Jennifer Armintrout Herrscherin des Lichts

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Inhaltsangabe zu „Herrscherin des Lichts“ von Jennifer Armintrout

Sie waren unter uns: Magische Geschöpfe sind in die Welt der Menschen gekommen, doch sie wurden zurückgedrängt. Tief unter den Städten leben nun elfische Kreaturen, aber auch Vampire und Todesengel im beständigen Kampf gegeneinander. Licht oder Schatten? Die Entscheidung wird kommen … Eine Elfe? Leichte Beute für den Todesengel Malachi, der auf Seelenjagd die Unterwelt durchstreift. Doch die bloße Berührung der Halbelfe Ayla wird ihm zum Verhängnis: Ihr menschliches Blut kostet ihn seine Unsterblichkeit. Er, früher göttergleich, ist jetzt ausgestoßen und verdammt dazu, wie ein Mensch zu empfinden! Dafür soll Ayla bezahlen … Aber als Malachi ihr erneut begegnet, rettet sie ihm das Leben. Ein Pakt zwischen Hass und Liebe wird geschlossen – und auf den dunklen Schwingen ihres Verlangens erfüllt sich eine uralte Prophezeiung.

Tolles Buch! Ich hoffe das auch die Fortsetzung bald auf Deutsch erscheint.

— Schokomuffin_04

Gehört nicht zu den besten Werken der Autorin, war aber ok.

— SannaBanana

Ein weiteres Klasse-Buch von Jennifer L. Armentrout, voller Liebe, dystopischer Ungerechtigkeit, Chaos und viel Magie. Absolut lesenswert!

— wordworld

sehr schöne und spannende Geschichte mit tollen Charakteren. Nicht mein letztes Buch der Autorin.

— rainybooks

Der Klappentext war sehr viel versprechend aber leider erhoffte ich mir zu viel. Eine sehr gure Idee zu meinem Leidwesen in den Sand gesetzt

— sarah1395

Ich habe es fast durchgelesen und bin bisher WIRKLICH begeistert, weil es witzig, romantisch und einfach GUT ist!!!

— Charlousie

Fazit: Wer einen temporeichen, spannenden Fantasyroman ohne viel Tiefgang sucht, um sich einfach nur gut unterhalten zu lassen, liegt hier genau richtig.

— Bellexr

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    Herrscherin des Lichts

    wordworld

    20. September 2016 um 17:18

    Allgemeines: Titel: Herrscherin des LichtsAutor: Jennifer L. ArmentroutGenre: FantasyISBN: 978-3899419450Preis: 4,99€ (Kindle-Edition)7,99€ (Taschenbuch)Weitere Bände: Child of Darkness ;Veil of Shadows(Veröffentlichungsdatum der deutschen Ausgaben: nicht bekannt)  Inhalt:  Elfen, Dämonen, Drachen und Vampire sind durch die Zerstörung des Walls in die Welt der Menschen gekommen, doch sie wurde zurück gedrängt. Nun leben sie seit langer Zeit tief unter die Städte verbannt. Hier herrschen nun die Elfen in der Lightworld, alle anderen Kreaturen leben in der Darkworld. Die beiden Welten leben in beständigem Kampf gegeneinander. Licht oder Dunkelheit? Die Entscheidung wird kommen...  Als die Halbelfe Ayla in der Darkworld einen Auftrag erfüllen soll, trifft sich auf den Todesengel Malachi, der die Unterwelt auf Seelenjagd durchstreift. Eine Elfe? Leichte Beute, denkt er, doch sein Angriff geht anders aus, als erwartet. Die bloße Berührung Aylas wird dem mächtigen Geschöpf zum Verhängnis, das Menschenblut, welches in ihr fliest, verwandelt ihn in einen Sterblichen, der Macht und Unsterblichkeit beraubt. Der nun zum menschlichen Ausgestoßenen verdammte, früher gottgleiche, muss sich nun mit menschlichen Gebräuchen und Gefühlen herumschlagen und sinnt nach Rache. Er schwört, sie mit ihrem Leben bezahlen zu lassen. Doch bei ihrer nächsten Begegnung ist es Ayla, die ihm das Leben rettet und er ist sich des Hasses nicht mehr ganz sicher. Ein Pakt zwischen Hass und Liebe wird geschlossen - und auf den dunklen Schwingen ihres Verlangens, scheint sich eine alte Prophezeiung zu erfüllen... Bewertung: "Es ist eine Prophezeiung und erzählt von einer Zeit, in der wir zusammengepfercht unter den Städten der Menschen hausen und unser Dasein als Diebe und Plünderer bestreiten müssen, um nicht zu verhungern. Abgeschnitten von der Natur und Sonnenlicht, begraben, als wären wir schon tot. (...) Doch die Prophezeiung spricht auch von einem Befreier, jemandem, der unsere Rasse aus diesem Elend retten wird. Eine mächtige Kriegerin, eine Königin, die Anführerin eines gewaltigen Feldzuges, der die Erdoberfläche reinwaschen und endlich unser Leid beenden wird." Dieses Buch gammelte schon eine ganze Weile auf meinem SuB vor sich hin und als ich es zu Ende gelesen hatte, habe ich mich wirklich geärgert, es nicht schon früher gelesen zu haben. Aufgrund vieler durchwachsener Kritiken bin ich mit nicht allzu großen Erwartungen an das Buch herangegangen, obwohl Jennifer L. Armentrout definitiv zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört. Dank dieser Zurückhaltung, war ich sehr positiv überrascht und bin nun fest entschlossen, das Buch entgegen der schlechten Bewertungen zu verteidigen! ;)  Das Cover wirkt schon gleich leuchtend und irgendwie magisch. Zu sehen sind zwei orangene Flügel, die zugleich durch die kräftigen Knochen robust und stark, dank der dünnen und schillernden Haut aber zart und hübsch wirken. Sie scheinen zu leuchten und man blickt automatisch zuerst auf sie, wenn man das Buch in der Hand hält. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, nur um die strahlenden Flügel kann man rote Schlieren erkennen. Über den Schwingen schwebt der Titel in weiß, wobei kunstvolle Rauchschwaden die Buchstaben verzieren, was man aber nur auf den zweiten Blick sehen kann. Verwirrend ist der Name der Autorin. Auf allen anderen Büchern heißt die gute Frau "Jennifer L. Armentrout" und hier also "Jennifer Armintrout" - mit einem "i" und ohne einen abgekürzten Zweitname. Der Klapptext klingt zwar interessant und vielversprechend, ist aber meiner Meinung nach etwas zu kryptisch und sagt wenig über die eigentliche Handlung aus. Das muss man aber mehr dem Mira-Verlag ankreiden und weniger der Autorin.  Das Buch beginnt aus der Sicht von Ayla geschrieben, direkt bei der Erfüllung ihres Auftrags, bei dem sie auf Malachi trifft. Das Buch hat mich sofort gefesselt, die dunkle, düsteren Tunnel, die geheimnisvollen Wesen, die Charakter und die neue Welt, all diese Komponente haben ihr Übriges getan und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Auch dass man zu Beginn noch sehr im Dunkeln gelassen wird, was die Geschichte der Welt anbelangt, in der unsere Protagonisten leben, haben mich trotz einiger Verwirrung angespornt weiterzulesen. "Leb wohl, Darkworlder."Sie ließ hinter sich die Tür ins Schloss fallen und folget dem Echo, das wie dumpfes Totengeläut durch die Tunnel hallte und sie zurück in ihre Welt bringen würde." Als die Menschen den Wall zerstörten, der alles, was sie für Fantasie oder Träume gehalten hatten, von ihrer Realität trennte, kamen all diese Geschöpfe auf die Erde. Doch das Verhältnis zwischen den beiden komplett fremden Realitäten war zu sehr von Fremdheit, Machtgier und Argwohn geprägt um freundschaftlich zu werden. In ihrer Überlegenheit vertrieben, als es zum Krieg kam, zuerst die magischen Gestalten die Menschen in den Untergrund, wo sie die Kanalisation zu einem gigantischen Tunnelsystem ausbauten, ganze Städte und Paläste errichteten, schlugen dann aber in einem zweiten Kampf die magischen Geschöpfe, sodass sie seitdem ein trostloses Dasein unter der Erde fristen müssen. Diese Unterwelt ist noch einmal unterteilt in das gut organisierte Reich der Elfen, die Lightworld, und die chaotischen Tunnelsysteme, in denen alle anderen wohnen, die es dorthin verschlagen hat, die Darkworld. In der Darkworld leben auch Menschen, die aufgrund der Ausübung von Magie verbannt worden sind, während die Lightworld alle Menschen verabscheut. Diese beiden Welten halten also nicht viel voneinander und bekämpfen sich andauernd. Wie es so kommt, kommen unsere beiden Hauptpersonen einer aus der Lightworld und der andere aus der Darkworld. Keine guten Voraussetzungen also, für ein gutes Verhältnis, schon gar nicht wenn die eine für den Verlust der Unsterblichkeit des anderen verantwortlich ist, eigentlich gezwungen wäre, ihn zu töten und der andere deshalb Blutrache schwört. In dieser Situation befinden wir und nach einigen Kapiteln. Abwechselnd durch einen personalen Er-Erzähler, wird man in die gegensätzlichen Welten von Ayla und Malachi eingeführt und natürlich bemerkt man erst gegen Ende, dass die beiden Welten gar nicht so verschieden sind, wie sie denken...Diese Idee mit den beiden verschiedenen Welten fand ich sehr geistreich, vor allem da ich zuerst dachte, dass die Lightworld automatisch die Guten und die Darkworld die Bösen sein müssen, denn dem ist keineswegs so. Die Elfen sind nicht so geordnet, gerecht und ihr Leben so schön, wie es scheint und auch in der Darkworld leben eigentlich vorzugsweise arme Geschöpfe, die nirgends sonst geduldet werden. Was mir wieder sehr zugesagt hat, was auch die Beschreibung der Engel. Sie sind herzlos, führen Befehle aus und warten ... naja, bis ihr Schöpfer zurück kommt oder das Ende der Zeit naht. "Zeit. Dazu hatte er bisher keinerlei Bezug gehabt. Mit nichts als der Ewigkeit als Maßstab war so etwas wie Zeit vollkommen bedeutungslos gewesen. Sie kamen. Irgendwo im Labyrinth der Tunnel waren sie und bewegten sich auf ihn zu. Er erwartete sie.(...)Malachi glaubte zu wissen, was sie empfanden, und er erkannte, dass sie nichts empfanden." Ayla ist eine zierliche Halbelfe mit flammend roten Haaren. Sie wurde auf dem Streifen geboren, der schmalen und neutralen wie gesetzlosen Grenze zwischen der Dark- und der Lightworld, hatte also eine schwierige Kindheit. Als sie alt genug war um sich unabhängig versorgen zu können, hat sie in der Lightworld als Assassine der königlichen Gilde eine Ausbildung begonnen und in kämpferischen Aufträgen die Drecksarbeit des Königreiches erfüllt. Sie ist also ein sehr selbstständiger und kampfbereiter Charakter, der vielen durchstehen musste, was sie stark gemacht hat. Auch in diesem Buch wird sie immer wieder geprüft, von einer Extremsituation zur nächsten befördert, und doch hält sie immer durch, tut was sie für richtig hält und lässt sich nicht entmutigen. Sie leidet jedoch sehr unter ihrem Makel, nur eine halbe Elfe zu sein und verabscheut die menschliche Hälfte in ihr. Sie hält sich für hässlich und weniger wert, was ihr Selbstvertrauen nicht sonderlich steigen lässt. In dieser Angelegenheit entwickelt sie sich und lernt zu sich zu stehen. Ihr Charakter hat mir sehr gut gefallen, da sie von Anfang an eine starke Seite in sich getragen hat und immer wieder durch Mut und Moral überzeugte. Viele kritisieren, in den knapp 350 Seiten sei nicht genug Zeit für die ausreichende Charakterisierung der Protagonisten gewesen, doch ich hatte schon nach etwa 50 Seiten das Gefühl, eine unglaubliche Persönlichkeit kennengelernt zu haben.  Ihr Leben verläuft zuerst noch in recht geordneten Bahnen, eine sichere Anstellung, Zukunftsaussichten, doch bald manövriert sie sich in immer tiefere Schwierigkeiten. Ihr Mentor Garret steht auf sie und will, dass sie seine Gefährtin wird (etwa ein elfisches Pendant zur Heirat), doch natürlich ist dem Leser von Anfang an klar, dass das für ihren selbstständigen und freiheitsliebenden Charakter nicht das Richtige ist. Auch fühlt sie sich immer mehr von dem geheimnisvollen Darkworlder angezogen, den sie -eine wichtige elfische Regel brechend- verschont hatte und als sie ihn wieder trifft, kann sie ihm nicht widerstehen... "Das Wort jagte ihr einen Schauer der Abscheu über den Rücken. Mitleid. Es gab nicht den geringsten Grund, dieses Wesen zu bemitleiden, diese bösartigen, verdorbenen Bestien, deren jämmerliches Dasein sich kaum von dem der Insekten in ihren dreckigen Löchern unterschied. Wenn dieser Darkworlder starb, gäbe es einen weniger von ihnen. Das war alles.Warum aber, wenn es so leicht war, bereitete ihr der bloße Gedanke solchen Schmerz?"   Denn mit ihm ist es ähnlich, wie mit Ayla. Auch er hat mir sehr behagt, auch wenn er manchmal etwas befremdlich wirkte. Zuerst als gefühlloser Todesengel, der Seelen der sterblichen Toten einsammelt und zum Äther bringt, dann als plötzlich von Gefühlen überwältigter, ahnungsloser Mensch, tappt er in viele Fallen dieser ungewohnten Welt, nimmt fast jedes Fettnäpfchen mit und verliebt sich schließlich unsterblich... in Ayla. Durch seine fast kindliche Unwissenheit und der dunklen Vergangenheit ohne Zeit und Limit, wirkt er einerseits geheimnisvoll und andererseits irgendwie süß. Natürlich ist sein Charakter noch etwas unklar, da auch er selbst noch zu sich finden muss, doch das kann noch in den weiteren Teilen ausgebaut werden. Auch Garett, der Mentor Aylas und gleichzeitig Bruder der Königin Mabb, war faszinierend. Ich konnte ihn von Anfang an nicht leiden, da er falsch wirkte, was sich auch später bestätigt hatte. Eiskalte Gerissenheit, gutes Schauspieltalent und viele Verbindungen machen ihn erst zu einem gefühlslosen Gefährten und dann zu einem ernstzunehmenden Gegner.  Die Liebesgeschichte entwickelt sich zwar etwas extrem schnell, doch das hat mich nicht sonderlich gestört. Die Autorin beschreibt die überwältigende Gefühle Malachis, die dieser noch niemals gespürt hatte einfach herzzerreißend und auch Ayla, hat bisher eher ihrer berechnenden elfischen Seite nachgegeben und versucht die gefühlvolle menschliche zu vergessen. Auch wenn also alles etwas überhastet wirkt, nimmt die Lovestory niemals zu viel Platz ein und lässt Raum für andere Charaktere, Freundschaft, Schmerz, Action, Intrigen und die vielen Ungerechtigkeiten einer typischen Dystopie. "Wie es wohl sein musste, von einer Welt in eine andere hinüberzugehen? Aus dieser Welt zu scheiden, in die sie niemals wirklich gehört hatte, in der sie sterblich war, um an einen anderen Ort zu gehen, der nicht existierte? Gewaltsam aus der einen Ebene gerissen zu werden, ohne in einer neuen Zuflucht zu finden. Eine Reise anzutreten, ohne jemals ans Ziel zu kommen? Weil das Ziel nicht real war... " Denn dieses Buch ist ganz klar eine solche. Die Fantasie bleibt mehr im Hintergrund und macht die Bühne frei für eine anbahnende Unrechtsherrschaft im Königtum der Elfen. Es geht viel um politische Macht, Regierungssitzungen, Ungerechtigkeit, Verbindungen, Kontrollspielchen, Mord, Verrat und natürlich Verantwortung. Im Ablauf der Handlung kann man auch ganz klar eine Dystopie erkennen, Rebellion, Kampf, ein neuer König, alle Geschütze werden aufgefahren und trotzdem leiden unter dem fast zusammen gequetschten Plot weder die Charaktere, die Gefühle noch die Glaubwürdigkeit. Selbstverständlich ist dieser Teil ganz klar als Einführungsband in eine neue Trilogie konzipiert und deshalb eher erklärend. Man kann ihn aber durchaus auch alleinstehend lesen, was ihr wahrscheinlich tun müsst, denn die weiteren zwei englische Bücher werden nicht ins Deutsche übersetzt werden! An dieser Stelle: Schande über den Mira - Verlag! ;) "Sie schloss die Augen und benutzte den inneren Blick, um die Wunde genauer zu untersuchen. In ihrer Brust sah sie den Baum ihrer Lebenskraft in schimmerndem Grün leuchten, doch die Äste, die in der Nähe ihres aufgerissenen Fleisches wuchsen, hatten ein herbstliches Orange angenommen, das in knalliges Rot überging, wo die Funken ihrer Lebenskraft die Ränder der Wunde berührten und wie kleine Bläschen zerplatzten." Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist gewohnt fesselnd, flüssig und bildhaft beschrieben. Sehr mystisch und geheimnisvoll umfasst sie das beschwerliche, unstrukturierte Leben unter der Erde, auch wenn ich zu Beginn Schwierigkeiten hatte, mir das vorzustellen. Die Diskrepanz zwischen dem gefahrvollen, Leben in der Darkworld und dem königlich protzenden Lebensstil in der Lightworld ist verstörend. So hat sie mich erwartet in die Welt eingesaugt und trotz der Kritik überzeugen können. Fazit: Ein weiteres Klasse-Buch von Jennifer L. Armentrout, voller Liebe, dystopischer Ungerechtigkeit, Chaos und viel Magie.Absolut lesenswert! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Herrscheirin des Lichts

    Herrscherin des Lichts

    DasBuchmonster

    16. September 2013 um 09:00

    Das Buch handelt von einer Welt unter unserer Welt, im Untergrund wurden alle möglichen mythischen Wesen von den Menschen verbannt. Vampire, Engel, Elfen...sie alle befinden sich in der Kanalisation. Dort unten herrschen klare Linien, in der Lightworld leben die Elfen, die den Sturz der Menschheit planen, und in der Darkworld lebt das Ungeziefer der mythischen Wesen. . . Vampire, Todesengel, etc. Ayla ist eine Halbelfe und eine Assasine des Königshofs, Malachi ein Todesengel, er sieht Ayla und will sie umbringen, doch dabei verletzt er gegen das unumstößliche Gesetz der Todesengel, keine Hand an Menschen legen zu dürfen. Da Ayla halb Mensch, halb Elfe ist, muss Malachi fallen, weil er sie angerührt hat. Doch auch Ayla muss Malachi töten, da ihr Schwur dies an sie bindet. Sie bricht den Schwur und tötet Malachi nicht. Eine seltsame Jagd der beiden beginnt, in der sie sich nicht entscheiden können, ob sie einander töten wollen oder begehren. . . Meinung: Das Cover ist sehr schön, ein richtiger Blickfänger, auch der Klappentext hat mir gut gefallen, doch leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Erstens gefällt mir nicht die wilde Mischung verschiedener Welten, die dort in der Unterwelt aufeinander prallen. Wir haben hier Elfen, Engel und Biomenschen, das alles passt meiner Meinung nach nicht gut. Der Text ist relativ abrupt geschrieben und leider sind weder Malachi noch Ayla nicht wirklich sympathisch. Ich habe mich durch das Buch gequält.

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  • Rezension zu "Herrscherin des Lichts" von Jennifer Armintrout

    Herrscherin des Lichts

    Lydia255

    21. December 2011 um 22:46

    Cover und Buchtitel: Das Cover ist in rot-orange-weiß-schwarz Tönen gehalten. Die Flügel im Zentrum erregen durch ihre kräftige orange-leuchtende Farbe die meiste Aufmerksamkeit. Sie sehen wirklich wunderschön aus! Hinter diesen Flügel ist blutrotes Wasser. Es sieht aus wie ein See aus Blut. Dies lässt auf einen vielleicht nicht sehr jugendfreien Inhalt im Buch schließen. "Herrscherin des Lichts" ist ein sehr guter Titel des Buches. Es passt wie angegossen zum Inhalt. Klasse und wirklich toll gemacht! Schreibstil und Charaktere: Die Geschichte ist in Vergangenheit in der Er/Sie-Perspektive unregelmäßig wechselnd aus Ayla's, Malachi's und Garret's Sicht erzählt. Der Schreibstil von Jennifer Armintrout ist rasant, altmodisch und gleichzeit modern, detailreich und wortgewandt. Die Autorin lässt die Geschichte sehr schnell am Leser vorbeirauschen, sodass ihm praktisch gar keine Zeit bleibt, sich an die neue Welt, die im Buch beschrieben wird, zu gewöhnen. Mir hat es jedoch gefallen, wir sie sehr gekonnt Erscheinungen von bestimmten Figuren auf den Punkt beschreibt und sie in einem bestimmten Licht darstellt. Ich hatte bei diesem Buch das erste mal das Gefühl, nicht in einer realen Welt zu sein, sondern in einem Action-Comic! Und das war echt ein sehr besonderes Leseerlebnis für mich! Ayla ist eine Halbelfin, die Tochter einer niederen Elfin und eines armseligen Menschen. Dennoch hat sie sich zusammengerafft und sich einen Namen in ihrer Heimat, bei den Elfen in der Lightworld gemacht. Noch immer ist sie dort in der Gesellschaft verachtet, durch ihre Flügel, die statt Libellen-ähnliche Merkmale aufzuweisen, wie hautfarbene Fledermaus-Flügel aussahen. Sie hat mit ihren 20 Jahren ein hartes Leben geführt und ohne Garret, dem Bruder der Königin Mabb, hätte sie es nie so weit geschafft. Sie ist eine Kriegerin, ein Assasine, die Darkworlderische Monster tötete. Garret, wie schon genannt der Bruder der Königin Mabb, der Mentor von Ayla. Schon 5 Jahre ist sie seine Schülerin in Sachen Kampftechniken und genau so lange, hat er nie einen Hehl daraus gemacht, sie zu begehren. Er umwarb sie all die Jahre unerbittlich und Ayla hielt in für den einzigen Mann, der sie wirklich liebte. Malachi, der Todesengel, jagte Ayla, als diese auf der Suche einem weiteren Monster aus der Darkworld war, um es zu töten. Doch als er ihre nackte Haut auch nur berührte, geschah etwas seltsames. Er verlor all seine Kraft und wurde zu einem Sterblichen! Azrael, der Engel des Todes, dem Malachi diente, zerstörte daraufhin seine Flügel und ließ ihn schwer verwundet in der Kanalisation der Darkworld liegen. Malachi hatte mehr als Glück, als ihn der freundliche Bio-Mech "Keller" aufgabelte und ihn in seiner Werkstatt versorgte. Früher emotionslos und furchteinflößend nur durch seine Erscheinung allein, jetzt ein emotionsgeladener einfacher Sterblicher mit schweren Überresten von seinen Flügeln am Rücken. Es wird klar, dass er nun langsam lernen muss seine Gefühle zu deuten. Die Schwelle zwischen purem Hass und leidenschaftlicher Liebe ist bekanntlich sehr klein. Von den Charakteren, gefällt mir der von Keller, dem Bio-Mech, am besten. Er war meiner Meinung nach der einzige, der durch und durch warmherzig war. Die anderen hatten alle eine ziemlich kalte und unsympathische Wirkung auf mich. Meine Meinung: Eine sehr interessante Geschichte! Ich war wirklich sehr überrascht von der Welt, die Jennifer Armintrout geschaffen hat. Bisher hatte ich mir die Elfenwelt als eine der schönsten Welten vorgestellt, die man sich vorstellen kann. Doch in dieser Geschichte bekommt man die sehr hässliche, sehr dunkle Seite zu Gesicht! Und ich muss sagen, dass mir das nicht sehr gefallen hat. Durch die Herabsetzung von den Elfen (z.B. dass man mit dem Wort "Elfen" auch automatisch Eleganz, Schönheit, Zierlichkeit, Grazie, Ehre und Mystik verbindet) zu sehr menschenähnlichen Kreaturen, hat die Story für mich einen sehr bitteren Beigeschmack bekommen. Ich musste mich oft anstrengen, das Buch nicht abzubrechen. Trotz seiner wenigen Seiten, musste ich mich durchkämpfen, denn mir gefiel einfach nicht, wie sich die zunächst anmutigen und fantasiereichen Geschöpfe zu etwas niederem entwickelten / herausstellten. Dann muss ich sagen, dass dieses Buch vielleicht nicht ganz jugendfrei ist. Es gibt ein paar sehr krasse Erotik-Stellen, die mich zutiefst erschreckt haben und das Wort "Vergewaltigung" kommt ab und an sehr nahe. Zudem sind auch einige blutrünstige Stellen einfach zu blutrünstig beschrieben. Gegen Ende musste ich mich quasi erstmal von dem Schock erholen, die mir dieses Buch eingeheimst hat! Vielleicht ist daran jetzt auch mein Alter Schuld, dass ich das so empfunden habe, aber ich kann da auch nicht einfach drüber hinwegsehen. Trotz allem gefällt mir die Art, wie Armintrout Figuren so lebhaft beschreiben kann, sehr gut! Das Ende war sehr vorhersehbar, aber ein Happy End! Fazit: 2 von 5 Sternis! Der Schreibstil hat da nochmal was gerettet. :) Nicht geeignet für Leute, jüngeren Alters (mehr ab 18 Jahren)!

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  • Rezension zu "Herrscherin des Lichts" von Jennifer Armintrout

    Herrscherin des Lichts

    CharlySunrise

    28. November 2011 um 14:24

    Meine Meinung Es beginnt sofort recht spannend und die Spannung wird über das ganze Buch beibehalten, was sehr gut ist. Ab und zu gibt es einige langatmige Stellen, die aber der Spannung keinen Abbruch geben. Zum Ende hin wird es relativ spannend, obwohl ich den finalen Kampf spannender erwartet hätte, vorallem auch länger. Das Ende ist teils gut, teils schlecht, es werden viele Fragen beantwortet und lässt genug Freiraum für einen 2. Teil. Dennoch gefällt es mir nicht wirklich gut, da einiges zu offensichtlich war. Der Schreibstil ist sehr gut, einfach gehalten und birgt keine Schwierigkeiten beim Lesen. Es werden keine Fremdwörter benutzt und es wird alles detailiert aufgeschrieben, sodass man sich alles wunderbar vorstellen kann. Einige Fantasiewesen kommen hier ins Spiel, aber werden nicht neu erschaffen, es werden nur die Details dazu genommen, die allgemein bekannt sind. Die Dialoge sind gut, logisch durchdacht und man kann sie nachvollziehen, ohne in Verwirrung zu geraten. Der Charakteraufbau ist gut bis mittelmäßig, da einige Charaktere nur oberflächlich angekratzt werden und gar nicht in die Tiefe gehen. Aber die Charaktere, die wirklich wichtig sind, werden schön dargestellt und man lernt sie kennen, zu lieben und hassen. Ayla ist eine sehr starke Person, die ihre Ziele vor Augen hat und dafür kämpft. Sie wandelt sich in der Geschichte und wird noch stärker und zu seiner Person, die man wirklich mögen kann. Malachi ist etwas naiv meiner Meinung nach und das ändert sich zwar ein bisschen, aber am Ende ist er es immer noch ein wenig. Er ist dennoch eine starke Person, die für das kämpft, was er liebt. Die Idee ansich finde ich sehr gut und wunderbar ausgearbeitet, man bekommt ein gutes Gefühl für die Welt und deren Hintergründe. Cover Das Cover zeigt Flüge, wahrscheinlich von Ayla und ist in sehr warmen Tönen gehalten. Es gefällt mir gut, da es gut zum Buch passt. Titel Der Titel passt hervorragend zur Handlung, mehr kann man dazu nicht sagen, da es sonst ein Spoiler wäre. Fazit Ein Buch, welches mir wirklich schöne Lesestunden bescherrt hat, aber nicht komplett fesseln konnte, was sehr schade ist. Trotzdem bin ich gespannt wie es mit der Geschichte weiter geht. Durch die detailreiche Beschreibungen konnte man wunderbar in die Welt eintauchen und alles miterleben. Ein Muss für jeden Fantasy und Elfen Fan!

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  • Rezension zu "Herrscherin des Lichts" von Jennifer Armintrout

    Herrscherin des Lichts

    Letanna

    25. November 2011 um 19:15

    Im Untergrund leben die Dark- und Lightwordler. Ayla, eine Halbelfe gehört zu den Lightworlder. Die beiden Völker sind sich nicht besonders freundlich gesonnen. Ayla ist eine Assassine und bei einem ihrer Aufträge begegnet ihr der Todesengel Malachi. Malachi weiss nicht, dass Ayla zum Teil auch Mensch ist und durch eine Berührung verliert er seine Unsterblichkeit und alle seine Fähigkeiten. Er sinnt auf Rache und sucht Ayla. Als die beiden sich dann begegnet rettet Ayla ihm das Leben. In der Zwischenzeit will Malachi sie gar nicht mehr töten, er fühlt sich sehr stark zu ihr hingezogen. Dann stellt sich auch noch heraus, dass Ayla Teil einer Prophezeiung ist. Ich muss sagen, ich bin doch sehr positiv überrascht was dieses Buch angeht. Jennifer Armintrout gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsautoren, ihre Vampire-Reihe habe ich nach dem 2. Buch abgebrochen. Die eher schlechten Bewertungen bei amazon haben mich ehrlich gesagt gereizt, dass Buch dann doch zu kaufen. Es ist der 1. Teil einer Trilogie um die Halbelfe Ayla, die Königin der Lightworld. Die Welt, in der Ayla lebt ist nicht perfekt, es gibt am Hofe der Elfen einen Haufen Intrigen und viele sind nur auf ihre eigenen Vorteile aus. die Darkworld ist ebenfalls ein düsterer Ort. Mir hat das Setting sehr gut gefallen. Ok, man könnte natürlich kritisieren, dass die beiden Protas zu schnell zusammen kommen, aber das hat mich jetzt ehrlich gesagt überhaupt nicht gestört. Die Liebesgeschichte nimmt zwar einen wichtigen Teil der Geschichte ein, aber man hat nie das Gefühl, dass es sich um nichts anderes dreht.

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  • Rezension zu "Herrscherin des Lichts" von Jennifer Armintrout

    Herrscherin des Lichts

    Bellexr

    07. October 2011 um 11:02

    Eine uralte Prophezeiung . Elfen, Dämonen, Drachen und Vampire wurden vor langer Zeit von den Menschen tief unter die Städte verbannt. Hier herrschen nun die Elfen in der Lightworld, alle anderen Kreaturen leben in der Darkworld. Als die Halbelfe Ayla in der Darkworld einen Auftrag erfüllt, wird sie vom Todesengel Malachi angegriffen. Malachi ist auf der Jagd nach Seelen und sieht in Ayla leichte Beute. Doch der Angriff geht anders aus als erwartet, denn durch das Menschenblut, welches in Ayla fliest, verwandelt sich Malachi in einen Sterblichen. Nun zum Ausgestoßenen verdammt, sinnt er auf Rache. Doch bei ihrer nächsten Begegnung ist es Ayla, die ihm das Leben rettet und eine alte Prophezeiung scheint sich zu erfüllen. . Jennifer Armintrout hat mit dem 1. Band ihrer Trilogie einen action- und temporeichen Fantasyroman abgeliefert. Sie beginnt sofort mit der ersten Begegnung von Ayla und Malachi, bei der dieser versucht, die junge Halbelfe zu töten und selbst als gefallener Engel endet. Stellenweise überschlagen sich danach regelrecht die Ereignisse und die Story entwickelt sich durchaus unvorhersehbar und gut durchdacht. Allerdings hat mich das Tempo nach einiger Zeit doch ein wenig gestört. . Die Story hat in jedem Fall viel Potential und auch die Charaktere sind durchaus interessant beschrieben. Jedoch fehlte mir ein wenig Tiefgang. Ich hätte mir gerne 50 – 100 Seiten mehr gewünscht, damit die Charaktere etwas detaillierter hätten beschrieben werden können und man so eine bessere Vorstellung von ihnen erhält. Die Anlagen hierzu haben sie definitiv. Und auch der Story hätte es durchaus gut getan, etwas langsamer in der Abfolge der Ereignisse erzählt zu werden, spannungsreich und unterhaltsam wäre sie dennoch immer noch gewesen. . Gerade die Beziehung zwischen Ayla und Malachi ging viel zu schnell voran. Eben haben Beide sich noch als Feinde gesehen, im nächsten Moment liegen sie sich küssend in den Armen. Klar, als Todesengel kannte Malachi keine Emotionen, ist mit den Eigenarten der Menschen nicht vertraut, muss vieles lernen und ist somit auch von seinen Gefühlen gegenüber Ayla überwältigt. Und auch Ayla als Halbelfe hatte bisher ihre Menschlichkeit verdrängt und ist eher gefühlsarm ihren Aufgaben gefolgt. So sind ihre Empfindungen gegenüber Malachi für sie völlig neu. Dennoch und eigentlich gerade deswegen, hätte ich mir hier etwas mehr Zeit zum Kennen lernen gewünscht. Dies lässt aber wiederum der Verlauf der Story nicht zu, denn Ayla wird schon bald in eine mächtige Intrige verwickelt, der eine uralte Prophezeiung zugrunde liegt. . Der Schreibstil von Jennifer Armintrout ist fesselnd, flüssig und durchaus auch bildhaft. Schnell erhält man eine Vorstellung vom gefahrvollen, unstrukturierten Leben in der Darkworld und dem königlich geführten Leben in der Lightworld. Wobei jeder der beiden Welten durchaus auch seine Vor- und Nachteile aufweist, welche die Autorin überzeugend beschreibt. . Ayla selbst kennt als Halbelfe beide Welten, lebt sie doch erst seit 5 Jahren in der Lightworld und gehört dort der Gilde der Assassine an. Ihr Mentor ist der königliche Bruder, der ein ganz bestimmtes Interesse an Ayla hat. Sein Charakter ist für mich auch der facettenreichste in der Story, wobei Ayla in ihrer geradlienigen, offenen Art in ihren Handlungen zumeist vorhersehbar ist. Was jedoch keinesfalls negativ zu verstehen ist. Sie selbst leidet unter dem Makel eine Halbelfe zu sein, empfindet sich als unansehnlich und hat dementsprechend auch nicht unbedingt das Selbstbewusstsein, welches sie nach außen hin zur Schau trägt. Malachi dagegen konnte ich nicht so richtig einordnen. Anfangs völlig emotionslos, überfluten ihn schon bald regelrecht die menschlichen Gefühle und er benötigt etwas, um diese entsprechend einordnen zu können. Sein Charakter ist definitiv noch ausbaufähig und hier hoffe ich mal auf den 2. Band, den ich in jedem Fall auch lesen werde. . Fazit: Wer einen temporeichen, spannenden Fantasyroman ohne viel Tiefgang sucht, um sich einfach nur gut unterhalten zu lassen, liegt hier genau richtig.

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  • Rezension zu "Herrscherin des Lichts" von Jennifer Armintrout

    Herrscherin des Lichts

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2011 um 19:20

    Meine Meinung: Dieses Buch bietet Spannung, eine interessante neue "Welt", verschiedene neue und altbekannte Wesen, Rituale die einen aufhorchen lassen und einen Krieger der für sein neues Leben und seine Liebe kämpft. Die Geschichte des Buches ist nicht schlecht. Es geht schnell vorran und man bekommt viele interessante Einblicke in eine neue "unsere alte gut bekannte" Welt. Die Welt in eine Lightworld und eine Darkworld zu unterteilen fand ich auch sehr interessant und wurde durch viele Unterschiede auch gut heraus gearbeitet. Was mir persönlich gar nicht gefiel, waren die Protagonisten. Sie waren mir zu flach, hatten nicht viel Tiefgang und daher waren sie mir zu glatt, nicht greifbar. Was ich wirklich schade fand, denn die Geschichte wie gesagt, ist klasse und hätte richtig viel Potenzial, wenn die Protagonisten etwas besser und feiner ausgearbeitet worden wären. Sehr gut fand ich die in dem Buch beschrieben Gefühlskonflikte und die vielen Intrigen die sich am Hofe der Elfen ereignen. Auch fand ich den Bruder der Königin ziemlich gut gemacht, einer der wenigen Charaktere, der ein paar auffallende Eigenschaften bekommen hat. Die Liebesgeschichte von Malachi und Ayla fand ich anfangs etwas zu schnell. Erst wollen sie sich umbringen und dann fallen sie über einander her und können nicht mehr ohne den anderen sein. Auch Malachis Wandel von einem Engel der mit Liebe nicht wirklich viel am Hut hatte zu einem Mann der alles für seine Frau gibt, hat mich etwas die Stirn runzeln lassen. Die Sprache des Buches fand ich dagegen wirklich klasse. Man liest und ist drin. Die Sätze sind einfach und gut durchdacht, das Buch hat Struktur und auch die Kapitel sind nicht zu lang. Doch als ich las, dass Gena Showalter das Buch folgendermaßen bewertete: "Diese Trilogie rockt!" hatte ich mir etwas mehr Pfeffer und etwas mehr Aktion gewünscht. Den Miss Showalter ist was das angeht für mich eine Königin. Doch hier geht es ja nicht um sie. Fazit: Wer eine schnelle Fantasyromanze mit nicht zu viel Tiefgang und zu vielen schmalzigen Szenen haben möchte ist hier richtig. Wer etwas mehr erwartet und dazu noch tolle wirklich gut ausgearbeitete Charaktere sollte sich den Kauf gut überlegen. Ich gebe dem Buch die Schulnote "befriedigend" und lese trotzdem den zweiten Teil wenn er erscheint.

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