leserunde
aufbauverlags avatar
Wir laden euch ganz herzlich zur Leserunde zu Jenna Blums Roman »Die uns lieben« ein und freuen uns darauf, mit euch über den Weltbestseller zu lesen und zu diskutieren.

Zum Inhalt:
Weimar, 1940. Ledig, schwanger und von ihrem Vater vestoßen, kommt die 19-jährige Anna bei der Bäckerin Mathilde unter. Mathilde erhält Mehl, Zucker und Butter von den Nazis, um das Offizierskasino von Buchenwald mit Gebäck zu beliefern. Gleichzeitig schmuggeln die beiden Frauen Brot ins KZ und geheime Botschaften hinaus. Als Mathilde zwei Jahre später auf frischer Tat ertappt wird und der Obersturmführer Heinz von Steuern in der Bäckerei auftaucht, sieht Anna nur einen vezweifelten Ausweg, um sich und ihre kleine Tochter Trudy zu retten.
Minneapolis, 1996. Ein paar diffuse Erinnerungsschnipsel, ein verstecktes Familienfoto und ein unauslöschliches Gefühl der Schuld sind alles, was Trudy mit ihrem Geburtsort Weimar verbindet. Erschüttert vom Tod ihres Stiefvaters und erdrückt von der Last einer Vergangenheit, die ihre Mutter hinter eine Mauer aus Schweigen verbannt hat, beginnt die Geschichtsprofessorin endlich mit Recherchen zum Alltag nichtjüdischer deutscher Frauen im Dritten Reich. Nach und nach legt sie dabei die erschütternde Geschichte ihrer Mutter frei, die so ganz anders ist, als sie es erwartet hat.

Jenna Blums einfühlsamer und sorgfältig recherchierter Roman, der sich zwei Jahre auf der New York Times-Bestenliste hielt, erzählt von einer verbotenen Liebe, vom zwiespältigen Wesen der Schuld, vom Recht auf Vergessen und von einer außergewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung.

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Bewerbt euch* im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr uns bis zum 19.02. schreibt, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet.

Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!
Euer Team vom Aufbau Verlag

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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