Jenna Liermann

 4.4 Sterne bei 28 Bewertungen

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Die Jäger der Götter

Die Jäger der Götter

 (29)
Erschienen am 28.09.2017

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Kendas avatar

Rezension zu "Die Jäger der Götter" von Jenna Liermann

Etwas mehr wäre schön
Kendavor einem Monat

Ich habe eine Weile überlegt wie ich meine Gedanken zu „Die Jäger der Götter“ am besten in Worte fasse. Denn das fällt mir in diesem Fall absolut nicht leicht. Ich hatte befürchter das die Rockband einen erheblich größeren Anteil ausfüllt, das hat sich, zum Glück, nicht bestätigt. Auch der Schreibstil von Jenna Liermann ist sehr angenehm und flüssig und die Geschichte ist durchaus interessant aber, ja hier kommt ein aber, mich konnte die Geschichte um Jaelle und Myles einfach nicht in Gänze packen.

Die Protagonisten, vor allem Jaelle und Myles sind interessant aber sie erreichen mich nicht so richtig. Ich mag sie beide, sie sind sympathisch und gehen toll miteinander um. Sie sind sehr liebenswürdig. Aber mir hat da irgendwie der Draht zu den beiden gefehlt. Die beiden sind durchdacht und haben Hintergrund und sie sind realistisch aber dennoch hat es einfach nicht gänzlich gepasst.
Die anderen Bandmitglieder sind auch stimmig, sie arbeiten seit Jahren zusammen und sind einander verbunden. Sie teilen Geschichten und Momente, Verluste und Erfolge ich mag sie sehr und finde es angenehm das sie präsent sind aber auch nicht so dominant in der Geschichte.

Die Idee und die Umsetzung, nun kommen wir zu dem Punkt. Ich mag die Geschichte, sie ist interessant und zeigt auch ein interessantes Bild der Götter das mir nicht ganz fremd erscheint. Der Einstieg ist mir auch recht gut gelungen und das Buch habe ich auch fast in einem Rutsch durch gelesen aber dennoch fehlte mir da das gewisse etwas. Wie geschrieben es ist eine tolle Idee und technisch gesehen kann ich auch kaum was aussetzen, es ist spannend, auch wenn ich mir hier mehr erhofft habe und es sind gut beschriebene Szenen aber es fehlte noch etwas Salz und Pfeffer um zu einem perfekten Genuss zu werden. Vielleicht war es auch ganz einfach etwas zu kurz und ich hätte einfach noch ein Abenteuer gebraucht um so richtig in Stimmung zu sein.

Das Cover und der Klappentext, hmm sie sind stimmig aber mich spricht das Cover eigentlich nicht so richtig an. Es ist sehr dunkel und es wirkt leicht aufgesetzt. Der Klappentext ist an sich passend ich hatte eine Auftritte und Bandgemauschel mehr befürchtet aber es ist kein Rockband-Roman geworden.



Fazit:
Ich habe „Die Jäger der Götter“ gern gelesen aber es lässt mich auch nicht zu 100% glücklich zurück. Technisch gesehen ist alles paletti, die Geschichte ist toll, die Umsetzung interessant aber ich fand nicht den richtigen Draht zu den Protagonisten und ich habe mir etwas mehr Spannung erwartet. Dennoch kann ich „Die Jäger der Götter“ sehr empfehlen.

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klaudia96s avatar

Rezension zu "Die Jäger der Götter" von Jenna Liermann

Auf den Spuren der Götter ...
klaudia96vor 2 Monaten

Inhalt

Jaelle kann ihren Augen nicht trauen, als sie Myles nach fünf Jahren wieder gegenübersteht: Ihr Jugendfreund, der eines Tages einfach aus ihrem Leben verschwand, steht beim Auftritt seiner Band „The Hunting Gods“ auf der Bühne. Mehr als alles andere will Jaelle Antworten. Wieso ging er einfach, ohne ein Wort zu sagen? Doch ein nächtlicher Angriff bringt nicht nur sie in Gefahr. Und schon bald erfährt Jaelle mehr über die geheimnisvollen Jäger, zu denen auch Myles gehört, als ihr lieb ist. In einer Welt, die von Göttern und dem Schicksal bestimmt wird, lauern immer mehr Monster – und auch die Jäger haben ihre eigenen Pläne und Schlachten …

Meine Bewertung

„Die Jäger der Götter“ standen schon länger auf meinem SuB – eigentlich schon seit Erscheinen des Buches. Nun kam ich endlich dazu, in die Welt der Jäger und Götter einzutauchen, die Jenna Liermann erschaffen hat. Und obwohl bei den Büchern des Verlags bisher viele eher mäßige Erfahrungen gemacht habe, war dieses Debüt ein kleiner Stern am Himmel, der mich richtig gut unterhalten konnte.

Besonders begeistert haben mich die Charaktere. Das fing an bei der Protaginistin Jaelle, die ziemlich entschlossen daherkommt und sich gut in die Gemeinschaft der Jäger einfügt. Doch besonders angetan haben es mir die Nebencharaktere Lelex (hier bitte eine sehr lange Schwärmerei über ihn einfügen – ich himmele ihn an!), Ida und Neda. Die drei gehören zu Myles‘ Band und ziehen mit ihm in die Schlachten, die sie für die Götter austragen müssen. Gerade ihre Dynamik untereinander, die sie als Team auszeichnet, hat mir richtig gut gefallen. Jeder hatte seinen Platz, es gab gute Sprüche und gute Kämpfe, und auch den Hintergrund, wie sie zu einer Einheit wurden, fand ich nachvollziehbar in den Charakteren und in ihrem Umgang miteinander.

Was ich mir für die Geschichte gewünscht habe, ist aber tatsächlich etwas mehr Raum. Teilweise fand ich das Timing der Plotpunkte etwas angestrengt, und auch die Charaktere hätten sich noch wesentlich weiter entwickeln können, wenn sie noch ein wenig Luft zum Atmen bekommen hätten. Viele Sachen gingen für mich zu rasant, vor allem währen der Kämpfe, zugunsten der Liebesgeschichte zwischen Myles und Jaelle, die mich persönlich nicht ganz so sehr mitgerissen hat. Dass hier ein Fokus drauf liegt, ist verständlich, allerdings hatte ich oft das Gefühl, dass Jaelles Schwärmerei zu oft wiederholt wurde, wodurch manchmal Längen entstanden, die man sich sparen und für Plotpunkte wie etwa das Erforschen der Heilungsmöglichkeiten bei Monsterangriffen oder auch den Endkampf hätte verwenden können.

Gefallen hat mir auch der klare, präzise Schreibstil der Autorin. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, sowohl die Orte, wie auch die Charaktere. Außerdem fand ich es sehr erfrischend, mal nicht aus der Ich-Perspektive zu lesen. Zu Jaelle und ihrer Gruppe hat es gut gepasst, und ich empfand Jenna Liermanns Schreibstil als durchweg angenehm.

Auch die mythologischen Aspekte der griechischen Sagen fand ich richtig spannend und auch für Einsteiger gut erklärt umgesetzt. Es ist gerade genug, um zu unterhalten, driftet aber nicht in eine ganze Lektion über mythologische Begebenheiten ab. Dass auch viel Wert auch Recherche gelegt wurde, gefiel mir sehr gut – oftmals wird ja doch einiges abgewandelt oder nicht originalgetreu rübergebracht. Hier hat mir die Darstellung der Götter aber sehr gut gefallen. Und besonders glücklich bin ich natürlich, dass auch meine Lieblingsgestalten, die Moiren, eine große Rolle gespielt haben – mit den drei Damen kann man mich immer fesseln.

Alles in allem war „Die Jäger der Götter“ ein solides Debüt, das ich schnell inhaliert und genossen habe. Jenna Liermanns Art zu schreiben hat mcih super unterhalten und ich bin schon gespannt auf die nächsten Werke der Autorin!

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xxxSunniyxxxs avatar

Rezension zu "Die Jäger der Götter" von Jenna Liermann

schöne Geschichte
xxxSunniyxxxvor 2 Monaten

Ich liebe Geschichten über Götter und deren Welt, daher musste ich unbedingr die „Jäger der Götter“ von Jenna  Liermann lesen. Nicht nur der Titel hatte mich angelockt, sondern auch das tolle Cover. Dieses ist sehr  ansprechend und passte letztendlich auch super zu der Geschichte. Auch der Klappentext klang vielversprechend  und machte Lust auf mehr. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Er war sehr leicht und flüssig, weswegen ich  keine Probleme hatte der Story zu folgen. Schon von der ersten Seite an war ich verzaubert und konnte und wollte  das Buch nicht aus der Hand legen. Erzählt wurde das Ganze hauptsächlich aus der Sicht von Jaelle. Ab und an  gab es aber auch einen kleinen Einblick in die Sicht von Myles, was alles nochmal ein wenig auflockerte.

Zur Geschichte, Jaelle studiert Psychologie und arbeitet neben bei als Kellnerin im Shape. Dort treten des öfteren  auch Bands auf. Eines Abends sieht sie auf der Bühne die „The Huntings Gods“ beim spielen zu und muss  feststellen, dass ihr ehemaliger Schwarm Myles eines der Bandmitglieder ist. Jaelle ist an diesen Abend für die  Band zuständig, gar nicht so einfach wenn alte Gefühle hochkommen und Myles sie dann auch noch wie eine  Fremde behandelt. Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen oder? Als es dann auch noch zu mysteriösen  Vorkommnissen kommt und Jaelle in Gefahr geriet, ist die Band zur Stelle und rettet sie. In dieser Situation  offenbart ihr Myles sein großes Geheimnis und befindet sich auf einmal mitten in einer Welt voller Göttern.

Gleich von Beginn an konnte mich die Story in ihrem Bann ziehen. Die Mischung aus Mythologie, Liebe und  Freundschaft fand ich mehr als gelungen. Die Action Szenen hatten mir auch gut gefallen. Sie waren sehr  spannend und fesselnd beschrieben. Man fieberte den Ausgang dieser Szene regelrecht mit.

Auch die einzelnen Charaktere waren mir auf Anhieb sympatisch. Die Beziehung der Gemeinschaft/ Freunde war  sehr eng, alles wirkte sehr familiär auf mich. Jeder einzelne von ihnen ist mir ans Herz gewachsen und so manch  ein Dialog zwischen ihnen, brachte mich mehr als nur einmal zum schmunzeln und lachen. Wenn ich an Myles und Jaelle denke, dann schwirren um mich herum nur noch kleine Herzchen. Die Chemie  zwischen ihnen stimmte, sie passen wirklich gut zusammen. Es war eine Freude zu sehen, wie die beiden sich nach  so langer Zeit der Trennung, sich langsam wieder annäherten. Einfach zum dahin schmelzen. Am Ende kullerten auch bei mir ein paar Tränen. Mit einigen Ereignissen hatte ich nicht gerechnet. Vor allem  hatte ich zu Beginn einen anderen Übeltäter für die Angriffe in Visier.

„Die Jäger der Götter“ war für mich ein gelungenes Debüt der Autorin. Jenna Liermann konnte  mich mit einer spannenden Geschichte voller mythischen Fakten, gut ausgearbeiteten  Charakteren, die ich auf Anhieb mochte und einer schönen Liebesgeschichte vollkommen  überzeugen. Während des Lesen wurde es nie langweilig, ich hing wie gebannt an den Seiten und  wollte nicht, dass es endet. Daher von mir eine klare Leseempfehlung!

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