Jennifer Ackerman Die Genies der Lüfte

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Inhaltsangabe zu „Die Genies der Lüfte“ von Jennifer Ackerman

Sie überqueren Kontinente, ohne nach dem Weg zu fragen. Sie erinnern sich an die Vergangenheit und planen für die Zukunft. Sie beherrschen die Grundprinzipien der Physik. Vögel sind erstaunlich intelligente Wesen. Wie zahlreiche neue Studien zeigen, stehen die kognitiven Fähigkeiten vieler Arten denen von Primaten in nichts nach. Und nicht nur ihre technische Kompetenz ist größer als lange angenommen, sie verfügen auch über eine beeindruckende soziale Intelligenz. Sie täuschen und manipulieren, sie machen Geschenke und trösten einander. Und das alles mit einem Gehirn kleiner als eine Walnuss. Jennifer Ackerman ist begeisterte Vogelbeobachterin und begibt sich auf Entdeckungsreise zu den Genies der Lüfte. Während sie von ihren Besuchen bei Ornithologen auf der ganzen Welt berichtet, versetzt sie den Leser immer wieder in Staunen: Etwa über die Neukaledoniekrähe auf einer Inselgruppe im Pazifik, die sich Werkzeug bastelt, um an ihr Futter zu gelangen. Oder den Kiefernhäher in den Rocky Mountains, der bis zu 30000 Samen über Dutzende Quadratkilometer verteilt und einige Monate später noch erinnert, wo. Ihr Fazit: Das einzigartige Talent der Vögel macht vor allem ihre Fähigkeit aus, sich an stetig verändernde Lebensumstände und Herausforderungen anzupassen und dafür innovative Lösungen zu finden. Jennifer Ackerman verbindet auf elegante Weise persönliche Anekdoten und Reisereportage mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen – nach der Lektüre sieht man die Wunder der Vogelwelt mit neuen Augen.

Vollste Entdecker und Leseempfehlung- ein toller informativer Einblick in die Vogelwelt und ihre unglaublichen Fähigkeiten.

— Buchraettin

Erstaunlich und wissenswert. Man lernt eine Menge dazu und sieht die Vogelwelt mit ganz neuen Augen.

— leucoryx

Lesen und Staunen! Ein wirklich großartiges Buch für jeden Vogel- und Naturfreund.

— Igelmanu66

Für Freunde und Familienmitglieder, die sich für das Thema begeistern, ist ein sehr schönes Geschenk.

— Wedma

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  • ‚Die Behauptung, Menschen seien erfolgreicher oder höher entwickelt [...].'

    Die Genies der Lüfte

    sabatayn76

    27. December 2017 um 22:05

    ‚Die Behauptung, Menschen seien erfolgreicher oder höher entwickelt, hängt entschieden davon ab, wie man diese Begriffe definiert.‘ (Seite 19)‚[...] die angeblich zentralen Unterscheidungsmerkmale zwischen Vögeln und unseren nächsten Primatenverwandten - Werkzeugbau, Kultur, die Fähigkeit, zu schlussfolgern, sich an die Vergangenheit zu erinnern und an die Zukunft zu denken, die Fähigkeit, den Blickwinkel eines anderen einzunehmen sowie voneinander zu lernen - scheinen sich, eines nach dem anderen, in Luft aufzulösen. Viele unserer hochgeschätzten Formen von Intelligenz scheinen sich - entweder teilweise oder im Ganzen - bei den Vögeln ziemlich unabhängig und sehr raffiniert direkt neben den unsrigen entwickelt zu haben.‘ (Seite 22)Jennifer Ackerman geht in ‚Die Genies der Lüfte‘ näher auf diese Fähigkeiten ein und erzählt von Geradschnabelkrähen und Metawerkzeuggebrauch, Schwarzkopfmeisen und Gehirngröße, Inseln und Evolution, Keas und Spielen, Kohlmeisen und Sozialleben, Krähen und Geschenken, Spottdrosseln und Imitation, Laubenvögeln und Ästhetik, Weißscheitelammern und Orientierung, Spatzen und Anpassungsvermögen. Ackerman ist fasziniert von Vögeln, und das spürt man ab der allerersten Seite ihres wunderbaren Sachbuchs. Sie kann den Leser mit dieser Faszination und Begeisterung ohne Weiteres anstecken und erzählt in ihrem Buch so viele kleine Anekdoten, geht auf wissenschaftliche Befunde ein und bietet so viele Einblicke in unterschiedliche Spezies und verschiedene Fähigkeiten, dass man beim Lesen nur staunen kann.Dabei schreibt Ackerman stets sehr verständlich, und obwohl ‚Die Genies der Lüfte‘ ein anspruchsvolles Sachbuch ist, wird man hier zudem hervorragend unterhalten.Obwohl ich mich schon sehr viel mit Tieren und ihren (oft unterschätzten) Fähigkeiten beschäftigt habe, habe ich durch die Lektüre viel dazugelernt und habe neue bzw. tiefere Einblicke ins Thema erhalten.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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  • Vollste Entdecker und Leseempfehlung- ein toller informativer Einblick in die Vogelwelt

    Die Genies der Lüfte

    Buchraettin

    23. October 2017 um 08:00

    Wer als Kind schon die Dinosaurier liebte wird in diesem Sachbuch viel über ihre Nachfahren entdecken können. Eine unglaubliche Welt der Fähigkeiten und Geheimnisse von Vögeln werden hier auf eine interessante und spannende Art und Weise dargestellt.Vorn im Buch findet der Leser ein Inhaltsverzeichnis mit einer Unterteilung der Themen, die auch zum direkten Stöbern, Entdecken in Themen einladen, die einen Leser besonders interessieren.Es sind Themen wie Gehirnaufbau, soziales Zusammenleben, Anpassungen, Werkzeugnutzung- erstaunliche Leistungen der Vögel.Was ich als Leser auch sehr mochte, dass ich hin und wieder direkt angesprochen wurde. Das ist zusätzlich ein tolles Stilmittel, um mich an das Buch zu binden.Kognition, statt Intelligenz, so nennt man die Fähigkeiten in der Vogelwelt. Was mir beim Lesen dieses Sachbuches sehr gut gefallen hat, die Autorin verdeutlich anhand von Beobachten und Experimenten die Fähigkeiten von Vögeln. Nach dem Lesen dieses Buches wird der Leser Vögel mit anderen Augen sehen. Meisen können sich tausende Futterverstecke merken. Ihr Gehirn ist überdimensioniert in Bezug auf den Körper, ähnlich wie beim Menschen. Das sind so Beispiele, die mich fasziniert lesen lassen haben. Sehr gelungen fand ich auch die kleinen Zeichnungen, kleine Vogelkunstwerke, die immer wieder im Buch auftauchen. Was mir fehlte, waren vielleicht Fotos der Vögel, aber ich würde empfehlen, sich einen Fotoatlas mit Vögeln dazu zu nehmen bei Interesse.Auch die anatomischen Details von Vögeln, wie hat sich der Körperbau verändert, dass sie flugfähig werden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl auch als Laie wirklich viel Wissen aus diesem Buch mitnehmen zu können und nicht überfordert zu sein beim Lesen. Der Text ist sehr gut zu lesen, er ist spannend und informativ wegen der vielen Beispiele aus dem Vogelreich.Mich haben am meisten die Beiträge zur Kognition, aber auch das Schlafverhalten von Vögeln interessiert. Hinten im Buch findet sich noch ein umfangreicher Anhang mit Anmerkungen, auch mit Literaturhinweisen und ein Register.Vollste Entdecker und Leseempfehlung- ein toller informativer Einblick in die Vogelwelt und ihre unglaublichen Fähigkeiten.

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    • 3
  • Faszination, die sich überträgt

    Die Genies der Lüfte

    leucoryx

    14. August 2017 um 18:59

    Jeder weiß, dass es sprechende Papageien gibt und Tauben sind dafür bekannt den Weg wieder nach Hause zu finden. Aber wie viel verlangt es dem Gehirn tatsächlich ab solch eine Leistung zu vollbringen? Können wir aufgrund einzelner Fähigkeiten bereits von Intelligenz sprechen? Vögel können sich in vielleicht Hinsicht mit den kognitiven Fähigkeiten von Primaten messen und in mancherlei Hinsicht übertreffen sie sogar den Menschen. Bei einem Streifzug quer durch die Kontigente lernt man die verschiendensten Vogelarten und deren Talente näher kennen.Ich hatte das Buch mit Spannung erwartet, da der Klappentext allzu gut klang. Eigentlich ist mein Freund der größere Vogelfreund, aber dennoch wollte ich wissen, was diese gefiederten Wesen so alles draufhaben. Ich muss zugeben, dass ich dann doch sehr lange braucht habe, um mich durch die Einleitung zu kämpfen. Allzu sehr ging die Autorin davon aus, dass der Leser den Großteil der Vögel für dumm halten würde. Als es dann jeodch wirklich losging, war ich schnell fasziniert. Viele Beispiele kannte ich bereits wie Werkzeuggebrauch, um sich Futter zu verschaffen, Sprachbegabung oder ihre navigatorisches Geschick bei den Reisen in ihr Winterquatier. Aber die Autorin konnte mir völlig unbekannte Vogelarten näherbringen und aufzeigen wie sich sich an die Umweltbedingungen angepasst haben. Von Intelligenz kann nämlich gesprochen werden, wenn eina Art in der Lage ist sich anzupassen. Die Autorin hat mit den verschiedensten Vogelexperten gesprochen und schildert deren Experimente. Man kann sich bildich vorstellen, wie Krähen Rätsel lösen, um an Futter zu kommen oder sich ein Goffinkakadu Werkzeug bastelt, um an Nüsse zu kommen. Auch viele Beoabchtungen von wildlebenden Vögeln fließen in die Beschreibungen ein. Die Kapitel sind thematisch sortiert, so dass mit der Größe des Gerhins begonnen wird, dann offensichliche Gerhirnleistungen wird Werkzeuggebrauch, Sozialverhalten  und Virtuosität behandelt werden. Zunächst denkt man gar nicht an geniale Leistungen wie Ästhetik, räumliche und zeitliche Vorstellungskraft und Anpassungen an das städtische Leben, die zum Schluss behandelt werden. Dank der Lektüre höre ich den Gesang von Vögeln anders als vorher, bin beeindruckt von deren mathematischen, sozialen und künstlicheren Fähigkeiten, und ich werde wohl nicht umhinkommen mich im Spätsommer nach den Zugvögeln umzusehen, deren Navigationsfähigkeiten bis heute nciht ganz geklärt sind.Ich empfehle dieses Buch jedem Vogelfreund und jedem, de sich von der Faszination anstecken lassen möchte. Leicht verständlich geschrieben kommt man aus dem Stauenen nicht mehr heraus.

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    • 3
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    Die Genies der Lüfte

    Igelmanu66

    23. July 2017 um 18:26

    Genies? Vögel? Wie hat der Mensch diese Spezies doch lange Zeit unterschätzt! Man schaue sich alleine die Vielzahl menschlicher Ausdrücke für Dummheit an, da trifft man auf „der hat eine Meise“, sie ist „eine dumme Pute“, man spricht von „Spatzenhirnen“ und von „bei dem piept’s wohl“. Intelligenz ist doch außer beim Homo Sapiens nur etwas für Primaten und Delfine. Oder?   Dieses Buch beweist das Gegenteil. Jennifer Ackerman hat sich – wenn man die Danksagungen und Quellen betrachtet – mit gefühlt jedem Vogelexperten auf der Welt beraten, ihre Forschungen zu Hilfe genommen und ausgewertet. Herausgekommen ist ein Buch, das sich wunderbar leicht liest und dazu den Leser in einen Zustand permanenten Staunens versetzt.   Der Leser darf sich auf eine Reise rund um den Globus freuen, zu den unterschiedlichsten Vogelarten in den unterschiedlichsten Lebensräumen. Und dabei gibt es immer wieder beeindruckende Fähigkeiten zu bewundern. Das können überraschende mathematische Leistungen sein, enorme (und für unseren Verstand unerreichbare) Gedächtnisleistungen oder phantastische Möglichkeiten im Bereich der Orientierung. Aber auch die Nutzung und Herstellung von teils aufwändigen Werkzeugen, Problemlösungsstrategien, Anpassungsleistungen und sprachlichen (Gesang) Kunstfertigkeiten, sowie soziales Verhalten, Einfühlungsvermögen und künstlerisches Verständnis. Die Liste ist lang und beim Lesen der einzelnen Kapitel beschleicht einen der Eindruck, dass es kaum etwas gibt, was nicht irgendeinem Vogel auf der Welt möglich sein soll. Ich bin auf so viele faszinierende Dinge gestoßen, dass ich ständig meinen Mitmenschen Abschnitte vorlesen musste ;-)   Die Autorin hat wirklich viel zu erzählen und das tut sie in einer sehr angenehmen Art. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit speziellen Fähigkeiten, da geht es beispielsweise um „technische Hexereien“, „soziales Talent“, „vokale Virtuosität“, „ästhetische Artistik“ oder „räumliche und zeitliche Findigkeit“. Ganz bezaubernde schwarzweiße Zeichnungen von Vögeln leiten jedes neue Kapitel ein. Die hochwertige Aufmachung des Buchs mit schönem Cover und Lesebändchen machen es auch zu einem tollen Geschenk für jeden Vogel- /Naturfreund.   Am Ende klappt man das Buch zu und staunt immer noch. Die letzten Jahre haben im Bereich der Vogelforschung wirklich Erstaunliches zutage gebracht! Trotzdem verbleiben viele Rätsel, vielen Entdeckungen kann man bislang lediglich mit Mutmaßungen begegnen, ist noch weit davon entfernt, sie erklären zu können. Vielleicht gibt es in einigen Jahren ein „Update“ zu diesem Buch? Ich bin gespannt!   Fazit: Lesen und Staunen! Ein wirklich großartiges Buch für jeden Vogel- und Naturfreund.   »Ich gehe näher heran, und da ist der Vogel, sitzt auf einer Kiefer und verkündet seine Diie-Diie-Litanei; vielleicht mustert er mich, schätzt mich ein. Ich muss nur an die außerordentliche Menge an Talent denken, die sich in diesem winzigen Federflausch versteckt, um vorbehaltlos über das rätselhafte Wissen der Vögel zu staunen – sein Was und sein Warum. Welch wunderbare Mysterien warten da auf unser geistiges Bücherregal und erinnern uns daran, wie wenig wir immer noch wissen.«

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  • Informativ, unterhaltsam, sehr schön erzählt!

    Die Genies der Lüfte

    Wedma

    23. June 2017 um 15:44

      Auf rund 349 Seiten reinen Textes, auf 8 Kapitel aufgeteilt, plus Einleitung (19S.), Danksagung (5 S.), Anmerkungen (74 S.), Register (13S.) erzählt Jennifer Ackermann faszinierende Geschichten über die Genies der Lüfte. Jedes Kapitel ist ein Schmuckstück und Fülle an Informationen über diverse Arten von Vögeln, ob es um „Soziales Talent geht“, Kap. 4, oder „Ästhetische Artistik“, Kap. 6, oder auch „Räumliche (und zeitliche) Findigkeit“, Kap. 7. Das Lesen dieses Buches ähnelt dem Gespräch mit einer Freundin, die vieles über Vögel zu berichten weiß. J. Ackermanns Begeisterung, die im weiteren Verlauf auf die Leser rüber springt, ist schon fast mit den Händen zu greifen. Mit ihrer schönen Art zu erzählen und dem profunden Wissen, hat sie mich absolut überzeugt. J. Ackermann nimmt ihre Leser mal nach Australien, mal zum Äquator, mal in die nördlicheren Gefilde mit. Man reist um die Welt und lernt Vogelarten kennen, ihr typisches und atypisches Verhalten in Kernbereichen des Lebens wie Familiengründung, Nachwuchserziehung, Treue in der Ehe oder gut verstecktes Fremdgehen. So verhilft sie zu einem besseren Verständnis und zur Bewunderung dieser Genies der Lüfte. Viele Experimente, die die Intelligenz, soziale Kompetenz, etc. der Vögel testen, wurden beschrieben, dabei die intelligentesten und die dümmsten Vogelarten genannt. Da man sich den Vögeln von der Warte der menschlichen Intelligenz nähert, erfährt man einiges auch zu ihrer Forschung. Im weiteren Verlauf wurden immer wieder Parallelen zum menschlichen Verhalten gezogen. Die Krähen wurden als eine der intelligentesten Vorgelarten genannt. Es wurde z.B. beobachtet, dass sie Menschen, die sie regelmäßig füttern, mit Geschenken bedenken: mal eine glitzernde Glasscherbe, mal ein schillerndes Herz aus Blech oder auch ein LOVE Anhänger. Dass Vögel voneinander lernen, um besser ans Futter zu kommen oder sich den geänderten Umständen anpassen, ist vllt noch zu erwarten, aber dass Vögel soziale Netzwerke haben, die prima funktionieren, um den Alltag zu bewältigen, oder dass „der einzelne Vogel im Schwarm, mit bis zu sieben engen Nachbarn interagiert und individuellen Bewegungsentscheidungen trifft, bei denen er die allgemeine Geschwindigkeit und den Abstand zu Schwarmmitgliedern berücksichtigt und darauf achtet, wie scharf ein Nachbar wendet“ ist schon erstaunlich. Dass die Vögel trösten und trauern wurde auch sehr schön und bildhaft dargestellt. Oder auch, dass die Vögel Menschen problemlos erkennen können, selbst wenn man sich sehr gut verkleidet, dass Vögel, diejenigen, die sie mal bedrängt haben, auch nach Jahren wiedererkennen und versuchen, solche Personen anzugreifen und zu bestrafen. Vögel können sofort „den sozialen Status eines Fremden erschließen, indem sie beobachten, wie andere Vögel sich verhalten, was ihnen unnötige Konflikte erspart – und eventuelle Verletzungen.“ S. 143. Auch über andere Tierarten ist oft die Rede, z.B. beim Lernverhalten wurden die Erdmännchen beschrieben, wie sie ihren Nachwuchs zu jagen lehren. Oder auch es wird berichtet, was Ameisen tun, um ihr Wissen weiterzugeben. Dann folgen Vergleiche mit Vögeln, es werden einige Parallelen und Schlüsse gezogen. Besonders unterhaltsam waren die Beschreibungen des unorthodoxen Verhaltens der Vögel, da gibt es viele Beispiele, auch anekdotenhafte Vorfälle, die fürs Schmunzeln sorgen und den Spaßfaktor erhöhen. Paar englische Sprichwörter lernt man auch dazu, sie sind erst in der Originalversion, dann in dt Übersetzung da. Ähnlich ist es mit den Namen: Erst folgt lateinischer Begriff, dann die engl. Bezeichnung und anschl. dt Äquivalent, oder manchmal nur lat. Begriff und die dt Bezeichnung. Das Buch ist sehr schön gemacht: gebunden, Einband in tiefem Blau, Lesebändchen im gleichen Ton, Umschlagblatt. Für Freunde und Familienmitglieder, die sich für das Thema begeistern oder die Vögel erst kennenlernen wollen, ist  ein sehr schönes Geschenk. 5 wohl verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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