Jenna Strack Splitterleben

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Inhaltsangabe zu „Splitterleben“ von Jenna Strack

Wenn ich mich an einen speziellen Moment erinnern soll, in dem mein bisheriges Leben einen Riss bekam und die ersten Splitter meine Wahrnehmung streiften, dann war es wohl der Abend, an dem ich nieste und hoffte, es wäre nichts Schlimmes. Doch irgendetwas in mir wusste es bereits: dass nichts mehr so sein würde wie zuvor. Die Welt der siebzehnjährigen Mia scheint zu zersplittern, als sie kurz nach einem Sportwettkampf erfährt, dass sie unter einer unheilbaren Krankheit leidet. Von einem Moment auf den anderen scheinen ihre jungen Träume unerreichbar; die so hart erkämpfte Sportlerkarriere, das Wunschstudium und auch ihre erste große Liebe rücken in weite Ferne. Doch während sie sich Tag für Tag erneut dem Kampf gegen ihren eigenen Körper stellt, erkennt sie, was wirklich zählt im Leben: jeden schönen Moment zu genießen und aus den vorhandenen Splittern etwas neues zusammenzusetzen.

MEGA!

— Lys-Heaven
Lys-Heaven

Tolles, gefühlvolles Buch über den Leidensweg der jungen Mia. Regt enorm zum Nachdenken an. Ich liebe dieses Buch.

— Jacqueline688
Jacqueline688

Eine wirklich berührende Geschichte!

— lauri_book_freak
lauri_book_freak

Hat mich leider nicht überzeugt!🤷‍♀️

— Loreyasbooklove
Loreyasbooklove

Ich liebe dieses Buch. Jetzt schon mein Lesehighlight 2017. Wahnsinnig berührend.

— jessy80
jessy80

Ein sehr tiefgreifendes Thema in einer einfühlsamen Geschichte. Ohne erhobenen Zeigefinger aber ergreifend, ehrlich und direkt.

— TheUjulala
TheUjulala

Ein so unglaublich tiefgreifendes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Einfach wunderschön geschrieben, dennoch sehr traurig.

— live_between_the_lines
live_between_the_lines

Eine schöne Idee... aber sehr ausbaufähig

— Sasi1990
Sasi1990

Manchmal muss man seine Träume eben ändern

— MsChili
MsChili

Wunderbar emotional

— worttaenzerin
worttaenzerin

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  • Tolle, gefühlvolle Geschichte über die junge Mia.

    Splitterleben
    Jacqueline688

    Jacqueline688

    09. July 2017 um 21:42

    Da "Splitterleben" nicht mein erster Buch von Jenna war, wusste ich, dass sie einen wundervollen Schreibstil hat. Auch dieses Buch ist wieder unbeschreiblich schön und gefühlvoll geschrieben, es geht einfach komplett unter die Haut und lässt einen nach dem Fertiglesen über viele Dinge nachdenken (so ging es mir zumindest).Da Mias Geschichte meiner eigenen gar nicht so unähnlich ist, habe ich dieses Buch von Seite zu Seite mit immer größer werdender Begeisterung gelesen und mich hin und wieder dabei ertappt, wie ich eifrig vor Zustimmung am Nicken war oder den Tränen nahe mich und meine eigene Situation in ihr erkannt habe.Im Buch geht es um Protagonistin Mia, die durch eine schlimme Diagnose getroffen, langsam ihr altes Leben wieder zurückerkämpfen möchte. Man leidet mit ihr, man freut sich über kleine Fortschritte, man weint mit ihr zusammen.Sowohl die komplette Geschichte, als auch die Charaktere sind sehr realistisch und gut beschrieben. Man muss sie einfach mögen. Voran natürlich Mia - Man lernt sie vor ihrer Diagnose kennen, erlebt ihren Tagesablauf und lernt sie besser kennen. Man begleitet sie bei diversen Untersuchungen und der Diagnose. Und man steht ihr zur Seite, wenn sie versucht, ihr Leben wiederzuerlangen. Manchmal möchte man sie einfach nur in den Arm nehmen und sagen "Ich weiß, wie du dich fühlst."Im Laufe des Buches lernen wir auch Anh kennen, die sich in der Reha mit Mia ein Zimmer teilt. Anh hat in ihrem jungen Leben schon sehr viel durchgemacht und ist trotzdem ein so positiver Mensch. Um diese positive Einstellung ist sie zu bewundern. Neben Mia ist sie eine meiner Lieblingscharaktere.Ich weiß gar nicht mehr zu diesem Buch zu sagen. Es ist einfach rundum gelungen und für Jedermann geeignet. Kranke Menschen können sich so wunderbar Kraft, Mut und Hoffnung aus diesem Buch ziehen. Angehörige kranker Menschen können ein wenig in die Gefühlswelt der Kranken hineinschauen. Und Menschen, die nie Verständnis für eine gewisse Krankheit zeigen, können danach vielleicht ein wenig mehr Akzeptanz und Verständnis aufbringen.Jenna - vielen Dank für dieses grandiose Buch. Du weißt, ich bin ein Fan.

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  • Wie wichtig Hoffnung doch ist...

    Splitterleben
    lauri_book_freak

    lauri_book_freak

    07. July 2017 um 16:24

    Meine Erwartungen: Ich hab mich riesig darauf gefreut das Buch endlich lesen zu dürfen! Da ich leider noch nicht dazu gekommen bin 'Nachtbeben' von Jenna Strack zu lesen, ist dies mein erster Roman von ihr. Ihre Bücher sehen nicht nur unglaublich schön aus, sondern klingen auch noch super. Und da ich wirklich nur gutes über 'Splitterleben' gehört hatte, war ich nur umso gespannter. Cover: Wie könnte es anders sein- auch ich habe mich sofort in dieses wunderschöne Cover verliebt! Es ist einfach Coverliebe und eines der Bücher die man unbedingt im Regal stehen haben will. Schreibstil: Jennas Schreibstil war schön locker und sehr leicht und schnell zu lesen. Ich hatte das Buch an einem Tag durch. Meine Meinung: ,,Splitterleben" ist ein eher außergewöhnliches Buch. Es behandelt ein sehr erntes Thema, in dem es um eine rheumatische Krankheit, dem Lupus, geht. Um genau zu sein geht es um Mia, die sich plötzlich dieser Krankheit stellen muss und deren ganzes Leben innerhalb weniger Minuten komplett auf den Kopf gestellt wird oder wie der Titel es sagt in Splitter zerfällt. In diesem Buch ist man hautnah dabei, wie das Leben eines Mädchens mit gerade mal 17 Jahren auseinanderbricht. Es ist eine traurige Geschichte mit vielen tiefen und abstürzen. Doch trotzdem ist es auch eine sehr schöne und berührende Geschichte, da sie zeigt wie wichtig Hoffnung, Kämpfen und der Glaube an die Liebe ist. Mia ist nämlich von Natur aus eine Kämpferin, die es bis nach ganz oben schaffen will. Sie hat fest vor eines Tages mit ihrer Geschwindigkeit bei den Olympischen Spielen mit zumachen und so bis nach ganz oben zu laufen. Dadurch, dass sie die schnellste ihrer Altersgruppe ist, scheint es sogar möglich zu sein. Sie lässt sich von nix und niemandem auhalten und auch mit ihrer großen Liebe scheint es endlich zu klappen. Bis zu dem Tag an dem ihr der Lupus diagnostiziert wurde. Anfangs war Mia mir noch etwas unsympathisch, da ihr Ehrgeiz sie etwas Hochnäsig und Arrogant werden lassen hat. Doch als sie dann krank geworden ist, wurden nicht nur ihre kompletten Träume und Pläne über den Haufen geworfen, sondern auch ihr Charakter hat sich verändert und nun alles mit neuen Augen gesehen. Ihre Krankheit hat ihr gezeigt, wer ihre wahren Freunde sind. Durch den Lupus lernte sie neue Menschen kennen die einem wirklich ans Herz wachsen, die sie schätzen und lieben , egal welche Leistungen sie vorbringt. Denn durch den Lupus ist alles viel anstrengender und teilweise überhaupt nicht mehr machbar. Nach und nach ist Mia mir sympathischer geworden und für mich eine bewundernswerte und starke Person geworden. Ich konnte mich in Mia sowohl hineinversetzen, als auch nicht, da ich mir nur grob vorstellen kann wie schwer und schmerzhaft das ganze sein muss. Man begleitet sie im Buch vor allem in den ersten Jahren mit ihrer Krankheit, doch leider ein bisschen zu wenig. Ich hätte sie gerne länger begleitet und mehr über ihr Leben mit der Krankheit erfahren. Trotzdem ist das Buch eine Herzensempfehlung, da es wirklich etwas komplett anderes ist, womit man sich aber ebenfalls auseinandersetzen sollte, und es keineswegs ignorieren. Jenna, ein besonderes Lob an dich, dass du dieses Buch geschrieben hast! Fazit: Jenna Strack hat es geschafft in nur 202 Seiten eine sowohl tief traurige als auch schöne Geschichte zu erzählen mit sehr sympathischen Protagonisten, die bis zum Ende hin stark bleiben und zusammenhalten.

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  • Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ...

    Splitterleben
    _zeilenspringerin_

    _zeilenspringerin_

    28. June 2017 um 14:01

    Das Buch handelt von der 17-jährigen Mia, deren große Leidenschaft die Leichtathletik ist. Ihr Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als sie eines Tages eine schockierende Diagnose bekommt.Der Schreibstil ist flüssig und ich hatte keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufühlen. Allerdings war mir der Ton manchmal etwas zu sachlich du ich hätte mir hier mehr vermittelte Gefühle gewünscht.Ich fand es gut, wie Mias Liebe für den Sport und insbesondere für das Laufen dargestelllt wurde. Ihre Leidenschaft wurde deutlich. Daher konnte ich auch nachvollziehen, wieso ihr die Diagnose den Boden unter den Füßen weggerissen hat.Ich mochte es auch, dass die Symptome der Krankheit langsam und schleichend zunehmen und die Krankheit sich nachvollziehbar entwickelt hat. Außerdem hat die Autorin hier gute Recherche-Arbeit geleistet und die Erkrankung klar und authentisch umrissen.Ich verstehe, warum Mia nach der Diagnose in Selbstmitleid verfällt und sie die Krankheit anfangs sogar ignorieren will. Allerdings kam mir die positive Entwicklung in dem Buch etwas zu spät, so dass mir Mia irgendwann anfing mit ihrer Ignoranz und Naivität auf die Nerven zu gehen. Wenn sie hier etwas früher angefangen hätte aus ihrem Loch hervor zu kriechen und sich mit ihrer Situation auseinander zu setzen, hätte mir das Buch deutlich besser gefallen. Denn sowohl die Thematik als auch die finale Entwicklung und die Message des Buches haben mir eigentlich sehr gut gefallen.Ich habe auch die Anwesenheit ihrer Mutter vermisst, von der man gar nicht wirklich erfährt, wie sie mit der Erkrankung ihrer Tochter umgeht. Nur der Bruder wird kurz erwähnt.Die Nebencharaktere der Geschichte bleiben relativ blass und einige waren mir auch sehr unsympathisch (was aber gewollt und ok war). Einzig in Anh habe ich eine liebenswerte und starke Figur gefunden, die mit ihrer Einstellung das Buch ungemein bereichert hat. Hier gab es dann auch wirklich tiefgründige und emotionale Szenen, die mich begeistern konnten. Sie hätte ich mir ehrlich gesagt als Protagonistin viel mehr gewünscht und ich hätte sie gerne auf ihrem schwierigen Weg begleitet.Durch dieses ständige Sich-bedauern, Nichts-aus-der-Situation-lernen-können, Nicht-nach-links-und-rechts-schauen, Krampfhaft-am-alten-Leben-festhalten und das permanente Herumgejammere wurde mir Mia mehr und mehr unsympathisch. Außerdem hatte sie auch noch immer wieder schlechte Gedanken über andere Menschen.Fazit:Die Thematik von "Splitterleben" ist sehr interessant, die Handlung weist aber Mängel in der Entwicklung der Protagonistin auf. Weiterhin fehlten mir einfach ein paar Informationen zu den übrigen Charakteren und zu Mias familiärer Situation.

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  • Tiefgreifendes Thema in einer sehr einfühlsamen Geschichte, ehrlich und berührend.

    Splitterleben
    TheUjulala

    TheUjulala

    18. June 2017 um 18:20

    Cover:David Tondl zeichnet sich für das Cover verantwortlich und präsentiert ein märchenhaftes Bild in einem sattem Blau. Ein wie im Wind tanzendes Mädchen schwebt vor einem blauen Himmel und Sterne glitzern am Firmament. Der Titel ist mittig in einer Bandzug-Schrift gehalten. Der Clou sind die Splitter, die vor allem von der rechten oberen Ecke sich über das Cover erstrecken und an einem gesprungenen Spiegel erinnern. Die ganze Kombination ist harmonisch und für mich sehr schön. Hat eher etwas aus dem Bereich Fantasy, das könnte einige Leser, die nach Covern ihre Bücher aussuchen vielleicht etwas verwirrend sein.Handlung:Die 17 jährige Mia lebt für ihren Sport, zu dem sie ihre erste große Schwärmerei Tobi gebracht hat. Sie ist die große Hoffnung und trainiert hart für ihren großen Traum, von ihrem Schwarm endlich ernst genommen und geliebt zu werden. Nach der gewonnen Qualifikation zu Deutschen Meisterschafft beginnt Tobi sich endlich für sie zu interessieren, doch bei einer Party bricht Mia quasi in seinen Armen zusammen. Durch die Diagnose einer seltenen und unheilbaren Krankheit, zerspringt ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes in viele kleine Splitter. Alles, wofür sie gekämpft und geträumt hat liegt wie ein Scherbenhaufen vor ihr. Buchlayout (eBook)Die inhaltliche Gestaltung ist für ein eBook sehr ansprechend und hochwertig. Jedes Kapitel wird mit einem Song aus Mias Playlist im Untertitel begleitet. Die Kapitel selber tragen keine Ordnungsnummer sondern die Anzahl der Tage von Mias „zersplitterten Lebens“. Daneben rundet die Illustration eines indianischen Traumfänger die Kapiteleinleitung ab.Idee / PlotWas ist, wenn jemand unheilbar Krank ist, und unter qualvollen Schmerzen leidet, aber Du siehst es der Person nicht an? Sie ist nicht abgemagert wie zum Beispiel Krebspatienten kurz vor dem Tode, und hat sonst keinen körperlichen Makel wie zum Beispiel ein amputiertes Bein? Und doch lungert diese Person Tag ein Tag aus nur zu Hause rum und jammert bei jedem Schrittchen die sie schon alleine auf dem täglichen Gang zur Toilette macht? Hier wird ein ganz schwieriges und wichtiges Thema behandelt, welches Jenna Strack auf eine sehr feinfühlige und sanfte Art in einem Roman gepackt hat. Es gibt sie, die Patienten, die an einer schweren Krankheit leiden. Die vielleicht mit sich und ihrer Krankheit inzwischen im Reinen sind, aber der eigentliche Kampf vor der Haustüre stattfindet: Das Unverständnis und die Intoleranz der Umwelt, Freunde und Nachbarn. So lange man eine Krankheit nicht sieht, existiert sie nicht. "So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass das Anstrengendste am Lupus nicht der Kampf des eigenen Körpers gegen sich selbst ist, sondern der Kampf gegen das fehlende Verständnis der anderen.“ Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 1299 eBook (kindle Edition, 2017)Dieses Buch war für die Autorin Jenna Strack ein Herzensprojekt, erzählt anhand eines jungen Mädchens, das auf dem Weg war ihre Träume zu verwirklichen und ihre Anerkennung über sportliche Erfolge definiert hat. Und dabei verlernt hat, wahre Freunde und wahre Bedürfnisse zu erkennen. Eine wunderbare Geschichte, die mir unter die Haut gegangen ist. Sie ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Toleranz und Öffnung des eigenen Horizonts. Emotionen / ProtagonistenMia ist ein sehr ehrgeiziges 17 jähriges Mädchen, das aber im Grunde schüchtern und unsicher ist. Sie trainiert hart und fiebert jedem Erfolg entgegen mit der Illusion damit näher an ihren Schwarm Tobi heranzukommen. Einerseits kann ich mich sehr gut in Mia hineinversetzen, ihre Verbissenheit ist aber manchmal schon sehr stoisch. Es ist ein langer Prozess, in dem sie begreifen muss, was wirklich mit ihr passiert. Ich fand sie einen tollen Charakter, der sehr willensstark war, aber auch manchmal etwas verbohrt. Sie erkennt erst spät, was wirklich wichtig im Leben ist: "Ich hätte laufen sollen, um zu leben, und nicht leben, um zu laufen.“  Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 49 eBook (kindle Edition, 2017)Tobi, Nele und Tessa sind Mias Laufkameraden und ihre enge Freundschaft verbindet das harte Training und die Erfolge bei den Wettkämpfen. Tobi ist älter und studiert schon, ist aber extrem ehrgeizig auf seine Erfolge fokussiert. Er findet Mia auch erst wirklich interessant, als sie die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft schafft. Aber Mia ist so sehr in Tobi verliebt, dass sie seine Selbstverliebtheit akzeptiert. Er bleibt sehr arrogant und überheblich, vor allem nachdem Mia ihre Diagnose erhalten hat. Nele und Tessa versuchen zumindest Mia zu verstehen, begreifen aber nicht, was die Krankheit wirklich bedeutet: "Meinst du nicht, dass du dir deine ›Krankheit‹ mittlerweile nur noch einbildest? Schon klar, es ist toll, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen.“ Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 103 eBook (kindle Edition, 2017)In der Reha lernt Mia die resolute und toughe Anh kennen, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Da sie schon lange mit der gleichen Krankheit kämpfen musste, findet Mia in Anh endlich die Freundin, die sie ohne große Erklärungen versteht. Mia ist herrlich frisch und kann auch recht sarkastisch sein und hat in dem Buch und in Mias Leben doch noch eine humorvolle Seite hineingebracht: »Nein, ich wohne nur hier, weil meine Eltern sich die Studiengebühren für Hogwarts nicht leisten können« Jenna Strack, „Splitterleben“, Pos. 2125 eBook (kindle Edition, 2017)Die Mutter und der Bruder werden wenig erwähnt, obwohl das kindliche Unverständnis eines 10 Jährigen, warum die große Schwester nicht zur Schule muss, gut hervor kommt. Der Vater wird nur ganz am Anfang angedeutet, auch das angespannte Verhältnis zwischen Mia und ihm. Aber ich vermisse da das Familiengeflecht, und die Wandlung der Beziehungen innerhalb der Familie. Das kommt mir tatsächlich leider zu kurz und macht die Geschichte um die Person Mia nicht ganz rund. Handlungsaufbau / SpannungsbogenDieses tiefgründige Thema bedarf keine große Spannungsbogen und Showdowns. Es ist eine sanft erzählte Geschichte, die in sehr einfühlsame Art und Weise den Werdegang von Mia und ihrer Krankheit zeigt. Auch wenn im Grunde die Handlung vorhersehbar ist, ist man von Mias verzweifelten Kampf um Anerkennung gefesselt. Anerkennung zunächst im Sport und in der Liebe, aber dann um die eigene Akzpetanz ihrer Krankheit und bei ihren Freunden. In der Mitte zieht es sich für mich ein bisschen und wir lesen sehr viele Wiederholungen über ihren Selbstmitleid und ihrer Wut über das Nichterkennen ihrer Krankheit. Zum Ende hin hat es mich doch noch mal sehr ergriffen und zeigt vor allem, dass es in diesem Buch nicht um die Lovestory, oder um den Krankheitsverlauf geht, sondern um die Intoleranz der Mitmenschen. Und dass man manchmal von seinem angestrebten Weg abkommen muss um sein Ziel zu erreichen.Szenerie / SettingDie Umgebung beschreibt Jenna Strack unglaublich bildhaft und ausschmückend, aber genau passend ohne überschwänglich zu werden. Ich konnte mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen und mich in Mia prima einfühlen. Es passt auch gut, dass Mia vor ihrer Diagnose Leistungssport betreibt, so wird die innere Dramatik klar und deutlich hervorgehoben. Es ist ein harter Lernprozess für Mia, nicht mehr an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können und sogar nie wieder auf den Leistungsstand zu kommen, den sie noch die Wochen vorher hatte: "»Weil das die Vergangenheitsform ist. Ich mache Leistungssport. Wenn das hier vorbei ist, dann gehe ich wieder auf die Bahn. Dann mache ich da weiter, wo ich aufgehört habe.«“ Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 131, eBook (kindle Edition, 2017)Sprache / SchreibstilJenna Strack erzählt uns die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Mias Sicht im Stil eines Tagebuches. Das gewählte Tempi des Präsens lässt uns direkt die Gefühle und Gedanken miterleben und hervorragend mitfühlen. Das ganze Buch ist flott gelesen, und zieht einen schnell in den Bann. Die Sprache ist unglaublich bildhaft, metaphernreich und die Autorin flechtet gekonnt sehr eingehende Weisheiten ein, die aber nicht belehrend wirken, sondern noch lange nachhängen.So beschreibt sie sehr schön bildhaft, wie der Physiotherapeut in der Reha ihr im Gespräch erklärt, dass es sinnlos ist sein Ziele und Träume unbarmherzig zu erzwingen. Damit spielt er auf Mias eigene Nicht-Akzeptanz ihrer Krankheit an. "Es kommt vor, dass man zielstrebig auf eine Tür zu rennt und einem erst klar wird, dass es die falsche ist, wenn man den Türknauf herunterdrückt und sie verschlossen ist. Man darf eine Tür nicht gewaltsam aufbrechen, nur weil man ursprünglich geplant hatte, hindurch zu gehen.“ Jenna Strack: „Splitterleben“ Pos. 127 eBook (kindle Edition, 2017) FazitEin sehr tiefgreifendes Thema in einer einfühlsamen Geschichte. Ohne erhobenen Zeigefinger aber ergreifend, ehrlich und direkt. Ein paar kleinere Schwächen, habe es aber gerne gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen kann. 

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  • Leserunde zu "Splitterleben" von Jenna Strack

    Splitterleben
    jennastrack

    jennastrack

    Hallo ihr Lieben, am 1. Juni möchte ich eine Leserunde zu meinem Young Adult Roman "Splitterleben" veranstalten. Jeder Teilnehmer erhält hierfür das eBook. Klappentext: Wenn ich mich an einen speziellen Moment erinnern soll, in dem mein bisheriges Leben einen Riss bekam und die ersten Splitter meine Wahrnehmung streiften, dann war es wohl der Abend, an dem ich nieste und hoffte, es wäre nichts Schlimmes. Doch irgendetwas in mir wusste es bereits: dass nichts mehr so sein würde wie zuvor.  Die Welt der siebzehnjährigen Mia scheint zu zersplittern, als sie kurz nach einem Sportwettkampf erfährt, dass sie unter einer unheilbaren Krankheit leidet. Von einem Moment auf den anderen scheinen ihre jungen Träume unerreichbar; die so hart erkämpfte Sportlerkarriere, das Wunschstudium und auch ihre erste große Liebe rücken in weite Ferne. Doch während sie sich Tag für Tag erneut dem Kampf gegen ihren eigenen Körper stellt, erkennt sie, was wirklich zählt im Leben: jeden schönen Moment zu genießen und aus den vorhandenen Splittern etwas neues zusammenzusetzen. Die Autorin  Jenna Strack wurde 1985 in Hannover geboren, wo sie seitdem lebt, arbeitet und schreibt. Neben ihrem Fantasy-Drama „Nachtbeben“ ist auch ihre romantische Liebekomödie „The Social Netlove – Liebe ist niemals offline“ erhältlich. Wenn ihr noch ein wenig mehr über mich erfahren möchtet, dann schaut gern auf meiner Homepage jennastrack.de vorbei, oder auch auf meiner Autorenseite bei Facebook oder Instagram. Die Leserunde Erst einmal ein herzliches willkommen an alle, die bis hierhin gelesen haben und sich für "Splitterleben" interessieren. In dem Roman geht es um die Veränderungen im Leben eines jungen Mädchens, das durch eine Erkrankung ihre Zukunftsträume über Bord werfen muss und sich mit teilweise sehr ernüchternden Erfahrungen auseinandersetzen muss. Ihr werdet mit Mia Höhen und Tiefen erleben, mit ihr lachen, und vielleicht auch mit ihr weinen. Für die Leserunde, die am 1. Juni startet, vergebe ich 15 eBooks. Ich freue mich auf einen Austausch mit euch und bin auch gespannt auf eure Gespräche untereinander (denn es gibt sicher viel zu besprechen ;-) ) Nach abgeschlossener Lektüre möchte ich euch bitten, eine Rezension zu schreiben.   Bewerben könnt ihr euch bis zum 30.05. - am 31.05. werden die Teilnehmer ausgelost und die eBooks versendet. Um an der "Splitterleben"-Leserunde teilzunehmen, müsst ihr nur eine kurze Mitteilung im Bewerbungsbereich hinterlassen.Ich freue mich auf euch :-)Jenna

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  • Splitterleben

    Splitterleben
    Sasi1990

    Sasi1990

    13. June 2017 um 10:50

    Durch Lovelybooks und dank der Autorin Jenna Strack, durfte ich für eine Leserunde das Buch Splitterleben lesen. Das Cover hatte mich so mitgerissen und ich war super glücklich, dass ich es lesen durfte. Nun habe ich das Buch vorgestern beendet und saß eine ganze Weile teilweise mit meinen Gedanken alleine und habe überlegt, wie viele Fledermäuse ich vergeben kann und möchte. Ich habe viel mit Hexe Anja diskutiert. Der gestrige Tag war stundenlang von dieser Diskussion geprägt und ich habe einfach gemerkt, was mir an diesem Buch gefehlt hat und was ich mochte. Manchmal braucht man so eine Runde mit der besten Freundin, in der man das ganze Buch auseinandernimmt, um dann eine gerechte Entscheidung zu treffen.   Cover: Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau in den verschiedenen Tönen lässt einen so ziemlich versinken. Und es gehört definitiv zu meinen Lieblingscovers und ich werde mir wahrscheinlich das Buch deswegen noch als Printversion holen.   Schreibstil: Der Schreibstil von Jenna Strack ist unglaublich leicht und so flexibel. Am Anfang war ich leicht misstrauisch, da sich durch die ersten Seiten ein paar Fehler zogen (ich hasse sowas echt und reagiere da regelrecht allergisch drauf). Doch das ließ sehr schnell nach und ich habe sie vergessen und als: Kann passieren abgestempelt. Alles in allem hat Jenna Strack es mir sehr leicht gemacht, das Buch durchzulesen.   Charaktere: Kommen wir zum ersten schwierigen Teil dieser Rezension: Die Charaktere. In jedem Buch machen die Charaktere eine riesen große Verwandlung durch. In diesem Buch nicht ganz so. Mia versinkt für mich etwas zu sehr im Selbstmitleid (was ich ja einigermaßen verstehen kann… aber erst am Ende wurde es besser und da war es für mich schon gelaufen). Von den vermeidlichen Freunden von Mia möchte ich gar nicht erst reden… Das sind keine Freunde und Mias Verhalten ihnen gegenüber… Ich konnte es einfach nicht nachvollziehen. Von der Familie von Mia bin ich schwer enttäuscht. Dazu aber im Inhalt mehr.   Inhalt: Okay. Kommen wir nun zum schwersten Teil. Dem Inhalt. Ich habe lange überlegt, was ich schreibe… Aber ich finde nicht die passenden Worte. Deswegen sage ich es einfach so wie es ist: Dem Buch fehlt eindeutig die Emotionsebene. Mia hat keinerlei Emotionen. Die paar „Ausbrüche“ a la trotziges Kind, kleiner Wutausbruch… das waren lasche Emotionen. Ich habe während des Lesens oft gedacht, ob Mia ein Roboter ist. Habe mich selber wie ein Roboter gefühlt. Die Freunde von Mia haben auch keinerlei Emotionen. Und ich bin auch ganz ehrlich. Dafür, dass das die besten Freunde sein sollen… Tut mir leid. Mir fehlte hier das Feingefühl. Auch wenn Jenna Strack uns hier auf ein hoch sensibles Thema aufmerksam wollte… keiner der Personen aus Mias Leben hatten Feingefühl für ihre Krankheit. Und was das schlimmste war (und hier entschuldige ich mich für etwaige Spoiler): Ihre Familie. Ich habe ihre Familie im ganzen Buch vermisst. Ihre Mama kam ein paar Mal als Nebencharakter vor. Aber wirklich als Nebencharakter. Ihr Bruder kam auch mal vor aber das war es auch schon. Sorry, aber wenn mein Kind erkrankt, weiche ich nicht mehr von seiner Seite. Egal wie alt es ist. Und das fehlte mir auch noch mal sehr. Eine Familienbindung war hier in keiner Weise zu spüren und das tat mir sehr sehr weh. Vermeidliche Freunde ist eine Sache… aber die Familie? Sorry… aber hier dreht sich das Buch einfach zu sehr um Mia. Der einzige Lichtblick war Anh. Dieses Mädchen ist so lustig. Ihre Sprüche: Perfekt. Und auch die Emotionsebene bei Anh war viel schöner. Anh ist mein Lieblingscharakter in diesem Buch und ich hätte mir sehr gewünscht, dass das ganze Buch so voller Emotionen ist, wie es in manchen Situationen mit Anh war. Die Vorhersehbarkeit in diesem Buch war auch sehr ermüdend. Am Anfang taucht jemand auf und ich wusste genau: Der kommt wieder! Schade eigentlich. Der Epilog war aus meiner Sicht überflüssig. Das perfekte Ende für dieses Buch wäre Kapitel 24 gewesen. Ja man würde dann in viele Fragen stürzen. Aber ich glaube, das wäre das perfekte Ende für dieses Buch gewesen. Denn bei Kapitel 24 habe ich Rotz und Wasser geheult. Ich habe gelitten. Mir wurde das Herz aus der Brust gerissen. Man ist drauf rumgetrampelt. Ich heule circa bei jedem zweiten Buch das ich lese. Weil ich nah am Wasser gebaut bin. Kapitel 24 war von Emotionen gespickt. Und es wäre einfach DAS perfekte Ende gewesen.   Fazit: So da war jetzt sehr viel zu meckern gewesen oder? Aber es ist leider so. In dieses Buch gehört aufgrund dieser Krankheit viel mehr Emotionen. Und das tut mir einfach so weh. Weil das Buch von der Grundidee so perfekt ist. Es hat einen perfekten Handlungsstrang. Aber er ist nicht gut genug abgearbeitet. Er ist einfach… runter erzählt. Wie ein Roboter. Und das tut mir so weh… Weil ich dieses Buch so gerne lieben würde. Aber ich kann mich nicht belügen und ich kann nicht einfach viele Sterne vergeben, wenn ich es nicht so sehe. Für mich hat das Buch leider nur 2 Sterne verdient. Und ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich gerade krümme das zu schreiben. Das Buch ist noch stark ausbaufähig und obwohl ich die Momente mit Anh geliebt habe… sie schaffen den Ausgleich nicht.   ACHTUNG SPOILER! WER DAS BUCH NICHT KENNT: NICHT WEITERLESEN! ICH MEINE ES ERNST! DENN JETZT KOMMT EINE MEINUNG ZUM ENDE DES BUCHES!!! -- -- -- -- Extra Fazit: Wie schon erwähnt, liebe ich Anh. Ihr Humor und ihre Lebenskraft und einfach alles an ihr, haben gezeigt, wie stark ein Mensch kämpfen kann. Und so fies es sich anhört (und es hört sich jetzt echt fies an, aber Leute: Ich wünsche nicht mal meinem ärgsten Feind so eine Krankheit): Ich wünsche, Mia wäre an der Stelle von Anh gewesen. Und das muss was heißen, dass man den Nebencharakter mehr liebt, als den Hauptcharakter…

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  • Ein Einblick in die traurige Realität

    Splitterleben
    Schnapsi

    Schnapsi

    12. June 2017 um 15:47

    Jenna Strack erzählt in Ihrem Buch Splitterleben von der siebzehnjährigen Mia die anstatt typischem Discoleben ganz andere große Ziele verfolgt. Mia hat eine Leidenschaft und diese bedeutet für Sie ihr ganzes Leben. Jeden Tag trainiert sie um an ihr großes Ziel zu kommen. Aber nicht nur an ein Ziel. Da ist noch dieser tolle Junge, der sie bisher immer nur als Kind gesehen hat. Seit sie sich aber für die Meisterschaften qualifiziert hat, sie er sie mit ganz anderen Augen.Dann als endlich alles so aussieht, dass alle Ihre Ziele wahr werden würden, macht ihr Körper nicht mehr mit. Viele Wahrnsignale die Ihr Körper immer wieder ausgesendet hat, die sie lange Zeit überhaupt nicht als Warnsignale erkannt und ernstgenommen hat, ergeben jetzt plötzlich Sinn.Aber Mia ist stark, sie möchte weitermachen wie bisher und kämpft.Die Autorin schreibt einfühlsam, wie Mia ihre Krankheit erlebt und wie sie von anderen Menschen augenscheinlich wahrgenommen wird. Wie die Krankheit einen Menschen zwingt seine Einstellung zu sich und zu seinem Körper zu ändern.Warmherzig zeigt sie aber auch ebenso, welche schönen Dinge einem passieren können, wenn man sich auf ein neues Leben einlässt.Ein sehr schönes Buch, dass gleichzeitig über rheumatische Erkrankungen aufklärt und einem eine andere Sicht der Dinge zeigt.

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  • Emotional

    Splitterleben
    worttaenzerin

    worttaenzerin

    12. June 2017 um 14:55

    SchreibstilDies war der erste Roman, in dem ich Bekanntschaft mit Jenna Stracks Schreibstil machen durfte und er hat mir sehr gut gefallen. Er wirkt natürlich und mit viel Gefühl geschrieben, sodass man gerne in dem Wörtermeer abtaucht.Daran könnte man arbeitenDas einzige Makel das dieses wundervolle Buch hat, war für mich das Familienleben, dass mir etwas zu kurz kam. Um den Roman noch rundum perfekt zu machen, hätte ich gerne noch ein paar Momente zwischen Mia und ihren Eltern erlebt.Das ist gelungenDie Message die hinter diesem Buch steckt ist sehr stark. Es hilft einem, sich auf interessante Art und Weise mit einer Krankheit auseinanderzusetzen, von der die wenigstens viel wissen. Man wird so gut in Mias Denken hineingelassen, dass man lernt sie und die Krankheit zu verstehen.Mir gefallen die Charaktere, die alle ihre ganz eigene Art haben. Da sind die Starken, die Schwachen, die Verständnisvollen, aber eben vor allem die, die kein Verständnis aufbringen und das ist das tolle an dem Buch, welches jedem dabei hilft mehr Verständnis zu zeigen. Vor allem was diese, aber auch sicher viele andere Krankheiten angeht.Und diese wunderbare Message wurde in eine sehr einfühlsame und frische Story gepackt, ohne zu weit hergeholt zu wirken.Zudem finde ich die Metaphern, die vor allem im Zusammenhang mit dem Wolf und auch den Splittern ihres Lebens vorkommen, sehr schön.Ich habe den Roman nach einer Zeit kaum noch weglesen wollen, weil mich das Schicksal und die Charaktere immer mehr interessiert hat und ich kann das Buch deshalb auch nur weiterempfehlen.4,5 Sterne von mir.Ein tolles Buch über die Hoffnung, Vertrauen und den Kampf mit sich selbst.Fazit„Splitterleben“, übrigens ein grandioser Titel, kann von so gut wie jeder Altersgruppe ab 12 gelesen werden. Für jeden Menschen, der jemanden in seinem Umfeld mit Lupus hat, ist dieser Roman meiner Meinung mach sogar ein Muss. Aber selbst wenn nicht, gibt das Buch einfach wunderbare Einsichten.

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  • Ein Meisterwerk!

    Splitterleben
    Samiradurig721

    Samiradurig721

    11. June 2017 um 19:47

    Wie soll ich nur anfangen! Ich bin noch ganz aufgewühlt von diesem Meisterwerk! Also fangen wir mal so an wie immer, und zwar mit dem Cover. Einfach toll!! Okay, ich liebe eh alles was blau ist (meine Lieblingsfarbe), aber dieses Cover ist einfach traumhaft! Und wenn man das Buch gelesen hat, liebt man es noch mehr! Es ist einfach so passend! Der Schreibstil ist auch super und das Buch lässt sich richtig gut lesen. Ein richtiger Pageturner! Mia ist in einem Leben gefangen, das sie eigentlich so nie wollte. Es ist sehr schön, wie sie sich entwickelt, auch wenn sie dafür ziemlich lange braucht. Aber das ist ja auch total verständlich! Mit so einer Krankheit umzugehen ist ja nicht einfach. Und genau das lehrt uns dieses Buch: dass es nicht einfach ist krank zu sein, dass das Verständnis der Freunde und Verwandten in solchen Situationen das Wichtigste ist. Dass man dann einfach jemand braucht, der versteht wie man sich fühlt, oder es wenigstens versucht. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und einige konnte ich auch direkt ins Herz schliessen! Dann sind aber da noch solche, die einfach fies sind. Was aber natürlich nicht schlecht ist! Das gehört ja zur Geschichte! Und ich liebe Anh. Wenn ihr das Buch lest, wisst ihr was ich meine. So ein positives Denken, so eine Lebensfreude, und so ein tragisches Schicksal. Ich liebe sie! Und Samu… er ist einfach eine gute Seele! Was mir besonders gefallen hat, ist die Playlist. Am Anfang jedes Kapitels steht ein Lied. Ich habe die immer runtergeladen und fand es einfach toll! Die Lieder passen alle super gut und verleihen der Geschichte eine ganz neue Dimension.   Mein Fazit: Jenna Strack hat es mit ihrem Buch geschafft, mich zutiefst zu berühren. Mias Geschichte ist herzzerreissend und doch wunderschön. Ihr Schicksal ist tragisch aber sie schafft es, dank Anh und Samu wieder einen Sinn für ihr Leben zu finden. Etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Man lernt auch sehr viel über die Krankheit, die Mia hat (die ich euch nicht verrate um nicht zu spoilern). Die grosse Recherche Arbeit die dahinter steckt ist definitiv spürbar und macht das Buch nur noch schöner und interessanter. Splitterleben ist für mich ein must-read und ich vergebe 5 Sterne auf 5. Danke Jenna, für das tolle Buch!

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  • Ein Leben in 1000 Splittern

    Splitterleben
    MsChili

    MsChili

    10. June 2017 um 15:10

    „Splitterleben“ von Jenna Strack handelt von Mia, deren ganzes Leben in tausend Splitter zerbricht, als sie eine schlimme Diagnose bekommt und alles beginnt mit einem Niesen. Kurz  nach einem Wettkampf erfährt sie, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Diese Krankheit verändert ihr ganzes Leben und ihre Träume von einer Sportlerkarriere rücken in weite Ferne.   Das Buch beginnt mit einem späteren Ausschnitt und schwenkt dann wieder auf die Zeit vor der Diagnose zurück, das hat mich schon mal neugierig gemacht. Mia ist eine Kämpferin und ich fand es interessant mehr über ihr Leben vor der Krankheit und dann natürlich mit der Krankheit zu erfahren, wobei ich hier sehr vermisst habe, dass ihre Eltern sich um sie kümmern. Diese tauchen nur mal so nebenbei auf und deren Gedanken und Gefühle habe ich doch etwas vermisst. Das Thema, also Mias Krankheit, ist aber sehr interessant und zeitgleich doch auch ernst, da man im normalen Leben eher selten auf diese Krankheit stößt, doch man sollte von ihr gehört haben. In diesem Buch gibt es Höhen und Tiefen und es gab viele emotionsgeladene Szenen. Ich denke dieses Buch kann die Augen öffnen, damit man manche Menschen nicht gleich verurteilt, wenn diese krank sind, man das aber nicht auf den ersten Blick erkennen kann. Das Ende hat mich zu Tränen gerührt und die Entwicklung die Mia durchmacht, hat mir gefallen.   Ein schönes Buch mit Höhen und Tiefen, das man noch ein wenig ausbauen könnte.

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  • Achterbahn der Gefühle...

    Splitterleben
    AnMaPhi

    AnMaPhi

    10. June 2017 um 14:42

    Lieblingszitat:S. 168: „Deine Erinnerungen sind keine Strafe oder Bürde, sondern ein Geschenk.“ Cover:Das Mädchen welches in den verschiedenen Blautönen zersplittert, ist der Wahnsinn und passt perfekt zum Buch. Meinung/Fazit: Der Schreibstil von Jenna Stark ist schlicht, aber flüssig. Obwohl das Buch einen traurigen Hintergrund hat, ist man von der ersten Seite gefesselt. Das Buch wird aus der ICH-Perspektive von Mia geschrieben, sodass man ihr „Leidensweg“ von Anfang an gut nachvollziehen kann. Die 17jährige Mia ist ein typischer Teenager. Sie hat im Laufen ihre Leidenschaft gefunden und trainiert für diesen Traum ziemlich hart. Erst nach einen Zusammenbruch, erfährt sie von ihrer Krankheit „Lupus“ und muss ihr Leben nun mit dem „Wolf“ teilen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich sehr Zwiegestalten bin, wie ich das Buch finde. Auf der einen Seite fand ich es sehr traurig, dass eine 17jährige, die ihr ganzes Leben noch vor sich hat, mit solch einer Krankheit konfrontiert wird. Man hat nicht nur ihren eigenen Kampf mit dem „Wolf“ miterlebt, sondern auch wie ihre Freunde auf sie und ihre Krankheit reagieren. Auf der anderen Seite fand ich, dass man u.a. zu wenig von ihren Eltern gelesen habe – denn wenn die Tochter krank ist, möchte man doch sie unterstützen und ihr zur Seite stehen. In dieser Hinsicht hat mir die emotionale Ebene etwas gefehlt, da man das Gefühl hatte, dass sie doch sehr auf sich allein gestellt ist. Jedoch habe ich so manchen Nebencharakter echt ins Herz geschlossen, welche mir mit ihrer Art immer ein Lächeln im Gesicht gezaubert haben. Für mich war das Buch „Splitterleben“ eine kleine Achterbahn der Gefühle. Man hat mit Mia gebangt und mitgefiebert, dass sie mit ihrem „Wolf“ ein normales Leben führen kann. Ich empfehle dieses Buch jeden, der sich ein glückliches Leben wünscht und dass es sich trotz mieser Schicksalsschläge immer zu kämpfen lohnt. Vielen Dank an lovelybooks.de und Jenna Stark für das Leseexemplar bei der Teilnahme der Leserunde.

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  • Berührend und realistisch geschrieben

    Splitterleben
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    07. June 2017 um 10:34

    Inhalt: Die 17-jähre Mia lebt für das Laufen. Täglich trainiert sie mehrere Stunden und bereitet sich sogar schon auf die Deutsche Meisterschaft vor. Dann erfährt sie, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet und von einem Moment auf den anderen ist ihr Leben nicht mehr wie es war. Ihr Leben besteht nur noch aus den Splittern dessen, was eins war. Mia muss sich nicht nur ihrer Krankheit, sondern auch einer ganz neuen Zukunft stellen und lernen, mit der neuen Situation umzugehen.Meinung: „Splitterleben“ von Jenna Strack ist ein berührender Roman über ein junges Mädchen, das eine schlimme Diagnose erhält und sich nun zurück ins Leben kämpfen muss. Der Roman ist sehr realistisch geschrieben und alles wirkt sehr echt. Gerade deswegen hat es mich wohl auch so sehr berührt. Die Untersuchungen, die Behandlung und auch Mias Gefühlswelt werden nachvollziehbar geschildert und man hat einfach das Gefühl mit ihr mitzuleiden. Im Mittelpunkt steht natürlich Mia. Am Anfang lernt der Leser sie vor der Diagnose kennen und erlebt ihren Alltag, der fast nur aus dem Laufen besteht. Mias Zukunft hat sie eigentlich schon geplant und dann wird sie eben plötzlich krank. Das Unverständnis der Freunde und die Verzweiflung von Mia selbst waren ebenfalls gut geschildert. Ich denke, dass diese Beschreibungen sehr realitätsnah sind.Das Buch bewegt einfach. Es bringt einen zum Nachdenken und zum Weinen. Und auch oft zum schmunzeln oder aufatmen, denn eine kleine Liebesgeschichte bekommt der Leser hier noch obendrauf.Am Besten gefallen hat mir an der Geschichte auf jeden Fall Nebencharakter Anh, die Mias Zimmergenossin in der Reha wird. Selten habe ich einen so positiven Menschen gesehen, der schon so viel durchgemacht hat. Dieser Charakter ist einfach bewundernswert und ich mochte ihre Art total gerne.Die Geschichte ist gut geschrieben und hat mich sehr berührt. Ich empfehle sie jedem, dem evtl. selbst eine Krankheit diagnostiziert wurde, da diese Geschichte einfach Mut macht. Aber ich finde als gesunder Mensch sollte man dieses Buch ebenfalls unbedingt einmal lesen. Nicht weil es gut geschrieben ist und man die Charaktere einfach mögen muss. Und auch nicht, weil es einfach eine gute Geschichte ist. Nein, man sollte es lesen, damit man mehr über eine schwere Krankheit erfährt und mit ihr dann einfach besser umgehen kann.Fazit: Tolle Geschichte, berührend und realistisch geschrieben. Sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • Diagnose: Selbstmitleid

    Splitterleben
    Amilyn

    Amilyn

    06. June 2017 um 11:16

    Die 17jährige Mia hat echte Chancen auf die Deutsche Leichtathletikmeisterschaft. Das Trainingsprogramm ist hart, doch das macht der begeisterten Läuferin nichts aus. Im Gegenteil: als sie sich kurz vor der Qualifikation für die DM zum wiederholten Male erkältet, trainiert sie weiter, obwohl sie sich schonen soll. Nachdem sie schließlich auf einer Party mit Freunden und ihrem Schwarm Tobi in Ohnmacht fällt, wacht sie im Krankenhaus wieder auf. Die Diagnose ist verheerend und wird ihr ganzes Leben ändern.Splitterleben von der deutschen Selfpublisherin Jenna Strack lag schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste, und nun durfte ich das Buch im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks lesen.Ich kam sehr gut in das Buch hinein, und die Darstellung von Mia als Wettkampfsportlerin hat mir sehr gut gefallen. Man erfährt, dass sie Spaß daran hat, obwohl zu diesem Sport nur gekommen ist, um einem Jungen zu imponieren. Mittlerweile jedoch ist es zu ihrem Lebensinhalt geworden.Auch hat mir gefallen, dass sie nicht von heute auf morgen krank geworden ist, sondern dass das bereits vor Beginn der Geschichte angefangen hat und sich die Lage bis zu ihrem Zusammenbruch auf der Party langsam zuspitzt. Allerdings war mir die Darstellung zu lang gezogen. Bis Mia ihre Diagnose erhält, ist ein beträchtlicher Teil des Buches bereits vergangen, und sie beginnt schon in dieser Zeit, sich selbst zu bedauern, was leider bis ganz zum Schluss nicht abreißt.Kaum weiß Mia, unter welcher Krankheit sie leidet, gibt es für sie kein Halten mehr: das Mädchen versinkt im Selbstmitleid. Es vergeht kaum ein Absatz, in dem sie sich nicht bedauert und vor sich hin sinniert, wie schlecht es ihr geht. Um das mal ganz klar zu sagen: ich verstehe das. Auch, wenn Mia zehn Jahre lang im Eckchen gesessen und gejammert hätte, hätte ich das vollkommen nachvollziehen können, doch lesen will ich das deshalb noch lange nicht.Dieses durchgängige Selbstmitleid führt leider auch dazu, dass Mia keinerlei Entwicklung durchmacht. Die Dinge, die ihr passieren, führen niemals zu einem Umdenken. Ihr Schwarm wirft ihr ungerechte Dinge an den Kopf - sie will ihn weiter für sich gewinnen. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab - sie wünscht sich weiterhin, Zeit mit ihnen verbringen zu können. Sie lernt jemanden kennen, dem es schlechter geht als ihr - dann geht es ihr bestimmt bald genauso schlecht. Ein anderer interessiert sich für sie - kann ja gar nicht sein, mit ihr ist doch nichts mehr los. So geht das Kapitel für Kapitel bis schließlich doch noch die große Erkenntnis kommt, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, und die Erkenntnis kommt ausgerechnet durch einen Kerl ...Durch dieses ständige Sich-bedauern, Nichts-aus-der-Situation-lernen-können, Nicht-nach-links-und-rechts-schauen, Krampfhaft-am-alten-Leben-festhalten und das permanente Herumgejammere wurde mir Mia mehr und mehr unsympathisch. Außerdem hatte sie auch noch immer wieder schlechte Gedanken über andere Menschen.Noch einmal: ich kann das vollkommen nachvollziehen und nicht ausschließen, dass ich nicht genauso handeln oder denken würde. Trotzdem möchte ich das in einer Geschichte, in der es letztendlich doch darum geht, etwas positives aus einer schlechten Situation zu machen, nicht lesen. Es hat mir schlichtweg die Laune beim Lesen verdorben.Neben all der Selbstbejammerung habe ich auch noch ein paar andere Baustellen, z. B. erfährt man praktisch nichts über Mias familiäre Situation. Es gibt eine sehr schöne Szene mit ihrem Bruder, ihre Mutter wird hin und wieder flüchtig erwähnt, und das war es auch schon.Außerdem hat mir der Schreibstil nicht gefallen, der einfach und Jugendbuch-tauglich ist, aber auch sehr sachlich. Vieles wird einfach nur erzählt, und nicht gezeigt. Von knapp 300 Seiten wird in schätzungsweise 200 erzählt, wie schlecht es ihr geht, und die eigentlichen Geschehnisse passen auf auf vielleicht 100 Seiten. Etwas anhand eines bestimmten Ereignisses zu zeigen, passiert nur sehr sehr selten.Fazit: Das interessante Thema in Splitterleben versinkt in einem Jammertal, aus dem es erst ganz am Schluss ein Herauskommen gibt. Die einzelnen Stationen der Geschichte waren mir zu lang gezogen, wobei man von anderen Dingen fast gar nichts erfahren hat. Das ewige Selbstmitleid reißt bis kurz vor Schluss nicht ab und macht die Protagonistin unfreiwillig unsympathisch. Von mir gibt es für diese Geschichte daher 2**.

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  • Rezension: Splitterleben

    Splitterleben
    mara_loves_books

    mara_loves_books

    05. June 2017 um 18:18

    Meine Meinung:  Das Cover dieses Buches passt ziemlich gut zum Inhalt. Es wurde sehr gut gestaltet und sieht dementsprechen sehr schön aus. Der Titel des Buches  passt super gut dazu, da es praktisch das ganze Buch wieder gibt, was man natürlich erst merkt, wenn man dieses Buch gelesen hat. Der Einstieg in das Geschehen des Buches hat mir ziemlich gut gefallen, da ich sofort in der Geschichte drinnen war, da es zum einen auch durch diesen sehr leichten und trotzdem super spannenden Schreibstyle vereinfacht wurde. Der Prolog sorgte für eine sehr gute Vorbereitung aber natürlich auch Einleitung in das Buch. Man wurde erstmal mit einem der Hauptthemen konfrontiert, was eigentlich ziemlich gut war.  danach hatte man direkt eine große Begeisterung der Hauptfigur Mia kennengelernt, wodurch man sie besser kennengelernt hatte und sie einschätzen konnte. Man hat ziemlich viel über sie Erfahren und das Buch hat echt ziemlich gut begonnen, da es interessant zu lesen war und man überhaupt nicht gelangweilt wurde. Als dann die ersten Probleme aufgetaucht sind, wurde es noch spannender aber man bekam auch Angst, da man natürlich nicht wusste was passieren würde.Es wurde immer schlimmer und man bekam immer mehr Angst und wurde auch traurig, denn mich hatte all das was dort passiert ist ziemlich mitgenommen, erst recht wenn man sich vorstellen würde, das dies einem selbst passieren würde. Und als dann auch noch diese Verständnislosen Menschen dazu gekommen sind wurde ich ziemlich sauer und es hat mich echt traurig gemacht zu sehen, das es doch tatsächlich in solchen Situationen so grausame Menschen gibt. Doch zum Glück kamen bald Leute dazu, die wesentlich angenehmer waren und über die man auch lachen konnte. Es hat mich absolut hin und her gerissen etwas in diesem Buch zu lesen, da es einfach ein so trauriges Buch ist, wo man von Anfang an mit bekommen kann, wie schnell das Leben doch den Bach abgehen kann und wie schnell sich sogar die größten Träume auflösen können.  Es wird hier klar und deutlich vermittelt, das ganz egal was mit dir passiert ist, ob du eine Krankheit hast die vielleicht sogar dein ganzen Leben auf den Kopf stellen kann, es sichtrotzdem lohnt zu leben, denn da draußen extstieren mindestens hundert Gründe warum es sich lohnt und auch viele Menschen die dich trotzdem noch mögen und lieben.  Genau diese Botschaft war echt Herrzerreißend schön, denn der Weg von Mia und auch den Nebencharakteren war oft nicht leicht, sodass man vielleicht sogar weinen musste. Es ist einfach eine wahnsinnig Emotionale und natürlich trotzdem schöne Geschichte. Die Hauptfigur Mia wurde sehr gut dargestellt. Man hat alles über ihr Leben erfahren und konnte sie deswegen super einschätzen. Oft war sie leider nicht ganz so stark wie sie es wahrscheinlich hätte sein sollen, dafür hatte sie aber tolle Unterstützung von super Nebencharakteren  bekommen, die einem oft sogar bis zum Herzen gegangen sind. Alles in allem kann ich sagen, das dieses Buch echt eine unvergessliche Geschichte ist, die man nicht so leicht vergessen kann, da sie einem ziemlich mitnehmen tut. Trotzdem war es schön diese Geschichte zu lesen und etwas über die im Buch stehende Krankheit zu erfahren, da ich mich selbst damit noch nicht so richtig beschäftigt habe. Vielleicht kann dieses Buch dem einen oder auch anderen Tipps fürs Leben geben, ob es nur den Kranken selbst betrifft oder die Personen die im Umkreis des Kranken istt. Das Ende des Buches war dann aber nochmal ziemlich traurig, dafür brachte mich der Epilog  aber noch einmal zum lächeln und alles wurde gut abgerundet. Bewertung: Da dieses Buch echt wunderschön war und einem oftmals dazu die Worte fehlen, bekommt es 4,5/5 Punkten. Bemerkung: Ein großer Dank geht an Jenna Strack, denn aufgrund ihrem Gewinnspiel auf LovleyBooks, habe ich dieses wunderbare Buch zugeschickt bekommen.

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  • Was im Leben wirklich zählt...

    Splitterleben
    Flammenstern25

    Flammenstern25

    05. June 2017 um 14:30

    Inhalt: Für die 17-jährige Mia bedeutet der Laufsport die Welt. Die Deutsche Meisterschaft steht bevor und sie will gewinnen und ihren Schwarm Tobi, der ebenfalls Läufer ist, beeindrucken. Doch als dieser ihr endlich mehr Aufmerksamkeit schenkt, streikt Mias Körper und es scheint so, als würde ihre Läuferkarriere bröckeln. Im Innern weiß sie, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor, als sie ihre Krankheit diagnostiziert bekommt. Sie erfährt, was wirklich im Leben zählt. | Meinung: Dieses Buch wird in Erinnerung bleiben! Als ich mit dem Lesen begonnen habe, war ich sofort in der Geschichte drin und kam gut mit der Protagonistin Mia klar. Alle Charaktere haben einen einzigartigen und echten Charakter und viele, aber besonders Mia, legen eine bemerkenswerte Veränderung an den Tag. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist schön und einfach zu lesen und reich an Metaphern. So macht das Lesen einfach Spaß und ich bin beindruckt von der Vielfalt der doch einfachen Sprache. Die Geschichte wird nie langweilig und ist durchgehend emotional. Mias Krankheit wird unglaublich echt und authentisch herübergebracht, sodass dad Buch fast wie ein Erfahrungsbericht wirkt. Es bewegt einen zum Nachdenken, was im Leben wirklich zählt und vorallem, wie man mit deinrn Mitmenschen umgehen sollte. Über die Seiten hinweg fiebert und fühlt man durchgehend mit der Protagonistin mit und am Ende kann es gut sein, dass Tränen fließen. Dieses hochemotionale Buch kann man trotz einigen Tränen letztendlich gkücklich beiseite legen. Ich kann es nur weiterempfehlen. | Fazit: Aus diesem Buch kann man so viel fürs Leben lernen. Mit starken Charakteren, schönem Schreibstil und emotionaler Geschichte wird „Splitterleben“ dich in seinen Bann ziehen.

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