Jennie Rooney Jenseits des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Jenseits des Himmels“ von Jennie Rooney

Über die Liebe als schönste Art, die Schwerkraft zu überwinden.§Als Ursula Bridgewater, Tochter aus gutem Hause, im überreifen Alter von 25 Jahren von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird, muss sie sich etwas einfallen lassen, denn die konventionelle Rolle einer Frau im viktorianischen England wird ihr nun nicht mehr zuteil. Sie entdeckt das Reisen für sich, besteigt als eine der ersten Frauen den Montblanc, fährt nach Ägypten und ins Heilige Land und etabliert sich als Reiseschriftstellerin. Als die neu gegründete Reiseagentur Thomas Cook eine Fahrt nach Amerika anbietet, ist sie sofort Feuer und Flamme.§Zusammen mit ihrer jungen Gesellschafterin Sally Walker besteigt sie ein Schiff in die neue Welt. Sally, Waisenkind und in einem Kloster erzogen, ist bei Weitem nicht so abenteuerlustig wie ihre Dienstherrin, doch verliebt sie sich in Niagara ausgerechnet in Toby O Hara, der Ballonfahrten anbietet und an einer Flugmaschine bastelt. Sally steht Tobys Ideen anfangs skeptisch gegenüber, doch nach und nach entdeckt auch sie, gemeinsam mit Ursula, den Traum vom Fliegen ...§Ein eleganter, leichtfüßiger Roman über die Liebe und andere Höhenflüge, über die Pionierzeit der Fliegerei und über den Mut, die eigenen Ängste zu überwinden, um große Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.§

Eher ein Reisebericht als ein Roman. Ohne jegliche Spannung

— leseratte69

Es gibt Bücher, die der Seele guttun und das ist solch ein Buch, daher ♥♥♥♥ Herzchen.

— Baneful

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    Jenseits des Himmels

    leseratte69

    20. August 2015 um 15:44

    2,5 Sterne Klappentext Als Ursula Bridgewater, Tochter aus gutem Hause, im überreifen Alter von 25 Jahren von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird, muss sie sich etwas einfallen lassen, denn die konventionelle Rolle einer Frau im viktorianischen England wird ihr nun nicht mehr zuteil. Sie entdeckt das Reisen für sich, besteigt als eine der ersten Frauen den Montblanc, fährt nach Ägypten und ins Heilige Land und etabliert sich als Reiseschriftstellerin. Als die neu gegründete Reiseagentur Thomas Cook eine Fahrt nach Amerika anbietet, ist sie sofort Feuer und Flamme. Zusammen mit ihrer jungen Gesellschafterin Sally Walker besteigt sie ein Schiff in die neue Welt. Sally, Waisenkind und in einem Kloster erzogen, ist bei Weitem nicht so abenteuerlustig wie ihre Dienstherrin, doch verliebt sie sich in Niagara ausgerechnet in Toby O’Hara, der Ballonfahrten anbietet und an einer Flugmaschine bastelt. Sally steht Tobys Ideen anfangs skeptisch gegenüber, doch nach und nach entdeckt auch sie, gemeinsam mit Ursula, den Traum vom Fliegen ... Ein eleganter, leichtfüßiger Roman über die Liebe und andere Höhenflüge, über die Pionierzeit der Fliegerei und über den Mut, die eigenen Ängste zu überwinden, um große Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Über die Autorin Jennie Rooney, geboren 1980 in Liverpool, studierte Geschichte an der Universität in Cambridge und lehrte Englisch in Frankreich. Jetzt lebt sie in London und arbeitet dort als Anwältin. Meine Meinung Story Zu Beginn des Buches hab ich mich leider etwas schwer getan, denn das Buch gleicht eher einem Reisebericht. Die Handlungsfäden werden aber schnell sichtbar. Das Buch hat sozusagen drei Hauptcharaktere und drei Handlungsstränge, die nacheinander zusammen fließen. Wir haben als erstes Ursula Bridgewater, eine 25. jährige Engländerin, die gerade von ihrem Verlobten verlassen wurde und ihren Verlust, durch Reisen in die weite Welt, verarbeitet. Ursula ist Tochter aus gutem Hause. Ihre Eltern sind tot und sie lebt mit ihrem älteren Bruder George zusammen. Ursula begibt sich mit dem Thomas Cook auf Reisen in die ganze Welt. Als Leser bekommt man dadurch viele Eindrücke und Bilder über die einzelnen Länder vermittelt, was ich eigentlich sehr interessant fand, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig war. Die zweite Hauptcharaktere ist Sally Walker. Ein Waisenmädchen, das mit 17. Jahren als Gesellschafterin für Ursula angeheuert wird und mit ihr auf die Reise nach Amerika geht. Dort lernen wir den dritten Hauptcharakter des Buches, Toby O`Hara, kennen. Der die Leidenschaft des Fliegens von seinem Vater übernommen hat und mit seinem einzigartigen Fesselballon Flüge über die Niagarafälle anbietet. Dort führen alle Handlungsstränge zusammen. Leider fehlt dem Buch ein Spannungsbogen, den ich im gesamten Buch vergebens gesucht habe. Da das Buch mit gut 300 Seiten auch ziemlich kurz ist, kann sich die Geschichte nicht richtig entfalten. Wir reden hier von einem Zeitraum von 10. Jahren, der in diesen 300 Seiten verarbeitet werden soll, was der Autorin nur teilweise gelungen ist. Ich persönlich hätte mir weniger Reiseberichte gewünscht und dafür einen Spannungsbogen und um mehr über die Charaktere zu erfahren. Schreibstil Der Schreibstil ist eigentlich sehr einfach gehalten und leicht zu lesen. Die Autorin schafft es dem Leser durch ihre Worte, die Landschaften der fernen Länder vor Augen zu führen. Das Buch handelt über einen Zeitraum von 10 Jahren und hat sozusagen drei Handlungsstränge, die ungefähr nach der Hälfte des Buches zusammen geführt werden. Charaktere Leider kamen die Hauptcharaktere Ursula, Sally und Toby auf den 300 Seiten viel zu kurz. Sie waren mir zwar sympathisch, jedoch blieben sie die ganze Zeit etwas zu blass und unscheinbar. Das Buch geht mehr auf die Reisen mit Thomas Cook, als auf die Charaktere ein. Ursula ist für die damalige Zeit sehr selbstbewusst und zielstrebig, was ich eigentlich sehr an ihr mochte. Sally ist einfach die Unschuld in Person, man muss sie einfach mögen. Toby und seine Vergangenheit haben mich sehr interessiert. Durch ihn lernt man als Leser die ersten Versuche des Fliegens kennen, was eigentlich schon das spannendste an dem Buch war. Mein Fazit Ein interessantes Buch wenn man Reiseberichte mag, dem aber jegliche Spannung fehlte. Zudem war das Buch mit seinen knapp 300 Seiten zu kurz um all diese Eindrücke rüber zubringen und dann auch noch den Charakteren gerecht zu werden. Dennoch hat das Buch etwas an sich, was einem zum weiter lesen verleitet. Ich gebe hier 2,5 von 5 Sternen. Macht euch doch selber ein Bild. Wenn ihr Reiseberichte mögt, wird euch das Buch bestimmt gefallen.

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  • Es gibt Bücher, die der Seele guttun und das ist solch ein Buch!

    Jenseits des Himmels

    Baneful

    13. September 2014 um 10:26

    Inhalt: Das Jahr 1862, anders gesagt der Höhepunkt der industriellen Revolution in Großbritannien. Neue Erfindungen vereinfachten den Menschen das Leben, die Wissenschaft herrschte über die Natur, wie man so schön zu sagen pflegte. Dennoch schwappten diese Revolutionen nicht schnell in die Gesellschaft über. So hatte man immer noch ein vorgegebenes Bild der Frau. In dieses Bild passt Ursula Bridgewater nicht. Reisebegeistert und mit einem unglaublichen Wissensdurst stürzt sie sich in Abenteuer. Ihre treue Begleiterin Sally, eine Waise, zieht sie dabei mehr oder weniger hinter sich her … Meine Meinung: Die Handlung des Buches wird in zwei Abschnitte eingeteilt, die sich über einen Zeitraum von zehn Jahren hinziehen. Das Geschehen fängt 1862 an, als eine der Protagonistinnen, Ursula, 25 Jahre alt ist und noch ziemlich frisch von ihrem Verlobten mehr oder weniger verlassen wurde.  So wie jede andere Frau auch, die etwas von sich hält, versucht sie ihm zu zeigen, dass sie ihm nicht hinterher trauert. Ungewöhnlich für ihre Zeit, stürzt sie sich mit einer Reisegesellschaft von Thomas Cook (genau, DEM Thomas Cook) auf verschiedene Reisen. Entdeckt fremde Kontinente und versucht ihrem Leben einen Sinn zu geben. Auf der Suche nach etwas, was sie nicht benennen kann, führt das Schicksal sie 1872 zu der jungen Sally, die eine Waise ist. Anders als Ursula ist Sally nicht sehr gewitzt, sondern eher ruhig und in sich gekehrt. Ängstlich und dankbar wird sie zur Reisebegleiterin Ursulas. Neben Ursula und Sally, die die tragenden Rollen in diesem Roman haben, gibt es noch eine Menge an anderen Charakteren, deren Handlungsstränge anfangs nichts mit denen von Ursula und Sally gemein haben. Erst im Nachhinein wird klar, dass der rote Faden sich durch all diese Leben zieht und sie zusammenbündelt.  Da die Autorin sehr gewitzt und leicht schreibt, macht es einem als Leser nichts aus, sich durch die Handlung tragen zu lassen. Eine nennenswerte Spannung gibt es hier nicht, jedoch folgt man gerne Ursula und Sally, da beide angenehme Charaktere sind. Besonders Ursula ist eine sehr schrille Figur, deren Gedanken mich oft zum Lachen gebracht haben. Die große Charakterentwicklung legt Sally hin, zwar nicht so, wie ich es gedacht hätte, aber dennoch überzeugend. Auch die anderen Charaktere sind immer wieder durch Sprüche gut zum Schmunzeln, die Interaktion zwischen den Charakteren liest sich wunderbar lebensecht und keineswegs gekünstelt. Die Schreibweise der Autorin ist sehr malerisch, ohne dabei zu ausführlich zu werden. Manche ihrer Sätze klingen schon fast wie kleine Gedichte, die dem Leser auf der Zunge zergehen. Obwohl sie das Leben vom neunzehnten Jahrhundert schildert und man ihr glaubt und das Bild des Zeitalters im Kopf des Lesers entsteht, schafft sie es nicht trocken zu schreiben. Ab und zu verwendet sie einige indirekte Reden, auf die sie auch hätte verzichten können, doch das ist nur eine Nebensächlichkeit. Gegen Ende hin, als alles zusammenläuft und die Handlung aufgelöst wird, greift sie zu einer Methode, die einige Autoren sehr gerne machen und die mich sehr, sehr aufregt. Hier wird zurückgerudert und ein Teil einer Charakterentwicklung zerstört, die mir besonders gut gefallen hat. Schade, denn darauf hätte man getrost verzichten können. In der Kürze liegt die Würze:  Ein historischer Roman, der sich nicht wie ein historischer Roman liest; sehr flüssige Schreibweise; interessante und gewitzte Charaktere; Achtung: keine pure Spannung; nicht vollkommen überzeugende Auflösung Bewertung:  Einen Antagonisten hat es in dieser Geschichte nicht, den Charakteren werden auch keine Steine in den Weg gestellt, wie man es als Leser eigentlich gewöhnt ist. Stattdessen hat man das Gefühl, einfach irgendwelche Leute eine Zeit lang zu begleiten. Es gibt Bücher, die der Seele guttun und das ist solch ein Buch, daher ♥♥♥♥ Herzchen. 

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