Jenni Mills Der verborgene Kreis

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Inhaltsangabe zu „Der verborgene Kreis“ von Jenni Mills

1938: der Archäologe Alexander Keiller, ein millionenschwerer Playboy mit einer Leidenschaft für rituelle Magie, rekonstruiert den 5000 Jahre alten Steinkreis von Avebury. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lernt er Frannie Robinson und ihren Freund Davey kennen. Fasziniert von Keillers Ausstrahlung und seinem ausschweifenden Lebenswandel lässt sich das junge Paar auf ihn ein … Siebzig Jahre später überlebt Frannies Enkelin India einen Hubschrauberabsturz. Erschüttert beschließt sie, ihre Großmutter aufzusuchen und die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden. Aber warum redet ihre Großmutter nur widerwillig über die eigene Jugend? Und wessen Vergangenheit ist es, die India letztlich ausgräbt?

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  • Hat mich leider ziemlich enttäuscht.

    Der verborgene Kreis

    Katja_Wolke

    21. April 2014 um 21:36

    Inhalt: Nach einem Hubschrauberabsturz, bei dem India Luftaufnahmen filmen sollte, zieht sie zurück zu ihrer Oma nach Avebury und dem alten Steinkreis. Vor vielen Jahren hat Alexander Keiller, ein erfolgreicher Archäologe, diesen Kreis rekonstruiert. Bei seiner Arbeit vor dem zweiten Weltkrieg lernte er Frannie und ihren Freund Davey kennen. Nun ist India dabei die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden. Denn es scheint etwas zu geben, über das ihre Oma, Frannie, nicht reden möchte... Meinung: Das Buch war als "archäologischer Thriller und englische Familiengeschichte" beschrieben. Das machte mich natürlich neugierig, da ich sehr gerne Familiengeschichten lesen :) Deshalb hatte ich doch schon gewisse Erwartungen, die nicht unbedingt erfüllt wurden. Die Idee der Geschichte hat mir eigentlich gut gefallen und auch der Schauplatz, ein alter mysteriöser Steinkreis. Es ging viel um Archäologie, wie angekündingt, aber auch um Geschichte und das Heidentum. Diese Passagen waren manchmal sehr langatmig und zu ausführlich. Das Geschehen spielte einmal in der Vergangenheit kurz vom dem zweiten Weltkrieg, als Frannie ihre Geschichte erzählt und einmal aus Indias Sicht in der Gegenwart. Das fand ich eigentlich auch ganz gut, wobei die beide Erzählstränge sehr langatmige Szenen hatten und insgesamt nur sehr wenig Spannung aufgebaut wurde. Schade, da hätte man an vielen Stellen mehr rausholen können. Mit India bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Einerseits hatte ich schon Mitleid mit ihr, aber andererseits fand ich sie einfach unsympathisch. Ich kann noch nicht einmal wirklich sagen, warum. Frannie war sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine sehr nette Person, die mir sofort sympathisch war. Davey war für mich einfach nur doof. Er hat total offensichtliche Dinge einfach nicht wahrgenommen, aber vielleicht war das auch zu der Zeit damals so. John, ein guter Freund von Indias Familie, erschien auch sympathisch und geheimnisvoll, vielleicht weil er so stark im Heidentum verwurzelt war. Das Ende war seltsam und ungenügend: Es gab zwar irgendwie eine Auflösung des Geheimnisses, aber irgendwie auch nicht. Ich möchte da jetzt auch nicht drauf eingehen, weil das zu sehr spoilern würde. Teilweise war es auch sehr verworren, sodass ich fast nicht mehr mitgekommen bin. Fazit: Das Buch hat meine Erwartungen absoulut nicht erfüllt, was ich sehr bedauere: Die Spannung war kurz am Ende mal da, aber da war die Geschichte auch gleichzeitig sehr verworren. Die Charaktere waren in Ordnung, aber nicht wirklich super. Insgesamt sehr langatmige Phasen, die über mehrere Kapitel gingen. Die Idee war im Grunde sehr gut, aber hätte viel besser umgesetzt sein können. Vielleicht für Leute mit Interesse an Archäologie oder Heidentum sehr interessant, aber für mich nicht so sehr.

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  • Rezension zu "Der verborgene Kreis" von Jenni Mills

    Der verborgene Kreis

    Buecherviech

    03. March 2011 um 11:42

    Der mysteriöse Steinkreis von Avebury fasziniert und ich interessiere mich persönlich sehr dafür. Ganz allgemein für Archäologie und Geschichte. Da fiel mir dieser Roman in die Hände, in denen er eine grosse Rolle spielt, die konstante im Leben vieler Menschen darstellt und in dem die Bewohner, Besucher, Gläubige und Nichtgläubige, normale Bürger und Hippies, bodenständige Druiden und halbwahnsinnige Suchende zum Leben erweckt werden. Dabei ist die Sprache präzise, knapp, bildreich zugleich, mit der Kunst die ganz feinen Nuancen zu treffen, die wirklichen Menschen Gestakt verleihen, mit deren Stärken und Schwächen. Das Buch habe ich nicht so schnell gelesen, musste dann aber hetzen, weil ich es der Bibliothek doch eben zurückgeben musste, das fand ich schade, weil ich es genoss, ein so gut geschriebenes und auch fundiertes Buch, bei dem ich viel über die Ausgrabung vom Avebury und Alexander Keiller gelernt habe. In diesem Roman spielt auf zwei Zeitebenen - mit einem zusätzlichen durch Rückblicke - wird sowohl die Familiengeschichte dreier starker Frauen, drei Generationen, die ihr Leben leben, Liebe suchen, Enttäuschungen und Rückschläge erleben. Stets hat die Mystik einen Einfluss in ihrem Leben, immer wieder kehren sie nach Avebury zurück. Ja, es ist absolut lesenswert, weil es keinerlei Klischees drischt - und gemeinerweise wird am Schluss eine auftauchende Frage nicht beantwortet (oder ich habe es verpasst). Da ich es mir aber wahrscheinlich besorgen werde und ein zweites mal zu Gemüte führen werde, kann ich das noch überprüfen. :)

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