Splitterleben

von Jenna Strack 
4,3 Sterne bei76 Bewertungen
Splitterleben
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Positiv (64):
Saphirasiastasss avatar

Es ist eindeutig ein Herzens Buch für mich 😍😍

Kritisch (6):
Loreyasbookloves avatar

Hat mich leider nicht überzeugt!🤷‍♀️

Alle 76 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Splitterleben"

Wenn ich mich an einen speziellen Moment erinnern soll, in dem mein bisheriges Leben einen Riss bekam und die ersten Splitter meine Wahrnehmung streiften, dann war es wohl der Abend, an dem ich nieste und hoffte, es wäre nichts Schlimmes. Doch irgendetwas in mir wusste es bereits: dass nichts mehr so sein würde wie zuvor.

Die Welt der siebzehnjährigen Mia scheint zu zersplittern, als sie kurz nach einem Sportwettkampf erfährt, dass sie unter einer unheilbaren Krankheit leidet. Von einem Moment auf den anderen scheinen ihre jungen Träume unerreichbar; die so hart erkämpfte Sportlerkarriere, das Wunschstudium und auch ihre erste große Liebe rücken in weite Ferne. Doch während sie sich Tag für Tag erneut dem Kampf gegen ihren eigenen Körper stellt, erkennt sie, was wirklich zählt im Leben: jeden schönen Moment zu genießen und aus den vorhandenen Splittern etwas neues zusammenzusetzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781542337786
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:278 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:11.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Steffinitivs avatar
    Steffinitivvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hatte Tränen in den Augen, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte – es war so bewegend, ich wusste erst gar nicht so richtig weiter…
    Splitterleben (Jenna Strack)

    Mein Fazit

    Warum wollte ich dieses Buch lesen?

    Ich hatte über Jana (Zeilengeflüster) oft schon gutes von Jennas Büchern gehört. Auch was man so bei Instagram verfolgen konnte, war mehr als aussagekräftig. Positiv wäre das falsche Wort, da die Bücher alle sehr bewegend sein sollen und ich finde da passt dieses Wort nicht.. Ich wollte nun auch unbedingt wissen, wer Jenna ist (das habe ich auf der Buchmesse herausgefunden) und vorallem, wie sie schreibt…

    Was ich zu dem Buch sagen möchte:

    Ich weiß gar nicht so wirklich, wie und wo ich anfangen soll. Ich bin so aufgewühlt, so durcheinander vom Inhalt dieses Buches. Neben der reinen Tatsache, wie das Buch endete, spielt da auch noch die aufreibende Story und die zerbrechenden Freundschaften eine bedeutende Rolle. Ich weiß nicht, wie man die Gefühle, die ich habe, auch jetzt während ich diese Zeilen schreibe, beschreiben soll.
    Eine Mischung aus Trauer, Wut und Mitgefühl. Dazu Liebe, Mut und Hoffnung. Jenna packt all dies in ein einzelnes kleines, dünnes Buch und sorgt damit dafür, dass ich um Worte ringe, die dies alles ausdrücken.
    Das Thema an sich, unheilbare, todbringende Krankheiten, passt an sich auch gut in die Kategorie John Green. Depression, Trauer, Wut und Erwachsen werden. Doch all dies ist bei Mia gar nicht der Fall, zumindest nich nur. Sie versucht sich zu arrangieren, groß zu werden, trotz Hindernissen. Findet neue Freunde, merkt, wie groß die Bindung zu den alten war und worauf diese aufgebaut waren. Sie findet Zuversicht und vorallem Lebensmut. Sie zeigt allen, welche das gleiche oder ein ähnliches Schicksal teilen, dass es sich doch immer noch und immer wieder lohnt zu kämpfen und niemals sich oder das Leben aufzugeben.
    Das Buch hat mich tief bewegt und ist zeitgleich eines der besten Bücher diesen Jahres. Ich kann es euch definitiv nur empfehlen!

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    Maris_Winters avatar
    Maris_Wintervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das absolut schönste Buch, dass ich je gelesen habe. Ich hab echt alle Emotionen in diesem Buch gehabt. Sogar ein paar Tränen. Ich liebe es!
    Lieblingsbuch!

    Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch eine Freundin und auch durch eine Buch-Bloggerin.  Da mein Freund mir sagte er schenkt mir eines der Bücher von Jenna Strack zu Weihnachten, habe ich mir die anderen Bücher auch direkt gekauft.
    Und mein erstes war Splitterleben!
    Ich habe selten so viel aufeinmal lesen müssen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Ich wollte unbedingt immer und immer wieder wissen, wie es weiter geht mit Mia, Anh und ihren Freunden! Es war traurig und schön. Ich konnte lachen, mich mit und für die Charaktere freuen und ich konnte sogar mit ihnen leiden und weinen.. Ich habe vorher schon eine spezielle Sicht für kranke Menschen gehabt, da ich selbst ein paar Menschen mit Krankheiten kenne, die sie beeinträchtigen und beeinflussen. Dieses Buch beschreibt vollkommen, wie unfair manche Mitmenschen jedoch mit kranken Menschen umgehen, aber auch dass es gute Menschen gibt, die versuchen einen zu verstehen und die einem die Hand reichen und helfen. Ich liebe dieses Buch! Ich würde es einfach jedem weiter empfehlen.
    Auch die Art, wie Jenna Strack ihre Geschichte schreibt ist toll. Jeder kann sich in die Gefühle hineinversetzen und man kann sich total in die Geschichte einfühlen. 
    Ein absoluter Top-Kauf!! 

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    enchantedletterss avatar
    enchantedlettersvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle, berührende Geschichte, die realistisch und packend ist
    Rezension: Splitterleben

    Inhalt: 

    Mia lebt für's Laufen. Sie trainiert täglich um immer weiter zu kommen und vielleicht irgendwann sogar mal an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können. Doch dann erkrankt sie, was ihre Pläne ausbremst. Was sie zunächst nur für eine harmlose, kurzweilige Schwäche hält, entpuppt sich als Lebensverändernd. Mia muss lernen ihr Leben ohne ihren Traum zu leben, erfahren welche Freunde wirklich für sie da sind und wie sie dennoch glücklich weiterleben kann.


    Zum Buch: 

    Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut und auch die Innengestaltung zu Beginn der Kapitel hat mich sehr angesprochen. Was mir besonders gefallen hat ist Mias Playliste am Anfang des Buches, die zu Beginn jedes Kapitels mit einem Lied wiederzufinden ist. Ich habe mir auch tatsächlich mit jedem Kapitel den jeweiligen Song angemacht und alle Lieder haben perfekt zum Inhalt des Kapitels gepasst. Es war perfekt aufeinander abgestimmt und ideal ausgewählt.


    Die Geschichte behandelt ein sehr ernstes und schweres Thema, was meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde. Die Krankheit und deren Verlauf ist verständlich geschildert und nachvollziehbar. Durch Jenna Stracks Recherche wirkt alles authentisch und nicht überzogen. Mias Umgang mit der Krankheit ist berührend und ich konnte ihre Gefühle jederzeit verstehen. Den Frust, die Angst, die Hoffnung. Alles ist realistisch beschrieben und man durchlebt die Krankheit in gewisser Weise mit Mia. Und obwohl nicht wirklich was dramatisches passiert, also keine Reanimationsmaßnahmen oder etwas in die Richtung, ist das Buch dennoch spannend, weil man einfach miterlebt wie Mia alles erlebt. Wie sie von der Krankheit erfährt, zusammenbricht, Hoffnung schöpft, alles verflucht, auf Liebe hofft und ihr Leben neu ordnet.


    Mia ist schon vor der Erkrankung eine Kämpfernatur und das ist es auch was sie die ganze Zeit aufrecht erhält. Anfangs sieht sie nur das Laufen und erscheint mir blind für das was außerhalb ihrer Welt passiert, doch das ändert sich allmählich. Mia entdeckt sich selbst, als auch die Welt neu.


    Ihre Lauffreunde sind mir einfach unsympathisch. Mag sein, dass man als Außenstehender nicht immer alles nachvollziehen kann, aber jemandem vorzuwerfen, dass man einfach nur faul und unmotiviert sei, ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. Die haben Mias Freundschaft und Nachsicht gar nicht verdient.


    Fazit: 

    Die Geschichte ist aus dem wahren Leben gegriffen und könnte jedem so passieren, was das ganze noch einfühlsamer macht. Man fühlt mit Mia mit, weil es ergreifend und echt ist. Das Buch zeigt, dass man immer stark bleiben und kämpfen muss und die Hoffnung nicht aufgeben darf. Tolles Buch, mit ein paar kleineren Schwächen, über die man hinweg sehen kann.

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    Jazz1708s avatar
    Jazz1708vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartige Story und unglaublich gefühlvoll. Eines der besten Bücher die ich kenne.
    Thema zum Nachdenken gewählt

    Jenna Strack schafft es immer wieder mich zu berühren mit ihren Storys. Das Thema Autoimmunerkrankung ist in diesem Buch wirklich gut erklärt. Man merkt das sehr gut Recherchiert wurde und spürt echte Gefühle beim lesen. Ich musste oft schwer schlucken und sogar weinen was wirklich nicht jedes Buch schafft. Ich weiss nicht was ich großartig darüber sagen soll als "PERFEKT". Lest es , liebt es . 

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    Jacqueline688s avatar
    Jacqueline688vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles, gefühlvolles Buch über den Leidensweg der jungen Mia. Regt enorm zum Nachdenken an. Ich liebe dieses Buch.
    Tolle, gefühlvolle Geschichte über die junge Mia.

    Da "Splitterleben" nicht mein erster Buch von Jenna war, wusste ich, dass sie einen wundervollen Schreibstil hat. Auch dieses Buch ist wieder unbeschreiblich schön und gefühlvoll geschrieben, es geht einfach komplett unter die Haut und lässt einen nach dem Fertiglesen über viele Dinge nachdenken (so ging es mir zumindest).
    Da Mias Geschichte meiner eigenen gar nicht so unähnlich ist, habe ich dieses Buch von Seite zu Seite mit immer größer werdender Begeisterung gelesen und mich hin und wieder dabei ertappt, wie ich eifrig vor Zustimmung am Nicken war oder den Tränen nahe mich und meine eigene Situation in ihr erkannt habe.

    Im Buch geht es um Protagonistin Mia, die durch eine schlimme Diagnose getroffen, langsam ihr altes Leben wieder zurückerkämpfen möchte. Man leidet mit ihr, man freut sich über kleine Fortschritte, man weint mit ihr zusammen.

    Sowohl die komplette Geschichte, als auch die Charaktere sind sehr realistisch und gut beschrieben. Man muss sie einfach mögen. Voran natürlich Mia - Man lernt sie vor ihrer Diagnose kennen, erlebt ihren Tagesablauf und lernt sie besser kennen. Man begleitet sie bei diversen Untersuchungen und der Diagnose. Und man steht ihr zur Seite, wenn sie versucht, ihr Leben wiederzuerlangen. Manchmal möchte man sie einfach nur in den Arm nehmen und sagen "Ich weiß, wie du dich fühlst."
    Im Laufe des Buches lernen wir auch Anh kennen, die sich in der Reha mit Mia ein Zimmer teilt. Anh hat in ihrem jungen Leben schon sehr viel durchgemacht und ist trotzdem ein so positiver Mensch. Um diese positive Einstellung ist sie zu bewundern. Neben Mia ist sie eine meiner Lieblingscharaktere.

    Ich weiß gar nicht mehr zu diesem Buch zu sagen. Es ist einfach rundum gelungen und für Jedermann geeignet. Kranke Menschen können sich so wunderbar Kraft, Mut und Hoffnung aus diesem Buch ziehen. Angehörige kranker Menschen können ein wenig in die Gefühlswelt der Kranken hineinschauen. Und Menschen, die nie Verständnis für eine gewisse Krankheit zeigen, können danach vielleicht ein wenig mehr Akzeptanz und Verständnis aufbringen.

    Jenna - vielen Dank für dieses grandiose Buch. Du weißt, ich bin ein Fan.

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    lauri_book_freaks avatar
    lauri_book_freakvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wirklich berührende Geschichte!
    Wie wichtig Hoffnung doch ist...

    Meine Erwartungen:

    Ich hab mich riesig darauf gefreut das Buch endlich lesen zu dürfen! Da ich leider noch nicht dazu gekommen bin 'Nachtbeben' von Jenna Strack zu lesen, ist dies mein erster Roman von ihr. Ihre Bücher sehen nicht nur unglaublich schön aus, sondern klingen auch noch super. Und da ich wirklich nur gutes über 'Splitterleben' gehört hatte, war ich nur umso gespannter.



    Cover:

    Wie könnte es anders sein- auch ich habe mich sofort in dieses wunderschöne Cover verliebt!

    Es ist einfach Coverliebe und eines der Bücher die man unbedingt im Regal stehen haben will.



    Schreibstil:

    Jennas Schreibstil war schön locker und sehr leicht und schnell zu lesen. Ich hatte das Buch an einem Tag durch.


    Meine Meinung:

    ,,Splitterleben" ist ein eher außergewöhnliches Buch. Es behandelt ein sehr erntes Thema, in dem es um eine rheumatische Krankheit, dem Lupus, geht. Um genau zu sein geht es um Mia, die sich plötzlich dieser Krankheit stellen muss und deren ganzes Leben innerhalb weniger Minuten komplett auf den Kopf gestellt wird oder wie der Titel es sagt in Splitter zerfällt. In diesem Buch ist man hautnah dabei, wie das Leben eines Mädchens mit gerade mal 17 Jahren auseinanderbricht. Es ist eine traurige Geschichte mit vielen tiefen und abstürzen. Doch trotzdem ist es auch eine sehr schöne und berührende Geschichte, da sie zeigt wie wichtig Hoffnung, Kämpfen und der Glaube an die Liebe ist. Mia ist nämlich von Natur aus eine Kämpferin, die es bis nach ganz oben schaffen will. Sie hat fest vor eines Tages mit ihrer Geschwindigkeit bei den Olympischen Spielen mit zumachen und so bis nach ganz oben zu laufen. Dadurch, dass sie die schnellste ihrer Altersgruppe ist, scheint es sogar möglich zu sein. Sie lässt sich von nix und niemandem auhalten und auch mit ihrer großen Liebe scheint es endlich zu klappen. Bis zu dem Tag an dem ihr der Lupus diagnostiziert wurde.

    Anfangs war Mia mir noch etwas unsympathisch, da ihr Ehrgeiz sie etwas Hochnäsig und Arrogant werden lassen hat. Doch als sie dann krank geworden ist, wurden nicht nur ihre kompletten Träume und Pläne über den Haufen geworfen, sondern auch ihr Charakter hat sich verändert und nun alles mit neuen Augen gesehen. Ihre Krankheit hat ihr gezeigt, wer ihre wahren Freunde sind. Durch den Lupus lernte sie neue Menschen kennen die einem wirklich ans Herz wachsen, die sie schätzen und lieben , egal welche Leistungen sie vorbringt. Denn durch den Lupus ist alles viel anstrengender und teilweise überhaupt nicht mehr machbar. Nach und nach ist Mia mir sympathischer geworden und für mich eine bewundernswerte und starke Person geworden. Ich konnte mich in Mia sowohl hineinversetzen, als auch nicht, da ich mir nur grob vorstellen kann wie schwer und schmerzhaft das ganze sein muss. Man begleitet sie im Buch vor allem in den ersten Jahren mit ihrer Krankheit, doch leider ein bisschen zu wenig. Ich hätte sie gerne länger begleitet und mehr über ihr Leben mit der Krankheit erfahren.

    Trotzdem ist das Buch eine Herzensempfehlung, da es wirklich etwas komplett anderes ist, womit man sich aber ebenfalls auseinandersetzen sollte, und es keineswegs ignorieren.


    Jenna, ein besonderes Lob an dich, dass du dieses Buch geschrieben hast!



    Fazit:

    Jenna Strack hat es geschafft in nur 202 Seiten eine sowohl tief traurige als auch schöne Geschichte zu erzählen mit sehr sympathischen Protagonisten, die bis zum Ende hin stark bleiben und zusammenhalten.

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    _zeilenspringerin_s avatar
    _zeilenspringerin_vor einem Jahr
    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt ...


    Das Buch handelt von der 17-jährigen Mia, deren große Leidenschaft die Leichtathletik ist. Ihr Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als sie eines Tages eine schockierende Diagnose bekommt.


    Der Schreibstil ist flüssig und ich hatte keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufühlen. Allerdings war mir der Ton manchmal etwas zu sachlich du ich hätte mir hier mehr vermittelte Gefühle gewünscht.


    Ich fand es gut, wie Mias Liebe für den Sport und insbesondere für das Laufen dargestelllt wurde. Ihre Leidenschaft wurde deutlich. Daher konnte ich auch nachvollziehen, wieso ihr die Diagnose den Boden unter den Füßen weggerissen hat.


    Ich mochte es auch, dass die Symptome der Krankheit langsam und schleichend zunehmen und die Krankheit sich nachvollziehbar entwickelt hat. Außerdem hat die Autorin hier gute Recherche-Arbeit geleistet und die Erkrankung klar und authentisch umrissen.


    Ich verstehe, warum Mia nach der Diagnose in Selbstmitleid verfällt und sie die Krankheit anfangs sogar ignorieren will. Allerdings kam mir die positive Entwicklung in dem Buch etwas zu spät, so dass mir Mia irgendwann anfing mit ihrer Ignoranz und Naivität auf die Nerven zu gehen. Wenn sie hier etwas früher angefangen hätte aus ihrem Loch hervor zu kriechen und sich mit ihrer Situation auseinander zu setzen, hätte mir das Buch deutlich besser gefallen. Denn sowohl die Thematik als auch die finale Entwicklung und die Message des Buches haben mir eigentlich sehr gut gefallen.


    Ich habe auch die Anwesenheit ihrer Mutter vermisst, von der man gar nicht wirklich erfährt, wie sie mit der Erkrankung ihrer Tochter umgeht. Nur der Bruder wird kurz erwähnt.


    Die Nebencharaktere der Geschichte bleiben relativ blass und einige waren mir auch sehr unsympathisch (was aber gewollt und ok war). Einzig in Anh habe ich eine liebenswerte und starke Figur gefunden, die mit ihrer Einstellung das Buch ungemein bereichert hat. Hier gab es dann auch wirklich tiefgründige und emotionale Szenen, die mich begeistern konnten. Sie hätte ich mir ehrlich gesagt als Protagonistin viel mehr gewünscht und ich hätte sie gerne auf ihrem schwierigen Weg begleitet.


    Durch dieses ständige Sich-bedauern, Nichts-aus-der-Situation-lernen-können, Nicht-nach-links-und-rechts-schauen, Krampfhaft-am-alten-Leben-festhalten und das permanente Herumgejammere wurde mir Mia mehr und mehr unsympathisch. Außerdem hatte sie auch noch immer wieder schlechte Gedanken über andere Menschen.


    Fazit:
    Die Thematik von "Splitterleben" ist sehr interessant, die Handlung weist aber Mängel in der Entwicklung der Protagonistin auf. Weiterhin fehlten mir einfach ein paar Informationen zu den übrigen Charakteren und zu Mias familiärer Situation.

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    TheUjulalas avatar
    TheUjulalavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr tiefgreifendes Thema in einer einfühlsamen Geschichte. Ohne erhobenen Zeigefinger aber ergreifend, ehrlich und direkt.
    Tiefgreifendes Thema in einer sehr einfühlsamen Geschichte, ehrlich und berührend.

    Cover:
    David Tondl zeichnet sich für das Cover verantwortlich und präsentiert ein märchenhaftes Bild in einem sattem Blau. Ein wie im Wind tanzendes Mädchen schwebt vor einem blauen Himmel und Sterne glitzern am Firmament. Der Titel ist mittig in einer Bandzug-Schrift gehalten. Der Clou sind die Splitter, die vor allem von der rechten oberen Ecke sich über das Cover erstrecken und an einem gesprungenen Spiegel erinnern. Die ganze Kombination ist harmonisch und für mich sehr schön. Hat eher etwas aus dem Bereich Fantasy, das könnte einige Leser, die nach Covern ihre Bücher aussuchen vielleicht etwas verwirrend sein.

    Handlung:
    Die 17 jährige Mia lebt für ihren Sport, zu dem sie ihre erste große Schwärmerei Tobi gebracht hat. Sie ist die große Hoffnung und trainiert hart für ihren großen Traum, von ihrem Schwarm endlich ernst genommen und geliebt zu werden. Nach der gewonnen Qualifikation zu Deutschen Meisterschafft beginnt Tobi sich endlich für sie zu interessieren, doch bei einer Party bricht Mia quasi in seinen Armen zusammen. Durch die Diagnose einer seltenen und unheilbaren Krankheit, zerspringt ihr Leben im wahrsten Sinne des Wortes in viele kleine Splitter. Alles, wofür sie gekämpft und geträumt hat liegt wie ein Scherbenhaufen vor ihr.

    Buchlayout (eBook)
    Die inhaltliche Gestaltung ist für ein eBook sehr ansprechend und hochwertig. Jedes Kapitel wird mit einem Song aus Mias Playlist im Untertitel begleitet. Die Kapitel selber tragen keine Ordnungsnummer sondern die Anzahl der Tage von Mias „zersplitterten Lebens“. Daneben rundet die Illustration eines indianischen Traumfänger die Kapiteleinleitung ab.

    Idee / Plot
    Was ist, wenn jemand unheilbar Krank ist, und unter qualvollen Schmerzen leidet, aber Du siehst es der Person nicht an? Sie ist nicht abgemagert wie zum Beispiel Krebspatienten kurz vor dem Tode, und hat sonst keinen körperlichen Makel wie zum Beispiel ein amputiertes Bein? Und doch lungert diese Person Tag ein Tag aus nur zu Hause rum und jammert bei jedem Schrittchen die sie schon alleine auf dem täglichen Gang zur Toilette macht?

    Hier wird ein ganz schwieriges und wichtiges Thema behandelt, welches Jenna Strack auf eine sehr feinfühlige und sanfte Art in einem Roman gepackt hat. Es gibt sie, die Patienten, die an einer schweren Krankheit leiden. Die vielleicht mit sich und ihrer Krankheit inzwischen im Reinen sind, aber der eigentliche Kampf vor der Haustüre stattfindet: Das Unverständnis und die Intoleranz der Umwelt, Freunde und Nachbarn. So lange man eine Krankheit nicht sieht, existiert sie nicht.

    "So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass das Anstrengendste am Lupus nicht der Kampf des eigenen Körpers gegen sich selbst ist, sondern der Kampf gegen das fehlende Verständnis der anderen.“


    Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 1299 eBook (kindle Edition, 2017)

    Dieses Buch war für die Autorin Jenna Strack ein Herzensprojekt, erzählt anhand eines jungen Mädchens, das auf dem Weg war ihre Träume zu verwirklichen und ihre Anerkennung über sportliche Erfolge definiert hat. Und dabei verlernt hat, wahre Freunde und wahre Bedürfnisse zu erkennen. Eine wunderbare Geschichte, die mir unter die Haut gegangen ist. Sie ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Toleranz und Öffnung des eigenen Horizonts.


    Emotionen / Protagonisten
    Mia ist ein sehr ehrgeiziges 17 jähriges Mädchen, das aber im Grunde schüchtern und unsicher ist. Sie trainiert hart und fiebert jedem Erfolg entgegen mit der Illusion damit näher an ihren Schwarm Tobi heranzukommen. Einerseits kann ich mich sehr gut in Mia hineinversetzen, ihre Verbissenheit ist aber manchmal schon sehr stoisch. Es ist ein langer Prozess, in dem sie begreifen muss, was wirklich mit ihr passiert. Ich fand sie einen tollen Charakter, der sehr willensstark war, aber auch manchmal etwas verbohrt. Sie erkennt erst spät, was wirklich wichtig im Leben ist:


    "Ich hätte laufen sollen, um zu leben, und nicht leben, um zu laufen.“ 

    Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 49 eBook (kindle Edition, 2017)

    Tobi, Nele und Tessa sind Mias Laufkameraden und ihre enge Freundschaft verbindet das harte Training und die Erfolge bei den Wettkämpfen. Tobi ist älter und studiert schon, ist aber extrem ehrgeizig auf seine Erfolge fokussiert. Er findet Mia auch erst wirklich interessant, als sie die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft schafft. Aber Mia ist so sehr in Tobi verliebt, dass sie seine Selbstverliebtheit akzeptiert. Er bleibt sehr arrogant und überheblich, vor allem nachdem Mia ihre Diagnose erhalten hat. Nele und Tessa versuchen zumindest Mia zu verstehen, begreifen aber nicht, was die Krankheit wirklich bedeutet:

    "Meinst du nicht, dass du dir deine ›Krankheit‹ mittlerweile nur noch einbildest? Schon klar, es ist toll, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen.“

    Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 103 eBook (kindle Edition, 2017)

    In der Reha lernt Mia die resolute und toughe Anh kennen, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Da sie schon lange mit der gleichen Krankheit kämpfen musste, findet Mia in Anh endlich die Freundin, die sie ohne große Erklärungen versteht. Mia ist herrlich frisch und kann auch recht sarkastisch sein und hat in dem Buch und in Mias Leben doch noch eine humorvolle Seite hineingebracht:


    »Nein, ich wohne nur hier, weil meine Eltern sich die Studiengebühren für Hogwarts nicht leisten können«

    Jenna Strack, „Splitterleben“, Pos. 2125 eBook (kindle Edition, 2017)

    Die Mutter und der Bruder werden wenig erwähnt, obwohl das kindliche Unverständnis eines 10 Jährigen, warum die große Schwester nicht zur Schule muss, gut hervor kommt. Der Vater wird nur ganz am Anfang angedeutet, auch das angespannte Verhältnis zwischen Mia und ihm. Aber ich vermisse da das Familiengeflecht, und die Wandlung der Beziehungen innerhalb der Familie. Das kommt mir tatsächlich leider zu kurz und macht die Geschichte um die Person Mia nicht ganz rund.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Dieses tiefgründige Thema bedarf keine große Spannungsbogen und Showdowns. Es ist eine sanft erzählte Geschichte, die in sehr einfühlsame Art und Weise den Werdegang von Mia und ihrer Krankheit zeigt. Auch wenn im Grunde die Handlung vorhersehbar ist, ist man von Mias verzweifelten Kampf um Anerkennung gefesselt. Anerkennung zunächst im Sport und in der Liebe, aber dann um die eigene Akzpetanz ihrer Krankheit und bei ihren Freunden. In der Mitte zieht es sich für mich ein bisschen und wir lesen sehr viele Wiederholungen über ihren Selbstmitleid und ihrer Wut über das Nichterkennen ihrer Krankheit. Zum Ende hin hat es mich doch noch mal sehr ergriffen und zeigt vor allem, dass es in diesem Buch nicht um die Lovestory, oder um den Krankheitsverlauf geht, sondern um die Intoleranz der Mitmenschen. Und dass man manchmal von seinem angestrebten Weg abkommen muss um sein Ziel zu erreichen.

    Szenerie / Setting
    Die Umgebung beschreibt Jenna Strack unglaublich bildhaft und ausschmückend, aber genau passend ohne überschwänglich zu werden. Ich konnte mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen und mich in Mia prima einfühlen. Es passt auch gut, dass Mia vor ihrer Diagnose Leistungssport betreibt, so wird die innere Dramatik klar und deutlich hervorgehoben. Es ist ein harter Lernprozess für Mia, nicht mehr an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können und sogar nie wieder auf den Leistungsstand zu kommen, den sie noch die Wochen vorher hatte:

    "»Weil das die Vergangenheitsform ist. Ich mache Leistungssport. Wenn das hier vorbei ist, dann gehe ich wieder auf die Bahn. Dann mache ich da weiter, wo ich aufgehört habe.«“


    Jenna Strack: „Splitterleben“, Pos. 131, eBook (kindle Edition, 2017)


    Sprache / Schreibstil
    Jenna Strack erzählt uns die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Mias Sicht im Stil eines Tagebuches. Das gewählte Tempi des Präsens lässt uns direkt die Gefühle und Gedanken miterleben und hervorragend mitfühlen. Das ganze Buch ist flott gelesen, und zieht einen schnell in den Bann.

    Die Sprache ist unglaublich bildhaft, metaphernreich und die Autorin flechtet gekonnt sehr eingehende Weisheiten ein, die aber nicht belehrend wirken, sondern noch lange nachhängen.

    So beschreibt sie sehr schön bildhaft, wie der Physiotherapeut in der Reha ihr im Gespräch erklärt, dass es sinnlos ist sein Ziele und Träume unbarmherzig zu erzwingen. Damit spielt er auf Mias eigene Nicht-Akzeptanz ihrer Krankheit an.

    "Es kommt vor, dass man zielstrebig auf eine Tür zu rennt und einem erst klar wird, dass es die falsche ist, wenn man den Türknauf herunterdrückt und sie verschlossen ist. Man darf eine Tür nicht gewaltsam aufbrechen, nur weil man ursprünglich geplant hatte, hindurch zu gehen.“


    Jenna Strack: „Splitterleben“ Pos. 127 eBook (kindle Edition, 2017)


    Fazit

    Ein sehr tiefgreifendes Thema in einer einfühlsamen Geschichte. Ohne erhobenen Zeigefinger aber ergreifend, ehrlich und direkt. Ein paar kleinere Schwächen, habe es aber gerne gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen kann. 

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    Sasi1990s avatar
    Sasi1990vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne Idee... aber sehr ausbaufähig
    Splitterleben

    Durch Lovelybooks und dank der Autorin Jenna Strack, durfte ich für eine Leserunde das Buch Splitterleben lesen. Das Cover hatte mich so mitgerissen und ich war super glücklich, dass ich es lesen durfte. Nun habe ich das Buch vorgestern beendet und saß eine ganze Weile teilweise mit meinen Gedanken alleine und habe überlegt, wie viele Fledermäuse ich vergeben kann und möchte. Ich habe viel mit Hexe Anja diskutiert. Der gestrige Tag war stundenlang von dieser Diskussion geprägt und ich habe einfach gemerkt, was mir an diesem Buch gefehlt hat und was ich mochte. Manchmal braucht man so eine Runde mit der besten Freundin, in der man das ganze Buch auseinandernimmt, um dann eine gerechte Entscheidung zu treffen.

     

    Cover:
    Wie oben schon erwähnt, hat mich das Cover so mitgerissen und ich liebe es auch immer noch. Es ist so schön. Allein das Blau in den verschiedenen Tönen lässt einen so ziemlich versinken. Und es gehört definitiv zu meinen Lieblingscovers und ich werde mir wahrscheinlich das Buch deswegen noch als Printversion holen.

     

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Jenna Strack ist unglaublich leicht und so flexibel. Am Anfang war ich leicht misstrauisch, da sich durch die ersten Seiten ein paar Fehler zogen (ich hasse sowas echt und reagiere da regelrecht allergisch drauf). Doch das ließ sehr schnell nach und ich habe sie vergessen und als: Kann passieren abgestempelt. Alles in allem hat Jenna Strack es mir sehr leicht gemacht, das Buch durchzulesen.

     

    Charaktere:
    Kommen wir zum ersten schwierigen Teil dieser Rezension: Die Charaktere.

    In jedem Buch machen die Charaktere eine riesen große Verwandlung durch. In diesem Buch nicht ganz so. Mia versinkt für mich etwas zu sehr im Selbstmitleid (was ich ja einigermaßen verstehen kann… aber erst am Ende wurde es besser und da war es für mich schon gelaufen).
    Von den vermeidlichen Freunden von Mia möchte ich gar nicht erst reden…
    Das sind keine Freunde und Mias Verhalten ihnen gegenüber… Ich konnte es einfach nicht nachvollziehen.
    Von der Familie von Mia bin ich schwer enttäuscht. Dazu aber im Inhalt mehr.

     

    Inhalt:

    Okay. Kommen wir nun zum schwersten Teil. Dem Inhalt.

    Ich habe lange überlegt, was ich schreibe… Aber ich finde nicht die passenden Worte. Deswegen sage ich es einfach so wie es ist: Dem Buch fehlt eindeutig die Emotionsebene. Mia hat keinerlei Emotionen. Die paar „Ausbrüche“ a la trotziges Kind, kleiner Wutausbruch… das waren lasche Emotionen. Ich habe während des Lesens oft gedacht, ob Mia ein Roboter ist. Habe mich selber wie ein Roboter gefühlt.
    Die Freunde von Mia haben auch keinerlei Emotionen. Und ich bin auch ganz ehrlich. Dafür, dass das die besten Freunde sein sollen… Tut mir leid.

    Mir fehlte hier das Feingefühl. Auch wenn Jenna Strack uns hier auf ein hoch sensibles Thema aufmerksam wollte… keiner der Personen aus Mias Leben hatten Feingefühl für ihre Krankheit.

    Und was das schlimmste war (und hier entschuldige ich mich für etwaige Spoiler): Ihre Familie. Ich habe ihre Familie im ganzen Buch vermisst. Ihre Mama kam ein paar Mal als Nebencharakter vor. Aber wirklich als Nebencharakter. Ihr Bruder kam auch mal vor aber das war es auch schon.
    Sorry, aber wenn mein Kind erkrankt, weiche ich nicht mehr von seiner Seite. Egal wie alt es ist.
    Und das fehlte mir auch noch mal sehr. Eine Familienbindung war hier in keiner Weise zu spüren und das tat mir sehr sehr weh.

    Vermeidliche Freunde ist eine Sache… aber die Familie? Sorry… aber hier dreht sich das Buch einfach zu sehr um Mia.

    Der einzige Lichtblick war Anh. Dieses Mädchen ist so lustig. Ihre Sprüche: Perfekt. Und auch die Emotionsebene bei Anh war viel schöner.

    Anh ist mein Lieblingscharakter in diesem Buch und ich hätte mir sehr gewünscht, dass das ganze Buch so voller Emotionen ist, wie es in manchen Situationen mit Anh war.

    Die Vorhersehbarkeit in diesem Buch war auch sehr ermüdend. Am Anfang taucht jemand auf und ich wusste genau: Der kommt wieder! Schade eigentlich.

    Der Epilog war aus meiner Sicht überflüssig. Das perfekte Ende für dieses Buch wäre Kapitel 24 gewesen. Ja man würde dann in viele Fragen stürzen. Aber ich glaube, das wäre das perfekte Ende für dieses Buch gewesen. Denn bei Kapitel 24 habe ich Rotz und Wasser geheult. Ich habe gelitten. Mir wurde das Herz aus der Brust gerissen. Man ist drauf rumgetrampelt. Ich heule circa bei jedem zweiten Buch das ich lese. Weil ich nah am Wasser gebaut bin. Kapitel 24 war von Emotionen gespickt. Und es wäre einfach DAS perfekte Ende gewesen.

     

    Fazit:
    So da war jetzt sehr viel zu meckern gewesen oder? Aber es ist leider so. In dieses Buch gehört aufgrund dieser Krankheit viel mehr Emotionen. Und das tut mir einfach so weh. Weil das Buch von der Grundidee so perfekt ist. Es hat einen perfekten Handlungsstrang. Aber er ist nicht gut genug abgearbeitet. Er ist einfach… runter erzählt. Wie ein Roboter. Und das tut mir so weh… Weil ich dieses Buch so gerne lieben würde.
    Aber ich kann mich nicht belügen und ich kann nicht einfach viele Sterne vergeben, wenn ich es nicht so sehe.
    Für mich hat das Buch leider nur 2 Sterne verdient. Und ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich gerade krümme das zu schreiben.

    Das Buch ist noch stark ausbaufähig und obwohl ich die Momente mit Anh geliebt habe… sie schaffen den Ausgleich nicht.

     

    ACHTUNG SPOILER! WER DAS BUCH NICHT KENNT: NICHT WEITERLESEN! ICH MEINE ES ERNST! DENN JETZT KOMMT EINE MEINUNG ZUM ENDE DES BUCHES!!!

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    Extra Fazit:
    Wie schon erwähnt, liebe ich Anh. Ihr Humor und ihre Lebenskraft und einfach alles an ihr, haben gezeigt, wie stark ein Mensch kämpfen kann.
    Und so fies es sich anhört (und es hört sich jetzt echt fies an, aber Leute: Ich wünsche nicht mal meinem ärgsten Feind so eine Krankheit):
    Ich wünsche, Mia wäre an der Stelle von Anh gewesen. Und das muss was heißen, dass man den Nebencharakter mehr liebt, als den Hauptcharakter…

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    Schnapsis avatar
    Schnapsivor einem Jahr
    Ein Einblick in die traurige Realität

    Jenna Strack erzählt in Ihrem Buch Splitterleben von der siebzehnjährigen Mia die anstatt typischem Discoleben ganz andere große Ziele verfolgt.

     Mia hat eine Leidenschaft und diese bedeutet für Sie ihr ganzes Leben. Jeden Tag trainiert sie um an ihr großes Ziel zu kommen. Aber nicht nur an ein Ziel. Da ist noch dieser tolle Junge, der sie bisher immer nur als Kind gesehen hat. Seit sie sich aber für die Meisterschaften qualifiziert hat, sie er sie mit ganz anderen Augen.

    Dann als endlich alles so aussieht, dass alle Ihre Ziele wahr werden würden, macht ihr Körper nicht mehr mit.
    Viele Wahrnsignale die Ihr Körper immer wieder ausgesendet hat, die sie lange Zeit überhaupt nicht als Warnsignale erkannt und ernstgenommen hat, ergeben jetzt plötzlich Sinn.
    Aber Mia ist stark, sie möchte weitermachen wie bisher und kämpft.

    Die Autorin schreibt einfühlsam, wie Mia ihre Krankheit erlebt und wie sie von anderen Menschen augenscheinlich wahrgenommen wird. Wie die Krankheit einen Menschen zwingt seine Einstellung zu sich und zu seinem Körper zu ändern.
    Warmherzig zeigt sie aber auch ebenso, welche schönen Dinge einem passieren können, wenn man sich auf ein neues Leben einlässt.

    Ein sehr schönes Buch, dass gleichzeitig über rheumatische Erkrankungen aufklärt und einem eine andere Sicht der Dinge zeigt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    jennastracks avatar

    Hallo ihr Lieben, am 1. Juni möchte ich eine Leserunde zu meinem Young Adult Roman "Splitterleben" veranstalten. Jeder Teilnehmer erhält hierfür das eBook.

    Klappentext:

    Wenn ich mich an einen speziellen Moment erinnern soll, in dem mein bisheriges Leben einen Riss bekam und die ersten Splitter meine Wahrnehmung streiften, dann war es wohl der Abend, an dem ich nieste und hoffte, es wäre nichts Schlimmes. Doch irgendetwas in mir wusste es bereits: dass nichts mehr so sein würde wie zuvor. 

    Die Welt der siebzehnjährigen Mia scheint zu zersplittern, als sie kurz nach einem Sportwettkampf erfährt, dass sie unter einer unheilbaren Krankheit leidet. Von einem Moment auf den anderen scheinen ihre jungen Träume unerreichbar; die so hart erkämpfte Sportlerkarriere, das Wunschstudium und auch ihre erste große Liebe rücken in weite Ferne. Doch während sie sich Tag für Tag erneut dem Kampf gegen ihren eigenen Körper stellt, erkennt sie, was wirklich zählt im Leben: jeden schönen Moment zu genießen und aus den vorhandenen Splittern etwas neues zusammenzusetzen.

    Die Autorin

     Jenna Strack wurde 1985 in Hannover geboren, wo sie seitdem lebt, arbeitet und schreibt. Neben ihrem Fantasy-Drama „Nachtbeben“ ist auch ihre romantische Liebekomödie „The Social Netlove – Liebe ist niemals offline“ erhältlich.

    Wenn ihr noch ein wenig mehr über mich erfahren möchtet, dann schaut gern auf meiner Homepage jennastrack.de vorbei, oder auch auf meiner Autorenseite bei Facebook oder Instagram.

    Die Leserunde

    Erst einmal ein herzliches willkommen an alle, die bis hierhin gelesen haben und sich für "Splitterleben" interessieren. In dem Roman geht es um die Veränderungen im Leben eines jungen Mädchens, das durch eine Erkrankung ihre Zukunftsträume über Bord werfen muss und sich mit teilweise sehr ernüchternden Erfahrungen auseinandersetzen muss. Ihr werdet mit Mia Höhen und Tiefen erleben, mit ihr lachen, und vielleicht auch mit ihr weinen.

    Für die Leserunde, die am 1. Juni startet, vergebe ich 15 eBooks. Ich freue mich auf einen Austausch mit euch und bin auch gespannt auf eure Gespräche untereinander (denn es gibt sicher viel zu besprechen ;-) )

    Nach abgeschlossener Lektüre möchte ich euch bitten, eine Rezension zu schreiben.  

    Bewerben könnt ihr euch bis zum 30.05. - am 31.05. werden die Teilnehmer ausgelost und die eBooks versendet. Um an der "Splitterleben"-Leserunde teilzunehmen, müsst ihr nur eine kurze Mitteilung im Bewerbungsbereich hinterlassen.

    Ich freue mich auf euch :-)

    Jenna
    lauri_book_freaks avatar
    Letzter Beitrag von  lauri_book_freakvor einem Jahr
    Rezensionen: https://www.lovelybooks.de/autor/Jenna-Strack/Splitterleben-1439181938-w/rezension/1470846968/ http://lauribookfreak.blogspot.de/2017/07/rezension-splitterleben.html Vielen Dank für dieses wundervolle Buch! Es war wirklich sehr berührend und hat mir gezeigt, dass nicht alles immer leicht ist, man aber weiter machen sollte!
    Zur Leserunde

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