Sinabell. Zeit der Magie

von Jennifer Alice Jager 
3,9 Sterne bei155 Bewertungen
Sinabell. Zeit der Magie
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Positiv (104):
Schnudls avatar

Ein etwas anderes Märchen, was man als Fan gelesen haben sollte..

Kritisch (18):
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Extrem verwirrende Story mit viel zu vielen Fantasy-Elementen, flachen Charakteren, sadistischen Feen und einem unsympathischen Einhorn. No!

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Inhaltsangabe zu "Sinabell. Zeit der Magie"

**Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen**Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…
//Textauszug: Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?//
//Weitere märchenhafte Romane der Autorin: -- Being Beastly. Der Fluch der Schönheit -- Secret Woods 1: Das Reh der Baronesse -- Secret Woods 2: Die Schleiereule des Prinzen -- Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder -- Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz (Rosenmärchen 1) -- Blutrote Dornen. Der verzauberte Kuss (Rosenmärchen 2)//

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551300645
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:28.07.2016

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    cutareenavor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Extrem verwirrende Story mit viel zu vielen Fantasy-Elementen, flachen Charakteren, sadistischen Feen und einem unsympathischen Einhorn. No!
    Viel zu viele Fantasy-Elemente halbgar vermischt

    - ! Achtung, definitiv Spoiler ! -

    ⬇ TL;DR am Ende ⬇

    Irgendwie fing es ganz nett an, die ersten drei Seiten gefallen mir am besten. Doch dann…

    Es war einmal eine Prinzessin, die hatte eine nette und drei unfreundliche Schwestern sowie einen gemeinen Vater, der von seinen Feinden "Schwarzer König" genannt wird und seine Töchter zwangsvermählen will.
    Aus diesem Anlass gibt er ein großes Fest, zu dem jeder würdige Junggeselle eingeladen wird (Alter egal, Hauptsache Adel) - die Jagd auf die Prinzessinnen ist eröffnet.

    Ab da geht’s Knall auf Fall:
    BÄM!
    Der Traumprinz trifft ein und fordert Sinabell zum Tanz auf, die zwar zuerst seine konversatorische Eröffnung bemängelt ("Darf ich Euch um diesen Tanz bitten" ist ihr doch tatsächlich zu plump!), dann aber seufzend zustimmt… und volle Breitseite feelings abkriegt: "Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?" Das… ging fix. Wörgs.
    BÄM!
    Der König entlarvt ihn als Sohn seiner Erzfeindin, Königin von Lithea, lässt ihn einkerkern und zum Tode verurteilen.
    BÄM!
    Sinabell wünscht sich bei einem Einhorn die Freiheit, bekommt aber nur ein schnödes Buch (über Drachen) und beim zweiten Besuch eins über Feen. Sie vermutet, dass Prinz Farin (jawoll, Farin! Farin Urlaub!) bestimmt super gerne Feen- und Drachengeschichten liest und bringt ihm deshalb die Bücher in seiner Zelle vorbei, nicht ohne ihn zu beschimpfen und zu belehren, obwohl sie eigentlich total in ihn verliebt ist.
    BÄM!
    Sinabell springt kurz vor seiner Köpfung auf's Schafott und kann ihn vor dem Tod durch den Henker retten, indem sie ihn dazu bringt, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Dummerweise hat der König direkt drei unlösbare Aufgaben parat, durch die der Prinz höchstwahrscheinlich sterben wird. Tja. Interessanterweise bestehen die Aufgaben daraus, ein Drachenherz, einen Feenflügel und ein Einhorn-Horn zu besorgen. Hmmmm, welch Zufall! Oder etwa doch Schicksal?
    BÄM!
    Sinabell findet die beiden Bücher in ihrem Zimmer und kann, indem sie diese liest, in die Körper der Drachenkönigin und einer Fee schlüpfen und ihm dadurch quasi seine Aufgaben lösen. Supidupi!

    Puh, da wünscht man sich wirklich, man könnte mal durchschnaufen… die Dialoge werden zunehmend verwirrender und unverständlicher (das Einhorn spricht sowieso gerne in Rätseln und Reimen und die mehrfache Bitte des Prinzen, doch einfach mal Klartext zu reden, wird einfach ignoriert), dafür wird der Plot einfach nur banane. Die süßen Feen entpuppen sich als sadistisches Fliegenvolk mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs, das in der Lage ist, die Zeit anzuhalten. Da frage ich mich: warum? Warum noch ein Fantasyelement mehr? Warum müssen Feen die Zeit anhalten können, sich am Leid des Prinzen erfreuen (sein Tod wäre natürlich noch unterhaltsamer. Kein Scheiß!) und ihren Namen jeden Tag wechseln? Das bringt weder den Plot voran noch bereichert es das Buch in irgendeiner Weise.

    Die Story wird immer kurioser, denn das Geheimnis um Sinabells tote Mutter wird gelüftet: sie war lungenkrank und ist ziemlich jung gestorben.
    ABER HALT!
    In Feengestalt erfährt Sinabell, dass ihre Mutter, die übrigens vom König zur Heirat gezwungen worden und todunglücklich gewesen ist, gar nicht krank war, sondern beim Einhorn um ihre Freiheit bat, die sie schließlich im (Frei-)Tod fand.
    DOCH MOMENT!
    Gefühlte drei Seiten später kommt allerdings Sinabells nette Schwester und erzählt ihr die tatsächliche, echte (dritte) Wahrheit, die ich hoffentlich richtig verstanden habe: Sinabell kam mit Behinderungen zur Welt und die Mutter bat das Einhorn, seine Freiheit aufzugeben, um Sinabell die Behinderungen zu nehmen, was das Einhorn auch gemacht hat - wieso ist mir nicht klar, da für das Einhorn ja nichts rausspringt, ganz im Gegenteil: es ist durch den Zauber sogar an das Schloss gebunden. Die Mutter starb eigentlich doch viel später.

    Nach einer weiteren abstrusen Begegnung mit den Feen (Farin wacht in Treibsand auf, nachdem ihn sein Pferd ins Gesicht getreten hat) reitet der Prinz zurück Richtung Schloss, wo er die tote Sinabell (jawoll, sie hat sich mit einer Nadel erstochen, die das Einhorn ihr zugesteckt hat) wiedererwecken möchte.

    Ab hier geht's eigentlich nur noch bergab. Gekrönt wird das Buch von einem super merkwürdigen Dialog zwischen der Drachenkönigin und dem Einhorn. Den musste ich tatsächlich überspringen, weil es eeeewig lange unverständlich hin und her ging und ich das Buch sonst weggelegt hätte, da mein Hirn einfach abgeschaltet hat. Aber ich wollte es zu Ende lesen, weil unbeendete Bücher dann doch irgendwo unbefriedigend sind… hätte ich's bloß dabei belassen.

    Die Drachen greifen aus unerfindlichen Gründen das Schloss an, es gibt eine kurze, schlecht beschriebene Schlacht, Farin wird von den bösen Zwillingsschwestern in Sinabells Mausoleum eingeschlossen, kann sich aber mit der Nadel, die er aus den toten Händen seiner Liebsten klaut und als provisorischen Schlüssel nutzt, wieder befreien (makaber).

    Nach einem kurzen chaotisch-verwirrenden Pseudo-Showdown zwischen Drachentante, Schwarzem König und Farin taucht plötzlich das Einhorn wieder auf und verwandelt sich in Sinabell mit dem Einhorn-Horn in den Händen. Die lässt ihren Vater einkerkern, die Drachentante haut ab und Friede, Freude, Eierkuchen haben sich die beiden Liebenden (die sich übrigens maximal 5 Mal kurz gesehen haben, aber TROTZDEM unsterblich verliebt sind!!11) endlich wieder. Warum? Keine Ahnung.

    ENDE

     

    TL;DR (ich kann's verstehen, hab mich diesmal echt selbst übertroffen mit der Länge) / Fazit

    Es wurden viel zu viele Handlungsstränge in ein einziges Buch gequetscht, wodurch alles nur angeschnitten wurde, aber nichts wirklich ausgebaut. Die Umgebung wird nicht gut beschrieben, die Charaktere wirken sehr flach und unentschlossen, die Dialoge sind stellenweise super verwirrend und ergeben keinen Sinn, das Einhorn wird traurigerweise immer unsympathischer und die sadistisch-beschränkten Feen sind einfach nur nervig. Gefühlt die Hälfte der Handlungen wird einfach überhaupt nicht erklärt, weshalb ich dem Ganzen einfach nicht folgen kann. Dieses Buch ist glaube ich tatsächlich auf Platz 1 der Bücher, die ich am wenigsten verstanden habe.

    Ich kann die über meinem Kopf schwebenden Fragezeichen garnicht zählen, die mir das Buch hingezaubert hat. Was genau war Sinabell vor ihrer "Befreiung" durch das Einhorn? Warum hat sich das Einhorn in Sinabell verwandelt? Was passierte tatsächlich mit der Mutter? Wieso hat Sinabell anderthalb Jahrzehnte gebraucht, um zu merken, dass ihr werter Vater ein Hohlkopf ist? Weshalb bekommt der Prinz das Drachenherz geschenkt? Warum greifen die Drachen das Schloss an? Warum? Hä? HÄ? Ich versteh die Dialoge nicht, ich versteh den Plot nicht, ich versteh noch nicht einmal die Liebesgeschichte.

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    Schnudlvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein etwas anderes Märchen, was man als Fan gelesen haben sollte..
    Ein etwas anderes Märchen, was man als Fan gelesen haben sollte..

    Ich hatte mal wieder so richtig Lust auf ein Märchen, und da hab ich dieses wunderschöne Buch im Urlaub in einer Buchhandlung entdeckt. 

    In diesem Buch geht es um das Mädchen Sinabell, dass es nicht leicht hat als eine von fünf Königstöchtern. Ihr Vater der König möchte alle fünf Töchter so schnell wie möglich verheiraten, doch Sinabell hat andere Pläne. Auf einem Hochzeitsball lernt sie den Prinzen Farid kennen, der sofort ihr Herz erobert. Doch er ist der Prinz eines verfeindeten Königreichs ihres Vaters und so wirft ihn der Vater ins Verlies und möchte ihn zum Tode verurteilen. Sinabell rettet Farid zwar vor dem Tod doch der Vater erteilt Farid drei tödliche Aufgaben. Erst wenn er all diese Aufgaben erfüllt hat, kann er Sinabell zur Frau nehmen. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.. 

    Wer auf Märchen steht, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Man durfte in eine Welt voller Fantasy, Drachen, Feen und Einhörner gelangen. Aber auch in eine Welt voller Intrigen, Boshaftigkeit, Drama und Romantik entfliehen. 
    Der Schreibstil ist gut und mit seinen rund 200 Seiten auch schnell zu lesen. 

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    Kotori99vor 5 Monaten
    Eine Liebeserklärung an Bücher

    Klappentext: 
    **Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen** Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

    Cover:
    Das Cover zog mich von Anfang an in seinen Bann und so war es für mich gar keine Frage die Taschenbuch-Ausgabe des Buches zu kaufen und nicht das E-Book, so ein hübsches Schätzchen muss ins Regal (und ich lese allgemein lieber TB) 
    In Blau und Grün-Tönen gehalten und mit einem Mädchen, das zumindest für mich Sinabell ist, passt das Cover auch sehr gut zur Geschichte

    Meine Meinung;
    Ich habe schon einiges von der Autorin gelesen und mag ihre Märchen noch am liebsten, so konnte Sinabell sich nicht vor mir verstecken. Und was soll ich sagen? Ich habe es innerhalb von einem Nachmittag gelesen, die Geschichte ließ mich nicht mehr los. Sie war genauso märchenhaft, voller Magie und einfach zauberhaft wie ich es mir erhofft habe.
    Die Sympathien (und Antipathien) für die Charaktere haben mich mitfiebern lassen und auch wenn die Liebe zwischen Farin und Sinabell sich sehr schnell entwickelt, so ist es nun mal in Märchen üblich und ich konnte mit guten Gewissen damit leben.
    Die Geschichte entwickelt sich viel tiefer als ich es dachte und das Ende war herzzerreißend und wundervoll zugleich. Die Erläuterungen und Erklärungen fand ich sehr stimmig und ich habe dieses wundervolle Buch schon mehrmals gelesen, das soll schon etwas heißen :) 
    Man kann wunderbar eintauchen in die magische Welt von Sinabell, mit Drachen fliegen und Feen lachen. 

    Ich kann mit gutem Gewissen jedem Träumer, Fantasy- und Märchen Freund dieses Buch empfehlen das einen in eine Welt voller Magie, Einhörner und Drachen entführt und nochmal die Kraft der Bücher betont. 

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    RickysBuchgeplauders avatar
    RickysBuchgeplaudervor 6 Monaten
    Hab leider ein bisschen was anderes erwartet!

    Meine Meinung:


    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und ich wurde auch nicht schlecht unterhalten. Die Idee der Geschichte ist echt klasse, nur leider nicht ganz so gut umgesetzt, meiner Meinung nach. Manche Stellen waren viel zu lang geschrieben und bei manchen, schon eher wichtigen Stellen, viel zu wenig. So hatte man das Gefühl, dass alles so Knall auf Fall kommt. Der Schreibstil war märchenhaft aber teilweise nicht ganz angenehm zu lesen, so dass ich manche Sätze öfter lesen musste. Die wichtigen Charaktere waren viel zu oberflächlich beschrieben und die Schwestern die eher uninteressant sind waren sehr plastisch und detailliert aufgezeigt. Am besten hat mir die Sache mit den drei Aufgaben gefallen auch dass vieles nicht so vorhersehbar war muss ich loben. An vielen Stellen fand ich die Gefühlslage der Charaktere total an den Haaren herbeigezogen. Spannung konnte die Autorin schon aufbauen. Das Cover finde ich mal mega schön. Die Farben passen sehr gut mit der Schrift zusammen.

    Fazit:

    Ein nettes Märchen für zwischendurch. Für Jugendliche sehr zu empfehlen.

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    Ladylike0s avatar
    Ladylike0vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch hat viele märchenhafte Parallelen. Oh, und ein Einhorn! =D
    "Du bist der Regen, ich bin der Tanz"

    **R** "Sinabell. Zeit der Magie" - von Jennifer Alice Jager

    Klappentext:


    „**Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen**Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…“

    Meinung:

    Dies ist mein erstes Buch von Jennifer Alice Jager und gleich mit ihrem ersten Buch hat sie mich vollkommen in eine magische Welt abholen können. Sie erzählt von vielen Märchen und verwebt sie zu einem Ganzen.

    Die Hauptrolle darin, spielt die Prinzessin Sinabell. In ihr schlummert ein wildes Wesen, das lieber in praktischen Kleidern durch das Schloss rennt und nach Abenteuern sucht, als den neuesten Schmuck zu ergattern. Ein Wesen, das lieber verschiedene Welten in Büchern betrachtet, als den hübschesten Mann auf einem Ball. Diese aufmüpfige, kleine Prinzessin kann jedoch auch nicht ihre Neugier abschütteln gegenüber dem mysteriösen Prinzen Farin.

    Auch durch Prinz Farins Sichtweise, darf der Leser das ein oder andere Kapitel lesen. Als Prinz aus dem verfeindeten Königreich, wird er jedoch von Sinabells Königreich nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Seine Beweggründe, seine Werte sind interessant, nachempfindbar und geben ihm im Vergleich zu sonstigen Prinzen eine neue Hintergrundgeschichte.
    Dennoch handelte mir Farin oft zu unüberlegt, er rannte mir zu offenen Auges in den Säbel hinein. Sein unüberlegtes Handeln führte dazu, dass ich seinen Charakter oft nicht nachvollziehen konnte. Wo Sinabell mit einem lebendigen Charakter aufwarten kann, so fand ich seinen blass, hauptsächlich auf seine Hintergrundgeschichte heruntergesetzt und etwas unauthentisch.

    Trotz dessen, dass Farin eigentlich ein Feind sein sollte, findet Sinabell seine Behandlung durch den König für Unrechten. Für ihre Ideale tritt sie ein und fordert ihren Vater, den stringenten König heraus. Dieser geht auf ihre Herausforderung ein und stellt dem Prinzen drei Aufgaben, die keiner unterschätzen sollte. Plötzlich sehen sich die Beiden mit feuerspeienden Drachen, Menschenfressenden Schlingpflanzen und seelenlosen Wesen konfrontiert.

    Besonders schön an dieser Geschichte fand ich allerdings, dass alles Magische immer ein wenig mit Büchern und ihren Geschichten verbunden wurde. Bücherwürmer kommen hierbei also auf alle Fälle auf ihre Kosten. Jeder Satz, jeder Ton, spricht von einem Märchen und verfestigen den wundervollen Schreibstil der Autorin fest in den Kopf des Lesers.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einige Teile der Geschichte unauthentisch für mich waren. Wie vorhin bereits erwähnt, konnte ich Farins selbstloses Handeln ohne jeglichen Plan und Hintergedanken nicht immer nachvollziehen. Es wurden mir in diesem Buch zu schnell die Herzen verschenkt und somit büßte die Geschichte auch an der Stelle der Liebesgeschichte etwas an Realismus ein. Dennoch ist genau dies, wie ein typisches Märchen.

    Fazit:

    Sinabells Geschichte war wirklich eine magievolle Zeit. Sie ist voller unglaublicher Wesen, freier Gedanken und fantasievoller Geschichten. Der Prinz macht sich auf den Weg auf ein Abenteuer, das ihm die Prinzessin geschenkt hat und jagt dadurch durch die fabelhafte Welt der Jennifer Alice Jager. An einigen Stellen mag die Geschichte an Authentizität einbüßen, doch lässt sie sich für jeden empfehlen, der die Zeit innerhalb eines Märchens vermisst.

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    leben.lachen.lesens avatar
    leben.lachen.lesenvor 7 Monaten
    Einfach Märchenhaft

    Am Anfang dachte ich "Alles klar das wird ein klassisches Märchen", aber Jennifer Alice Jager hat mich eines Besseren belehrt. Sie hat es durch ihren tollen Schreibstil geschafft mich in eine magische Welt zu entführen, die jedoch auch ihre düsteren Seiten hat. Besonders gut gefallen hat mir das man die Geschichte nicht nur aus Sinabells, sondern auch aus Farins Sicht miterlebt.
    Der Spannungsbogen in diesem Buch hat genau meinen Geschmack getroffen. Die Geschichte beginnt ruhig, kommt dann richtig ins Rollen und am Ende wartet das ersehnte große Finale auf einen.
    In die Protagonisten kann man sich gut hineinversetzen, da sie meiner Meinung nach gut ausgearbeitete wurden, aber immer noch genügend Spielraum für die eigene Fantasie lassen. Sinabell habe ich durch ihre etwas impulsive Art sofort in mein Herz geschlossen. Sie macht den Mund auf und ist die einzige von ihren Schwestern die sich nicht dem Willen des Königs beugen, ohne nachzudenken.

    Alles in allem kann ich das Buch nur jedem empfehlen der in eine märchenhafte Fantasiewelt abtauchen möchte.

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    Linnea_Draconiss avatar
    Linnea_Draconisvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Geschichte mit nicht ausgereiften Charakteren.
    Tolle Idee, aber teilweise schwache Umsetzung

    Klappentext: **Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen**
    Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

    //Textauszug:
    Alles um Sinabell und den Prinzen herum verblasste und sie verschmolzen miteinander in dem Tanz, der sie über das Parkett fliegen ließ. Er war gut gebaut, sehnig, beinahe einen halben Kopf größer als sie und den Walzer beherrschte er, als hätte er sich sein Leben lang nie auf eine andere Weise bewegt. War das der Moment, von dem ihre Schwester gesprochen hatte? Würde sie jetzt, beim Anblick dieser fein gezeichneten Grübchen, bei seinem dichten Haar und der Leidenschaft im Glanz seiner Augen all ihre Prinzipien über Bord werfen, alles vergessen, was sie war und was sie noch werden wollte, und sich ihm ganz und gar hingeben?//
    Charaktere: Zunächst ist zu sagen, dass bei den Charakteren die Tiefe fehlt, die Autorin kratzt an der Oberfläche und die Charaktere weisen Sprünge auf, die teilweise zu schnell passieren. Aber nun zu den Charakteren. Sinabell, die Protagonistin, ist eine sympathische Person. Obwohl sie eine Prinzessin ist, ist sie weder abgehoben noch arrogant. Sie liebt Bücher über alles und scheint im Herzen eine treue und loyale Person zu sein. Sie ist eine der Protagonisten, mit denen man sich gerne anfreunden würde. Was mich etwas stutzig macht ist, dass Sinabell auf die magischen Elemente so wenig reagiert, so scheint sie Magie einfach hinzunehmen, ohne darüber erstaunt zu sein oder dergleichen. Sinabell gilt als Wildfang der Familie, diese Eigenschaft scheint sie mit dem gutaussehenden Prinzen Farin gemein zu haben. Dieser hält sich ebenso wenig an Regeln wie Sinabell. Farin verliert sein Herz schnell an Sinabell, doch viel erfährt man von ihm leider nicht.
    Inhalt: Die Geschichte hat viel Potential, Märchenadaptionen finde ich spannend, weshalb dieses Buch ein Muss für mich war. Was die Autorin aus der Geschichte gemacht hat, kann sich sehen lassen. Sinabell lebt mit ihren fünf Schwestern und ihrem Vater in einem Schloss. Bereits zu Beginn lernt man sie mit ihrer Leidenschaft, dem Lesen, kennen und lieben. Auch ihre Schwestern, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, treten rasch auf und auch der unsympathische König, der seine Töchter endlich unter die Haube bringen möchte, hat seinen Auftritt. Der König beschließt Bälle zu veranstalten, wo die Prinzessinnen an die Männer gebracht werden sollen. Davon ist Sinabell allerdings nicht begeistert, denn sie weigert sich zu heiraten und scheint auch sonst kein Interesse an dem anderen Geschlecht zu haben. Ihre Schwestern jedoch sind Feuer und Flamme für diese Idee und putzen sich für den Ball, der drei Tage später stattfindet, ordentlich heraus. Sinabell hingegen trägt ein schlichtes Kleid und versucht den Männern aus dem Weg zu gehen, bis sie von einem Fremden aufgefordert ist. Sie ist ihm vom ersten Walzerschritt an verfallen und ist zutiefst bestürzt, als ihr Vater ihren Tanzgefährten als Prinz Farin enttarnt und einsperren lässt. Um ihn zu retten trickst sie ihren Vater aus und dieser gibt Farin 3 Aufgaben, die er erfüllen muss um Sinabell heiraten zu dürfen. Das Buch ist voll von Magie, Einhörnern und zauberhaften Momenten. Ab und an schreitet die Geschichte recht schnell voran, doch im Großen und Ganzen ist es der Autorin gut gelungen. Mit etwas mehr Tiefe hätte die Geschichte allerdings noch besser werden können.
    Cover: Ich muss gestehen, das Cover finde ich wunderschön. Die Schriftart des Titels verleiht dem Buch einen romantischen Ausdruck und die Prinzessin im unteren Teil des Covers scheint Sinabell, zumindest so wie sie die Autorin beschreibt, wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein. Das Kleid der Prinzessin ist einfach gehalten, so wie es auch Sinabell bevorzugt. Der Hintergrund, der eher dunkel gehalten ist, scheint mit Lichtspielen durchbrochen worden zu sein. Dass die Schriften und das Kleid dieselbe Farbe aufweisen, lässt das Buch in einem schönen Einklang erscheinen. Ein wunderschönes Cover, das zum Kaufen anregt und bereits eine romantische Märchengeschichte verspricht.
    Empfehlenswert: Dieses Buch weist viele Mängel auf, dennoch ist die Geschichte lesenswert.

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    phoenicss avatar
    phoenicsvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Diese Geschichte hatte Potenzial, die nicht genutzt wurde.
    Enttäuschend, zu viel Potenzial vergeudet

    Die Grundidee dieser Märchenadaption hat mir gefallen, wie auch der leichte jedoch auch sprunghafte und unlogische Schreibstil der Autorin. Auch fand ich die Idee mit dem geheimnisvollen Wald, dem magischen Einhorn und den magischen Büchern prima. Allerdings hätte ich das Buch nach nicht mal der Hälfte wegen Langatmigkeit und Spannungslosigkeit bei Seite gelegt und nicht weiter gelesen. Aber irgendwie zwang ich mich durch das Buch bis zum Schluss. Mich hatte die Frage interessiert, was mit Sinabell und dem Prinzen geschieht. Einige Szenen fand ich gelungen und schön, teils sogar märchenhaft, aber ab der Hälfte konnte mich das Buch dann überhaupt nicht mehr fesseln. Alles war langatmig geschrieben, ich konnte mich in die Figuren kaum mehr hineinversetzen und die Verwandlung des Einhorns plötzlich nicht mehr verstehen. Und dann noch das mysteriöse Gespräch von Einhorn und Drachenkönigin. Sehr fragwürdig. Ich wusste in dieser Geschichte überhaupt nicht, wer gut und wer böse ist, weil es plötzlich alle zu sein schienen, ganz gleich ob magisches Fabelwesen oder die Familie um Sinabell. Alle schienen nur das Schlechte für Sinabell zu wollen. Aber um diese einzelnen Charaktere zu verstehen, waren sie mir alle viel zu oberflächlich und grau. Ich konnte weder ihre Handlungsweisen noch ihre Gedanken begreifen und musste ein ums andere Mal kopfschüttelnd das Buch bei Seite legen. Das Ende … tja, irgendwie hatte ich es so erwartet, es war vorhersehbar und doch hinterließ es viele Fragen, die ich gern beantwortet wüsste, z. B. wieso die Wachen plötzlich Sinabell gehorchten und nicht dem König, nur weil sie das Horn des Einhorns in den Händen hält. Oder die Frage, warum der König das Einhorn überhaupt eingesperrt hatte und wieso es sich doch hatte befreien können, es dies aber nicht tat? Diese und andere Fragen bleiben leider unbeantwortet.

     

    Der Handlungsstrang war sehr holprig und unausgereift. Hier hätten viele Szenen viel besser und schöner ausgearbeitet werden können, so dass auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen und man als Leser sich mit ihnen anfreundet, mit ihnen mitfühlt, mitfiebert und mitleidet. Von Magie, Leidenschaft und Liebe fehlte mir hier leider jede Spur. Ich hatte eher das Gefühl, dass die gesamte Geschichte einfach willenlos heruntergeschrieben werden musste, weil der Abgabetermin nahte. Es wirkte einfach nur fade.

     

    Das Cover ist märchenhaft schön. Es erinnert an einen magischen vielleicht teils verbotenen Wald, der gefährlich sein kann und eine Prinzessin, die die Gefahr sucht. Ich mag die geschwungenen Lettern sehr gern und den verheißungsvollen Titel. Leider blieb der Titel auch als einziges verheißungsvoll, denn die Geschichte selbst war es nicht. Schade.

     

    Fazit:

    Diese Story hatte gewaltiges Potenzial sich zu einem wunderschönen Märchen zu mosern. Doch aufgrund des sprunghaften unlogischen Schreibstils und der sehr flachen Charaktere ging dieses Potenzial leider verloren und ich war ab der Hälfte des Buches nur noch gelangweilt. Ich kann nur 2 von 5 Punkten vergeben – einen Punkt für das schöne Cover und einen Punkt für die schöne Grundidee.

     

    PS: Ich wollte eigentlich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen, aber nach 2 so schlechten Büchern von ihr, ist es mir erst einmal vergangen.

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur schade
    Einfach nur schade

    Zum Inhalt:
    Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

    Eigener Eindruck:
    Sinabell ist eine von fünf Töchtern des König Argass, welcher sein Land mit eiserner Faust regiert. Sie scheint das liebste der fünf Kinder zu sein und doch ist das Verhältnis zu ihrem Vater leicht zerrüttet. Während die anderen Schwestern versuchen durch ihre Talente hervor zustechen, ist es Sinabell, welche lieber träumt und sich in die Welt der Bücher fantasiert. Als ihr Vater beschließt, dass alle seine Töchter verheiratet werden sollen, veranstaltet er Bälle bei denen sich die Töchter einen Mann aussuchen sollen. Während die Älteste schnell einen geeigneten Anwärter findet bleibt bei den anderen ein geeigneter Kandidat aus. Das ändert sich erst, als Sinabell auf einen Unbekannten trifft, der sie sofort in seinen Bann zieht. Doch die Liebe zwischen ihr und Farin wird schon schnell auf eine harte Probe gestellt, denn König Argass entlarvt Farin als Prinzen eines verfeindeten Königreichs und lässt ihn ins Verließ werfen. Sinabell versucht ihm so gut es geht zu helfen. Da kommt es ihr gerade recht, dass eine der jüngsten Schwestern ihr ein Geheimnis gezeigt hat, denn unten in den Kerkern des Schlosses lebt ein verwunschenes Einhorn das Wünsche erfüllt. Doch je mehr Sinabell versucht Farin zu helfen, desto mehr hängt ihr eigenes Leben am seidenen Faden und plötzlich ist es Farin, der um Sinabells Leben kämpfen muss...


    "Sinabell" ist eine Märchenadaption aus dem Carlsen Verlag und stammt aus der Feder von Jennifer Alice Jäger. Da das Märchen so hoch gelobt wurde habe ich es mir schließlich auch als ebook gekauft, weil ich wirklich neugierig war. Die Story begann wirklich gut. Man hat sich schnell in die Geschichte hinein gefunden und konnte sich gut mit den Figuren identifizieren. Der Storyverlauf war wirklich fesselnd und einfach magisch. Doch ab der Hälfte brach die Geschichte für mich plötzlich in sich zusammen. Es wurden Situationen und Dialoge hinein geworfen, die für mich einfach keinen Sinn ergeben haben. Und je weiter sich das Ende abzeichnete, desto weniger hatte ich Lust die Geschichte noch weiter zu verfolgen, da mir so vieles einfach an den Haaren herbei gezogen schien. Die Story konnte mich einfach nicht mehr überzeugen, was ich bei dem starken Beginn wirklich sehr schade fand. Mir hat sich oft nicht erschlossen, warum die Figuren so gehandelt haben wie sie eben handeln oder warum Dialoge stattfanden die einfach für mich ein sinnloses Nichts ergeben haben - ganz besonders schlimm fand ich es zum Ende hin als das Einhorn mit der Drachenfrau gesprochen hat und Farin noch einmal auf alle drei Wesen getroffen ist, die mit seinen Aufgaben zu tun hatten. Es war zum Schluss einfach so gekünstelt und übertrieben, dass ich sogar ein bisschen gehofft habe, dass sich vielleicht zum Ende doch noch alles irgendwie auflöst. Aber nichts... die Geschichte endete einfach. Plopp. Vorbei. Das hat mich als Leser ungemein unzufrieden zurück gelassen. Was mir auch ein bisschen aufgefallen ist war, dass die beiden Figuren zum Ende hin immer mehr in Selbstmitleid versinken, das hat sie in meinen Augen unsympathisch gemacht.


    Fazit:
    Die Geschichte kann man durchaus mal lesen, wenn man denn tapfer durchhält. Wer wie ich wert auf Logik und Details legt, der sollte hier besser die Finger davon lassen, denn zum Ende hin wird es einfach nur noch verwirrend und der Lesespaß wird absolut genommen.


    Idee: 4/5
    Charaktere: 2/5
    Logik: 2/5
    Spannung: 2/5
    Emotionen: 2/5


    Gesamt: 2/5



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    L
    love_books_2261vor 2 Jahren
    Ich hatte etwas anderes erwartet

    Meinung:
    Als ich das Buch angefangen habe, war ich noch der Meinung, dase es eine Geschichte mit Prinzen und Prinzessinnen ist, die leichte Fantasieelemente haben würde, aber dem war nicht unbedingt so. Das Buch war anders als erwartet sehr fantasiereich gestaltet, was mir nicht besonders gut gefiel, aber dazu später mehr. Sinabell war im Gegensatz zu ihren Schwestern aufmüpfigen und auch mutiger, was mir sehr gut gefiel. Allgemein fand ich sie als Protagonistin eigentlich ganz toll, denn sie war trotz alledem immer freundlich und versuchte den Menschen, die sie liebte zu helfen. Leider konnte ich mich mit Farin aber gar nicht anfreunden. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, als hätte ich nicht genügend Informationen über ihn, sodass ich mich nicht in ihn hineinversetzen konnte. Die Charaktere im Buch haben mich auch irgendwie total verwirrt. Ich war mir nie sicher, ob sie nun die Wahrheit erzählten, oder doch nur etwas vorspielten. So, wie schon vorher angekündigt, komme ich jetzt zu dem Teil, der mir eher weniger zugesagt hat. Ich denke, an dieser Stelle wird mir nicht jeder zustimmen, denn es geht um die Fantasieelemente. Ich bin jemand, der nicht der größte Fan von Fabelwesen und zu viel Highfantasy ist. Deshalb denke ich, dass das Buch schon aus diesem Grund einige Minuspunkte bekommen hat. Das ist wahrscheinlich nicht unbedingt fair, aber als ich mir den Inhalt durchgelesen habe, habe ich einfach nicht erwartet, dass das Buch so viel mit Fantasy zu tun haben würde. Ich denke, dass ist einfach Geschmackssache, aber ich bin einfach kein großer Fan, von sprechenden Einhörnern und noch weiteren Dingen. Das Thema des Buches fand ich zwar im Großen und Ganzen eigentlich ganz unterhaltsam zu lesen, trotzdem war die Geschichte gegen Ende, für mich einfach nur noch verwirrend. Ich habe bis heute einige Dinge immer noch nicht verstanden und das fand ich sehr schade. Gegen Ende passiert noch einmal etwas, was ich gar nicht erwartet hätte, trotzdem endete das Buch so, wie ich es vorhergesehen hatte, was ich ein wenig schade fand. Ich hatte mir das Ende zwar eigentlich so gewünscht, aber meiner Meinung, nach, kam dieser Wendepunkt einfach viel zu plötzlich. Das Cover finde ich wirklich wunderschön, es gibt zwar keinen allzu großen Einblick in die Geschichte, trotzdem finde ich, dass man so gut erkennen kann, dass Sinabell eine Prinzessin ist. Der Schreibstil war schön flüssig, weshalb man das Buch sehr schnell durchlesen konnte.


    Fazit:


    Die Liebesgeschichte von Farin und Sinabell war zwar irgendwie süß, aber für mich ein bisschen unglaubwürdig. Schade fand ich es außerdem auch, dass der Klappentext nicht unbedingt darauf hinweist, dass das Buch so fantasiereich geschrieben wurde. Ich hatte einfach vorher eine ganz andere Vorstellung von der Geschichte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    katja78s avatar

    Lass dich fallen in eine Welt voller Märchen

    Ihr wollt direkt das neue Jahr mit einem tollen Buch beginnen?
    Dann bewerbt euch schon jetzt zur Leserunde "Sinabell - Zeit der Magie" von Jennifer Alice Jager!
    Wir vergeben 15 Rezensionsexemplare für die Leserunde & sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen zum Buch.


    Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…


    Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten
    Bilder malen.


    Wir suchen nun mindestens 15 Leser, die gerne in Jugend/Fantasyromanen schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten.

    Bewerbungsfrage: Welche Märchenfigur hat dich nie losgelassen & warum?


    Das Buch ist ausschließlich als E-Book im Epub und Mobi Format erhältlich
    Jennifer Alice jager wird die Leserunde begleiten und ist schon gespannt auf eure Meinungen :-)
    Außerdem hat Carlsen Impress auch noch weitere interessante Bücher,
    schaut einfach mal rein.

    Viel Spass wünschen

    Jennifer & Katja

    *** Wichtig ***

    Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches

    Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt
    Gewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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